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SECHSÄMTER NEUESTE NACHRICHTEN
18
TERMINE
ARZBERG
Jahrgang 1947/48: Heute, Donnerstag, um 14.30 Uhr Treffen
in der „Seeklause“.
DGB-Ortskartell: Heute, Donnerstag, 19 Uhr, Maikundgebung
im Pferdestall der Bergbrauerei
mit Regionssekretär Rainer
Pohl.
Evangelische
Kirchengemeinde:
Heute, Donnerstag, 19.30 Uhr,
trifft sich der Bibelgesprächskreis im Gemeindehaus.
VdK-Ortsverband: Am Samstag, 2.
Mai, ab 14 Uhr Muttertagsfeier
mit Kuchenbüfett im Schützenhaus am Anger.
FGV: Morgen, Freitag, Fahrradwanderung zur Kappl. Treffen
ist um 13 Uhr auf dem ReweParkplatz.
Mariensingen: Morgen, Freitag,
17 Uhr in der Katholischen
Pfarrkirche.
Katholische Pfarrgemeinde: Am
Sonntag feiern zehn Jungen
und Mädchen ihre feierliche
Erstkommunion. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche beginnt um 10 Uhr, die Dankandacht um 17 Uhr. Am Montag,
4. Mai, feiern die Kindern mit
ihren Eltern nochmals Eucharistie. Um 12.30 Uhr ist Treffen
an der Tankstelle Bauer. Von
hier aus geht es zu Fuß nach
Bergnersreuth zum Gerätemuseum mit Besichtigung der
Weißschen Krippe.
RÖTHENBACH
Dorfgemeinschaft: Morgen, Freitag, ab 13 Uhr Maibaumaufstellen am Dorfteich.
SEUSSEN
Soldatenkameradschaft: Morgen,
Freitag, 10 Uhr Maibaumaufstellung mit anschließendem
Festbetrieb auf dem Dorfplatz.
Gegen 18 Uhr Siegerehrung des
Bürgerschießens.
THIERSHEIM
Arbeiterwohlfahrt: Heute, Donnerstag, 15 Uhr, Muttertagsbasteln für alle Grundschulkinder
im Nebenzimmer des Gasthofs
„Weißes Ross“.
Evangelische Landjugend: Heute,
Donnerstag, ab 18.30 Uhr, Maibaumfest auf dem Marktplatz.
FGV: Morgen, Freitag, 10 Uhr,
Start am Feuerwehrgerätehaus
zur Fahrradwanderung nach
Thölau mit Zwischenstopp in
Seußen. Zum Grillen sollten die
Teilnehmer nur Fleisch und
Würste mitbringen (keine Semmeln).
Soldatenkameradschaft: Morgen,
Freitag, kein Schießbetrieb.
THIERSTEIN
FGV: Morgen, Freitag, Maibaumaufstellen mit Marktplatzfest.
Um 13 Uhr Vorbereitung; 14
Uhr Maibaumaufstellen per
Hand mit anschließenden Ansprachen und Auftritt des Gesangvereins „Liederkranz“. Für
das leibliche Wohl der Besucher ist ab Mittag gesorgt.
Freischütz Pfannenstiel: Morgen,
Freitag, entfällt das Jugendtraining. Ab 19 Uhr allgemeines
Training. Ebenfalls morgen ab
19 Uhr Vereinsabend mit Brotzeit. Gäste sind jederzeit willkommen.
GRAFENREUTH
Freiwillige Feuerwehr: Heute,
Donnerstag, um 19 Uhr Maibaumaufstellen am Dorfanger
in Grafenreuth.
SCHIRNDING
Feuerwehr: Morgen, Freitag, ab
10 Uhr Maibaumfest beim Feuerwehrgerätehaus.
Programminfo
Hören, was die Menschen sagen
Dekanatsbesuch | Landesbischof Dr. Johannes Friedrich nimmt sich beim Empfang in Arzberg viel Zeit, um
mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Im Gottesdienst predigt er von der Sorge und dem Vertrauen auf Gott.
Von Christl Schemm
Arzberg – Erwin Scherer vom
evangelischen Pfarramt hat sie
gezählt: Exakt 293 Gläubige
waren am Dienstagabend in die
Arzberger Sankt-Maria-Magdalena-Kirche gekommen, um einen außergewöhnlichen Gottesdienst mitzuerleben. Außergewöhnlich deshalb, weil die
Predigt Landesbischof Dr. Johannes Friedrich hielt. Er war
am Dienstag und Mittwoch zu
Gast im Dekanat Wunsiedel
(wir berichteten bereits). Nach
dem Gottesdienst fand im Festsaal der Arzberger Bergbräu ein
Empfang statt, bei dem Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des öffentlichen Lebens
Gelegenheit hatten, mit dem
Landesbischof zu sprechen.
Offenes Ohr für die Anliegen
Viel Zeit nahm sich das Oberhaupt der bayerischen Protestanten, um von Tisch zu Tisch
zu gehen und sich anzuhören,
was die Gäste zu sagen hatten.
Fast zwei Stunden lang hatte
Friedrich ein offenes Ohr zum
Beispiel für die Anliegen der
Feuerwehren, der Geistlichen,
von Schulamtsdirektor Gerhard
Schott und Schulrat Horst Geißel sowie von Abordnungen
von Vereinen. Ebenso sprach er
mit den zahlreichen Politikern,
Geistlichen, Synodalen, Vertretern des Dekanats, Mitgliedern
von Kirchenvorständen und
auch vom katholischen Pfarrgemeinderat Arzberg. Bei Häppchen und Getränken entwickelten sich lange Gespräche, bei
denen sich der Landesbischof
ein Bild davon machte, was die
Menschen in der Region bewegt.
Damit Friedrich möglichst
lang mit den Gästen diskutieren konnte, hatten sich Dekan
Hans-Jürgen Buchta, Bundestagsabgeordneter
Hans-Peter
Friedrich und Bürgermeister
Stefan Göcking kurz gefasst bei
Begrüßung und Grußworten.
Schon oft habe er Gelegenheit
gehabt, mit dem Landesbischof
in München oder Berlin in Dialog zu treten, sagte Hans-Peter
Friedrich. Mit seinem Besuch
im Dekanat Wunsiedel zeige
Dr. Johannes Friedrich, dass die
Kirche überall sei. „Und dass so
viele da sind, zeigt, dass die Kirche noch etwas zählt.“
Den Problemen trotzen
Bürgermeister Stefan Göcking
brachte dem Landesbischof in
kurzen Zügen die Stadt Arzberg
näher. Er verwies auf die großen Strukturprobleme, die unter anderem den Verlust von
Hunderten von Arbeitsplätzen,
die Abwanderung von jungen
Menschen, sinkende Kaufkraft
und viele leere Gebäude zur
Folge hätten.
Diesen Problemen versuche
die Stadt zu trotzen, indem sie
Den Sorgen der Menschen stellte Landesbischof Dr. Johannes Friedrich in seiner Predigt das Vertrauen auf Gott gegenüber. Weitere Bilder
unter www.frankenpost.de.
Von Tisch zu Tisch ging Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (Mitte)
beim Empfang im Festsaal der Arzberger Bergbräu. Unser Bild zeigt
ihn mit Vertretern der Feuerwehr.
Fotos: Hannes Bessermann
zum Beispiel den Stadtumbau
und die Dorferneuerungen vorantreibe und auch auf weiche
Standortfaktoren wie Kultur
und Tourismus setze. „Wir bemühen uns, trotz aller Widrigkeiten die Stadt zukunftsfähig
zu machen“, betonte Göcking.
Festliche Klänge des Bezirksposaunenchors unter der Leitung von Bezirkschorleiterin
Constanze Schweizer-Elser hatten Dr. Johannes Friedrich in
der
Maria-Magdalena-Kirche
begrüßt. In einem Kirchenzug
hatten
Dekan
Hans-Jürgen
Buchta, stellvertretender Dekan
Reinhard Schübel, die Pfarrer
Thomas Kohl aus Arzberg, Daniel Fenske aus Brand bei
Marktredwitz und Alexander
Röhm aus Marktredwitz sowie
Politiker, Abordnungen zum
Beispiel von Feuerwehr, Schützen,
Soldatenkameradschaft,
von Kirchenvorständen und
Pfarrgemeinderat den Landesbischof in die Kirche begleitet.
Im Gottesdienst, den neben
Dekan Buchta, Pfarrer Schübel
und dem Bezirksposaunenchor
auch der Arzberger Kirchenchor
unter der Leitung von Gudrun
Schmidt sowie Dekanatskantor
Reinhold Schelter an der Orgel
gestalteten, stellte der Landesbischof die Sorgen der Menschen und das Vertrauen auf
Gott in den Mittelpunkt seiner
Predigt.
Das Wort Jesu „Macht euch
keine Sorgen“ bedeute nicht,
sich aus der Verantwortung zu
stehlen. „Wo Sorgen nicht
ernst genommen werden, da
hat
menschenverachtendes
und braunes Gedankengut
leichtes Spiel“, sagte Friedrich.
Er wisse, so der Bischof, welcher Druck auf den Menschen
in der Region laste. Zwar habe
auch er keine Patentlösung,
sondern nur die Zusage Jesu
„Sorgt Euch nicht“. Und die
Freiheit von Sorge könne in die
Aktivität führen, so wie dies
beispielsweise
die
Aktion
„Wunsiedel ist bunt“ zeige, sag-
te Friedrich, der in seiner Predigt auch für den Fortbestand
der Projektstelle gegen Rechtsextremismus warb.
„Ich wünsche der Region,
dass die Menschen das tun, was
sie als richtig erkannt haben“,
betonte der Landesbischof. Dr.
Johannes
Friedrich
schloss
seine Predigt mit einem Wort
Dietrich Bonhoeffers, der ebenfalls dazu aufgerufen hatte,
nicht nur auf sich selbst, sondern auf Jesus zu vertrauen.
Der Bischof und die Landeskirche
࡯ Landesbischof Dr. Johannes Friedrich ist der oberste
Kirchenmann der Protestanten in Bayern. Er übt das Predigtamt im gesamten Gebiet
der Landeskirche aus. Durch
seine Gespräche in den Gemeinden wird er zum Kristallisationspunkt innerhalb der
Landeskirche und fördert so
die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und überregionalen kirchlichen Einrichtungen. Zu seinen Aufgaben gehört neben dem Vorsitz im Landeskirchenrat die
Repräsentation der Kirche in
der Öffentlichkeit. Dr. Johan-
nes Friedrich übt das Amt
des Landesbischofs seit dem
1. November 1999 aus.
࡯ Zur bayerischen Landeskirche gehören 2,6 Millionen
evangelische Christen in
1540 Kirchengemeinden.
࡯ Von den insgesamt 2548
Pfarrerinnen und Pfarrern
sind 1813 im Gemeindedienst.
࡯ 21 500 Mitarbeiter sind bei
der evangelischen Kirche beschäftigt sowie nochmals
rund 40 000 in der Diakonie.
࡯ Ehrenamtlich helfen rund
148 000 Frauen und Männer
mit.
Was haben Sie
dem Bischof
mit auf den
Weg gegeben?
Inge Förster, Mitglied des Arzberger Kirchenvorstands: „Bei
meinem Gespräch mit dem
Landesbischof ging es vor allem um die Kinder und die unsinnige Situation bei der
Buchung von
Betreuungsstunden
in
den
Kindergärten.
Für
unsere Erzieherinnen und
Kinderpflege- Inge Förster
rinnen bedeutet das einen wahnsinnigen
Verwaltungsaufwand und eine
große Unsicherheit bei ihren
Beschäftigungsverhältnissen,
weil sich die Stunden ständig
ändern. Man darf, wenn es um
Kinder geht, nicht das Personal
vergessen. Das ist das Wichtigste.“
Armin Welzel, Kreisbrandinspektor: „Wir haben mit Dr. Johannes Friedrich vor allem darüber
gesprochen,
dass es für die
Feuerwehren
immer
schwieriger
wird,
ihren
Dienst
anständig
zu
verrichten,
weil die gesetzlichen
Armin Welzel
Vorgaben immer
komplizierter
werden.
Auch die Notfallseelsorge, die
ja bei unseren Einsätzen sehr
wichtig ist, war ein Thema des
Gesprächs. Der Landesbischof
hat betont, dass ihm dieser Bereich der Seelsorge sehr wichtig
sei.“
Hans Wenner, Vorsitzender der
Soldatenkameradschaft
Röthenbach: „Dass wir in unserer
Kameradschaft Nachwuchssorgen
haben,
hat
den Landesbischof sehr interessiert. Da
geht es uns ja
wie den meisten Vereinen Hans Wenner
in der Region.
Wir haben Herrn Dr. Friedrich
aber auch gesagt, dass wir uns
über die vielen jungen Pfarrer,
die jetzt bei uns ihren Dienst
tun, sehr freuen.“
C. S.
250 Besucher
Arzberg – Eine positive Bilanz
hat der Veranstalter der ersten
„Arzberger Rocknacht“, Andreas Binder, gezogen. Dass bei
dem ersten Konzert dieser Art
gleich 250 Besucher in die
Stadthalle gekommen waren,
wertete er als Erfolg. Die Band
„DIN A 4“ habe bereits um
21.30 Uhr mit ihrer Lichtshow
und ihrem Programm begonnen und nicht erst um 23 Uhr,
wie fälscherlicherweise in dem
Zeitungsbericht dargestellt.
Seit sechs Jahrzehnten Freude am Singen
Ehrenabend | Sophie Flügel und Hugo Lugert vom Gesangverein 1888 Schirnding erhalten eine besondere
Auszeichnung des Sechsämter-Sängerbundes. Bürgermeister Reiner Wohlrab freut sich über den Jugendchor.
Schirnding – Bei einem feierlichen Ehrenabend des Gesangvereins 1888 Schirnding im
Gasthof Singer sind langjährige
und verdiente Mitglieder ausgezeichnet worden.
Nach einem stimmungsvoll
gesungenen Lied ehrte Karl
Tröger, Präsident des Sechsämter-Sängerbundes (SSB), zunächst die aktiven Sängerinnen
und Sänger. Dies waren Ehren-
DONNERSTAG, 30.4.
18 Kabel/19 und 23.15 Sat
„Oberfranken aktuell
– Diskussion: OB Fichtner
spricht auf der Oberfrankenausstellung mit Bürgern über das neue Innenstadtmodell.
– Ihr gutes Recht: Was Sie
beim Immobilienkauf beachten sollten.
18.30 Uhr Kabel / 19.30 Sat
– „Halbzeit“
– Pokalderby: SpVgg Selbitz
gegen den VfL Frohnlach.
Änderungen vorbehalten!
Einen Segensspruch für die Bürgerinnen und Bürger Arzbergs sowie
für Stadtoberhaupt Stefan Göcking (rechts) und die Stadträte
schrieb der Bischof in das Goldene Buch der Stadt.
DONNERSTAG, 30. APRIL 2009
Zahlreiche Mitglieder des Gesangvereins 1888 Schirnding wurden bei einem Ehrenabend ausgezeichnet.. Im Bild (von links): Heinz Kaiser, Hildegard Bergmann, Sabine Korzendorfer, SSB-Präsident Karl
Tröger, Sophie Flügel, Hugo Lugert, Bürgermeister Reiner Wohlrab, Erich Scherzer, Karl Netzsch, Chorleiter Alois Schwägerl, Ella Weidenhammer und Vorsitzender Robert Ditz.
traud Markus für 30 Jahre Mitgliedschaft, Sabine Korzendorfer für 40 Jahre und zweite Vorsitzende Ella Weidenhammer
für 50 Jahre. Eine besondere
Auszeichnung wurde Sophie
Flügel und Hugo Lugert zuteil:
Sie singen seit 60 Jahren im
Schirndinger Chor.
Vorsitzender Robert Ditz
zeichnete langjährige passive
Mitglieder aus. Für 40 Jahre waren dies Hildegard Bergmann,
Erich Scherzer, Georg Engelbrecht und Heinz Kaiser. Bereits
seit 60 Jahren ist Karl Netzsch
Mitglied. Alle erhielten die entsprechende Urkunde sowie einen Blumenstrauß.
Bürgermeister Reiner Wohlrab bedankte sich bei den Geehrten, die über Jahrzehnte
hinweg dem Gesangsverein
treu geblieben seien. Mit Gesang erfreue man seine Mitmenschen und sorge für gute
Laune. Ganz besonders freue es
ihn, dass es in Schirnding wieder einen funktionierenden Jugendchor gebe, sagte Wohlrab
und überreichte eine kleine
Spende.
Chorleiter Alois Schwägerl
erinnerte an verschiedene Veranstaltungen im abgelaufenen
Jahr, so zum Beispiel an die
Teilnahme des Chores beim
Wiesenfest und beim Dorffest.
Er danke Ella Weidenhammer
für die Bereicherung des Volkstumsabends ebenso wie für ihre
Lieddarbietungen gemeinsam
mit ihren Töchtern Anne Vogel
und Christine Werner bei der
„Löichtlstund“ im Dezember.
Mit den Liedern „Im Kreise von
guten Freunden“ und „Hab’
Sonne im Herzen“, begleitet
am Klavier von Chorleiter Alois
Schwägerl, ging ein stimmungsvoller Abend zu Ende.
Berndt Amann
KONTROLLEN HEUTE:
í Geschwindigkeitskontrollen im
Raum Naila
࡯ Geschwindigkeitsmessungen
zwischen Bayreuth und Fichtelberg
࡯ Geschwindigkeitsüberwachung
auf der BAB A 9
VORSICHT: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts zwischen 31
und 40 km/h: 120 Euro Bußgeld, drei
Punkte
Nichtangepasste Geschwindigkeit
war im vergangenen Jahr bei den
schweren Unfällen in Hochfranken
mit Abstand die Unfallursache Nummer 1
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