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Holzvorrat im Cor-Lager reicht drei Monate lang Was macht Omas

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Zeitung in der Grundschule
Eine Aktion der „Glocke“, unterstützt von den Volksbanken und Spar- und Darlehnskassen im Kreis Gütersloh
Johannisschule Rheda-Wiedenbrück, Klasse 4a
Holzvorrat im Cor-Lager
reicht drei Monate lang
Wusstest du, dass…
… Cor ein lateinisches Wort ist?
Es bedeutet Herz.
… es bei Cor 30 Sekunden dauert, ein Sofakissen zu beziehen?
… die Cor-Mitarbeiter mit Tretrollern durch die Hallen fahren? So
kommen sie schneller voran.
… ein Cor-Sofa 2000 Euro oder
mehr kostet?
… auch im Theater in Gütersloh Cor-Sofas stehen?
… das Leder für die Cor-Sofas
von Rindern aus dem Allgäu
kommt? Das liegt in Bayern.
… das bekannteste Sofa von Cor
„Conseta“ heißt?
… die Näherinnen bei Cor mit
einer gebogenen Nadel Zierkordeln annähen? Die Nadel sieht
aus wie ein Halbmond.
… der
Luftschrauber
zum
Schrauben für die Sofa-Montage
wie eine Pistole aussieht?
Richtig gemütlich ist es im Kissenlager der Firma Cor: Annika, Müberra,
Elena und Leonora (von links) genießen die Pause.
Bilder: Klasse 4a
Das Holz kommt in langen
Streifen direkt vom Sägewerk.
Eine Maschine schneidet es in Stücke. Ein Förderband bringt es zur
zweiten Maschine, die die Stücke
in Bretter zersägt. „Umweltschutz
ist uns wichtig“, sagt Weiß. Abgesägte Rinde wird nicht weggeworfen, sondern zum Heizen genutzt.
„Mann, ist das viel Holz!“, ruft
unser Mitschüler Thierry. Wir sind
im Holzlager und sehen Regale, die
Tennis ist nicht so
gefährlich wie Fußball
Rheda-Wiedenbrück (gl). Früher haben die Cor-Mitarbeiter in
einer eigenen Fußballmannschaft
gespielt, aber nach einem Spiel
gab es immer zu viele Verletzte.
„Sport ist aber wichtig und gesund“, erklärt uns Cor-Ausbildungsleiter Arno Weiß. Deshalb
gibt es heute einen Tennisclub
von der Firma Cor. Tennis spielen
ist nämlich nicht so gefährlich.
Einige von uns Schülerreportern
spielen sogar in dem Verein der
Firma Tennis.
Stichwort
Cor
1954 gründete Leo Lübke die
Firma Cor in Rheda. Zuerst stellte
Cor Sitzmöbel für Eisenbahnwaggons her. Cor hat 217 Mitarbeiter. Der heutige Chef heißt Leo
Lübke – wie sein Großvater. (gl)
Rheda-Wiedenbrück
(gl).
„Bei Cor werden Sofas komplett
gebaut“, erklärt Cor-Ausbildungsleiter Arno Weiß, als er uns, die
Schülerreporter der 4a, durch die
riesige Maschinenhalle der Möbelfirma führt. Es riecht nach Holz.
Die Mitarbeiter tragen Ohrstöpsel,
weil die Maschinen so einen Krach
machen. Damit die Arbeiter in
Ruhe telefonieren können, gibt es
sogar eine Telefonzelle.
zur die Decke reichen. Es sind Mitschülerin Melissa und wir ge25 Stück mit 3000 unterschiedli- hen schnell weiter. Die Mitarbeiter
chen Holzteilen. Sie reichen für im Zuschnitt schneiden nicht mit
Scheren, sondern Elektromessern.
drei Monate.
In der Näherei sehen wir nur
Wir treffen auch den Lageristen
Roland Rädel. Er packt Holz für noch Frauen und viele Näheine Woche auf Wagen und bringt maschinen. Da werden die Bezüge
genäht. Die Sofas
es in die Tischlerei.
sind dort fast ferDort baut der
tig. Sie müssen nur
Gestellbauer Alnoch mit Stoff befons Merschmann
zogen werden. Das
Sofagestelle. Gerasieht anstrengend
de spannt er Feaus. Ungefähr eine
dern ein. Sein Unser Thema:
Stunde
benötigt
Werkzeug hat er
Thorsten Schötz,
selbst gebaut. Der Besuch bei einem
um ein ZweisitzerFederspanner hat Möbelhersteller
Sofa zu beziehen.
Haare aus Wolle
Bevor die Sofas
und sieht aus wie
ein Fisch mit Gesicht. Das soll verkauft werden, kontrollieren sie
Merschmann gute Laune bringen. zwei Arbeiter. Dabei wird sogar
Ein Stückchen weiter wird mit gebügelt. „Puh, das ist ganz schön
einer großen Säge der Schaumstoff viel Arbeit, bis so ein Sofa fertig
zugeschnitten und geklebt. „Es ist“, rufen wir und ruhen uns erst
riecht komisch“, flüstert unsere mal bei Keksen aus.
Schülerreporter
unterwegs
Die Reporter
Den Luftschrauber zeigt Anton
(v. l.) seinen Reporterkollegen.
Paul möchte den Schrauber auch
einmal ausprobieren.
Aus diesen Brettern werden
Sofas: Dustin, Niklas und Thierry
(v. l.) sehen sich die Maschinenhalle an.
Johannisschule Rheda-Wiedenbrück, Klasse 4a: Elena Alistar,
Igor Beil, Maximilian Einberger,
Luca Thierry Gonzalez, Seymen
Gümüscap, Hana Gün, Madlen
Gün, Paul Herziger, Leonora Hoti,
Niklas Kamotzke, Melissa Kellert,
Annika Kellner, Nattawat Khamphachanh, Müberra Kiziltan, Vivien Kraemer, David Mettenborg,
Kerim Mustafa, Jil Ortkras, Dustin Ramsbrock, Julian Remané,
Florian Schäfer, Anton Schneider,
Mariana Turgay, Lena Yildiz; Lehrerin: Andrea Nordemann
Alle Sofamodelle in Wiedenbrück zu sehen
Rheda-Wiedenbrück (gl). Arno
Weiß arbeitet schon seit 34 Jahren
bei der Firma Cor und ist Ausbildungsleiter der Lehrwerkstatt.
Er kennt sich deshalb dort richtig
gut aus.
Klasse 4a: Welche unterschiedlichen Arten von Sofas gibt es bei
Cor?
Weiß: Es gibt Polstergruppen,
das sind normale Sofas, Sessel,
Liegen und Schlafsofas. Stühle
fertigt Cor auch.
Klasse 4a: Wie viele Sofas werden in der Woche gebaut?
Weiß: Es werden 600 Sitzeinheiten, also Sessel, Stühle, Sofas
und mehr, in der Woche gebaut –
davon ungefähr 350 Sofas.
Klasse 4a: Wo kann ich mir ein
Cor-Sofa aussuchen?
Weiß: Im Cor-Interlübke-Haus
in Wiedenbrück gibt es eine große
Ausstellung. Dort steht jedes
Sofamodell zum Anschauen. In
Rheda kannst du dir im Wohnstudio Wonnemann ein Cor-Sofa
aussuchen und bestellen. CorSofas kannst du weltweit kaufen.
Eigenständige
Cor-Shops
in
Deutschland gibt es zum Beispiel
in Hamburg. Auch in Paris und
Wien gibt es Cor-Shops.
Klasse 4a: Was kann ich mir bei
einem Cor-Sofa selbst aussuchen?
Weiß: Aussuchen kannst du dir
die Größe des Sofas und die Bezüge. Du kannst zwischen Stoff und
Leder wählen und entscheiden,
ob die Sofakissen eher hart oder
weich sein sollen. Besonders ist,
dass du auch einen eigenen Stoff
mitbringen darfst.
Den Durchblick haben die Reporter (hier mit einem Gestellelement) nach ihrem Besuch bei Cor.
Grundschule Am Bühlbusch Verl, Klasse 4a
Was macht Omas
Strumpfhose bei
Radio Gütersloh?
viel freundlicher.
Dann können wir unsere Stimmen sogar sehen. Auf dem Computerbildschirm erscheinen rote Berge mit hohen und niedrigen Spitzen. Beim schnellen Abspielen
quieken
unsere
Stimmen. Das hört
„Hier in Omas
sich witzig an!
Strumpfhose
Dann wird unsemüsst ihr reinsprere Aufnahme gechen“, sagt Tanina
schnitten: Immer
Rottmann (39), Re- Unser Thema:
wieder hören wir
dakteurin bei Rauns unseren Ansadio
Gütersloh. Besuch bei
getext an, um die
Meint sie damit
Pausen zwischen
das komische Netz Radio Gütersloh
den Wörtern hevor dem Mikrofon?
Ja, das ist wohl so. Es ist dazu da, rauszuschneiden. Tanina Rottdamit unsere Stimmen im Radio mann mischt noch eine Ansage
von Radio Gütersloh und die
besser klingen.
Beim Abspielen der Aufnahmen Musik von Avicii dazu.
Schließlich ist die Aufnahme
hören sich unsere Stimmen ganz
unterschiedlich an: Mal laut und fertig. Wir lauschen alle gespannt,
mal leise, mal hoch und mal tief. wie es sich später im Radio anhöWir versuchen, mit Gefühl zu ren wird. Jetzt fühlen wir uns wie
sprechen und dabei zu lächeln. echte Reporter. Am Nachmittag
„Man hört das Lächeln an der um 16.45 Uhr werden wir geStimme“, erklärt uns Tanina Rott- spannt vor dem Radio sitzen,
mann. Und wir stellen fest, es wenn unsere Aufnahme gesendet
klappt wirklich besser und klingt wird.
Gütersloh (gl). Wir, die Schülerreporter der 4a der Grundschule Am Bühlbusch, sind im Schnittraum. Dort dürfen wir uns ein
Lied wünschen. Wir entscheiden
uns für „Hey Brother“ von Avicii.
Wusstest du, dass…
Die Reporter helfen Tanina Rottmann vom Radio bei der Arbeit.
Schülerreporter
unterwegs
Im Schnittraum spricht Bianka
durch „Omas Strumpfhose“.
Bloß kein falsches Knöpfchen drücken – (von links) Jarne und Felix besichtigen das Aufnahmestudio von Radio Gütersloh. Bilder: Klasse 4a
Rottmann: „Gehöre dazu, ob im Auto oder im Bad“
Gütersloh (gl). Wir, die Schülerreporter der 4a, haben Tanina
Rottmann interviewt. Sie ist Redakteurin bei Radio Gütersloh.
Klasse 4a: Wie wird man Reporter oder Moderator?
Rottmann: Man muss vorher
studiert haben, zum Beispiel Journalismus. Dann macht man zwei
Jahre ein Volontariat. Das ist eine
Ausbildung beim Radio.
Klasse 4a: Welche Berufe gibt es
bei Radio Gütersloh?
Rottmann: Es gibt Redakteure,
Reporter, Moderatoren und Nachrichtenmänner und -frauen.
Klasse 4a: Wird alles live gesendet?
Rottmann: Radio Gütersloh sendet 24 Stunden live. Von 6 bis
10 Uhr und von 16 bis 19 Uhr gibt
es Aktuelles aus Gütersloh. Zu jeder halben Stunde werden Lokalnachrichten gesendet.
Klasse 4a: War es schon immer
Ihr Traumberuf, hier zu arbeiten?
Rottmann: Ja, ich habe schon als
Kind mit meiner Freundin vor dem
Kassettenrekorder gesessen und
Sachen aufgenommen. Ich fand
Radio schon immer ganz toll.
Klasse 4a: Hat man Sie schon
mal außerhalb des Radios an Ihrer
Stimme erkannt? Wie war das?
Rottmann: Das passiert ganz oft.
Wenn ich durch die Stadt gehe,
Aus dem Studio wird gesendet und wir sind live dabei
Mit dem Aufnahme-Mikro fühlen
sich (v. l.) Marie und Alina wie
echte Radioreporter.
Gütersloh (gl). Gerade sind wir,
die Schülerreporter der 4a, durch
die Tür hereingekommen, schon
sind wir mittendrin im Alltag der
Redaktion von Radio Gütersloh.
Wir dürfen der Redakteurin Tanina Rottmann helfen, als sie ein
aufgenommenes Interview schneidet. Ohne Schere! Geschnitten
wird nämlich am Computer.
Wir helfen Tanina Rottmann,
passende Überleitungen zu den geschnittenen Antworten aufzuschreiben. Die wird der Moderator
… es für beim Radio AufnahmeMikros gibt, die funktionieren wie
USB-Sticks und alles speichern?
Ein Radioreporter muss kein Aufnahmegerät mitschleppen.
… die Musik von einem Computer abgespielt wird? Es gibt aber
noch einen Notfall-CD-Player.
… verschiedene Wetterdienste
dem Radio Informationen schicken, wie das Wetter wird?
… man Radio Gütersloh auf drei
Frequenzen hören kann? Das sind
UKW 95,9; 106,8 und 107,5. Frequenzen sind die Zahlen, die man
beim Radio einstellen muss.
… Radio Gütersloh Werbung
senden muss, damit es Geld verdienen kann? Radio Gütersloh ist
ein Privatsender und bekommt
keine Rundfunkgebühren.
(gl)
Mario Unger (35) wenig später im
Studio live ins Mikrofon sprechen.
Die aufgenommenen Antworten
werden dann dazugeschaltet.
Wir können Moderator Unger
durch eine Glasscheibe bei der Arbeit beobachten. Er sendet live vor
unseren Augen! Das rote „On
Air“-Schild leuchtet über der Tür
und sagt uns, dass wir das Studio
nicht betreten dürfen. Wir hören
im Radio, was Mario Unger gleichzeitig im Studio spricht. Das ist
aufregend! Als ob wir an zwei Or-
ten gleichzeitig wären.
Dann quetschen wir uns alle ins
Studio. Es gibt drei Mikrofone, die
an Metall-Krakenarmen befestigt
sind und sich hin- und herbewegen
lassen. Vor Mario Unger stehen
fünf Computerbildschirme. Wir
fragen, wie er die alle gleichzeitig
beobachten kann. Er verrät uns,
dass er alle Bilder auch auf nur einem Monitor sehen kann, wenn es
schnell gehen muss. Wir entdecken
auch eine große Uhr mit Leuchtziffern, die rückwärts zählen kann,
damit man weiß, wann Sendeschluss ist.
Dann stellen wir uns vor die extradicke Glasscheibe, durch die
man vom Studio auf die Straße
guckt und wir hören – gar nichts!
Redakteurin Tanina Rottmann erklärt uns, dass keine Geräusche die
Aufnahme stören dürfen.
Während wir im Studio sind, hat
Mario Unger Musik gesendet. Jetzt
müssen wir wieder raus, damit die
nächste Live-Moderation „on air“
(auf Sendung) gehen kann.
beim Einkaufen im Supermarkt, in
der Bäckerei oder auch beim Karneval. Meine Stimme gehört für die
Menschen hier dazu, ob im Auto
oder im Bad! Ich freue mich darüber.
Klasse 4a: Was machen Sie,
wenn Sie sich mal versprechen?
Rottmann: Am besten einen
Witz drüber machen. Jeder verspricht sich mal, das ist also nicht
so schlimm.
Die Reporter
Grundschule Am Bühlbusch
Verl, Klasse 4a: Florian Brinkmann, Lauritz Brinkord, Jessica
Bondarenko, Leandro José Da Silva, Diana, Felix, Alina Gross, Jarne
Hollenhorst, Diellza Ilazi, Liana,
Miran Maliqi, Simon Möller, Jonas
Falco Pape, Jessica Rosenberg,
Bianka Rühlicke, Anna Luise
Schulze, Lea Spät, Jan Vorderbrüggen, Marie Weiser, Laurence
Wolf Wenker, Ben Wittenbrink,
Nils Wolniak; Lehrerin: Iris Gäsing
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