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4/2014
34. Jahrgang
Oktober 2014
Der Fachtitel für Innere Medizin.
www.der-bayerische-internist.de
Diabetes
Nebendiagnose Diabetes
mellitus in der Klinik
Management der
diabetischen Fußläsionen
Parodontale Erkrankung –
Eine (neue) diabetische
Folgeerkrankung
Abstracts: 53. Bayerischer Internistenkongress
Weitere Themen im Heft: Schlaganfall im jungen Lebensalter – steigt die Inzidenz? · „Diabetes! Hören Sie auf Ihre
Füße?“ · Simeprevir bei chronischer Hepatitis C Genotyp 1 und 4 · Antivirale Therapie mit Dolutegravir – ein neuer
Maßstab in der HIV-Behandlung
INHALT
Editorial
3
5
Diabetes
Nebendiagnose Diabetes mellitus in der Klinik –
Potenzial zur Prognoseoptimierung
Thorsten Siegmund, Petra-Maria Schumm-Draeger
6
Management der diabetischen Fußläsionen
Makarios Paschalidis, Petra-Maria Schumm-Draeger
12
Parodontale Erkrankung – Eine (neue) diabetische Folgeerkrankung
Julia Waldmann
19
sammeln
Titelbild: © kiatipol - Fotolia.com
Schlaganfall
Schlaganfall im jungen Lebensalter – Steigt die Inzidenz?
Björn Reuter, Christoph Gumbinger
24
Abstracts
28
Medizin aktuell
36
Kongressberichte
37
Vorschau / Impressum
42
Wissenschaftliche Schriftleitung:
Prof. Dr. med. E. Hiller, München; Prof. Dr. med. J. E. Scherberich, München
Kooperation mit wissenschaftlichen Gesellschaften
Heftverantwortung: Prof. Dr. med. H. Kühl, Prof. Dr. med. S. Kääb; München
Wissenschaftlicher Beirat:
Prof. Dr. med.H.-W. Baenkler, Erlangen; Prof. Dr. med. R.Gruber, München;
Prof. Dr. med. K. Häußinger, Gauting; Prof. Dr. med. S. Kääb, München;
Prof. Dr. med. P. Kaudewitz,München; Prof. Dr. med. H. Kühl, München;
Prof. Dr. med. H.-R. Müller-Faßbender, Bad Abbach; Prof. Dr. med. K. G. Parhofer,
München; Prof. Dr. med. H.-W. Pfister, München; Prof.Dr.med.O. Reich, München;
Prof. Dr. med. B. Salzberger, Regensburg; Prof. Dr. med. A. Schalhorn, München;
Prof. Dr. med. M. Schattenkirchner, München
04/2014
rning.de
cme.medlea
MkteE
CPun
Vereinigung der
Bayerischen
Internisten e.V.
DBI Der Bayerische Internist
EDITORIAL
Erfolgreiche
Diabetes-Therapie
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
aufgrund der stetig steigenden Diabetesprävalenz in Deutschland ist die
effektive Behandlung dieser Erkrankung von zunehmender gesundheitspolitischer Bedeutung. Es wird
davon ausgegangen, dass der Anteil
an Diabetespatienten in den Kliniken deutlich über 20 % liegen dürfte.
Dabei muss bei einem Klinikaufenthalt diabetischer Patienten eine längere Verweildauer und eine höhere
Sterblichkeit berücksichtigt werden.
Doch trotz vorliegender Leitlinienempfehlungen besteht auf vielen
Stationen ein Mangel an standardisierten Behandlungsvorgaben. Einen guten Überblick zum Hyperglykämiemanagement und den Behandlungsstrategien auf Normalund Intensivstationen verschafft uns
der Beitrag von Dr. Siegmund und
Prof. Schumm-Draeger.
fäßschäden bereits vor einer gesicherten Manifestation, weshalb sowohl das Behandlungskonzept für
Menschen mit gestörter Glukosetoleranz als auch des voll ausgeprägten
Typ-2-Diabetes optimiert werden
müssen.
Das diabetische Fußsyndrom stellt eine der möglichen Folgeerkrankungen dar und gilt als häufigste Ursache für Amputationen. Zur Behandlung dieses Krankheitsbildes sind in
den letzten Jahren eine Vielzahl an
Methoden auf den Markt gekommen. Diese reichen von einer enormen Anzahl von Wundauflagen, einer Reihe physikalischer Maßnahmen, künstlichen Hautprodukten bis
hin zu gentechnisch hergestellten
Wachstumsfaktoren. Der Beitrag
von Dr. Paschalidis und Prof.
Schumm-Draeger geht auf diese Behandlungsmöglichkeiten und deren
möglichen Nutzen ein.
Für die Behandlung des Typ-1- und
Typ-2-Diabetes mellitus zeigten Präventions- und Interventionsstudien
deutlich, dass nur eine optimale
Stoffwechselkontrolle eine Reduktion Diabetes-assoziierter Folgeerkrankungen, insbesondere mikrovaskulärer Gefäßerkrankungen, ermöglicht. Bei Typ-2-Diabetes mellitus beginnt die Ausbildung von Ge-
Doch Diabetes mellitus begünstigt
auch die Entwicklung, Progression
und Schwere einer Parodontitis.
Ebenso kann eine Parodontitis gleichermaßen zu einer verschlechterten
glykämischen Einstellung führen und
ist mit einem erhöhten Risiko von Diabetesfolgeerkrankungen assoziiert.
Diesen Zusammenhang thematisiert
der Beitrag von Dr. Waldmann.
Für eine erfolgreiche Diabetes-Therapie und die Verhinderung von Folgeerkrankungen, ist somit nicht nur
eine gute Patientencompliance vonnöten, denn auch ein interdisziplinärer Austausch unter den einzelnen
Fachgruppen und ein konsequentes Behandlungsmanagement in
den Kliniken stellen den möglichen
Schlüssel dar.
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Da die permanente Fortbildung für
Mediziner unerlässlich ist, um den
Klinik- und Praxisalltag zu meistern,
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Fachrichtung (Onkologie, Gastroenterologie, Urologie und Kardiologie)
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10 CME-Punkten pro Heft.
Wir legen Wert auf fundierte Artikel
von namhaften Autoren – seien Sie
gespannt!
Ihre
Daniela Mackert
Fachredakteurin
04/2014 DBI Der Bayerische Internist
5
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Kategorie
Gesundheitswesen
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