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1. Was bedeutet Firmung? Die Firmspendung will die Taufe

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1. Was bedeutet Firmung?
2. Muss ich gefirmt sein, um kirchlich
heiraten zu können?
3. Muss ich gefirmt sein, um Taufpate sein
zu können?
4. Welche Kleidung trage ich bei der
Firmung?
5. Wer kann Firmpate sein?
6. Welche Aufgabe hat ein Firmpate?
7. Kann ich selber einen der drei
Firmgottesdienste wählen?
Die Firmspendung will die Taufe vollenden
und besiegeln, sie gehört neben Taufe und
Eucharistie zu den Einführungssakramenten
(Initiation). Das Wort kommt aus dem
Lateinischen und bedeutet „bekräftigen“
(firmare).
Das Kirchenrecht sagt dazu im Canon 1065, §
1: „Katholiken, die das Sakrament der
Firmung noch nicht empfangen haben, sollen
es noch vor der Zulassung zur Eheschließung
empfangen, wenn dies ohne große
Beschwernis geschehen kann.“ Das heißt, man
sollte zur Trauung gefirmt sein, eine kirchliche
Hochzeit ohne Firmung ist aber möglich.
Ja! Das ist eine Vorschrift, die auch sinnvoll
ist, weil wir mit der Firmung das bewusste Ja
des Gläubigen zu seinem Glauben verbinden.
Das muss auch jeder Pate gesagt haben, um
andere auf ihrem Glaubenweg unterstützen zu
können.
Es gibt dazu keine Vorschriften. Du solltest
anziehen, was Du auch bei anderen festlichen
Anlässen trägst.
Den Firmbewerbern soll ein Pate zur Seite
stehen (Kirchenrecht Canon 892). Firmpaten
müssen selbst katholisch und gefirmt sein.
Eltern dürfen keine Firmpaten sein. Der
Firmpate muss 16 Jahre alt sein, davon kann
es Ausnahmen geben.
Der Firmpate/die Firmpatin hat die Aufgabe,
sein/ihr „Patenkind“ dem Bischof
vorzustellen. Bei der Firmung legt der Pate/die
Patin dem Firmling die Hand auf die Schulter.
So zeigt er/sie, dass er/sie ihm auf dem Weg
des Glaubens zur Seite steht. Firmbewerber
sollen Vertrauen zu der Person haben, die das
Patenamt übernimmt, denn sie soll dem
Firmbewerber auf dem Weg des Glaubens
helfen wollen und können.
Ja! – Wir gehen allerdings davon aus, dass die
Verteilung auf die Gottesdienste so ausfällt,
dass in allen Gottesdiensten nicht zu viele
Firmbewerber und auch nicht zu wenig
Firmbewerber sind. Notfalls müssen wir
freiwillige Wechsler werben.
8. Was bedeutet Heiliger Geist?
9. Gibt es zur Firmung Geschenke?
10. Was bedeutet Firmung als Sakrament
heute?
11. Muss ich jedes Mal kommen?
Der Heilige Geist gehört zur Drei-Einheit von
Gott Vater, Gott Sohn (Jesus) als dritte Person.
– Alles klar? Das ist ein Geheimnis des
Glaubens. Mit dem heiligen Geist verbinden
wir folgende Eigenschaften – Gaben des Hl.
Geistes, die er für uns will: 1.) Weisheit, 2.)
Verstand / Einsicht, 3.) Rat, 4.) Stärke, 5.)
Erkenntnis / (heilige) Wissenschaft, 6.)
Frömmigkeit und 7.)Gottesfurcht.
Das ist durchaus üblich. Die Geschenke fallen
allerdings auch unterschiedlich aus. Wenn
Geschenke die Feierlichkeit und Besonderheit
dieses Tages unterstreichen sollen, sind sie
sinnvoll. Entscheidend an diesem Tag ist
allerdings die Zusage Gottes mit den Gaben
des Heiligen Geistes.
Die Firmung ist eins der sieben Sakramente.
Früher gehörte es als
Eingliederungssakrament auch zeitlich eng zur
Taufe. Heute verstehen wir es eher als
Sakrament, mit dem der Gläubige sich noch
einmal bewusst zu seinem Glauben bekennt.
Davon gehen wir aus. Die Teilnahme am
Firmkurs ist zwar freiwillig, aber wer sich
angemeldet hat, nimmt auch teil. Wer
verhindert ist, meldet sich beim Katecheten
ab.
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Seele and Geist
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