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656 — was häufiger eintrat •— als zusammenklebende Haufen (es

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656
Herrmann,
Die Entwicklung freier Soredien von Cladonia.
— was häufiger eintrat •— als zusammenklebende Haufen (es
handelte sich hier nicht etwa um Goniozysten oder vielzellige
Soredien) in den Hänge tropfen zu liegen kamen. Vermutlich
werden die Soredien in der Natur den Mutterthallus nicht lediglich
als Einzelindividuen, sondern mehr als mechanisch zusammen­
hängende Haufen verlassen.
Die Aussprossung der Hyphen aus den keimenden Soredien
erfolgte teils recht bald schon nach wenigen Tagen, teils wurde sie
durch das Auskeimen von Fremdkörpern überhaupt unterdrückt
Abb. 1.
Auskeimende Soredie von CI. fimbriata (L.)
Sandst. in Waren-Nährlösung. Nach Vergr.
812 stark vergrößert gezeichnet. Alter:
16 Tage.
Abb. 3.
Ausgekeimte Soredien von Ol. polydactyla (Flk.) in Waren-Nährlösung.
Deutlicher Unterschied in der Aus­
bildung der langgliedrigen Sproßund Überbrückungshyphen und der
isodiametrischen kurzgliedrigen Um­
hüllungszellen. Inhalt der Gonidien
schwarz gezeichnet. Nach Vergr. 580
stark vergrößert gezeichnet. Alter:
4 Monate.
oder trat zumindest sehr spät auf, manchmal erst nach Wochen.
Daß die Gegenwart von Schimmel oder Bakterien die Sprossung
der Flechtenpilzhyphen und somit das Wachstum der Soredien
g ü n s t i g beeinflußt, kann nach meinen Beobachtungen nicht
vermutet werden. Jedoch konnte ich an etlichen Kulturen fest­
stellen, daß sich beide Erscheinungsformen zunächst parallel ent­
wickelten und sich in keiner Weise zu beeinflussen schienen.
Seltener war zu erkennen, daß nach reichlicher H y p h e n s p r o s s u n g und Wachstumszunahme d e r G o n i d i e n die
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Kategorie
Gesundheitswesen
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