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Alles was - Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg e. V.

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Zeitung für Freunde der Lebenshilfe im Kreis Waldeck-Frankenberg
Ausgabe 2 | 2009
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Alles was R
UN-Konvention
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über die Rechte von Me
In dieser Ausgabe:
■ S.2
■ S.3
■ S.4
■ S.5
■ S.6
■ S.7
■ S.8
■ S.9
■ S.10
■ S.11
Ausblick – Rückblick
UN-Konvention
Umsetzung im Fachbereich Wohnen
Umsetzung im Fachbereich Arbeit
Kinder haben 1000 Fragen
Selbstbestimmung beim Wohnen
Gruppentraining
Sozialpolitisches Forum
Mitgliederversammlung 2009
Weihnachtsbasar
ZENTRALE
DIENSTE
Ausblick
Ruckblick - Ausblick
se unheilvolle Zeit für unsere Region aufzuarbeiten und diesen Opfern zu gedenken.
Mit einem Gedenkgottesdienst wurde diese Ausstellung am 9. September im „Wolfgang-Bonhage-Museum“ in Korbach eröffnet. Sie wird dort bis Ende April 2010 zu
besichtigen sein und anschließend an
anderen Orten präsentiert.
Dr. Wolfgang Werner
IMPRESSUM
Verlag und Herausgeber:
Lebenshilfe-Werk
Kreis Waldeck-Frankenberg e.V.
Am Stege 4, 34497 Korbach
Tel. 05631 5006-910
Fax 05631 5006-913
Erscheinungsweise:
zweimal jährlich
Redaktion:
Dr. Wolfgang Werner (WW)
Geschäftsführung - verantwortlich
■ Am 1. September 2009 war es 70 Jahre
her, dass Adolf Hitler mit dem so genannten „Euthanasie“-Erlass die systematische
Ermordung von Menschen, die als
lebensunwert deklariert wurden, freigab.
Dieses Datum war Anlass, eine Ausstellung
zur Geschichte der NS-„Euthanasie“ in
Waldeck-Frankenberg zu erarbeiten. Über
zwei Jahre wurde durch eine Arbeitsgruppe mit Unterstützung verschiedener
Institutionen, insbesondere des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, der Gedenkstätte Hadamar, dem Internationalen
Suchdienst in Bad Arolsen und dem Hessischen Staatsarchiv in Marburg Fakten und
Dokumente gesammelt, mit dem Ziel, die-
An dieser Stelle danke ich nochmals allen
Helfern der Arbeitsgruppe, den Unterstützern und Sponsoren, dass dieses Projekt
realisiert werden konnte und insbesondere mit der Zusammenarbeit der Stadt Korbach und dem Museum eine beeindruckende Ausstellung gelungen ist, die
sicher dafür sorgen wird, dass dieses „vergessene“ Thema endlich in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt wird und –
vor allem – der Opfer gedacht wird.
Die Entwicklung der Lebenshilfe in unserer Region seit Gründung der beiden
Elternvereine Lebenshilfe Frankenberg
und Waldeck markiert eindrucksvoll, welche positive Entwicklung für die Rechte
von Menschen mit Behinderung und ihre
Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
realisiert werden konnte, aber wie langsam und auch mühsam es war, dahin zu
kommen, wo wir heute stehen.
Frank Strotmann (FS)
Geschäftsführung
Thomas Korte (KT)
Redaktion
Bernd Kramer (BK)
Fachbereich Kinder/Wohnen/Offene Hilfen
Theodor Brömmelhaus (TB)
Fachbereich Wohnen
Hans Petersen (HP)
Fachbereich Arbeit
SPENDE
Zur Unterstützung der „Euthanasie“-Ausstellung im Korbacher Museum spendete
die Kasseler Bank einen Betrag von 2.500 € für die Forschungsarbeit in WaldeckFrankenberg und die Präsentation.
Karl-Heinz Biederbeck und Eckhardt Schmidt bei der Scheckübergabe an Dr. Wolfgang Werner, Dr. Horst Hecker und Dr. Wilhelm Völcker-Janssen
Christina Wohlfart (TW)
Lebenshilfe Waldeck
Ursula Henke (UH)
Lebenshilfe Frankenberg
Jürgen Hamel
Betreute Mitarbeiter
Anzeigen:
Es gilt Anzeigenpreisliste N
Layout & Druck:
sprenger druck, Korbach
Frankenauer
Hof
Auflage: 3.200 Stück
Die nächsten Schwerpunktthemen:
01/2010 „Euthanasie“ – wirkt nach.
02/2010 „Fundraising“
2
Hofgut
Rocklinghausen
Ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg
ist die Anerkennung der UN-Konvention
über die Rechte behinderter Menschen,
die im März 2009 auch in Deutschland in
Kraft trat. War die Tötung von unschuldigen Menschen im Rahmen der
„Euthanasie“-Aktion ein barbarischer Akt
von Unmenschlichkeit, so dokumentiert
diese UN-Konvention genau das Gegenteil:
die notwendige und selbstverständliche
Tatsache, dass alle Menschenrechte und
Grundfreiheiten allgemein gültig und
unteilbar sind und dass Menschen mit
Behinderungen diese Rechte und Freiheiten ohne Diskriminierung garantiert werden müssen.
Diese Ausgabe unserer Lebenshilfe-Zeitung beschäftigt sich mit beiden Themen.
Gerade deswegen laden wir Sie ein, uns
Ihre Meinung mitzuteilen.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern
eine besinnliche Vorweihnachtszeit, ein
friedvolles Weihnachtsfest und einen
guten Start in das Jahr 2010,
Ihr
RECHT
THEMA
Alles was ist
■ Seit dem 26. März 2009 ist die UNKonvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auch für
Deutschland verbindlich.. Die UN-Behindertenrechtskonvention führte den
Menschenrechtsansatz und das Recht
auf Selbstbestimmung sowie Partizipation ein und fordert einen Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen sowie eine barrierefreie
Gesellschaft. (KT)
• Menschen mit Behinderungen sollen
die Möglichkeit haben, aktiv an Entscheidungsprozessen über politische
Konzepte und über Programme mitzuwirken.
Das Recht auf Wohnen
• Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind oft in stärkerem Maße durch
Gewalt, Verletzung, Missbrauch, Nichtbeachtung, Vernachlässigung, Misshandlung oder Ausbeutung gefährdet.
Die Kernaussagen zum Wohnen werden
im Artikel 19 der Behindertenrechtskonvention getroffen (Unabhängige Lebensführung und Teilhabe an der Gemeinschaft):
Stichworte aus der Präambel
• Kinder mit Behinderungen sollen
gleichberechtigt mit anderen Kindern
alle Menschenrechte und Grundfreiheiten in vollem Umfang genießen.
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens anerkennen das gleichberechtigte
Recht aller Menschen mit Behinderungen, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie
die anderen Menschen in der Gemeinschaft zu leben, und treffen wirksame
und geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen den vollen
Genuss dieses Rechts und ihre volle Teilhabe und Teilnahme an der Gemeinschaft zu erleichtern, indem sie insbesondere dafür sorgen, dass:
• Die Anerkennung der Würde und des
Wertes, die allen Mitgliedern der
menschlichen Gesellschaft innewohnen, sowie ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte bilden die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und
Frieden.
• Menschen mit Behinderungen muss
der volle Genuss dieser Rechte und
Freiheiten ohne Diskriminierung
garantiert werden.
• Die Behinderungsthematik wird zu
einem festen Bestandteil der einschlägigen Strategien der nachhaltigen
Entwicklung.
• Die Mehrzahl der Menschen mit Behinderungen leben in einem Zustand der
Armut. Die nachteiligen Auswirkungen
der Armut müssen dringend angegangen werden.
• Menschen mit Behinderungen müssen
vollen Zugang zur physischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen
Umwelt, zu Gesundheit und Bildung
sowie zu Information und Kommunikation haben.
• Jede Diskriminierung aufgrund von
Behinderung stellt eine Verletzung
der Würde und des Wertes dar, die
jedem Menschen innewohnen.
• Der Einzelne hat gegenüber seinen
Mitmenschen und der Gemeinschaft
Pflichten und ist gehalten, für die Förderung und Achtung der in der Menschenrechtscharta anerkannten Rechte einzutreten.
• Menschen mit Behinderungen leisten
einen wertvollen Beitrag zum allgemeinen Wohl und zur Vielfalt ihrer
Gemeinschaften.
• Menschen mit Behinderungen und
ihre Familienangehörigen sollen den
erforderlichen Schutz und die notwendige Unterstützung erhalten.
• Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben,
ihren Wohnsitz zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben,
und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben.
• Menschen mit Behinderungen Zugang
zu einer Reihe von häuslichen, institutionellen und anderen gemeindenahen Unterstützungsdiensten haben,
einschließlich der persönlichen Assistenz, die zur Unterstützung des
Lebens in und der Teilhabe an der
Gemeinschaft sowie zur Verhütung
von Isolation und Absonderung von
der Gemeinschaft notwendig ist.
• kommunale Dienstleistungen und Einrichtungen für die Allgemeinheit Menschen mit Behinderungen auf gleichberechtigter Grundlage zur Verfügung
stehen und ihren Bedürfnissen Rechnung tragen.
SPENDE
Das Korbacher Akkordeonorchester
„Diemelspatzen“ sorgte beim Hoffest
an der Villa Huneck in Bad Wildungen
für musikalische Unterhaltung und
brachte auch eine Spende in Höhe
von 250 € für das Lebenshilfe-Werk
mit. Vorsitzende Karin Schmidt überreichte den Scheck an Geschäftsführer Dr. Wolfgang Werner.
3
RECHT
THEMA
Alles was ist
Umsetzung der
Konvention im
Fachbereich Wohnen
■ Im Lebenshilfe-Werk haben wir in den
zurückliegenden 30 Jahren schrittweise
unterschiedlichste Wohnformen entwickelt. Jede Wohnform hat ihre spezielle
Ausrichtung auf die möglichen Bewohner. Grundsätzlich ist für jeden, der
im Lebenshilfe-Werk ein Wohnangebot wahrnehmen möchte,
eine Wahlfreiheit möglich. Eingeschränkt wird diese Wahlfreiheit jedoch durch Vorgaben des Gesetzgebers.
So darf laut Gesetz eine
ambulante Versorgung die
Kosten einer stationären
nicht übersteigen. Das
schränkt die Wahlfreiheit des Menschen mit
hohem Hilfebedarf ein
und muss zu einer Korrektur dieses Paragrafen führen, damit der
Konvention in diesem
Fall Rechnung getragen
wird.
Wir müssen an einigen
Stellen noch eine Feinjustierung vornehmen. Wir
müssen z.B. prüfen, wie der
Aspekt der Freiwilligkeit bei
der Wahl des Wohnortes und
der Wohnform gewährleistet werden kann.
D
as stationäre
Wohnen
Das stationäre
Wohnen oder das
Leben in einem
Wohnheim oder
einer Wohnstätte ist für
den Menschen
mit mittlerem
bis hohem
Hilfebedarf
eine mögliche
Wohnform. In
diesen Häusern ist an
365 Tagen im
Jahr täglich
4
24 Stunden lang Personal vorhanden, um
alle anfallenden Betreuungsleistungen zu
erbringen.
Das schließt die Einzelfallförderung, Freizeitgestaltung und soweit möglich eine
gemeinsame Erstellung eines Betreuungsund Förderplanes mit ein. Bezugsbetreuer
und der Bewohner arbeiten gemeinsam
daran, diese gesteckten Ziele zu erreichen.
Dazu gehört auch, dass der Mensch mit
Hilfebedarf Verpflichtungen hat.
Durch gemeinsame Anstrengungen gelingt
es dem ein oder anderen, seine Fertigkeiten zu erweitern und sich die Möglichkeit
zu erschließen, in das stationär begleitete
Wohnen zu wechseln.
D
as stationär begleitete
Wohnen
Mit dieser Wohnform möchten wir
erwachsenen Menschen mit leichtem bis
mittlerem Hilfebedarf einen Wohnplatz
bieten, der dem Normalisierungsprinzip
entspricht. Zudem soll ein Lernumfeld
geschaffen werden, in dem es möglich ist,
unter konkreten Bedingungen alle für die
Gestaltung einer weitestgehend selbstständigen Lebensführung notwendigen
praktischen Erfahrungen zu machen.
Ziel der Betreuungsarbeit ist es einerseits,
diese Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten und die nötige
Hilfe zur Selbsthilfe zu kommen zu lassen,
und andererseits, ihnen, falls notwendig,
einen dauerhaften Wohnplatz zu sichern.
Aus dem stationär begleiteten Wohnen
heraus kann der Bewohner, wenn er für
sich den Wunsch hat, in das Betreute Wohnen wechseln.
D
as Betreute Wohnen
Seit 1989 bietet das LHW das Betreute
Wohnen für Menschen mit Hilfebedarf an.
Im Sinne einer Entwicklung zur „Normalität“, Selbstbestimmung und Ausnutzung
eigenen Potenzials wurde diese neue
Wohnform geschaffen.
Ziel des Betreuten Wohnens ist es, ein
hohes Maß an Selbstbestimmung und
Selbstständigkeit in Bezug auf das Wohnen
in eigenen Räumlichkeiten zu erreichen.
Mit Unterstützung im eigenen Haushalt, in
einer selbst angemieteten Wohnung leben
zu können, bedeutet für Menschen mit Hilfebedarf eine Normalisierung ihres Alltags
im Sinne der Angleichung an die Lebensformen und Normen unserer Gesellschaft.
B
egleitetes Wohnen in Familien
Begleitetes Wohnen in Familien ist
ein ambulantes Betreuungsangebot für
erwachsene Menschen, die mit psychischen und/oder geistigen Behinderungen
leben oder davon bedroht sind und umfassender Unterstützung bedürfen. Diese
Wohn- und Lebensform soll den Menschen
eine an ihren Bedürfnissen orientierte,
familienbezogene, individuelle Betreuung
sichern, ihre sozialen Interessen fördern,
einen Aufenthalt in einer stationären Einrichtung entbehrlich machen und damit
die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft
ermöglichen.
Ziel ist die Förderung der sozialen Integration und der Verselbstständigung entsprechend den individuellen Möglichkeiten des
Einzelnen.
W
ohnen für ältere Menschen
Viele ältere Menschen und deren
Angehörige sind auf der Suche nach
zukunftsorientierten Wohnformen für sich
oder ihre Angehörigen mit Pflege- und
Hilfebedarf. An diese Interessenten wendet
sich das Angebot des Senioren-Wohnens,
wobei auch die Möglichkeit besteht, behinderte Menschen in diese Gruppen aufzunehmen oder eigene Gruppen mit behinderten älteren Menschen zu schaffen.
Wir werden in naher Zukunft über ein
solches Angebot verfügen und damit
unser Angebot erweitern.
Zusammenfassend lässt sich feststellen,
dass der Fachbereich Wohnen auf die
Anforderungen durch die Behindertenrechtskonvention gut vorbereitet ist.
Gemeinsam mit den Bewohnern und deren
Angehörigen sowie mit den Kostenträgern
müssen wir eine konstruktive Kreativität
entwickeln, um die Feineinstellungen im
Sinne der Bewohner vornehmen zu können. Der Gesetzgeber hat die Pflicht, die
Leistungsgesetze auf die Übereinstimmung mit der Konvention hin zu prüfen
und nötigenfalls anzupassen. (TB)
RECHT
THEMA
Alles was ist
Die Umsetzung der
Konvention im
Fachbereich Arbeit
■ Im Artikel 27 sind das Recht auf Arbeit
für alle und die Wege zu einem „inclusiven“
Arbeitsmarkt beschrieben. Unter „Inclusion“
wird die Anpassung der Strukturen an die individuellen Bedürfnisse behinderter Menschen
verstanden, statt behinderte Menschen den
vorhandenen Strukturen anzupassen. In diesem Artikel anerkennen die Staaten:
- das gleiche Recht von Menschen mit Behinderung auf Arbeit wie nicht behinderte
- das Recht auf Arbeit in einem Arbeitsmarkt, der offen, inclusiv und für Menschen
mit Behinderung zugänglich sein soll
- frei gewählt soll die Arbeit sein
- in einer Qualität, die es erlaubt, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Die Ziele zur Verbesserung der Teilhabe am
Arbeitsleben sind die Eingliederung in den 1.
Arbeitsmarkt und die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten neben der Werkstatt.
„Ihr Tod reißt nicht die
geringste Lücke“
■ Am 1. September 2009 ist es 70 Jahre her,
dass Adolf Hitler mit dem „Euthanasie“-Erlass
die systematische Ermordung von Menschen,
die als lebensunwert bezeichnet wurden, freigab.
Zwischen 200.000 und 300.000 psychisch
kranke und geistig behinderte Menschen
starben zwischen 1939 und 1945 in Gaskammern, durch tödliche Medikamentengabe oder
Unterernährung. Darüber hinaus wurden etwa
400.000 Menschen zwangssterilisiert.
Unter den Opfern der NS-„Euthanasie“ waren
auch Bürgerinnen und Bürger aus unserer
Region: Menschen, die in Waldeck-Frankenberg
geboren wurden, hier lebten, in Einrichtungen
Der Fachbereich Arbeit bietet im Rahmen seines Konzeptes „Agentur für angepasste Arbeit“
Teilhabe am Arbeitsleben und der Gemeinschaft
sowie berufliche Bildung für Menschen mit
Behinderungen in den folgenden Bereichen:
- Tagesstruktur
- Werkstätten (Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich, ausgelagerte Arbeitsplätze und Arbeitsgruppen)
- Übergang auf den allgemeinen
Arbeitsmarkt
- Zusammenarbeit mit Integrationsfirmen.
Die Weiterentwicklung geschieht durch:
- Förderung der ausgelagerten Arbeitsplätze
in Betrieben und Firmen im Landkreis
- Stärkung und Weiterentwicklung der Maßnahmen zur beruflichen Bildung innerhalb
und außerhalb der Werkstatt
- Erweiterung des Leistungsspektrums der
Eingliederungshilfe um Maßnahmen außerhalb der Werkstattförderung
- Teilnahme an der Ausschreibung zur
„Unterstützten Beschäftigung“ in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft und
der Bio-Garten Flechtdorf GmbH.
betreut wurden oder die zwangsweise in Fabriken und auf Bauernhöfen arbeiten mussten,
Menschen, die systematisch erfasst und in
Hadamar oder in anderen Mordzentren umgebracht wurden.
Die Ausstellung dokumentiert die Vorgeschichte der „Euthanasie“ bis 1933, die Phase der
rassenhygienischen Propaganda und Zwangssterilisation bis zur Bürokratie und Maschinerie des Mordens. Sie beschreibt den Todesweg
der Opfer, die Mordzentren, die Haltung der
Bevölkerung durch Zustimmung, Gleichgültigkeit oder Protest und sie wirft einen Blick
auf den Umgang mit der NS-Vergangenheit
und den Tätern, die nach 1945 oft unbehelligt
blieben.
Die Ausstellung bemüht sich darum, den
Opfern der NS-„Euthanasie“ aus der Region
Waldeck-Frankenberg zu gedenken, an sie
Das Vertragswerk der UN-Konvention stellt
weltweit einen wichtigen Schritt für eine Verbesserung der Förderung und des Schutzes
behinderter Menschen und zur Stärkung ihrer
Rechte dar. Jetzt ist die Umsetzung auf nationaler Ebene gefragt. Der Entwicklungsstand
ist nach 35 Jahren in Deutschland sehr
hoch, allerdings fehlen
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Behinderung
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Fachbereich
Arbeit
Fachbereicch Ar
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als Menschen, als Bürgerinnen und Bürger zu
erinnern und ihnen damit ihre Würde zurück
zu geben.
Die Ausstellung „Ihr Tod reißt nicht die
geringste Lücke“ ist bis zum 25.04.2010 im
„Wolfgang-Bonhage-Museum“ in Korbach zu
sehen. (HP)
SPENDE
Der Gesch
Geschäftsführer der MICOS GmbH in Oldenburg, Dr. Dietmar Wolff, besuchte die Ausstellung „„Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke“ im Wolfgang-Bonhage-Museum in Korbach. Dabei
Dab übergab er an Dr. Wolfgang Werner einen Scheck in Höhe von 2.000,- € zur
Unterstützung der vom Lebenshilfe-Werk initiierten Ausstellung.
Unterstütz
Die MICOS GmbH ist seit über 20 Jahren der Lieferant der Branchensoftware des Lebenshilfe-Werkes.
hilfe-Werk
(v.l.: Dr. Dietma
Dietmar Wolff, Dr. Wolfgang Werner, Dr. Wilhelm Völcker-Janssen, Tobias Schmidt, EDV Organisation Lebenshilfe-Werk)
5
KINDER
Kinder
Fachbereich Kinder
Kinder haben 1000 Fragen
■ Kinder sind neugierige Menschen, die
erfah
erfahren
wollen, was sie
könn
können und schaffen. Sie
lern
lernen spielerisch und
übe
über all ihre Sinne. Es
gibt nichts in ihrem Wissen
sens- und Erfahrungssch
schatz, was sie nicht
vo
vorher mit ihren Sinnen
wa
wahrgenommen haben.
Hi
Hierbei setzen sie sich
ooft längere Zeit mit
eeinem für sie interesssanten Thema auseeinander. Den Bildungsprozess
begreifen wir als
einen sozialen Prozess, an dem sich
Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen.
Eine positive Lernatmosphäre ist
gekennzeichnet
durch nachfolgende Kriterien:
* Die Kinder entwickeln ihre Fragestellungen selbst.
* Der Lösungsweg ist das eigentliche Ziel.
Wir fördern das Nachdenken über möglichst unterschiedliche Lösungswege.
Nicht das „richtige“ oder „falsche“ Ergebnis steht im Vordergrund.
* Die Kinder werden zum gegenseitigen
Austausch in Kleingruppen angeregt. Kinder lernen voneinander und miteinander.
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der kindlichen Entwicklung. Es gilt nicht nur, die
kognitiven Fähigkeiten des Kindes zu fördern, sondern auch zu einer positiven Haltung im Hinblick auf neue Heraus- und
Anforderungen beizutragen, Konzentration und Ausdauer zu stärken, dem Kind zu
Gruppenfähigkeit und -kompetenz zu verhelfen, es zu unterstützen, sich selbst zu
organisieren, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln und sein Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu
unterstützen (vgl. Fachkonzeption der Kindertagesstätte).
Wir bieten Kindern zahlreiche Möglichkeiten und Anregungen, ihre naturwissen-
schaftlichen und lebenspraktischen Kenntnisse zu erweitern. Die zukünftigen
Schulkinder beschäftigten sich vor den
Sommerferien mit dem Thema „Experimente“. Die Experimentiertage befassen
sich mit den Themenfeldern:
- Luft und Gas
- Brennende Kerzen und dem Löschen
einer Flamme
- Lösungen aus Wasser und Feststoffen
- Wiedergewinnung der Feststoffe durch
Verdunsten des Wassers.
Mit diesen Versuchen werden erste Kenntnisse darüber vermittelt, dass es „Nichts“
nicht gibt und Stoffe nicht verschwinden,
sondern nur ihre Eigenschaften verändern
können. Die Experimente sind so zusammengestellt, dass die meisten Materialien
ohnehin in jeder Kindertagesstätte vorhanden sind (z.B. Gläser, Salz, Zucker, Wasser oder Backpulver). Nicht selten führen
die Kinder nachmittags die Experimente
zu Hause noch einmal durch.
Andrea Itter
(Einrichtungsleitung Integrative
Kindertagesstätte, Bad Wildungen)
SPENDE
Anlässlich des 5-jährigen Bestehen
startete der dm-Markt in Bad Wildungen im Juli eine außergewöhnliche
Spendenaktion. Andrea Itter, die Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte
saß eine halbe Stunde an der Kasse.
In diesem Zeitraum sorgten Eltern der
Kindergartenkinder und Mitarbeiter
der Lebenshilfe für kräftigen Umsatz.
Den spendete der dm-Markt an die Kita.
Die rund 600 € werden für den Kauf
von Spiel- und Beschäftigungsmaterial
verwendet.
Betreute Menschen
haben andere Bedürfnisse.
Wir helfen Ihnen - spezielle Absicherungen
für betreute Menschen.
ō Unfall-Versicherung
ō Privat-HaftpÀichtversicherung
ō - und Vieles mehr!
Auch für Sie als Eltern und Betreuer
¿nden wir die richtige Lösung!
Sprechen Sie mich an. Ich berate Sie gerne.
6
Handelsvertretung
Peter Krähling
Versicherungsfachmann (BWV)
Schulweg 3
55108 Allendorf
Fon 06451 21263
Fax 06451 21261
E-Mail: pkraehling@
hv.deutschevorsorge.de
WOHNEN
Wohnen
Fachbereich Wohnen
Wohnen für Senioren
in Borken
■ Am Rande des Naturschutzgebietes
„Borkener See“ im Neubaugebiet Borken
Süd entsteht eine Wohnanlage mit acht
gemütlichen und barrierefreien Eigentumswohnungen mit zusätzlichen Service-Angeboten.
Neben den Wohnungen in den Größen
von 42 m2 bis 62 m2 verfügt das Gebäude über Gemeinschafts- und Servicebereiche, Cafeteriaküche, Beratungs-,
Gemeinschaftsräume, Gästezimmer,
Fahrstuhl und ein Pflegebad.
Ergänzend steht jedem Bewohner ein
breites Leistungsangebot an Hilfen verschiedenster Art zur Verfügung.
Darin enthalten sind Leistungen wie:
- Bereitstellung der Gemeinschaftsflächen und Räume sowie deren Pflege
- Beratungsangebote, Sprechstunde,
Organisation der Leistungen usw.
Ganz persönliche Leistungspakete können zusammengestellt und abgerufen
werden. (TB)
Ein Tag ohne Büro
■ Für einen Tag im Jahr bleiben die Büros der Kollegen und Kolleginnen der Verwaltung leer. An diesem Tag hospitieren sie in
einer der Einrichtungen des Lebenshilfe-Werkes. In diesem Jahr
war es der Bereich Wohnen. Das Ganze funktioniert völlig unkompliziert und freiwillig. Jeder sucht sich eine Einrichtung aus, in
der er gerne einen Tag verbringen möchte, und stimmt den Termin mit der Leitung ab. Interessant ist es, einmal den Tagesablauf in einer Einrichtung hautnah mit zu erleben. „Wir haben viel
gespielt, zusammen das Mittagessen vorbereitet und sind
anschließend mit den Bewohnern in die Stadt gegangen. Das war
ein tolles Erlebnis, gemeinsam mit den Bewohnern und Betreuern
einen Tag zu verbringen.“, schwärmt Ivonne Klug aus der Personalverwaltung. Gemeinsam mit der Auszubildenden Etien Crüsemann besuchte sie die Wohneinrichtung in Frankenberg.
Das Ziel der Aktion ist es, einen Einblick in die unterschiedlichen
Tätigkeiten zu erhalten, sich besser kennen und verstehen zu
lernen. (FS)
Dachdecker- u. Klempnermeisterbetrieb
Homberger Weg 13 34497 Korbach
☎ 0 56 31 - 91 32 00
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mail@nolte-daecher.de www.nolte-daecher.de
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Dachrinnen · Blitzschutzanlagen
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Selbstbestimmung
beim Wohnen
■ Ende Juni fand die dritte Tagung Wohnen im „Frankenauer Hof“ statt. 20
BewohnerInnen aus den unterschiedlichen Standorten und Wohnformen fanden sich gemeinsam mit Gästen aus dem
Vorstand, dem Kollegium, Eltern, gesetzlichen BetreuerInnen und einem Gast
zusammen. Diesmal wurde in Arbeitsgruppen und in Rollenspielen das Thema
„Selbstbestimmung“ behandelt und aufgezeigt, aus welchen Facetten es sich
zusammensetzt und wie sich selbstbestimmtes Handeln entwickeln kann.
Die BewohnerInnen haben deutlich
gemacht, dass sie konkrete Vorstellungen davon haben, wie und wo sie leben
möchten, für sich selbst entscheiden zu
können und in eigenen Wünschen unterstützt und, wo nötig, weiterhin begleitet
zu werden.
Die Tagung ist immer wieder Impulsgeber für einen respektvollen und bewussten Umgang miteinander. So hat sie sich
auch als Mutmacher für die betreuten
Menschen verstanden, selbstbewusst
Bedürfnisse und Wünsche anzusprechen
und Anregungen für deren Umsetzung zu
bekommen. (TB)
Freude haben – Zeit schenken
■ Ehrenamtliches, freiwilliges Engagement ist aus der Lebenshilfe nicht wegzudenken. Freiwillig, das heißt eine
bewusste Entscheidung, unentgeltlich
und organisiert tätig zu sein.
Justine Schindler aus Allendorf hat als
angehende Ergotherapeutin bereits
Erfahrung mit betreuten Menschen aus
der Lebenshilfe gesammelt. Sie möchte
ihre Freizeit sinnvoll nutzen und ihre
Kompetenzen erweitern. So verbringt
Frau Schindler einen Nachmittag in der
Woche im Frankenberger Wohnheim und
nimmt sich Zeit für die Bewohner.
Es gibt Freiwillige, die ein eigenes Angebot stellen, wie eine Nordic-Walking-Gruppe oder auch Mal- und Handarbeitsangebote. Viele wollen unterstützend tätig sein
und helfen da, wo noch weitere Hände
gebraucht werden. Besonders groß ist der
Bedarf bei Fahr- und Begleitdiensten. Es
gibt auch die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen und sich nur um
einen Bewohner zu kümmern. Gemeinsames Reisen steht dabei ebenso auf dem
Programm wie die Begleitung zum Friseur.
Damit die Rahmenbedingungen stimmen
und alle Spaß daran haben, gibt es eine
feste Ansprechpartnerin. Sie organisiert
alles und ist Bindeglied zwischen den Einrichtungen und Freiwilligen. Gemeinsam
werden Angebote entwickelt und die dafür
nötigen Voraussetzungen geschaffen.
SPENDE
Zur sprachlichen Frühförderung bei
Kindern werden Sprachcomputer eingesetzt. Drei dieser Geräte spendete der
Förderverein des Lions-Club KorbachBad Arolsen. Vorsitzender Gerhard
Schaller und Clubsekretär Dirk Bödefeld übergaben die Geräte an Heidrun
Barnikol-Veit, Dr. Wolfgang Werner und
Mechthild Schelle. (Foto: Jörg Kleine)
Martina Fackiner,
Freiwilligenkoordinatorin
7
ARBEIT
Arbeit
Fachbereich Arbeit
Adventskalender gestalten
■ Die Frankenberger Werkstätten sind vom
„Kaufmännischen Verein Frankenberg“ gebeten worden, in diesem Jahr den Adventskalender in der Fußgängerzone zu gestalten.
Seit einigen Jahren wird dort an einem Fachwerkhaus bis zum 24. Dezember täglich eine
1 x 1 m. große Leinwand enthüllt.
Ausgewählt wurde das Thema „Weihnachten
in aller Welt“. So entstehen zurzeit klassische
Motive wie beispielsweise Santa Claus für die
Niederlande, Heilige Lucia für Schweden,
Väterchen Frost für Russland und der
Adventskranz für Deutschland. Auch Weihnachtsbräuche in Bolivien, Mexiko, Sri Lanka,
auf den Kanarischen Inseln oder bei den
Eskimos werden im Bild dargestellt.
Die Künstler sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten in Allendorf, Schreufa
und Bad Wildungen sowie der Hauptwerkstatt
in Frankenberg. Ganz im Sinne des Sozialpolitischen Forums des Lebenshilfe-Werkes
unter dem Thema „Kooperation“ werden die
Nachbareinrichtungen - Integrative Kindertagestätte Kegelbergzwerge, die Kegelbergschule, die Friedrich-Trost-Schule und die
befreundete Einrichtung in Weimar-Tröbsdorf
– auch jeweils das Motiv eines Adventstages
herstellen.
Bio-Garten unterstützt
Gärtnereiaufbau in Polen
■ Mitte Mai war eine Delegation der Einrichtung für behinderte Menschen „Dom Pomocy
Spolecznej w Szarocinie“ zu Besuch im BioGarten Flechtdorf. Die Gäste aus der polni-
Martin Henke
schen
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sich während ihres Aufenthaltes über die
Arbeit und interessierten sich vor allem für
die biologische Produktion von Gemüse- und
Zierpflanzen.
Um die Einrichtung in Polen zu unterstützen,
überreichte der Bio-Garten eine Spende mit
Beet-, Balkon- und Gemüsejungpflanzen zur
Bewirtschaftung der Flächen. Zur Verschönerung des Außenbereichs gab es zudem verschiedene Geranien, Fuchsien und ein Feigenbäumchen. Mit veredelten Tomaten-, Gurkenund Paprikapflanzen unterschied licher
Sorten trug der Bio-Garten dazu bei, dass die
Produktion von Gemüse in den Gewächshäusern der Gärtnerei in Polen beginnen konnte.
Im Herbst 2008 war bereits ein Traktor mit
Fräswerk zum Aufbau der Einrichtung übergeben worden.
Wilhelm Keller, Bio-Garten Flechtdorf
Gruppentrainingsprogramm ZERA
SPENDE
Eine Spende in Höhe von 800,00 €
hat die IG-Metall Nordhessen dem
Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg überreicht. Das Geld soll für
berufsbegleitende Maßnahmen wie z.B.
Sportaktivitäten genutzt werden. Den
Scheck übergab der erste Bevollmächtigte der IG-Metall Nordhessen, Ulrich
Meßmer, an die Leiterin der Korbacher
Werkstätten, Kirsten Hille. (KT)
8
■ Im Frühjahr 2009 startete für psychisch
erkrankte Mitarbeiter der Frankenberger
Werkstätten das Gruppentrainingsprogramm
ZERA – Zusammenhang zwischen Erkrankung,
Rehabilitation und Arbeit.
Das Trainingsprogramm ist ein Baustein der
Integrationsleistungen in den Werkstätten in
Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach.
Psychisch erkrankte Menschen leiden im
Besonderen unter den mit der Erkrankung
einhergehenden Funktionseinbußen und den
damit zusammenhängenden Auswirkungen
auf ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz.
Insgesamt sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an dem Trainingsprogramm
mit 18 Lerneinheiten teil. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam folgende Themen zu
bearbeiten:
- Zusammenhang zwischen Arbeit und dem
Verlauf einer psychischen Erkrankung
- aktuelle Profile von Grundarbeitsfähigkeiten
- Umgang mit Stress am Arbeitsplatz
- Kennenlernen von Arbeits- und Unterstützungsmöglichkeiten für psychisch
erkrankte Menschen
- Problemlösetraining
- Planung der beruflichen Ziele.
Im Rahmen der Veranstaltung erhielten die
betroffenen Mitarbeiter Unterlagen, um
zukünftig möglichst eigenständig tägliche
Krisen bewältigen zu können sowie Stress am
Arbeitsplatz zu vermeiden. Die Teilnehmer
empfanden die Veranstaltung als eine bereichernde Lerneinheit neben ihrer täglichen
Arbeit in den Werkstätten und wollen sich
zukünftig zum weiteren Austausch treffen.
Edith Ide
KURZ NOTIE RT
Aktuelles
Aktuelles
Tipps für Waschen
Zu Gast in Korbach
■ Zur Vorbereitung auf die neuen Auf-
■ Der geschichtliche Zusammenhang zwischen dem Kriegsbeginn 1939 in Polen und
dem Beginn der „NS-Euthanasie“ war für
das Lebenshilfe-Werk ein wichtiger Anlass,
eine Delegation aus dem Kreis- und Stadtgebiet Kamienna Góra nach Korbach einzuladen.
Die Besuchergruppe nahm am Gedenkgottesdienst zur Ausstellungseröffnung „NSEuthanasie in Waldeck-Frankenberg“ in
der Korbacher Kilianskirche teil. Außerdem stand ein Besuchsprogramm innerhalb der Lebenshilfe-Einrichtungen auf
dem Terminplan.
Vize-Landrat Andrzej Swiatek, Dariusz Kurowski, Vorsitzender des Kreisrates, und
gaben in der Hygienewäscherei fuhr
das Wäschereiteam Mitte August nach
Apolda und Weimar. Wir konnten uns
dort ausführlich über die Tätigkeiten
im Wäschereibereich informieren. So
konnten vorhandene Ängste ausgeräumt werden.
Um von dem Stress der vergangenen
Wochen ein wenig abzulenken, haben
wir uns noch kulturellen Dingen, wie
Goethe und Schiller, gewidmet. Im
Baumkronenpfad im Thüringer Becken
wurde „dem Urwald auf´s Dach gestiegen“.
In diesen Tagen haben wir erlebt, was
wir gemeinsam erreichen können. Das
gibt uns Mut, die neuen Wege positiv
anzugehen.
Thorsten Kleine, Wäscherei Korbach
Jubilare 2010
10 Jahre
Benjamin Alperstädt, Erkant Baykondu, Daniela
Becker, Viktor Blum, Peter-Pascal Gonsior, Britta
Heine-Blum, Kerstin Ittner, Verena Knirr, Raja Kriger, Jürgen Kubitzek, Tobias Metzinger, Rosalia
Morell, Sina Müller, Elke Naumann, Erich Neumann,
Amalia Pengart, Gertraud Ramsenthaler, Björn
Aktion feierte
■ Zum vierten Mal war am Sonntag, 30.
August 2009 ein ganzer Ort auf den Beinen,
um ein Sommerfest zugunsten der „Aktion
für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg“ zu veranstalten. Alle Vöhler Vereine, der Ortsbeirat, die Evangelischlutherische Kirchengemeinde sowie
Bürger beteiligten sich an diesem Fest. Am
Vorabend trat die Vöhler Band „Credit
Rogge, Cornelia Rolshausen, Renate Seifert, Rüdiger Stahl, Nicole Starke, Antje Staudt, Michael
Vaupel, Florian Weber, Victoria Wilt, Tatjana Herzen (Bio-Garten), Christian Zmazek (Bio-Garten)
25 Jahre
Petra Bach, Sabine Becker, Rainer Blecher, Andrea
Fabry, Sabine Gruss, Sabine Heidemann, Thomas
Heisterkamp, Volker Knaf, Elke Meyer, Andreas
der Direktor der Behinderteneinrichtungen in Kamienna Góra, Stanislaw Dluzak,
führten mit Bürgermeister Klaus Friedrich
ein informelles Gespräch im Rathaus. Diskutiert wurden die unterschiedlichen Formen der Verwaltung und die Möglichkeiten
von Einrichtungen
g für behinderte Menschen. (WW)
Mountain“ auf. Das Fest begann am Sonntag mit einem Gottesdienst. Das Parforcehorn-Bläsercorps, das an diesem Tag zum
Ehrenmitglied der Aktion für behinderte
Menschen Waldeck-Frankenberg ernannt
wurde, spielte auf. Feuerwehr, Kindergarten, TSV und Schule beteiligten sich mit
Vorführungen. Ein Jongleur und ein
Alleinunterhalter traten auf. So wurde
das Sommerfest insgesamt ein großer
Erfolg. (FS)
BERICHT AUS WEIMAR
Ein ungewöhnliches
Gartenprojekt
■ Die Gartenanlage „Kühler Grund e.V.“
in Apolda ist normalerweise ein ruhiger
Ort, wo man die Seele baumeln lassen
kann. Anfang September hatte das
Lebenshilfe-Werk Weimar / Apolda e.V.
zum Gartenfest geladen. Anlass war die
„Einweihung“ eines neuen Gartenhauses, das mit Mitteln der „GLÜCKSSPIRALE“ gefördert wurde.
Das gemeinsame Gartenprojekt dient
der Therapie von Personen mit seelischen Beeinträchtigungen. Ziel ist es,
den Garten unter therapeutischer
Anleitung herzurichten und zu bewirtschaften. Dies wirkte sich positiv auf
alle Beteiligten aus. So wurden sonst
eher zurückgezogene Menschen offen
und zugänglich und erreichten Dinge,
die sie sich zuvor nicht zugetraut hätten – in einem Garten, den alle Beteiligte gerne und stolz präsentieren und in
dem es zu einem frohen Miteinander
kommt.
Gerdamarie Preuße
Müller, Thomas Nierhaus, Ingrid Obermeyer,
Jürgen Pfeifferling, Christina Piorczig, Roswitha
Schäfer, Rainer Schlidt, Andrea Schneider-Bräuer,
Christel Sievert, Jürgen Voigtländer, Michael
Schulz (Bio-Garten)
40 Jahre
Karl Beisenherz, Anneliese Klos, Karin Röhling,
Christel Wolf, Angelika Zöh
„Konkurrenz oder Kooperation“
■ Zum zweiten Mal hatte das Lebenshil-
fe-Werk Mitte Juli zum Sozialpolitischen
Forum nach Frankenau eingeladen. Mit
dem Wandel der Wohlfahrtspflege zu
einer marktwirtschaftlichen Orientierung
gewinnen die Themen Kooperation und
Konkurrenz eine größere Bedeutung.
Dr. Ingo Rollwagen, Senioranalyst der
„Deutschen Bank Research“, zeichnete den Teilnehmern anhand von Zahlen,
Daten und Fakten aus der Gegenwart ein
Bild der vernetzten Welt von morgen auf.
Ein Beispiel für bereits gelebte Netzwerkarbeit im Bereich Bildung stellten Norbert
Lassek und Michael Jelinek vom „ Kompetenzverbund Berlin“ vor. Im Anschluss
haben viele Teilnehmer der Veranstaltung
spontan ihr Interesse an einer möglichen
Kooperation bekundet und werden als
Nächstes ihren Bedarf an Fortbildungsangeboten ermitteln.
Wolfgang Lassek
(v. l.: Dr. Wolfgang Werner, Dr. Ingo Rollwagen (Deutsche Bank Research), Norbert Lassek (VIA Berlin),
Harold Becker (Der Paritätische, Kassel), Wolfgang Lassek, Michael Jelinek (VIA Berlin)
Veranstaltungen 2009/2010
25./26.11.09: Weihnachtsbasar
der Korbacher Werkstätten,
Christian-Paul-Straße, Korbach
06.12.09: Weihnachtsbasar
der Lebenshilfe Frankenberg,
Ederberglandhalle, Frankenberg
11.12.09: Weihnachtsfeiern
der Frankenberger Werkstätten,
Ederberglandhalle, Frankenberg
und
vom Hofgut Rocklinghausen, Stadthalle
Bad Arolsen - Mengeringhausen
und
der Korbacher Werkstätten,
Stadthalle Korbach
9
Lebenshilfe Waldeck e.V. · Geschäftsstelle
Briloner Landstraße 23 · 34497 Korbach
Telefon: 05631 7012 · Fax: 05631 501527
info@lebenshilfe-waldeck.de
www.lebenshilfe-waldeck.de
Veranstaltungen 2009
Infos zum Betreuungsrecht
20. November 2009
Wir erklären, was eine Betreuung ist und
wer eine Betreuung bekommen kann.
Menschen, die eine Betreuung haben,
berichten über ihre Erfahrungen.
Gasthaus zum Aartal, Diemelsee-Flechtdorf, 15. 00 Uhr (Anmeldung erwünscht)
Vorsorgevollmacht,
Patientenverfügung
25. November 2009
Jeder kann in eine Situation kommen, in
der er aufgrund von Krankheit oder
Behinderung seine Angelegenheiten
selbst nicht mehr regeln kann. Wie man
Vorsorge treffen kann, erklärt Dr. Marc
Wolf, Richter am Amtsgericht Korbach,
18.30 Uhr, Bürgerhaus Korbach.
Erfolgreiches
Fußballturnier
■ Nach zweijähriger Pause war der
Kleinsportplatz in der Allee wieder Austragungsort für das 3. Kleinfeld-Fußballturnier der Lebenshilfe Waldeck.
Insgesamt nahmen zehn Senioren- und
Jugendmannschaften teil. Die Fußballer
der Korbacher Markus-Gemeinde, der
Kreisverwaltung, von Continental, der
Feuerwehr Sachsenhausen, des LionsClubs, Alte Kameraden Neerdar sowie
die Jugendmannschaften der Paul-Zimmermann-Schule, der Feuerwehr Sachsenhausen, der Marie-Juchacz-Schule
Gemünden und der Heinrich-Lüttecke-
Haftpflichtversicherung
16. Dezember 2009
Umfang des Versicherungsschutzes bei
ehrenamtlichen Betreuern/innen, Verhalten im Schadensfall und praktische
Beispiele erklärt Dr. Karin Stiehr (Institut
für Soziale Infrastruktur, Frankfurt a.M.).
18.30 Uhr, Bürgerhaus Korbach.
Müller zu Thema „Mitgliederservice und
Gewinnung neuer Mitglieder“, der mit dem
Fazit endete: „Gutes tun und mehr darüber
reden, um weiterhin Gutes tun zu können“
gab es Ehrungen.
Für die 25-jährige Mitgliedschaft bei der
Lebenshilfe Waldeck e.V wurden Dorothee
Gerhard, Johann Henning,
ning, Helmut Langendorf, Ingrid Ochs,
Luise Pallagst, Bärbel Ruwenstroth,
Gustav Schlömp
und Georgette
Wagener geehrt.
Seit 40 Jahren sind
Helmut Bracht, Günter Brida, Martin Deuse, Hilde Gleichner,,
Hausfrauenvereinn
Rhoden, Karl-Heinzz
eHöhle, Helmut Kleesberg, Landfrauen Vas-
SPENDE
Ein Teil des Erlöses des Weihnachtsmarktes Wirmighausen in Höhe von
500,- € ging an die Lebenshilfe Waldeck. Ebenso überreichte uns der LionsClub anlässlich des Fußballturniers eine
Spende von 200,- €. Mit diesem Geld
unterstützen wir Urlaubs- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen.
Schule Bad Arolsen sorgten für einen
gelungenen Fußballnachmittag. Als Sieger nach insgesamt 21 Spielen konnten
sich die Mannschaft der Conti und bei
der Jugend die Marie-Juchacz-Schule
feiern lassen.
Willi Rausch, Vorstand Lebenshilfe Waldeck
beck, Wachenfeld GmbH, Peter Witzel und
der Männergesangverein Dehausen dabei.
Den diesjährigen Integrationspreis erhielt
die Freiwillige Feuerwehr Berndorf. Der
Preis wird an Vereine verliehen, die sich im
besonderen Maße um die Integration von
behinderten Menschen in ihren Verein
bemühen. (TW)
dass niemand wegen seiner Behinderung
entmündigt werden darf. Dies ist in
Deutschland im Betreuungsrecht geregelt.
Trotzdem gibt es aber eine Diskussion, wie
Menschen mit Behinderungen, die z.B.
schriftliche Verträge nicht verstehen,
unterstützt werden können.
Es gibt die Möglichkeit einen Betreuer zu
bekommen. Dieser soll Menschen mit
Behinderungen unterstützen, beraten und
dafür sorgen, dass sie zu ihrem Recht kommen. Der Betreuer darf auch für die Menschen Verträge unterschreiben oder deren
Geld verwalten und einteilen, wenn er diese
Aufgabe vom Gericht übertragen bekommen hat. Damit soll der Mensch mit Behinderung vor schlechten Verträgen geschützt
werden, aber er wird dadurch auch in seinem Recht eingeschränkt.
Wir müssen gemeinsam überlegen, wie wir
es schaffen, die Rechte von Menschen mit
Behinderungen nicht einzuschränken,
ihnen trotzdem die notwendige Hilfe und
Unterstützung zu geben.
UN-Konvention und
das Recht auf
Selbstbestimmung
■ Menschen mit Behinderungen haben
die gleichen Rechte wie alle anderen
auch. Auf einem Plakat der Lebenshilfe
heißt es dazu:
Unsere Rechte überall. Überall, das
bedeutet: egal, in welchem Land wir
leben. Überall, das bedeutet auch: sie
gelten für alle Lebensbereiche:
- wohnen und leben, wo und wie
wir es möchten
- uns wird geholfen, wenn wir
krank sind
- keine Benachteiligung
- auch wer anders ist, gehört dazu.
Uwe Lutz-Scholten, Lebenshilfe Waldeck
Jens-Michael Maiwald, Horst Krestel,
Jana Wohlfart, Christopher Knippschild
10
■ In Artikel 12 der UN-Konvention heißt es,
Mitgliederversammlung 2009
■ Neben einem Fachvortrag von Herrn
Gesprächskreis für Betreuer/innen
30. November 2009
Der Gesprächskreis bietet ehrenamtlichen Betreuern und Bevollmächtigten
die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Problembesprechung in
einem vertraulichen Rahmen.
18.00 Uhr, Lebenshilfe Waldeck, Briloner
Landstraße 23, Korbach.
Wir haben alle Rechte
Beratungsstelle des Elternvereins
Ritterstraße 9
Frankenberg
Tel. 0 64 51/ 65 84
Postkartenaktion
■ Großes Interesse bei der Stadt Fran-
kenberg fand die Postkartenaktion zum
500. Geburtstag des Rathauses. Bürgermeister Engelhardt dankte den Künstlerinnen Hannelore Theile, Ursel Vesper,
Viktoria Wilt und Sergej Dukardt (+) für
die Bereitstellung ihrer Bilder. Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg übernahm die
Kosten für den Druck der Kunstwerke als
Postkarten. Anlässlich des Rathausjubiläums stellte das Modehaus Heinemann die
Originale im Schaufenster aus. Der Kaufmännische Verein unterstützt den Vertrieb der Postkarten. Sie können in zahlreichen Geschäften in der Frankenberger
Fußgängerzone, in den Einrichtungen des
Lebenshilfe-Werkes und auf dem Wochenmarkt zum Preis von 3,00 € erworben
werden. Der Erlös geht zu gleichen Teilen
an die Lebenshilfe Frankenberg und an
die Stadt zur Sanierungg des Rathauses.
(UH)
Termine 2009
Gern und viel unterwegs
„Persönliches Budget
und Angebote der Offenen Hilfen“
25.11.2009
Referentin: Robina Steiner
Martha-Viessmann-Haus, 18:30 Uhr
■ Bei Wind und Wetter sind die Nordic
Walker der Wohnheime Hohler Weg und
Marburger Straße unterwegs. Astrid Klein
führt die Gruppe schon im dritten Jahr
ehrenamtlich durch die Feldflur am „Kalten Wasser“. Dank einer Spende der Firma
Reifen Beil sind die 14 Teilnehmer mit
Sicherheitswesten ausgestattet. (UH)
Haftpflichtversicherung
16.12.2009
Referentin: Dr. Karin Stiehr
Bürgerhaus Korbach, 18:30 Uhr
(Fahrgemeinschaften ab FKB)
Weihnachtsbasar
■ Schon zum 34. Mal findet am 06. Dezem-
ber 2009 der große Weihnachtsbasar der
Lebenshilfe Frankenberg in der Ederberglandhalle statt. Es gibt zahlreiche Stände
mit Kunstgewerbe, Bastelarbeiten, Weihnachtsdekoration und einem Flohmarkt.
Die Landfrauen der Ortschaften Schreufa,
Somplar, Viermünden und Wangershausen
Weitere Auskünfte erteilt Jasmin Schimmer,
Betreuungsverein, Tel.: 06451-4085387
richten mit ihren unvergleichlichen Torten
die Cafeteria aus. Wie immer werden ein
Auto und zahlreiche andere Preise verlost.
Bereits im vergangenen Jahr haben Werkstattmitarbeiter, Bewohner der Wohnheime
und Schüler der Kegelbergschule zum
guten Gelingen des Basars beigetragen.
Am Basartag übernahmen sie die Arbeit im
Spülmobil und unterstützten den Infostand
der Lebenshilfe mit selbst gebastelten
Weihnachtskarten. Für den Advent in Frankenberg ist er ein unverzichtbarer Höhepunkt geworden, der zahlreiche Besucher
auch aus vielen umliegenden Gemeinden
anlockt. (UH)
SPENDE
Tierisches
Sommerfest 2009
■ Große und kleine Tiger waren Gäste des
Sommerfestes der Lebenshilfe Frankenberg
e.V. in Schreufa. Ende August trafen sich bei
strahlendem Sonnenschein zahlreiche Mitglieder des Vereins und vor allem die
Bewohner der beiden Wohnheime Marburger Straße
ß und Hohler Wegg und des betreuWoohnens zum zwanglosen Beisammenten Wohnens
sein mit Würstchen und Salaten sowie
Kaffeee und Kuchen.. (U
((UH)
H)
Neuer Vorstand der Lebenshilfe Frankenberg
■ Bei der Mitgliederversammlung im April
2009 hat die Lebenshilfe Frankenberg turnusgemäß ihren neuen Vorstand gewählt.
Wie bisher ist Helmut Klein Vorsitzender
und Norbert Michel sein Stellvertreter.
al SchriftKlaus Hartmann behält sein Amt als
führer und Horst Traute als Schatzmeister.
Schat
Beisitzerinnen bleiben Sabi
Sabine Gruß,
Ursula Henke und Simon
Simone Lange.
Neue Vorstandsmitglieder
Vorstandssmitgl
als
Beisitzerinnen
Beisitzerinne n sin
sind Ilona
Daggmar Kopecky
Koch, Dagmar
und Angela
Anngela Rudolph.
(UH))
Foto: Artur Worobiow
(Mit auf dem Bild Jasmin Schimmer vom Betreuungsverein; nicht auf dem Bild Helmut Klein und Angela
Rudolph)
Sechs Tore haben 500 € für das LebenshilfeWerk eingespielt. Beim Fußballbenefizspiel des
VfB-Marburg gegen Fortuna Köln in Geismar
blieb am Ende ein ansehnlicher Betrag für
die Aktion „Große Zukunft für kleine Leute“
über. Den Scheck erhielt Peter Hecker von der
Lebenshilfe.
11
Stiftung Lebenshilfe
Waldeck-Frankenberg
Lebenswerk: Hilfe.
Spenden mit Mehrwert – Stiften für Lösungen!
Vermögen erhalten
Wir helfen, wenn es darum geht, auf Grund fehlender
öffentlicher Mittel, Einrichtungen und Angebote für Menschen
mit Behinderung zu erhalten und bedarfsgerecht weiter
zu entwickeln.
Wir sorgen im Rahmen unseres Stiftungszweckes ferner
für Möglichkeiten, Vermögen für die Versorgung der
Angehörigen (Menschen mit Behinderung) zu erhalten
oder den eigenen Ruhestand zu regeln.
Ruhestand regeln
Zeigen Sie durch Ihre Spende oder gar eine testamentarische
Berücksichtigung soziales Engagement für unsere Menschen
und unsere Region! Vielen Dank.
Gern informieren und beraten wir Sie ausführlicher.
Lebenswerk sinnvoll wirken lassen
Bankverbindung
Sparkasse Waldeck-Frankenberg
BLZ 523 500 05
Kto.-Nr. 10 33 09
Kasseler Bank eG
BLZ 520 900 00
Kto.-Nr. 50 77 88 00
Frankenberger Bank eG
BLZ 520 695 19
Kto.-Nr. 12 19 08
Stiftung Lebenshilfe
Waldeck-Frankenberg
Am Stege 4
34497 Korbach
Tel. 05631 5006-910
Fax 05631 5006-913
info@stiftung-lebenswerk-hilfe.de
www.stiftung-lebenswerk-hilfe.de
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