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119 Die Jahresringgrenzen der Hölzer sind sehr scharf, was

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Pflanzenkrankheiten.
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Die Jahresringgrenzen der Hölzer sind sehr scharf, was vielleicht auf
raschen Übergang vom Sommer zum Winter deutet. Alle vertretenen Arten
kommen auch heute noch bei Hallstatt vor und reichen weit nach Norden. —
Mehrere Hölzer zeigen kleine Abweichungen des Baues, z. B. in der Anordnung
der Tüpfel, die vielleicht auf Einflüsse des Standortes zurückzuführen sind.
J.Pia
(Wien).
Bremer, G., E e n c y t o l o g i s c h o n d e r z o e k v a n
strepenz i e k t e b i j S u i k e r r i e t e n a n d e r e p l a n t e n . Arch. Suikerindustrie Nederl.-Indie 1926. 11, 337—371. (20 Fig.)
In dem krankhaft veränderten Gewebe von streifenkranken Pflanzen
der Spezies Saccharum officinarum, Zea Mays, Andropogon Sorghum, A. halepensis, Hippeastrum equestre und Eucharis amazonica wurden in den Zellen
eigentümliche Körperchen beobachtet, die zumeist dem Zellkern anliegen.
Diese Körperchen bestehen aus einem dichten, manchmal körnigen Plasma,
worin sich in der Regel eine oder auch mehrere Vakuolen befinden; sie'sind
nicht von einer Haut umgeben und enthalten keinen Kern. Die Form der
Körper ist sehr wechselnd, zumeist unregelmäßig, manchmal amöbenähnlich;
selten wurde in einer Zelle mehr als ein solcher Körper gefunden. Bei Hip­
peastrum finden sich in den Körperchen außerdem andere spindelförmige
Gebilde eingeschlossen, die oft in Bündeln angeordnet sind und eine eigen­
tümliche quergestreifte Struktur aufweisen.
Die Häufigkeit des Vorkommens der Körperchen schwankt auch bei
stark erkrankten Pflanzen sehr erheblich in Abhängigkeit von Spezies und
Sorte, und, wie es scheint, auch von Umwelteinflüssen; nicht selten fehlen
sie sogar völlig. Sie können deshalb lediglich als ein Symptom der Krank­
heit angesehen werden, nicht etwa als deren Erreger. Auch ist es nicht gut
möglich, sie als „Degenerationsprodukte des Zellkerns" im Sinne von K e n n e t h M. S m i t h aufzufassen, da Verf. bei Hippeastrum Kerne in nor­
maler somatischer Mitose beobachtet hat, obgleich sie von einem großen
Körperchen völlig umgeben waren. Am wahrscheinlichsten ist die Annahme,
daß es sich bei den Körperchen um Reaktionsprodukte der Zelle auf den
Ansteckungsstoff, der als ein ultravisibles Virus vorgestellt wird, handelt.
E. K ö hl er
(Berlin-Dahlem).
Tillyard, R. J., F i r e b 1 i g h t. Proc. Pan-Pacific Sc. Congr. Australia
1923. 1, 186—200. (6 Textfig.)
Die Arbeit behandelt ausführlich das Auftreten der durch B a c i l l u s
a m y l o v o r u s an Fruchtbäumen der R o s a c e e n hervorgerufenen
Krankheiten und ihre Bekämpfung, mit besonderer Berücksichtigung der
Verhältnisse in Neu-Seeland.
H. Harms
(Berlin-Dahlem).
Oortwijn Botjes, J. G., D e s t a n d v a n h e t v r a a g s t u k d e r b e strijding van aardappelwratziekte.
Tijdschr. Plantenziekten 1926. 32, 33—42.
Zahlreiche Kartoffelsorten wurden im Feldversuch auf ihre Resistenz
gegenüber Synchytrium endobioticum (Kartoffelkrebs) geprüft. Besondere
Beachtung verdienen die Angaben über das vereinzelte Auftreten von krebs­
empfänglichen Varianten in der resistenten Sorte Triumpf, die wahrschein­
lich als Knospenmutationen ZU deuten Sind. E. Köhler
(Berlin-Dahlem).
Van Everdingen, E., H e t v e r b a n d t u s s c h e n d e w e e r s g e steldheid
en d e a a r d a p p e l z i e k t e
(Phytophthora
i n f e s t a n s). Tijdschr. Plantenziekten 1926. 32, 129—139.
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