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flair 2/2013 PDF - fem-es.de

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Mit freundlicher Empfehlung
Ihres Facharztes
Frauengesundheit & Frauenbalance
Gesund im Urlaub
Impfungen vor der Schwangerschaft
Was tun bei Stillproblemen?
Brustultraschall ab 35
Ausgabe 2/ 2013
5. Jahrgang
Ein Service von fem-es
FÜR SIE ZUM MITNEHMEN!
Dr. Anne-Chantal Hauser
Sehr geehrte, liebe Patientin,
haben Sie Ihren Urlaub noch vor sich? Wenn Sie sich noch nicht um die Verhütung sowie um Medikamente gekümmert haben, die Sie auf Ihrer Reise benötigen, oder noch wichtige Impfungen vornehmen lassen müssen,
sollten Sie jetzt mit Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt darüber sprechen. Wir beraten Sie gerne bei der
medizinischen Reisevorbereitung.
Das Thema Impfungen behandeln wir auch in weiteren Beiträgen dieser flair-Ausgabe: Viele Frauen planen
heute gezielt den Zeitpunkt für eine Schwangerschaft, setzen z. B. erst dann mit der Verhütung aus, wenn sie
beruflich gefestigt sind und/oder ein gewisses Alter erreicht haben. Bei ihren Vorbereitungen sollten sie unbedingt an die Überprüfung ihres Impfschutzes denken und sich bei Bedarf rechtzeitig (nach-)impfen lassen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt allen jungen Frauen zwischen
zwölf und 17 Jahren die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen
können. Was viele ältere Frauen nicht wissen: Auch für sie lohnt sich die HPV-Impfung unter Umständen.
Etwa 90 % aller Frauen nehmen sich in der Schwangerschaft vor, ihr Kind zu stillen. Und tatsächlich beginnen auch rd. 90 % der frisch gebackenen Mütter nach der Geburt mit dem Stillen. Der häufigste Grund für das
Abstillen sind Stillprobleme: vor allem zu wenig Milch, wunde Brustwarzen, Trink- oder Saugschwierigkeiten
beim Kind, Milchstau. Wir informieren Sie in diesem Heft darüber, was Sie bei Stillproblemen tun können.
Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren sollten alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung der Brust machen lassen, die Mammografie. Diese Vorsorgeuntersuchung soll dazu beitragen, Brustkrebs bereits im Frühstadium zu erkennen. Allerdings können auch im Zeitraum zwischen zwei Mammografien Tumore in der Brust
wachsen. Diese werden als Intervallkarzinom bezeichnet. In manchen Fällen wachsen die Tumore so rasch,
dass sie sich bei der nächsten Mammografie bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden. Vieles deutet darauf hin, dass eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung (Sonografie) nach einem Jahr eine ganze Reihe
dieser Intervallkarzinome aufspüren kann.
Vielleicht wundern Sie sich dass wir in einem Gesundheitsmagazin für die Frau ein typisches Männerproblem behandeln, die Prostata und ihre Erkrankungen. Wir tun das, weil bekannt ist, dass sich Männer wenig
um ihre Gesundheit kümmern und auch erst dann einen Arzt aufsuchen, wenn es höchste Zeit ist. Und meistens sind es die Partnerinnen und Ehefrauen, die ihren Gefährten zum Arzt schicken.
Wir von fem-es wünschen Ihnen eine informative Lektüre
Dr. Anne-Chantal Hauser
INHALT
Im Urlaub gesund bleiben
4
Schwangerschaft planen – Impfungen auffrischen
6
Nicht nur für junge Frauen: die HPV-Impfung
8
Der HIV-Test – noch immer sinnvoll
9
Was tun bei Stillproblemen?
10
In vielen Fällen sinnvoll:
Brustultraschall für Frauen über 35
12
Russisches Roulett: Prostatakrebs operieren oder zuwarten?
13
Die Ernährungskolumne
15
Interessante Bücher
18
Rubriken
Editorial
Impressum
Wichtige Adressen
2
18
20
Im Urlaub gesund bleiben
Die meisten Menschen freuen sich schon Monate im Voraus auf den Urlaub: auf
den Tapetenwechsel und darauf, nicht arbeiten zu müssen, sondern einfach nur
faul am Strand zu liegen oder endlich mal wieder richtig aktiv zu werden. Sorgen
Sie rechtzeitig dafür, dass Ihr Urlaub tatsächlich zur schönsten Zeit des Jahres
wird: Indem Sie sich rechtzeitig um die Verhütung sowie um Medikamente kümmern, die Sie auf Ihrer Reise benötigen, oder wichtige Impfungen vornehmen lassen und auch an alles andere denken, was Ihnen hilft, gesund zu bleiben. Ihre
Frauenärzte unterstützen Sie gerne bei der medizinischen Reisevorbereitung.
Rechtzeitig impfen!
Bei Reisen nach Deutschland und ins
nahe europäische Ausland sind Sie in
der Regel gut gegen viele Krankheiten
geschützt, wenn Sie regelmäßig Ihren
Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie
und Keuchhusten auffrischen lassen.
Eine Impfung gegen die durch Zecken
übertragene Entzündung von Gehirn
und Hirnhäuten, abgekürzt FSME, ist
unter Umständen ebenfalls nötig. Bei
Reisen nach Südosteuropa empfiehlt
sich zusätzlich eine Impfung gegen Hepatitis A, eine Form der Leberentzündung, unter Umständen auch eine Kombinationsimpfung gegen Hepatitis A und
B. Diese muss jedoch nach vier Wochen
aufgefrischt werden, um einen ersten
Impfschutz zu erhalten.
Die Standardimpfungen bei allen Auslandsreisen außerhalb von Europa sind
Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie,
Polio, Typhus und Hepatitis A.
Weitere Impfungen (z. B. gegen Japanische Enzephalitis oder Cholera) sollten Sie bei Bedarf ebenfalls rechtzeitig
durchführen lassen. Auch eine Grippeschutzimpfung ist bei Auslandsreisen
wichtig!
Verhütung auf Reisen
Frauen, die die Pille nehmen, wollen
auch im Urlaub sicher mit ihr verhüten.
Deshalb gehört eine ausreichende Anzahl von Pillenpackungen ins Reisegepäck, am besten auch eine Zusatzpackung, falls mal eine verloren geht oder
Sie wegen Durchfall oder Erbrechen zu-
4
sätzliche Pillen nehmen müssen. Im Idealfall nehmen Sie den Beipackzettel mit,
falls Sie am Urlaubsort eine weitere Packung benötigen. Denn „Ihr“ Präparat
trägt in einem anderen Land womöglich
einen anderen Namen, was der Arzt
oder Apotheker jedoch anhand der Inhaltsstoffe erkennen kann.
Bei einer Zeitverschiebung müssen
Sie darauf achten, dass Sie Ihre Pille
nicht zu spät einnehmen, da sonst die
Wirksamkeit nicht mehr gegeben ist.
Bei der Minipille gilt wie bei der normalen Kombipille das 12-StundenFenster, d. h. die Wirksamkeit geht 36
Stunden nach der letzten Einnahme verloren.
Bitte denken Sie auch daran, dass die
Pille zwar vor einer Schwangerschaft
bewahrt, aber nicht vor Geschlechtskrankheiten oder einer Infektion mit dem
HI-Virus schützt, das Aids auslösen
kann. Verwenden Sie daher auf alle Fälle
ein Kondom, wenn Sie auf Ihrer Reise
Sex mit Unbekannten haben. Vielleicht
geben Sie zur Sicherheit einfach eine
Kondompackung mit ins Reisegepäck.
Schwanger in die Ferien
Auch Schwangere müssen natürlich
nicht auf ihren wohlverdienten Urlaub
verzichten. Allerdings sollten sie – soweit möglich – keine Länder wählen, für
deren Einreise eine Impfung erforderlich
ist. Flugreisen sind zwischen der 15. und
28. Schwangerschaftswoche bei unproblematischer Schwangerschaft ohne
weiteres möglich. Vorher stellen sie ein
gewisses Risiko für das Kind dar, danach verlangen manche Fluggesellschaften ein Unbedenklichkeitsattest
des Arztes. Und ab der 36. Schwangerschaftswoche transportieren Fluggesellschaften Schwangere nur noch im
Ausnahmefall.
Müssen Sie bei der Anreise längere
Zeit sitzen, ohne sich groß bewegen zu
können, sollten Sie Kompressionsstrümpfe tragen, um einer Thrombose
vorzubeugen. Am Urlaubsort sollten
Schwangere auf alle Fälle die später
näher beschriebenen Hygieneregeln beachten und sich nicht überfordern.
Reisen in Höhen über 2500 Meter sind
für Schwangere ungünstig, vor allem,
wenn sie es nicht gewohnt sind oder
Schwangerschaftsrisiken bestehen.
Hormontherapie –
im Urlaub möglich?
Eine Hormontherapie in oder nach den
Wechseljahren ist selbstverständlich
auch im Urlaub weiterhin möglich. Da
die Hormone nicht zu bestimmten Zeiten genommen werden müssen, gibt es
hier auch keine Probleme wegen einer
eventuellen Zeitverschiebung. Allerdings
sollten Sie Ihr Präparat in ausreichender
Menge mit an den Urlaubsort nehmen.
Hygiene unterwegs
Vor allem bei Reisen in südliche Länder
erwischt einen leicht „Montezumas
Rache“. Durchfall und Erbrechen können das Reisevergnügen erheblich
schmälern, weshalb Sie unbedingt ei-
nige Vorsichtsmaßnahmen beachten
sollten:
Essen Sie nichts an Garküchen oder
Marktständen (auch kein Eis, das
nicht verpackt ist).
Schälen Sie Obst und Gemüse,
bevor Sie es essen. Verzichten Sie
auf Obst und Gemüse, das nicht geschält oder gekocht werden kann.
Kochen Sie Wasser ab, bevor Sie es
trinken oder die Zähne damit putzen.
Nehmen Sie in Restaurants nur Getränke zu sich, die aus Flaschen
kommen, oder welche, die mit kochendem Wasser zubereitet wurden.
Verzichten Sie auf Eiswürfel in Getränken.
Waschen Sie häufig Ihre Hände.
Wer zahlt, wenn ich im Urlaub zum
Arzt muss?
Natürlich kann es jederzeit vorkommen,
dass man im Urlaub doch einmal zum
Arzt muss. Für diesen Fall ist es vor
allem bei Reisen in Länder außerhalb
der EU sinnvoll, eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.
Sonst kann ein Arztbesuch oder gar ein
Krankenhausaufenthalt bzw. ein eventuell notwendiger Rücktransport teuer
werden. Im EU-Ausland belegt Ihre
Krankenversicherungskarte zwar, dass
Sie krankenversichert sind und Anspruch auf medizinische Leistungen
haben, doch erstatten die gesetzlichen
Krankenkassen in der Regel nur die
Kosten, die das staatliche Gesundheitssystem des Landes, in dem man sich
befindet, ebenfalls erstatten würde. Und
das kann im Einzelfall sehr viel weniger
sein, als die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland übernehmen
würde. Erkundigen Sie sich daher auf
alle Fälle vor Ihrer Reise, welche Kosten
die Krankenkasse im Bedarfsfall erstatten würde. Und schließen Sie – falls
nötig – eine private Auslandsreisekrankenversicherung ab. Die erstattet u. a.
auch die Kosten für einen Rücktransport, falls dieser erforderlich sein sollte.
Reisen auf die letzte Minute
Falls Sie eine Last-Minute-Reise bu-
chen, können Sie viele der bereits
genannten Tipps sicher nicht beherzigen. Doch manche Impfungen sind
auch „kurz vor knapp“ noch möglich
und bieten zumindest einen gewissen
Schutz. Dazu gehören die Impfungen
gegen Hepatitis A, Typhus und Meningokokken.
Auffrischungsimpfungen
gegen Tetanus und Diphtherie sind
ebenfalls jederzeit möglich. Bei Reisen
in Länder, in denen Mücken gefährliche
Krankheiten (z. B. Malaria) hervorrufen,
sollten Sie auf einen guten Mückenschutz achten (Moskitonetz,
Mückenschutzmittel) und
Kleidung tragen, bei
der Arme
und Beine weitgehend bedeckt sind. Unter
Umständen sind Malariamedikamente
zur Vorbeugung notwendig.
Auch eine Auslandsreisekrankenversicherung können Sie kurzfristig abschließen.
Mehr Infos zur Reisemedizin und zu
Impfungen (z. B. auch zur Gelbfieberimpfung): Dr. Anne-Chantal Hauser
Am Fischbrunnen 2
73207 Plochingen
Tel.: 07153 22255
Reiseapotheke für Frauen
Bei Bedarf:
Verhütungsmittel oder Hormonpräparat
in ausreichender Menge
Dauermedikation (z. B. Mittel gegen chronische
Krankheiten, Allergien oder Migräne)
Immer sinnvoll:
Mittel gegen Durchfall und Erbrechen
Schmerz- und Fiebermittel
Fieberthermometer
Sonnencreme mit ausreichend
hohem Lichtschutzfaktor
Pflaster und Verbandsmaterial
Pinzette und Schere
Insektenschutz
5
Schwangerschaft planen –
Impfungen auffrischen
V
iele Frauen planen heute gezielt
den Zeitpunkt für eine Schwangerschaft, setzen z. B. erst dann
mit der Verhütung aus, wenn sie beruflich gefestigt sind und/oder ein gewisses Alter erreicht haben. Bei ihren Vorbereitungen sollten sie unbedingt an die
Überprüfung ihres Impfschutzes denken
und sich bei Bedarf rechtzeitig (nach-)
impfen lassen. Ein vollständiger Impfschutz schon vor der Schwangerschaft
ist deshalb so wichtig, weil einige
Krankheiten die Gesundheit des ungeborenen Kindes gefährden können.
Auch die eigene Gesundheit sollte den
Frauen einen (rechtzeitigen) Piks wert
sein, denn während der Schwangerschaft kann gegen verschiedene Krankheiten nicht geimpft werden.
6
Welche Impfungen
sind sinnvoll?
Frauen, die baldmöglichst schwanger
werden wollen, sollten sich gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten impfen
lassen, falls kein Impfschutz mehr besteht. Auch gegen Masern, Windpocken
und vor allem die Röteln ist eine Impfung sinnvoll, sofern die Frau diese
Krankheiten noch nicht durchgemacht
hat oder nicht gegen sie geimpft ist.
Denn gerade in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten kann eine Erkrankung an Röteln zu schweren Behinderungen des Kindes führen. So erleiden
gut 50 % aller Kinder, deren Mutter
zwischen der zweiten und sechsten
Schwangerschaftswoche an Röteln erkrankt, gesundheitliche Schäden. Eine
Windpockenerkrankung der Mutter zum
Zeitpunkt der Geburt ist für das Neugeborene kritisch, da die körpereigenen
Abwehrkräfte bei so kleinen Säuglingen
das Windpockenvirus noch nicht in
seine Schranken weisen können, die
Krankheit jedoch häufig von der Mutter
auf das Kind übertragen wird. Etwa
30 % der infizierten Neugeborenen
sterben.
Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus
Auch eine Diphtherieerkrankung der
Schwangeren kann Fehlbildungen beim
Kind hervorrufen. Davon einmal abgesehen ist Diphtherie auch für die werdende Mutter gefährlich – u. a. kann die
Krankheit Organe wie Herz und Nieren
schädigen.
Falls jedoch die Gefahr der Ansteckung
mit einer gefährlichen Krankheit (z. B.
Diphtherie) besteht, wird auch in der
Schwangerschaft noch geimpft. Der
Grund: Die Krankheit nimmt dann sehr
wahrscheinlich einen für Mutter und
Kind weniger belastenden Verlauf.
Die Grippeimpfung in der Schwangerschaft wird ab dem 2. Trimenon durch
die STIKO (Ständige Impfkommission)
empfohlen.
Wann impfen?
Alle wichtigen Impfungen sollten spätestens drei Monate vor Eintritt der
Schwangerschaft durchgeführt worden
sein. Der Grund: Einige der Impfungen
(z. B. gegen Masern, Mumps, Windpocken und Röteln) erfolgen mit Lebendimpfstoff, also einem abgeschwächten
Krankheitserreger. Und die können bei
einer Impfung während der Schwangerschaft und in der Zeit rund um die
Schwangerschaft dem ungeborenen
Kind gefährlich werden.
Impfungen mit Totimpfstoffen hingegen (z. B. Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), bei denen der Erreger entweder
abgetötet ist oder nur Teile von ihm verwendet wurden, sind theoretisch auch
während der Schwangerschaft möglich.
Allerdings verzichtet man normalerweise auch auf diese Impfungen, um
keine unnötigen Risiken einzugehen.
Wichtiger Nestschutz
Nach der Impfung – ebenso nach
durchgemachter Krankheit – produziert
der menschliche Körper Antikörper
gegen die Erkrankung. Diese Abwehrstoffe kann der Organismus im Fall einer
Ansteckung schnell wieder herstellen,
wodurch die Krankheit entweder nicht
ausbricht oder einen abgeschwächten
Verlauf nimmt. Die Antikörper überträgt
eine Mutter während der Schwangerschaft auf ihr Kind. Nach der Geburt
trägt das Baby sie in sich und ist dadurch in seinen ersten Lebenswochen
gegen die Krankheiten geschützt, die
die Mutter durchgemacht hat oder
gegen die sie geimpft ist. Diesen wichtigen Nestschutz erzielen Frauen, die
eine Schwangerschaft planen, also
ebenfalls durch eine rechtzeitige Impfung.
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Keuchhusten hingegen ist in erster
Linie eine starke Belastung für den Organismus der Mutter und kann unter
Umständen Wehen auslösen. Bei der
Erstinfektion um den Zeitpunkt der Geburt hingegen kann Keuchhusten für
das Baby auch lebensbedrohlich wer-
den, falls der Körper der Mutter noch
keine Antikörper gebildet und diese im
Mutterleib auf das Kind übertragen hat.
Tetanus ist eine sehr gefährliche
Krankheit. Etwa die Hälfte der Menschen, die sich mit dem Bakterium infiziert haben, stirbt. Ein guter Grund, den
Tetanusschutz regelmäßig – nicht nur
vor der Schwangerschaft – zu überprüfen, da der Tetanuserreger überall auf
der Welt zu finden ist.
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7
Nicht nur für junge
Frauen: die HPV-Impfung
Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt allen
jungen Frauen zwischen zwölf und 17 Jahren die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Was viele ältere
Frauen nicht wissen: Auch für sie lohnt sich die HPV-Impfung unter Umständen.
M
it Humanen Papilloma-Viren
stecken sich gut 50 % aller
Frauen im Laufe ihres Lebens
an – und zwar durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Allerdings gibt es eine
große Anzahl verschiedener HPV-Typen.
Davon können nur einige bösartige Veränderungen hervorrufen, so auch die
HP-Viren vom Typ 16 und Typ 18, gegen
die sich die HPV-Impfung in erster Linie
richtet. Jedoch sind nicht alle Frauen,
die älter als 17 Jahre und schon lange
sexuell aktiv sind, zwangsläufig mit diesen Viren in Kontakt gekommen. Ein
kleiner Test weist nach, ob sich eine Frau
mit HPV 16 oder 18 angesteckt hat. Eine
Impfung ist selbst dann noch sinnvoll,
wenn nur einer der beiden Virustypen
nicht gefunden werden kann.
Gebärmutterhalskrebs –
eine gefährliche Angelegenheit
Der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist eine bösartige Erkrankung des
Muttermunds sowie des zwischen innerem und äußerem Muttermund liegenden Kanals und nach dem Brustkrebs
die zweithäufigste Krebsart bei Frauen
in Deutschland. Nach Schätzungen des
Deutschen Krebsregisters erkrankten
2012 rd. 4600 Frauen neu, eine von rd.
340 Erkrankten stirbt an der Krankheit.
Je eher der Krebs erkannt wird, umso
besser sind die Heilungschancen. Deshalb sollten Frauen ab 20 unbedingt an
die jährliche Krebsvorsorge denken, bei
der der Gynäkologe einen Zellabstrich
des Gewebes vornimmt. Denn dann
liegt die Chance zwischen 80 % und
90 %, dass auffällige Veränderungen
8
rechtzeitig erkannt werden.
Auslöser für das Zervixkarzinom sind
in erster Linie Humane Papilloma-Viren.
Von 14 Virentypen weiß man mittlerweile, dass sie Gebärmutterhalskrebs
hervorrufen können – manche davon,
wie HPV Typ 16 und 18, sind besonders
gefährlich. Allerdings kommt es auch
bei einer Infektion mit einem dieser
„Hochrisikotypen“ nicht zwangsläufig zu
Gebärmutterhalskrebs. Denn glücklicherweise funktioniert die körpereigene
Krankheitsabwehr meistens und bekämpft die Viren mit Erfolg. Doch nicht
immer ist das der Fall. Selbst die jährliche Vorsorgeuntersuchung gibt keine
Garantie, dass Gebärmutterhalskrebs
rechtzeitig erkannt wird. Und genau
deshalb ist die HPV-Impfung so wichtig
– auch für Frauen über 17, die noch mit
keinem (oder nur einem) der Erreger in
Kontakt gekommen sind.
Kein vollständiger Schutz
durch die Impfung
Allerdings – und das ist ebenfalls von
großer Bedeutung – dürfen auch
Frauen, die gegen HPV 16 und 18
geimpft sind, sich nicht in Sicherheit vor
Gebärmutterhalskrebs wiegen. Denn es
gibt schließlich noch eine Reihe weiterer Virentypen, die diese Krebsart ebenfalls hervorrufen können. Einer der zwei
Impfstoffe, die gegen HPV auf dem
Markt sind, wirkt zwar noch gegen zwei
weitere, weniger gefährliche Virentypen,
doch damit bleiben immer noch zehn,
gegen die es bislang keine Impfung gibt.
Das heißt: Selbst nach einer Impfung
sollte die jährliche Vorsorgeuntersu-
chung mit Zellabstrich ein Pflichttermin
für jede Frau sein.
Was ist der HPV-Test?
Frauen über 17, die nicht wissen, ob sie
mit HPV 16 oder 18 infiziert sind, können ihren Frauenarzt fragen, ob er parallel zur jährlichen Gebärmutterhalskrebsvorsorge einen HPV-Test durchführen lässt. Dieser erkennt eine HPVInfektion anhand eines weiteren
Zellabstrichs sicher. Auch die im Körper
einer Frau vorkommenden Virentypen
kann das Labor problemlos ermitteln.
Diesen HPV-Test muss eine Frau zwar
selbst bezahlen, doch stellt sich durch
ihn heraus, dass eine HPV-Impfung
noch sinnvoll ist, hat sich die Ausgabe
gelohnt. Auch die Impfung ist für Frauen
über 17 leider nicht kostenfrei, doch die
rd. 400 Euro für die Grundimmunisierung mit drei Spritzen innerhalb eines
halben Jahres sind gut angelegtes Geld.
Sollte der HPV-Test jedoch ergeben,
dass eine Impfung nicht mehr sinnvoll
ist, weil bereits eine Infektion mit HPV 16
und 18 vorliegt, brauchen sich Betroffene ebenfalls nicht zu fürchten. Wie bereits erwähnt, erkranken auch infizierte
Frauen nicht unweigerlich an Gebärmutterhalskrebs. Dennoch ist verständlich, dass diese Frauen den jährlichen
Früherkennungstermin in jedem Fall
wahrnehmen sollten. Die meisten Frauenärzte erinnern gern an die Vorsorgeuntersuchung!
Der HIV-Test – noch
immer sinnvoll
I
n Deutschland lebten Ende 2012 nach
Schätzungen des Robert-KochInstituts rd. 78 000 Menschen mit
einer HIV-Infektion bzw. einer Aids-Erkrankung. HIV – diese Abkürzung steht
für das Humane Immunodeficiency
Virus (Menschliches ImmunschwächeVirus), das die Immunschwächekrankheit Aids auslösen kann. Bei Aids funktioniert die Körperabwehr gegen Krankheitserreger nicht mehr richtig, harmlose Infektionen können bedrohlich
werden.
HIV-Test für Schwangere kostenlos
Das HI-Virus wird vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer
infizierten Person übertragen. Weitere
Übertragungswege sind verunreinigtes
Blut oder mit dem Virus verunreinigte
Spritzen. Da auch Schwangere das
Virus an ihr ungeborenes Kind weitergeben können, bezahlen die gesetzlichen
Krankenkassen im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge einen HIV-Test, allerdings nur, wenn die Schwangere nach
vorheriger Beratung durch den Arzt
einen solchen Test durchführen lassen
möchte. Sonst kostet der Test etwa 20
Euro. Er kann auch anonym durchgeführt werden.
Das passiert beim HIV-Test
Für den HIV-Test benötigt der Arzt etwas
Blut, das im Labor mit einem Eiweiß des
Virus in Kontakt gebracht wird. Liegt
eine HIV-Infektion vor, finden sich im
Blutserum Antikörper gegen das Virus,
die sich an das Eiweiß heften. Finden
sich keine Antikörper, bedeutet das,
dass die Frau „HIV-negativ“ ist. Allerdings bilden sich die Antikörper erst
etwa zwölf Wochen nach der Infektion.
Liegt eine Ansteckung weniger als zwölf
Wochen zurück, kann der Test die Infektion nicht feststellen.
Stellt das Labor Antikörper fest,
schließt sich ein weiterer Test an, der genauer als der erste ist. Nur wenn sich in
diesem Test ebenfalls Antikörper gegen
das HI-Virus zeigen, teilt der Arzt der
Patientin mit, dass sie „HIV-positiv“,
also mit dem HI-Virus infiziert ist. Dieser
zweite Test sichert das Ergebnis des er-
sten Tests ab, da der in wenigen Fällen
ein falsch-positives Resultat liefern
kann.
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Ein Service von
FÜR SIE ZUM
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3. Jahrgang
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MITNEHMEN!
9
Was tun bei Stillproblemen?
E
twa 90 % aller Frauen nehmen
sich in der Schwangerschaft vor,
ihr Kind zu stillen. Und tatsächlich beginnen auch rd. 90 % der frisch
gebackenen Mütter nach der Geburt mit
dem Stillen. Zumindest legt das die
neueste deutsche Studie zum Stillverhalten nahe, die 2005 und 2006 in
Bayern durchgeführt wurde. Zwei Monate nach der Geburt stillten laut der
Studie noch rd. 70 % der Frauen ihr
Kind ohne Zufütterung, im sechsten Lebensmonat des Kindes verringerte sich
der Wert der Mütter, die ausschließlich
stillten, auf 21 %, aber immerhin ca.
60 % stillten noch. Als häufigsten Grund
für das Abstillen nannten die Frauen der
Bayern-Studie Stillprobleme: vor allem
zu wenig Milch, wunde Brustwarzen,
Trink- oder Saugschwierigkeiten beim
Kind, Milchstau und Brustentzündung.
Zu wenig Milch – kommt das vor?
Viele Frauen haben Angst, dass ihr Kind
nicht satt wird, wenn sie es in den ersten
sechs Lebensmonaten voll stillen, wie
es die Weltgesundheitsorganisation
10
empfiehlt. Insbesondere in Zeiten, in
denen das Baby nachts häufig aufwacht, weil es angelegt werden
will, haben viele Mütter diese Befürchtung. Doch in den meisten Fällen ist dies
ein Trugschluss, denn gerade durch das
Anlegen reguliert das Kind die Milchmenge der Mutter. Wird es häufiger gestillt, erhöht sich die von den Brustdrüsen produzierte Milch, bei seltenerem
Anlegen geht die Milch zurück. Es gilt
die Faustregel: Gedeiht das Kind,
wächst es und nimmt es kontinuierlich
an Gewicht zu, hat es zudem fünf- bis
achtmal innerhalb von 24 Stunden eine
nasse Windel, fehlt ihm nichts. Es bekommt mit der Muttermilch im Normalfall all die Nährstoffe, die es für seine
Entwicklung braucht. Allerdings verringert sich die Milchproduktion zwischendurch tatsächlich manchmal, z. B. wenn
die Mutter gestresst ist. In einem solchen Fall hilft oft schon etwas mehr
Ruhe, damit die Brustdrüsen wieder
mehr Milch herstellen. Nur etwa 2 %
aller Frauen haben tatsächlich zu wenig
Milch für ihr Kind.
Richtiges Anlegen des Kindes
hilft gegen wunde Brustwarzen
Wunde Brustwarzen waren der bayerischen Studie zufolge der zweithäufigste
Grund fürs Abstillen. Vor allem zu Beginn des Stillens sind die Brustwarzen
vieler Mütter empfindlich. Das ist ganz
normal, und meistens gibt sich das Problem nach kurzer Zeit von selbst. Doch
spätestens, wenn die Brustwarzen über
einen längeren Zeitraum wund, stark gerötet oder sogar verschorft bzw. blutig
sind, ist es an der Zeit, etwas zu unternehmen – besser ist es jedoch, es gar
nicht so weit kommen zu lassen. Denn
anhaltende Schmerzen beim Stillen sollten nicht sein. Spätestens wenn das
Kind einen Augenblick gesaugt hat,
sollte das unangenehme Gefühl abklingen, das viele Frauen in dem Moment
verspüren, wenn das Kind mit seinem
Mund die Brustwarze umfasst.
Schuld ist an wunden Brustwarzen in
einem Großteil der Fälle eine ungünstige
Stillposition. Das Baby sollte beim Stillen nicht nur die Brustwarze, sondern
auch einen Teil des Warzenvorhofs in
den Mund nehmen. Auf diese Weise
„pumpt“ der Mund des Säuglings die
Milch richtiggehend aus der Brustdrüse.
Kaut das Baby hingegen auf der Brustwarze herum oder quetscht sie mit seinem Kiefer, führt das leicht zu wunden
Stellen. Weiterhin sollte die Mutter darauf achten, dass sie immer ihren kleinen
Finger in den Mundwinkel des Kindes
führt, will sie das Kind von der Brust
lösen. Nur so ist z. B. beim Brustwechsel sichergestellt, dass die Brustwarze
nicht verletzt wird.
Eine weitere Ursache für wunde
Brustwarzen: Das Baby kann die Brustwarze und einen Teil des Warzenvorhofs
mit seinem Kiefer nicht richtig umfassen, weil die Brust prallvoll mit Milch ist.
Dann ist es sinnvoll, zunächst etwas
Milch mit den Fingern auszustreichen,
um dem Baby das Umfassen der Brustwarze zu erleichtern.
bereits eine Infektion, verordnet der Arzt
unter Umständen ein Medikament zum
Auftragen auf die Brust oder zum Einnehmen.
Ganz wichtig ist auch das regelmäßige Wechseln von Stilleinlagen. Zu
Hause sollte eine Frau zudem möglichst
keinen BH tragen und damit auch keine
Stilleinlagen verwenden. So kann sich
die Brust erholen und wird nicht länger
eingeengt. Ein (sauberer) Waschlappen,
getaucht in kaltes Wasser und auf die
Brust gelegt, lindert Schmerzen nach
dem Stillen. Beim Stillen sollte die Betroffene darauf achten, dass die wunde
Stelle der Brustwarze sich möglichst im
Mundwinkel des Kindes befindet. Das
kann im Einzelfall bedeuten, dass die
Frau sich auf den Rücken legt und ihr
Baby kopfunter an der Brust saugt. So
ungewöhnlich eine solche Stillposition
sein mag: Das Stillen schmerzt weniger
und die Brustwarze kann sich selbst
beim Anlegen ein bisschen erholen.
Auf Stillhütchen sollte eine Frau bei
wunden Brustwarzen übrigens möglichst verzichten, da das Baby durch sie
irritiert werden kann und unter Umständen nicht mehr richtig saugen kann,
wenn die Mutter die Stillhütchen nicht
länger verwendet.
dann nicht, wenn der Säugling daran
saugt. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich: zu enge Kleidung, die dazu
führt, dass Milchgänge sich nicht öffnen, eine unvollständige Entleerung der
Brust beim vorhergehenden Stillen oder
auch Stress. In vielen Fällen hilft es, die
Brust auszustreichen. Manchmal muss
auch der Arzt einen verstopften Milchgang öffnen.
Komplikation Brustentzündung
Eine Brustentzündung ist nicht nur
schmerzhaft, sie geht häufig mit Fieber
und allgemeinem Unwohlsein einher.
Hervorgerufen wird sie meistens durch
Bakterien, die in eine Wunde gelangt
sind, indem die Frau ihre eigene Brust
mit unsauberen Händen berührt hat.
Schon kleinste Wunden, die mit bloßem
Auge nicht sichtbar sind, sind die Eintrittspforte für Bakterien. Pilzinfektionen
können ebenfalls eine Brustentzündung
auslösen. Behandelt wird die BrustentDie Behandlung wunder
zündung durch Bettruhe, eine gute
Brustwarzen
Brusthygiene sowie vollständiges EntZu den besten Heilmitteln gegen
leeren der Brust. Falls nötig, verordnet
schmerzende, wunde Brustwarzen geder Arzt bei einer bakteriellen Infektion
hört Muttermilch. Bereits ein Tropfen,
zudem ein Antibiotikum, welches das
der nach dem Stillen auf der Brustwarze
Stillen weiterhin gestattet. Bei einem
trocknen darf, lindert kleinere EntzünPilzbefall muss die Erkrankte ein Antidungen. Sind schon Wunden vorhanpilzmittel auf die Brust auftragen oder
den, ist eine gute Hygiene wichtig. Die
ein Antimykotikum einnehmen. Auch der
Brustwarze mehrmals täglich mit mil- Hilfe, Milchstau!
dem Seifenwasser zu waschen, sie an- Vor allem in den ersten Wochen nach Mund des Kindes wird bei einer Pilzinschließend gut abzutrocknen und bei der Geburt kommt es bei manchen fektion im Allgemeinen mitbehandelt.
Mit einer Brustentzündung ist insofern
Bedarf mit gereinigtem Wollfett einzurei- Frauen zu einem stark schmerzenden
ben (mit sauberen Händen natürlich!), Milchstau. Die Brust ist gespannt, doch nicht zu spaßen, dass sich in manchen
beugt Infektionen vor. Besteht jedoch die Milch will nicht abfließen, selbst Fällen als Folge ein Abszess in der Brust
– eine eitergefüllte
Höhle – bildet.
Bei der Diagnose
Brustabszess
wird der Arzt in
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den meisten Fällen den Eiter mit
der Punktionsnadel
absaugen.
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aber
weiterhin
möglich.
Kompressions-Versorgung
11
In vielen Fällen sinnvoll:
Brustultraschall
für Frauen
über 35
Z
u den Vorsorgeuntersuchungen
der gesetzlichen Krankenkassen
gehört bei Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre
eine Röntgenuntersuchung der Brust
(Mammografie). Sie soll dazu beitragen,
Brustkrebs bereits im Frühstadium zu
erkennen. Die Behandlung ist dann
meist weniger belastend und eine vollständige Heilung wahrscheinlicher.
Allerdings können auch im Zeitraum
zwischen zwei Mammografien Tumoren
in der Brust wachsen. Diese werden als
Intervallkarzinom bezeichnet. In manchen Fällen wachsen die Tumoren so
rasch, dass sie sich bei der nächsten
Mammografie bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden. Vieles
deutet darauf hin, dass eine zusätzliche
Ultraschalluntersuchung (Sonografie)
nach einem Jahr eine ganze Reihe dieser Intervallkarzinome aufspüren kann.
Dass eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung durchschnittlich 3,7 Brustkrebsfälle mehr pro 1000 Frauen im Jahr
aufdeckt, als die Mammografie allein,
ergab eine 2012 veröffentlichte Studie
unter Federführung von Dr. Wendie A.
Berg vom Magee-Womens Hospital im
US-amerikanischen Pittsburgh. Es
zeigte sich, dass vor allem Frauen mit
dichtem Brustgewebe besonders von
der zusätzlichen Ultraschalluntersuchung profitierten. Bei ihnen ist die
Mammografie allein oft weniger ergiebig, denn ist das Brustgewebe sehr
dicht, entdeckt die Röntgenuntersuchung Brusttumoren seltener – kleinere
Veränderungen sind auf dem Röntgenbild häufig nicht zu erkennen. Etwa jede
zweite Frau zwischen 50 und 54 Jahren,
so die German Breast Group, ein Forschungszusammenschluss, weist dichtes Brustgewebe auf.
2000 neue Brustkrebs-Fälle
in zwei Jahren
In Nordrhein-Westfalen wurde in den
Jahren 2005 bis 2008 der Gesundheitszustand aller Frauen registriert, die erstmals am Mammografie-ScreeningProgramm teilnahmen und bei ihrer ersten Mammografie einen negativen
Brustkrebsbefund aufwiesen. Zwei
Jahre später wurde ihr Gesundheitszustand erneut überprüft. Unter den rd.
879 000 registrierten Frauen waren immerhin 2000, bei denen sich bis zur Folgemammografie ein Intervallkarzinom
gebildet hatte.
Leitlinien empfehlen Sonografie
Leider tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für solch eine zusätzliche Früherkennungsuntersuchung
(noch) nicht. Dennoch ist sie für viele
Frauen sinnvoll, insbesondere für Frauen mit dichtem Brustgewebe, da die
Mammografie bei ihnen zu wenig aussagefähig ist. Und sogar die Leitlinien
zur Untersuchung der weiblichen Brust
geben die Empfehlung, dass bei hoher
Brustdichte eine ergänzende Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden sollte. Schließlich ist für Frauen im
Alter zwischen 55 und 65 Jahren das
12
Brustkrebsrisiko am höchsten. Die
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in
der Medizin (DEGUM) rät, einen solchen
Brustultraschall in einer Praxis oder
einer Klinik durchführen zu lassen, die
ein leistungsstarkes Ultraschallgerät besitzt. Die Schallfrequenz sollte zwischen
zehn und 15 Megahertz betragen. Der
Grund: Selbst kleinere Veränderungen
der Brustdrüse können mit einem solchen Gerät gut dargestellt werden. Der
ideale Zeitpunkt für eine Brustsonografie liegt zwischen zwei Mammografien.
Brustkrebsfrüherkennung allgemein
Für Frauen unter 50 Jahren empfiehlt
sich die jährliche Mammasonografie –
bei ihnen ist die Entdeckungsrate der
Sonografie der Mammografie überlegen,
da nahezu jede Frau unter 50 Jahren ein
dichtes Brustgewebe hat. Auch betrifft
das staatliche Einladungsprogramm nur
Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Für
Frauen unter 50 und ab 70 Jahren ist
die Sonografie das einzige verfügbare
Screeningverfahren, da die Mammografie wegen ihrer Strahlenbelastung hier
nur bei einer Indikation durchgeführt
werden darf. Ultraschall hingegen ist frei
von Strahlenbelastung. Frauen ab 35
Jahren ohne besonderes familiäres Risiko ist eine jährliche Ultraschall-Untersuchung zu empfehlen, von 50 bis 69
Jahren ergänzt durch das staatliche Einladungsprogramm mit einer Mammografie alle zwei Jahre. Ab 70 Jahren dann
wieder die alleinige Mammasonografie
zur Brustkrebsfrüherkennung.
Russisches Roulett
Prostatakrebs operieren oder zuwarten?
Weshalb sollten wir in einem Gesundheitsmagazin für die Frau ein typisches Männerproblem behandeln, die Prostata und ihre Erkrankungen? Nun, es ist bekannt,
dass sich Männer wenig um ihre Gesundheit kümmern und auch erst dann einen
Arzt aufsuchen, wenn es höchste Zeit ist. Und meistens sind es die Partnerinnen
und Ehefrauen, die ihren Gefährten zum Arzt schicken.
P
robleme mit der Vorsteherdrüse
machen sich vor allem in reiferem
Alter bemerkbar. Zwei Arten der
Krankheit bewegen Männer ganz besonders. Die gutartige Prostatavergrößerung kann, je nachdem wie schnell
und wie stark sie fortschreitet, unangenehme Beschwerden hervorrufen und
die Lebensqualität stark einschränken.
Dabei nimmt das Volumen der Drüse erheblich zu. Da die Prostata die Harnröhre umschließt, kann man sich leicht
vorstellen, dass ein Wachstum der
Drüse das Wasserlassen erschwert – ein
unangenehmer Zustand, der im extremen Fall das Urinieren fast unmöglich
macht. Das Problem ist im Anfangsstadium medikamentös oder später mit
einer Operation gut in den Griff zu bekommen.
Rund 60 000 Männer erkranken jedes
Jahr an Krebs der Vorsteherdrüse. Damit
liegt Prostatakrebs an der Spitze der
männlichen Krebserkrankungen. Auch
bei den Todesfällen durch Krebs bei
Männern belegt das Prostatakarzinom
einen traurigen Platz 3. Eine Früherkennung ist leider oft schwierig. Als Behandlungsmöglichkeiten kommen Operation, Bestrahlung oder eine Hormontherapie infrage.
Die Vorsteherdrüse umschließt die
Harnröhre und stellt die Samenflüssigkeit her, die die Spermien beweglich
macht. Sie ist relativ anfällig für bösartige Tumoren. Die Ursachen sind noch
nicht genau bekannt; ziemlich sicher ist
jedoch, dass es eine erbliche Veranlagung dafür gibt, vor allem bei Männern,
die in jungen Jahren an Prostatakrebs
erkranken. Männer, in deren Familie bei
Verwandten ersten Grades gehäuft Pro-
statakrebsfälle aufgetreten sind, haben
ein erhöhtes Risiko. Weitere wahrscheinliche Risikofaktoren sind Rauchen, fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht. Durch
Nikotinverzicht und eine ausgewogene
Ernährung kann man der Erkrankung
also möglicherweise vorbeugen.
Früherkennung –
nur begrenzt möglich
Im Frühstadium bereitet das Prostatakarzinom normalerweise keine Beschwerden; daher wird es häufig im
Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung oder erst im fortgeschrittenen
Stadium festgestellt, wenn Symptome
(Schwierigkeiten beim Wasserlassen,
Blut im Urin oder Rücken- und Beckenschmerzen durch Knochenmetastasen)
auftreten. Als Vorsorgemaßnahme steht
die Tastuntersuchung zur Verfügung, die
die gesetzlichen Krankenversicherungen Männern ab 45 Jahren einmal pro
Jahr bezahlen. Bei dieser digital-rektalen Untersuchung tastet der Arzt mit
dem Finger vom Enddarm aus die
Rückseite der Prostata ab, da sich hier
am häufigsten bösartige Tumoren bilden. Allerdings lassen Prostatakarzinome sich nicht an allen Stellen der Vorsteherdrüse und auch erst ab einer bestimmten Größe ertasten. Zudem gilt
dieses Abtasten der Prostata als nicht
ausreichend, weil dadurch nur jeder 70.
Tumor entdeckt wird – und wenn, dann
zumeist schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Alternativ dazu wird Patienten in vielen Praxen ein PSA-Test als
Selbstzahlerleistung empfohlen. Mit dieser diagnostischen Methode wird ein Tumormarker im Blut bestimmt, das pros-
tataspezifische Antigen (PSA). Dieses
Eiweiß wird nur vom Prostatagewebe
hergestellt. Ein erhöhter PSA-Wert kann
ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom
sein, da Krebszellen mehr PSA produzieren als normale Drüsenzellen. Das
Problem ist aber, dass ein erhöhter PSAWert auch durch viele andere Ursachen
bedingt sein kann, z. B. durch eine gutartige Prostatavergrößerung, vorangegangene körperliche Anstrengung, Entzündungen, Geschlechtsverkehr oder
Druck auf die Prostata, z. B. beim Fahrradfahren. Daher sollte ein erhöhter
Wert grundsätzlich im Verlauf kontrolliert
werden. Bei etwa einem von vier Männern mit signifikant erhöhtem oder ansteigendem PSA wird durch die anschließende Entnahme einer Gewebeprobe aus der Prostata ein Karzinom
nachgewiesen. Neben dem Nutzen des
PSA für eine rechtzeitige Erkennung von
Prostatakrebs in einem sehr frühen, heilbaren Stadium besteht aber auch das
Risiko, dass sehr kleine und wenig aggressive Tumoren entdeckt werden, die
den Patienten möglicherweise nie Probleme bereiten werden. Insofern besteht
die Gefahr einer Übertherapie: Autopsiestudien zufolge hatten 30 % aller
Männer über 70 Jahren ein Prostatakarzinom, das zu Lebzeiten nicht entdeckt
wurde und nicht für ihren Tod verantwortlich war. Daher ist die PSA-Bestimmung als routinemäßige Früherkennungsmaßnahme nur dann sinnvoll,
wenn der Patient über Nutzen und Risiken informiert ist. Die Kosten werden
von den gesetzlichen Krankenkassen
erstattet, wenn die Prostata auffällig verändert ist oder der Arzt bei der Tastuntersuchung einen Knoten entdeckt hat.
13
Im Gespräch mit dem Präsident des Krebsverbands Baden-Württemberg, dem
Hämatologen und Onkologen Prof. Dr. med. Walter Aulitzky.
Die einen sind gegen die PSA-Bestimmng, die anderen propagieren sie: Was meinen Sie dazu?
Prof. Aulitzky: Das PSA-Screening hat ganz klar positive Erfolge, was die Heilungsrate des Prostatakarzinoms betrifft,
doch wir heilen viele Prostatakarzinome, die möglicherweise bedeutungslos sind. Der Vorteil ist, dass das Risiko, am Prostatakarzinom zu sterben, etwas kleiner wird. Der Nachteil ist, dass das Risiko, an einem Karzinom operiert zu werden, das
vielleicht nie Probleme machen würde, deutlich ansteigt. In der Summe wird dies im Moment von den meisten Leitlinien
auf der Welt so eingeschätzt, dass das PSA-Screening generell nicht empfohlen werden kann. Empfohlen wird, die Patienten über das pro und contra zu informieren und dann mit dem Patienten eine gemeinsame Entscheidung zu fällen.
Ist es nicht auch so, dass trotz stabiler PSA dennoch ein Prostatakarzinom vorliegen kann?
Prof. Aulitzky: Es gibt natürlich auch noch das Problem von falscher Positivität und falscher Negativität. Der Knackpunkt
ist, dass es einfach Prostatakarzinome gibt, die nicht bedeutsam sind. Das bedeutet eine deutliche Überdiagnose von
Prostatakarzinomen, die eigentlich nie zur Krankheit werden. Aber das weiß man nicht. Jeder Mann muss selbst entscheiden, ob er auf der einen Seite das Risiko eingehen will, durch eine kurative Therapie eines bedeutungslosen Karzinoms inkontinent zu werden, oder das Risiko, unter Umständen doch am Prostatakarzinom zu sterben. Wir setzen auf die
Hoffnung, dass wir eines Tages verstehen, welche Karzinome wirklich eine Behandlung benötigen und welche nicht.
Kann man aus dem Biopsat feststellen, ob es ein gefährlicher oder ein „Haustierkrebs“ ist?
Prof. Aulitzky: Nicht mit Präzision. Es gibt schon Kriterien, die eine sogenannte active surveillance rechtfertigen, und das
ist eine der Varianten, die man in der Empfehlung hat. Damit kann man das Risiko einer überflüssigen Operation erheblich reduzieren, aber das Problem insgesamt ist dadurch noch nicht gelöst. Für mich ist das ein klassisches Beispiel, bei
dem Patienten nach umfassender Information selber entscheiden müssen welches Risiko sie eingehen. Das ist heute
auch die Empfehlung in den Leitlinien.
Die Empfehlungen
Nach mehreren internationalen Studien
und kontrovers geführter Diskussion hat
die Deutsche Gesellschaft für Urologie
im Jahr 2009 aktualisierte Leitlinien für
einen sinnvollen Umgang mit dieser Methode erarbeitet. Demnach gilt der PSATest auch weiterhin als unverzichtbare
Maßnahme zur Früherkennung eines
Prostatakarzinoms. Folgendes ist zu beachten:
• Die erste PSA-Bestimmung sollte
bereits um das 40. Lebensjahr
herum erfolgen.
• Dieser individuelle Ausgangswert
sollte (sofern er unter 2 ng/ml liegt)
in einem Intervall von zwei Jahren
regelmäßig kontrolliert werden. So
gewinnen Arzt und Patient zehn
Jahre, in denen der PSA-Verlauf beobachtet werden kann.
• Bei Werten von über 2 ng/ml sollte
ein Untersuchungsintervall von
einem Jahr eingehalten werden.
• Ein erhöhter PSA-Wert (also 4 ng/ml
14
und mehr) sollte unter Berücksichtigung der zahlreichen Stör- und Einflussfaktoren kontrolliert werden.
• Eine Biopsie sollte erst bei einem
kontrollierten PSA-Wert von über
4 ng/ml bei der erstmaligen Testung
oder bei einem auffälligen PSA-Anstieg erfolgen.
Auch wenn der PSA-Test in den Medien mitunter sehr kritisch dargestellt
wird: Tatsache ist, dass kaum ein Arzt
auf diese Möglichkeit der Früherkennung verzichten möchte. Dennoch: Ein
Laborwert ist keine Diagnose. Das Ergebnis des PSA-Tests ist wie ein Symptom zu behandeln. Also als Hinweis –
nicht als Beweis.
deren Krankheiten leiden, die ihre Lebenserwartung wahrscheinlich einschränken, kann es durchaus gerechtfertigt sein, den Verlauf zu kontrollieren
und zu beobachten, wenn sie an einem
kleinen und wenig aggressiven Tumor im
Frühstadium erkranken. Diese Tumoren
entwickeln sich oft sehr langsam, sodass der Patient wahrscheinlich eher an
einer anderen Erkrankung verstirbt als
an seinem Prostatakarzinom. Die sogenannte Active-Surveillance-Strategie
kann in solchen Fällen durchaus sinnvoll
sein, wenn die anderen Behandlungsmöglichkeiten für den Patienten zu belastend sind und seine Lebensqualität
einschränken.
Verschiedene
Behandlungsmöglichkeiten
Die Therapie des Prostatakrebses hängt
von verschiedenen Faktoren ab: in welchem Stadium er entdeckt wurde, wie
aggressiv er ist und wie alt der Patient
ist. Bei Männern, die gleichzeitig an an-
Offene Operation
Das Standard-Therapieverfahren war
bis vor kurzem die offene Operation. Sie
dauerte etwa drei Stunden; dabei wird
die gesamte Prostata mitsamt den Samenbläschen entfernt. Die Prostataentfernung ist kein einfacher Eingriff, denn
zu beiden Seiten der Prostata verlaufen
Blutgefäße und Nerven, die für den
Harnröhrenschließmuskel und die Erektionsfähigkeit zuständig sind. Müssen
diese bei der Operation durchtrennt
werden, so ist eine Beeinträchtigung
der Kontinenz und der Potenz unausweichlich.
Standard heute ist die minimalinvasive Operation, bei der es keines großen
Bauchschnitts mehr bedarf. Über millimetergroße Schnitte wird eine MiniaturVideokamera in den Bauch eingeführt
und über weitere Trokare (hülsenartige
dünne Hilfsmittel) die Instrumente.
Wenige Zentren verfügen über den
Operationsroboter da Vinci, mit dem (in
routinierter ärztlicher Hand!) noch schonender operiert werden kann.
Strahlentherapie
Bei kleinen, auf die Prostata begrenzten
und wenig aggressiven Tumoren ist die
Strahlentherapie eine gute Alternative
zur Operation. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Man kann die Prostata von
außen bestrahlen oder auch von innen,
indem man unter Narkose mittels Hohlnadeln vom Enddarm aus kleine Kapseln mit radioaktivem Material, sogenannte Seeds, in die Vorsteherdrüse einbringt.
Die technische Weiterentwicklung hat
dazu geführt, dass die Strahlendosis
immer exakter im Bereich der Prostata
platziert werden kann; damit werden die
Nebenwirkungen der Radiotherapie
immer geringer, weil die Nachbarorgane
Harnröhre, Blase und Enddarm geschont werden.
oder Bestrahlung nicht möglich bzw.
nicht sinnvoll ist. Prostatazellen werden
durch das Hormon Testosteron zum
Wachstum angeregt. Daher hemmt man
bei einer Hormontherapie die Testosteronproduktion oder die Wirkung des Testosterons, um einem Tumorwachstum
entgegenzuwirken.
Auch diese Therapie hat Nebenwirkungen: Das sexuelle Verlangen und oft
auch die Potenz gehen verloren, der Patient leidet unter Antriebslosigkeit, unter
Hitzwallungen und manchmal unter
Knochenschwund (Osteoporose). Außerdem kann die Wirkung der Hormontherapie zeitlich begrenzt sein, d. h., der
Tumor wird hormonresistent und beginnt wieder zu wachsen.
Hormontherapie
Diese Behandlungsmöglichkeit kommt
zum Einsatz, wenn eine Operation und/
Die Ernährungskolumne
von Hanna Ritter
Hoher Körperfettanteil – ein Risiko für die
Gesundheit
Ü
bergewicht alleine ist oft noch nicht ausschlaggebend
für ein höheres Risiko verschiedene Begleiterkrankungen betreffend. Oft ist das Risiko versteckt, z. B.
wenn das Gewicht im Normalbereich liegt, aber der Körperfettanteil erhöht ist. Hier liegt vor allem der Augenmerk auf
dem Körperfettanteil des Oberkörpers.
Moderne wissenschaftliche Geräte ermöglichen die genauere Betrachtung der Körperzusammensetzung. Verschiedene Möglichkeiten stehen dabei zur Verfügung. Eine von Wissenschaftlern weltweit anerkannte Methode ist die BIA (Bioelektrische Impedanzanalyse), weiterhin gibt es noch die Infrarotmessung und die Messung mittels Caliper (Messen der
Hautfaltendicke). Da mit der Impedanzmessung auch der
Flüssigkeits- und Muskelanteil des Körpers ermittelt werden
kann, ist die Aussagekraft der Messung vielfältiger.
Die BIA-Messung ist ein physikalisches Messprinzip, bei
dem ein geringer Strom durch den Körper geleitet wird. Der
Stromfluss ist nicht spürbar. Für Personen mit Herzschrittmacher ist diese Untersuchungsmethode allerdings nicht empfehlenswert. Bei dieser Messung macht man sich die Tatsache
zu Nutze, dass Muskelmasse, Fett und Flüssigkeit im Körper
ganz unterschiedliche Widerstände darstellen. Wichtig ist es
ein Gerät zu nutzen, das auch den Oberkörper erfasst, denn
diese Körperregion zu betrachten ist entscheidend. Ein erhöhtes Körperfett im Oberbauchbereich birgt ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes Typ 2, einer koronaren
Herzerkrankung oder eines Bluthochdrucks. Diese Körperregion wird von handelsüblichen Haushaltswaagen nicht erfasst.
Die Messung sollte von erfahrenem Personal durchgeführt
werden, denn verschiedene Parameter haben Einfluss auf die
Messung. Um vergleichbare Werte zu erhalten, sollte bei Wiederholungsmessungen die gleiche Tageszeit gewählt werden.
Die Füße sollten unbekleidet sein, Strümpfe verfälschen das
Messergebnis. Hände und Füße sollten nicht eingecremt sein.
Die Messung sollte auch nicht unmittelbar nach dem Sport
durchgeführ t
werden.
Bei
Weitere Infos bei:
Einnahme von
Hanna Ritter, Diplom-Ökotrophologin
Diuretika ist mit
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einer VerändeErnaehrungsberatung.Ritter@web.de
rung der Werte
c/o Rosenau Apotheke;
zu rechnen.
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15
D
ie Nähe eines Kindes zu Mutter und Vater ist die zwischen Mutter und Kind bzw. Eltern und Kind. Das Mutterbeste und wichtigste Grundlage für eine gesunde Kind-Zentrum (Perinatalzentrum) besitzt bereits die höchste
Entwicklung des Kindes. Das gilt insbesondere für Versorgungsstufe (Level 1). Mit der Möglichkeit der familienNeugeborene. Dennoch ist es bis heute nicht selbstver- zentrierten Betreuung hat das Perinatalzentrum nun in der
ständlich, dass Mutter und Kind nach der Entbindung rund gesamten Region ein Alleinstellungsmerkmal.
Die neuen Räumlichkeiten der Frühchen- und Kinderinum die Uhr zusammen sind, also im 24-StundenRooming-in. Bei Frühgeborenen oder kranken Säuglingen tensivstation bieten auf ca. 1500 Quadratmetern natürlich
auch im techniwird ein gemeinsames Zimmer für Mutter
schen Bereich
und Kind in den Kliniken noch kaum angeDas Ziel ist es, Mütter unmittelbar
modernste Geboten.
nach der Geburt ihres Kindes
räte. So ermögZahlreiche Studien konnten belegen,
in dessen Versorgung und Pflege
lichen etwa die
dass das 24-Stunden-Rooming-in die
einzubeziehen
.
neuen InkubaMilchbildung bei der Mutter fördert und
toren mit ihrer
sich positiv auf den Stillerfolg auswirkt.
Ebenso ist erwiesen, dass Neugeborene, die in unmittelba- Kombination aus Wärmebett und Inkubator eine sehr schorer Nähe der Mutter sind, ruhiger sind. Untersuchungen der nende Behandlung der Frühchen.
Neu ist auch das Datenmanagementsystem, das Ärzten
Schlafmuster haben nachgewiesen, dass Mütter, die in Nähe
ihrer Kinder schlafen, früher auf die Bedürfnisse des Kindes und Pflegern von nahezu jedem Raum aus die Möglichkeit
reagieren können und dieses anlegen oder zu sich nehmen. bietet, sich schnell einen Überblick über die Entwicklung des
Auf diese Weise wird der messbare Stress für die Kinder jeweiligen Kindes zu verschaffen.
Eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Klinik für
deutlich reduziert.
Mit der grundsanierten und neu gestalteten Frühchen- Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Chefarzt Prof. Dr. med.
und Kinderintensivstation bietet das Klinikum Esslingen seit Thorsten Kühn) und der Klinik für Kinder und Jugendliche
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IMPRESSUM
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dieser Zeitschrift eine Applikation oder Dosierung angegeben ist, darf der
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darauf verwandt haben, dass diese Angaben genau dem Wissensstand bei
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nach den Vorschriften der für sie zuständigen Behörden richten.
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gagsteiger@ivf-zentrum.de
Dr. Dirk-Steffen Gericke
Weilimdorfer Str. 22
70839 Gerlingen
Tel.: 07156 49666
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Dr. Wilhelm Gienger
Plochinger Str. 24/1
73760 Ostfildern
Tel.: 0711 413949
info@dr-gienger.de
Dr. Eva Glocker
Filderstr. 50/1
70771 Leinf.-Echterdingen
Tel.: 0711 7545899
eva.glocker@t-online.de
Christoph Häberle
Marktplatz 5
73728 Esslingen
Tel.: 0711 39699710
diehaeberles@gmx.de
Dr. Erich Krauter
Stuttgarter Str. 104
70469 Stuttgart
Tel.: 0711 854445
erich.krauter@online.de
Dr. Christine Schmitt,
Dr. Sebastian T. Schmid
Kirchstr. 3; 70839 Gerlingen
Tel.: 07156 1780390
info@schmid-schmitt-partner.de
Dr. Anne-Chantal Hauser
Am Fischbrunnen 2
73207 Plochingen
Tel.: 07153 22255
anne-chantal.hauser@dgn.de
Dr. Kai Lüthgens
Rosenbergstr. 85
70193 Stuttgart
Tel.: 0711 6357210
luethgens@labor-enders.de
Dr. Reinhold Schneider
Maienwalterstr. 23
73733 Esslingen
Tel.: 0711 373169
r.o.schneider@t-online.de
Bernhard Hermann
Strümpfelbacher Str. 21
71384 Weinstadt
Tel.: 07151 906099
dr.b.hermann@t-online.de
Dr. Karl Mehnert
Wegenerstr. 15
89231 Neu-Ulm
Tel.: 0731 984900
info@geneticum.de
Dr. Michael Schröter
Buhlstr. 27–29
71384 Weinstadt
Tel.: 07151 66415
dr-michael-schroeter@t-online.de
Dr. Cornelia Hermann
Innere Brücke 23
73728 Esslingen
Tel.: 0711 365761-61
hermann@ch-praxis.de
Dr. Sabine Müller
Stuttgarter Str. 28
71254 Ditzingen
Tel.: 07156 93570
info@drdongus.de
Dr. Othmar Steidle
Graf-Ulrich-Str. 6
71229 Leonberg
Tel.: 07152 22073
osteidle@arcor.de
Dr. Johannes Herrmann
Hirschlandstr. 93
73730 Esslingen
Tel.: 0711 30511030
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Wolf-Joachim Nagel
Schlüsselwiesen 21
70186 Stuttgart
Tel.: 0711 463998
frauenarzt-nagel@arcor.de
Dr. Jürgen Steinhilber
Heiligkreuzstr. 12
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Dr. Suzanne Hindennach
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Tel.: 0711 323336
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Beate Nawroth
Marktplatz 2
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Tel.: 0711 3963440
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Dr. Gerd Huesgen
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Dr. Bernhard Neef
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