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2.1.2.) Psychologie für Pädagogen (18.04.13): • Was ist Psychologie

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2.1.2.) Psychologie für Pädagogen (18.04.13):
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Was ist Psychologie?
Methoden der Psychologie
METHODEN DER PSYCHOLOGIE
Die Geschichte der Psychologie ist auch die Geschichte der Methoden der
Psychologie.
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Wilhelm Wundt: Introspektion (Innenschau): Was spielt sich in unserem
Bewusstsein ab (Träume, Gedanken, Gefühle usw.)
Behaviorismus: Tierexperimente / Mittelwertvergleiche
Versetzte Kohortentechnik
4 Skalenniveaus – Darstellungsformen zur Messung
Mittelwert (auch: Arithmetisches Mittel) – Median – Modal (repräsentieren
Gruppenergebnisse)
Grundlagen des Experiments (experimentelle Methode)
Korrelative Ansätze (empirische Methode)
Klassengröße, Verfügbarkeit von Medien, Geschlecht des Lehrers, Alter
Viele Politiker sind dazu geneigt, aus Korrelationen kausale Zusammenhänge
zu schaffen, was jedoch nicht funktionieren kann.
Wilhelm Wundt:
1879: Gründung des ersten psychologischen Laboratoriums in Leipzig
Es geht um die sorgfältige Beobachtung der inneren Prozesse. Versuchspersonen
nennt man Probanden.
Die sprachliche Gestaltung ist ganz elementar in einer Versuchsbeschreibung. Die
Sprache muss ganz exakt und präzise eingesetzt werden.
3 Kriterien für das Experimentieren (3 Ws) – Was ist die Ursache?
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Wiederholbarkeit (es muss wiederholt werden können)
Willkürlichkeit (das Experiment ist nicht von äußerlichen Umständen abhängig)
Variierbarkeit (die Ursache ist in ihrer Stärke variierbar)
Methode: Introspektion
Beispiel: Kippbild
außen passiert nichts;
innen passiert anscheinend etwas
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Erste Gedächtnisse von Ebbinghaus (1885)
Ebbinghaus’sche Gedächtniskurve: Die Erinnerungskurve zeigt die
Gedächtnisleistung; sie fällt nicht auf Null (d.h., es bleiben immer noch Reststücke
übrig von Gedanken).
Experimentelle Methoden im Behaviourismus:
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Kontrollierte Bedingungen (Futterdeprivation; Anreizmengen und
Anreizwechsel)
Kontrollgruppen
Kumulative Darstellung von Lernvorgängen
Mittelwertvergleiche
Wie stark sind die Triebe
Neugier (6)
Sex mask. (5)
Sex fem. (4)
Hunger (3)
Durst (2)
Mutter (1)
Darstellungsformen:
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Tabelle
Kreisdiagramm
Säulen- / Balkendiagramm
Methoden der Entwicklungspsychologie
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Längsschnitt-Untersuchung
(Vorteil: Gleiche Kinder in
verschiedenen Altersstufen)
Querschnitts-Untersuchung
(Nachteil: Unterschiedliche Kinder)
Versetzte Kohortentechnik
Messniveaus in der Wissenschaft
Spielen in
der
Psychologie
eine große
Rolle
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Verhältnisskala (ideal):
Intervallskala:
Ordinalskala:
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Nominalskala:
0, 1, 2, 3, …
2, 3, 4, …
Erster, Zweiter, …
A<b<c
Sortierung
(Vorteil: „Echter“ Nullpunkt)
(Nachteil: Kein Nullpunkt)
(Reihenfolge, Rangordnung)
(Benennung, Zuordnung)
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Mittelwert (Durchschnitt)
Median (unter 50%, über 50%)
Modalwert (kommt am häufigsten vor)
Kompetenz-Leistung (man kann etwas)
Performanz-Leistung (man tut es auch; Anwendung der Kompetenz-Leistung)
Korrelationen zwischen Variablen
Korrelationen können zwischen -1 und +1 liegen; eine Korrelation von 0 ergibt keinen
Zusammenhang.
Die Aussagenmöglichkeiten von Korrelationskoeffizienten sind begrenzt.
Also: Keinerlei kausale Schlussfolgerungen daraus ziehen!
Das kann man nur aus Experimenten!
Wenn man anfängt kausal zu argumentieren, kommt man in die eigene Falle.
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