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Presse--Information
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27.06.2013
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Presse-Information
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Technische Herausforderung: Erneuerbare Energien müssen „grundlastfähig“
werden
„Die erneuerbaren Energien stellen uns technisch vor die Herausforderung, die
teilweise sehr stark schwankenden Einspeisemengen zu managen, um die
Netzstabilität zu halten, und zugleich zu dem Zeitpunkt Energie bereitzustellen, zu
dem die Kunden diese abrufen. Allerdings haben alle erneuerbaren Energieträger ihre Stärken und Schwächen,“ sagte Breidenbach. Während der Strom aus
Wasserkraft und der Biomasse bedarfsgerecht erzeugt wird, dafür aber das noch
erschließbare Potential begrenzt ist, kann der Strom aus der Windkraft nur
witterungsabhängig und aus der Photovoltaik zusätzlich nur tages- und jahreszeitabhängig produziert werden. Das technische Ausbaupotential bei Wind und
Photovoltaik ist hingegen noch längst nicht ausgeschöpft.
Flächenbedarf der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien
wird zunehmen
Der Umbau der Energieversorgung auf der Grundlage heimischer erneuerbarer
Energien wird in Bayern zunehmend optisch sichtbar. Immer mehr Fläche und
Raum wird für die Energiegewinnung benötigt. „Um die Ausbauziele der
Bayerischen Staatsregierung für das Jahr 2021 zu erreichen, wird ein Drittel der
Fläche unseres Landes in irgendeiner Form in Anspruch genommen werden
müssen. Damit könnten dann rund 20 Prozent des gesamten Energieverbrauches aus erneuerbaren Energien gedeckt werden,“ sagte Detlef Fischer,
Geschäftsführer des VBEW. Bislang war es ein bequemer Weg, große Teile der
benötigten Energie aus dem Ausland zu importieren. Dadurch war die Flächeninanspruchnahme für die Umwandlung von Primärenergie in Endenergie überschaubar. „Jetzt stellen wir jedoch fest, dass die Energiewende zu sichtbaren
Veränderungen vor Ort führt. Wir müssen der Gesellschaft vermitteln, dass dies ein
unausweichlich optischer „Preis“ für die Energiewende ist. Es ist im Interesse der
Allgemeinheit, dass die Belange der Wasserversorgung dabei nicht ins Hintertreffen
geraten und der Schutz des Grundwassers gewahrt bleibt,“ sagte Fischer.
Finanzierung der Energiewende muss gesamtgesellschaftliche Aufgabe
bleiben
Der Preis für den Strombezug aus dem Netz ist in den letzten Jahren für alle
Verbrauchergruppen stark angestiegen. Er resultiert maßgeblich aus dem stetig
wachsenden vom Staat induzierten Anteil, der durch diverse Umlagen, Steuern und
Abgaben bereits bei über 50 Prozent liegt. Mit diesem Geld wird die Energiewende maßgeblich finanziert.“Wer seinen Strom selbst erzeugt, ist von diesen
Zusatzkosten befreit und zahlt auch keine Netzentgelte. Häufig wird die Eigenerzeugung zusätzlich noch vom Staat gefördert,“ sagte Fischer. Für den Stromverbraucher also eine nachvollziehbare Entscheidung, seinen Strom selbst zu
erzeugen und direkt zu Hause zu verbrauchen. Die Folge: Die steigenden Kosten
für die Finanzierung der Energiewende müssen auf immer weniger Strommengen und Kunden umgelegt werden. Nämlich auf diejenigen, die im privaten,
industriellen und auch öffentlichen Bereich ihren Strom nicht selbst erzeugen
können oder wollen.
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Jahrestagung greift aktuelle Themen auf
„In den nächsten Jahren geht es darum, die gesellschaftliche Akzeptanz für die
Energiewende zu halten, den Netzausbau voranzutreiben, Speichertechnologien
zur Marktreife zu entwickeln und zu untersuchen, welche Potenziale beim
Lastmanagement zum Ausgleich der Schwankungen der Stromproduktion aus
erneuerbaren Energien genutzt werden können. Diese Themen haben wir im
Programm der Jahrestagung aufgegriffen,“ sagte Breidenbach.
Speichertechnologien sind zur Marktreife zu entwickeln
„Eine Schlüsselkomponente für die Energieversorgung der Zukunft stellen effiziente
Speicher- und Transporttechnologien dar, die Strom dann aufnehmen, wenn er im
Überschuss produziert wird, und ihn dann wieder abgeben, wenn er benötigt wird.
Die Gasinfrastruktur ist der zurzeit einzige existierende Energiespeicher mit einer
für diese Aufgabe ausreichenden Kapazität“, erläuterte Rubach. Bayern hat ein
weitverzweigtes Gasnetz, das sich über ca. 40.000 km erstreckt und über das
täglich ca. 1,7 Mio. Haushalte und Betriebe mit Energie in Form von Erdgas und
Bio-Erdgas versorgt werden. Darüber hinaus verfügt Bayern über große unterirdische Speicher, die mit ihrem Arbeitsvolumen ca. ein Drittel des jährlichen
bayerischen Erdgasbedarfs aufnehmen können. „Die Erdgasinfrastruktur bietet uns
bereits ein flächendeckend vorhandenes Speichermedium. Für die Frage der
Kosten muss eine angemessene und wirtschaftliche Lösung gefunden werden,“ so
Rubach.
Forschung und Entwicklung ist voranzutreiben: DVGW erzielt ersten
Meilenstein mit der „Power-to-Gas“-Studie
Inwiefern Strom und Gas im Rahmen eines ganzheitlichen Energiekonzeptes eng
miteinander verbunden werden können, wurde in der DVGW-Studie „Power-to-Gas“
untersucht. Überschüssig erzeugter Strom aus Sonne und Wind kann in Form von
Wasserstoff oder Methan ins Erdgasnetz eingespeist werden. Das Verfahren klingt
einfach: mittels elektrischer Energie wird aus Wasser mittels Elektrolyse Wasserstoff gewonnen. Wenn dieser in einem weiteren Verfahren mit Kohlenstoffdioxid
(CO2) reagiert, entsteht synthetisches Methan. Dieses ist dann im Erdgasnetz
verfügbar.
„Die DVGW-Studie betrachtet Power-to-Gas nicht nur als Technologie rein zum
Stromspeichern. Sie beschreibt die systemischen Vorteile von Power-to-Gas als
Bindeglied eines volatilen regenerativen Stromsystems mit einem flexiblen und
speicherfähigen Gassystem. Damit kann erneuerbarer Strom bedarfsgerecht für
eine Vielzahl von Anwendungen bereitgestellt werden: In der Wärme- und Stromversorgung, genauso wie in der Mobilität oder gar als chemischer Grundstoff,“
erläuterte Rubach.
Bayerische Wasserwirtschaft bietet ebenfalls Infrastruktur für
„Lastmanagement“
Nicht nur die bayerische Energiewirtschaft, sondern auch die Unternehmen der
bayerischen Wasserwirtschaft engagieren sich mit Projekten zur Umsetzung der
Energiewende. Auf der Jahrestagung werden im Programmpunkt „Innovationsforum“ Potenziale der bayerischen Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen analysiert, die durch die Verschiebung von Pumpzeiten einen
interessanten Beitrag zum Ausgleich der Schwankungen in der Stromproduktion
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Presse-Information
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aus erneuerbaren Energien leisten können. „Wir treffen uns zum Ideenaustausch. Eine Pumpe andersherum betrieben ist ein Generator. Ergo: Die
Wasserversorger können bestimmte Pumpen auch als Turbinen einsetzen und
auf diese Weise Strom (rück-)gewinnen. Somit können in kritischen Zeiten die
Stromnetze entlastet oder Strom erzeugt werden,“ erläuterte Jörn-Helge Möller,
Geschäftsführer der DVGW Landesgruppe Bayern.
Erlanger Stadtwerke – die Umsetzung der Energiewende gehört zum
Tagesgeschäft
„Damit die Energiewende gelingen kann, benötigen wir neben den regenerativ
erzeugten Kilowattstunden und der Speicherproblematik auch Lösungen für die
Netzstabilität sowie eine Änderung der politischen Rahmenbedingungen. Die
Risiken und Chancen der Energiewende müssen aber auch bei der Bevölkerung vor
Ort ankommen und akzeptiert werden. Diesen Beitrag müssen wir als Stadtwerke
leisten. Die in der letzten Woche im Rathausfoyer feierlich enthüllte ‚Energiewand‘,
ein Projekt der ESTW-Azubis, leistet hierzu einen wichtigen Beitrag,“ sagte Geus.
Die bayerischen Energie- und Wasserversorger haben ein großes Know-how,
die Energiewende zu meistern
„Die Verbände VBEW und DVGW-Landesgruppe Bayern werden sich weiter im
sachlichen Dialog mit allen Interessengruppen dafür einbringen, dass die
Versorgung mit Energie und Trinkwasser umweltfreundlich, sicher und für jeden
bezahlbar bleibt,“ sagte Breidenbach. Die über 360 Mitgliedsunternehmen des
VBEW, die die Strom-, Gas- und Trinkwasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung in Bayern betreiben, und die 1.923 Mitglieder der DVGW Landesgruppe Bayern, die in der Gas- und Trinkwasserversorgung tätig sind, stehen mit
ihrer Expertise bereit, um die Herausforderungen der kommenden Jahre in der
Energie- und Wasserwirtschaft zu meistern.
Für Rückfragen steht Ihnen Jessica Hövelborn unter Telefon
089 / 38 01 82-45 zur Verfügung.
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Presse-Information
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Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW
Der VBEW repräsentiert mit rund 360 Mitgliedsunternehmen die bayerische
Strom-, Gas-, Fernwärme-, Wasser- und Abwasserwirtschaft. Als Interessenvertretung vertritt er gemeinsame Anliegen der Mitgliedsunternehmen und ihrer
Kunden gegenüber Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie in der Öffentlichkeit. Ziel
ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche,
zukunftsorientierte, nachhaltige und verbraucherfreundliche Energie- und
Wasserversorgung zu schaffen. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen kleine und
mittlere, kommunale, private und genossenschaftliche Energie- und
Wasserversorgungsunternehmen ebenso wie Konzernunternehmen.
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfachs e.V.–
Landesgruppe Bayern
Die Landesgruppe Bayern ist die regionale Vertretung des DVGW Deutscher
Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. – Technischwissenschaftlicher Verein –
der das Gas- und Wasserfach mit den Schwerpunkten Sicherheit, Hygiene und
Umweltschutz fördert. Mit den bundesweit rund 13.000 Mitgliedern erarbeitet der
DVGW die allgemein anerkannten Regeln der Technik für Gas und Wasser. Der
Verein initiiert und fördert Forschungsvorhaben und schult zum gesamten
Themenspektrum des Gas- und Wasserfaches. Darüber hinaus unterhält er ein
Prüf- und Zertifizierungswesen für Produkte, Personen sowie Unternehmen. Die
technischen Regeln des DVGW bilden das Fundament für die technische
Selbstverwaltung und Eigenverantwortung der Gas- und Wasserwirtschaft in
Deutschland. Sie sind der Garant für eine sichere Gas- und Wasserversorgung
auf international höchstem Standard. Der Bundesverein wurde als
gemeinnütziger Verein 1859 in Frankfurt am Main gegründet. Der DVGW ist
wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral.
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