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Kalk im Trinkwasser – was tun - Rohrleitungsbauzubehoer

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Kalk im Trinkwasser –
was tun?
Also was machen?
Der Eine oder Andere hat schon mal
was von so genannten Kalkentfernern
gehört. Richtiger heißt es aber
Kalkumwandler oder Kalklöser, weil
bei Anwendung dieser Geräte der Kalk
nicht entfernt, sondern in eine andere
Daseinsform umgewandelt wird bzw.
vorhandene Kristallablagerungen
aufgelöst werden.
Zur physikalischen Wirkungsweise sei
so viel gesagt, dass die kristalline
Form im normalen Wasser
aufgesprengt wird und der Kalk sich
etwa wie feinpudriges Mehl verhält (für
die ganz klugen Skeptiker: siehe
Untersuchungen der Fachhochschule
Reutlingen).
Dies geschieht mittels Magnetfelder,
die mit Hilfe einer Elektronik über das
gesamte notwendige Frequenzband
erzeugt werden, so dass alle
Kristallarten (es gibt sehr viele und
jedes Wasser hat andere) so zu sagen
„erwischt“ werden.
So und nun zur sehr verbreiteten
Meinung: „.. alles Spinnerei, kann
gar nicht gehen...“.
Wir von der Fernwärme hatten die
Chance seit 1998 Versuche mit
entsprechenden Geräten in enger
Zusammenarbeit mit der DWG zu
begleiten.
Das Ergebnis war erschreckend gut:
es geht!
Abgehalten vom Einsatz in unseren
Anlagen hat uns der stolze Preis dieser
„getesteten“ Geräte, besonders für den
privaten Haushalt schien der Einsatz
dadurch nicht empfehlenswert.
Vor reichlich zwei Jahren wurde bei
der Auswertung von Wartungsarbeiten
in Hausstationen im „Österreichviertel“
festgestellt, dass fast kein Geld für
Instandsetzungsmaßnahmen
angefasst werden musste, dies schien
uns nicht ganz geheuer und wir
kontrollierten die Stationen. Ergebnis
war, die Anlagen sahen aus, als ob sie
gerade eingebaut worden wären: kein
defektes Ventil, keine (sonst üblichen)
Kalkablagerungen bzw.
-ausblühungen und das nach 5 Jahren
Betrieb!
In jedem Haushalt in Dessau hat man
aufgrund des relativ hohen Kalkanteils
im Trinkwasser mit den bekannten
Folgen zu kämpfen, die da heißen:
hässliche Ablagerungen an
Wasserhähnen, Duschen, verkrustete
Heizschlangen in Spül- und
Kaffeemaschinen und natürlich auch
sich langsam zusetzende
Leitungsrohre und letztendlich
unbrauchbar gewordene Armaturen im
Kalt- und besonders im
Warmwasserbereich -Bild01+02.
Alles das kostet uns zum einen viel
Zeit beim Putzen mit Essig & Co. und
zum anderen natürlich auch viel Geld,
weil die Lebensdauer von
Kaffeemaschinen, Armaturen usw.
nachweisbar verkürzt wird.
Das Trinkwasser selbst muss man so
hinnehmen, da die prozentualen Werte
seiner Inhaltsstoffe – also auch Kalk –
gesetzlich in einer DIN festgelegt sind
und in Dessau mit Sicherheit
eingehalten werden.
1
Bild 3
Bild 04
Allerdings war in jeder
Kaltwassereinspeisung – nach der
Wasseruhr- ein o.g. Kalkumwandler
installiert worden!
Diesen wiederum überzeugenden
Beweis von der Wirksamkeit der
Geräte nahmen wir zum Anlass, im
Internet nach preiswerteren Anbietern
zu suchen.
Dabei stießen wir auf eine
schwedische Firma, die bezahlbare
Geräte anbietet. Der zweite
Unterschied erschien uns auch
vorteilhafter und zwar werden diese
Geräte nicht vom Trinkwasser
durchströmt, wie die teuren o.g.,
sondern die Magnetfelder werden
durch auf die Wasserrohre gewickelte
Elektroden erzeugt. Man muss also bei
der Installation kein Rohr durchtrennen
und die Geräte benötigen keine
„DVGW-Zulassung“.
In Zusammenarbeit mit unserer Firma
Infratec wurden zwei kleine Geräte
gekauft und unter gleichen
Bedingungen - wie vor 12 Jahren in
der DWG-Liegenschaft - über ein Jahr
getestet. Ergebnis war nach einem
Jahr sehr zufrieden stellend.
Duschköpfe blieben kalkfrei, auf der
Spülmaschinenheizschlange sind
keine Kalkablagerungen zu sehen, der
Wasserkocher ist nach wie vor blank
und der leichte milchige Schleier, der
sich nach dem Wegtrocknen von
Wasserresten an der Spüle und
Wasserhahn bildet (bei ’ner
„Männerwirtschaft“ kommt das schon
mal vor!), lässt sich auch nach Tagen
leicht mit einem Tuch wegwischen!
Bild 05
Dazu muss unbedingt gesagt werden,
dass mit Einbau des Gerätes eine
„Generalreinigung“ aller Armaturen und
z. B. auch des Wasserkochers
durchgeführt wurde!
Fassen wir also noch einmal
zusammen:
1. Die von unserer Partner Firma
Infra Tec Eneregy GmbH
angebotenen Geräte sind im
Dessauer, Roßlauer und
Aken’schen Trinkwasser super
wirksam.
2. Es empfiehlt sich nach Einbau
des Kalkumwandlungsgerätes
eine „Grundreinigung“ der
entsprechenden Anlagen usw.
durchzuführen, dann sieht man
den bewussten Effekt sofort.
Nicht vergessen darf man die
Tatsache, dass sich die alten,
angelagerten Kalkschichten
nach und nach auflösen und
durch den Wasserhahn
„entsorgt“ werden. Dieses
bemerkt man bei einer 10 Jahre
2
3.
4.
5.
6.
7.
alten Hauswasseranlage etwa 1
Jahr lang.
Im behandelten Wasser bleibt
die veränderte Kalkform für 2
bis 3 Tage erhalten, dann
bilden sich wieder die
hässlichen Kristalle. Das gleiche
gilt nach dem Kochen, deshalb
nur so viel in den Wasserkocher
tun, wie man wirklich braucht!
Außerdem spart man dadurch
teure Energie!
Man soll bis 25% Waschmittel
einsparen, das hängt natürlich
auch vom Härtegrad des
Wassers ab und man sollte
diese Zahl nicht so ernst
nehmen. Fakt ist, dass man
sofort nach Einbau des Gerätes
das Gefühl hat: das Wasser ist
„weicher“ geworden!
Alle Teile, die wir bei unseren
Untersuchungen ein- bzw.
ausgebaut haben, sind bei uns
in der Fernwärme deponiert und
damit auch anfassbar.
Die o.g. kleinen Geräte, die
locker Häuser bis 4 Wohnungen
„bearbeiten“ können,
verbrauchen etwa 3 bis 4 Watt,
das sind etwa 5 bis 6 € im Jahr.
Weiterhin positiv ist, dass der
Hersteller dieser Geräte eine
sog. „Zufriedenheitsgarantie“
gibt, d.h. bei keiner Wirkung
nach einem Jahr: Gerät zurück
und Geld zurück.
Abschließend muss noch eine
kleine Einschränkung
erwähnt werden: sollte sich
die eine oder andere Frau
über ihren verkalkten Mann
ärgern, Sie können das Gerät
an ihm anschließen wo Sie
wollen, es wird leider nichts
nützen!
Für weitere Fragen kann man uns
selbstverständlich konsultieren!
April 2010/ Seffner/
Fernwärmeversorgungs GmbH
Dessau
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Gesundheitswesen
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