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Biodiversität Was ist das? - EFABISnet

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- Biodiversität Was ist das?
Beate Berger
Bundesanstalt für Alpenländische Landwirtschaft
Institut für Biologische Landwirtschaft und Biodiversität
Abteilung Biodiversität und Genetik
Austrasse 10, 4601 Thalheim
Beate Berger
Bio - diversität
Bios (griech.) = das Leben
Diversitas (lat.) = die Vielfalt
Vielfalt der Ökosysteme
Vom Regenwald bis zur Antarktis
Artenvielfalt innerhalb des Ökosystems
Tropenwald und Fichtenmonokultur
Vielfalt innerhalb der Arten
Typenbildung
„Unsichtbare Vielfalt“
Beate Berger
Wie entsteht
Biodiversität?
Ca. 30 Mio. Tier- und
Pflanzenarten weltweit
45.000 beschriebene
Arten in Mitteleuropa
Änderung der
Lebensbedingungen
Anpassen oder Aussterben
Mammut und Riesenhirsch,...
Die Dunkelziffer liegt weit höher
„Versuchslabor Natur“
Vom Einzeller zum Rothirsch
Prüfung durch Selektion
Vielseitigkeit
bedeutet
Überleben!
Beate Berger
Die Arche sinkt!
Ursachen für den Verlust von Biodiversität
Änderung der Umweltbedingungen durch
menschlichen Einfluß
Zerstörung von Lebensräumen
Regenwälder, Weltmeere, Bodenversiegelung
Bevölkerungswachstum
Umweltverschmutzung
Treibhausgase, schwer abbaubare Substanzen, Radioaktivität,...
Veränderung von Produktionssystemen
Industrialisierung, Intensivierung der Landwirtschaft, Ver- und
Entwaldung, Einsatz von Pestiziden
Beate Berger
Warum brauchen wir
Biodiversität?
Wildlebende Tier- und Pflanzenarten sind für
Gesundheit und Ernährung der Menschheit wichtig!
Derzeit < 1% aller Pflanzenarten untersucht
Was ist entbehrlich?
Das Unkraut von heute kann die Heilpflanze von morgen sein
Verschwinden einer scheinbar „unwichtigen“ Art bringt ganze
Ökosysteme zum Kippen
Wie ändern sich die Lebensbedingungen?
Wir überblicken nicht einmal in winzig kleinen Ökosystemen die
Zusammenhänge!
Beate Berger
Biodiversität schützen!
Lebensräume erhalten
Kulturlandschaft ist ein Lebensraum!
Evolution ermöglichen
Auch die Zahl der Individuen ist wichtig
Arterhaltung durch Zucht?
Keine „Exoten“
Wildkaninchen in Australien
Zuwachs durch Genmanipulation?
Kein Zuwachs in evolutionär
sinnvoller Weise möglich!
Beate Berger
Biodiversität
eine globale Verantwortung
• Convention on Biodiversity
ratifiziert von Österreich 1995
“Jeder Staat ist für seine genetischen Ressourcen
verantwortlich“
• Global Strategy der FAO
Infrastruktur für das Management genetischer
Ressourcen, deren Bewahrung und Entwicklung
auf Länderebene
Beate Berger
Die FAO
Food and Agriculture Organization der UNO
Motto: „Fiat Panis“ = macht Brot
• Sitz in Rom
• Eigene Kommission für landwirtschaftliche genetische
Ressourcen
• Weltweites System von regionalen und nationalen „Focal
Points“ für pflanzen- und tiergenetische Ressourcen
• Ein(e) nationale(r) KoordinatorIn für jedes Mitgliedsland –
technische(r) Experte/in, offizielle Vertretung des
Mitgliedslandes bei Sitzungen
• Ansprechperson für FAO, jährliche Berichtspflicht, Pflege
der internationalen Datenbanken
Beate Berger
Der NFP Austria
BMLFUW
ÖNGENE
Fachbereichsarbeitsgruppe
genetische Ressourcen
7 Bundesländer
BoKU
Fachabteilungen
AGES
NC für PGR
VetMed
HBLFA RaumbergGumpenstein
NC für AnGR
Nutztiergenbank
Pflanzengenbanken
NGO`s
VEGH, Rassezuchtverbände
Arche Noah
Beate Berger
Weitere Informationen
ÖNGENE – österreichische
Nationalgesellschaft für Generhaltung
Österr. Generhaltungsprogramm, Rasseninfos
www.oengene.at
EFABIS – European Farm Animal Biodiversity
Information System
Rasseninfos und Populationsdaten weltweit
http//efabis.raumberg-gumpenstein.at
Beate Berger
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