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177 der Eichenmischwald herrschte, was nach Verff. in der zweiten

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Palaeobotanik.
177
der Eichenmischwald herrschte, was nach Verff. in der zweiten Hälfte der
subborealen Periode der Fall gewesen sein dürfte.
Kr aus el (Frankfurt a. M.).
Bertsch, F., E i n e
neue
Interglazialflora
aus Süd­
deutschland.
Beih. Bot. Centralbl., Abt. II, 1932. 49, 669—676;
2 Abb.
Es wird die Pollenanalyse einer in den Kezatschottern bei W e i ß e n b ü r g (Bayern) aufgeschlossenen Torf- und Faulschlammlage mitgeteilt.
Sie zeigt im unteren Teil Vorherrschen von C o r y 1 u s , dann aber von
A b i e s und A1 n u s , während im oberen Abschnitt F i c h t e , vor allem
aber B i r k e und K i e f e r dominieren. Das Klima stieg demnach zu­
erst an, wurde wärmer und milder, ging dann aber aus einem gemäßigten
Seeklima zunächst in ein warmes und dann in ein kaltes Kontinentalklima
über, bis es schließlich arktisch-glazial wurde. Das ist der typische Ablauf
einer Interglazialzeit. Wahrscheinlich haben wir eine Ablagerung des vor­
letzten oder Cromer-Interglazials Vor uns.
Kräu
sei (Frankfurt a. M.J.
Berry, E. W., T h e m i o c e n e f l o r a
o f I d a h o . Proceed. Nat.
Acad. Sc. 1932. 18, 289—292.
Verf. bespricht eine spätmiozäne Flora, die aus Angehörigen von etwa
40 Gattungen besteht, darunter A c e r , Q u e r c u s , P o p u l u s , B e t u l a ,
L a u r u s und anderen wie C a s s i a , C a s t a n e a , M a g n o l i a ,
Fi c u s , O s t r y a usw., die heute im nordwestlichen Nordamerika fehlen.
Ihr Verbreitungsgebiet hat sich seit dem Miozän erheblich verengert, wie
am Beispiel von P a l i u r u s , G o r d o n i a u. a. gezeigt wird. Die Ur­
sache ist in klimatischen Veränderungen zu suchen, die mit der andinen He­
bung zusammenhängen.
Kräusel
(Frankfurt a. M.J.
Hofmann, E., P f l a n z l i c h e F o s s i l i e n a u s d e r G e g e n d v o n
S z o m b a t h e l y . Ann. Sabarienses 1932. 1, 1—3.
Verf. hat die Lignitsammlung des Museums von Szombathely bearbeitet
und folgende Beste aus der Tertiärflora des Komitats Vas (Westungarn)
nachgewiesen: Osmundites Schemnicensis (Farn), Sciadopityoxylon Wettsteinii, Glyptostroboxylon europaeum und ein Taxodioxylon (Koniferen),
SOWie QuerCUS Cerris.
v. Soö
(Debrecen).
Hollendonner, F., M i k r o s k o p i s c h e U n t e r s u c h u n g d e s L i g n i t s v o n K ö s z e g - P o g ä n y v ö l g y . Magy. Tud. Akad. Math.
Termeszett. Ert. 1932. 48, 731—738; 2 Taf. (Ungar, m. dtsch. Zusfassg.)
Der aus der Umgebung von Köszeg Güns in Westungarn stammende
Lignit erwies sich nach Vergleich mit lebendem Material als Taxodium distichum auf Grund der Tracheiden, des Parenchyms und der Zusammensetzung
und Tüpfelung der Markstrahlen und Markstrahlzellen usw. Der Fund
stammt aus dem Ende des Tertiär.
v. So6 (Debrecen).
Mägdefrau, K., A l g i t e s f u r c e l l e r o i d e s n. s p . , e i n e n e u e
A l g e a u s d e m b a l t i s c h e n O b e r s e n o n . Ztschr. f. Geschiebe­
forsch. 1932. 8, 110—114; 1 Abb.
In einem aus der oberen Kreide stammenden Geschiebe fand sich
ein kohlig erhaltener, an ein Seeknödel gemahnender Pflanzenrest, der am
Botanisohes Centraiblatt N. F. Bd. X X I I I
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Seele and Geist
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