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Die Post bringt allen was...” - FCG Post

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fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
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Zentrales - Direktes - Informatives - Kritisches - Stimmiges
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Die Post bringt
”allen was...”
Für die 3 KöNiGe* ist der Fasching nie vorbei!
mehr auf Seite 4
*KöstingerNiglGeneral
Herausgeber: Fraktion Christlicher Gewerkschafter, Johann-Böhmplatz 1 1020 Wien, Internet: www.fcgpost.at. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass für über
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die „FCG-NEWS“ angebotenen Reisen und andere geldwertige Leistungen die FCG weder als Veranstalter noch als Vermittler auftritt, sondern den Abdruck alleine aus Gründen
des Mitgliederservice durchführt. Druckfehler sind für jene beabsichtigt, die danach suchen.
www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
zentrales
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Versuchskaninchen Filialnetz
von Andreas Schieder
Die Frage wird sein, ob das dafür notwendige Personal auch tatsächlich zur Verfügung gestellt wird bzw. vorhanden ist?
Zusätzlich wird die Frage der Bewertung der Arbeitsplätze, Arbeitsplatzbeschreibungen und dafür notwendige Zeit
zu beantworten sein. In der „Pilotphase“
erhalten die „KnotenleiterInnen“ wenigstens eine Abgeltung von 500,-- Euro
pro begonnen Quartal.
Bekanntlich haben wir uns auch in
der Zustellung gegen dieses System
gewährt und wurden leider von der fsg
Mehrheit überstimmt.Auch dort ist das
letzte Wort noch nicht gesprochen, da
einige Gerichtsverfahren anhängig sind,
unter anderen die Frage, ob die Pause
bei Beamten und DO Angestellten zur
Dienstzeit zählt oder nicht.
Jetzt wird auch noch Schmutzwäsche
auf unseren Postfilialen gewaschen...
Es ist beinahe unglaublich auf welche
Ideen teilweise unsere hochbezahlten
Manager im Filialnetz kommen. Neuerdings wird in einigen Filialen sogar
die Reinigung der Schmutzwäsche
angeboten, mit dem Einführungspreis
„5 Hemden- 5 Euro“.
Nachdem in der Zustellung die Zeiterfassung und ein Gleitzeitdurchrechnungsmodell mit Zustimmung der
Mehrheitsfraktion fsg im Zentralausschuss umgesetzt wurde, soll nun
auch im Filialnetz etwas Ähnliches
eingeführt werden.
Dies kann wohl nicht unser Kerngeschäft
sein und aus meiner Sicht, sind solche
Dienstleistungen in den Postfilialen abzulehnen. Da wäre wohl ein Bahnticketverkauf etc. vermutlich zielführender!
Die elektronische Erfassung der Arbeitszeiten wird wohl eher unseren KollegInnen nutzen, da viele KollegInnen die
Warteschlagen in den Filialen über die
Dienstzeit hinaus abarbeiten müssen.
Die Geltendmachung dieser Stunden
ist in der Praxis derzeit nicht ganz so
einfach. Bei einer elektronischen Zeiterfassung, werden diese Stunden dann
eindeutig dokumentiert. In Wirklichkeit
will das Unternehmen zusätzlich zu der
Zeiterfassung, flexible Dienstzeiten und
ein neues Berechnungssystem für die
Systemisierung und das auf Tagesbasis.
Es wäre besser wenn es endlich einen
Personalentwicklungsplan speziell für
KV Neu MitarbeiterInnen gäbe, der
dazu führen soll, dass die Mitarbeitergruppe auch eine entsprechende
Bezahlung bzw. Überzahlung zum KV
erhalten.
Wenn unsere Manager glauben, dass
sie wie in der Zustellung einen Stundenkorridor von 150 plus Stunden
auch am Schalter einführen können,
wird dies mit der FCG sicher nicht
möglich sein und wird strikt abgelehnt werden!
Das Prämiensystem wurde nun endlich
überarbeitet, sodass alle MitarbeiterInnen des Schalters auch die Chance
einer zusätzlichen Prämie erhalten. In
der Vergangenheit war es ja nur ein undurchsichtiges System mit Parametern,
die für viele nicht erreichbar waren.
Viele MitarbeiterInnen gehen aufgrund
der Erfahrungen aus der Vergangenheit
bereits in Deckung, wenn wieder einmal
von neuen, innovativen Ideen gesprochen wird. Unterm Strich ist meistens die Einsparung von Personal das
Ergebnis dieser Ideen.
Das wieder aus dem Hut gezauberte
Konzept der Knotenfilialen, heißt jetzt es
eben Autark plus, indem die sogenannten KnotenleiterInnen den Personaleinsatz für die zugeordneten Filialen
organisieren sollen, sei in diesem Zusammenhang erwähnt.
NEU- Umfrage*
des Monats:
Soll der kritische und
kämpferische Kurs der
FCG gegenüber dem
Management der Post
AG beibehalten werden?
*Es wurden dazu ca. 500 MitarbeiterInnen der Post AG aus ganz Österreich
telefonisch befragt.
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Die neuen Gangfolgesortiermaschinen
sind leider bereits in der Aufwärmphase!
www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
zentrales
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Deine Stimme zählt
Interview mit Manfred Wiedner
Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus dem Zustelldienst,
die den Istzeit-Vertrag nicht
unterschrieben haben werden
jetzt massiv unter Druck gesetzt. Was sagst du zu dieser
dramatischen Entwicklung?
Dies ist eine einzige Schande für unser
Unternehmen aber noch mehr für die
Personalvertretung. Bei diesen Machenschaften zwischen Management und
der fsg Personalvertretung kann selbst
der „Putin noch was lernen.“ Hier geht
es um Existenzen, da werden Kolleginnen und Kollegen mit Kündigung bedroht wenn sie nicht „freiwillig“ in die Istzeit wechseln. Und die einzige Antwort
von der Köstinger-fsg? Unterschreibt
halt! Köstinger hat ja die Betriebsvereinbarung Istzeit für alle unterschrieben Ist ja nicht so schlimm, denn für ihn gilt
sie ohnehin nicht, leider aber für alle
anderen.
Was kann man der betroffenen Kollegenschaft raten bzw. wie läuft hier
die Unterstützung der FCG ab?
Wir beraten die Kolleginnen und Kollegen über die Möglichkeiten die ihnen
offen stehen. Wir sind, wenn gewünscht
bei allen „Mitarbeitergesprächen“ dabei.
Es gibt die Möglichkeit zur Istzeit zu
wechseln, eine Abfertigung anzunehmen bzw. den Klagsweg zu beschreiten.
Wie sich die Kolleginnen und Kollegen
letztendlich entscheiden hängt von der
privaten Situation ab. Jedenfalls haben
wir noch jedes Verfahren vor Gericht gewonnen. Aber dies bedarf viel Zeit und
Nerven. Unter einem FCG Vorsitzenden
würde es so eine Sauerei jedenfalls
nicht geben!
Die Kolleginnen und Kollegen
vom Filialnetz sind auch von
massiven Verschlechterungen
wie Zeiterfassung, flexible Dienstplangestaltung weitere Postämterschließungen usw. bedroht.
Wie siehst du hier als langjähriger
kämpfender
FCG-Personalvertreter die Entwicklungen?
Dramatisch! Dabei haben wir gerade im
Filialnetz schon viel über uns ergehen
lassen. Und dies alles mit Duldung des
fsg Vorsitzenden. Nach wie vor werden
monatlich Postämter geschlossen. Allein im Februar waren wieder 32 KollegInnen betroffen. Die einzige Reaktion von Köstinger im Mail-Verkehr an
uns, wenn er uns über die geplanten
Schließungen informiert, ist: „Guten
Morgen, zur Info!“
Wir haben gegen diese Schließungen ein
Volksbegehren durchgeführt. Es ist höchste Zeit diesen schlimmen Entwicklungen entschlossen und mit aller gewerkschaftlichen Kraft entgegenzutreten.
Mit irgendwelchen mittlerweile tagtäglichen Forderungen an das Management
wird die Köstinger fsg, so wie schon in
der Vergangenheit nichts erreichen. Es
geht auch anders, geben sie der FCG
die Möglichkeit es zu beweisen-Deine
Stimme zählt. Es ist nämlich deine
Zukunft!! Nicht die von Faymann oder
Spindelegger bzw. sonst einen Politiker.
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Die Gewerkschaft öffentlicher
Bediensteter unter Fritz Neugebauer tritt für die Mitglieder mit
Vehemenz bei jeder kleinsten
Verschlechterung gegen den
Dienstgeber auf. Warum gibt
es für unsere Kolleginnen und
Kollegen der Post nicht diese
Vehemenz und diesen dringend
erforderlichen
gewerkschaftlichen Einsatz?
Ganz einfach. Weil wir den Köstinger als
Vorsitzenden haben und nicht den Fritz
Neugebauer. Wir sollten alle Mitglieder
unserer Gewerkschaft entscheiden lassen, ob sie nicht in die Gewerkschaft
öffentlicher Dienst wechseln wollen. Eine
finanzstarke große Gewerkschaft die
keine Angst hat die Interessen ihrer Mitglieder mit allen Mitteln durchzusetzen.
Wenn schon der ÖGB so demokratisch
sein möchte, dann dürfen nicht einige
wenige fsg Funktionäre über die Mitglieder und das Geld entscheiden. Ich
werde mich dafür einsetzten, dass die
Mitglieder unserer Gewerkschaft in einer Urabstimmung die Wahl haben, wem
sie ihren Gewerkschaftsbeitrag überweisen und wo sie Mitglied sein wollen. www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
Die Kolleginnen und Kollegen
wünschen sich eine bessere
Zusammenarbeit zwischen der
Fsg und der FCG. Wie funktioniert derzeit die Zusammenarbeit
mit der Köstinger- Fsg im Zentralausschuss?
Diese Zusammenarbeit besteht nicht.
Wenn Köstinger mich als Person und
auch die FCG verklagt, wenn Köstinger den Mitarbeiter der FCG im Zentralausschuss disziplinär anzeigt weil er
auftragsgemäß Kopien herstellt. Wenn
Köstinger sogar die eigene fsg Kanzleileiterin nach 33 Jahren entsorgt und
Köstinger es mit seinem fsg Vorsitzenden in Wien nachdem dieser erkrankt
ist gleich macht, wird es diese Zusammenarbeit auch in Zukunft nicht geben.
Ganz zu schweigen von den geistigen
Ergüssen von Köstinger in seinen vielen
Aussendungen. Es wurde keine einzige
Aussendung gemeinsam gemacht und
daher distanzieren wir uns auch von
diesen schwachsinnigen Inhalten. Wenn
Köstinger uns aus der gemeinsam finanzierten Gewerkschaftszeitung schmeißt
und Dinge wie die Istzeit unterschreibt,
bei den Schließungen der Postämter
zuschaut- dann kann und wird es keine
Zusammenarbeit geben.
“Die Kolleginnen und
Kollegen haben am
7. - 9. Oktober die Wahl:
Köstinger oder Wiedner!
Es geht um viel, es geht
um die Zukunft aller
PostlerInnen.” 3
direktes
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Warum tust DU nichts Herr Vorsitzender Köstinger?
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direktes
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Die FCG kämpft und kämpft und kämpft...
Viele Kolleginnen und Kollegen werden von der FCG intensiv betreut und
unterstützt - Nicht nur seelisch und moralisch sondern auch juristisch
bei unzähligen Verfahren vor Gericht. Eine Kollegin aus Kärnten und ein
Kollege aus Wien berichten über die unglaublichen Ereignisse:
Moser. Ich bin nunmehr aufgrund dieser
persönlichen Erlebnisse als FCG Personalvertreterin für meine Kolleginnen und
Kollegen rund um die Uhr im Einsatz.
schwierigen Zeit auch mein “privater
Psychologe“ und guter Freund geworden
und hat auch noch alles für mich gewonnen. Meine Familie hat mir auch sehr
geholfen.
Was machst du jetzt beruflich und was
wünscht du dir für deine ehemaligen
KollegInnen
Ich habe jetzt eine eigene Praxis in
einem Gesundheitszentrum in Wien, wo
ich unter anderem Laserakupunktur zur
Raucherentwöhnung,
Gewichtsreduzierung, Stressabbau und vieles mehr
anbiete-Schaut mal rein unter: www.
cgr-solution.at!
Iris Trippolt
9400 Wolfsberg in Kärnten
Iris, was ist Dir passiert bzw.
ergangen?
Ich war voller Begeisterung als Servicemanagerin in der Postfiliale 9400
Wolfsberg tätig. Plötzlich wurde ich zum
eindringlichen Gespräch mit dem Personalmanagement geladen. In diesem
Gespräch wurde mir die einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses
nahegelegt. Ich bin natürlich als
100%ige Postlerin aus allen Wolken
gefallen und habe sofort Bernhard
Koppitsch von der FCG Kärnten kontaktiert. In weitere Folge wurde ich zwangsdienstzugeteilt und sogar gekündigt. Ich
habe dann mit Unterstützung der FCG
den Rechtsweg beschritten und mir ist
es mit RA Dr. Moser gelungen eine
positive Lösung für mich bei Gericht zu
erzielen- Ich bin jetzt in der Zustellbasis
Wolfsberg tätig.
Wer war für dich in dieser
schweren Zeit da?
Zu diesem Zeitpunkt war ich nervlich und
seelisch schon total am Ende. Ich wollte
schon aufgeben. Aber, Gott sei Dank
war da die FCG, die mich pausenlos
unterstützt hat und mir immer wieder
Mut zugesprochen hat. Besonders danken
möchte ich den FCG-Zentralausschuss
in Wien und natürlich dem FCG Personalausschuss Kärnten. Ohne der FCG
hätte ich es nicht geschafft. Es ist toll
solche Freunde zu haben. Aber auch
von meiner Familie wurde ich immer
unterstützt. Danke auch Rechtsanwalt Dr.
Christian Rauscher
aus Wien
Christian, du bist jahrelang sehr erfolgreich als Topverkäufer bei der Post im
Filialnetz beschäftigt gewesen. Was ist
dann passiert?
Ich hoffe auch, dass die Fsg (von der ich
übrigens keine Hilfe erhalten habe) bei
der nächsten Gewerkschaftswahl endlich einmal einen Denkzettel bekommt
und die Leistungen der FCG mit dem
Kreuz bei der Liste 2 anerkannt werden!
Da ich Jahrelang einer der besten
Verkäufer/Finanzberater bei der Post AG
war, bin ich 2011 psychisch an ein Punkt
angekommen wo ich nicht mehr konnte
und durch mein Burn-Out musste ich in
den Krankenstand gehen. Meine Leistungen, die ich über Jahre hinweg erbracht
habe, waren bei der Post AG plötzlich
nichts mehr Wert.
Ich bekam aufgrund meiner Krankheit
die erste Kündigung, obwohl ich 4 Monate davor noch am Stockerl als PSKBestverkäufer gestanden bin. Der Hammer war dann schlussendlich meine
Entlassung.
Wer war in dieser schweren Zeit deine
Stütze?
Die FCG ist immer hinter mir gestanden
und hat mir geholfen wo es möglich war.
Ein besonderer Dank geht aber auch an
den FCG-Rechtsanwalt Mag. Helmut
Hohl, der in den fast 2 Jahre andauernden
Gerichtsverfahren nicht nur mein exzellenter Rechtsanwalt war. Er ist in dieser
www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
„Gestern noch am Stockerl als
Best-Verkäufer, und morgen dann
entsorgt...!“
5
regionales
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Auslagerungen
Nachdem die Post AG einen regelrechten
Werbefeldzug für die 100% - Tochter Feibra
gestartet hat, ist die Kollegenschaft noch
mehr verunsichert. Diverse Zeitungsartikel
und realitätsverweigernde Aussendungen
von fsg-Vertretern zeigen, dass den Mitarbeitern die Wahrheit vorenthalten wird.
Wie auf dem Bild daneben zu erkennen
schlichtet der Feibra - Mann am Gehsteig
die Post für die Stiegenhäuser. Das Foto
wurde im 1. Bezirk in Wien aufgenommen. Bald wird er das nicht mehr müssen, denn spätestens ab 2015 wird durch
die angekauften Gangfolgemaschinen
die Auslagerung auf die Billigschiene
noch leichter werden. Klar ist, das man
dies nicht zugeben wird, weil man wie
bei der Ist-Zeit, den TBS- Systemisierungen, den Veränderungen im Filialnetz
für Wien, Niederösterreich
und Burgenland
(Ist-Zeit, wöchentliche Dienstpläne nach
Kundenfrequenz) nicht möchte, dass die
MitarbeiterInnen über die wahre Zukunft
Bescheid wissen. Man muss nur 1+1
zusammenzählen um zu erkennen das im
53% Staatsunternehmen Post AG langjährige Mitarbeiter gegen Billigpersonal
ausgetauscht werden. Auch in der Paketlogistik ist auf einmal das Gerücht über
die Einführung der Ist-Zeit aufgetaucht.
Es wird wohl nach der Personalvertretungswahl kein Gerücht mehr sein. Ach ja,
nach Wahlen ist es so nie gesagt worden.
Das Wort: “Zusammenarbeit” hört man
zu Recht in der Kollegenschaft. Hier sei
von FCG - Seite eines klargestellt: Mit
uns kann es nur Zusammenarbeit für die
MitarbeiterInnen geben, aber auf keinen
Fall gegen diese. Solange diesem Treiben
nicht Einhalt geboten wird und zugesehen wird, wie der Druck auf die
Bediensteten ständig steigt, sitzen wir
nicht im Boot „ Fsg + Management“. Dass
es Auslagerungen nicht geben dürfte,
solange es den KV-Neu gibt, wird nicht
einmal mehr erwähnt. Hier gibt es von
uns eine klare Botschaft: Schluss mit
Auslagerungen und Systemumstellungen, die von den MitarbeiterInnen nicht
mehr machbar sind! Schluss mit diesem
Druck
aufbauen
und
diesem
Umgangston gegenüber der Belegschaft.
Im Oktober gibt es die Gelegenheit
endlich eine starke Personalvertretung, wie es die FCG in der GÖD für
die öffentlich Bediensteten (Lehrer,
Polizisten etc.) täglich vorzeigt, zu
wählen. Es wird vermutlich die letzte
Gelegenheit dazu sein.
Andreas Soretz
FCG-Landesvorsitzender W/NÖ/B
1 Jahr danach...
für Kärnten
men wird, haben die Manager nicht zur
Kenntnis genommen. Mittlerweile haben
wir „Autark plus Filialen“ und den Piloten
„Knotenprojekt“ und sehen, dass unsere
Warnungen nicht umsonst waren.
Im März 2013 wurde mir eine Liste zugespielt mit 21 Namen von Kolleginnen und
Kollegen, von denen man sich trennen
will. Nach sehr unzähligen intensiven
Gesprächen mit dem Unternehmen und
den betroffenen Kolleginnen und Kollegen, haben 16 Kolleginnen und Kollegen
diese Trennungsangebote angenommen.
Alle unsere Warnungen, dass es zu Engpässen beim Personal im Filialnetz kom-
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Probleme bei der Urlaubsplanung, kein
Ersatz bei Teilarbeitsplätzen, ständige
Dienstzusammenziehungen und Personalmangel usw. sind die Folgen. Nun
geht das Unternehmen mit ihren Managern sogar soweit, dass Kolleginnen
und Kollegen die auf Grund des Verlustes des Arbeitsplatzes und aus Mangel
an Ersatzarbeitsplätzen (eine Rückkehr
zum Filialnetz ist ausgeschlossen) in das
Postkundenservice transferiert wurden,
wieder an ihre ursprüngliche Dienststelle
zur Dienstleistung zugeteilt werden.
Man sieht hier eindeutig, dass das
Unternehmen nur den Personalabbau
ohne Rücksicht auf Verluste betrieben
hat und auch weiterbetreibt. Die FilialleiterInnen dürfen jetzt die Misere des Missmanagement ausbaden, denn sie sollen
mit viel zu wenig Personal den Dienst
auf recht erhalten, nebenbei noch verkaufen und noch einmal verkaufen. Und
auch noch den Urlaub für das ganze Jahr
planen.
Das nächste „Superding der Manager“
ist schon voll im Anmarsch: das
Allheilmittel
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ng. Dieses Management hat leider den
Bezug zur Praxis und leider auch den
Bezug zu unseren MitarbeiterInnen
schon lange verloren.
Bernhard Koppitsch
FCG-Landesvorsitzender Kärnten
www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
regionales
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Keine Überstunden mehr
für Tirol und Vorarlberg
Probleme löst man nicht, in dem man
sie verlagert! Trotzdem wird immer wieder versucht mit sinnlosen Forderungen
von der Ursache abzulenken. Einerseits
sind derzeitigen Mitarbeiter der Post seit
Monaten mit extremer Mehrarbeit belastet, andererseits wurde und wird alles getan um altverdiente Mitarbeiter mit
allen Tricks und Schikanen loszuwerden.
Dies war und ist keine große Überraschung - davor haben wir gewarnt,
wurden dafür vom Vorsitzenden des
Zentralausschusses in Wien , Helmut
Köstinger, als Schwarzmaler abgestempelt. Er ist für diese heutige Situation
mitverantwortlich. Alle Maßnahmen wie
IST-Zeit, etc. sah Köstinger als “tolle und
notwendige Bereicherung”, beharrte
auf sein gutes Verhältnis zum Management und das er sämtliche Probleme
durch intensive Gespräche lösen würde.
Ja, und jetzt haben wir das große
Malheur! Die Post-MitarbeiterInnen sind
am Limit angelangt!
Die Forderung vom Zentralausschuss-Vorsitzenden
Köstinger
Überstunden zu bezahlen ist wieder
der falsche Ansatz: Wir brauchen in
erster Linie mehr Personal! Und damit
mich keiner falsch versteht, natürlich
sollten und müssen die Überstunden
auch bezahlt werden!
Heinrich Kirchmair
FCG-Landesvorsitzender T/V
Wir kämpfen für euch täglich
für Steiermark
Neben den zahlreichen Dienststellebesuchen,
oftmaligen
Systemisierungsverhandlungen und vielen weiteren
Tätigkeiten, gehören regelmäßige Personalausschusssitzungen zu unseren
Aufgaben. Dabei behandeln wir wichtige
Themen für die gesamte Kollegenschaft.
Meinen Bericht in unserer FCG-Mitarbeiterzeitung möchte ich diesmal dazu
nützen, um euch einen Auszug unserer
Beschlüsse der Personalausschusssitzung vom Februar zu geben:
Der Zentralausschuss wird wie folgt
beauftragt:
1. Eine Betriebsvereinbarung (BV) über
die Anordnung von Überstunden
abzuschließen.
Durch die enorm gestiegenen Arbeitsanforderungen und damit verbunden
oftmaligen Mitbesorgungen in allen Geschäftsbereichen, ist eine Planung im
Privatbereich (z.B. Arzttermin etc.) der
MitarbeiterInnen kaum möglich. Durch
diese BV könnte sichergestellt werden,
dass Überstunden eine bestimmte Zeit
davor angeordnet werden müssen, und
nicht wie es oftmals vorkommt, kurz vor
Antritt des Zustellganges. Weiters könnten
in dieser BV die Gründe geregelt sein, die
eine Ablehnung von angeordneten Überstunden rechtfertigen.
2.Sofortige Verhandlungen aufzunehmen, dass die Bediensteten im Bereich
der Zustellung ihre Pause in witterungsgeschützten
Räumlichkeiten
konsumieren können.
Derzeit gibt es nur die Möglichkeit vor Antritt und nach Beendigung des Zustellganges in der ZB die vorgeschriebene Pause
witterungsgeschützt zu konsumieren. Die
meisten Kolleginnen und Kollegen haben
jedoch das Bedürfnis, ihre Pause dann
zu machen, wenn körperliche Ermüdung
eintritt, und das ist in der Regel in der
Mitte ihres Arbeitstages. Es muss die BV
Ist-Zeit dahingehend erweitert werden,
dass die örtlich-räumlichen Möglichkeiten
dazu geschaffen werden.
3.An die Verantwortungsträger der
Österreichischen Post AG heranzutreten und die Anwendung der Altersteilzeit für alle anspruchsberechtigten
Angestellten zu ermöglichen.
Es muss einem Unternehmen, wie der
Österreichischen Post AG, Verpflichtung
sein, eine soziale Errungenschaft, wie die
Altersteilzeit, allen anspruchsberechtigten
angestellten MitarbeiterInnen zugänglich
zu machen.
4.An die Verantwortungsträger der
Österreichischen Post AG heranzutreten und die Anwendung der Aus-
www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
schreibungsrichtlinie für freie Arbeitsplätze einzufordern. In letzter Zeit
haben wir vermehrt festgestellt, dass
mehrere Arbeitsplätze, ohne interne
Ausschreibung besetzt wurden (z.B.
Zustellbasenkoordinatoren).
Beim ersten Punkt, nämlich der BV über
die Anordnung von Überstunden, hat
unser Beschluss endlich dazu geführt,
dass der Vorstand vom Zentralausschuss
aufgefordert wurde, Verhandlungen zu
diesem Thema aufzunehmen!
Bei den anderen Punkten ist der Zentralausschussvorsitzende noch säumig.
Ich bin aber überzeugt, dass nach
wiederholten Aufforderungen unsererseits auch diese Themen einer
positiven Behandlung für euch zugeführt werden können.
Christian Höllerbauer
FCG-Landesvorsitzender Steiermark
7
regionales
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Klagsbeschluss ist richtungsweisend
für Salzburg
Mit großer Zustimmung der Kollegenschaft der betroffenen Zustellbasen 5020
und 5030 Salzburg wurde dadurch von
unseren FCG-VPA’s gegen die neuen
TBS-Berechnungen mit weiteren unvorstellbaren Einsparungen von 9 Arbeitsplätzen (!!!), richtungsweisend ein neuer
Weg beschritten und das sehr erfolgreich:
„Der VPA-Salzburg beschließt zum
Schutz der Gesundheit und dem
Schutz für Leib und Leben aller in
diesen Dienststellen beschäftigten
Kolleginnen
und
Kollegen
die
Einbringung der VPA-Betriebsratsklage auf gerichtlich – Einstweilige
Verfügung- zum sofortigen Stopp
aller Arbeitsplatzeinsparungen bei
den Zustellbasen 5020 und 5030
Salzburg!“
Kompromisslos wurden die VPA- Einwendungen der FCG und vor allem die
Umsetzung aller gesetzlichen Arbeitnehmerschutzbestimmungen bei den
Systemisierungsverhandlungen konsequent und kompromisslos per Stichtag
protokolliert und eingefordert:
„Sollten ungeachtet der VPA-Forderungen die TBS-Einsparungen, und auch
nur mit 1 Stunde weniger, umgesetzt
werden, wird sofort die Betriebsratsklage auf Einstweilige Verfügung beim
Salzburger Arbeits- und Sozialgericht
eingebracht“!
Das Postmanagement weiß, dass sie
diese Klage nicht gewinnen können und
dass ein solches Urteil weitreichende
Folgen für alle Zustellbasen in Österreich zur Folge hätte. Deshalb wurden
auch diese neuerlichen massiven Einsparungen sofort ausgesetzt.
Dieser richtungsweisende und einzige
möglicher Weg zeigt, wie wir die untragbaren TBS-Einsparungen im
Zustelldienst erfolgreich bekämpfen
können und dieser Weg soll gleichzeitig Ermutigung und Motivation für
alle VPA’s und für alle Kolleginnen
und Kollegen in ganz Österreich sein.
Kurt Friedl
FCG-Landesvorsitzender Salzburg
Dankeschön Herr Sammer und Herr Köstinger
für Oberösterreich
Unsere MitarbeiterInnen in der Österr.
Post AG leisten extrem hervorragende
Arbeit. Aber, wie wird es ihnen gedankt?
Jedes Jahr bedankt sich unser Vorstand
mit einem „wunderbaren“ Schreiben
für unsere hervorragende Leistungen.
Das war´s auch schon! Man fühlt sich
geschmeichelt, oder aber auch verarscht! Kurze Zeit später kommen die
Verkaufsleiter und besprechen dann die
neuen Zielvorgaben für das kommende
Jahr, die wieder angehoben werden und
viele wissen nicht mehr , wie sie das überhaupt alles schaffen sollen.
In der Zustellung ist es leider nicht anders: TBS- Systemisierungen sind an der
Tagesordnung .Die Zustellbezirke werden
8
größer und größer, das Einkommen der
KollegInnen wird kleiner und kleiner, die
Mitbesorgungen immer mehr und dann
sagt uns noch der Vorgesetzte: “Du bist
viel zu langsam- die Studentin ist viel
schneller als Du!“ Gesetzliche Regelungen wie die ORG-Vorschrift 2013 „Erholungsurlaub“ sind in den Zustellbasen von
Oberösterreich fast zur Gänze unbekannt
bzw. werden nicht völlig ignoriert. Hier
wird den gesetzlichen Bestimmungen ein
einfacher Fußtritt gegeben. Es werden
keine Urlaubsanträge bewilligt.
Auf den wenigen Zustellbasen wo man
diese ORG-Vorschrift kennt steht dann
auf dem Antrag vom Distributionsleiter:“
Vielleicht oder unter Vorbehalt drauf“.
Dann heißt es auf einmal 2 Tage vor
Urlaubsbeginn: „Buchungsbestätigung
her oder du gehst nicht auf Urlaub“!
Das einzige Kampfmittel von unserem
großen Fsg Vorsitzenden Köstinger geht
mittels Brief an alle und er erklärt uns
dabei: „Arbeit darf nicht krank machen
oder die Gesundheit ist das Schwerpunktthema 2014“. Super- Danke für
die tolle Unterstützung. Danke liebe Fsg.
Vielmehr ist es die Aufgabe einer ver-
nünftigen Personalvertretung, dass es
gar nicht so weit kommen darf. Aber
unser „lieber Heli KÖ“ sieht das alles etwas anders. Wir als Personalvertreter der
FCG sind ArbeitnehmervertreterInnen,
die für Kampfmaßnahmen im Sinne aller
KollegInnen sofort bereit sind. Diesem
Kuschelkurs, wo letztens nur das Unternehmen gewinnt, muss endlich ein
Ende gesetzt werden.
Wenn Koll. Markus Sammer als Vorsitzender des Personalausschusses
in Oberösterreich für die MitarbeiterInnen genau so erfolgreiche Verhandlungen führen würde wie für sich
selbst (Ernennung in PT2/2 ohne
bis zum heutigen Tag die Ernennungsvoraussetzungen zu erfüllen)
dann gäbe es
in Oberösterreich
keine Personalunterstände und Mitbesorgungen oder sonstige Probleme
mehr.
Dietmar Brückl
FCG-Landesvorsitzender OÖ
www.fcgpost.at | FCG HELPLINE 0800210099
rechtliches
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
von RA Mag. Helmut Hohl
Dienstversetzungen von Angestellten
gem. § 101 ArbVG
Über Dienstversetzungen von Beamten habe ich in der Ausgabe September
2012 berichtet. Diesmal berichte ich über
Versetzungen von Arbeitnehmern. Die
Kolumne betrifft deshalb nicht Beamte.
Eine dauernde Einreihung eines Arbeitnehmers auf einen anderen Arbeitsplatz (das ist für mindestens 13 Wochen)
hat der Arbeitgeber dem Betriebsrat unverzüglich mitzuteilen und ist auf Verlangen darüber zu beraten. Das normiert
§ 101 ArbVG (Arbeitsverfassungsgesetz)
und ist gem. § 72 PBVG (Postbetriebsverfassungsgesetz) das III. Hauptstück des
II. Teiles des ArbVG anzuwenden. Bringt
die Versetzung eine Verschlechterung der
Entgelt- oder sonstigen Arbeitsbedingungen mit sich, ist sie nur dann rechtswirksam, wenn der Betriebsrat ausdrücklich
zustimmt. Stimmt der Betriebsrat der Ver-
setzung nicht zu, kann der Arbeitgeber
ersatzweise die Zustimmung des Arbeitsund Sozialgerichtes einholen, welche
aber nur bei sachlicher Rechtfertigung
erteilt wird. Versetzt der Arbeitgeber bei einer verschlechternden
Versetzung ohne Zustimmung des
Betriebsrates bzw des Gerichtes
den Arbeitnehmer, hat dieser nur
die bisher geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen und kann
die neue, rechtswidrig geforderte
Arbeit ablehnen. Beharrt der
Arbeitgeber auf der rechtswidrigen Versetzung, stellt dies für
den Arbeitnehmer einen Umstand dar, der ihn zum vorzeitigen Austritt
berechtigt. Wenn der Betriebsrat einer Versetzung zugestimmt hat, ist vom Arbeitnehmer zu prüfen, ob sie vertragskonform oder vertragsändernd ist. Einer vertragskonformen Versetzung muss Folge
geleistet werden, das wäre zum Beispiel
dann der Fall, wenn im Dienstvertrag die
Versetzung an einen anderen Arbeitsort
vorbehalten (vereinbart) wurde. Einer
vertragsändernden Versetzung braucht
der Arbeitnehmer nicht nachzukommen.
Im Zweifel ist der Rechtsweg (Gericht)
zu bestreiten und hat das Gericht dann
festzustellen, inwieweit der Arbeitnehmer
der Versetzung Folge zu leisten hat.
Wird eine Versetzung ohne nähere
Zeitangabe vorgenommen, also ohne
Befristung vorgenommen, so ist sie
als „dauernd“ anzusehen. Liegt keine
Zustimmung des Betriebsrates für die
Versetzung vor, ist es ohne Bedeutung,
ob die Versetzung aus betrieblichen
und/oder persönlichen Gründen sachlich gerechtfertigt ist. Fehlt nämlich
die Zustimmung zur Versetzung, so ist
diese rechtsunwirksam und kann der
Arbeitnehmer wegen der verschlechternden Versetzung den Arbeitgeber
beim Arbeits- und Sozialgericht klagen.
mit freundliche Grüßen
Euer Helmut Hohl
ServiceTel: ( kostenlos)
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Mit der ÖBV durchs Leben
informatives
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Personalvertreter im Rampenlicht
Manfred Hilmbauer-Hofmarcher
VPA-Vorsitzender im Bezirk Amstetten
Wie lange bist du schon als FCG –
Personalvertreter für die Kolleginnen
und Kollegen im Einsatz?
Ich bin bereits über 18 Jahre als FCGPersonalvertreter für meine Kollegenschaft im Einsatz und habe keinen Tag
bereut, da ich meinen Kolleginnen und
Kollegen gerne helfe und unterstütze.
willigen Unterschrift“ gezwungen hat,
dann weiß ich auch, was ich von meinen
Vorgesetzten als Menschen halten kann.
In meinem Bereich haben im letzten Jahr
27 motivierte und gute Mitarbeiter die
Post verlassen und ich glaube das soll
das Management und manchen Vorgesetzten zum Nachdenken bringen.
sollen. Aber meine Frau war ja auch Postlerin und dadurch hat sie natürlich ein
großes Verständnis für meinen Einsatz
für die Kollegenschaft und unterstützt
mich auch dementsprechend dabei.
Welchen privaten Ausgleich schaffst
du dir zu deinem fordernden Job?
Als Ausgleich zu meinem zeitweise sehr
stressigen Job als Personalvertreter und
Zusteller habe ich meine Familie und
auch mein Mountainbike- Da kann ich
richtig abschalten!
Was wünscht du dir für deine Kolleginnen und Kollegen?
Was sind derzeit die größten Herausforderungen für dich als Personalvertreter?
Die größte Herausforderung für mich als
Personalvertreter ist zur Zeit natürlich
die Ist – Zeit in den Zustellbasen. Es ist
nicht einfach für alle KollegInnen, (KV
Neu Bed.,Angestellte Alt oder Beamte)
richtig zu beraten und zu Informieren
und dabei alle unter einen Hut zu bringen
damit keiner benachteiligt wird.
Dabei sorgen die Spielregeln der Österreichischen Post AG ja nicht gerade für
ein gutes Arbeitsklima unter der betroffenen Kollegenschaft.
Unter der sogenannten „Freiwilligkeit zur
Unterschrift des neuen Dienstvertrages
Ist Zeit“ stelle ich mir als Personalvertreter etwas ganz anderes vor: Wenn
es so weit kommen muss wie in meiner
Zustellbasis in 3300 Amstetten, wo
man zuerst Versetzungen oder gar mit
Kündigungen die Kollegen zu einer „Frei-
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Ich bin aber stolz auf meine Kolleginnen
und Kollegen, dass sie trotzdem noch
immer zusammenhalten, egal ob KV
Neu, Angestellte oder Beamte, denn wir
sind ja alle Zustellerinnen und Zusteller.
Was ist für dich der gravierende Unterschied zwischen der Fsg und der
FCG?
Der Unterschied zwischen Fsg und FCG
ist, dass die Fsg das Unternehmen vertritt währenddessen die FCG sich unermüdlich für die Kolleginnen und Kollegen einsetzt und gegen die ungerechte
Vorgangsweise des Postmanagements
stets ankämpft..
Wie bringst du deine intensive
Tätigkeit als Personalvertreter mit
deinem Privatleben in Einklang?
Es ist nicht immer einfach in einer so
schnelllebigen Zeit, wo die Probleme
und Anliegen schnell erledigt werden
Für meine Kolleginnen wünsche ich
mir, dass sie wieder eine Wertschätzung
bekommen und dass wir wieder wie
Menschen behandelt werden. Darüberhinausgehend sollen alle wieder gesund
in die wohlverdiente Pension gehen
können.
Was erwartest du von der Personalvertretungs-und
Gewerkschaftswahl im Oktober 2014? Ich erwarte mir eine klare Richtungsänderung in Österreich und damit
eine klare Wählerentscheidung für die
Fraktion mit dem C, also für die FCG,
denn es soll endlich wieder der Mensch
im Mittelpunkt stehen!
VPA 3300 Amstetten
Zahlen und Fakten
ca. 500 aktive und pensionierte
Kolleginnen und Kollegen
4 Briefzustellbasen
ZB 3300 Amstetten hat 56 MA
3 Postfilialen und 1 KEP Basis
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informatives
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
FCG Servicetipps
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Ab sofort ist für die Beantragung des Pendlerpauschales und des Pendlereuros zwingend der Ausdruck aus dem BMF-Pendlerrechner www.bmf.gv.at/pendlerrechner/ zu verwenden. Dieser Ausdruck ist für den Bezug der Förderung ab 2014 entweder beim
Arbeitgeber abzugeben oder für die Einkommenssteuerveranlagung des jeweiligen Jahres aufzubewahren. Berechnungen und
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Achtung: FCG Wahlreise von 23.-25.Mai 2014 nach Umag in Istrien
Es gibt noch einige wenige Restplätze zum Vorzugspreis von € 179.- im DZ (199.-im EZ) bei der großen gemeinsamen Reise
der „C“ Familie. Leistungsbeschreibung siehe Seite 12 – Anmeldungen und Infos bei Frau Ingrid Lanna im FCG Büro unter
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informatives
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Unsere Pensionisten im Unruhestand
Interview mit FCG
Bundespensionistenvertreter Johann
„Brandy“ Brandstätter
Du hast als FCG Bundespensionistenvertreter zu einer großen Klausurtagung geladen. Was waren die wichtigen Themen und Zielsetzungen bei
dieser großen Tagung in Bad Ischl?
Bei dieser großen Tagung durfte ich
nebst unseren Pensionistenvertretern
aus den Bundesländern auch alle aktiven
PersonalvertreterInnen aus der Post und
A1 Telekom begrüßen. Es wurde dabei
über die Gewerkschaftswahl von 7.-9
Okt. 2014 und vor allem über die Zukunft
der Postgewerkschaft mit möglichen
interessanten Alternativen wie einem
Beitritt zur Gewerkschaft Öffentlicher
Dienst diskutiert.
Wie zufrieden sind generell unsere
Kolleginnen und Kollegen des Ruhestandes mit der Gewerkschaft der
Post & Fernmeldebediensteten als
Serviceleister?
Überhaupt nicht. Die Fsg verwendet
beispielsweise die Gewerkschaftszeitung GPF-Compact als eigenes parteiund fraktionspolitisches Medium. Das
ist eine Sauerei, denn auch die FCG
Pensionisten finanzieren mit ihren Gewerkschaftsbeiträgen
diese Zeitung.
Daher lieber Vorsitzender Köstinger
fordern wir dich auf endlich auch die
FCG in der GPF Compact präsent sein
zu lassen oder zahl uns den Gewerkschaftsbeitrag zurück!
Es gibt bereits in der Postgewerkschaft mehr Pensionisten als aktive
Bedienstete. Was sagst du zu dieser
Entwicklung?
Inkludierte Leistungen:
Die Perlen Istriens
23. – 25.05.2014
Tag 1: Anreise
In gemütlicher Fahrt geht es im modernen Autobus über
Udine und Triest in den Raum Umag. Hier beziehen wir
unser Zimmer im Hotel. Das Abendessen nehmen wir in
gemütlicher Runde in unserem Hotel zu uns.
Tag 2: Die Perlen Istrien
Nach einem sehr guten Frühstück steht der Vormittag
zur freien Verfügung. Fahrt mit dem Bus nach Porec.
Zeit zur freien Verfügung in Porec. Start der Schiffahrt entlang der istrianischen Küste in Richtung Lim
Fjord. Fahrt in den Lim Fjord mit Mittagessen an
Bord. Danach Weiterfahrt nach Rovinj. Besuch & Zeit
zur freien Verfügung in Rovinj. Am späten Nachmittag Rückfahrt ab ROVINJ mit dem BUS nach Umag.
Viel Gesundheit! Und die FCG soll bzw.
muss unsere Wahlen im Herbst gewinnen
um endlich diese menschenunwürdigen
Zustände in der Post zu beseitigen und
mehr Menschlichkeit zu gewährleisten.
Kein Wunder wenn immer mehr in Pension geschickt werden um den Abbau
der Bediensteten zu beschleunigen
auf den Rücken der Jungen. Wo bleibt
da der Wiederstand des Vorsitzenden
Köstinger.
Du bist ja auch stets an den Entwicklungen in der Post AG interessiert.
Was sagst du zu den derzeitigen
Zuständen in der Post als ehemaliger
FCG Vorsitzender von Wien/NÖ/Bgld?
FCG Wahlreise 2014
Programmverlauf:
Ich bin sehr enttäuscht von dieser
Entwicklung in der Post AG besonders
durch die Schließung der Postämter und
der Reduzierung der ZustellerInnen. Alle
arbeiten weit über das Limit heraus.
Wie lange schaut hier die Fsg mit Ihrem
Vorsitzenden Köstinger noch zu?
Was wünscht du dir für unsere KollgInnen und Kollegen im Jahr 2014?
€ 179,Danach geht es wieder zurück in unser Hotel, wo schon
ein ausgezeichnetes Abendessen auf uns wartet.
Tag 3: Heimfahrt
Nach einem herzhaften Frühstück treten wir wieder die
Heimreise an. Mit vielen neu gewonnenen und bleibenden
Eindrücken nach diesen aufregenden Tagen in Kroatien,
geht es in gemütlicher Fahrt wieder zurück nach Österreich.
Information & Buchungshotline:
Frau Ingrid Lanna | FCG Büro
Tel.: 01-53 4444 9480
email: ingrid.lanna@gpf.at
Kundengeldsicherung gemäß Reisebüroversicherungsverordnung (RSV)
Wir, die Eurotours Ges.m.b.H., Kirchberger Straße 8, A-6370 Kitzbühel/Tirol, sind als Reiseveranstalter im Veranstalterverzeichnis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit unter der Eintragungsnummer 1998/0440 registriert. Für die bei Eurotours Ges.m.b.H. gebuchten Pauschalreisen sind bereits entrichtete Zahlungen,
soweit die gebuchten Reiseleistungen gänzlich oder teilweise infolge Insolvenz des Reiseveranstalters nicht erbracht werden und notwendige Aufwendungen für die
Rückreise, die infolge der Insolvenz des Reiseveranstalters entstehen, durch die Garantieerklärung der BAWAG-PSK mit der Nummer 00117-404-218 abgesichert.
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Westösterreich Route: Linz – Salzburg –
Villach (Zubringer von Innsbruck mit Zustieg
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Graz - Klagenfurt
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• 2x Übernachtung im schönen
Village Sol Garden Istra in Umag
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Bier, Wein, Wasser und Säfte) während des
Abendessen
• Inklusive Kurtaxe
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• Inklusive Getränkepauschale (lokale Getränke
wie Bier, Wein, Wasser und Säfte) während
des Aufenthaltes am Schiff
Preise pro Person:
Hotel Village Sol Garden:
Doppelzimmer
€
179,00
Einzelzimmer
€
199,00
Mindestteilnehmerzahl:
40 Personen (pro Bus)
Anmeldeschluss:
28.03.2014
EUROTOURS Ges.m.b.H | Kirchberger Straße 8 | A – 6370 Kitzbühel | Tel.: +43 (0) 5356 606-426 | Fax: +43 (0) 5356 606-50426 | E-mail: nina.weiglhofer@eurotours.at
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stimmiges
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Ich bin auch zur FCG gewechselt
Warum wechseln so viele fsg-PersonalvertreterInnen, aber auch politisch andersdenkende Kolleginnen und Kollegen zur FCG?
Dazu gibt Florian Preissl als Sohn des ehemaligen langjährigen
und erfolgreichen fsg-Zentralausschussmitglieds, Franz Preissl,
ein interessantes Interview:
Was waren deine Beweggründe für
den Wechsel von der fsg zur FCG?
Florian Preissl
Entscheidungen, die der Zentralausschuss unter der Führung von der
Köstinger-fsg getroffen hat und dann
hat Köstinger auch noch versucht diese
massiven Verschlechterungen als Erfolg
zu verkaufen. Außerdem hat man immer mehr das Gefühl dass der Schalterbereich als ungeliebtes Stiefkind gesehen
wird und relativ wenig Beachtung findet.
Was hat dich zu dieser Entscheidung
motiviert?
Zusätzlich war es eine rein persönliche
Entscheidung, da ich das Gefühl hatte
es wäre dem Personalausschuss und
Zentralausschuss Mitgliedern der fsg
egal, ob ich wieder für sie kandidiere
oder nicht. Man hat mich von der fsgSeite einfach ignoriert und auch noch
schlecht gemacht.
Da wir in Schwechat im VPA 1110 Wien
seit über 2 Jahren keinen wirklichen
Personalvertreter vor Ort mehr haben,
habe ich mich gemeinsam mit meinem
Kollegen Schmidt dazu entschlossen
bei den nächsten PV-Wahlen für die
FCG- Liste 2 anzutreten.
3 Tage nachdem ich inoffiziell meinen
Wechsel zur FCG mit den FCG Funktionären Hermann Neuhold und Christian
Schreiber besprochen hatte, hat die fsg
nicht etwa das Gespräch mit mir gesucht
um das klar zu stellen, sondern hat bestimmte Leute aus der Post, die mir nahe
VPA 1110 Wien
Du hast dich bereit erklärt bei den PV
Wahlen von 7.-9. Oktober 2014 für die
FCG Liste 2 zu kandidieren.
stehen, einfach angerufen und sie ersucht man möge mich überzeugen dass
diese Entscheidung falsch sei. Noch dazu
wurde versucht den Mitgliedern der fsgGruppe auf Facebook einzudrillen, dass
sie ihren Freundschaftsstatus mit mir
löschen, da ich ihnen FCG-Propaganda
unterbreiten könnte. Diese unglaublichen
Vorkommnisse haben meine Entscheidung zum Wechsel nur bestätigt.
Wie bist du in der Familie mit dem C
aufgenommen worden und wie fühlst
du dich jetzt?
Ich wurde in der Familie mit dem C sehr,
sehr herzlich aufgenommen. Ich hatte
vorher auch noch nie eine schlechte
Erfahrung mit FCG-Mitarbeitern und
Mandataren. Meinungsunterschiede
wurden immer diskutiert die FCG hat nie
untergriffig oder gar bösartig agiert.
Ich fühle mich in der FCG extrem wohl
und sehr befreit.
Wie ist die derzeitige Stimmung
auf deiner Dienststelle unter der
Kollegenschaft?
Die Stimmung vor Ort ist bei einigen Kollegen aufgrund der vielen Mitbesorgungen
und Krankenstände sehr angespannt.
Was sind deine Ziele als
Personalvertreter?
Ich möchte stets für die Anliegen meiner
Kolleginnen und Kollegen da sein und
mein vollste Unterstützung bieten.
Was wünscht du dir für deine
Kolleginnen und Kollegen?
Vor allem Gesundheit! Weniger Mitbesorgungen und bei der nächsten Systemisierung keinerlei Rayons- bzw. Mitarbeiterabbau.
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kritisches
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Leserbriefe
Auslagerung und andere
Unwahrheiten der fsg
Ich bin Zusteller in 1210 Wien und aus Angst
vor Konsequenzen, weil unser Postamt fsgrot ist, kann ich zum Schutz nur meinen Vornamen nennen. Im 22. Bezirk wurden vor
kurzem Flyer von der Feibra ausgeteilt, indem
Feibra Mitarbeiter gesucht werden für die Zustellung von adressierten Sendungen. Ich war
bis vor kurzem auch ein roter Anhänger der
Fsg , nur was Köstlinger verzapft ist untragbar.
Wo ist das Schreiben von Köstlinger, wo die
Feibra – Ausgliederung gestoppt ist?
Bin schon lange Gewerkschaftsmitglied, nur
was diese fsg, Tag für Tag, an Unwahrheiten
und Lügen verbreitet, ist untragbar, es
wird Zeit das Köstlinger und seine fsgChaoten zurücktreten, denn er und seine Roten
helfen nur dem Unternehmen aber nicht uns
Zusteller!
Ein verärgerter Zusteller aus 1210 Wien
Die Österreichische Post AG
Lob an die christliche Fraktion: FCG
Hier zeigt sich wieder einmal die Schweinerei
den Bürgern gegenüber, die Österreichische
Post „privatisiert“ (wohl eher: verscherbelt) zu
haben.
Liebes Team der FCG! Ihr seid die Fraktion, die mir immer weiter geholfen hat und
daher großes „Lob“ verdient! Dafür möchte ich
mich einmal herzlich bedanken und „Danke“
sagen. Der Buchstabe „C“ (= christlich) trifft
hier genau zu, weil Menschlichkeit, Vertrauen,
soziale Gerechtigkeit, Fairness usw. mehr als
vorhanden ist. So manch andere Fraktion sollte
sich ein Beispiel nehmen und sollte einen
Vortrag von Univ.Prof.Dr. Rothraut Perner
besuchen mit dem Thema: „ Die 7 Todsünden
im Leben“.
Dafür, dass man die Leistungen im Inland
konstant vermindert und die Preise unverhältnismäßig überhöht, sowie Personal abbaut
und das verbleibende Personal schikaniert,
wird jetzt kräftig in der 1000 km entfernten
Türkei, aus mit genannter Weise verdienten
Geldern „investiert“ und eine Firma gekauft.
Dafür werden dann die so genannten Manager
kräftig entlohnt und vielleicht nach gutem
Brauch bonifiziert. Was dabei den Bürgern,
aus deren Steuergeldern diese Post seinerzeit
aufgebaut wurde, dienlich sein soll, ist nicht
nachvollziehbar.
Rudolf Marehard aus Hallein
Quelle: Kronen Zeitung
durch die intensive Unterstützung der FCG zahlreiche
Verfahren und Klagen für die
Kollegenschaft
gewonnen
werden konnten. Besonderer
Dank ergeht hier an die FCG
Rechtsanwälte Mag. Helmut
Hohl aus Wien und Dr. Herbert
Lochner aus Salzburg.
die KV NEU Stammtische
und Beratungstage der FCG
wie z.B. in Graz, Salzburg
und Wien so begeistert von
den KV NEU MitarbeiterInnen
Zusteller aus Niederösterreich
Uns gefällt
nicht, dass...
Uns gefällt,
dass...
die FCG sich vom Management der Post nicht einschüchtern und mundtot
machen lässt und weiterhin
um jeden einzelnen Arbeitsplatz für jede Kollegin und
jeden Kollegen mit voller
Dynamik und letzter Aufopferung kämpft
Übrigens sollte die Unternehmensleitung
diesen Vortrag auch gleich besuchen, damit
ihr einmal das Bewusstsein wachgerüttelt
wird, was hier angerichtet wird! Trotz alledem
wünsche ich allen Kolleginnen und Kollegen
eine gute Zukunft und weiter so in eurer
Fraktion der FCG.
angenommen wurden und
dadurch auch schon zahlreiche neue FCG MitarbeiterInnen und FCG Kandidaten
gewonnen werden konnten.
die FCG Pensionsberatungstage in den Brief- und
Paketverteilzentren in ganz
Österreich
so
exzellent
besucht gewesen sind und
die Kolleginnen und Kollegen
vor Ort sich von der kompetenten Beratung begeistert
gewesen sind. Fortsetzung
folgt!
die FCG Leberstreichwürste und Rinder-Cabanossi
so lecker gescmeckt haben.
Wir freuen uns schon auf die
nächste FCG-Jause.
die permanente Überwachung unserer Kolleginnen
und Kollegen immer mehr
zunimmt. So wurde nun auch
noch die GPRS Funktion
in den Handhelds der ZustellerInnen aktiviert. Das alles
hat uns leider der Vors. Köstinger mit seiner unterschriebene Ist-Zeit Betriebsvereinbarung eingebrockt.
das neue Motivationssystem für unsere FinanzberaterInnen eher ein Demotivationssystem zu sein scheint:
Im Jahr 2013 mussten 1000
Punkte
erreicht
werden,
damit es zu einer Provisionsauslösung kam. Für 2014 ist
diese Grenze auf 3000 Punkte
gestiegen, somit eine Verdreifachung der Ziele für die Auslösung der Prämien.
es nun auch in der Postwertlogistik zu Trennungsgesprächen bzw. Kündigungen gekommen ist und auch
hier leider die fsg-Personalvertretung in „bekannter Manier
als Zaungast“ zugeschaut
und nichts für die betroffenen
Bediensteten unternommen
hat. Wichtiger Tipp: Die betroffenen Kollegen sollen sofort
die FCG Personalvertretung
kontaktieren!
jene Kolleginnen und Kollegen, die den Ist-Zeit Vertrag
nicht unterschrieben haben,
mit Kündigungen, Zwangsversetzungen usw. massiv
unter Druck gesetzt werden,
währenddessen die Köstinger
fsg weiterhin in der bekannten „Wackeldackel- Manier“
zuschaut.
Innigste Anteilnahme für die Familie von Silvia Friedl aus Salzburg!
Wir werden Silvia mit ihrer ehrlichen, direkten Art und ihrem herzlichen Lachen immer
in unseren Gedanken und Herzen bewahren.
Deine Familie mit dem C
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kritisches
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
Ein Herz für Postler
von Raimund Taschner
Viele Kolleginnen und Kollegen trauten
ihren Augen nicht, als vor einigen Wochen ein großes weißes Kuvert mit der
großen, roten Aufschrift „HÖREN SIE
AUF IHR HERZ“ mit der Post AG als Absender in ihren Briefkästen gefunden haben. In diesem Kuvert hat sich ein sogenannter Fragebogen zum persönlichen
Herzrisiko-Check mit einem Begleitschreiben unter dem Titel „Gesundes
Herz“ befunden. Zahlreiche MitarbeiterInnen haben uns kontaktiert, da sie
diesen Brief für einen Faschingsscherz
der Post gehalten haben und sich gleichzeitig gefragt haben, was das soll?
Die Statements aus der Kollegenschaft
wie: „Zuerst werden wir zum Unterschreiben der Istzeit-Verträge gezwungen
und dann will die Post auch noch meine
physische und psychische Belastung erforschen und bewerten…“ oder „Zuerst
hat das Management der Post ein §14
Ruhestandsversetzungsverfahren gegen
mich willkürlich eingeleitet und jetzt wollen sie auch noch meinen Blutdruck und
meine Cholesterinwerte hinterfragen und
auswerten…“ spiegeln die eindeutige
emotionale Lage unserer Kollegenschaft
wieder.
Die wirklichen
Ursachen für „Herzschmerzen“
an denen unsere KollegInnen und Kollegen leiden sind dem
Unternehmen Post AG anscheinend
nicht so bekannt und müssen deshalb
ultimativ in Erinnerung gerufen werden:
Verschlechterung der
Arbeitsbedingungen
Überschreitung der
Tageshöchstarbeitszeit
Erhöhung des Arbeitsdrucks
Überwachung der MitarbeiterInnen
Druckausübung durch Vorgesetzte
Zwangsversetzungen und
Zwangspensionierungen
Niederschriften und
Disziplinarverfahren
Kündigungen und sogar
Entlassungen
Die fsg Personalvertretung unter dem
Vorsitzenden Helmut Köstinger ist für
diese Ursachen nicht nur mitverantwortlich sondern gibt leider auch mitunter
falsche Rezepte für unsere Kolleginnen
und Kollegen aus.
Bitte achten sie deshalb auf unerwünschte Nebenwirkungen und Risiken.
Darüber informiert die FCG als ehrliche und stets kämpfende Personalvertretung. Damit es endlich wieder ein pulsierendes Herz für Postler gibt:
4
1
2
G
C
F tz‘ die Chance
u
N
meint Ihr FCG-Ombudsmann
Raimund Taschner
„Der Köstinger erinnert
mich sehr stoark an einen
selber gebastelt‘n
Hampelmann...
...und der Nigl und
der Pölzl ziehen
kräftig dran!“
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15
stimmiges
fcg post | ausgabe 1 – april ‘14
FCG Seminare 2014 ausgebucht
„Rien ne va plus- Nichts geht mehr“ hat
der FCG Bildungsreferent und Trainer
Raimund Taschner ausrufen dürfen:
„Voller Freude und Stolz verkünden
wir, dass alle FCG Seminare für das
Bildungsjahr 2014 bereits im Februar
restlos ausgebucht sind!“
Allein für das FCG Basisseminar I im
März hatten sich über 30 (!!) Kolleginnen und Kollegen, davon größtenteils
KV-NEU MitarbeiterInnen, angemeldet.
Es wurden noch zwei Zusatztermine im
Mai eingeschoben um den Wissensdurst und die Motivation bei den interessierten TeilnehmerInnen rasch stillen
zu können.
Informationen und Vormerkungen
bei Raimund Taschner im Zentralausschuss unter 0664-624 1053!
Bilder
sagen
mehr
als Worte
Köstinger- der Geisterfahrer
Die Zustellung der Feibra
Wir wünschen ein frohes Osterfest!
Ihr Team mit dem „C“ im Zentralausschuss
Manfred
Wiedner
16
?
Andreas
Schieder
Raimund
Taschner
Hermann
Neuhold
Maria
Klima
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