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Hallo, Ihr armen Malocher! Warum wollt Ihr euch nicht endlich mal

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Hallo, Ihr armen Malocher!
Warum wollt Ihr euch nicht endlich mal was gönnen?
Schicke Kleidung, flotte Autos, schöne Häuser, tolle
Urlaube?
Wacht auf!
Träumt nicht mehr, macht Euren Traum wahr!
1
Ja,
auch ich habe einen Traum!
Ich sehe Sie vor mir, wie Sie im Zug sitzen, im Bus, auf einer Parkbank oder
Zuhause in einer ruhigen Ecke zuhause und in diesem Buch lesen.
Während des Lesens kommen Ihnen dann so Tagträume, wie schön es doch wäre
mit einem schicken Cabrio durch die Gegend zu fahren, im eigenen Haus oder der
Eigentumswohnung zu wohnen und zwei oder drei Mal im Jahr in den schönsten Gegenden der Welt Urlaub zu machen.
Sie träumen von einem Einkaufsbummel durch die teuersten Boutiquen und kaufen
sich die schönsten und teuersten Kleider und brauchen sich keine Gedanken zu
machen, ob Sie sich das leisten können, weil Sie es sich leisten können.
So was können aber nur die Selbstständigen! Oder die Vorstandsvorsitzenden ganz
großer Banken. Der Chefsessel bei der Deutschen Bank dürfte wohl noch für längere
Zeit von Herrn Ackermann „besessen“ werden, bis er für Sie frei wird.
Ja, wenn man doch nur selbstständig wäre?
Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt?
Bestimmt! Denn Sie gehören zu den 90% normalen Bürgern, die gerne möchten,
dass Sie über so viel Geld verfügen, wie die Selbstständigen!
Selbstständig!
Aber wie?
Von MLM, diesem unseriösen Ding, dem Schneeballsystem haben Sie schon einmal
was gehört. Davon wollen Sie nichts wissen, überhaupt nicht! Das kommt überhaupt
nicht in die Tüte!
Und was man da alles machen soll:
Freunde und Bekannte anquatschen und so lange belabern, bis die endlich mal was
kaufen und dann noch dazu überreden, dass diese auch noch mitmachen!
Sie und verkaufen?
Gedanken zu haben!
Also so eine Unverschämtheit auch nur einen solchen
Nun, Meine Lieben Millionäre in spe, ich will mal die drei Buchstaben: MLM mal
etwas anders, umgangssprachlich aussprechen:
„Mer Losse Maloche“
Ins Hochdeutsche übersetzt: „Wir lassen andere für uns arbeiten!“
2
Eine ganz andere Überlegung! Völlig absurd! Oder?
Ich weiß nicht, was Sie derzeit beruflich tun? Sind Sie vielleicht bei einer der
namhaften deutschen Firmen beschäftigt? Vielleicht bei „VW“?
Baut der dortige Vorstand die Autos? Nein!
Es sind die vielen Tausend Mitarbeiter, die die Autos bauen.
Also kann der Vorstand doch ganz ruhig, die obigen Worte:
„Mer Losse Maloche“
denken und aussprechen.
Es scheint also etwas ganz Normales zu sein, andere für sich arbeiten zu lassen!
Weshalb also schüttelt es uns so bei dem Gedanken, ins „Multi-Level-Marketing“ einzusteigen?
Lassen wir diese Frage zunächst einmal offen und wenden uns „seriösen Einkommensmöglichkeiten“ zu.
Ja, wenn man ein gewisses Startkapital hätte, dass man richtig investieren und auch
ständig auffällige Werbung machen könnte, dann wäre das Ganze doch kein Problem.
Also woher das dringend nötige Startkapital besorgen?
3
Möglichkeit 1:
Spielen Sie Lotto!
Jede Woche – Mittwoch und Samstag!
Das macht schon mal mindestens:
1 Euro für Mittwoch
1 Euro für Samstag
Das ganze 52 mal im Jahr: 104,-- Euro!
Die Chancen den ganz großen Jackpot für sich alleine zu gewinnen sind hervorragend:
Eins zu etwa Einhundertvierzig Millionen!
Aber Sie – und niemand anders – wird der glückliche Gewinner sein?
Sie spielen System? Oder beteiligen Sie sich an Spielgemeinschaften?
Die Chancen steigen nur minimal! Die wöchentlichen Kosten steigen auch etwas an
und wenn dann Ihre Spielgemeinschaft gewinnt und die Teilnehmerzahl war groß
genug, reicht Ihr Anteil bestimmt für ein neues Auto, das aber auch mal alt wird.
Lotto ist ein Glücksspiel, das man zu seiner Unterhaltung und zu seiner Freude
betreiben kann, aber darauf setzen, dass man mit Lotto sein Ziel: „Finanzielle
Freiheit“ erreichen wird, sollte man tunlichst unterlassen!
4
Möglichkeit 2:
Mit Immobilien kann man schnell Geld verdienen!
Viele Superreiche haben Ihr Vermögen mit Immobilien gemacht!
Das wäre doch auch was für Sie?
Billig gekauft, teuer verkauft, das ist doch das Geschäft schlechthin!
Und das geht doch so einfach:
Man kauft eine Immobilie billig ein und verkauft sie teuer!
Habe ich Sie recht verstanden? Sie wollen die Immobilie verkaufen? Dabei dachte
ich gerade noch, Sie wären der Ansicht: „Verkaufen, das kommt doch für mich nicht
in Frage! Nein! Niemals!“
Ach so, Immobilien verkaufen ist etwas ganz anderes, etwas wirklich Seriöses nicht
so ein Quatsch wie MLM!
Man kauft sich die Immobilie und sucht sich einen Käufer.
Geld braucht man für die Immobilie so gut wie keines, die Bank finanziert die
Immobilie vollständig, wenn man ihr genügend Sicherheit bieten kann. Sie haben
diese notwendigen Sicherheiten, bekommen ihren Kredit und kaufen sich die
Immobilie.
Sie sind clever genug, zu wissen, nur im Einkauf liegt der Gewinn. Also suchen Sie
sich einen Mitspieler. Haben Sie ihn gefunden und auch das Objekt, das Sie gerne
hätten, führen Sie – alleine und ohne den Mitspieler - zusammen mit dem Verkäufer
eine Besichtigung durch. Sie erkennen kleinere Mängel, wären aber bereit, das
Objekt zu einem Preis zu kaufen, der um einiges unter dem Preis liegt, den sich der
Käufer eigentlich vorgestellt hat. Der Verkäufer sagt nein, aber Sie lassen Ihre
Telefon-Nummer zurück, falls er es sich doch noch einmal anders überlege.
Nun kommt Ihr Mitspieler ins Spiel. Auch er besichtigt das Objekt und macht es so
schlecht, dass dem Verkäufer Angst und Bange wird und er lieber an Sie verkauft,
der doch deutlich mehr zu bezahlen bereit war.
Sehr seriös ein solches Geschäftsgebaren? Oder etwa nicht?
Also den günstigen Einkauf haben Sie erfolgreich hinter sich gebracht. Selbstverständlich vermieten Sie das Objekt nicht, denn Sie wissen: „Leer stehende
Objekte lassen sich viel leichter und zu einem höheren Preis verkaufen!“
Ein selbstgebasteltes Schild: „Zu verkaufen!“ versehen mit Ihrer Telefonnummer ist
rasch vor dem Objekt aufgestellt.
5
Die potentiellen Käufer reißen sich darum, Ihnen das Objekt abzukaufen. Ein Anruf
pro Woche ist schon drin, wenn`s gut geht. Meistens ruft niemand an. Sie kennen
doch das Lied: „Kein Schwein ruft mich an!“
Nach einer Weile erkennen Sie, Sie müssen was tun? Sie schalten Anzeigen
kostenlose, kostenpflichtige in den Zeitungen und im Internet. Die Anrufer werden nur
wenig zahlreicher und immer wieder müssen Sie Besichtigungstermine durchführen.
Und immer hat jemand was anderes zu bemängeln.
Zwischenzeitlich begehrt die Bank die monatlichen Raten von Ihnen. Oder meinen
Sie vielleicht, die Bank wartet mit dem Einfordern der Raten so lange, bis Sie das
Objekt mit Gewinn verkauft haben?
Nach einiger Zeit geben Sie entnervt auf und klammern sich an den Strohhalm
Makler. Der wird es oftmals schaffen, im Regelfall braucht der aber auch so 6 – 12
Monate, um Ihr Objekt an den Mann zu bringen. Vermutlich wird es ohne entsprechenden Preisnachlass nicht gehen. Zum Schluss werden Sie froh sein, wenn
Sie mit einem bescheidenen Verlust die Immobilie wieder los sind.
Googeln Sie mal im Internet nach „Immobilienbetrug“ und erfahren Sie, wie viele
Hunderttausend Bundesbürger wegen dieser so tollen Immobilien um ihre Existenz
kämpfen müssen!
Immobilien:
Damit können einige reich werden, die in der Lage sind Kontakte herzustellen, möglichst viele in kurzer Zeit. In dieser Zeit müssen sie mit den Interessenten reden,
diese vom Kauf überzeugen. Man muss mit 10 bis 100 Interessenten geredet haben,
bis der Verkauf endlich klappt. Das schaffen Sie nicht! Denn Sie sind normal. Es
widert Sie an, mit Leuten zu reden, Bekannte und Verwandte anzusprechen und mit
diesen darüber zu reden, nur damit diese endlich Ihre Immobilie kaufen.
6
Möglichkeit 3:
Die Pommesbude oder so etwas ähnliches
Sicherlich ein guter Gedanke!
Sie müssen nichts verkaufen! Sie müssen niemanden ansprechen, damit er an Ihrer
Bude vorbeikommt und bei Ihnen eine Portion Pommes mit oder ohne kauft. Die
Kunden kommen einfach und kaufen. Wie schön für Sie!
Betrachten wir Ihren Weg ins „gelobte Land“ mal etwas genauer.
Zunächst einmal brauchen Sie den Verkaufswagen und einen Stellplatz. Vielleicht
können Sie sogar eine bestehende Bude übernehmen. Dann brauchen Sie einen
Stellplatz. Der draußen vor der Stadt auf der „grünen Wiese“ ist billig. Wenn Sie
Glück haben, verirren sich vorbeifahrende Autofahrer zu Ihnen. Evt. können Sie
einen Stellplatz in einem Gewerbegebiet finden, das keine Gaststätte hat und können
so den Arbeitern eine warme Mahlzeit bieten.
Haben Sie aber einen Stellplatz in einer guten Lauflage, dann kostet der pro Monat
erheblich mehr an Pacht. Sie brauchen nicht großartig zu verkaufen, die Kunden
kommen vorbei und meistens können Sie an einer Wurst ihre 1,10 Euro verdienen.
Also rechnen Sie sich doch einmal aus, wie viele Würste Sie pro Stunde verkaufen
müssen, um gut leben zu können?
Ehemalige Arbeitskollegen kommen hin und wieder vorbei und fragen danach, wie
das Geschäft so läuft. Mit der Zeit wächst auch ihre Stammkundschaft, darunter oftmals Personen, deren Durst weit größer ist, als die Menge des Alkohols, den diese
eigentlich vertragen und die dann möglicherweise andere Kunden belästigen. Und
dann abends wenn Sie nach Hause fahren, hängt der Geruch des alten Fritierfetts an
allen Kleidungsstücken.
Ja, so eine Imbissbude ist für zupackende Menschen gedacht, die all die oben beschriebenen Erscheinungen locker wegstecken können.
Gehören Sie zu diesem Personenkreis, dann könnten Sie Ihre finanzielle Freiheit mit
einer solchen „Frittenbude“ finden.
Größeres, seriöseres mit weltbekanntem Namen ist nicht Ihre Preisklasse, denn die
Franchisegebühren, die man beim Einstieg hinlegen muss, haben Sie nicht, die sind
Ihr Ziel.
Der kleine Einzelhandel:
Das kleine Einzelhandelsgeschäft ist für Personen, die zupacken können und wollen
und die sich an den obengenannten „Nebenwirkungen“ nicht stören. Ob Sie zu
diesem Personenkreis gehören, weiß ich nicht. Das wissen Sie selbst viel besser.
Wenn Sie nicht dazugehören, ist der kleine Einzelhandel nichts für Sie!
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Möglichkeit 4:
Handwerk hat einen goldenen Boden:
Nehmen wir einmal einen tüchtigen Heizungsbauer. Ob der Gesellenbrief heute
ausreicht, oder ob man noch immer den Meisterbrief braucht, um eine Heizungsbauerfirma aufzumachen, weiß ich nicht. Gehen wir mal davon aus, dass Sie die
formalen Voraussetzungen erfüllen. Angemeldet ist der Betrieb schnell und dann
sitzen Sie zu Hause und warten auf Aufträge.
Sie kommen aber nicht!
Warum?
Hausbesitzer haben schon lange ihren „Heizungsbauer“, dem Sie vertrauen.
Bauträger haben auch schon lange ihre festen Kooperationspartner. Wer braucht
Ihre Dienste?
Nach einigen Tagen merken Sie, dass sich nichts tut. Sie meinen, dass man
Anzeigen schalten muss, groß, evt. bunt und auffällig und vor allem teuer. Sie
wissen: Werbung kostet Geld, aber keine Werbung zu betreiben, kostet Kunden.
Doch auch die Zeitungsanzeigen bringen es nicht. Was also tun?
Bewegen Sie sich endlich, suchen Sie Architekturbüros, Hochbaufirmen und
Bauträger auf. Reden Sie mit den Entscheidern, nicht einmal, nicht zweimal, sondern
immer wieder 2 -3 Jahre lang. Dann haben Sie es geschafft.
Aber können Sie das, wollen Sie das, anderen ständig in den A… zu kriechen, um
endlich den Auftrag zu ergattern, den Sie so dringend brauchen, um nicht zu
verhungern.
Glauben Sie mir, Ihr Gegenüber spürt, wenn Sie unter Druck sind und nützt den
Druck aus, den Sie spüren, um Ihre Preise zu drücken. Wenn Sie Aufträge erhalten,
dann mit entsprechenden Preisabschlägen. Wenn Sie das 2 – 3 Jahre durchhalten,
dann haben Sie einen kleinen Kundenstamm, der das Grundeinkommen sichert. Der
Druck, den Sie verspüren wird geringer. Sie müssen keine Aufträge unter Preis mehr
annehmen. Jetzt erst geht es Ihnen besser.
Können Sie das? Wollen Sie das?
Handwerk hat einen goldenen Boden;
Aber nur dann, wenn es Ihnen durch ständig neue Kontakte und viele Gespräche
gelingt, allmählich einen Kundenstamm aufzubauen, der Sie evt. auch weiterempfiehlt.
Die geniale Erfolgsformel aller Erfolgreichen lautet: „Ich arbeite nur noch auf
Empfehlungen!“
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Ehrlich, wann haben Sie das letzte Mal, als Sie bei einem Vertreterbesuch etwas
gekauft haben, ihm auf seine Frage nach Empfehlungen, die Namen Ihrer Bekannten und Freunde genannt, damit dieser Vertreter dort auf „Ihre Empfehlung“ hin
aufkreuzen kann und Ihren Bekannten und Freunden etwas verkaufen kann. Sie sind
normal und haben wohl keine Empfehlungen gegeben, wie fast alle von uns!
Erkennen Sie das Problem?
Keiner will verkaufen, keiner will Kontakte herstellen!
Folglich:
Wer als Handwerker Erfolg haben will, muss zunächst einmal seine Fähigkeiten als
Handwerker verkaufen, ehe er sein Handwerk ausüben kann.
Wenn Sie nach dem „dritten Nein“ zermürbt sind, was wir Normalos fast immer sind,
dann haben Sie auch mit dem Handwerk keine Chance!
Gut geeignet ist die selbstständige Tätigkeit als Handwerker für Personen, die
zunächst einmal sich verkaufen können. Das können aber nicht alle!
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Möglichkeit 5:
Qualifizierte Berufe: Architekten, Steuerberater, Notare, Rechtsanwälte, Ärzte.
Die Ärzte haben in dieser Auflistung schon mal eine gewisse Sonderstellung. Denn
wenn die Ärzte eine Kassenzulassung haben und die Patienten regelmäßig kommen, dann brauchen sich die Ärzte keine Sorgen über die Bezahlung ihrer Rechnungen machen, denn die Krankenkassen bezahlen die Rechnungen problemlos, solange der Arzt sein Budget nicht überschritten hat.
Architekt sein ist toll! Welch schickes Auto der fährt und immer ganz toll gekleidet,
das wäre doch was. Der sitzt in seinem Büro und entwirft Pläne aller Art.
Vom Entwerfen der Pläne kann er aber nicht leben!
Er braucht andere Personen, die ihn beauftragen, für sie Pläne zu entwerfen und ihn
dafür zu bezahlen. Ist dies nicht der Fall, kann er sich das Entwerfen von Plänen
sparen!
Auch Architekten gibt es heute genügend in jeder Stadt. Jeder will Pläne entwerfen.
Personen, die Pläne zu entwerfen in Auftrag geben, haben die Auswahl unter einer
Vielzahl von Architekten. Warum soll er ausgerechnet Sie mit dem Entwerfen seiner
Pläne beauftragen?
Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als im Rahmen der Gesetze Werbung zu schalten
und auf sonstige Art und Weise Kontakte zu knüpfen.
Das heißt, ständig mit Firmen und Behörden zu telefonieren, sich selbst vorstellen,
persönlich vorsprechen und sich bekannt machen. Sie müssen davon ausgehen,
dass auch ein Architekt mit mindestens 10 Firmen gesprochen haben muss, nicht
einmal, nicht zweimal, sondern öfters, bis er einen kleinen Anfangsauftrag erhält. Er
wird an seinen Honoraransprüchen Abstriche machen (müssen), damit er wenigstens
den kleinen Auftrag erhält. Und das zwei bis drei Jahre lang. Hat er dies durchgestanden, hat er einen Namen und einen Kundenstamm. Es kommen konstant
Aufträge, aber Wirtschaftskrisen führen dazu, dass Bauvorhaben aufgeschoben
werden und die Zahl der Aufträge wird geringer.
Und dann erst die Zahlungsmoral!
Klar, ein Architekt verdient an einem Auftrag bezogen auf die aufzuwendende
Arbeitszeit sehr viel. Aber manche Kunden
vergessen halt das Bezahlen.
Dann muss man vor Gericht! Streitwerte von 50 000 Euro und mehr kommen da
schon vor!
Qualifizierte Berufe:
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Auch der Architekt muss sich verkaufen, muss ständig Leute ansprechen. Und
wenn er dies nicht durchhält, wird er mit seinem Büro auf keinen grünen Zweig
kommen.
Ja, werden Sie jetzt sagen, wenn er keine Auftraggeber für seine Pläne findet, dann
kann er doch selber bauen.
Freilich kann er das. Aber wer finanziert ihm das? Was macht er dann, wenn die
Häuser gebaut sind.
Glauben Sie wirklich, man rennt ihm jetzt das Büro ein, nur um ihm die Häuser
abzukaufen?
Nein!
Auch hier heißt es wieder: Kontakte knüpfen, Werbung machen, Leute ansprechen
und verkaufen!
Aber wir Normalos wollen nichts verkaufen, wir wollen niemanden ansprechen und
mit ihm über unser Geschäft reden.
Und ein bekannter Anwaltswitz besagt:
„Unterhalten sich zwei Anwälte A und B. Fragt A den B: „Nun wie geht`s Dir so mit
Deiner Kanzlei?“ Antwortet B ganz niedergeschlagen: „Ich kann nicht klagen!“
Merke:
Die hochqualifizierten Berufe sind für Leute geeignet, die nicht nur gut in ihrem Beruf
sind, sondern sich verkaufen können und Kontakte knüpfen können. Alle anderen
werden auch in einem hochqualifizierten Beruf als Freiberufler scheitern.
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Möglichkeit 6:
Das Internet!
Da brauchen Sie wirklich nicht zu verkaufen! Sie selbst oder ein Fachmann, den Sie
bezahlen erstellt für Sie eine wunderschöne Seite und die wird dann in`s Internet
gestellt. Der Webdesigner verstand sein Geschäft und Ihre Seite landet bei den
Suchergebnissen von „google“ immer auf der ersten Seite.
Sie haben auf der Seite einen Besucherzähler installiert, um zu erfahren, wie viele
Besucher schon auf Ihrer Seite waren.
Aber wie viele Besucher haben bei Ihnen gekauft?
Nicht umsonst heißt es, Sie müssen sofort in dem Moment, in dem der Besucher auf
Ihre Seite kommt, dafür sorgen, dass er wieder kommt, sonst ist er wohl für immer für
Sie verloren?
Kaum ein Besucher merkt sich die Seite, die er besucht hat, genau. Mit „genau“
meine ich, dass er sich die Internet-Adresse Ihrer Seite merkt, um wieder
zurückzukommen. Vielleicht merkt er sich Ihre Seite sogar so gut, dass er zurückkommen will. Aber dann findet er Ihre Seite nicht mehr.
Deswegen müssen Sie dem Besucher etwas anbieten, was ihn veranlassen könnte,
wieder zu kommen oder Ihnen zu erlauben, ihm ständig wieder Ihre Werbung zu
mailen.
Bieten Sie ihm an, ihm einen kostenlosen Report über ein für Ihn interessantes
Thema zu schenken, falls er bereit ist, sich in Ihrer „Liste“ einzutragen.
Tut er das, dürfen Sie ihm regelmäßig E-Mail-Werbung schicken, bis er sich aus Ihrer
Liste wieder austrägt.
Wenn Sie auf diese Art und Weise eine Liste von mehr als 10 000 Interessenten
haben, besteht eine gewisse Chance, dass Sie diesem Personenkreis auch
irgendetwas verkaufen und immer wieder etwas Neues anbieten können.
Diese Arbeit können Sie automatisieren mit Hilfe sogenannte Autorespondern. Das
sind besondere Software-Systeme die einmal verfasste, sprich eingegebene Briefe in
vorgegebenen Zeitabständen an Ihre „Liste“ versenden. Gehen Sie davon aus, dass
Sie 10 bis 20 Mails verschicken müssen, bis ein Kunde etwas kauft.
Um bessere Ergebnisse zu erzielen, müssen Sie einen Support und eine Hotline
einrichten! Sie müssen mit den Kunden reden!
So ein….Sch…! Sie wissen schon, wie das Wort heißen soll.
Sie müssen genau das tun, was Sie eigentlich nie tun wollten:
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Werben, Werben, Werben, mit anderen reden müssen, mit anderen sprechen
müssen, andere überzeugen müssen.
Sicherlich bietet das Internet eine Vielzahl von kostenlosen Möglichkeiten, zu werben.
Sie müssen aber eine Gegenleistung bringen. Sie müssen stundenlang die Werbung der anderen ansehen, um Punkte zu sammeln. Und für diese Punkte dürfen Sie
dann anderen Ihre Werbung zeigen.
Der Effekt?
Jeder sieht zu, dass er auf möglichst bequeme Art möglichst viele Punkte erhält,
damit er anderen seine Werbung zeigen darf. Die anderen aber interessieren sich für
diese Werbung nur insoweit, als diese Punkte bringt, um die eigene Werbung wieder
zeigen zu dürfen.
Und daraus soll es dann zu Verkäufen kommen?
Also wechselt man zur kostenpflichtigen Werbung!
Und genau das ist der Grund warum „google“ so groß geworden ist.
Nicht weil google so eine tolle Suchmaschine ist, sondern weil es die kleinen
Anzeigen rechts von den Suchergebnissen gibt. Google Adwords nennt sich das
Ganze. Wer seine Anzeige auf einer Suchergebnisseite haben will, bei denen nach
seinen Produkten gesucht wurde, muss eine solche Anzeige buchen. Was die kostet
kommt ganz darauf an, wie viele Unternehmen ähnliches anzubieten haben.
Natürlich kann man dabei seine Werbekosten einigermaßen kalkulieren, indem man
ein Budget aufstellt und „google“ die Anzeige nicht mehr schaltet, sobald das Budget
aufgebraucht ist. Belastet wird Ihr Konto immer nur dann, wenn jemand Ihre Anzeige
anklickt. Meistens werden nur Anzeigen geklickt, die auf den ersten Suchergebnisseiten platziert sind. Google versteigert sozusagen die besten Plätze. Wer den
höchsten Klickpreis bietet erscheint rechts ganz oben. Somit sind diese Anzeigen
auch die teuersten.
Lassen Sie sich nichts vormachen! Sie werden im Schnitt ca. 1 000 Klicks bezahlen
müssen, ehe Sie einen Verkauf tätigen.
Also mit der Seite ins Netz stellen und dann auf die Kunden warten, das wird wohl
auch nichts.
Und dann kommen die Gurus und erzählen Ihnen, dass Sie nur noch jenes Buch
brauchen oder jene Software und schon verkauft sich alles von alleine.
Und wenn Sie dann wieder investiert haben, dann stellt sich vermutlich heraus, dass
die Kunden den von Ihnen gebuchten und bezahlten Traffic zu Ihrer Internetseite bei
weitem nicht ausschöpfen.
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Fassen wir mal zusammen:
Sie wollen nichts verkaufen, sie können nichts verkaufen, Sie können keine Kontakte herstellen. Am besten vergessen Sie jetzt, dass Sie eigentlich Ihre finanzielle
Freiheit anstreben.
Also die „seriösen und bekannten“ Möglichkeiten der Selbstständigkeit sind für
Normalos nur sehr schwer umzusetzen.
Sie müssen mit anderen reden, viel reden und diese überzeugen. Aber Sie sind
normal! Entweder der Gegenüber begreift beim ersten Mal, welch tolles Angebot Sie
ihm machen, oder er lässt es halt. So sind Sie nun mal. Sollten Sie anders sein, dann
werden Sie mit den bekannten Möglichkeiten den Sprung in die Selbstständigkeit
schaffen!
MLM, Networkmarketing oder Strukturvertrieb scheint an dieser Stelle noch keine
brauchbare Alternative sein.
Verkaufstraining:
Was wird nicht alles gelehrt, um den Kunden „rumzukriegen“, ihm etwas verkaufen
zu können.
Erster Punkt:
Terminvereinbarung:
Schon da sollen Sie Ihr Gespräch so steuern, dass Sie auf jeden Fall einen Termin
beim Kunden bekommen:
Nicht, „Wann darf ich Ihnen mein Produkt vorstellen?“
Sondern:
„Passt es Ihnen am Dienstag um 10.00 Uhr oder am Donnerstag um 16.00 Uhr
besser?“
Der Kunde hat schon fast keine Chance mehr zu sagen, dass er kein Interesse an
Ihrem Produkt hat, sondern wird mehr oder weniger zu einer Terminvereinbarung
überrumpelt.
Fragen Sie sich selbst:
Wird Sie dieser mögliche Kunde mit freudiger Erwartung begrüßen, sondern nur den
Termin abarbeiten, weil er halt mal vereinbart ist?
Nun haben Sie Ihren Termin beim möglichen Kunden und jetzt müssen Sie Ihn auf
die „sogenannte Ja-Schiene“ bringen.
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Beispiel:
„Sie stimmen mir doch zu, wenn Ihr LKW weniger Diesel verbrauchen würden, wäre
der Gewinn Ihres Unternehmens größer?“ Kundenantwort: „Ja“. Was soll er auch
sonst sagen, er kriegt ja den Diesel nicht geschenkt.
Und so haben Sie sich an einen Gesprächsleitfaden zu halten, bei dem der Kunde zu
einem dauernden „Ja-Sager“ degradiert wird.
Alles in der Überlegung, wer schon mehrfach „Ja“ gesagt hat, wird es auch dann tun,
wenn es darum geht, den Auftrag zu unterschreiben.
Sind Sie der Mensch, der ein solches Vorgehen locker und leicht fertig bringt. Und
dies, wenn es sein müsste 10 mal hintereinander, 100 mal hintereinander!
Schaffen Sie das? Ich glaube nicht!
Angenommen, ihre Provision wäre so hoch, dass Sie im Monat 20 Stück des
Produktes verkaufen müssten, um einigermaßen gut leben zu können. Angenommen, Sie bräuchten 10 Gespräche, um einen Abschluss zu tätigen, dann
müssten Sie 200 Gespräche führen, um 20 Stück zu verkaufen und das nicht nur
einmalig, sondern jeden Monat wieder.
MLM vermindert diesen Aufwand ganz gewaltig!
Nur mal angenommen, Sie hätten 200 Mitarbeiter unter sich, dann müsste jeder im
Monat ein einziges Gespräch führen, damit Sie ihre 20 Stück verkauft haben.
Das stimmt so natürlich nicht ganz, denn Sie werden pro verkauftem Stück deutlich
weniger erhalten. Sind wir mal ganz bescheiden: Sie erhalten nur 10%. Dann würde
es aber schon reichen, dass jeder Mitarbeiter im Monat 10 Gespräche führt!
Ihre Mitarbeiter müssten die Gespräche führen und nicht Sie!
Was also schreckt Sie und andere dennoch von MLM ab?
Mit diesen Fragen wird sich der nächste Abschnitt befassen.
Zunächst ist es einmal so, dass jeder der schon mal was von MLM gehört oder
gelesen hat, sofort erkennt, was auf ihn zukommen wird, wenn er einen Partnervertrag oder sonstigen Vertrag mit einem MLM – Unternehmen unterschreibt.
Jeder weiß, was er dann zu tun hat, mit anderen Leuten reden müssen, sie über-zeugen müssen und etwas verkaufen müssen.
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Nein, das macht er nicht, denn er weiß, in allen anderen Branchen braucht er das
nicht. Er braucht niemanden anzusprechen, niemanden zu überzeugen. All das
braucht er nicht.
Das stimmt, nämlich weil er ein ganz kleines Rädchen im Getriebe ist und andere,
die es gut können, hervorragende Motivatoren und Redner sind, diese wichtige
Aufgabe für ihn übernehmen.
Der VW-Werker am Fließband muss tatsächlich niemanden davon überzeugen,
welch gute Autos VW baut. Er muss mit niemanden darüber reden, er muss niemanden dazu veranlassen, einen VW zu kaufen.
Aber wenn es die guten, erstklassigen Verkäufer, Werbeleiter etc. nicht gäbe, die die
Käufer für die von ihm zusammengebauten Autos suchen würden, bräuchte er bald
keine Autos mehr zusammen zu bauen!
Nur, was kann man tun, diese falschen Vorstellungen von MLM zu beseitigen und
aufzuzeigen und zu beweisen, dass gerade MLM die verhassten Tätigkeiten:
Ansprechen – Überzeugen – Verkaufen auf Minimum reduzieren?
Warum funktioniert MLM bei den meisten nicht?
Statistisch gesehen haben ca. 95% der Neuanfänger im MLM keinen Erfolg!
Untersuchen wir einmal den üblichen Ablauf bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter in
einem MLM – Vertrieb näher.
Mit Kleinanzeigen in den örtlichen Tageszeitungen werden Interessenten dazu verlockt, irgendwo anzurufen.
Fragen die Anrufer dann nach, worum es gehe, gibt es ausweichende Antworten.
Aber man könne zu einer Veranstaltung kommen, bei der alles genau erklärt werde.
Würde der Angerufene erklären, es gehe um MLM, um Verkauf wäre das Gespräch
sofort beendet.
Also verschweigt man die wesentlichste Information und erhält somit eine Vielzahl
von Besuchern. Dabei weiß man schon von Anfang an, dass nur maximal 5 von
diesen 100 Besuchern erfolgreich werden. Aber das macht ja nichts, man braucht ja
nur 3 Personen, die mitmachen.
Auf der Veranstaltung wird dann das Produkt mehr oder weniger vorgestellt und
insbesondere herausgehoben, dass dieses Produkt besonders toll ist.
Dann zeigt man die Karriereleiter und rechnet vor, welch eine Menge Geld der
Mitarbeiter verdienen wird, wenn er verkaufe und weitere Mitarbeiter gewinne, die für
ihn tätig seien.
Auf die Frage, wo man denn die neuen Kunden so schnell finden könne, wird man
aufgefordert, eine Liste aller Verwandten und Bekannten aufzustellen. Bei Ver16
wandten und Bekannten wird man in der Regel freundlich aufgenommen. Man wird
nicht vor die Türe gesetzt. Ist das Produkt einigermaßen brauchbar und die Angesprochenen können es verwenden, wird man Verträge abschließen. Man tut es ja
dem Verwandten zuliebe oder weil man einen Bekannten unterstützen möchte.
Aber schon bei der Frage nach Empfehlungen wird es kritisch. Man kennt
niemanden, dem man das Produkt empfehlen könnte. Und Mitmachen bei diesem
Geschäft kommt nicht in Frage.
Ergebnis:
Sobald die Verwandten und Bekannten abgeklappert worden sind, endet es mit den
Verkaufserfolgen. Natürlich hat jede Firma ihre Starverkäufer mit riesengroßen
Umsätzen. Genau diese werden in den Veranstaltungen als Vorbilder präsentiert,
denn die haben es mit dem tollen System geschafft. Dass diese Starverkäufer besonders gute Redner sind und auch die sogenannte Abschlusstechnik – den Kunden zum „Ja-Sager“ zu machen – perfekt beherrschen. Aber der „Normalo“ hat diese
Fähigkeiten nicht.
Das ist der Grund, warum bislang nur wenige im MLM Erfolg haben.
Networkmarketing ist kein verbotenes Schneeballsystem, auch wenn es ähnliche
Ergebnisse erzielen kann.
MLM-Marketing wird von allen Seiten angegriffen, auch von Ihnen, die Sie gerade
dieses Buch lesen.
Von Ordnungshütern etc. kommen dann so tolle Aussagen wie:
Eine seriöse Firma bezahlt Sie für Ihre Arbeit, also suchen Sie sich was Seriöses!
Ein angestellter Versicherungsvertreter erhält von seiner Versicherungsgesellschaft
ein reguläres Gehalt. Das muss er aber in`s Verdienen bringen. Das heißt er muss so
viele Neuabschlüsse vermitteln, dass die fälligen Abschlussprovisionen sein bezahltes Gehalt mindestens erreichen. Sind die Abschlussprovisionen höher, erhält er
diese natürlich zusätzlich ausbezahlt. Hat er in einem oder zwei Monaten mal
weniger Umsatz, wird ihm von der Versicherungsgesellschaft nicht gleich gekündigt,
aber viel länger als 6 Monate sieht sich die Versicherungsgesellschaft so etwas nicht
an. Danach wird die Versicherungsgesellschaft den Versuch unternehmen, ohne
diesen Mitarbeiter auszukommen. Allerdings gibt es in vielen Sparten auch noch
sogenannte Bestandspflegeprovisionen, die im Laufe der Zeit durchaus die Höhe des
Gehaltes erreichen können, womit dann eine entsprechende Sicherheit erreicht ist.
Aber auch das braucht seine Zeit.
Also so eine Art Arbeitsverhältnis ist seriös?
Überlegen wir mal weiter!
Stellen wir uns einmal vor, die Bundesregierung würde heute oder morgen verkünden:
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Arbeitsplätze im MLM-Marketing sind die Zukunft! Jeder der mitmacht, wird ein
überdurchschnittliches Einkommen erzielen!
Würden Sie dann noch überlegen, ob dies eine gute Sache ist oder nicht?
Ich bin mir absolut sicher, dass die MLM-Firmen sich vor Bewerbern nicht mehr
retten könnten. Jeder würde fragen, wo muss ich unterschreiben, dass ich mitmachen darf!
Was könnte Sie dann noch aufhalten bei MLM mitzumachen?
Nichts! Nichts! Und nochmal nichts!
Und was bräuchten Sie für Ihren Erfolg?
Im Regelfall reichen drei Personen aus, die mitmachen!
Das einzige was jetzt noch fehlt, ist ein geniales Konzept, das von jedem wiederholt
werden kann, ohne viel reden zu müssen, ohne viel verkaufen zu müssen.
Überlegen Sie noch einmal!
Ihnen fällt es schwer auf andere zuzugehen! Stimmt`s?
Ihnen fällt es schwer mit anderen über das Geschäft zu reden!
Warum? Weil Sie Angst haben, Sie könnten für besonders doof gehalten werden.
Sie haben Angst, dass man vielleicht sagen könnte, haben wir es nicht gleich gesagt,
das funktioniert nicht.
Häme, Spott und Schadenfreude, davor haben Sie Angst. Nur diese Angst hindert
Sie daran mitzumachen!
Weil Sie Angst haben, fallen Ihnen die Maßnahmen, die Sie zu treffen haben schwer.
Sie sind vielleicht sogar bereit es zu wagen und notfalls sogar Geld für Zeitungsanzeigen auszugeben.
Aber werden die anderen auch bereit sein, gleiches zu tun?
Vergessen Sie es, die meisten werden es nicht tun, warum auch! Man weiß ja, dass
MLM nur Mist ist!
Wie wäre es aber nun, wenn ich Ihnen versprechen könnte, ich schenke Ihnen 3
aktive Mitarbeiter. Und ich schenke auch diesen 3 aktiven Mitarbeitern jeweils 3
aktive Mitarbeiter und so weiter und so fort, bis Sie 3 000 aktive Mitarbeiter unter sich
haben. Würden Sie dann mitmachen?
Sie brauchen dazu ein geniales Konzept, um 3 andere zu veranlassen, mitzu18
machen!
Sie brauchen dazu ein geniales Konzept, um 3 andere zu veranlassen, mitzumachen!
Sie brauchen dazu ein geniales Konzept, um 3 andere zu veranlassen, mitzumachen!
Was aber ist ein geniales Konzept?
Ehe ich Ihnen dieses genauer erkläre, sollten Sie folgendes wissen:
Sie – und nur Sie - und sonst niemand ist dafür verantwortlich, dass MLM für Sie
noch nicht funktioniert!
Warum?
Ganz einfach, es funktioniert nicht, weil Sie nicht mitmachen!
Wenn Sie mitmachen würden, würde es funktionieren, ganz sicher. Absolut sicher!
Wenn Sie schon einmal mit dem Vertrieb zu tun hatten, machte man Ihnen klar:
„Reden Sie über Ihr Geschäft mit jedem, den Sie kennen und mit Unbekannten!“
Und genau dieses Reden bedeutet für Sie die große Gefahr, ausgelacht oder bemitleidet zu werden, wenn es dann doch nicht so toll geklappt hat.
Das geniale Konzept geht einen anderen Weg:
„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“
Wenn niemand aus Ihrem Bekanntenkreis erfährt, dass Sie was Neues unternehmen, was ausprobieren, ersparen Sie sich gutgemeinte nutzlose Ratschläge.
Wenn`s funktioniert, staunen plötzlich alle über Sie!
Wenn`s wider Erwarten nicht funktionieren sollte, wird niemand über Sie lachen!
Und ganz wichtig! Das geniale Konzept muss von jedem nachgemacht werden
können!
Wenn man mit anderen nicht darüber reden muss, wenn man andere nicht direkt
ansprechen muss, wenn man keine Anzeigen schalten muss, nichts von alledem,
was hindert Sie eigentlich noch daran mitzumachen?
Ach, ja Sie brauchen noch ein paar Ausreden.
19
Also gut, damit Ihre Anstrengung in diesem Bereich nicht zu groß wird, helfe ich
Ihnen großzügig:
1.
Man muss jeden Monat selbst eine recht hohe Mindestbestellung machen.
2.
Man muss hohe Eintrittsgebühren bezahlen und weiß eigentlich nicht wofür.
3.
Die Produkte sind viel zu teuer.
4.
Allein schon von der Mathematik her kann das nicht funktionieren.
5.
Nur die da oben verdienen, die anderen verdienen nichts.
Genau diese Ausreden werden Ihnen nach einigen Überlegungen kommen.
Was soll man dazu sagen?
Wenn es sich bei den Mindestbestellungen um Dinge handelt, die man üblicherweise monatlich verbraucht oder um Dinge handelt, die man sowieso braucht, ist
eigentlich nichts dagegen einzuwenden. Wenn es aber dazu führt, dass Sie
Bestände aufbauen und verkaufen müssen, dann kann es bedenklich sein.
Aber das kann man sich ja vorher anschauen.
Eintrittsgebühren:
Sie werden wohl kaum eine Selbstständigkeit beginnen können, ohne irgendwelche
Investitionen tätigen zu müssen. Aber im MLM sind diese Investitionen gering, so mit
200 Euro müsste eigentlich alles ausgestanden sein!
Produkte zu teuer:
Das vermag ich nicht zu beurteilen.
Der Erfolg ist schon mathematisch nicht möglich
Das ist auch wieder nur ein geringer Teil der Wahrheit. In Wirklichkeit sieht dies anders aus.
Lassen Sie mich dies einmal an einem Beispiel näher erklären:
20
Nehmen wir einmal an, es gäbe nur eine einzige Lebensmittelkette, eine einzige
Drogeriekette und eine einzige Apothekenkette, bei der alle einkaufen.
Nun kommt jemand auf die Idee die Lebensmittel obengenannter Lebensmittelkette
im MLM zu vertreiben. Alle kaufen ihre Lebensmittel über MLM. Nicht mehr
Lebensmittel und nicht weniger. Hat man die unterste Ebene erreicht, so ist ein etwa
Drittel der Menschheit in diesem System, alle anderen können nicht mehr mitmachen. Nur dieses eine Drittel verdient an diesem System. Für die anderen ist nichts
mehr zu verdienen.
Nun hat ein Zweiter die Idee, Die Drogerieprodukte der obengenannten Kette im
MLM zu verkaufen. Mitmachen als Verkäufer dürfen aber nur diejenigen, die am
Vertrieb der Lebensmittel nicht beteiligt sind. Bis nichts mehr geht, passen auch hier
ca. ein Drittel der Menschheit in dieses System.
Nun verdienen schon 2 Drittel der Menschheit am Verkauf von Lebensmitteln oder
Drogerieprodukten. Das arme letzte Drittel ist vom Verdienst ausgeschlossen.
Jetzt beginnt einer die Arzneien im MLM zu vertreiben. Es dürfen aber nur diejenigen mitmachen, die weder Lebensmittel noch Drogerieartikel vertreiben. Passt
niemand mehr in diese Struktur sind alle in einem System integriert.
Was aber hat sich nun wirklich geändert?
Eigentlich nichts! Alle kaufen alles, was sie bisher gekauft haben, nur mit dem
Unterschied, dass die Abrechnung über das MLM-System erfolgt und alle, die als
Mitarbeiter in diesem System sind, daran verdienen!
Wenn Sie also in eine Struktur eintreten, die heute weniger als 1,6 Milliarden Mitglieder hat, dann haben Sie sehr gute Chancen, dass andere für Sie das Geld
verdienen!
Sie wissen doch:
„Mer Losse Maloche“
Nur die oben verdienen Geld
Stimmt ganz genau! Aber wer ist denn oben?
Oben ist derjenige, der verkauft oder am Kauf mitverdient!
Sie steigen ein und verkaufen etwas. Sie erhalten Ihren Anteil und alle über Ihnen
verdienen mit. Die Anzahl der Ebenen ist begrenzt. Es kann bis ins Unendliche
gehen, aber auch nur bis zur 10. Ebene. Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich.
Wenn es bis zur 10. Ebene gehen soll, verdienen Sie an den Mitarbeitern der Ebene
11 nichts mehr.
Also das mit den guten Ausreden haben wir jetzt also auch geklärt.
21
Nochmals:
Sie haben ein geniales Konzept! Brauchen nicht viel zu reden und nicht viel zu
verkaufen!
Was hält Sie jetzt noch ab, mitzumachen?
Würde man Sie wegen Ihres Vorhabens auslachen?
Dann erzählen Sie niemanden von Ihrem Vorhaben!
Würden Sie die Teilnahme an einem solchen System ruinieren?
Der Beitrag an die IHK, für den Sie erst ab einen Umsatz von mehr als 5 000 Euro
bezahlen müssen, ehe die IHK diesen überhaupt erhebt?
Oder die ca. 200 Euro Investition für Arbeitshilfen und Fachbücher (einmaliger
Aufwand)?
Ein Mindestumsatz von 100 bis 200 Euro in Dinge, die Sie sowieso brauchen? Wenn
Sie nicht verkaufen wollen, verdienen Sie in diesem System trotzdem. Aber
selbstverständlich dürfen Sie Produkte verkaufen, nur müssen müssen Sie nicht.
Natürlich gibt es auch Systeme ohne einen monatlichen Mindestumsatz.
Würden sich die da oben an Ihren Start-investitionen unangemessen bereichern?
Ihre Erstinvestition von maximal 200 Euro gehen schnurstracks nach oben und die
veranstalten damit gleich eine „Lustreise in die Südsee“. Das ist noch nicht einmal
mit einem gemieteten Paddelboot möglich.
Also vermuten Sie nicht immer gleich die große Abzocke, wenn Sie eine kleine
Startinvestition tätigen müssen. Von Ihren maximal 200 Euro wird da oben bestimmt
keiner vom Wohlstand erschlagen.
Das haben Sie nicht so gemeint! Ja, wie denn dann?
Ach, Sie meinten, dass dann wenn durch Sie weitere Tausend mitmachen würden,
wären es für die da oben schon 200 000 Euro und damit könnte man ja schon einen
recht ordentlichen Urlaub machen. Fast richtig, nur haben Sie übersehen, dass ein
Teil dieser 200 000 Euro an Sie ausbezahlt wird, weil Sie in diesem Fall bereits zu
„denen da oben“ gehören!
Sie Böser, Sie!
22
PS.:
Stellen Sie sich einmal folgende vor:
Ihre Startinvestitionen belaufen sich auf ca. 125 Euro. Die brauchen Sie aber nicht
hinzulegen, sondern diese können Sie sofort nach der Anmeldung verdienen.
Und zwar ohne dass Sie etwas verkaufen müssen und ohne dass Sie jemanden
ansprechen müssen und ohne mit jemandem über dieses Konzept reden zu müssen.
Sie gehen also keinerlei Risiko ein?
Ich kann es nur noch einmal betonen:
Ob Sie im MLM Erfolg haben oder nicht, liegt nur daran, ob Sie mitmachen oder
nicht!
Wenn Sie mitmachen, werden Sie Erfolg haben!
Sie werden nie mit jemanden reden müssen, es sei denn der „jemand“ spricht Sie
persönlich an, fragt Sie, ob Sie ihm zeigen können, wie er mitmachen kann.
Sie brauchen niemals etwas zu verkaufen!
Sie kaufen, was schon bisher kauften, nicht mehr und nichts anderes. Sie kaufen bei
der gleichen Kette, bei der Sie schon bisher gekauft haben. Das einzige was sich
geändert hat, ist, dass Sie dafür sorgen, dass Ihre Käufe über das System abgerechnet werden, bei dem Sie Mitglied sind.
Wenn Sie mitmachen wollen, laden Sie sich einfach „Sofort verdienen mit „Mer losse
maloche“ herunter und Sie werden Erfolg haben!
Haftungsausschluss:
Ich habe alles gründlich recherchiert. Aber ich bin nur Autor und kein Anwalt oder
sonstiges! Nichts in diesem Buch darf so verstanden werden, als sei dies eine
Aufforderung irgendetwas zu tun. Nichts in diesem Buch darf so verstanden werden,
als würden Ihnen zugesagt werden, dass Sie ein überdurchschnittliches Einkommen
erzielen werden. Es darf auch nicht so verstanden werden, dass Sie überhaupt mit
Hilfe dieses Buches irgendwelche Einnahmen erzielen werden.
Ihr Stratege!
Impressum
e jetzt noch benötigen, ist ein cleverer
Weg, andere
23
–Im in der Regel drei (!) Personen – zu
vehen..
24
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Seele and Geist
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