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Informationsblatt des Landkreises Nordwestmecklenburg
Ausgabe 10 • 20. Jahrgang • 14. Oktober 2014
Aus dem Inhalt
MITMACHZENTRALE
Nordwestmecklenburg
in Wismar
Im Rückblick:
Kreiserntedankfest
in Diedrichshagen
25 Jahre
Friedliche
Revolution
29. Kreisfotoschau
in der Malzfabrik Grevesmühlen
Infoveranstaltung am 15. Oktober zur neuen EU-Förderperiode
Wissenswertes über Biber
…im Spiegel unserer Zeit prägen eine Veranstaltung am 18.Oktober in der Kirche Proseken (Foto). Zugleich wird an die
erste große Veranstaltung des Neuen Forums am 18.Oktober 1989, die ebenfalls in dieser er Kirche stattfand, erinnert.
„Wer die Geschichte kennt, kann Zukunft prägen…“
Veranstaltung anlässlich 25 Jahre Friedliche Revolution
in der Kirche Proseken am 18. Oktober
“Wer die Geschichte kennt, kann Zukunft
prägen” – so heißt das Thema einer Veranstaltung am Sonnabend, dem 18. Oktober um 16 Uhr in der Kirche Proseken.
Eine Veranstaltung, die die erste Großveranstaltung des Neuen Forums in Proseken
für Wismar und Umgebung am 18. Oktober 1989 – also vor genau 25 Jahren – in
Erinnerung rufen möchte. Damals ging es
vor allem um die Umsetzung demokratischer Reformen in der ehemaligen DDR.
„Wir wollten die Demokratisierung”,
sagt Hans Kreher aus Bad Kleinen und
der damalige Pastor in Proseken Manfred
Harloff ergänzt “…und wir wollten keine
Gewalt…”.
25 Jahre nach der Friedlichen Revolution
1989 gilt es, nicht nur Rückschau zu nehmen und sich zu erinnern, sondern auch
Antworten für die Zukunft zu geben. Der
Leiter des Informationszentrums zur innerdeutschen Grenze „GRENZHUS Schlagsdorf“ Dr. Andreas Wagner versucht in seinem Referat eine Antwort auf die Frage,
wie wir uns heute, 25 Jahre danach, öffentlich und privat, in Ost und in West, an
die friedliche Revolution 1989 erinnern.
In einem zweiten Referat ist der Politikwissenschaftler und Journalist Reinhold
Vetter aus Berlin zu hören. Nach verschiedenen Stationen beim WDR war er Korrespondent des Handelsblattes in Warschau.
Sein Vortragsthema: „Gemischte Bilanz
der samtenen Revolution in Osteuropa –
Freiheit und Marktwirtschaft allein sind
noch kein Erfolgsmodell“ befasst sich mit
der politischen Wende aus der Sicht Osteuropas.
Umrahmt wird die Veranstaltung von Orgelmusik und dem Duo „Kompromisten“
aus Wismar.
Die Veranstaltung der Kirchgemeinde
Proseken-Hohenkirchen wird von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Pastor i.R.
Manfred Harloff vorbereitet. Der Landkreis
Nordwestmecklenburg unterstützt und
begleitet sie. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Nordwestmecklenburg aktuell
2. Sitzung des Kreistages –
Landrätin Kerstin Weiss informiert
Erweiterungsneubau Rostocker Straße 76
Die Entwurfsplanung für den Erweiterungsbau wurde Mitte August abgeschlossen. Sie
beinhaltet eine Kostenberechnung. Die Gesamtkosten betragen 8.127.555 EUR. Die
Genehmigungsplanung wurde erarbeitet. Die Unterlagen für die Baugenehmigung
sind am 16. September der Hansestadt Wismar als Genehmigungsbehörde übergeben
worden. Am 22. September tagte der UNESCO-Sachverständigenbeirat in Wismar. Dort
stellten wir unser Projekt gemeinsam mit den Architekten und der Landschaftsplanerin
vor. Der Entwurf für den Erweiterungsbau fand die Zustimmung des Beirates. Zusätzlich
wurde vom Beirat die Zuwegung des Mühlenbaches für die Öffentlichkeit gewünscht.
Diese könnte zugesagt werden, wenn die anderen Grundstückseigentümer die Begehbarkeit des Mühlenbaches in diesem Bereich ebenfalls ermöglichen.
Wir haben uns fest vorgenommen, den Erweiterungsbau zum 30. November 2016 fertigzustellen – bei strikter Einhaltung des Kostenbudgets.
Der kurze Weg – Zentrale Stelle für Anregungen und Eingaben
Eines meiner Ziele als neue Landrätin ist es, die Kreisverwaltung noch flexibler und
bürgerfreundlicher zu gestalten. Aus diesem Grund habe ich eine zentrale Stelle für
Eingaben und Anregungen direkt im Büro der Landrätin eingerichtet.
Die Kreisverwaltung handelt auf der Grundlage von Recht und Gesetz. Ich gehe davon
aus, dass jeder Entscheidung eine gewissenhafte Prüfung vorausgeht. Trotzdem kann
es vorkommen, dass Ergebnisse für nicht richtig befunden werden. Sollte das der Fall
sein, wird zunächst darum gebeten, mit der fachlichen Ebene den direkten Austausch
zu suchen und dem Problem abzuhelfen – beispielsweise das Ergebnis eines Widerspruchsverfahrens abzuwarten.
Sollte nach diesem Schritt weiterhin die Auffassung bestehen, dass die Verwaltung nicht
richtig gehandelt hat, kann sich an die zentrale Stelle in meinem Büro gewandt werden.
Unberechtigten Forderungen kann allerdings auch ich nicht stattgeben, denn die
Rechtslage hat sich seit meinem Amtsantritt nicht verändert.
Zu beachten ist: Fristen in Verwaltungsverfahren werden hierdurch nicht unterbrochen.
Beabsichtigte Dienstaufsichtsbeschwerden sind weiterhin schriftlich einzureichen.
Kontakt: Christian Drechsler, Büroleiter, Tel.03841/ 3040-9003,
Monika Mahlke, Persönlicher Referentin, Tel.03841/ 3040-9002
E-Mail: dialog@nordwestmecklenburg.de
Bildungskarte und Bildungs- und Teilhabepaket
Die Bildungskarte wurde am 1. August 2014 eingeführt. Sie wird mit Weiterbewilligung der Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets an die Leistungsberechtigten
ausgegeben. Dafür gibt es ein einheitliches Formular vom Fachdienst Soziales und vom
Jobcenter. Fazit: Die Bildungskarte wird gut angenommen.
Schulentwicklungsplanung(SEP)
Die neue SEP muss ab dem 1. August 2015 vom Bildungsministerium genehmigt vorliegen und gilt dann für die Schuljahre 2015/16 bis 2019/20. Die neue Schulentwicklungsplanungsverordnung wurde bereits an die Schulträger über die jeweiligen Ämter
versandt. Der Ausschuss für Bildung und Kultur hat den Zeitplan zur Umsetzung der SEP
beraten und eine Arbeitsgruppe gebildet.
Am 19. Februar 2015 soll die SEP dem Kreistag zur Beschlussfassung vorgelegt werden,
um Sicherheit bei der Anmeldung von Schülern für das Schuljahr 2015/16 zu gewährleisten. Der Beschlussfassung geht ein umfangsreiches Beteiligungsverfahren voraus. Alle
Schulträger sind Anfang Juli 2014 angeschrieben worden.
Aktuelle amtliche/öffentliche Bekanntmachungen
des Landkreises Nordwestmecklenburg
• 2. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung des Landkreises Nordwestmecklenburg (02.10.2014)
• Maßnahmenkomplex Nordgraben Grambower Moor (29.09.2014)
• Grundwasserentnahme Wasserfassung Meierstorf (29.09.2014)
Alle öffentlichen Bekanntmachungen sind nachzulesen unter:
www.nordwestmecklenburg.de/bekanntmachungen
Für die Vollständigkeit wird keine Garantie übernommen.
2 | Nordwestblick
Ihr gutes
Recht
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■
RECHTSANWÄLTIN
MADLEN ZIMMERMANN
Mindestlohn im Minijob?
Zum 1. Januar 2015
treten die Reglungen
zum flächendeckenden
b ra n c h e n u n a b h ä ngigen Mindestlohn in
Kraft.
Mit dem Mindestlohn
wird nach Meinung
Antje Wigger
der Bundesregierung
Rechtsanwältin
eine
angemessene
im Arbeitsrecht
Lohnuntergrenze für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sichergestellt. Denn in Branchen mit einfachen
Tätigkeiten werden oft nur Niedriglöhne gezahlt. Weil nur die Hälfte der Beschäftigten
in tarifgebundenen Betrieben arbeitet, gelten für diese keine Tarifverträge. Diesem
Umstand soll nun über die neue gesetzliche
Regelung Rechnung getragen werden.
Genau an dieser Stelle werden jedoch für
Arbeitgeber, welche sogenannte Minijobber beschäftigen, erhebliche Probleme sozialversicherungsrechtlicher Art auftauchen.
Der Mindestlohn ist nämlich auch für Minijobber zu zahlen. Ein Minijobber ist meist
ein geringfügig Beschäftigter, bei dem das
monatliche Arbeitsentgelt 450,00 Euro im
Monat nicht übersteigt. In der Praxis sind
diese Arbeitnehmer oft bis zu 15 Stunden
wöchentlich beschäftigt. Dabei beträgt
der Stundenlohn nicht die zukünftig geforderten 8,50 Euro. Es ist daher dringend zu
raten, dass Unternehmen, welche Minijobber beschäftigen, noch in 2014 prüfen, ob
Ihre Arbeitsverhältnisse diesen Standards
gerecht werden. Möglicherweise muss die
vertraglich vereinbarte Arbeitszeit nach unten korrigiert werden, damit nicht Gefahr
gelaufen wird, dass ein solches Beschäftigungsverhältnis zur Versicherungspflicht in
der Sozialversicherung führt. Beide Arbeitsvertragsparteien müssen dazu den Inhalt des
Arbeitsvertrages entsprechend anpassen. Es
ist zu erwarten, dass die Absicht der Bundesarbeitsministerin, über die Einführung des
Mindestlohnes mehr versicherungspflichtige
Beschäftigungsverhältnisse herbeizuführen,
nicht eintritt. Vermutlich wird im Minijobsektor eher davon Gebrauch gemacht werden,
die Arbeitszeit des Einzelnen zu verringern
und einen weiteren Mitarbeiter auf Minijobbasis einzustellen, welcher die dann auflaufenden Stunden kompensiert. Die Einhaltung
des Gesetzes soll die Zollverwaltung kon-
trollieren. Die sogenannte Finanzkontrolle
Schwarzarbeit (FKS), die bisher schon im
Rahmen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes für Branchen wie das Baugewerbe
zuständig ist, darf nun Unternehmen branchenunabhängig überprüfen und Einsicht in
Lohn- und Meldeunterlagen nehmen. Verstöße gegen das Mindestlohnbestimmungen
stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden mit Geldbußen belegt. Um dies zu verhindern, gilt es rechtzeitig zu handeln.
RA Michael Hayn
RAin Antje Wigger
RAin Christiane Kloss
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Sozialrecht
Rosa-Luxemburg Str. 2, 23936 Grevesmühlen
Tel.: 0 38 81/4079211, Fax: 0 38 81/4079212
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Nordwestblick | 3
Nordwestmecklenburg aktuell
Kreiserntedankfest in Diedrichshagen zünftig gefeiert
Blauer Himmel über Diedrichshagen,
herbstliche Schaubilder mit bäuerlichem
Charme auf den Grundstücken, bunte
Wimpelketten entlang der Straßen – so
wurden die zahlreichen Besucher des 14.
Kreiserntedankfestes empfangen. Dieses
Fest fand nach 2003 zum zweiten Mal in
Diedrichshagen während der Festspielwoche im Kirchspiel statt. Letztere feierte
übrigens ein besonderes Jubiläum: Es war
bereits die XX.
Durch Hanshagen über Sievershagen, Kastahn, Upahl, Rüting und Schildberg bis zur
Festwiese nach Diedrichshagen zog sich
der prächtige Festumzug mit 62 Wagen aus
den Dörfern des Kirchspiels.
„Im Herbst 1994 war es eine Idee und
seit September 1995 feiern wir diese Festwoche“, erinnerte sich Jochen Meyer –
Bothling, Pastor i.R. und Vorsitzender des
Vereins zur Traditionspflege im Kirchspiel
Diedrichshagen sehr dankbar an die zwei
Jahrzehnte.
„Erntdankfest ist der Dank, dass die Erde
eingebracht wurde, der Dank an die Landwirte für ihren unermüdlichen Eindsatz,
manchmal bis spät in die Nacht. Es ist aber
auch der Dank an das Verständnis der Menschen, die so manches Mal in einer Fah-
zeugschlange hinter einem Erntefahrzeug
gefahren sind oder Geruchsbelästigungen
durch das Ausbringen der Gülle ertragen
haben“, so Landrätin Kerstin Weiss in ihrem Grußwort. Jörg Haase, Vorsitzender
des Kreisbauernverbandes, bezeichnete die
diesjährige Ernte aus Sicht des gesamten
Kreises als „gute Durchschnittsernte“. Zu
Diedrichshagen sagte er: Diedrichshagen
steht für Tradition. Und überhaupt bin ich
immer wieder beeindruckt, wie viele Menschen unsere Erntefeste besuchen.
Jens Oldenburg unterstützt als Chef der
Agrargenossenschaft Rüting sehr tatkrätig
die Festwoche und zeigte sich zufrieden
mit der eingefahrenen Ernte. Die Preise
könnten etwas besser sein, waren sich die
Landwirte einig.
Traditionsgemäß erhielt die Landrätin von
den Landfrauen die schönste Erntekrone:
„Sie findet zunächst ihren Platz in der
Grevesmühlener Malzfabrik. In einem Jahr
kommt sie dann in unser Kreisagramuseum
nach Dorf Mecklenburg und macht für die
neue Erntekrone Platz“, verkündete Kerstin
Weiss. Der Eröffnungstanz des Erntefestes
gehörte – und auch dieses ist traditionsgemäß – Jeanette und Volker Thielsen aus
Rüting.
P.R.
Frohe Stimmung auch beim Erntefest in Gägelow beim Journalisten
Christoph Wohlleben, Landrätin Kerstin Weiss, Dr. Peter Sanftleben,
Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium M-V, Rapskönigin Laura
Rieck und Mitorganisator Jörg Denecke (v.l.)
Die schönste Erntekrone für Landrätin Kerstin Weiss- übergeben von den
Landfrauen Ursula Kunkel (l.) und Ilona Miller
Begeisterung pur beim zweijährigen Mic Maaßen
aus Grevesmühlen
4 | Nordwestblick
Nordwestmecklenburg aktuell
Ausstellung mit Werken von „Tisa von der Schulenburg“
in der Grevesmühlener Malzfabrik
Zehn handsignierte Zeichnungen der
Künstlerin Tisa von der Schulenburg (19032001) haben gegenwärtig ihren Platz auf
den Fluren des Fachdienstes Bildung und
Kultur im 1. Obergeschoss der Malzfabrik
in Grevesmühlen gefunden.
Die ausdrucksstarken Bilder konnten dank
einer Leihgabe der Kirchgemeinde Gressow-Friedrichshagen Kunstinteressierten
zugänglich gemacht werden.Durch die
zahlreichen Erlebnisse Tisas im Brennpunkt
des 20. Jahrhunderts sind unter anderem
Stücke zum 2. Weltkrieg, Holocaust, Krieg
in Vietnam sowie Tröstungen im Allgemeinen wie auch zum Kreuzweg entstanden.
Ein besonderes Werk stellt die„Klage
um den Gehängten“ dar, welches
im August 1944 entstand. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Bruder
der Künstlerin, Fritz-Dietlof von der
Schulenburg als Beteiligter am Attentat des 20. Juli 1944 zum Tode
verurteilt und hingerichtet.
Interessierte sind herzlich in die Ausstellung
eingeladen, die montags und mittwochs
von 8 bis17 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis18 Uhr sowie freitags von 8
bis 14 Uhr besichtigt werden kann.
SeniorenRAT
Geschäftsstelle
Dorfstraße 1
23968 Gägelow
• Tagespflege
• Verhinderungspflege
• Pflegedienste
• Essen auf Rädern
• Betreutes Wohnen
Rufen Sie uns an: 03841–227200
Pflege + med. Leistungen
Grevesmühlen
zu Hause Rehna Region:
- Dassow - Schönberg
Häusliche Krankenpflege Rudi Volk
Tel.: 038828 - 21550
rudi-volk@t-online.de
Edith Lipke (l.) von der Kirchgemeinde Gressow-Friedrichshagen übergibt
Annett Heller, Bereich Kultur, eine Zeichnung.
Mehrgenerationenhaus in Wismar ist Anlaufpunkt für Ehrenamt:
MITMACHZENTRALE NORDWESTMECKLENBURG in Wismar
Seit September gibt es eine neue Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement in
Nordwestmecklenburg: Die MITMACHZENTRALE Nordwestmecklenburg. Hier können
alle Menschen, die sich aktiv engagieren
möchten und eine neue Aufgabe suchen,
nachfragen, welche Möglichkeiten es für
ehrenamtliche Tätigkeiten in
ihrer Nähe gibt: sei es in der
Freiwilligen Feuerwehr oder
in einem Kulturverein, in einer
Gruppe, die den Naturschutz
fördert oder mit Gleichgesinnten, die ihre Kenntnisse
als Seniortrainer weitergeben
möchten.
Maike Frey und Petra Schröder arbeiten in
der MITMACHZENTRALE. Sie nehmen alle
Anfragen auf und suchen geeignete Ansprechpartner. Dafür benötigen sie Informationen aus allen Ämtern und Gemeinden
und von allen im Landkreis tätigen Organisationen und Vereinen: Welche ehrenamtlichen Aktivitäten gibt es in der jeweiligen
Region und wo werden Ehrenamtliche
gesucht? Diese Informationen werden in
einer Datenbank erfasst und dann an die
Ehrenamtlichen weitergegeben.
"Gerade in den ländlichen Regionen gibt
es viele Leute, die sich sinnvoll engagieren
möchten. Aber oftmals kennen sie nicht
die Projekte oder die Ansprechpartner. Hier
möchten wir helfen und sie in eine der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vermitteln"
erläutert Maike Frey die Kernaufgabe der
Mitmachzentrale. Sollten wir nicht gleich
eine geeignete Möglichkeiten finden, so
erfassen wir die Engagementwünsche: Was möchten Sie gern
machen, wann haben Sie Zeit,
wo könnten Sie hinfahren? Wir
melden uns dann, wenn wir ein
geeignetes Projekt gefunden
haben.
MITMACHZENTRALE vielen Bürgerinnen
und Bürgern ihren Interessen entsprechend
eine trägerunabhängige ehrenamtliche Tätigkeit zu ermöglichen und allen Vereinen
und Verbänden im Landkreis eine Plattform
zu geben, um ihre ehrenamtlichen Einsatzbereiche bekannt zu machen.
Kontakt: Wismar, Hans-Grundig-Str. 34
dienstags von 12 bis 17 Uhr und donnerstags von 8 bis 13 Uhr oder telefonisch in
Grevesmühlen unter 03881/ 7595-0 bzw.
in Wismar unter 03841/ 7123-0. E-Mail:
info@drk-nwm.de.
Am 24.September überreichte
Sozialministerin Birgit Hesse im Mehrgenerationenhaus in Wismar den Förderbescheid über 10.000 Euro an den DRK
Kreisverband Nordwestmecklenburg e.
V., der Träger der MITMACHZENTRALE
im Landkreis Nordwestmecklenburg ist.
Landrätin Kerstin Weiss freut sich über die
Einrichtung dieser Koordinierungsstelle für
ehrenamtliches Engagement im Landkreis
und unterstützt das Vorhaben gern.
Unter Nutzung seiner langjährigen Erfahrungen im ehrenamtlichen Bereich hat
es sich der DRK Kreisverband Nordwestmecklenburg zum Ziel gesetzt, mit der
Landrätin Kerstin Weiss, Sozialministerin Birgit Hesse, Ekkehard Giewald, Vorstandsvorsitzender DRK-Kreisverband NWM e.V., Kathrin Konietzke, Vorstand
DRK Kreisverband NWM e. V.(v.l.) anlässlich der Übergabe des Fördermittelbescheides für die MITMACHZENTRALE für ehrenamtliches Engagement in Wismar
Nordwestblick | 5
Nordwestmecklenburg aktuell
„Ich bin ich“ –
Fachtagung anlässlich des 25. Jahrestages der Friedlichen Revolution
am Ernst-Barlach-Gymnasium Schönberg im September erfolgreich beendet
Vor der eigentlichen Fachtagung stellten
Schüler des Gymnysiums ihre regionalgeschichtliche Ausstellung zum Thema „25
Jahre Mauerfall“ vor. Zusätzlich konnten
Besucher die Ausstellung des Mecklenburgischen Künstlerhauses mit dem Titel
„Gedächtnis der Bilder – Fotografien von
Joachim Thode aus dem Jahr 1995“ be-
sichtigen. „Uns führt heute ein ganz besonderer Anlass zusammen. Ein Anlass,
den man einerseits so nicht erwarten
konnte und der andererseits zu gravierenden Veränderungen vor allem für die
Menschen in der ehemaligen DDR, für
Gesamtdeutschland und Europa führte:
Die Friedliche Revolution vor 25 Jahren“,
betonte Landrätin Kerstin Weiss in ihrem
Grußwort.
Politikwissenschaftlerin
Dr.
Sandra
Pingel-Schliemann nahm Bezug auf
die regionalen Ereignisse in Nordwestmecklenburg seinerzeit. Der Vortrag von
Dr. Christian Rademacher befasste sich
mit der Beantwortung der Frage, wie wir
Podiumsdiskussion am Schönberger Gymnasium
uns mit der Geschichte der Friedlichen
Revolution auseinander setzen und wo
die Spuren im Heute zu finden sind. Keineswegs nur rückblickend wurde die Frage diskutiert, was aus den Protagonisten
vom Herbst 1989 und ihren politischen
Zielen geworden ist und ob sich wirklich viele Ostdeutsche vom politischen
Engagement nach 1990 verabschiedet
haben. Wer engagiert sich heute für die
Weiterentwicklung von Demokratie und
den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen…?
Natürlich wurde die oftmals gescholtene
Politikverdrossenheit und geringe Wahlbeteiligung diskutiert. Dr. Rademacher
konnte im Vergleich mit entwickelten
westlichen Demokratien viele dieser Vorwürfe relativieren. Als Vertreter
der Organisation „Dritte Generation Ost“ berichtete Christian
Nestler über das Netzwerk 3te
Generation
Ostdeutschland.
Höhepunkt aus Sicht des Veranstalters dürfte für die rund 60
interessierten Teilnehmer, darunter Kreistagspräsident Klaus
Becker, die moderierte Podiumsdiskussion mit Protagonisten
der Bürgerbewegung und Vertretern der jungen Generation
unter dem Titel „Was hat mich
damals bewegt – was bewegt
mich heute?“ gewesen sein.
Mit den Zeitzeugen Pastor i.
R. Dietrich Voß aus Schönberg,
dem ehemaligen Lehrer aus Bad
Kleinen, Hans Kreher und dem
ersten frei gewählten Bürgermeister a. D. Rudolf Pieper aus
Gadebusch diskutierten die Vertreterin der Organisation „Dritte
Generation Ost“, Antje Schröder mit Dorothea Ulfig und Tim
Eike Dittmann vom Ernst-Barlach-Gymnasiums Schönberg. Erfrischend und ermutigend die undogmatische Sichtweise
der jungen Gymnasiasten! So lautete die
Antwort der Schülerin Dorothea Ulfig auf
die Frage der Moderatorin während des
Podiumsgespräches – Wie sie sich fühle,
wenn sie heute in Hamburg oder Lübeck
ist – als Deutsche, als Mecklenburgerin
oder als „Ossi“? „Ich bin ich…“
Gute Stimmung und etwa 1000 Besucher beim 25jährigen Brückenfest der
Gemeinden Kneese (Nordwestmecklenburg) und Kittlitz (Schleswig-Holstein)
am Tag der Einheit mit der Feuerwehrkapelle Tramm. (Foto links)
„Demokratie-Aktie“ übergeben
Während des Rockfestivals „Jamel rockt den Förster“ übergab Landtagspräsidentin
Sylvia Bretschneider (r.) an Landrätin Kerstin Weiss (m.) eine „Demokratie-Aktie“ in
Höhe von 1000 Euro. Ebenfalls bei der Übergabe dabei: Landtagsabgeordnete Simone
Oldenburg und Uwe Wandel, Bürgermeister der Gemeinde Gägelow.Den Ankauf hatten die Mitglieder des Kreistages noch in der vorhergehenden Wahlperiode beschlossen. Mit einer solchen Aktie werden beispielsweise Veranstaltungen und Projekte von
Vereinen oder Verbänden unterstützt, die sich ehrenamtlich für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz einsetzen.
6 | Nordwestblick
Nordwestmecklenburg aktuell
55 Jahre Klasbachtaler Blasmusik Neukloster
Orchester feiert Jubiläum beim 3. Klasbachtaler Musiksonntag am 2.November
Klasbachtaler aus Neukloster feiern 55-jähriges Jubiläum
Der Verein „Klasbachtaler Blasmusik zu etwas ganz Besonderem, was sich
e.V. Neukloster“ blickt auf eine 55-jäh- auch in der Vielseitigkeit des Reperrige Geschichte zurück und widmet toires widerspiegelt, das von Böhsich seit jeher der traditionellen Blas- mischer Blasmusik über volkstümliche
musik in einer klassischen Egerländer Musik aus Mecklenburg mit maritimen
Besetzung á la Ernst Mosch. Dass hier Weisen bis hin zur Unterhaltungsmusik
Jung und Alt miteinander voller Freu- reicht.
de musizieren, macht dieses Orchester 2009 übernahm der heute 25jährige
Umweltingenieur
Malte
Praetorius die Leitung des
Ensembles. Mit seinem Engagement und Herzblut für
das Böhmisch-Mährische
spornt er die Musiker zu
musikalischen Höchstleistungen an. Diese Spielfreude sieht man nicht nur
den Musikern an, sondern
spiegelt sich auch in dem
beachtlichen Niveau dieses
Klangkörpers wider. Honoriert wurde dies kürzlich mit
dem Jugendkulturpreis des
Landkreises Nordwestmecklenburg.
Am 2. November 2014 feiert die Klasbachtaler Blasmusik ihr 55-jähriges Jubiläum und
lädt zum musikalischen Sonntagnachmittag mit klassischer Blasmusik in die
Stadthalle Neukloster ein. Ab 15 Uhr
erklingt ein abwechslungsreiches Programm, in dem die Musiker auch mit
solistischen Einlagen ihr Können präsentieren.
Mit schwungvollen Rhythmen und bekannten Schlagern spielt das Orchester
anschließend abwechselnd mit ihren
Gästen, der Wendorfer Blasmusik,
zünftig zum Tanz auf – Singen, Tanzen und Schunkeln sind ausdrücklich
gewünscht. Von „Rosamunde“ über
den zünftigen Marsch „Alte Kameraden“ bis hin zum „Schneewalzer“
wird für die Ohren eines jeden Blasmusikliebhabers etwas dabei sein. Für
das leibliche Wohl mit Kaffee, Kuchen
und anderen Getränken sowie einen
herzhaften Imbiss sorgt die Konditorei
Lüth.
Eintritt: 7 Euro Vorverkauf, 8 Euro Tageskasse, Kartenverkauf im Seniorentreff Neukloster, in allen Filialen der
"Konditorei Lüth", Restaurant „Kiek
in“ in Wismar/Wendorf, Raumausstattung B. Riek Neukloster, Touristinformation Neukloster Reservierungen
telefonisch unter: 03841/2445163,
0173/6426579 oder per Email
kontakt@klasbachtaler.de
Weitere Infos: www.klasbachtaler.de
Standing Ovations für Blasorchester der Kreismusikschule
und „Danzlüd ut Wismer“ in Holland
Wir, einige Musiker und Musikerinnen
des Blasorchesters der Kreismusikschule „Carl Orff“, und die Tänzer und
Tänzerinnen der Tanzgruppe „Danzlüd
ut Wismer“ sind beim SIVO-Festival im
niederländischen Odoorn aufgetreten.
Diese Veranstaltung ist eines der größten internationalen Folklore-Festivals
und das größte seiner Art in den Niederlanden.
Wir Mecklenburger hatten dort die
Ehre, Deutschland zu vertreten.
Nachdem wir abends in Odoorn angekommen waren, wurden wir nach
einem kleinen Snack herzlich von
unseren Gasteltern empfangen, die
ein paar Dörfer weiter in Osterhesselen wohnten. Zu Beginn des Festivals
marschierten wir zusammen mit 14
anderen Gruppen, die unter anderem
aus Costa Rica, Argentinien und Taiwan kamen, über das Festival-Gelände. Danach stellten sich alle mit einem
kurzen Tanz vor.
Die Leiter der beiden Ensembles, Rosemarie Voß und Hartwig Kessler, wur-
den zusammen mit den Vertretern der
anderen Delegationen während eines
Empfangs durch den Leiter des SIVOFestivals und den Bürgermeister von
Odoorn herzlich begrüßt.
An den nächsten Tagen hatten wir
dann sehr viele Auftritte auf den vier
verschiedenen Bühnen. Unter anderem
auch einmal in dem großen Gala-Zelt,
in dem auch das niederländische Fernsehen dabei war und alle Zuschauer
uns am Ende mit Standing Ovations
ehrten.
Musiker aus Nordwestmecklenburg
waren auch dabei, als das „Worldorchestra“ spielte. Es setzte sich aus über
50 Musikern aller teilnehmenden Länder zusammen.
Am Sonntag gab es noch eine Überraschung für Rosemarie Voß: Sie wurde
anlässlich ihres 76. Geburtstages zu
einem Extra-Tanz auf der Bühne vor
Hunderten von Zuschauern eingeladen.
Beim offiziellen Festival-Ende marschierten alle mitwirkenden Nationen
durch die Straßen Odoorns und über
das Festival-Gelände – allen voran
die Musiker und Tänzer aus Nordwestmecklenburg. Für alle war es ein
erhebendes Gefühl, wie ihnen Tausende Zuschauer zugejubelt haben
und wie abschließend die Fahne jedes
teilnehmenden Landes, an Luftballons
befestigt, in die Luft geschickt wurde.
Von unseren Gasteltern bekamen wir
zum Abschied Blumen und viele nette
Worte. Insgesamt war es für alle eine
sehr anstrengende Woche, aber eine
sehr schöne zugleich, die keiner so
schnell vergessen wird.
Marie Hardow, Gostorf
Während einer Pause auf dem Festivalgelände im holländischen Odoorn
Nordwestblick | 7
Nordwestmecklenburg aktuell
Eindrucksvolle Fotomotive
zu den Themen „Typisch Mecklenburg“ und „Schietwetter“
71 Teilnehmer am 29. Kreisfotowettbewerb / Kreisfotoschau bis zum Jahresende in der Malzfabrik
Der Jury des 29. Kreisfotowettbewerbs
lagen insgesamt 259 Fotos zur Bewertung vor – 78 davon sind jetzt in der
Kreisfotoschau zu sehen. Das vom Fotoclub 82 für das Wettbewerbsjahr ausgeschriebene Hauptmotto lautete: "Wo
die Seele lächelt – typisch Mecklenburg". Das Sonderthema war mit dem
vielsagenden Titel „Schietwetter“ überschrieben.
Den ersten Preis zum Hauptthema „Typisch Mecklenburg“ erhielt Andreas Klug
aus Gadebusch für das Schwarz-Weiß
-Motiv "Anno 2013", welches spielende
Kinder vor einem Haus in seiner Heimatstadt zeigt.
Wie schön auch „Schietwetter“ sein
kann, bewiesen die hierzu eingereichten
Aufnahmen. „Wenn ich diese Fotos betrachte, dann vergesse ich das schlechte
Wetter dabei“, beschrieb Gerhard Rappen, 1. Stellvertreter der Landrätin während der Begrüßung seinen Eindruck.
„Sie besitzen wirklich ein ganz besonderes Gespür und ein geschultes Auge“,
bescheinigte er den Fotografen und
dankte ihnen für die Gestaltung des
Kreisfotowettbewerbs und somit auch
der Kreisfotoschau. Über den ersten
Preis zum Thema "Schietwetter" durfte
sich Caroline Dubbe aus Rostock freuen.
Den Sonderpreis der Landrätin Kerstin
Weiss erhielt der Wismarer Gerd Falk für
„Der Teufel“ aus dem Theaterstück „Jedermann“. Ausschlaggebend für die Jury
war hierbei, dass das in diesem Sommer
in der Wismarer Georgenkirche aufgeführte Stück für die Kreativität der Kultur
in Nordwestmecklenburg steht.
Weitere Sonderpreise der Hanse- und
Kreisstadt Wismar, der Stadt Grevesmühlen, der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest und des Heimatvereins Grevesmühlen wurden vergeben.
Für den 30. Kreisfotowettbewerb sagte
Gerhard Rappen den Fotofreunden mit
Udo Meier, Vorsitzender des Fotoclubs 82
in Grevesmühlen, an der Spitze bereits
die Unterstützung des Landkreises zu.
Geöffnet ist die Kreisfotoschau im Kreistagssaal der Malzfabrik und der angrenzenden Malz-Galerie montags und
mittwochs von 8 bis17 Uhr, dienstags
und donnerstags von 8 bis18 Uhr sowie
freitags von 8 bis 14 Uhr.
Gerd Falk aus Wismar (r.) erhält für sein Foto "Der Teufel" den Sonderpreis
der Landrätin. Es gratulieren Gerhard Rappen, 1.Stellv. der Landrätin (2.v.r.),
Udo Meier, Vorsitzender des Fotoclubs 82 und Annett Heller, Mitarbeiterin
für Kultur beim Landkreis .
Siegerfoto zum Thema "Typisch Mecklenburg"
von Andreas Klug aus Gadebusch
Eine Anerkennung für das Foto von Udo Meiers
Sicht auf "Typisch Mecklenburg"
"Der Teufel" – Sonderpreis der Landrätin für das
Foto von Gerd Falk aus Wismar
"Licht in Sicht " heißt das Siegerfoto zum Thema
"Schietwetter" von Carolin Dubbe aus Rostock
Eine Anerkennung für die "Bernsteinsucher" von
Anne Dubbe aus Grevesmühlen
Der Sonderpreis des Bürgermeisters der Stadt
Wismar geht an das Foto von Thomas Witter aus
Barnekow/Groß Woltersdorf
8 | Nordwestblick
Nordwestmecklenburg aktuell
Mit Schwung in die neue EU-Förderperiode –
der Landkreis Nordwestmecklenburg stellt sich für die Förderung der ländlichen Entwicklung konzeptionell neu auf
Öffentliche Informationsveranstaltung am 15. Oktober 2014
Auch in der neuen EU-Förderperiode
von 2014 bis 2020 ist der Europäische
Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) das
entscheidende Förderinstrument, wenn
es um Entwicklungsprojekte im ländlichen Raum geht. Neu ist die Forderung
des Bundes und der Europäischen Union nach einem Integrierten Ländlichen
Entwicklungskonzept (ILEK). Will der
Landkreis auch weiterhin Fördermittel
für seinen ländlichen Raum erhalten, ist
ein ILEK zwingende Voraussetzung. Förderthemen der integrierten ländlichen
Entwicklung sind z. B. die Dorferneuerung, der ländliche Wegebau, die kleinteilige touristische Wegeinfrastruktur,
Einrichtungen zur Grundversorgung
sowie kulturelles Erbe und Breitbandversorgung. Es geht also darum, den ländlichen Raum als Arbeits-, Lebens- und
Erholungsraum attraktiv zu erhalten.
Ausgehend von der demografischen Entwicklung wird im ILEK zunächst die Ausgangssituation in den Amtsbereichen
und Gemeinden des Landkreises analysiert. Aus einer Stärken-SchwächenAnalyse werden dann Entwicklungsziele
und Handlungsschwerpunkte abgeleitet
und Leitprojekte beschrieben. Mit Hilfe eines daraus formulierten Leitbildes
kommt man schließlich zur Entwicklungsstrategie. Der gesamte ILEK-Pro-
zess soll von einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung getragen werden, damit
nicht am tatsächlichen Bedarf vorbei
geplant wird. Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat die Erarbeitung des
ILEK nach einem Teilnehmerwettbewerb an die DSK Deutsche Stadt- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft
mbH mit ihrem Büro in Wismar vergeben. Parallel zum ILEK müssen auch für
LEADER neue Konzepte erstellt werden.
Die im Landkreis Nordwestmecklenburg tätigen Lokalen LEADER Aktionsgruppen (LAG) Westmecklenburgische
Ostseeküste WMO und Mecklenburger
Schaalseeregion Biosphärenreservats-
region MSR, erarbeiten ihre Strategien
für Lokale Entwicklung (SLE) und beteiligen sich am Wettbewerb zur Auswahl
von Lokalen Aktionsgruppen in MV. Um
Bürgermeister, Verwaltungen, Vereine
und Verbände, aber auch Unternehmer
sowie Bürgerinnen und Bürger über
ILEK und SLE zu informieren, laden
Landkreis und DSK sowie die LAG ‘n
alle Interessierten zu einer öffentlichen Auftakt- und Informationsveranstaltung ein. Diese wird stattfinden am
15. Oktober 2014 von 18 bis 20 Uhr
in der Malzfabrik Grevesmühlen
Interessierte sind herzlich willkommen.
„Kinder musizieren für Kinder“ in Selmsdorf
Im Rahmen der beliebten Reihe „Kinder musizieren für Kinder“ laden die
Kreismusikschule „Carl Orff“ Nordwestmecklenburg und die Gemeinde Selmsdorf am Sonnabend, dem 8. November,
um 16 Uhr in die Selmsdorfer Sporthalle
ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Aufführung des musikalischen
Märchens „Peter und der Wolf“ sowie
Auszüge aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“, dargeboten vom
Blasorchester der Kreismusikschule unter der Leitung von
Hartwig Kessler. Durch das Programm
führt die Musikschulpädagogin
Alla Slavina. Sie lädt zum gemeinsamen Singen ein und
stellt die einzelnen Orchesterinstrumente vor, die die Kinder
auch selbst ausprobieren dürfen.
Kartenvorbestellungen (auch für Gruppen oder Schulklassen) nimmt die Kreismusikschule, unter Tel. 03881/719688,
per Fax 03881/719685 oder per E-Mail
(kms-nwm@t-online.de) entgegen.
Praktizierte Nächstenliebe: Weihnachtsaktion 2014 für Kinder in Albanien
Päckchen packen vom 11. bis 22. November
Manchmal ist es so einfach, anderen
zu helfen und Freude zu bringen – z. B.
durch ein liebevolles Weihnachtspäckchen für Kinder, die das ganze Jahr über
Mangel kennen. Mit seiner Weihnachts-
aktion bringt der Christliche Hilfsverein
Wismar e.V. (CHW) unter seinem Vorsitzenden Frieder Weinhold jedes Jahr
Weihnachtsfreude zu tausenden Kindern
in Albanien.
Die albanische CHW-Mitarberin Manjola Lushka verteilt Weihnachtspäckchen in einer Schulklasse in Poroçan. Eines der Prinzipien der CHW-Weihnachtsaktion ist, dass alle Schüler einer Schule ein Päckchen bekommen –
unabhängig von Alter, Familie, Religion etc.
Foto: Heide Koth
Liebe, die ankommt
Schlechte Straßen, fast keine Arbeitsplätze, mangelhafte medizinische Versorgung – das Leben in den albanischen
Bergdörfern ist hart. Die meisten Familien
haben kaum ein Einkommen außer dem,
was sie für den Eigenbedarf anbauen.
Darunter leiden auch die Kinder. Für
Schulhefte, Spielzeug und sogar Arztbesuche ist in vielen Familien einfach kein
Geld vorhanden.
Der Christliche Hilfsverein Wismar
e.V. (CHW) setzt sich seit vielen Jahren für die Menschen
in den abgelegenen albanischen Bergdörfern ein. Neben Hilfslieferungen unterhält der Verein ein Wohnheim
für Schüler, die sonst nicht zur
Schule gehen könnten, und einen Pflegedienst für alte und kranke
Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt ist
die jährliche Weihnachtsaktion. Bei der
Verteilaktion 2013 waren 30 ehrenamtliche Helfer und 8 Geländefahrzeuge im
Einsatz; 2500 Weihnachtspäckchen haben sie in den ersten beiden Dezember-
wochen an 30 Schulen und Kindergärten
in die Hände der Kinder übergeben.
Sie können mitmachen
Packen Sie ein Päckchen. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.chwev.
de/weihnachten
Im Christlichen Hilfsverein Wismar, am
Turnplatz 4, werden zusätzlich 600 Päckchen für Kinder in Albanien gepackt.
Dazu sind viele fleißige Hände und
Sachspenden, die Kinder erfreuen, nötig. Wer nicht selbst
ein Päckchen packen kann,
kann mit einer kleinen
Sachspende helfen. Besonders gebraucht werden
neuwertige
Kuscheltiere
(Handgröße), kleines Spielzeug, Werbe-Kugelschreiber,
Schulbedarf wie Filzstifte, Buntstifte, Hefte A5, Duschbad, Shampoo,
Haut- und Zahncreme.
Wer gern beim Packen helfen möchte, kann sich unter der Telefonnummer
03841/225320 informieren. Gepackt
wird vom 11. bis zum 22. November.
Nordwestblick | 9
Nordwestmecklenburg aktuell
„Nur Fliegen ist schöner!?“ –
Eine neue Sonderausstellung im phanTECHNIKUM in Wismar
Das phanTECHNIKUM lädt jetzt zu einer
neuen Sonderausstellung ein. „Nur Fliegen ist schöner?! – Die Marine entdeckt
die dritte Dimension – Marineflieger
1913-1919“ ist bis zum 4. Januar 2015
zu sehen.
Im Mittelpunkt stehen zwei großformatige Fotoalben aus dem Nachlass des auf
der Flugwerft Wilhelmshaven beschäftigen Werkmeisters Tonius Pollmann.
Auf mehr als 100 Blättern dokumentieren sie in brillanter Qualität und sehr detailliert den Fertigungs- und Erprobungsprozess von Flugzeugen. Als Großfotos
in der Ausstellung geben sie gemeinsam
mit seltenen Originalen dem Besucher
einen plastischen Eindruck von der Lebenswelt der Flieger und Konstrukteure.
Hintergrund: Ab dem Jahr 1909 erwog
die deutsche Kaiserliche Marine die Verwendung von Luftschiffen und Flugzeugen für ihre Zwecke. Schließlich verfügte
Kaiser Wilhelm II. am 3. Mai 1913 die
Aufstellung von Marinefliegerkräften
in Berlin-Johannisthal und Putzig bei
Danzig. Dieses Datum gilt seither als
Geburtsstunde der Marinefliegerei in
Deutschland. 1914 wurde in Wilhelmshaven die Marine-Flieger-Abteilung II
aufgestellt.
Im selben Jahr fand in Hohe Düne/
Warnemünde ein Seeflugtag statt, der
die Entwicklung eines einheitlichen deutschen Seeflugzeugtyps zum Abschluss
bringen sollte. Im Verlauf des Ersten
Weltkrieges wuchs die Truppengattung
rasch; Flugzeuge setzten sich aufgrund
der höheren Flexibilität und geringeren
Kosten gegenüber dem konkurrierenden
Waffensystem „Luftschiff“ durch.
Die hohe Zahl von 1.166 verlorenen Maschinen und die weitaus größere Zahl an
Toten verweist darauf, dass die Faszination des Fliegens im Ersten Weltkrieg ihre
Unschuld verlor. Daher das Fragezeichen
hinter dem Ausstellungstitel „Nur Fliegen ist schöner!?“.
Die Ausstellung entstand in Kooperati-
Marineflieger auf dem Flugplatz Rostock-Hohe Düne, 1918 © TLM
on des Deutschen Marinemuseum Wilhelmshaven mit dem Militärhistorischen
Museum der Bundeswehr – Flugplatz
Berlin-Gatow.
Öffnungszeiten phanTECHNIKUM
September – Mai | Di – So | 10 – 17 Uhr
Juni – August | Di – So | 10 – 18 Uhr
Neuer Start ins Berufsleben
Landrätin Kerstin
Weiss (r.) gratuliert zur
erfolgreichen Ausbildung beim Landkreis
Nordwestmecklenburg:
Jenny Conell,
Susanne Ritter (vorn)
sowie Phillip Müller
und Merlene Bullert –
es fehlt Tina Jahnke.
Landrätin Kerstin Weiss
(r.) begrüßt neue Auszubildende:
Ellen Jordanow,
Miriam Korowski (vorn),
Katrin Hille und
Louanne Nieny –
es fehlt Moritz Sperling.
KaSo Wismar sucht alte und
gebrauchte Stühle
Stuhlparade des Kunstverein KaSo in Wismar
10 | Nordwestblick
Der Kunstverein KaSo Wismar e.V. (Kreativ
arbeiten, Soziales organisieren – das sind
19 Kunsthandwerker und Kunstfreunde,
die sich im Jahr 2004 zu einem Verein
zusammengeschlossen und ihr Domizil in
der ABC-Straße haben. Ihre Ziele sind: Alle
Kunstrichtungen in das gesellschaftliche
und kulturelle Leben der Region zu integrieren, die Organisation von Fachmärkten
und Ausstellungen, Kursangebote in vielen
verschiedenen Kunsthandwerksrichtungen
wie Töpfern, Filzen, Textilgestaltung usw.
Des weiteren werden Ferienangebote für
Kinder und Erwachsene sowie Kreativange-
bote für Geburtstagsfeiern, Betriebsfeiern
u.a. gestaltet. Hauptanliegen ist die Gestaltung sozialer Projekte. Die beiden größten
Veranstaltungen sind der Pöttermarkt und
die Stuhlparade in Wismar. Für die Stuhlparade 2015 werden dringend alte und
gebrauchte Stühle zum wieder aufarbeiten
gesucht. Diese werden dann anlässlich der
Stuhlparade gegen eine Spende abgegeben, womit die Sozialarbeit des Vereins
finanziert wird.
Weitere Informationen unter
www.kaso-wismar.de oder auf der Facebook-Seite des Kunstvereins KaSo.
Nordwestblick | 11
Hier ist was los…in Nordwestmecklenburg und Wismar
„Ohne Titel.“
– Atelierleiter der Hochschule Wismar stellen auf
Schloss Wiligrad aus
Vom Aquarell bis zum elektronischen
Couchtisch – Die Atelierleiter der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar
stellen für rund vier Wochen im Kunstverein Wiligrad e.V mehr als vierzig
gestalterische und künstlerische Einzelarbeiten aus.
Im Berufsalltag in der Modellwerkstatt,
dem Fotolabor oder im CAD-Pool der
Fakultät Gestaltung der Hochschule
Wismar tätig, sind die gezeigten Arbeiten darüber hinaus entstanden. Die elf
ausstellenden Atelierleiter treten aus
ihren Werkstätten heraus und
präsentieren jene Arbeiten, die sonst
hinter verschlossenen Türen liegen.
Möbelentwürfe, Metallarbeiten und
Leuchten finden sich neben Grafiken
und Fotografien oder auch Objekten
und Skulpturen wieder.
Die Ausstellung ist bis zum 2. November 2014 immer von Dienstag bis Samstag,10 bis 17 Uhr, und Sonntag, 11
bis 17 Uhr, geöffnet. Eintritt 3,50/2,50
Euro.
Herbstfreizeit
für Kinder
Die Heimvolkshochschule Vogelsang
veranstaltet vom 20.10. bis 24.10.2014
eine Kinderfreizeit zum Erleben und Erholen. Die Kinder im Alter von 8 bis 12
Jahren schlafen in Mehrbettzimmern im
Gutshaus und werden durch die hauseigene Küche versorgt.
Programm: Tagesausflug, Reiten, Kreatives Gestalten, Videoabend, Klönen
und neue Freunde finden, Versorgen von
Pferd, Esel, Meerschwein und Zwergkaninchen, Sport und Spiel an der frischen
Luft, Strandwanderung.
Anmeldungen unter: 038426 / 203 50
von 8.00 bis 12.00 Uhr oder
HVHS-Vogelsang-eV@t-online.de
12 | Nordwestblick
Bibliotheksnacht
"Klassisch modern"
im Wismarer Zeughaus
Am 25. Oktober öffnet die Wismarer
Stadtbibliothek im Zeughaus in der
Ulmenstraße ihre Türen zu einer ungewöhnlichen Zeit, um ihre Besucher zu
empfangen. Um 18 Uhr wird das Programm, das dieses Jahr unter dem Motto "Klassisch modern" steht, mit einem
Auftritt der Wismarer Musikschüler eröffnet. Danach geht es bunt zu: Der Schauspieler Wolf Butter stellt die Autoren Kurt
Tucholsky, Erich Kästner und Wilhelm
Busch in jeweils 20-minütigen Auftritten
vor. Die Kinder erwartet die beliebte Stationenreise in der Kinderbibliothek. Die
Erwachsenen können währenddessen
Bücher kaufen und tauschen und in der
"Chill-out-Lounge" gleich in diese eintauchen, oder den Stummfilmen des Filmbüros folgen. Der Bibliotheksverein tischt
dazu auf. Ein Quiz, das sich ganz um die
Medien der Bibliothek dreht, rundet den
Abend ab. Mit Spannung wird die Auslosung der Gewinner der Aktion "Mein
Lieblingstitel" erwartet. Daran kann sich
jeder übrigens noch bis zum 20. Oktober
beteiligen. Die Einzelheiten zu dieser Aktion, bei der als Hauptpreis ein Büchergutschein über 100 Euro winkt, können
auf der Website http://stadtbibliothek.
wismar.de/Veranstaltungen/tabid/45/
ModuleID/417/ItemID/1194/mctl/EventDetails/Default.aspx nachgelesen werden.
Als krönender Abschluss wird die Schauspielerin und Sängerin Katrin Rienow die
Gäste verabschieden. Der Eintritt ist frei.
3. Lützower
Zumba-Disco-Party
Am 8. November 2014 findet von 17 bis
19 Uhr die 3. Lützower Zumba-Disco-Party mit Giszmo und David in der Lützower
Sporthalle, Pokrenter Straße statt. Nähere
Informationen dazu auf der Internetseite
des Lützower Sportvereins: www.sg-tkluetzow.de und www.giszmove.de
16. ApfelTag am 19. Oktober
am PAHLHUUS in Zarrentin
Apfelsortenbestimmung, Apfelsaftpressen, Basteln und Apfelprodukte
Am Sonntag, dem 19. Oktober dreht sich am Informationszentrum PAHLHUUS in
Zarrentin wieder alles um den Apfel. Zu Gast ist der Sortenexperte Jens Meyer aus Kuhlrade. Wer noch unbekannte Apfel- oder Birnensorten im Garten hat, der kann jeweils
gegen eine Spende von 2,- Euro pro Sorte seine Äpfel in der Zeit von 10-16 Uhr bestimmen lassen. Interessierte sollten mindestens 4 Äpfel bzw. Birnen pro Sorte mitbringen.
Der Gut Hermannshagen e.V. ist wieder mit einer Apfelsaftpresse da. Wer möchte, kann
aus seinen eigenen Äpfeln (ab 100 kg) naturbelassenen Apfelsaft pressen lassen. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 0151/56791554 an. Weiterhin
steht auf dem Programm u.a. eine Apfelsortenausstellung.
HUBERTUSTAG
am Kreisagrarmuseum
am 31. Oktober
im Mittelpunkt von EINBLICKE 17
Gemeinsam mit dem Hegering Dorf
Mecklenburg gestaltet das Kreisagrarmuseum in Dorf Mecklenburg einen
familienfreundlichen Tag zu den Themen
jagdliches Brauchtum, Hege, Pflege und
umweltgerechtes Verhalten. Am 31. Oktober stehen von 10 bis 16 Uhr folgende
Aktivitäten auf dem Programm:
• Infomobil des Kreisjagdverbandes
NWM
• virtuelles Schießkino
• Bogenschießen mit den Rittern der
„Wiege Mecklenburgs“
• Vorführung Jagdhundeausbildung
• Wissenstest (Quiz) rund ums Thema
• Basteltisch
• Einlagen der „Schuppenwildjäger“
(Angelverband)
• musikalisches Brauchtum mit Jagdhornbläsern des Landkreises
• kulinarisches aus Feld, Flur, Brauerei
und Stall...
• und: 12 bis 15 Uhr Falkner Oliver
Peipe mit seinen Greifen
Der Hubertustag findet unter „freiem
Himmel“ statt. Unkostenbeitrag 2 Euro
pro Erwachsener.
EINBLICKE 17 zwischen Schaalsee und
Salzhaff beinhaltet Beiträge der Internationalen Tagung vom 12. bis 14.Oktober
2012 anlässlich der größten Feldschlacht
im Nordischen Krieg vor 300 Jahren im
Ortsteil Wakenstädt der Stadt Gadebusch.
Die kulturhistorische Tagung gehörte neben der Nachstellung des historischen Biwak vom 6.bis 8.Juli 2012 zu den großen
Höhepunkten im Jubiläumsjahr. Das Biwak gestalteten seinerzeit hunderte Darsteller aus Teilen Europas in historischen
Uniformen. Mit dabei war die Kamera
von der Media Mare GmbH Wismar. Im
Ergebnis entstand eine Filmdokumentation, die der Broschüre beiliegt.
Die Konferenz beschäftigte sich nicht nur
mit dem unmittelbaren Schlachtgeschehen, sondern auch mit der dramatischen
Situation für die Bevölkerung, die etwa
34 000 Soldaten zusätzlich zu versorgen
hatte. Der Originalplatz der Schlacht kann
jederzeit besucht werden. Der Kulturhistorische Verein von
1712 e.V. bietet auf
Anmeldung kompetente Führungen an.
In der Gadebuscher
Museumsanlage
kann die Schlacht
als Diorama verfolgt
werden.
Falkner Oliver Peipe mit einem
Bussard
Die
Ausgaben
der Serie „EINBLICKE“ sind im Bürgerbüro des
Landkreises in Grevesmühlen, Malzfabrik, in ausgewählten Buchhandlungen
in Schönberg, Gadebusch, Grevesmühlen, Wismar, Schwerin sowie im MEZ
Gägelow erhältlich. Außerdem werden
sie angeboten im Grenzhus Schlagsdorf
,Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg,
in der Kloster- und Stadtinformation
Rehna, im Volkskundemuseum Schönberg, Heimatmuseum Insel Poel, Stadtmuseum Grevesmühlen, Fremdenverkehrs- und Informationszentrum Klütz
und beim Kunstverein Wiligrad e.V.
Rund um das jagdliche Brauchtum für die ganze Familie auf der
Märchenwiese des Museums am
Reformationstag von 10 bis 16 Uhr
Literaturhaus Uwe Johnson
in Klütz:
Literatur Gestern
und Heute“
Freitag, 7. November 2014, 19.30 Uhr
Lesung und Gespräch mit Benjamin
Lebert „Mitternachtsweg“ Benjamin Lebert wurde 1999 mit seinem von der Kritik hoch gelobten autobiographischen
Debütroman „Crazy“ berühmt. Jetzt ist
sein neuer Roman „Mitternachtsweg“
erschienen und diesen wird er im Literaturhaus vorstellen. Eintritt: 8/ 5 Euro
Schlacht bei
Gadebusch
Hier ist was los…in Nordwestmecklenburg und Wismar
Zum 6. Mal:
Nordwestmecklenburger Wildwochen
Ausgewählte Restaurants bieten Gerichte heimischer Wildarten
Am Sonnabend, dem 18.11.2014 werden im MEZ-Gägelow zum 6. Mal die Nordwestmecklenburger Wildwochen eröffnet. An diesem Tag dreht sich im MEZ alles um das
Thema Wildbret und Jagd. Der Schaukoch Holger Sudmann zeigt, wie Wild richtig zubereitet wird und kosten kann man auch. Wer`s rustikaler mag, wird beim Wildschwein am
Spieß zulangen. Vor Ort kommt man auch mit regionalen Jägern in Kontakt, die Ihnen
gern Ihre zukünftige Wildfleisch-Quelle verraten.
Die Aktion des Kreisjagdverbandes in Kooperation mit dem MEZ und ausgewählten
Restaurants in Nordwestmecklenburg soll dazu beitragen, das wertvolle und gesunde
Wildbret, das in heimischen Wäldern aufgewachsen ist, stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Kein Tier wächst gesunder auf als das Wildtier. Es ernährt sich davon,
was ihm schmeckt, während in industriellen Mastanlagen das gefressen werden muss,
was im Trog landet. Deshalb wächst das Wildfleisch langsamer, lagert weniger Fett ein
und ist damit hundertprozentig ökologisch. Nachdem die Maisfelder abgeerntet sind,
werden jetzt verstärkt Wildschweine erlegt, deren Reproduktionsrate bei 200% liegt,
d.h. ohne Jagd würde sich der Bestand von 100 Wildschweinen innerhalb eines Jahres
auf 300 vergrößern, im Folgejahr auf 900 und …
Die Gastronomen im Landkreis freuen sich auf Ihren Besuch. Jeder hat auf seine Art
Wildgerichte im Programm. Neu hinzugekommen sind übrigens das Baumhaus in Klein
Pravtshagen und das Restaurat „Station Burgsee“ in Gadebusch. Dann kann man nur
sagen: Guten Appetit!
Schwarz/NWM KJV
Im Land der Hirsche
AUSSTELLUNG
WILDTIERMALEREI
UP SCHWARZ
Hubertustage 2015
Der Kalender Hubertustage von UP
Schwarz mit Gemälden und Zeichnungen wildlebender Tiere unserer
Heimat erscheint nun schon im 17.
Jahr. Auf 500 Exemplare limitiert ist er
im Buchhandel oder direkt im NWMVerlag in Grevesmühlen für 15,– Euro
erhältlich. Viele Naturfreunde und Jäger sichern sich das handsignierte Exemplar seit Jahren.
Erhältlich im Buchhandel oder bei uns:
NWM-Verlag Grevesmühlen, Große
Seestraße 11, 23936 Grevesmühlen
Tel.: 03881-2339, www.nwm-verlag.de
E R Ö F F N U N G
MEZ GÄGELOW
18.11. 11 UHR
GEMÄLDE &
ZEICHNUNGEN
Die Bibel für nachhaltige
Rotwildbewirtschaftung
Der Autor Klaus Puppe gilt als einer der
profundesten Kenner des Rotwildes in
Deutschland. Gemeinsam mit 20 CoAutoren hat er ein einzigartiges Werk
über diese größte Schalenwildart in
Mecklenburg-Vorpommern geschaffen.
Als Grundlage galt das Werk „Das Rotwild im Land der Seen und Wälder“ aus
dem WAGE-Verlag, das nun wesentlich
erweitert geographische Lücken schließt.
Über die Entstehung und Entwicklung
der sehr unterschiedlichen Lebensräume,
deren Wiederbesiedlung durch das Rotwild nach 1945 und deren Bestandsentwicklung über die DDR-Zeit bis heute,
zeichnen die Autoren ein umfassendes
Bild dieser faszinierenden Wildart.
Der Maler Werner Siemers hat die 130
stärksten Hirschgeweihe, unter ihnen
auch den Pommern-Giganten aus 2014,
eindrucksvoll in Szene gesetzt.
Der Autor beschränkt sich jedoch nicht
nur auf die Auswertung der Zusammenhänge von Körper- und Geweihentwicklungen des Rotwildes in den Altersklassen. Die seit Jahrzehnten geführten
Streckenstatistiken im Osten Deutschlands erlauben es dem Autor zudem, aus
deren Analyse Schlussfolgerungen zu
ziehen und wissenschaftlich fundierte
Empfehlungen für eine nachhaltige Rotwildbewirtschaftung in ganz Deutschland zu geben.
Die Deutsche Wildtier Stiftung ruft nicht
nur im Interesse der Jägerschaft dazu
auf, mit dem Rotwild als heimische Wildart verantwortungsbewusst umzugehen
und es für die Nachwelt zu erhalten.:
Erhältlich im Buchhandel oder bei uns:
NWM-Verlag Grevesmühlen, Große Seestraße 11, 23936 Grevesmühlen
Tel.: 03881-2339, www.nwm-verlag.de
Nordwestblick | 13
Nordwestmecklenburg aktuell
Baumeister Biber: Fleißig und illegal
95 Biberfamilien leben im Naturpark Sternberger Seenland
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war
der Biber in weiten Teilen Europas durch
Bejagung ausgerottet. In Deutschland
waren schon im späten Mittelalter ganze Gebiete biberfrei. Ein Jagdmotiv war
das sogenannte „Bibergeil“ (Castoreum),
ein Sekret aus den Drüsensäcken des Bibers, welches den Tieren zur Fellpflege
und zur Reviermarkierung dient. Es beinhaltet unter anderem Salizylsäure, den
Grundstoff des Medikaments Aspirin.
„Bibergeil“ wirkt daher fiebersenkend,
schmerzlindernd und antirheumatisch.
Durch Auswilderungen und konsequenten
Schutz konnten sich die Biberbestände in
den vergangenen Jahrzehnten erholen. In
Wiedervernässungen, die für die Entwicklung von Feuchtlebensräumen und
Mooren von Vorteil sind. Der Biber ist
das einzige Tier, das seinen Lebensraum
in diesem Umfang aktiv wasserbaulich
gestaltet. Seine Bautätigkeit kann jedoch auch Probleme verursachen: Ohne
fachkundiges Bibermanagement kann es
lokal zur kleinflächigen Überflutung von
Acker- und Wiesenflächen, Wohngebieten und Kleingartenanlagen kommen.
Bei den Bauwerken des Bibers
handelt es sich eindeutig um Gewässerausbau, für den gem. § 68
Wasserhaushaltsgesetz ein kompliziertes Genehmigungsverfahren
Biber im Grünen
Deutschland leben jetzt ca. 8.000 Tiere,
wovon ca. 1.500 in Mecklenburg-Vorpommern gezählt wurden. In Nordwestmecklenburg kommt der Biber hauptsächlich
im Naturpark Sternberger Seenland vor.
Das letzte Bibermonitoring ergab dort
ein Vorkommen von ca. 95 Biberfamilien.
Das Zentrum eines Biberrevieres bildet
die Biberburg. Sie besteht aus Holzknüppeln, die zu einem Haufen zusammengetragen und mit Schlamm, Erde und
Pflanzenmaterial abgedichtet werden. Im
Inneren der Burg befinden sich Kammern,
in denen die Biber den Tag verbringen
und schlafen. In die Burg führen Erdröhren, deren Eingänge immer unter dem
Wasserspiegel liegen. Wenn der vorhandene Lebensraum nicht optimal ist, baut
der Biber zusätzlich Staudämme. Dies
ist insbesondere dann notwendig, wenn
der Wasserstand starken Schwankungen
unterliegt. Ziel des Dammbaus ist es,
über dem Eingang zum Wohnbau einen
ausreichenden Wasserstand und um die
Burg herum einen schützenden Wasserbereich zu sichern. Durch die Dämme
sorgt der Biber für Überstauungen und
14 | Nordwestblick
Anhörung seines Besitzers - durch
den heimlichen Einbau von sogenannte „Bibertäuschern“ sabotiert.
Bibertäuscher sind Rohre, welche die
Stauwirkung des Biberdamms regulieren. Die Höhe des Pegels wird dabei
so eingestellt, dass der Eingang zum
Biberbau unter Wasser liegt, die überstaute Fläche jedoch begrenzt bleibt.
Da die Rohre leicht verstopft werden können, müssen sie regelmäßig überprüft
werden. Auch Durchlässe von Fließgewässern und Meliorationsgräben werden
gerne vom Biber zugestopft. Regelmäßige Kontrollen sind daher unabdingbar.
Da Biber gesetzlich geschützt sind, sind
Abgenagter Baum
vorgeschrieben wäre. In Mecklenburg sind aber auch die Biber
eher unbürokratisch veranlagt: Sie
bauen lieber ohne erst umständlich eine behördliche Genehmigung zu beantragen. Besonders
die vorgeschriebene Anhörung
der Eigentümer von künftig überstauten Grundstücken wird vom
Biber nicht wertgeschätzt, da sie
nur zu Bauverzögerungen führen
würde. Aus ordnungsrechtlicher
Sicht ist dem Biber zu sagen: So
nicht! Behördliches Einschreiten ist
dringend geboten. Wenn der Bauherr ein Biber ist, kann die Durchsetzung der Gesetze allerdings
schwieriger sein als sonst: Obwohl
es sich um Burgherren handelt, behaupten die meisten Biber finanziell mittellos zu sein. Behördlich
verhängte Bußgelder führen genau
so selten zum Erfolg wie private
Schadenersatzforderungen. Stattdessen wird von Seiten der Behörden Gleiches mit Gleichem vergolten: Wo es notwendig ist, wird die
Wirkung des Biberdamms – ohne
der Einbau eines Bibertäuschers und
ähnliche Maßnahmen genehmigungspflichtig und dürfen nur von fachkundigen Personen ausgeführt werden.
Biber sind reine Vegetarier. Im Frühling
und Sommer werden vor allem krautige
Wasserpflanzen und Pflanzen im Uferbereich gefressen – wozu auch Obst und
Feldfrüchte zählen können. Im Herbst
und Winter ernähren sie sich dann von
Rinde, Knospen und dünnen Zweigen.
Um an diese Nahrung zu gelangen, werden ganze – meistens junge – Bäume
gefällt. Die nahrhaften Teile werden nicht
gleich gefressen, sondern zunächst zu
einem Fressplatz in Ufernähe gebracht.
Wo angepflanzte Bäume gefällt werden,
wird das Verständnis der Besitzer auf eine
harte Probe gestellt. Zur Entschärfung
dieses Konfliktes haben sich unterschiedliche Methoden bewährt. Wirkungsvoll
ist das Wildverbissschutzmittel “Wöbra”,
welches bis auf eine Höhe von 1,20 m
am Baum verstrichen wird. Durch seinen
hohen Gehalt an Quarzsand knirscht es
zwischen den Zähnen des Bibers und
er lässt von dem Baum ab. Allerdings
sollte die Anwendung nur in einem maximal 50 m breiten Uferstreifen und hier
nur an ausgewählten Bäumen erfolgen,
sodass ausreichend Ausweichnahrung
zur Verfügung steht. Ein Baum ist optimal geschützt, wenn er in der Nähe
von ungeschützten Bäumen mit leckerer
Rinde steht. Eine weitere Möglichkeit
zur Vermeidung von Fraßschäden sind
Umzäunungen. Die Zäune bestehen aus
Maschendrahtvergatterungen,
deren
Draht verzinkt oder PVC-ummantelt sein
sollte und können als Einzelbaum- oder
als Flächenschutz angebracht werden. Sie
müssen eine ausreichende Höhe aufweisen und fest im Boden verankert werden.
Wer mehr über unsere Biber erfahren möchte, kann ihren Lebensraum im Rahmen einer durch den Naturpark Sternberger Seenland angebotenen Exkursion erkunden.
Mario Krüger & Dr. Roland Finke
Fotos: Naturpark Sternberger
Seenlandschaft
Schon gewusst?
Ausgewachsene Biber haben eine Körperlänge bis 100 cm, eine Schwanzlänge
bis 35 cm und ein Gewicht bis 40 kg. Sie sind die größten heimischen Nagetiere.
Durch ihr enorm dichtes Fell (bis 23.000 Haare pro cm²), Schwimmhäute an den
Hinterpfoten und den abgeplatteten Schwanz (die „Kelle“) sind Biber sehr gut
an ein Leben im Wasser angepasst. Sie können bis zu 15 min. lang tauchen. Die
charakteristischen Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer wachsen ständig
nach und sind messerscharf.
Biber gehen eine lebenslange Einehe ein. Nur wenn einer der Partner stirbt,
sucht der Überlebende einen neuen Partner. Die Paarung der Biber findet
zwischen Januar und April statt. Nach einer Tragzeit von knapp über 100 Tagen
kommen meist zwei bis drei Junge zur Welt. Diese sind voll behaart und können
sehen. Im Alter von zwei bis drei Jahren werden junge Biber geschlechtsreif und
verlassen den Familienverband.
@ Wir handeln online @
Die Kreisvolkshochschule NWM informiert
Arbeitsstelle Wismar Oktober/November 2014
Politik, Gesellschaft, Umwelt
14HA102 Ausstellung: Für den Kaiser an die Front -28.10.2014/17:00 Uhr
Mecklenburger im Ersten Weltkrieg
14HA1032 Infoveranstaltung zu Vorsorgevollmachten 05.11.2014/17:00 Uhr
14HA1036 Reisevortrag Australien(Ostküste)
06.11.2014/19:00 Uhr
14HA1035 Was haben Johannes Bantzkow und 08.11.2014/10:00 Uhr
Claus Jesup gegessen?
Kultur, Gestalten
14HA213
Wohnraumgestaltung
15.10.2014/17:30 Uhr
14HA209F04 Stricken mit ungewöhnlichem Material 29.10.2014/17:00 Uhr
14HA209A06 Grundkurs Schneidern
29.10.2014/18:30 Uhr
14HA207A01 Menschen Zeichnen
07.11.2014/18:30 Uhr
14HA209A03 Grundkurs Schneidern (f. Teens)
08.11.2014/09:30 Uhr
14HA205A02 Argentinischer Tango (Grundkurs)
10.11.2014/18:40 Uhr
14HA21202 Aus sich selbst mehr machen – Styling 15.11.2014/10:00 Uhr
Sprachen
14HA7503A2 Englisch A1, Intensiv
Aktiv im Alter
14HA7503A2 Internet
14HA7501A2 Grundkurs Windows 7
Politik, Gesellschaft, Umwelt
14HB103F02 Rhetorik Grundkurs
Informationen zu den Kursen und Einzelveranstaltungen erhalten Sie in der KVHS, Arbeitsstelle Wismar
unter der Tel.-Nr. 03841/32670 (während der
Sprechzeiten). Anmeldungen sind persönlich in der
Geschäftsstelle, Badstaven 20, mit einer ausgefüllten
Anmeldekarte per Post/Fax oder online unter www.
kreisvolkshochschule-nwm.de möglich.
Kultur/Gestalten
14HB20101 Abenteuer Neuseeland im Wohnmobil 04.11.2014/19:00 Uhr
14HB205A02 Tanzen ist Honig für die Seele
18.10.2014/14:00 Uhr
14HB205A03 Gesellschaftstänze Anfängerkurs
14.10.2014/20:00 Uhr
14HB206A01 Experimentelle Malerei mit Miro Zahra 06.11.2014/19:00 Uhr
14HB206F01 „Wie präsentiere ich meine künstlerische Arbeit
in der Öffentlichkeit“ mit Miro Zahra 11.11.2014/18:00 Uhr
14HB207A01 Zeichnen Grundkurs
28.10.2014/18:30 Uhr
14HB208A02 Keramik Arbeiten mit Ton am Vormittag 14.10.2014/10:00 Uhr
14HB210A01 Weben am Webrahmen/Rahmen wird gestellt 16.10.2014/17:30
Uhr
14HB210A02 Offene Kreativ-Werkstatt
08.11.2014/09:30 Uhr
14HB211S01 Origami Geschenkverpackungen
18.10.2014/16:00 Uhr
Hatha Yoga – nur noch wenig freie Plätze 17.10.2014/19:00 Uhr
Schritt für Schritt abnehmen
16.10.2014/17:30 Uhr
Stressbewältigung mit Autogenem Training 30.10.2014/19:00 Uhr
Meditation- ein praktischer Einführungskurs 07.11.2014/08:30 Uhr
Aktiv entspannen
30.10.2014/17:00 Uhr
Buddhistische Philosophie und Meditation 08.11.2014/10:00 Uhr
Gesund mit Genuss – Vitalkost
07.11.2014/17:00 Uhr
Arbeitsstelle Gadebusch
Politik, Gesellschaft, Umwelt
14HC10301 Island – Insel aus Feuer und Eis
Reisevortrag
14HC10303 Erbrecht – gebührenfreier Vortrag
Kursort: Außenstelle Schönberg
Kultur, Gestalten
14HC207A01 Zeichnen
14HC208A04 Blumen-Ölmalerei
14HC209A03 Verflixt und zugenäht (Nähkurs)
14HC211A02 Schmuckgestaltung – Workshop
13.11.2014, 19:00 Uhr
15.10.2014/18:00 Uhr
11.10.2014/09:00 Uhr
16.10.2014/18:30 Uhr
25.11.2014/18:00 Uhr
Gesundheit, Prävention
14HC308A01 Entspannungstraining:
28.10.2014/19:00 Uhr
„Progressive Muskelentspannung undAutogenes Training“
Kursort: Schönberg
14HC314A03 Naturheilkundeseminar
16.10.2014/19:00 Uhr
Thema: Gewürze als Heilmittel
Sprachen
14HC43A11A Spanisch A1, 1. Semester
05.11.2014/17:30 Uhr
14HC43A12A Spanisch A1, Auffrischungskurs
05.11.2014, 19:15 Uhr
14HC43A12A Polnisch A1, 1. Semester
24.11.2014, 20:00 Uhr
Arbeit/Beruf
Qualifizierung Tagespflegepersonen:
14HC508A12 Modul 3.3.: „Der Übergang von der Familie 08.11.2014/ 9:00 Uhr
in die Kindertagespflege“, Kursort Gadebusch
14HC508A13 Modul 1.3.: „Beobachten, dokumentieren, 29.11.2013/ 9:00 Uhr
interpretieren – das kindliche Verhalten verstehen“ –
Kursort: Gadebusch
www.nwm-verlag.de
wwww.auto-kraul.de
BÜCHER…
www.peplau.de
E-Mail: die-buchhandlung@t-online.de
www.nwm-verlag.de
www.curiosum-antiquariat.de
DRUCK…
www.nwm-verlag.de
GESUNDHEITSSPORT & TANZ
www.trainer-anja.de
www.daenhardt.de
GESUNDHEIT & FITNESS…
www.vital-ins-alter.com
GRUNDSTÜCKSPFLEGE…
Sprachen
14HB401B1 Sprechtraining Deutsch – Konversation
14HB42A11A Englisch A1 – Starter
14HB42A13A Englisch A1 – 3. Semester
14HB43A11A Spanisch A1 – Starter
14HB45A11A Schwedisch A1 - Auffrischungskurs
14HB49A211 Russisch A2 - Auffrischungskurs
4.10.2014/17:00 Uhr
29.10.2014/18:30 Uhr
15.10.2014/18:45 Uhr
27.10.2014/18:00 Uhr
03.11.2014/18:30 Uhr
03.11.2014/18:30 Uhr
Arbeit/Beruf
14HB502F02 Präsentation mit Powerpoint
03.11.2014/19:00 Uhr
Aktiv im Alter
14HB7502A1 Grundlagenkurs PC
14HB7503A1 Generation 50+ ins Internet
30.10.2014/17:30 Uhr
17.10.2014/18:45 Uhr
www.haga-ziethen.de
IMMOBILIEN…
www.wigger-immobilien.de
www.bauer-immobilien-wismar.de
KAMINE…
www.mablo.de
RECHTSANWÄLTE…
www.rechtsanwalt-behl.de
SCHILDER…
www.nwm-verlag.de
Informationen und Raumanfragen zu den Kursen erhalten Sie in der KVHS
NWM, Arbeitsstelle Grevesmühlen unter der Tel.-Nr. 03881/719751. Schriftliche
Anmeldungen sind über die Anmeldekarten im neuen Programmheft 2014/2015
oder in der Geschäftsstelle möglich. Online-Anmeldungen tätigen Sie bitte unter
www.kreisvolkshochschule-nwm.de.
Oktober/November 2014
05.11.2014/19:00 Uhr
AUFKLEBER…
FRIEDHOFSGÄRTNEREI…
Oktober/November 2014
23.10.2014/19:00 Uhr
ABFALLWIRTSCHAFT NWM…
E-Mail: info@awb-nwm.de
AUTO…
21.10.2014/08:00 Uhr
21.10.2014/10:00 Uhr
20.10.2014/09:00 Uhr
Arbeitsstelle Grevesmühlen
Gesundheit
14HB301F05
14HB31201
14HB307A01
14HB308A01
14HB308A02
14HB31402
14HB31204
Arbeit/Beruf
14HA502A02 Tabellenkalkulation mit Excel
27.10.2014/17:00 Uhr
14HA502F01 Aufbaukurs – Tabellenkalkulation mit Excel 10.11.2014/17:00 Uhr
14HA505A02 Computerschreiben in 5 Stunden 17.11.2014/17:00 Uhr
Regionale Online-Anbieter
Stand 10/2014
14HC509A03 „Geschwister-Vorbilder, Rivalen, Vertraute“18.10.2014/09:00 Uhr
Kursort: Grevesmühlen
14HC509A06 „Erste-Hilfe-Training am Kind“ 22.11.2014/09:00 Uhr
Kursort: Gadebusch
Qualifizierung Erzieher/innen:
14HC510A01 Modul 3.2.: „Klug sein allein genügt nicht“ 29.11./06.12.14/9:00 Uhr
Kursort: Grevesmühlen
Aktiv im Alter
14HC7103A1 Landesgeschichtliche Exkursion
17.10.2014/09:00 Uhr
Thema: „Kulturhistorische Bauwerke, in Rostock“
14HC750602 Computersprechstunde
17.10.2014/13:00 Uhr
Landesgeschichtliche Exkursion
Nachdem in den vergangenen Jahren die Hansestädte Wismar und Lübeck Ziele
der landesgeschichtlichen Exkursionen der KVHS waren, wird am 17.10.2014
eine weitere Route nach Rostock führen. Die Altstadt besitzt einige kulturhistorische Bauwerke, die von der Hanseblütezeit künden. Trotz der Zerstörungen im
Zweiten Weltkrieg und Abrissen in der DDR-Zeit ist der Bestand an wertvollen
kultur-historischen Gebäuden sehenswert. Im Anschluss an die Besichtigungen
erfolgt der Besuch des vor einiger Zeit eröffneten Darwineums. Die Anfahrt erfolgt mit eigenem Pkw. Anmeldeschluss für die Exkursion ist der 10.10.2014.
Informationen zu den Kursen und Einzelveranstaltungen erhalten Sie in der KVHS,
Arbeitsstelle Gadebusch, unter der Tel.-Nr. 03886 70240 (während der Sprechzeiten). Anmeldungen sind persönlich in der Geschäftsstelle, per Post/Fax oder
online unter www.kreisvolkshochschule-nwm.de möglich.
TANZSCHULE…
www.TanzmausInka.de
TEXTILDRUCK…
www.Textildruck-Wismar.de
VERSICHERUNGEN…
E-Mail: hans-peter.siedel@barmenia.de
WERBUNG…
www.nwm-verlag.de
Sie wollen auch online handeln? Sie wollen auch,
dass jeder in der Region Ihre Internetadresse
kennt? Dann rufen Sie uns an – für schlappe
5,- Euro im Monat sind Sie drin!
cw Nordwest Media Verlag
Große Seestraße 11 • 23936 Grevesmühlen
Fon 03881 / 2339 • Fax 03881 / 79143
E-Mail: info@nwm-verlag.de
Impressum Der NORDWESTBLICK, das Informationsblatt des
Landkreises Nordwestmecklenburg und das amtliche Mitteilunsblatt des Zweckverbandes Grevesmühlen, erscheint monatlich und wird an alle Haushalte in Nordwestmecklenburg und
Wismar kostenlos verteilt.
Herausgeber Landkreis Nordwestmecklenburg
Die Landrätin, Rostocker Str. 76, 23970 Wismar
Verantwortlich für den Inhalt
Pressestelle Petra Rappen
p.rappen@nordwestmecklenburg.de
VerlagNWM-Verlag, Große Seestraße 11,
23936 Grevesmühlen
Tel.: 03881 / 2339, info@nwm-verlag.de
Vertrieb
Ehem. Kreis GVM & WIS
OZ-Vertrieb, Rostock,
Ehem. Kreis GDB + Amt Warin
Mecklenburger Zeitungsvertriebs GmbH,
Gutenberg Straße 1, 19061 Schwerin
Verbreitungsgebiet Landkr. Nordwestmecklenburg
Auflage
76.000 Exemplare
Anzeigen
NWM-Verlag Grevesmühlen
Tel.: 03881 / 2339, info@nwm-verlag.de
Abonnement
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Es gilt die Preisliste Nr. 4 vom 01. September 2011. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte, Bilder und Zeichnungen
wird keine Gewähr übernommen. Die Redaktion behält sich
das Recht der auszugsweisen Wiedergabe von Zuschriften vor.
Nachdruck nur mit Quellenangabe gestattet. Download unter:
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Nordwestblick | 15
außerdem im Verkauf beim Tourismusverein "Schweriner Seenland" in Hohen Viecheln
Der nächste Nordwestblick erscheint am 11.11.2014 • Redaktionsschluss: 29.10.2014
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Seele and Geist
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