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Liebe Gemeinde! Was würde man sich wünschen, wenn man einen

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3:16 – 40 Tage der Hoffnung – 1. Predigt über Johannes 3,1-16
Pfingsten 11.05.2008
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Liebe Gemeinde!
Was würde man sich wünschen, wenn man einen Wunsch
frei hätte? Geld? Weltfrieden? Macht? Für Elliott Cooper ist die
Antwort einfach: «Ich würde mir wünschen, eine Frau wiederzusehen. (...) Die einzige, die mir wirklich etwas bedeutete.» Eigentlich hat der Held im dritten Roman des französischen Autors
Guillaume Musso «Wirst du da sein?» das erreicht, wovon viele
träumen: Der 60-Jährige ist ein angesehener Chirurg, hat eine
bezaubernde Tochter und die Frauen liegen ihm noch immer zu
Füßen. Sein sehnlichster Wunsch, seine große Liebe Ilena wiederzutreffen, bleibt aber unerfüllt: Sie starb vor 30 Jahren bei einem Unfall.
Doch dann trifft Cooper während eines humanitären Einsatzes in
Kambodscha auf einen alten Khmer, der ihm aus Dankbarkeit
dafür, dass er einen kleinen Jungen operierte, ein Glasfläschchen
mit zehn goldenen Pillen schenkt. Schon bald entdeckt der Arzt,
dass er mit ihrer Hilfe in die Vergangenheit reisen kann. Er besucht seinen 30 Jahre jüngeren Doppelgänger, der gerade dabei
ist, die Fehler zu begehen, die Ilena schließlich in den Tod treiben sollen. Gemeinsam beschließen der ältere und der jüngere
Cooper, ihr Leben zu retten. Dass das Schicksal sich aber nicht
so einfach verändern lässt, müssen sie bald bitter erfahren.
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Spätestens seit H.G. Wells Roman «Die Zeitmaschine» sind
Zeitreisen ein beliebtes Motiv in Literatur und im Film. Kann
man die Vergangenheit ändern.? Kann man seinem eigenen
Schicksal entgehen, noch einmal von vorne anfangen?
Kommt man aus den Sackgassen des eigenen Lebens wieder
heraus?
Um diese Frage ging es im Gespräch zwischen Nikodemus und
Jesus. Wer war Nikodemus?
Er gehörte zur jüdischen Chefetage, war Politiker, Professor und
Geistlicher in einer Person.
Er war wohlhabend, sehr bekannt und hatte eigentlich alles, was
man sich so wünscht und . . war doch unzufrieden! Das kommt
uns doch bekannt vor. Wenn man die Regenbogenpresse über die
Mächtigen, Reichen und Schönen liest, wird deutlich, dass es in
der High Society mindestens genauso viel Unzufriedenheit und
Unsicherheit, genauso viel Suche nach Sinn und Ziel des Lebens
gibt, wie unter uns Durchschnittsbürgern.
Dieser Nikodemus hörte von Jesus und über Jesus und machte
sich auf den Weg, um selber zu sehen, was an der Sache mit Jesus dran ist, was er anderes von und über Gott sagen konnte, als
er selber es wusste und lehrte. Wie es jüdische Rabbis oft mach-
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ten, ging er in der Nacht zu Jesus zu einer theologischen Diskussion.
Ich lese den Bericht von dieser Begegnung:
Johannes 3,1-16
1 Einer der führenden Männer des jüdischen Volkes, ein
Pharisäer namens Nikodemus,
2 suchte Jesus einmal bei
Nacht auf. »Rabbi«, sagte er zu ihm, »wir wissen, dass du ein
Lehrer bist, den Gott gesandt hat. Denn niemand kann solche Wunder tun wie du, wenn Gott nicht mit ihm ist.«
3 Jesus entgegnete: »Ich sage dir: Wenn jemand nicht von
neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.«
- 4 »Wie kann ein Mensch, wenn er alt geworden ist, noch
einmal geboren werden?«, wandte Nikodemus ein. »Er kann
doch nicht in den Leib seiner Mutter zurückkehren und ein
zweites Mal auf die Welt kommen!«
5 Jesus erwiderte: »Ich sage dir eins: Wenn jemand nicht
aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht ins Reich
Gottes hineinkommen. 6 Natürliches Leben bringt natürliches Leben hervor; geistliches Leben wird aus dem Geist geboren. 7 Darum sei nicht erstaunt, wenn ich dir sage: Ihr
müsst von neuem geboren werden. 8 Der Wind weht, wo er
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will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er kommt und
wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus
dem Geist geboren ist.« 9 »Aber wie kann das geschehen?«,
fragte Nikodemus.
10 »Du als Lehrer Israels weißt das
nicht?«, entgegnete Jesus. 11 »Ich will dir etwas sagen: Wir
reden von Dingen, die wir kennen; das, was wir bezeugen,
haben wir gesehen. Wir bezeugen es, aber ihr nehmt es nicht
an. 12 Und da ihr mir nicht einmal glaubt, wenn ich über die
irdischen Dinge zu euch rede, wie werdet ihr mir dann glauben können, wenn ich über die himmlischen Dinge zu euch
rede? 13 Es ist noch nie jemand in den Himmel hinaufgestiegen; der Einzige, der dort war, ist der, der aus dem Himmel herabgekommen ist - der Menschensohn. 14 Und wie
Mose damals in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss
auch der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der
glaubt, in ihm das ewige Leben hat. 16 Denn Gott hat der
Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen
Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
Jesus diskutiert hier mit einem Theologieprofessor. Das ist ganz
schön schwierig. Aber es geht eigentlich um die wesentlichen
Fragen des Lebens. Hinter der Frage nach Gott, steckt doch die
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Frage: Hat Gott überhaupt mit mir etwas zu tun? Und wenn ja,
hab ich bei Gott überhaupt noch eine Chance, oder ist der Zug
abgefahren?
3 Punkte dazu:
1. Von welchem Gott reden wir?
2. Das geht doch nicht! Was blockiert, dass es nicht vom Hören zum Verstehen kommt?
3. Wie sieht es mit der zweiten Chance aus?
1. Von welchem Gott reden wir?
Nikodemus hat das ganze Alte Testament gründlich studiert. Er
ist überzeugt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Auch in der Geschichte Israels hat Gott viel getan. Aber heute? – Bei Jesus entdeckt er erstaunliche Dinge, Worte und Taten. Dass Jesus von
Gott gesandt sein könnte, hält er für möglich. Aber irgendwie
kann er Jesus nicht einordnen. Nikodemus beginnt sich im Gespräch – vorsichtig einschmeichelnd – Jesus anzunähern. „wir
wissen, dass du ein Lehrer bist, den Gott gesandt hat.“, behauptet er. Er will über die Vollmacht und die Art reden, wie
dieser Rabbi Jesus lehrt und handelt, und wie Gottes Sendung bei
Jesus aussieht. Die Leistungen Jesu beeindrucken ihn. NikodeSeite - 5 -
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mus will alles analysieren und dann eine Entscheidung treffen,
wie er es bewertet. Vielleicht will er Jesus ja einen Vertrag anbieten. – Netter Versuch. – Dazu kommt es nicht. Jesus geht
nicht darauf ein, was Nikodemus sagt. – Jesus kommt gleich zur
Sache: „Nikodemus, wie sieht es bei Dir aus? Wie steht es um
Deine Beziehung zu Gott?“ – Auch Jesus ist höflich. Er fragt
nicht direkt. Auch er beginnt mit einer Aussage. Er sagt: »Ich
sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann
er das Reich Gottes nicht sehen.«
Trotz der höfflichen Formulierung ist das harter Tobak. Er sagt
dem Nikodemus doch knall hart: So wie Du es bisher versucht
hast, hast Du keine Chance. Du bist in der Sackgasse. Du musst
von vorne anfangen. Du musst wiedergeboren werden.“
Um zu Gott zu kommen, um eine wirkliche Beziehung zu haben,
um Antworten auf die Fragen des Lebens zu bekommen, muss es
einen völlig neuen Anfang geben. Das schaffen wir allein nicht.
Im Grunde weiß das jeder. Aber wer gibt schon gerne zu, dass er
sein Leben in den wesentlichen Fragen nicht selber im Griff hat.
Was sollen wir denn dann machen? Nikodemus redet von der
Leistung. Jesus redet von der zweiten Chance. – Gibt es das, eine
zweite Chance, oder ist nach ersten Fehlern alles aus?
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Der größte amerikanische Stahlproduzent des 19. Jahrhunderts,
Andrew Carnegie, ließ einen seiner Angestellten zu sich kommen. Dieser Mann, im mittleren Management tätig, hatte eine
Entscheidung getroffen die, wie sich herausstellte, falsch war
und das Unternehmen 1 Millionen Dollar gekostet hatte. Nun saß
er also vor diesem großen Andrew Carnegie und erwartete, dass
ein Donnerwetter auf ihn niederprasselt und er gefeuert wird.
Aber nichts dergleichen geschah, und auf seine Nachfrage antwortete Andrew Carnegie: „Wieso sollte ich sie entlassen? Wir
haben doch gerade eine Million Dollar in ihre Ausbildung investiert!“ Für Andrew Carnegie war klar, dass dieser Mann diesen
Fehler, der ihm unterlaufen war, kein zweites Mal begehen würde.
Hätten sie mit diesem Ausgang der Geschichte gerechnet?
In unseren Tagen sind wir doch weit mehr von dem Prinzip von
„hire and fire“ geprägt, nachdem kaum jemand noch einmal eine
zweite Chance erhält, eher das Gegenteil.
Dieses Prinzip findet nahezu in allen Bereichen Anwendung, ob
bei Managern in der Wirtschaft oder Fußballtrainern oder auch in
unserem privaten Umfeld. Und da braucht nicht mal einer einen
gravierenden Fahler zu machen, es reicht schon aus, wenn man
den gesteckten Erwartungen nicht gerecht wird.
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Bei Gott ist das anders. Er redet nicht von einer Millionen, die er
in einen Mitarbeiter investiert hat. Er sucht jeden. Er ist nicht
weise und gütig berechnend wie Carnegie, sondern voller Liebe.
Jesus verglich Gott mit einem Arbeitgeber, der ständig auf den
Markt geht, um neue Leute anzuwerben. Selbst diejenigen, die
den ganzen Tag sich noch nicht haben sehen lassen und noch
keinen Job annahmen, die nimmt er noch und gibt sogar einen
normalen Tageslohn, der zum Leben nötig ist.. – Gott will unsere Rettung. Gott will dass wir leben. Gott will Versagern eine
zweite Chance geben. Das sprengt die normale Erfahrung. Gott
gibt mehr als eine Millionen. Denn Gott hat der Welt seine
Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie
hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat
und nicht verloren geht.
Das gibt es nur bei Gott. Er ist der
Gott der totalen Liebe, der uns den Neuanfang, die zweite Chance ermöglicht.
2. Das geht doch nicht. Was blockiert, dass es nicht vom Hören zum Verstehen kommt?
»Wie kann ein Mensch, wenn er alt geworden ist, noch einmal geboren werden?«, wandte Nikodemus ein. »Er kann
doch nicht in den Leib seiner Mutter zurückkehren und ein
zweites Mal auf die Welt kommen!«
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Nikodemus hatte angefangen von Gott zu reden, jetzt redet er nur
noch von den natürlichen Geburtsprozessen. Er hat Jesus Wort
von der neuen Geburt, vom Neuanfang, völlig missverstanden.
Konnte oder wollte er nicht verstehen? – Das ist bei uns ja oft
gar nicht so klar. Es geht hier ja nicht um Mathematik oder Geschichte. Es geht nicht um ein Puzzel oder Sudokurätsel. Es geht
um unser Leben. Es geht darum, von vorne anzufangen. – „Bei
mir doch nicht. Ich kann das nicht. Ich kann nicht glauben.“ Das
sind die Einwände, die sofort kommen. Schon bei Nikodemus.
Beim ersten Pfingstfest in Jerusalem waren einige nicht so höflich. Sie verstanden nicht, was da geschah und taten es mit der
Bemerkung ab: Die sind besoffen. – Heute sagen auch viele einfach: Die spinnen, die Christen.
Diejenigen, die sich Pfingsten auf ehrlich Fragen einließen, fragten Petrus bestürzt: Was sollen wir tun?
In der Pfingstgeschichte und hier bei Nikodemus wird deutlich:
Es ist durchaus normal, dass es uns schwer fällt zu glauben. Vieles, was wir hören, verstehen wir nicht; manches, was wir wissen
und irgendwie verstehen, geht doch nicht ins Herz und verändert
uns nicht. – Jesus sagte: 6 Natürliches Leben bringt natürliches Leben hervor; geistliches Leben wird aus dem Geist geboren. 7 Darum sei nicht erstaunt, wenn ich dir sage: Ihr
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müsst von neuem geboren werden. 8 Der Wind weht, wo er
will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er kommt und
wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus
dem Geist geboren ist.«
Um zu Gott zu kommen, hilft kein diskutieren und analysieren.
Wer zu Gott kommen will, muss sein Leben Jesus ausliefern und
den heiligen Geist wirken lassen. Das lässt sich nicht erklären,
sondern nur erfahren.
3. Wie sieht es mit der zweiten Chance aus?
„Geht das auch bei mir?“ kann man fragen. Ich bin religiös unmusikalisch, sagen manche. Seitdem sich Jürgen Habermas in
seiner Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels zu den "religiös Unmusikalischen" gerechnet
hatte, ist diese Redewendung immer wieder zitiert worden. Aber
Glauben hat eben nichts mit einer religiösen Ader zu tun, sondern damit, dass wir uns für das Wirken Gottes öffnen. Die zweite Chance bezeichnet Jesus mit einer neuen Geburt. Das hat etwas zu tun mit dem Tod Jesu am Kreuz und seiner Auferstehung.
Es geht darum, dass wir zugeben: „Das Leben ohne Gott und gegen Gott führt in den Tod. Das war falsch. Es muss etwas völlig
Neues beginnen.“ Neues Leben können wir nicht machen. Wir
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können nur unser Leben weiterführen. Aber Gott kann neues Leben schenken. Das will er tun. Die
Chance gibt er jedem.
„Ich lag am Boden“, sagte Hiroyuki Suzuki. Er war Mitglied
der japanischen Mafia Yakuza, 17
Jahre lang, bevor er sich zum Pfarrer ausbilden ließ. Die beiden verstümmelten kleinen Finger zeugen
davon. Er leitet heute eine kleine
protestantische Freikirche in der
Nähe von Tokio. Damals war er
Hiroyuki Suzuki, ehemaliger
Gangster.
ein gnadenloser Geldeintreiber, brutaler Schläger und ein Spieler: "Jeder hat im Leben eine zweite Chance, das weiß ich heute",
meint er. "Mein Leben, alles was ich hatte, war ein Trümmerhaufen. Ich lag buchstäblich am Boden." – Als er völlig verschuldet
war und ihn viele umbringen wollten, auch Leute aus der eignen
Gang, floh er von Osaka nach Tokio und lebet einige Wochen im
Untergrund. Eigentlich blieb ihm nur der Selbstmord. Seine Frau
und Kind hatte er vor Jahren verlassen. Sie war Christin. Freunde
hatte er keine mehr. Jetzt wandte er sich an seine Frau um Hilfe.
Sie nahm ihn mit zur Kirche. Er berichtete in einer Weltspiegel-
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Reportage der ARD: „Ich betete also vor dem Kreuz und erzählte
dem Prediger meine Geschichte. Und der sagte: Du kannst noch
einmal von vorne anfangen."
Jeder hat eine zweite Chance. Wiedergeburt ist so ein neuer Anfang. Nicht nur so extreme Leute wie der japanische Ex-Ganove
haben diese Möglichkeit. Jeder. Das ist möglich, weil Gott die
Welt so sehr geliebt hat. Das gilt auch jedem von uns. Gott sagt:
Ich liebe Dich.
Er fragt uns immer wieder: Willst Du das? – Ich hoffe Sie sagen
ja! Ich lade Sie jetzt ein, diesen Schritt zu gehen, um „Ja“ zu sagen.
Das kann sehr unterschiedlich gehen.
-
Sie beten für sich und bitten Gott in Ihr Leben zu kom-
men und er hört Ihr Gebet. So werden Sie Christ und schließen
sich einer Gemeinde an.
-
Oder Sie sprechen mit einem Menschen, dem Sie vertrau-
en und der Jesus schon kennt. Sie beten miteinander und er hilft
Ihnen bei den ersten Schritten in Ihrem neuen Leben.
-
Oder Sie treffen jetzt, in diesem Gottesdienst Ihre Ent-
scheidung, weil Sie spüren: Jetzt ist genau der richtige Augenblick dafür.
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Ich werde gleich und auch an den nächsten Sonntagen Ihnen anbieten, ein Gebet zu sprechen, um Ihr „Ja“ zu einem Leben mit
Gott erneut zu bestätigen oder zum ersten Mal Ihr Leben ihm anzuvertrauen. So wird man Christ. Sie können als Zeichen, dass
Sie mit Jesus und in der Gemeinde leben wollen, das neue Leben
im Glauben führen wollen, auch bewusst am Abendmahl teilnehmen. Das Gebet lautet:
„Jesus, zu dir komme ich jetzt. Du hast zu mir geredet. So
lange schon und auch heute morgen in diesem Gottesdienst
wieder. Ich verstehe noch nicht alles, aber eins ist mir klar:
Ich will nicht mehr ohne dich leben.
Bitte vergib mir, wo ich so lange nicht nach dir gefragt habe.
Das tut mir leid.
Vergib mir meine Schuld.
Danke, dass du mich so sehr liebst. So sehr, dass du dein Leben für mich gegeben hast.
Ich will Christ werden, ich will als dein Nachfolger leben.
Bitte nimm mich an und schenke mir ein neues, ewiges Leben. Leite mich durch deinen Geist.
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Danke, dass du das jetzt tust, danke, dass ich dir gehöre in
Zeit und Ewigkeit.
Amen.“
Ich lade nun alle ein, die dies auch ehrlich meinen, nun laut mit
mir zu beten.
Gott nimmt dies Gebet ernst. Sie dürfen es auch tun.
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