close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

fairspektive: Was hat Befristung mit Tarifvertrag zu tun?

EinbettenHerunterladen
FB5 Flyer „TdL 2011“
Außen
Format: A4 quer
4-farbig
Stand: 2011-02-18
Geschenkt gibt es nichts:
Der Fahrplan der Tarifauseinandersetzung
Beitrittserklärung
www.fairspektive.de
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Ich möchte Mitglied werden ab:
Einzugsermächtigung:
Monat/Jahr
Persönliche Daten:
Name
Ich bevollmächtige die ver.di, den satzungsgemäßen
Beitrag bis auf Widerruf im Lastschrifteinzugsverfahren
zur Monatsmitte
zum Monatsende
monatlich
halbjährlich
vierteljährlich
jährlich
Vorname/Titel
Name des Geldinstituts/Filiale (Ort)
Straße/Hausnummer
Bankleitzahl
PLZ
Kontonummer
Wohnort
Klar ist: Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, dann
werden wir uns bewegen! Wann? Spätestens nach der
zweiten Verhandlungsrunde am 24./25. Februar 2011 und
vor der abschließenden dritten Verhandlungsrunde am
09./10. März 2011. Gibt es in der 2. Verhandlungsrunde
kein akzeptables Angebot, wird ver.di zu Warnstreiks aufrufen. Wie stark wir dann sind, hat großen Einfluss auf die
Haltung der Arbeitgeber in der dritten Runde. Gibt es am
10. März 2011 keine Tarifeinigung, wird über unbefristete
Streiks beraten und gegebenenfalls abgestimmt.
Was hat Befristung mit
dem Tarifvertrag zu tun?
Name Kontoinhaber/in (Bitte in Druckbuchstaben)
Datum/Unterschrift Kontoinhaber/in
Telefon
oder im Lohn-/Gehaltsabzugsverfahren* monatlich
bei meinem Arbeitgeber einzuziehen.
*(nur möglich in ausgewählten Unternehmen)
E-Mail
Personalnummer im Betrieb
(nur für Lohn-/Gehaltsabzugsverfahren)
Staatsangehörigkeit
weiblich
Geschlecht
männlich
Ich war Mitglied der Gewerkschaft:
Beschäftigungsdaten
Arbeiter/in
Beamter/in
Selbstständige/r
Angestellte/r
DO-Angestellte/r
freie/r Mitarbeiter/in
Vollzeit
Teilzeit
Anzahl Wochenstd.
Erwerbslos
Wehr-/Zivildienst bis
Azubi-Volontär/in-Referendar/in bis
Schüler/in-Student/in bis (ohne Arbeitseinkommen)
Praktikant/in bis
Altersteilzeit bis
Sonstiges Bin/war beschäftigt bei (Betrieb/Dienststelle/Firma/Filiale)
Straße/Hausnummer im Betrieb
PLZ
Ort
von:
bis:
Monat/Jahr
Der Mitgliedsbeitrag beträgt nach § 14 der ver.di-Satzung pro
Monat 1 % des regelmäßigen monatlichen Bruttoverdienstes.
Für Rentner/innen, Pensionär/innen, Vorruheständler/innen,
Krankengeldbezieher/innen und Erwerbslose beträgt der
Monatsbeitrag 0,5 % des regelmäßigen Bruttoeinkommens.
Der Mindestbeitrag beträgt € 2,50 monatlich. Für Hausfrauen/Hausmänner, Schüler/innen, Studierende, Wehr-, Zivildienstleistende, Erziehungsgeldempfänger/innen und Sozialhilfeempfänger/innen beträgt der Beitrag € 2,50 monatlich. Jedem
Mitglied steht es frei, höhere Beiträge zu zahlen.
Datenschutz
Ich erkläre mich gemäß § 4a Abs. 1 und 3 BDSG einverstanden, dass meine mein Beschäftigungs- und Mitgliedschaftsverhältnis betreffenden Daten, deren Änderungen
und Ergänzungen, im Rahmen der Zweckbestimmung meiner Gewerkschaftsmitgliedschaft und der Wahrnehmung
gewerkschaftspolitischer Aufgaben elektronisch verarbeitet und genutzt werden.
Ergänzend gelten die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes in der jeweiligen Fassung.
Datum/Unterschrift
Branche
Datum/Unterschrift
ausgeübte Tätigkeit
W-2982-02-0610
ich bin Meister/in-Techniker/in-Ingenieur/in
Name
Tarifl. Lohn- oder Gehaltsgruppe
bzw. Besoldungsgruppe
Vorname
regelmäßiger monatlicher
Bruttoverdienst Euro
Verkürzte Seite: 97 x 210 mm
W 50 Euro Sockelbetrag monatlich mehr für jeden und
jede Beschäftigte
W 3 % Lohnerhöhung darüber hinaus
W Einschränkung der Befristungsmöglichkeiten
W Übernahme aller Auszubildenden
W Übernahme des Ergebnisses für die 1,07 Mio. Landesbeamten/-innen
Weitere Informationen zur Tarifrunde unter:
http://www.wir-machen-das-wer-sonst.de
Fairspektive für Wissenschaftler/-innen
Auch abseits der Frage nach Befristungen gibt es zahlreiche Probleme, die fairen Arbeitsbedingungen und klaren
Perspektiven für Wissenschaftler/-innen im Wege stehen.
Ob es um transparente Personalentscheidungen, WorkLife-Balance oder Gendergerechtigkeit geht: ver.di vertritt
klare Positionen und versucht sie gemeinsam mit den
Beschäftigten durchzusetzen.
Werber/in:
Tarifvertrag
Tätigkeits-/Berufsjahr, Lebensalterstufe
Monat/Jahr
Monatsbeitrag: Euro
ver.di fordert:
Telefon
Mehr Informationen unter:
www.fairspektive.de
Kontakt:
matthias.neis@verdi.de
Impressum: ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin . Verantwortlich: Petra Gerstenkorn . Bearbeitung: Matthias Neis
Geburtsdatum
Fairspektive mit ver.di
Mitgliedsnummer
Einzelformat: 100 x 210 mm
Titel: 100 x 210 mm
FB5 Flyer „TdL 2011“
Innen
Format: A4 quer
4-farbig
Wenig – und genau das
müssen wir ändern!
Alle Jahre wieder: Tarifverhandlungen
im öffentlichen Dienst.
Im Februar und März 2011 ist es wieder so weit: Für
die insgesamt 585.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Bundesländer werden Tarifverhandlungen geführt. Auf der einen Seite des Tisches sitzt
die TdL – die Tarifgemeinschaft deutscher Länder,
ihnen gegenüber die Gewerkschaft ver.di. Verhandelt
wird diesmal vor allem um die Höhe der Löhne/Entgelte und um die Entgeltordnung (siehe Kasten).
Was ist mit fairen Perspektiven für
Wissenschaftler/-innen?
Die Reaktion vieler Wissenschaftler/-innen auf die gewerkschaftlichen Forderungen ist: Wo bleiben wir? Zwar ist ein
Plus auf dem Gehaltszettel auch interessant, die größten Probleme liegen jedoch woanders. Denn es gilt noch immer, was
Albert Einstein vor 80 Jahren gesagt hat: „Wissenschaft ist
eine wunderbare Sache, wenn man nicht davon leben muss.“
W 85 % aller wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen sind
befristet beschäftigt, 43 % in Teilzeit.
W Außerhalb der Professur gibt es kaum verlässliche Perspektiven für eine dauerhafte wissenschaftliche Laufbahn.
Diesen Sprung schafft aber durchschnittlich nur eine oder
einer von zehn Wissenschaftler/-innen.
W In jedem Fall liegt das Erstberufungsalter jenseits der
Vierzig. Mehr als eine Dekade Lebenszeit sind also nach
dem Studium zu überbrücken mit Zeitverträgen, die oft
eher Monate als Jahre dauern.
W Eine wachsende Zahl von Lehrbeauftragten und Privatdozenten/-innen lehrt umsonst oder für einen Hungerlohn völlig ohne soziale Absicherung.
W Das alles führt zusammen mit erheblich steigenden
Anforderungen (Lehraufwand, Publikationsdruck, Verwaltungsaufgaben) dazu, dass viele sich und ihr hohes
Engagement nicht mehr gewürdigt sehen.
Stand: 2011-02-18
Wissenschaft ist nicht nur Berufung,
sondern auch ein Beruf
ver.di kennt diese Probleme und versucht, sie auf die
tarifpolitische Tagesordnung zu setzen. Auch in dieser
Tarifrunde fordern wir die Begrenzung von Befristungen.
Schon beim Abschluss des Tarifvertrages vor 5 Jahren
hatten die Länder beim einen „verantwortungsvollen
Umgang“ mit Befristungen im Wissenschaftsbereich versprochen, haben dem aber bis heute keine Taten folgen
lassen. Im Gegenteil: Der Gesetzgeber, der hier eben auch
der Arbeitgeber ist, verbietet den Gewerkschaften sogar
durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz, wissenschaftliche Laufbahnen und die Befristungspraxis in Tarifverträgen eindeutig zu regeln. Dennoch machen wir dieses
drängende Thema zum Gegenstand der Tarifverhandlungen. Die gesetzlichen Barrieren verringern jedoch unseren
Handlungsspielraum deutlich. Aber: Gesetze kann man
ändern. Man muss nur die Mehrheit des Parlaments
davon überzeugen, die Weichen in Richtung auf eine faire
Karriere an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
zu stellen.
Was ist die Entgeltordnung?
Vereinfacht gesprochen ist dort festgelegt, auf welche Gehalts(Entgelt)-gruppe jemand warum kommt (Beispielsweise auf die Entgeltgruppe E 13 als wissenschaftliche
Mitarbeiterin an einer Universität) und wo die finanzielle
Reise dann hingehen kann. Das betrifft Fragen wie: Welche Tätigkeit muss mir übertragen sein, um in die E 13 zu
kommen? Was muss mir zusätzlich übertragen werden, um
in die E 14 oder gar die höchste Gruppe E 15 zu kommen?
Zusätzliche Informationen zur Entgeltordnung unter:
https://tarif-oed.verdi.de/tarifrunden/tarifrundelaender-2011/entgeltordnung
W Verlagern Sie diese Veranstaltungen exemplarisch in
den öffentlichen Raum!
W Verdeutlichen Sie, dass Wissenschaftler/-innen mehr
verdient haben als Kettenverträge und erzwungene
Teilzeit!
W Nehmen Sie an einer „aktiven Mittagspause“ oder
einer anderen Aktion auf dem Campus teil!
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
müssen Farbe bekennen!
In dieser Auseinandersetzung können wir nicht auf die
Kraft des besten Arguments vertrauen. Hier sind einzig
öffentliche Sichtbarkeit und politischer Druck erfolgversprechend. ver.di will und muss dabei gemeinsam mit den
Wissenschaftlern/-innen agieren und nicht als deren Stellvertreterin. Nur so haben wir eine Chance auf Durchsetzung unserer Interessen. Die Auseinandersetzungen
um den Tarif sind der beste Platz um eine solche
Sichtbarkeit zu erreichen.
W ver.di ruft daher alle wissenschaftlich Beschäftigten auf,
ihre Themen am Arbeitsplatz und bei den Tarifaktionen
zu platzieren.
W Wenden Sie sich an Ihren Abgeordneten oder Ihre
Abgeordnete mit der Forderung, das Tarifverbot im
Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu kippen!
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Tarif ist mehr
als Geld. Streik ist mehr als Demos und Trillerpfeifen.
Und Gewerkschaft ist viel mehr als nächtelanges Verhandeln hinter verschlossenen Türen.
Machen Sie sich gemeinsam mit anderen sichtbar,
damit wir aus der Wissenschaft eine wunderbare Sache
machen, mit und von der man auch leben kann.
Informationen zu den Aktionen in Ihrer Nähe erhalten
Sie bei der zuständigen ver.di-Geschäftsstelle:
http://www.verdi.de/ver.di_vor_ort__wir_sind_fuer_sie_da
W Thematisieren Sie die Bedingungen wissenschaftlicher
Arbeit in Ihren Lehrveranstaltungen!
www.fairspektive.de
Einzelformat: 100 x 210 mm
Einzelformat: 100 x 210 mm
Verkürzte Seite: 97 x 210 mm
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
9
Dateigröße
140 KB
Tags
1/--Seiten
melden