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HOCHBEHÄLTERSANIERUNG - was ist zu beachten? - Vorarlberg

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INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
HOCHBEHÄLTERSANIERUNG was ist zu beachten?
Peter Mahner
Mäder, am 13. November 2014
M+G Ingenieure
INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Inhalt:
Normen, Richtlinien, Regelwerke
Problematik
Bestands- bzw. Schadensaufnahme
Bauzustandsanalyse
Sanierungsmöglichkeiten
Ausführungsbeispiele
M+G Ingenieure
INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Normen, Richtlinien, Regelwerke :
ÖVGW W 103, Mai 2010 - Trinkwasserbehälter und Bauwerke der
Wasserversorgung
ÖNORM EN 1508 - Anforderungen an Systeme und Bestandteile der
Wasserspeicherung
ÖNORM EN 805 - Anforderungen an Wasserversorgungssysteme und deren
Bauteile außerhalb von Gebäuden
DVGW W 300 - Wasserspeicherung: Planung, Bau, Betrieb und
Instandhaltung
DVGW W 312 – Wasserbehälter: Maßnahmen zur Instandhaltung
Trinkwasserverordnung TWV
M+G Ingenieure
INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Problematik:
Trinkwasser ist eine kostbare und knappe Ressource und
erfordert somit in hohem Maße einen verantwortungsvollen
Umgang.
Ein Großteil der Trinkwasserbehälter wurde in den 60er und 80er
Jahren als Rund- oder Rechteckbehälter in Betonbauweise
errichtet
Die wasserberührenden Flächen bestehen dabei überwiegend
aus zementgebundenen Baustoffen, Beschichtungen oder Fliesen.
Im Zeitverlauf werden sowohl der Beton als auch die Fugen durch
hydrolytische Korrosion angegriffen. Die dadurch entstehenden
Unregelmäßigkeiten bieten einen Nährboden zur Vermehrung von
Mikroorganismen.>>> VERKEIMUNG
Sonstige Probleme: keine Trennung zwischen Schieberkammer
und Wasserkammern, Dichtheit, fehlende Be- und Entlüftung,
Wärmedämmung, Korrosion der Leitungen/Armaturen, Elektrische
Anlagen, Sicherheitseinrichtungen, Arbeitnehmerschutz,
Außenanlagen ………
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INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Ist eine Sanierung sinnvoll ?
Reicht das Behältervolumen (Löschwasserreserve)
Ist der Standort optimal (Zufahrt, Druckverhältnisse)
Steht das Grundstück im Eigentum des Versorgers (Zufahrtsrechte)
Ist ein Zusammenschluss von einzelnen Versorgern sinnvoll
Wie erfolgt die Versorgung während der Sanierung
Vor Ausführung von Reparatur- und Erneuerungsarbeiten muss eine
Untersuchung des Trinkwasserbehälters erfolgen
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Checkliste Zustandsbewertung gemäß ÖVGW W 103:
Sonstige Untersuchungen:
Druckfestigkeit
Haftzugfestigkeit
Karbonatisierungstiefe
Beiziehen eines Geologen
Prüfen der Statik des Bestandes
Dichtigkeit des Bauwerkes
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Bestands- bzw. Schadensaufnahme:
(wesentliche Feststellungen)
Ablösung, Abplatzungen
Aufweichungen, Aufwölbungen
Aussinterung und Karbonatisierung
Blasenwurf
Durchfeuchtungen
Direkter Lichteinfall (Algenwachstum)
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Bestands- bzw. Schadensaufnahme:
(wesentliche Feststellungen)
fehlende Überdeckung der Bewehrung
Fugenausbruch
Hohlstellen
Kiesnester, Betonfehlstellen
Nicht trinkwassertaugliche Oberflächen
Risse
Wassereintritte, Wasserverluste
Rohrinstallationen
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INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Bauzustandsanalyse:
Zusammenstellen der Untersuchungsergebnisse
Werte der Einzelprüfungen
Beurteilung
Konkrete Aussage über den Bauzustand und den daraus resultierenden
Sanierungsbedarf
Fotodokumentation
Textliche Ausführung
Detailplanung
Ein sanierter Behälter muss die Anforderungen die an einen neuen
Behälter gestellt werden erfüllen.
M+G Ingenieure
INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Sanierung an der Bausubstanz:
Vergrößerung der Schieberkammer
Bauliche Trennung der Behälterkammern
Abdichtung der Decken von Behälter und Schieberkammer
Elektrifizierung
Erneuerung der Verrohrung
Austausch von Türen
Zutrittssicherheit
Verbesserung des Zuganges zu den Schieberkammern
Auskleidung der Behälterkammern
…….
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Beschichtungen und Auskleidungen:
Mineralische Beschichtungen (Zementmörtelauskleidung)
Auskleidung mit Kunststoffplatten (PE – Platten)
Auskleiden mit Kunststofffolien
Auskleidung mit Edelstahl
Auskleidungen mit Glas
Fliesenauskleidung
Kunststoff-, Kunstharzbeschichtung
M+G Ingenieure
INFOTAG TRINKWASSER, MÄDER
Was ist bei der Auswahl des Systems zu beachten:
Beschaffenheit des Untergrundes
(z.B. alte Beschichtungen, Haftzugwerte)
Dichtigkeit des Behälters
(Infiltration von Grund- oder Bergwasser)
Bauzeit
(Zementgebundene Beschichtungen benötigen Aushärtezeit)
Kosten für Dokumentation und Qualitätskontrolle
Gewährleistungsdauer
Schichtdicken von Folien oder Platten
Bau- und Folgekosten
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Ausführungsbeispiele
Quellstube Schwarzbachquelle Zug
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Ausführungsbeispiele
Hochbehälter Fluh, Bregenz
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Ausführungsbeispiele
Hochbehälter Thalbach, Bregenz
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Ausführungsbeispiele
Hochbehälter Thalbach, Bregenz
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