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MUM MARKT&MEDIEN
72134
Ausgabe November 2014
mum@oekotest.de
Informationen von ÖKO-TEST für Kunden, Agenturen und Entscheider
Fahrradhelme sind Lebensretter
Laut aktuellen Zahlen des Deutschen
Mieterbundes dürfen Verbraucher in
diesem Jahr mit
Rückzahlungen
bei den Heizkosten rechnen. Die
Preise für Heizöl
sind laut den Experten im ersten Halbjahr 2014 erneut um
5,4 Prozent gesunken. Fernwärme wurde um ein Prozent
billiger, die Gaspreise liegen stabil auf Vorjahresniveau. Zudem sank der Energieverbrauch während der ersten Hälfte
dieses Jahres. Grund dafür ist vor allem der milde Winter,
der im Vergleich zu 2013 weniger kalt war. „Somit wird die
Heizkostenabrechnung für das aktuelle Jahr aus heutiger
Sicht deutlich niedriger ausfallen“, prognostiziert MieterbundDirektor Lukas Siebenkotten.
Ein Fahrradhelm schützt vor gefährlichen Kopfverletzungen – diese
Tatsache kennt jeder. Eine Analyse
der Unfallforschung der Versicherer
(UDV), des Instituts für Rechtsmedizin München und der Uniklinik Münster belegt das eindrucksvoll: 543
Unfälle mit 117 Toten Radfahrern
wurden untersucht. Nur 17 Prozent
der Radler trugen Fahrradhelme, mehr als 50 Prozent verstarben
an Schädel-Hirn-Verletzungen. Von den Radfahrern mit schweren
Kopfverletzungen hatte keiner einen Helm getragen. Auch typische Unfallszenarien wurden untersucht. So reduziert ein Helm
bei einem Sturz über den Lenker und frontalem Kopfaufprall das
Risiko für eine Hirnblutung um mehr als 90 Prozent. Bei Seitenaufprällen wird die einwirkende Energie um zwei Drittel reduziert.
Lediglich bei Zusammenstößen mit Autos zeige die Schutzwirkung heutiger Helme ihre Grenzen.
Inhalt
01Titelthema
Wie das Wall Street Journal
berichtete, will der Onlineversandriese Amazon in den
USA erstmals ein stationäres
Geschäft betreiben. Der Laden soll in New York in der
Nähe des Empire State Buildings entstehen. Laut der
Zeitung sollen Kunden dort
bestellte Waren abholen und auch Artikel zurückgeben können.
Ein kleines Lagerhaus soll zudem ein beschränktes Sortiment
vorhalten, um innerhalb New Yorks die Zustellung noch am Tag
der Bestellung zu ermöglichen. Die Ladenfläche könne auch zur
Demonstration von Geräten, wie beispielsweise dem Kindle-Tablet
oder der Streaming-Box FireTV dienen. Sollte sich das Konzept als
erfolgreich erweisen, sei eine Ausweitung auf weitere US-Städte
denkbar. Weitere Details wie etwa die Größe des Geschäfts konnte das Wall Street Journal aber nicht in Erfahrung bringen.
Foto: Amazon
Heizkostenrückzahlungen erwartet Amazon wird stationär
Rauchmelder:
Alarmierende
Fakten
03So haben wir getestet
Alarmstufe Rot!
Sch(l)af gut!
04Spezial
Heizungstechnik
Bewegungsprogramme
08Marktdaten
Ernährung/Essen/Trinken
Kinder/Familie
Freizeit/Technik
ÖKO-TEST-Leserprofile
12Vorschau
Heftvorschau im Detail
14News und Trends
Kurznachrichten
16Produktbutton
18Revue
Kochen, Lesen, Wissen
19Online/Print, Impressum
Zahlen und Ansprechpartner
20Kalender für 2015
Foto: tab1962/iStock/©Thinkstock
17Porträt
barnhouse – Bio-Müsli aus Bayern
Sie können Menschen retten. Deshalb sind Rauchmelder fast überall Pflicht. Übergangsfristen sollte man nicht ausschöpfen, sondern schnellstmöglich die Lebensretter montieren.
ÖKO-TEST beantwortet die wichtigsten Fragen.
EDITORIAL
In Nordrhein-Westfalen tritt ab dem Frühjahr
2015 ein neues Jagdgesetz in Kraft. Es sieht
unter anderem vor, dass Katzen nicht mehr
von Jägern erlegt werden dürfen. Was Tierschützer freut, sorgt bei den Waidmännern
für Frust. Die wildlebenden Katzen würden
zuviele Vögel erlegen, so das Argument der
Jäger. Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel werden allein in NordrheinWestfalen jährlich rund 10.000 wilde Katzen
erlegt, deutschlandweit sollen es gar rund
100.000 Tiere sein. Ab einer Entfernung von
200 Metern zur nächsten Wohnbebauung
dürfen die Stubentiger offiziell abgeschossen
werden, sie gelten dann als wildernde Tiere.
Konkrete Zahlen, ob die freilebenden Katzen
wirklich eine Bedrohung für die hiesige
Vogelwelt sind, sind allerdings Mangelware. Vorhandene Studien stammen oft aus
dem Ausland und sind wegen grundsätzlich
anderer Gegebenheiten nicht einfach auf
Deutschland übertragbar. Zudem betonen
sowohl Tierschützer als auch Experten wie
beispielweise die Deutsche Ornithologische
Gesellschaft, dass der Rückgang von
Vogelpopulationen vor allem auf den Verlust
der notwendigen Lebensräume und Biotope
durch exzessiven Ackerbau zurückzuführen
sei. Katzen spielen dabei nur eine kleine
Rolle. In einem Punkt sind sich Tierschützer
und Jäger allerdings einig: Die Problematik
der überbordenden Anzahl von streunenden
Katzen könnte durch eine gesetzlich verankerte Kastrationspflicht eingedämmt werden.
Das würde nicht nur die Diskussion um die
Vogelbestände entschärfen, sondern auch
viel Tierleid verhindern sowie ehrenamtliche
Tierschutzvereine und Tierheime, die sich um
herrenlose Katzen kümmern, entlasten.
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Reisen
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