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It was a Katastrophe« - TSG Harsewinkel.

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Westfalen-Blatt Nr. 13
Ziemba
kommt aus
Bissendorf
32:30 über Brockhagen II
Von Hendrik C h r i s t
Gütersloh-Isselhorst
(WB). Auftakt nach Maß ins
neue Handballjahr: Landesligist TV Isselhorst behält nach
dem 32:30 (13:12) gegen den
TuS Brockhagen II beide Punkte
an der Lutter. Und auch für die
Zukunft scheint das Team von
Heinz-Josef Wöstemeier gut
aufgestellt zu sein.
Mit Sebastian Ziemba steht der
erste Neuzugang der »Turner«
bereits fest. Der Rückraumakteur
kommt vom niedersächsischen
Oberligisten TV Bissendorf-Holte
und kann vielleicht schon in der
Rückrunde eingreifen. »Sebastian
trainiert schon länger bei uns
mit«, erklärt Wöstemeier. »Er ist
Gütersloher und wollte den Aufwand reduzieren. Außerdem ist er
mit seinen Einsatzzeiten in Bissendorf unzufrieden.«
Dass Ziemba in der kommenden
Serie das Isselhorster Trikot überstreift, ist beschlossene Sache.
Möglicherweise geht der Halblinke
aber schon in den kommenden
Wochen für den TVI auf Torejagd.
»Mal abwarten, ob es was wird. Er
hat ja noch einen Vertrag bei
seinem alten Verein. Diese Dinge
müssen zuerst noch geklärt werden«, weiß »Heini.«
Personell arbeiten die Verantwortlichen auf Hochtouren. Auf
dem Parkett erledigen die Akteure
die Pflicht. Gegen den TuS Brockhagen II haben es Matthias Lewerenz & Co. spannender gemacht
als nötig. Zwar führten die Hausherren bereits mit 28:23 (51.),
machten die Sache in der Schlussphase aber nochmal spannend. 30
Sekunden vor
Schluss verkürzten
die
Gäste
auf
31:30,
ehe
Marvin Gregor
den Sack im
Gegenzug zu
machte. Der
A-Jugendliche
verdiente sich
ein Sonderlob
vom
Coach:
»Er macht seine Sache gut
und
spielt
Marvin
auch nächstes
Gregor
Jahr fest bei
uns.«
Auch der umworbene Nico
Brinkmann erteilte allen Interessenten eine Absage: »Ich spiele
auch nächstes Jahr für Isselhorst.
Allerdings werde ich etwas kürzer
treten, da ich beruflich sehr eingebunden bin.«
TV Isselhorst: Albin/P.-H. Höcker
- Brinkmann (9), Gregor (5), Giesen
(5), Lewerenz (4/1), Imkamp (3),
Perschke (3), Banze (2), Kristijan (1),
Tofing, J. Höcker, Gerlach, Unkell.
SPORT GÜTERSLOH
Cv27 Bs27
Montag, 16. Januar 2012
»It was a Katastrophe«
0:10 nach zwölf Minuten: Kim Sörensen verlagert bei TVV-Frauen den Trainingsschwerpunkt Richtung Offensive
(9 Tore) in Szene zu setzen.
Schließlich hieß es aus Verler Sicht
0:10. »So etwas habe ich in meiner
V e r l (WB). Kim Sörensen Trainerkarriere noch nicht erkonnte einem Leid tun. Nach lebt«, sagte ein konsternierter Kim
Sörensen, der dann endlich die
zwölf Minuten lagen seine Maßnahme ergriff, die zu einer
Handballerinnen des TV Verl Besserung führen sollte. Mit der
mit 0:10 zurück, das am Ende Einzeldeckung gegen die ehemalimit 14:25 (2:12) verlorene ge russische Nationalspielerin
Oxana Pal (5) wurden die Gäste
Heimspiel gegen Roude Leiw ihrer stärksten Angriffswaffe beBascharage war für die Haus- raubt. »Andere Mannschaften maherren bereits zu diesem Zeit- chen das von Anfang an gegen
uns. Verl hat etwas gebraucht, um
punkt gelaufen.
es zu merken«, sagte BascharageCoach Claude Weinzierl, der mit
dem letzten Aufgebot angereist
Kim kochte innerlich allerdings
war und nicht über die personelschon deutlich früher. Keine vier
len Mittel verfügte, um auf diesen
Minuten waren absolviert, als der
Verler Schachzug zu reagieren.
Däne beim 0:4 die grüne Karte auf
Beide Seiten bekamen in der
den Zeitnehmertisch knallte. »Das
Folge im Angriff kaum noch etwas
schnellste Time Out, das wir je
auf die Reihe, so dass in den
hatten«, sagte Handball-Obmann
verbleibenden 18 Minuten ledigAndreas Guntermann, der sich
lich noch vier Treffer fielen. Den
vom Tribünen-Oberrang aus einen
zweiten Durchgang verlor der TVV
Überblick verschaffte. Besser wurdann lediglich mit 12:13 – allerde es aber auch nach der 60-Sedings nur, weil die überragende
kunden-Ansprache nicht.
rumänische Torhüterin Amalia
Ballverluste im Angriff oder
Saftoiu beim Stand von 7:21 zehn
missglückte Abschlüsse über den
Minuten vor dem Schluss ihren
groß gewachsenen Innenblock der
Platz zwischen den Pfosten räumLuxemburgerinnen wurden mit
te. »Ich hoffe, die anderen MannGegenstößen bestraft. Und aus
schaften haben nicht so eine gute
dem Positionsspiel heraus fand
Torhüterin«, stöhnte Sörensen,
Bascharage immer wieder die Lüder seine Spielanalyse komplett in
cke, um Kreisläuferin Marta Goraj
englischer Sprache verfasste, ein
deutsches Wort
aber mit einbaute: »It was a Katastrophe.«
Mit den am
Samstag gewonnenen Erkenntnissen wird der
31-Jährige schon
am
heutigen
Montag den Trainingsschwerpunkt verlagern.
»Ich hatte geglaubt,
unsere
Defensive wäre
das
Problem.
Aber die Probleme liegen in der
Offensive«, sagte
der Däne, der allerdings darauf
hinwies,
dass
Nina JacobkerFür Anke Gawer gibt es kaum ein Durchkommen sting und Josi
Löbig zwei Wogegen Andrea Janics (links) und Oxana Pal.
Von Dirk H e i d e m a n n
und Wolfgang W o t k e (Fotos)
Kim Sörensen ist konsterniert. 0:10 nach zwölf
Minuten – so etwas hatte der Däne in seiner
chen lang nicht trainieren konnten: »Dafür haben wir heute bezahlt.« Nun gelte es, zu den
»Basics« zurückzukehren. »In einem Monat wird es besser sein.
Und ich kann nur hoffen, dass die
Zuschauer wiederkommen wer-
zwölfjährigen Trainerkarriere noch nicht erlebt.
Danach wurde es zumindest in der Abwehr besser.
den, um zu sehen, dass wir uns
verbessert haben«, so Sörensen.
Die Rückendeckung von Seiten der
Mannschaft scheint der 31-Jährige
zu haben. »Es macht Spaß, mit
Kim zu arbeiten. Er sieht die Dinge
richtig und wir trainieren auch
gut. Leider konnten wir das heute
nicht zeigen«, sagte Mannschaftsführerin Hannah Bühlmann.
TV Verl: Wimmelbücker - Jacobkersting (4), Gawer (4/1), Treiner (2),
Löbig (2), Bühlmann (1), Schröder
(1), Zelle, Henke, Petschat.
Erster Fleck auf Harsewinkels weißer Weste
Nordwalde (hcr). Kleines Wunder zum Rückrundenauftakt in der
Handball-Landesliga: Der bisher
verlustpunktfreie
Spitzenreiter
TSG Harsewinkel ließ beim 25:25
(11:15) beim SC Nordwalde überraschend seinen ersten Zähler
liegen. Bei Trainer Mike Bezdicek
hielt sich die Enttäuschung aber in
Grenzen.
»Ich vermute, dass keine Mannschaft in Nordwalde gewinnt«,
glaubt der 43-Jährige. »Auch wir
sind mit dem Harzverbot kaum
zurecht gekommen. Unter diesem
Umständen werden es alle Landesligisten dort schwer haben.«
Technische Fehler häuften sich bei
den TSG-Akteuren. Viele Pässe
kamen ungenau. »Wir konnten
unser Tempospiel nicht wie gewohnt aufziehen. Uns fehlten einfache Gegenstoßtore«, berichtet
»Bezze.«
Dabei sah es nach den ersten 30
Minuten gut aus für die Gäste. Mit
einer 15:11-Führung ging es in die
Kabine. Doch die Hausherren
steckten nicht auf und kamen am
Ende doch noch zum Ausgleich.
Erster Punktverlust für den Tabellenführer aus der Mähdrescherstadt!
»Die Nordwalder haben das
Unentschieden gefeiert wie die
Champions League. Meine Jungs
waren total enttäscht. Ich freue
mich, dass sie sich geärgert haben. Da sehe ich, dass die Einstellung stimmt«, sagt Bezdicek.
Vielleicht
hätte
Christoph
Dammann das Ruder noch mal
rumreißen können. Doch der Kapitän lag zu Hause krank im Bett.
Mike Bezdicek ist nach der Begegnung entspannt: »Wir sind weiterhin ungeschlagen. Die unangenehmste Aufgabe haben wir hinter
uns. Dafür kommen die Nordwalde im Rückspiel bei uns nicht klar.
Da ist nämlich Harz erlaubt.«
TSG Harsewinkel: Dähne/Pottmann - Hanneforth (6), Gottsleben
(6), Mühlbrandt (4), Fleiter (4), Kipp
(3/2), Uphus (1), Wibbelt (1), Baumgartl, Schicht, Ruhe, Gillessen.
Kapitän Christoph Dammann
fehlte krankheitsbedingt.
Pure Lust auf Handball
Verler Herren erzeugen beim 40:31 eine Leistungsexplosion
V e r l (dh). Das war zu
erwarten: In freudiger Erwartung, endlich wieder in voller
Mannschaftsstärke auflaufen
zu können, ließen die Verbandsliga-Handballer des TV
Verl eine Leistungsexplosion
folgen und fegten die HSG
Stemmer/Friedewalde
mit
40:31 (23:18) aus der Halle.
Sören Hohelüchter feierte nach langer Verletzungspause (Hüftoperation) ein starkes Comeback. Sechs
Tore standen am Ende des Abends auf seinem
persönlichen Konto.
Foto: Wolfgang Wotke
Einer brannte lichterloh: Sören
Hohelüchter konnte es gar nicht
erwarten, nach seiner Verletzungspause das runde Spielgerät
wieder im gegnerischen Kasten
unterzubringen und erzielte drei
der ersten sechs Verler Tore. »Ich
bin ganz schön müde. Aber richtig
spüren werde ich das Spiel wohl
erst am Sonntag«, sagte der Rückraum-Shooter, der wie alle seine
Nebenleute pure Lust am Handballsport versprühte: »Stemmer
war für uns auch genau der
richtige Gegner. Wir mussten nicht
so sehr in die Zweikämpfe gehen
und konnten unser schnelles, laufstarkes Spiel aufziehen.«
Auch Lars Gottwald war in
Festtagsstimmung – nicht nur, weil
für den TVV-Trainer im weiteren
Verlauf des Abends im Familienkreis noch die Feier eines runden
Geburtstags auf dem Programm
stand. »Unser Sieg war nie ernsthaft in Gefahr. Heute hat fast alles
gepasst«, sagte Gottwald, dessen
Team sich nach einem 3:4-Rückstand (4.) auf 9:5 (10.) absetzen
konnte und so schon frühzeitig die
Weichen in die richtige Richtung
stellte. »In der Deckung sind uns
zu Beginn zwar noch einige Dinger
durchgerutscht. Aber auch da
konnten wir uns dann stabilisieren«, sagte Gottwald, der lediglich
auf Ken Lützkendorf (leidet unter
dem Norovirus) verzichten musste.
Dieser Ausfall fiel erst im zweiten Durchgang ins Gewicht, als
Stemmer/Friedewalde mit zwei
vorgezogenen Akteuren agierte
und so den Verler Spielfluss empfindlich störte. Lützkendorf hätte
in dieser Phase als zusätzliche
Option für neue Impulse sorgen
können. Doch dank der individuellen Klasse der Verler Akteure
konnte die HSG den Rückstand
nicht mehr entscheidend verkürzen. Spätestens beim 28:19 (42.)
war der Widerstand der Gäste
endgültig gebrochen.
Der erst nachträglich auf dem
Spielberichtsbogen eingetragene
Ruben Vosshans kam in den finalen zwei Minuten noch auf drei
Tore, darunter der besonders teure 40. Treffer, den er nach der
Schluss-Sirene per Siebenmeter
erzielte. Seine Teamkollegen dürfen sich nun über eine Kiste Bier
freuen, die wohl spätestens nach
dem Freundschaftsspiel am kommenden Freitag gegen den Bundesligisten TBV Lemgo (19 Uhr)
vernichtet werden dürfte.
TV Verl: J. Plass/A. Plass (ab 31.)
- Fröbel (10/4), Diekmann (8/2),
Hohelüchter (6), Klöpping (4), Braun
(4), Niehüser (3), Vosshans (3/2), F.
Schuster (1), D. Schuster (1), Reithage.
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