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Keine Angst vor Hochwasser Was - Durmersheim

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Hochwasserrisikomanagement Gemeinde Durmersheim GAZ, 27.06.2014
Keine Angst vor Hochwasser
Was Grundstückseigentümer wissen und beachten
müssen – richtig vorsorgen
Mit Hochwasser muss künftig wohl verstärkt gerechnet werden. Die Ereignisse im
letzten Jahr zeigen, dass es auch in Durmersheim und Würmersheim schnell
„landunter“ heißen kann. Doch was können Grundstückseigentümer und Anwohner in
hochwassergefährdeten Gebieten überhaupt tun?
Grundsätzlich gilt: sich umfassend informieren! Die aktuelle Gesetzeslage sieht vor,
dass jede Person dazu verpflichtet ist, Maßnahmen zur Eigenvorsorge für den Fall
eines – möglicherweise extremen Hochwassers zu treffen. Informationen, ob das
eigene Grundstück oder Wohngebäude in einem hochwassergefährdeten Gebiet
liegt, zeigen die Hochwassergefahrenkarten. Für Durmersheim stehen diese
Informationen im Rathaus zur Einsicht oder auf www.durmersheim.de oder
www.hochwasserbw.de bereit. Denken Sie daran, dass es keinen
hundertprozentigen Schutz vor Hochwasser geben kann – auch wenn technische
Schutzmaßnahmen wie Deiche und Rückhaltebecken eine wichtige Hilfe leisten.
Entwickeln Sie einen privaten Alarm- und Einsatzplan
Treffen Sie Vereinbarungen mit Familienmitgliedern und Nachbarn darüber, wer im
Ernstfall welche Aufgaben übernimmt, und üben Sie diese gemeinsam ein.
Entwickeln Sie einen Plan für die Sicherung Ihres Mobiliars und persönlicher Dinge.
Wichtig sind Dokumente und ideelle, nicht ersetzbare Werte wie Fotos oder
Erinnerungsstücke. Machen Sie sich vorab Gedanken über Notgepäck und -quartier
für den Fall einer Evakuierung. In mehrstöckigen Gebäuden kann es schon
ausreichend sein, Notfallgepäck und Vorräte in den oberen Stockwerken zu
deponieren, um eine kurze Hochwasserphase ohne Evakuierung zu überstehen.
Schützen Sie Ihr Haus!
Schon bei Planung und Bau können Sie Maßnahmen treffen, zum Beispiel auf einen
Keller verzichten und geeignete Baumaterialien verwenden. Aber auch an
bestehenden Gebäuden lässt sich viel erreichen, beispielsweise über den Einbau
Hochwasserrisikomanagement Gemeinde Durmersheim GAZ, 27.06.2014
von Rückschlagklappen oder mobile Einrichtungen zur Abdichtung von
Kellerschächten oder Türen.
Detaillierte Informationen und Checklisten finden Sie in der Hochwasserschutzfibel
des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (als Download auch
auf www.durmersheim.de/Bürgerservice/Hochwasserschutz).
Schützen Sie die Umwelt!
Heizöl ist ein wassergefährdender Stoff, der auch bei Hochwasser nicht austreten
darf. Die beste Möglichkeit, Umweltschäden zu verhindern, ist der Umstieg auf einen
anderen Energieträger wie Holzpellets oder Erdgas. Alternativ kann der Öltank
oberhalb des höchsten zu erwartenden Wasserstandes installiert werden. Ist dies
nicht realisierbar, sollten hochwassersichere Tanks verwendet und durch
Verankerung in der Bodenplatte oder Decke gegen Auftrieb gesichert werden.
Sorgen Sie dafür, dass auch sonstige wassergefährdende Stoffe oder Chemikalien
wie beispielsweise Farben und Lacke oder Pflanzenschutzmittel nicht ins Wasser
gelangen können. Detaillierte Informationen finden Sie wiederum in der
Hochwasserschutzfibel des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung.
Sichern Sie sich finanziell ab!
Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung, wie Sie sich gegen Hochwasserschäden
absichern können oder bilden Sie finanzielle Rücklagen. Hochwasserschäden sind
nicht innerhalb der üblichen Gebäudeversicherungen abgesichert!
Informationen und Beratung zur Zusatzversicherung gegen Hochwasserschäden
erhalten Sie bei Ihrem Versicherer, in der Broschüre "Schäden durch
Überschwemmung – richtig vorbeugen und versichern" des Gesamtverbands der
Deutschen Versicherungsgesellschaft und bei den Verbraucherzentralen in BadenWürttemberg.
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Bildung
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