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Jahresbericht 2006 Jugend & Engagement Was war 2006 und was

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Caritasverband Scheinfeld-Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim e.V.
Beratungs- und Vermittlungsstelle für Jugendfreiwilligendienste im In- und Ausland
Ansbacher Str. 6
91413 Neustadt a.d. Aisch
Telefon: 09161/888919
Telefax: 09161/888920
E-Mail: faigle@caritas-nea.de
Internet: www.caritas-nea.de
Jahresbericht 2006 Jugend & Engagement
Was war 2006 und was kommt 2007
Im letzten Jahr beriet die aus Mitteln der Stiftung "Aktion Mensch" geförderte Beratungs- und
Vermittlungsstelle für Jugendfreiwilligendienste im In- und Ausland 189 junge Menschen und
begleitete diese bei der Realisierung ihres Vorhabens. Peter Faigle, der auslandserfahrene
Leiter der Beratungsstelle, motivierte dabei die Interessenten, informierte über die
unterschiedlichen Programmarten (EFD, FSJ, FÖJ, ADIA, …) und beriet Pfarrgemeinden,
Vereine, Schulen und Gruppen, die selbst Einsatzstellen planen oder Freiwillige ins Ausland
entsenden möchten. Dieses Jahr hat er sich zusammen mit seiner ehrenamtlichen Helferin,
Diana Reiser, zum Ziel gesetzt, zusätzlich zu den Beratungen Länderabende anzubieten,
Mentorengruppen aufzubauen, selbst Freiwillige aufzunehmen und zu entsenden sowie eine
umfangreiche Internetpräsenz umzusetzen.
Aus der Beratungspraxis
Aus denen im letzten Jahr gemachten Erfahrungen kann generell gefolgert werden, dass die
Nachfrage nach Jugendfreiwilligendiensten im Allgemeinen und nach Einsatzstellen im
Ausland im Speziellen permanent ansteigt. Die Nutzen eines Freiwilligendienstes im In- oder
Ausland liegen auf der Hand, soziales Lernen, persönliches Wachstum, sinnhaftes Helfen,
neue berufliche Einsichten, interkulturelle Erfahrungen, Fremdsprachenkompetenz sowie das
Überbrücken von Wartezeiten. Leider ist zu beklagen, dass die Zahl der Einsatzstellen nicht
entsprechend dem Bedarf mitwächst und deshalb nicht alle jungen Menschen, die einen
Freiwilligendienst leisten möchten, dies auch tun können. Gerade Realschüler, Hauptschüler
oder Förderschüler mit und ohne Migrationshintergrund sind unterrepräsentiert. Komplizierte
Bewerbungsverfahren, lange Bewerbungsfristen, undurchsichtige Auswahlverfahren und
langwierige Vorbereitungen schrecken viele dieser jungen Menschen ab. Damit sich
Jugendfreiwilligendienste weg von Elitediensten für finanzkräftige Abiturientinnen entwickeln,
unterstützt die Beratungsstelle gerade diese Zielgruppen besonders. Hier geht die Arbeit weit
über die Informationsversorgung hinaus.
Umfrage 2006 zur Beratungsqualität / Situation Beratenen
33,3 % der Befragten nehmen an einem Jugendfreiwilligendienst teil, 25,9% nehmen aktuell
und 18,6% zukünftig am Bewerbungsverfahren eines Jugendfreiwilligendienstes teil.
Weniger als ein Drittel (22,2 %) der Befragten entschied sich gegen einen Freiwilligendienst.
Knapp die Hälfte der Befragten hat angegeben, dass das Beratungsgespräch dazu beitrug,
dass Sie eine Jugendfreiwilligendienst-Stelle bekamen
Gut ein Drittel der Befragten empfand die Beratung als gut, knapp zwei Drittel als sehr gut.
Die ausgehändigten Unterlagen empfand mehr als einem Drittel der Befragten als gut und
mehr als ein Drittel als sehr gut.
Infoveranstaltungen
Durch Außenberatungen und Veranstaltungen spricht das Team der Beratungsstelle junge
Menschen auch über die Landkreisgrenzen hinweg an. In Schulen und Jugendeinrichtungen
bietet es kostenlose Infoveranstaltungen an. Zirka 600 junge Menschen konnten bereits auf
diesem Wege über das Anliegen der Beratungsstelle, sich für sich, für andere, für
Gesellschaft und Staat schon in jungen Jahren zu engagieren, informiert und begeistert
werden.
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Bildung
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