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Betet! - FEG Langenthal

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Thema: Betet!
Text: Epheser 6,18
Datum: 25.11.2012
Prediger: Martin Pfäffli
Interessant der Einblick ins Gebetsleben von vier Personen bekommen. Was würde man bei ihnen/euch beobachten? Wie sieht ihr/dein Gebetsleben aus? Predigttext Epheser 6,18 lesen Obwohl der eigentliche Predigttext bis V.20 gehen würde, werde ich mich auf diesen Vers beschränken. Was heisst beschränken? Diese Worte haben Gewicht, sie könnten uns auf den ersten Blick erschlagen. Vier Mal wird das Wort „Gebet“ verwendet, das im Deutschen mit Gebet, Bitten oder Flehen übersetzt wird. Vier Mal wird das Adjektiv „jeder/alle“ gebraucht: „mit jeder Art von Gebet, zu jeder Zeit, mit aller, bzw. höchster Ausdauer, für alle Heiligen.“ Ein intensiver Bibelvers, am Ende des Abschnittes über den geistlichen Kampf, der eben ein intensiver Kampf ist – wir haben das letzte Mal davon gehört. Wir reagieren unterschiedlich auf solche Verse. In der Kommunikationslehre lernen wir, dass wir auf verschiedenen Arten etwas hören, aufnehmen. Eine Art zu hören ist auf dem sogenannten Appellohr. Viele hören hier zuerst einen Appell. Was muss ich tun? Wie kann ich das noch besser tun? Je nach Persönlichkeit und Biographie löst ein Appell mehr oder weniger Druck aus. Tatsächlich sind starke Aufforderungen enthalten, doch interessanterweise finden wir im griechischen Grundtext keinen Imperativ, nicht eine Befehlsform. Ich brauchte etwas Zeit, bis ich den Zugang zu diesem Vers bekommen habe. Ich höre ebenfalls schnell auf dem Appellohr. Frage mich, ob ich dem genüge, was das steht. Oder was kann ich tun, damit ich eher genügen kann. Das Problem hier in diesem Vers ist nur, das kann man gar nie wirklich erfüllen: mit jeder Art von Gebet, zu jeder Zeit, mit alle Ausdauer für alle Heiligen; da hat man nie genug gebetet. Dann bin ich mit Menschen im Gespräch, die unter einem grossen Druck stehen, sei das im Beruf, in der Familie, in gesellschaftlichen Aufgaben oder auch hier in der Gemeinde oder in all diesen Bereichen. Diese Menschen wissen manchmal nicht, wie sie die Kraft für all das noch aufbringen wollen. Persönlich geht es mir manchmal nicht viel besser. Und jetzt wird noch einen draufgeschlagen – betet allezeit – das kann es nicht sein! Eines darf ich vorwegnehmen: „Es hier nicht um einen Druck, um einen Appell, den wir über eine Leistungsschiene abarbeiten müssten.“ Das ist ganz wichtig! Wir wollen zwei Extreme meiden: • Das Einte ist diese Leistungsschiene. Etwas erfüllen zu wollen, jemand genügen zu wollen. Formen, Listen, Stunden, die abgearbeitet werden müssen – das geht nicht auf, ist ein Chrampf, führt in die Gesetzlichkeit, die Form wird wichtiger als der Inhalt und endet früher oder später in einem Frust. • Das andere Extrem ist die absolute Beliebigkeit: „Ich bete, wenn es für mich stimmt, wenn ich mich danach fühle, wenn es mir grad drum ist!“ Dieses Extrem ist genauso egoistisch, dreht sich ebenfalls um uns selber und endet früher oder später in einem Frust. Ich sage auch nicht, ich liebe meine Frau, wenn es mir grad drum ist, ich mich danach fühle, wenn es für mich stimmt. Beide Extreme wollen wir vermeiden! 1
Thema: Betet!
Text: Epheser 6,18
Datum: 25.11.2012
Prediger: Martin Pfäffli
Das Gebet – wir können nicht darauf verzichten Der Predigttext macht bereits an der dichten und gewichtigen Wortwahl deutlich, dass wir im geistlichen Kampf, überhaupt als Christen nicht aufs Gebet verzichten können. Das Gebet ist keine eigentliche geistliche Waffe, bzw. Rüstungsgegenstand, doch das Gebet ist unmissverständlich ein zentraler Teil dieses Kampfes. Im Gebet ziehen wir die verschiedenen Rüstungsgegenstände an, welche Aspekte des Sieges und der Kraft von Jesus Christus sind. Im Gebet berufen wir uns auf den Sieg und die Kraft Jesus, ergreifen die Autorität, die er uns verliehen hat. Im Gebet stehen wir fest, im Gebet halten wir den Glauben an Jesus Christus hoch. Wir können nicht auf das Gebet verzichten. Wir werden aufgefordert, im Gebet zu wachen. Wachen, dieses Wort kommt ebenfalls aus der Kriegssprache. Weil man nicht weiss, wann der Feind eingreift, wie er angreift stellt man Wachen auf. Keine Truppe kann auf Wachen verzichten. Einschlafen auf der Wache kann sich ein Soldat nicht leisten. Wer einschläft, kassiert saftige Strafen. Wer einschläft riskiert sein eigenes Leben und das Leben einer ganzen Truppe. Wachen ist ein Kampf – nicht einzuschlafen – irgendwo draussen, mitten in der Nacht. Wer mal im Militär war kann sich sicherlich daran erinnern. Zum Glück ist man in der Regel zu zweit – wäre dies auch hilfreich fürs Gebet? Im neuen Testament stossen wir Schritt und Tritt auf betende Menschen, auf Aussagen übers Gebet oder auf Gebete selber. Z.B. im Epheserbrief: Paulus schreibt nicht nur übers Gebet, er betet selber und geht als Beispiel voraus: 1,15: Darum auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben… höre ich nicht auf, zu danken für euch, und gedenke eurer in meinen Gebet… (dann folgt über die nächsten acht Verse ein Gebet) Wir können nicht aufs Gebet verzichten! Auf dem Gebet liegt eine Verheissung: Jakobus schreibt: Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet! Jakobus 4,2 Wir können nicht aufs Gebet verzichten! Jesus fordert uns auf: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt. Matthäus 7,7.8a Es gibt viele Beispiele aus der Kirchengeschichte, die sagen, dass wir nicht aufs Gebet verzichten können. So prägten die Benediktiner die Lebensregel: „Ora et labora / bete und arbeite.“ Diese Regel haben sie als Kreislauf gelebt, in dem sich Arbeit und Gebet in ihrem Alltag ständig wiederholt hat. Von Martin Luther sagt man, dass je mehr Arbeit er hatte, umso mehr betete er. Corrie ten Boom – eine Frau die den Holocaust überlebt hatte – sagte: „Das Grösste, was für füreinander tun können, ist, dass wir füreinander beten.“ Oder Karl Barth – deutscher Theologe – mit einem praktischen Tipp: Wie man beten soll, das steht in der Bibel; und was man beten soll, das steht in der Zeitung. 2. Das Gebet im Geist Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist… Epheser 6,18 Im Geist, das ist für mich ein wegweisender Hinweis in diesem Vers. Wir sollen im Geist oder durch den Geist beten und wachen. Das Gebet im Geist ist das Gebet aus der Beziehung zu Gott heraus. Ist ein Ausdruck unsere Beziehung zu Gott. 2
Thema: Betet!
Text: Epheser 6,18
Datum: 25.11.2012
Prediger: Martin Pfäffli
Das Gebet im Geist bewahrt uns vor diesen Extremen, die ich zu Beginn erwähnt habe, bei denen wir uns letztendlich um uns selber drehen. Das Gebet im Geist ist keine Leistung, müssen nicht irgendetwas erfüllen, müssen nicht irgendetwas abarbeiten. Wir pflegen Beziehung mit Gott, indem wir IHN in unser Alltagsleben, unsere Fragen, Unsicherheiten, Freuden, Siegen, Niederlagen, Zweifel und Kämpfe usw. miteinbeziehen. Das Gebet im Geist ist ein grosses Vorrecht, ein Geschenk, dass wir mit Gott Beziehung pflegen dürfen, dass wir IHM nahe sein dürfen. Das Gebet im Geist macht Gott gross. Das Gebet im Geist bedeutet, dass Gott den ersten Schritt getan hat. Wir darauf antworten durften und er uns seinen Geist geschenkt hat. Floyd Mc Clung – ein Evangelist und Gemeindegründer – sagte folgendes: „Preist Gott, ich bin befreit von Stiller Zeit! Jetzt kann ich endlich Freundschaft mit Gott haben. Früher betete ich eine halbe Stunde pro Tag, jetzt kann ich den ganzen Tag beten!“ Das Gebet ist Beziehung zu Gott und das Ziel des Gebets ist, diese Beziehung zu Gott zu pflegen, in IHM zu bleiben. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er`s euch gebe. Johannes 15,16 Dieser Vers ist Teil des Abschnittes, in dem Jesus sagt: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben, wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. In IHM bleiben, das ist Gebet. Wenn wir dann „im Namen Jesus“ beten, wird uns der Vater im Himmel alles geben. „Im Namen Jesus“ ist nicht einfach eine Formulierung, die wir am Ende eines Gebets anfügen können. Im Namen Jesus setzt eine innige Beziehung voraus. Ich bete stellvertretend, das was Jesus auf dem Herzen liegt, was er tun will. Je inniger diese Beziehung ist, umso mehr wird uns unser Vater im Himmel beschenken. Wenn uns das Ziel klar ist, dann können wir, dann müssen wir über Formen und Methoden reden. Wie kann ich die Beziehung zu Gott im Gebet pflegen? Wie kann ich bei IHM bleiben? Wie kann ich eine Gebetshaltung entwickeln: „zu jeder Zeit, mit aller, bzw. höchster Ausdauer, für alle Heiligen?“ 3. Das Gebet ist ein Ringen Das Gebet ist ein geistlicher Kampf, in dem wir das was Jesus uns zur Verfügung stellt ergreifen, anziehen. Es ist „normal“, dass wir darum ringen müssen. Zu Beginn dieser Predigtserie über den geistlichen Kampf habe ich ein paar Leute befragt, wie sie diesen Kampf in ihrem Alltag erleben. Lorenz Schaffner – Missionar in Bosnien – hat geschrieben, dass für ihn persönlich das Gebet der grösste Kampf ist: „Wenn ich das Gebet vernachlässige, setze ich als Folge davon im Alltag die falschen Prioritäten. Meine Gedanken und Gefühle werden vergiftet und mein Wille dreht sich hauptsächlich um meine natürlichen Bedürfnisse und um die Umstände, in denen ich mich befinde. Ich verbringe meine Zeit mit unnützen Dingen, lenke mich ab… Der Blick wird vernebelt. Die Grenze zwischen Licht und Finsternis, Wahrheit und Lüge verlieren ihre Klarheit. In Beziehungen bin ich unsensibel für den Heiligen Geist.“ 3
Thema: Betet!
Text: Epheser 6,18
Datum: 25.11.2012
Prediger: Martin Pfäffli
Lorenz drückt hier sehr treffend aus, um was es im Gebet geht. Was es heisst, aus der Beziehung zu Gott heraus zu leben: „Es geht darum, dass unsere Prioritäten geordnet werden; wir uns nicht um uns selber, unsere Bedürfnisse, unsere Umstände drehen; wir nützliche Dinge tun; unser Blick klar bleibt und wir unterscheiden können, was ist Licht, was Finsternis, was wahr, was falsch; wir sensibel für den Heiligen Geist werden.“ Lorenz erlebt das Gebet als ein Ringen: „Je mehr es zu tun gibt, je mehr ich zu kämpfen habe, desto wichtiger ist das Gebet und umso schwieriger wird es, dass ich es vernachlässige…“ Und dann schreibt er etwas zu der Form/Methode, das ich ebenfalls zitieren will: „So problematisch (für einige Vorbelastete) auch ist: Gebet ist eine Frage der Quantität. Es braucht in der Regel Zeit um von Gott „geprägt“ zu sein und aufgefüllt zu werden mit Heiligen Geist.“ Gebet als Beziehung ist eine Frage der Quantität. Beziehung leben braucht Zeit, jede Beziehung in der wir stehen braucht Zeit. So wie das Pflegen der Beziehung zu meiner Frau eine Frage der Quantität ist – natürlich auch der Qualität. Darum haben die Benediktiner ihre Lebensregel „ora et labora“ eingeführt, um ihrem Alltag eine Form zu geben, durch die sie regelmässig vor Gott kommen konnten. Heute feiern solche Lebensregeln, rituale Tagesabläufe mit bewussten Gebetszeiten oder Zeiten des Innehaltens eine Renaissance. Die VBG (Vereinigte Bibelgruppe) bietet jedes Jahr „Ora et labora“ Wochen für Studierende oder Familien an, welche immer ausgebucht sind. Solche Formen geben in unserer hektischen Welt Halt und Raum, in denen wieder Begegnungen mit Gott stattfinden. Ich selber habe in diesem Jahr ein Morgengebet einer Tagesliturgie entdeckt, dass ich auf meine Situation angepasst habe und nun jeden Morgen bewusst bete. Ein Gebet, in dem ich ablege, was mich beschäftigt, ich mich auf Gott ausrichte, meiner Identität bewusst werde, Gott anbete, ihn konkret bitte usw. Suche Wege, wie du bewusst Zeiten des Gebets in deinem Alltag einplanen kannst. Wer sich so von Gott „prägen“ lässt, der wird in seinen Gebeten über sich hinausgehen. Wer im Gebet Gottes Herzschlag spürt, der wird ein Anliegen für andere Menschen bekommen. Menschen, die ihm auf dem Herzen liegen oder wie es unser Predigtext sagt, „…für alle Heiligen.“ „Für alle Heiligen“, das beginnt hier in der eigenen Gemeinde, dass wir füreinander beten! Wir sind aber auch beauftragt, für die Gemeinden um uns herum, auf dem Platz Langenthal, zu beten, das ist unser nächster Kreis. Ich habe in den letzten Jahren höchst selten erlebt, wie für die EMK, die Vinyard Gemeinde, die Pfimi und wie sie alle heissen gebetet wurde. Wir sind beauftragt, für die Schweiz zu beten und für die weltweite Gemeinde. Warum für alle Heiligen? • Weil wir eine Familie sind, Kinder eines Vaters, Christi Leib. • Und wir können nicht auf das Gebet verzichten, weil das „geprägt“ werden von Gott nicht automatisch passiert. Paulus sind auch die Menschen auf dem Herzen, die Jesus noch nicht kennen, darum bittet er anschliessend, dass sie für ihn beten, dass er das Evangelium weiterhin mutig verkünden kann. „Für alle Heiligen“ ist auch ein Aufruf für unsere Gebetsstunde. Wir treffen uns als Gemeinde alle zwei Wochen für eine Stunde hier am Donnerstagabend zum Gebet – eigentlich kein grosses Zeitbudget. Die Gebetsstunde ist nicht die einzige Art, wie in der Gemeinde gebetet wird und auch nur eine Methode. Doch es ist die Stunde, in der wir gemeinsam als Gemeinde füreinander beten. Darin liegt eine Kraft. In diesem Jahr treffen wir uns unter dem Motto „bete und arbeite“, weil uns 4
Thema: Betet!
Text: Epheser 6,18
Datum: 25.11.2012
Prediger: Martin Pfäffli
während dem Erstellen des Erweiterungsbaus der geistliche Bau der Gemeinde genauso auf dem Herzen liegt. Es geht nicht darum, mit der Gebetsstunde, etwas über die Leistungsschiene zu erfüllen. Ich will die Gebetsstunde nicht als Druck verstehen oder sogar als Zwang. Wir haben in dieser Stunde auch Elemente wie „der Raum der Stille“ oder das Segensgebet, in dem wir die persönliche Begegnung mit Gott mehr betonen. Die Gebetsstunde ist aber auch nicht eine Beliebigkeit, ich komme grad, wenn es mir drum ist, wenn es für mich stimmt. Wenn wir uns von der Beliebigkeit leiten lassen, verlieren wir als Gemeinde entscheidend an Kraft. Wir können es uns nicht leisten, auf das Gebet zu verzichten! Herzlich eingeladen für die nächste Gebetsstunde am nächsten Donnerstagabend, 20.00 Uhr! 4. Zieht die Waffenrüstung Gottes an Ich will mit einer weiteren Form, bzw. Anregung zum Gebet schliessen. Die geistliche Waffenrüstung macht Jesus gross. Macht sichtbar, was er für uns getan hat, was er uns zur Verfügung stellt und wie umfassend seine Kraft in uns wirken will. Das motiviert zu beten, das motiviert, diese Ausrüstung immer wieder bewusst anzuziehen. Ich weiss von Christen, die diese Ausrüstung, jeden Morgen Stück für Stück im Geiste anziehen. Lorenz schreibt ebenfalls: „Die Waffenrüstung ist mir zu einem Schlüsselgebet geworden um Jesus in Freiheit dienen zu können und als sein Botschafter unterwegs zu sein.“ Ich habe ein Gebet formuliert, in dem wir die Waffenrüstung Gottes anziehen: Jesus Christus, zu dir komme ich, weil ich nur in dir stark sein kann. Ich will heute von deinem Sieg leben und beanspruchen, was du für mich getan hast: Ich ziehe die Wahrheit als Gurt an. Jesus Christus, du bist die Wahrheit. Ich will mein Leben von deiner Wahrheit bestimmen lassen, jeglicher Lüge und Täuschung absagen, wahr und aufrichtig sein. Ich ziehe die Gerechtigkeit als Panzer an. Jesus, du bist mir zur Gerechtigkeit geworden. Jede Anklage an mich, jede Sünde, allen Mangel hast du auf dich genommen und bist dafür am Kreuz gestorben. Ich muss nicht aus mir heraus recht sein. Nichts und niemand kann mich mehr anklagen. Ich ziehe die Schuhe an und will bereit sein, dir Jesus nachzufolgen. Ich stelle mein Leben wieder neu unter deine Herrschaft, will dein Evangelium hinaustragen, mich für deinen Frieden einsetzen. Dein Reich komme! Mit dem Schild des Glaubens lösche ich die Pfeile des Bösen aus, die mich hindern, lähmen, verletzen und entmutigen wollen. Ich halte im Glauben dich Jesus Christus hoch und nehme dein Schutz in Anspruch. Jesus Christus, bewahre mich an Geist, Seele und Leib! Ich ziehe den Helm des Heils an. Jesus hat mich errettet und mich auf ein felsenfestes Fundament gestellt. Darauf berufe ich mich. Ich bin von meinem Vater im Himmel geliebt. Jesus Christus, erfülle meine Gedanken mit deinen Gedanken der Freude und der Hoffnung. Ich nehme das Schwert des Geistes in meine Hände, welches das Wort Gottes ist. Ich will damit trainieren, mich mit deinem Wort auseinandersetzen, darin forschen, will von dir Jesus lernen. Ich will auf den Heiligen Geist hören, so dass er mich heute an dein Wort erinnern kann. Amen! Fragen zur Vertiefung:  Einblick in dein Gebetsleben – was würde man bei dir beobachten?  Tauscht über die zwei Extreme aus – Gesetzlichkeit und Beliebigkeit!  Wir können nicht auf das Gebet verzichten – wenn du damit einverstanden bist, wie begründest du dies?  Inwiefern ist dein Gebet Ausdruck deiner Beziehung zu Gott? Vgl. Joh. 15,1‐17 – in IHM bleiben ist Gebet! 5
Thema: Betet!
Text: Epheser 6,18
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Datum: 25.11.2012
Prediger: Martin Pfäffli
Inwiefern ringst du ums Gebet? Wie kannst du bewusst Zeiten des Gebets in deinem Alltag einplanen? Gebet ist eine Frage der Quantität – was macht diese Aussage mir dir? Zieh immer wieder die Waffenrüstung Gottes im Gebet an! 6
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