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80 Was über die Ausbildung und den Tiefgang der Wurzeln bei der

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80
Keil,
Das Wurzelwerk v o n Taraxacum officinale Weber.
Dreierdemischungen.
15. L S G , 2 Pflanzen.
a) Vielköpfig; deutliche Pfahlwurzel; Nebenwurzel wenig häufig; Feinwurzeln
wenig zahlreich, W H : 19 m m Durchmesser.
b) Einköpfig; wenig Nebenwurzeln, kräftig
entwickelt, eng um die Pfahl­
wurzel v o n a geschlungen. W H : 14 m m Durchmesser ( A b b . 17).
16. L H G , vielköpfig; kurze kräftige Pfahlwurzel; Nebenwurzeln häufig, schräg­
streichend; W H : 30 m m Durchmesser.
17. L H S , 5 zum Teil kräftige
Pflanzen mit mehreren starken Nebenwmzeln,
zwischen denen die Pfahlwurzeln zweier schwächerer Pflanzen standen. Durch
Anschwellung der Nebenwurzeln der eisteren traten Einzwängung und Zer­
reißung bei einer der dünneren Pfahlwurzeln auf
( A b b . 18).
18. H S G , vielköpfig; Pfahlwurzel kurz, d i c k ; einige kräftige Nebenwurzeln; Fein­
wurzeln zahlreich; W H : 22 m m Durchmesser.
Bemerkung:
Bei diesen Versuchen treten keine
augenfälligen
Unterschiede auf.
Was über die Ausbildung und den Tiefgang der Wurzeln bei
der ersten Versuchsreihe gesagt wurde, gilt auch hier. L a u b ­
e r d e bedingt k r ä f t i g e E n t w i c k l u n g d e r G e s a m t p f l a n z e . Pfahl-, Neben- und Feinwurzeln sind stark und in
großer Anzahl ausgebildet. Der Verlauf der Seitenwurzeln ist im
oberen Teil infolge der Kontraktionserscheinungen bogig, stellen­
weise hakenförmig, im unteren Teil dagegen schräg abwärtslaufend.
Durch die Gefäßwand ist allerdings eine Ablenkung aus der Wuchs­
richtung bedingt.
Bei G a r t e n e r d e fällt auf, daß die A n s a t z s t e l l e n
d e r W u r z e l n n a c h d e m W u r z e 1 k o p f e zu e t w a s
g e h ä u f t sind. Die Feinwur­
zeln sind ein wenig derber, und
ihre Anzahl ist nicht ganz so
groß wie bei der Lauberde,
aber immer noch sehr zahl­
reich.
—
Sandboden
weicht von den beiden ersten
Böden stark in seinen Eigen­
schaften ab. Die physikalischen
Eigenschaften sind zum Teil
nicht ungünstig; die lockere
Beschaffenheit
erlaubt
den
Wurzeln ein rasches
Ein­
1
dringen.
Die wasserhaltende
Kraft des Bodens ist aber sehr
gering, weshalb die obersten
Schichten nur ganz unge­
nügende Bedingungen bieten.
Der Vorrat an Nährstoffen ist
ebenfalls äußerst mangelhaft.
Die W u r z e l n
streben
n
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Tiefen,
A b b . 18.
die
einigermaßen
ausgeglichene
Versuchsreihe H/17, S. 80.
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Gesundheitswesen
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