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"Krank im USA-Urlaub: Was nun?" - ERV - Firmenpresse.de

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firmenpresse.de | 07.04.2014 - 14:10 | ID: 1043656
"Krank im USA-Urlaub: Was nun?" - ERV
Verbraucherinformation
Warum ein privater Versicherungsschutz in den USA und Kanada so wichtig ist
Wer eine größere Reise unternimmt, muss im Vorfeld auf einiges achten. Dazu gehört, sich ausreichend für
den Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls abzusichern. Denn in außereuropäischen Reiseländern, wie
zum Beispiel den USA oder Kanada, greift der gesetzliche Versicherungsschutz nicht. Die medizinische
Versorgung ist dort jedoch besonders teuer. Wie sich Urlauber im Krankheitsfall vor den hohen Kosten
schützen können und warum bei einem Trip in die Vereinigten Staaten oder nach Kanada ein privater
Zusatzschutz besonders zu empfehlen ist, erklärt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische
Reiseversicherung).
Ob ein Städtetrip nach New York, mit dem Mietwagen entlang der "Route 66" oder ein verlängertes
Wochenende in Las Vegas: Auch 2013 waren die USA wieder mit Abstand das beliebteste Fernreiseziel der
Deutschen. Kanada gehörte ebenso mit zu den Favoriten. Aber ein solcher Urlaub kann für Reisende schnell
zur finanziellen Herausforderung werden, wenn sie plötzlich erkranken oder verunglücken. "In den meisten
Gebieten der USA ist die medizinische Versorgung zwar ausgezeichnet", weiß Birgit Dreyer. Allerdings
können Gesundheitsleistungen dort extrem teuer werden - vor allem bei Krankheiten oder Unfällen mit
schwerwiegenden Folgen. "Selbst bei leichteren Blessuren müssen Urlauber mit horrenden Kosten für die
medizinische Behandlung rechnen. Sie können acht- bis zehnmal so hoch sein wie in Deutschland", warnt
die ERV Reiseexpertin.
Spitzentarife für Arztbesuche in den USA und Kanada
Tatsächlich sind die Behandlungskosten nirgendwo auf der Welt so hoch wie in den USA und Kanada. Dafür
gibt es verschiedene Gründe, wie die ERV Reiseexpertin erklärt: "Zum einen sind hier die Forschungs- und
Entwicklungskosten für medizinische Geräte und auch für Arzneien extrem hoch. Der Hintergrund: Bei
erfolgloser Behandlung können Patienten nach amerikanischem Recht sehr hohe Entschädigungsleistungen
einklagen." Die Kosten werden deshalb direkt auf das Endprodukt umgelegt. So kann beispielsweise der
Preis für Antibiotika bei fünf Dollar pro Tablette liegen. Auch die dort praktizierenden Ärzte müssen sich mit
einer entsprechend kostspieligen Berufshaftpflicht gegen das erhöhte Risiko von Patientenklagen absichern.
Und schließlich gibt es in diesen Ländern, anders als in der deutschen Gebührenordnung, keine
festgeschriebenen Kostensätze. Das bedeutet: Ärzte und Krankenhäuser dürfen Behandlungen individuell
berechnen. Bereits einfache Untersuchungen können dabei mit mehreren hundert Euro gehörig an der
Reisekasse zehren. So ist es zum Beispiel möglich, dass Ärzte für eine Spritze gegen Hexenschuss Kosten
von 500 Dollar in Rechnung stellen. Muss der Reisende aus dringend notwendigen Gründen gar die
Notfallambulanz eines Krankenhauses aufsuchen, kann das durchaus mit 1.500 Dollar zu Buche schlagen.
Auch Rechnungen von 1.200 Dollar für eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt sind keine Seltenheit. Und:
Bei ambulanten Fällen verlangen Ärzte grundsätzlich Vorkasse.
Gesetzlicher Schutz reicht außerhalb Europas nicht aus
"Wer davon ausgeht, dass die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland diese Kosten übernimmt, erlebt
nach der Heimkehr eine böse Überraschung", warnt Birgit Dreyer. Denn: Mitglieder der gesetzlichen
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Krankenkassen können ihre Rechnungen nur einreichen, wenn das Urlaubsland ein Sozialabkommen mit
Deutschland unterhält. Dann erstatten die Kassen die in Deutschland üblichen Regelsätze - oft allerdings
deutlich zu wenig, um die tatsächlichen Behandlungskosten im Urlaubsland aufzufangen! Für
Arztrechnungen aus den USA und Kanada hingegen müssen betroffene Urlauber zur Gänze selbst
aufkommen: Denn mit beiden Ländern gibt es kein Sozialabkommen! Das bedeutet: Reisende, die ihren
Urlaub außerhalb Europas verbringen, sollten sich vorher unbedingt vergewissern, ob sie einen
Versicherungsschutz über ihre Krankenkasse haben. Sonst müssen sie im Ernstfall ärztliche Leistungen aus
eigener Tasche finanzieren. Übrigens: Ein Krankenrücktransport, der aus den USA oder Kanada bis zu
60.000 Euro kosten kann, wird von der gesetzlichen Krankenkasse unter keinen Umständen übernommen!
Die richtige Krankenversicherung für USA- und Kanada-Reisen
Zu einer sorgfältigen Reisevorbereitung gehört neben Stadtführer und Reiseapotheke auch eine private
Reisekrankenversicherung. Sie schließt die Versorgungslücke und bietet Schutz vor teuren Überraschungen.
Neben den Ausgaben für einen möglichen Krankenrücktransport übernimmt eine gute
Auslandskrankenversicherung auch die Kosten von ambulanten und stationären ärztlichen Behandlungen
und Operationen, ärztlich verordneten Arzneimitteln, Röntgendiagnostik und schmerzstillenden
Zahnbehandlungen. Ebenso wichtig bei Unfällen und Erkrankungen ist eine schnelle und unkomplizierte Hilfe
vor Ort: Gute Versicherer stehen Betroffenen deshalb in solchen Fällen mit einer rund um die Uhr besetzten
Notrufzentrale mit Rat und Tat zur Seite.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.912
Kurzfassung:
Medizinische Versorgung in den USA und Kanada
Urlauber müssen mit hohen Kosten für Gesundheitsleistungen rechnen
- Warum ist die medizinische Behandlung in den USA so teuer?
- Gilt in den Vereinigten Staaten oder Kanada der gesetzliche Versicherungsschutz?
- Wie können sich Urlauber für die USA-Reise absichern?
Die USA waren auch 2013 wieder mit Abstand das beliebteste Fernreiseziel der Deutschen. Kanada gehörte
ebenso mit zu den Favoriten. Aber ein solcher Urlaub kann für Reisende schnell zur finanziellen
Herausforderung werden, wenn sie plötzlich erkranken oder verunglücken. "In den meisten Gebieten der
USA ist die medizinische Versorgung zwar ausgezeichnet", weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV
(Europäische Reiseversicherung). Doch die Behandlungskosten sind nirgendwo auf der Welt so hoch wie in
den USA und Kanada. Dafür gibt es verschiedene Gründe, wie die ERV Reiseexpertin erklärt: "Zum einen
sind hier die Forschungs- und Entwicklungskosten für medizinische Geräte und auch für Arzneien extrem
hoch. Der Hintergrund: Bei erfolgloser Behandlung können Patienten nach amerikanischem Recht sehr hohe
Entschädigungsleistungen einklagen." Auch die dort praktizierenden Ärzte müssen sich deshalb mit einer
entsprechend kostspieligen Berufshaftpflicht absichern. Und schließlich dürfen die dortigen Ärzte und
Krankenhäuser Behandlungen individuell berechnen. So ist es zum Beispiel möglich, dass Ärzte für eine
Spritze gegen Hexenschuss Kosten von 500 Dollar in Rechnung stellen. Muss der Reisende aus dringend
notwendigen Gründen gar die Notfallambulanz eines Krankenhauses aufsuchen, kann das durchaus mit
1.500 Dollar zu Buche schlagen. Und: Bei ambulanten Fällen verlangen Ärzte grundsätzlich Vorkasse. "Wer
davon ausgeht, dass die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland diese Kosten übernimmt, erlebt nach der
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Heimkehr eine böse Überraschung", warnt Birgit Dreyer. Denn: Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen
können ihre Rechnungen nur einreichen, wenn das Urlaubsland ein Sozialabkommen mit Deutschland
unterhält. Dann erstatten die Kassen die in Deutschland üblichen Regelsätze - oft allerdings deutlich zu
wenig, um die tatsächlichen Behandlungskosten im Urlaubsland aufzufangen! Für Arztrechnungen aus den
USA und Kanada hingegen müssen betroffene Urlauber zur Gänze selbst aufkommen: Denn mit beiden
Ländern gibt es kein Sozialabkommen! Eine private Reisekrankenversicherung schließt die
Versorgungslücke und bietet Schutz vor teuren Überraschungen. Neben den Ausgaben für einen möglichen
Krankenrücktransport übernimmt eine gute Auslandskrankenversicherung auch die Kosten von ambulanten
und stationären ärztlichen Behandlungen und Operationen, ärztlich verordneten Arzneimitteln,
Röntgendiagnostik und schmerzstillenden Zahnbehandlungen. Gute Versicherer stehen Betroffenen
außerdem mit einer rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale mit Rat und Tat zur Seite.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 2.889
Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher. Weitere Informationen
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Über die ERV
Die ERV, Experte für Reiseversicherungen, überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen
Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERV die Geschichte
des Reiseschutzes. Als einer der führenden Reiseversicherer weltweit ist die ERV in über 20 Ländern
vertreten. Sie ist Marktführer in verschiedenen europäischen Kernmärkten, darunter auch ihrem deutschen
Heimatmarkt. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und
nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re,
einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.erv.de
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