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13.10.2014 12:48
Newsletter der Weiße Rose Stiftung e.V. Oktober 2014
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir begrüßen Sie zur Oktober-Ausgabe unseres Newsletters, mit dem wir Sie über
Neuigkeiten, Vorhaben und Veranstaltungen informieren. Weitere Aktivitäten
sind in Planung und werden Ihnen rechtzeitig auf unserer Homepage und auf
Facebook bekannt gegeben.
Inhalt
----Erneuerung der DenkStätte Weiße Rose
Einzelausstellung zu Hans Leipelt
Lehrerfortbildung 2014 „Sind wir, wie wir heißen? - Schulnamen und ihre
Bedeutung für Schulprofil und Schulalltag“
Lange Nacht der Museen
Buchpräsentation: „Hans Scholl - Sehnsucht nach dem Lichte“
Konzert mit Lesung „Die Gedanken sind frei“ (Vorankündigung)
Die Weiße Rose in Brasilien, Sao Paulo
Lesung „Damit wir uns nicht verlieren“
Musicalwerkstatt Münster e.V.
Ausstellungsverleih im In- und Ausland
Neuerscheinungen
Erneuerung der DenkStätte Weiße Rose:
Entscheidung des Münchner Stadtrats
-------------------------------------Die studentische Widerstandsgruppe Weiße Rose erfuhr auch in diesem Sommer
große Aufmerksamkeit von Besuchern aus aller Welt. So informierten sich
kürzlich Gruppen aus den USA, Japan, Brasilien, Norwegen, Italien und anderen
europäischen Ländern in der DenkStätte Weiße Rose in der LMU über die Weiße
Rose. Für viele Schulen aus dem Münchner Umkreis ist ein geführter Besuch dort
ohnehin obligatorisch.
„Wir wissen, dass wir mit der Präsentation der Dauerausstellung zur Geschichte
der Weißen Rose eine zentrale Vermittlungsaufgabe wahrnehmen“, so die
Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung e.V., Dr. Hildegard Kronawitter. „Vor
diesem Hintergrund sind wir hocherfreut und dankbar über die Entscheidung des
Münchner Stadtrats am 17. Juli 2014, sich an der Erneuerung der DenkStätte
Weiße Rose finanziell zu beteiligen.“ Frau Dr. Kronawitter weist darauf hin,
dass Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ebenfalls eine entsprechende Förderung
in Aussicht gestellt hat, über die im Zusammenhang mit dem Staatshaushalt
2015/16 entschieden wird.
Die Erneuerung der DenkStätte soll den heutigen museumsdidaktischen
Anforderungen gerecht werden und insbesondere auch eine englischsprachige
Vermittlung leisten.
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13.10.2014 12:48
Neue Einzelausstellung zu Hans Leipelt
-----------------------------------13. Oktober 2014, 11:00 Uhr, Aula der Hans-Leipelt-Schule Donauwörth,
Neudegger Allee 9, 86609 Donauwörth: Anlässlich des 70. Jahrestages der
Verurteilung von Hans Leipelt eröffnet Prof. Dr. Wolfgang Huber, zweiter
Vorsitzender der Weiße Rose Stiftung e.V., mit einem thematischen Vortrag
unsere neue Einzelausstellung „Hans Leipelt und die Weiße Rose“. Um 18:00 Uhr
spricht Dr. Ottmar Seuffert, Stadtarchivar Donauwörth, zum Prozess vor dem
Volksgerichtshof gegen Hans Leipelt und seine Mitstreiter. Dr. Hildegard
Kronawitter spricht für die Weiße Rose Stiftung ein Grußwort.
Anlässlich der Ausstellungseröffnung werden in der Berufsschule Donauwörth
auch Teile unserer großen Wanderausstellung gezeigt.
Als Wanderausstellung konzipiert, ist die neue Einzelausstellung ausleihbar.
Im Januar 2015, zum 70. Jahrestag seiner Hinrichtung, wird sie in der
Bücherhalle in Hamburg-Harburg mit einem Begleitprogramm zu sehen sein.
Zur Ausstellung:
Hans Konrad Leipelt, Student der Chemie in München, erhielt das sechste
Flugblatt der Weißen Rose am 18. Februar 1943. Das war genau der Tag, an dem
Hans und Sophie Scholl im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München
beim Verteilen dieses Flugblattes vom dortigen Hausschlosser erwischt und der
Gestapo übergeben wurden. Als Leipelt Tage später von den ersten Todesurteilen
für die Geschwister Scholl und Christoph Probst erfuhr, setzte er ihren
Widerstand mit seiner Freundin Marie-Luise Jahn unter dem Motto „…und ihr
Geist lebt trotzdem weiter!“ fort.
Hans Leipelt, Marie-Luise Jahn und weitere Freunde wurden im Oktober 1943
verhaftet. Ein Jahr später verurteilte der Volksgerichtshof Hans Leipelt zum
Tode. Marie-Luise Jahn, spätere Mitbegründerin der Weiße Rose Stiftung, wurde
zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 29. Januar 1945 wurde Leipelt im
Gefängnis München-Stadelheim mit der Guillotine hingerichtet. Er war 23 Jahre
alt.
Die Ausstellung „Hans Leipelt und die Weiße Rose“ behandelt den Widerstand
Leipelts vor seinem persönlichen Hintergrund von antisemitischer
Diskriminierung und Verfolgung. Seine Schwester Maria Leipelt überlebte die
NS-Diktatur als einziges Familienmitglied. Zwei Personen, die ihm besonders
nahe standen, kommen in der Ausstellung ausführlich zu Wort: Seine Freundin
und Mitstreiterin Marie-Luise Schultze-Jahn und einer seiner engsten Freunde
aus Hamburg, der Regimegegner Karl Ludwig Schneider.
Die Ausstellung wurde von der Historikerin Ursula Kaufmann M.A. mit
Unterstützung des Mitarbeiterteams der Weiße Rose Stiftung e.V. erstellt. Für
fachwissenschaftliche Beratung danken wir besonders Angela Bottin und Dr.
Anne-Barb Hertkorn.
Lehrerfortbildung 2014 „Sind wir, wie wir heißen? Schulnamen und ihre Bedeutung für Schulprofil und Schulalltag“
-----------------------------------------------------------Mittwoch, 15. Oktober 2014, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, DenkStätte Weiße Rose am
Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1:
Lehrerfortbildung zum Thema „Sind wir, wie wir heißen? – Schulnamen und ihre
Bedeutung für Schulprofil und Schulalltag“ mit Unterstützung der Bayerischen
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13.10.2014 12:48
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
In der diesjährigen Lehrerfortbildung richten wir den Blick auf die
Namensgebungen der 16 in Bayern nach Mitgliedern der Widerstandsgruppe Weiße
Rose benannten Schulen und fragen nach der Bedeutung des Schulnamens für
Schulprofil und -praxis. Auch die Leitbildentwicklung bei den Namensschulen
wird im Fokus stehen. Lehrkräfte der Sophie Magdalena Scholl Schule in Trient
werden u.a. über ihre kürzlich erfolgte Schulnamensgebung berichten. Ferner
wird am Beispiel einer Aberkennung des Schulnamens der damit verbundene
gesellschaftliche Diskurs vorgetragen und diskutiert.
Ein besonderer Schwerpunkt der Fortbildung wird die von Herrn Ltd. RD Werner
Karg (Bayerische Landeszentrale) moderierte Diskussion mit den teilnehmenden
Lehrkräften über einschlägige Aktivitäten an ihren Schulen und persönliche
Erfahrungen sein.
Lange Nacht der Münchner Museen
--------------------------------Samstag, 18. Oktober 2014, 19:00 Uhr bis 2:00 Uhr, DenkStätte Weiße Rose am
Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1: Auch
in diesem Jahr ist die DenkStätte Weiße Rose eines der gut 90 Münchner Museen,
die zu einem Besuch auf nächtlichen Streifzügen in der „Langen Nacht der
Museen“ einladen.
Besonderer Gast ist dieses Jahr das Theater Eukitea mit Auszügen aus dem
erfolgreichen Stück „Sophie Scholl - Innere Bilder". Gespielt wird um 20:00
Uhr und um 22:00 Uhr; Dauer 20 Min.
In Führungen zur Weißen Rose können Sie mehr über den Widerstandskreis um Hans
und Sophie Scholl erfahren: jeweils um 19:00 Uhr, um 21:00 Uhr und 23:00 Uhr;
Dauer 30 Min.
Buchpräsentation „Hans Scholl - Sehnsucht nach dem Lichte“
---------------------------------------------------------Dienstag, 25. November 2014, 19:00 Uhr, DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der
Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1: Der Hamburger
Pastor und Autor Robert M. Zoske stellt seine Dissertation „Hans Scholl:
Sehnsucht nach dem Lichte - Unveröffentlichte Gedichte, Briefe und Texte“ vor.
Dr. Detlef Bald, Historiker mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Weißen
Rose, wird die Neuerscheinung in die bisherigen Veröffentlichungen zu Hans
Scholl einordnen und in einen Kontext zur Widerstandsgruppe stellen.
Robert Zoske interpretiert bisher unveröffentlichte Schriften und Gedichte von
Hans Scholl und bringt sie in Zusammenhang mit dessen religiöser Entwicklung.
Sein Quellenmaterial belegt, dass die christliche Gedankenwelt für Hans Scholl
spätestens ab seinem 19. Lebensjahr Zuflucht und Motivation zum Widerstand
gegen das NS-Regime war. Die Dissertation wurde im September 2014
veröffentlicht. Näheres dazu unter:
http://www.utzverlag.de/shop.php?bn=44321
http://www.steinmannverlag.de/wordpress/2010/04/07/zoske
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihren Besuch.
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13.10.2014 12:48
Konzert mit Lesung „Die Gedanken sind frei“
----------------------------------------Dienstag, 24. Februar 2015, 19:30 Uhr, Große Aula der
Ludwig-Maximilians-Universität: Gesangsensemble The Sixtonics mit Katja
Schild, Sprecherin BR und Christian Schuler, Sprecher BR: Konzert mit Lesung
zum Widerspruch und Widerstand der Weißen Rose, der Comedian Harmonists und
der Swing-Jugend.
Eine Veranstaltung der Weiße Rose Stiftung, des Bayerischen
Volksbildungsverbands e.V. und der Gesellschaft zur Förderung Jüdischer Kultur
und Tradition e.V.
In einer Zeit, in der die NS-Diktatur die persönliche und künstlerische
Freiheit unterdrückte, sangen die sechs jungen Männer der Comedian Harmonists,
um sich und anderen Freude zu bereiten. Doch drei ihrer Sänger erhielten 1935
Berufsverbot, da sie „Nichtarier“ waren und emigrierten ins Ausland. Die
Gruppe löste sich auf, ihre Lieder wurden verboten. Die Musik der Comedian
Harmonists, sowie Jazz und Swing zu hören, konnte gefährlich werden und zu
Verhaftungen führen. Jugendliche Widerstandsgruppen wie die Swing-Jugend oder
die Weiße Rose widersetzten sich dem Musikverbot, darunter auch Sophie Scholl
und Hans Leipelt. Dieser war auch mit „Swingboys“ aus Hamburg befreundet, die
aufgrund ihres unangepassten Aussehens und Verhaltens ab 1940 von den
Nationalsozialisten verfolgt wurden.
Die Konzertlesung „Die Gedanken sind frei“ thematisiert die Beweggründe und
das Wirken der Widerstandsgruppen und setzt damit für uns heute ein Zeichen,
unsere Freiheit wahrzunehmen und dafür einzustehen.
Eintritt: 12,- und
18,- Euro
Ermäßigung für Mitglieder, Studenten, Schüler und Schwerbeschädigte
Vorverkauf: Bayer. Volksbildungsverband e.V. München, Tel.: 089 9973896; Fax:
089 99738973; E-Mail: konzerte@bvv-ev.de; Internet: www.bvv-ev.de
München Ticket: Tel.: 089 54818181 und alle angeschlossenen Vorverkaufsstellen
Die Weiße Rose an der Universität Sao Paulo
-----------------------------------------Unter Betreuung von Prof. Dr. Juliana Perez und Prof. Dr. Tinka Reichmann
übersetzten acht Germanistik- bzw. Philosophie-Studierende der Universität Sao
Paulo „Die Weiße Rose“ von Inge Scholl. Neben der Planung von Veranstaltungen
zur Geschichte der Weißen Rose in Brasilien haben drei Studentinnen, Anna
Carolina Schäfer, Janaina Lopes Salgado und Yasmin Cobaiachi Utida die
Widerstandsgruppe als Forschungsthema für ihre Masterstudiengänge gewählt.
Anna Carolina Schäfer befindet sich gerade für einen Forschungsaufenthalt an
der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zwischen Oktober und Dezember
2014 wird sie den Originalquellen nachgehen und u.a. auch die Verhörprotokolle
von Hans und Sophie Scholl einsehen. Yasmin Cobaiachi Utida, die von Januar
bis Mai 2013 bei der Weiße Rose Stiftung Praktikantin war, hat als
Forschungsthema für ihre Arbeit die Untertitelung des Dokumentarfilms „Die
Widerständigen“ von Katrin Seybold gewählt. Janaina Lopes Salgado wird die
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Befragungen von Hans Hirzel und Franz Müller im Bundestag übersetzen. Eine
weitere Studentin der Übersetzergruppe, Eline de Assis Alves, wird ab dem
Wintersemester 2014/15 den Masterstudiengang Deutsch als Fremdsprache an der
LMU absolvieren. Alle Studierenden haben in dem Übersetzungsprojekt viele
Impulse für ihre weitere berufliche und wissenschaftliche Laufbahn erhalten.
Sie fühlen sich der Botschaft der Weißen Rose auch persönlich verbunden.
Szenisch-musikalische Lesung „Damit wir uns nicht verlieren“
--------------------------------------------------------Montag, 10.11.2014, 19:00 Uhr im APEX, Göttingen
Dienstag, 11.11. 2014, 19:00 Uhr in der Buchhandlung MECKE, Duderstadt
Freitag, 21. und Samstag, 22.11.2014 im Kulturhaus am Zoo, ehemals Katakombe
Theater, Frankfurt, jeweils 20 Uhr
"Damit wir uns nicht verlieren" (Hg. Thomas Hartnagel 2005) ist die
Zusammenstellung des Briefwechsels zwischen Sophie Scholl und ihrem damaligen
Verlobten Fritz Hartnagel im Winter 1942/43. Zu dieser Zeit kämpfen Sophie und
Hans Scholl mit den Flugblättern der »Weißen Rose« gegen das NS-Regime, Fritz
Hartnagel ist als Offizier der deutschen Wehrmacht im Kessel von Stalingrad
eingeschlossen. Als er im Lazarett Sophies letzten Brief erhält, ist das
Todesurteil gegen sie bereits vollstreckt.
Die szenisch-musikalische Lesung beleuchtet die sehr unterschiedlichen
Charaktere, ihre gegensätzliche Weltanschauung und ihre Beziehung, mit allen
Höhen und Tiefen. Sie ermöglicht eine Auseinandersetzung mit dem Thema des
Widerstandes der Weißen Rose gegen das nationalsozialistische Regime und soll
den Zuschauer dazu anregen, über Möglichkeiten von Zivilcourage in der
heutigen Zeit nachzudenken.
Till M. Mendler, Musicalwerkstatt Münster e.V.:
Musical „Sophie Scholl“ auf CD
--------------------------------------------Das Musical „Sophie Scholl – Briefe über Grenzen“ stellt die Beziehung von
Sophie Scholl und Fritz Hartnagel und ihren jahrelangen Briefwechsel in den
Mittelpunkt. Das Musical wurde vom Deutschen Rock- und Poppreis 2013 als
bestes Musicalalbum mit einem 1. Platz ausgezeichnet.
Die CD ist für 15,- Euro, zuzüglich Versand, unter der E-Mail Adresse
cd@mws-ms.de zu bestellen.
Filmvorführung "Blut muss fließen" - Undercover unter Nazis
und anschließende Diskussion mit dem Regisseur Peter Ohlendorf
Deutschland-Prämiere mit türkischen Untertiteln
-------------------------------------------------------------Sonntag, 19. Oktober 2014, 12:00 im Münchner Volkstheater, Briennerstr. 50
Der Filmemacher Peter Ohlendorf beleuchtet mit seinem undercover gedrehten
Film die rechtsradikale Musikszene und deren Gewaltpotential.
www.filmfaktum.de
Eintritt: 5,- Euro
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13.10.2014 12:48
Ausstellungsverleih
-----------------In Deutschland wird unsere Wanderausstellung "Die Weiße Rose" aktuell an der
Bettina von Arnim Gesamtschule, ab 13. Oktober 2014 an der
Hans-Leipelt-Schule Donauwörth und gemeinsam mit der Theateraufführung
„Sophie Scholl – Innere Bilder“ von Eukitea an der Mittelschule Fischach und
am Maria-Ward-Gymnasium in Augsburg gezeigt.
Ansprechpartnerin für den Ausstellungsverleih in Deutschland ist Sandra
Knösel: knoesel@weisse-rose-stiftung.de
Zum Jubiläum der 50jährigen Städtepartnerschaft München-Bordeaux ist
vorgesehen, die französischsprachige Ausstellung ab 10. Oktober in Bordeaux zu
zeigen. Bei den offiziellen Feierlichkeiten zur Städtepartnerschaft hat
Bürgermeister Josef Schmid, München, eine den Widerstand der Weißen Rose
würdigende Rede gehalten.
In den USA sind unsere beiden Ausstellungen weiterhin sehr gefragt: Bis
Dezember 2014 haben wir noch sieben Ausstellungsstationen: Im Oktober wird sie
an der Duquesne Universität in Pittsburgh, Pennsylvania, an der Rodef Shalom
Synagoge in Pittsburgh (Pennsylvania), an der Winchester Thurston,
Privatschule in Pittsburgh, an der Shady Side Academy, Privatschule in
Pittsburgh gezeigt. Im November geht sie an die Wheeling Jesuit University in
Wheeling (West Virginia) und an das Washington & Jefferson College in
Washington (Pennsylvania). Anfang Dezember wird die Ausstellung an der Old
Trail School, Privatschule in Bath (Ohio) zu Gast sein.
Die Weiße Rose Stiftung dankt der Organisation „Classrooms Without Borders“,
die von Dr. Zipora Gur in Zusammenarbeit mit der Jewish Federation of Greater
Pittsburgh und The Holocaust Center ins Leben gerufen wurde.
http://www.classroomswithoutborders.org
Ansprechpartnerin für den Ausstellungsverleih in den USA ist Angelika
Kretschmann: weisse_rose_stiftung@yahoo.com
In Lettland, Liepaja wird die russischsprachige/litauische Version unserer
Ausstellung vom 01. Oktober bis Ende Dezember im Okkupationsmuseum gezeigt.
Dies erfolgt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Bei der
feierlichen Eröffnung sprachen: der stellv. Bürgermeister der Stadt, Herr
Vitkovsky, die Leiterin der Museen der Stadt Liepaja, Frau Dace Korkla und Dr.
Werner Rechmann, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in den
Baltischen Staaten. Ein Rahmenprogramm mit Musik und Chorgesang rundete die
gut besuchte Veranstaltung ab. Führungen für Schulklassen durch die
Ausstellung sind geplant.
Neuerscheinungen
----------------„Alexander Schmorell - der Märtyrer
Zur Würdigung seines christlichen Widerstandes durch die Russische Orthodoxe
Kirche“
Beitrag von Detlef Bals in: Jäger P., Jakobus Kaffanke OSB (Hg.), Beroner
Forum, Edition 6, 2014
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13.10.2014 12:48
In dem Jahrbuch der Benidiktinerabtei St. Martin erschien ein Aufsatz über
die Heiligsprechung von Alexander Schmorell durch die russisch-orthodoxe
Kirche im Ausland. Diese war war 2012 in einem Gottesdienst der
russisch-orthodoxen Kirche in München gefeiert worden. Seitdem gibt es auch
eine Ikone vom „Hl. Alexander von München“. Balds Meinung nach, sei der
religiöse Hintergrund des Widerstands der Weißen Rose lange unbeachtet
geblieben.
Mathias Tietke: "Yoga in der DDR" - Geächtet, Geduldet, Gefördert,
Steve-Holger Ludwig Verlag, September 2014
Der Journalist Mathias Tietke schreibt in seinem neuen Buch auch über eine
Person, die mit der Widerstandsgruppe Weiße Rose in Verbindung stand: Heinz
Kucharski, Freund von Hans Leipelt und vielen Hamburger Oppositionellen,
erhielt das sechste Flugblatt der Weißen Rose und gab es weiter. Am 17. April
1945 verurteilte der Volksgerichtshof Kucharski zum Tode. Kurz vor seiner
Hinrichtung gelang ihm die Flucht. Nach 1945 arbeitete er am Museum für
Völkerkunde in Leipzig und für das Ministerium für Kultur der DDR. In den
Stasi Akten, die der Autor auswertete, sollen sich Hinweise finden, dass
Kucharski der Gestapo umfangreiche Angaben zum Hamburger Widerstandskreis
machte. Heinz Kucharski starb 2000 in Leipzig.
Weitere aktuelle Themen finden Sie auf unserer Homepage
www.weisse-rose-stiftung.de und auf www.facebook.com/WeisseRoseStiftung.
Ihre Weiße Rose Stiftung e.V.
Impressum nach TDG
Weiße Rose Stiftung e. V.
Geschwister-Scholl-Platz 1
D-80539 München
Telefon: 089 2180 5359
Fax: 089 2180 13518
E-Mail: info@weisse-rose-stiftung.de
Verantwortlich: Dr. Hildegard Kronawitter
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