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IHK weiß, was Senioren wünschen - Senioren Zeitschrift Frankfurt

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Aktuelles und Berichte
IHK weiß, was Senioren wünschen
Geschäfte in Frankfurt müssen sich anstrengen,
damit ältere Kunden zu ihnen kommen und einkaufen
Der vorbildliche Rewe-Markt in Bornheim bietet genügend
Sitzgelegenheiten für Jung und Alt.
Foto: Rohnke
eld ist Macht. Das wissen nicht nur die Großbanken.
Auch ältere Menschen können durch ihr Kaufverhalten den Markt beeinflussen. Eine neue Studie der
Industrie- und Handelskammer (IHK) „Einzelhandel und
demografischer Wandel – Perspektiven für den Einzelhandel
im Bezirk Frankfurt am Main“ hat ergeben: Die rund 10.000
Einzelhandelsunternehmen der Stadt erzielen gegenwärtig
bereits rund die Hälfte ihrer Umsätze mit der Generation 50plus.
IHK-Vizepräsident Horst-Günter Döll sagte: „In den nächsten
20 Jahren werden aufgrund der sich verändernden Altersstruktur in Deutschland mehr als 50.000 Käufer hinzukommen, die dann älter als 65 Jahre alt sind.“ Das sieht laut
Studie etwa ein Viertel der Einzelhändler als Chance für steigende Umsätze. Das klappt aber nur, wenn sie sich auf die
Bedürfnisse dieser Zielgruppe einstellen.
G
„Allerdings hat unsere Umfrage gezeigt, dass sich mehr als
jedes zweite Unternehmen noch nicht speziell auf ältere
Käufer eingerichtet hat“, sagte Dr. Joachim Stoll, der Vorsitzende des IHK-Einzelhandelsausschusses. Besonders was
das Personal angeht, sieht die Lage mau aus. Ältere Kunden
wollen eine qualifizierte, intensive Beratung. „Schon jetzt
beklagen mehr als die Hälfte der Einzelhändler in der Region,
dass es für sie schwierig ist, offene Stellen zu besetzen“,
erklärt IHK-Chefvolkswirt Dr. Ralf Geruschkat. Das ist nicht
die einzige Hürde, der sich Einzelhändler künftig stellen müssen. Die IHK hat in der Studie verschiedene Marktfelder
abgefragt: Lebens- und Kommunikationsmittel, Haushaltsund Unterhaltungsgeräte sowie den Bereich Freizeit, Bekleidung und Hobbys. Damit die Geschäfte für die Altersgruppe
der über 65-Jährigen möglichst attraktiv werden, hat die IHK
eine Checkliste ausgearbeitet.
• Der Eingang sollte keine Stolperstellen haben.
• Die ausreichend breite Tür sollte sich leicht öffnen lassen.
• Drinnen sind Sitzgelegenheiten für ältere Kunden
angenehm, denn dort können sie sich kurz vor oder nach
dem Einkauf ausruhen.
• Schilder mit großer Schrift erleichtern es den Kunden,
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sich besser im Laden zu orientieren, auch wenn sie
nicht mehr so gut sehen können.
• Die Hintergrundmusik ist älteren Leuten oft zu laut und
aufdringlich.
• Waren in Griffhöhe sind leichter zu erreichen.
• Umkleidekabinen sollten mindestens 1,2 Quadratmeter
groß sein, damit man sich darin umdrehen kann
und auch mit einer Gehhilfe oder mit einem Rollator
bequem hinein- und wieder herauskommt. Auch eine
Sitzgelegenheit und Haltegriffe sind hilfreich.
• Nach dem Bezahlen freuen sich Kunden über Service, zum
Beispiel über jemanden, der beim Einpacken mithilft.
• Wer zusätzlich einen Fahrdienst anbietet oder die Waren
gleich direkt nach Hause bringt, der kann sicher sein,
dass die Kunden gerne wiederkommen und ihr Geld in
diesem Laden ausgeben.
Die Kriterien entsprechen in etwa denen, die das Sozialdezernat und der Seniorenbeirat für Broschüren über die
„Seniorengerechten Geschäfte” zugrunde gelegt haben. Wie
berichtet, liegen diese Stadtteilinformationen mit zusätzlichen Hilfsangeboten wie Hol- und Bringdiensten in den Sozialrathäusern kostenfrei aus.
Nicole Galliwoda
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Telefon: +49 69 15051-0 Telefax: +49 69 15051-1111
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