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Broschüre für Interessenten - Medizinische Hochschule Hannover

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MHH-Gesundheitscheck für Führungskräfte
„Die größte aller Torheiten ist,
seine Gesundheit aufzuopfern,
für was es auch sei.“
A. Schopenhauer
Unsere Gesundheit ist die wichtigste Voraussetzung für eine ausgeglichene körperliche und seelische Balance.
Sie trägt dazu bei, dass der Mensch sich wohlfühlt.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, individuelle Gesundheitsrisiken, die beispielsweise aus beruflichen
Anforderungen und/oder Stress resultieren, frühzeitig zu erkennen. Nur so kann die Lebensqualität, aber auch
die Leistungsbereitschaft zur Bewältigung beruflicher Aufgaben erhalten oder gar verbessert werden.
Das Konzept
Die krankheitsbedingten Ausfälle von Führungskräften können sowohl den längerfristigen Verlust von Know-how,
als auch von organisatorischer Kontinuität bedeuten. Da dies weitaus höhere Kosten nach sich zieht als bei
anderen Arbeitnehmern, sollte die Gesundheitsvorsorge bei Führungskräften besondere Beachtung finden.
Die Medizinische Hochschule Hannover hat daher im Rahmen ihrer betrieblichen GesundheitsmanagementProgramme ein Präventionskonzept entwickelt, welches die notwendige Diagnostik häufiger berufsbedingter
Erkrankungen bei Führungskräften vorsieht. Eine Untersuchung mittels moderner Verfahren basierend auf den Er­
kenntnissen einer über Jahre praktizierten Spitzenmedizin garantiert die nötige Vorsorge.
Dabei geht die MHH mit dem Konzept des angebotenen Gesundheitschecks neue Wege. Das Angebot richtet sich
nach relevanten arbeits- und prä­ven­tiv­medizinischen Aspekten und hat den Anspruch, ganzheitlich zu sein.
Wir verzichten bewusst auf Röntgen- oder Computertomographie-Untersuchungen, um die Teilnehmer keiner
unnötigen Strahlenbelastung auszusetzen. Ein interdisziplinäres und erfahrenes Facharztteam steht für Sie bereit,
bespricht die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen und berät Sie bezüglich weiterer notwendiger medizinischer und
diagnostischer Maßnahmen.
Klinik für
Rehabilitationsmedizin
Prof. Dr. Cristoph Gutenbrunner
Direktor der Klinik für Rehabilitationsmedizin
„Da sich heutzutage vor allem am Bewegungs­
apparat die typischen vitalen Risiken häufig ab
dem 55. Lebensjahr bestätigen, ist die Erhaltung
der Leistungsfähigkeit der Führungskräfte für
Unternhemen noch dringlicher.“
Schmerzen an den Gelenken, Verspannungen der Mus­ku­latur? Wer kennt das nicht in einem stressigen Berufs­
alltag. Aber handelt es sich bei den Beschwer­den „nur“ um mangelnden Ausgleich zur Bürotätigkeit oder besteht
eine relevante Schädigung? Diese Frage stellen sich viele Berufstätige die unter hohen Anforderungen stehen.
Hierzu können wir Ihnen in der Klinik für Rehabilitationsmedizin viele Antworten geben.
Zunächst wird ausführlich die Vorgeschichte und der zeitliche Verlauf von bestehenden Beschwerden besprochen.
Dann führen gut ausgebildete Spezialisten aus der Abteilung eine gründliche Untersuchung des Bewegungs­
apparates durch. Die Ärzte der Abteilung sind zusätzlich auf funktionelle Verkettungen spezialisiert, so dass
auch Zusammenhänge verschiedener Symptome erkannt werden.
Die Ergründung der Ursachen einer evtl. Funktionsstörung ist ohne den zeitlichen Druck des Alltags eher
im Rahmen eines Check-ups möglich, der über den Tag
verteilt die nötige Zeit und Ruhe für die Untersuchungen
lässt. Dadurch kann ein gezieltes Therapiekonzept besprochen oder dem Teilnehmer passende Eigenübungen
für seinen Alltag vermittelt werden. Bei Bedarf können
auch mitgebrachte Befunde besprochen oder Röntgenund Kern­spintomographiebilder erläutert werden.
Durch die große Erfahrung der Ärzte mit Untersuchungsund Therapietechniken der Manuellen Medizin können
bestehende Blockierungen zum Beispiel an der Wirbel­
säule er­kannt und ggf. direkt behandelt werden. Die
diagnosti­zierten Störungen werden im Anschluss an die
Untersuchung durch erfahrene Physiotherapeuten pro­­
be­­halber behandelt. Falls sich keine Funktionsstörun­gen
gezeigt haben, erfolgt eine physikalische Therapieeinheit.
Klinik für
Gastroenterologie,
Hepatologie
und Endokrinologie
Stress oder sonstige Ereignisse können ganz schön „auf
den Magen“ schlagen. Tatsächlich kann auch die Psyche
die Verdauung erheblich beeinflussen. Die vorgesehenen
Ultraschalluntersuchungen des Abdomens sollen zeigen,
inwieweit Erkrankungen Ihrer Bauchorgane Ihre Be­schwer­
den erklären können.
Die Untersuchung umfasst eine Nativ- und Farbdoppler-­
Sonographie (Ultraschall) von Leber, Gallenblase, Gallen­­
wege, Milz, Nieren, Nebennieren, Pankreas, Dünn-­
und Dick­darm, Mesenterium, Retroperitoneum, Becken,
Harnblase, abdominelle Gefäße, Lymphkno­ten und je
nach Fragestellung oder etwaiger Vor­befunde auch der
Leiste, der Schilddrüse und der Halsgefäße.
Prof. Dr. med. Michael P. Manns
Direktor der Klinik für Gastroenterologie,
Hepatologie und Endokrinologie
„Der MHH Gesundheitscheck garantiert den Teil­
nehmern eine hohe Zuwendungszeit und trotzdem
eine schnelle Befundmitteilung und Erklärung aller
Untersuchungsergebnisse.“
Die besondere Expertise der Klinik liegt in der Dia­gnostik
von Lebertumoren, vaskulären Lebererkran­kun­­gen,
Er­kran­­kungen von Gallenblase und Gallen­wegen, und
Tu­mo­ren des gesamten Magen-Darmtraktes wie Speise­
röhre, Ma­gen, Bauchspeicheldrüse und Darm. Weitere
evtl. not­wendige Untersuchungen können jederzeit bei
Be­darf angeschlossen werden wie z.B. Endoskopien
unter Einschluss der Vorsorge-Darmspiegelung. Ein abschließendes Gespräch über die Ultraschall- und Laborbefunde lässt Raum für weitere Fragen und Antworten.
Klinik für Kardiologie
und Angiologie
Prof. Dr. Johann Bauersachs
Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie
„Manifeste klinische Erkrankungen sind bei Füh­
rungs­kräften eher selten, häufig liegen jedoch
Ri­siko­faktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.“
Das Herz ist der Taktgeber für den Körper und letztlich auch für den Geist. Ein gesundes Herz ist elementar,
denn hiervon hängen wesentliche Funktionen des Lebens ab. Durch den Gesundheitscheck sollen kardiovaskuläre
Risikofaktoren identifiziert und eventuell bereits bestehende kardiovaskuläre Erkrankungen diagnostiziert werden.
Hierzu werden ein Elektrokardiogramm (EKG), ein Belastungs-EKG und Ultraschalluntersuchungen des Herzens
sowie der peripheren und hirnversorgenden Blutgefäße durchgeführt.
Für die Diagnostik und Therapie stehen hier die modernsten medizinischen Verfahren zur Verfügung, um den
Teilnehmern optimale und kompetente Hilfe anbieten zu können. Im Anschluss an die Untersuchungen werden
die kardiologisch relevanten Laborwerte insbesondere hinsichtlich der Parameter „Cholesterin“ und „Blutzucker“,
sowie die Untersuchungsergebnisse ausführlich besprochen.
Arbeitspsychologische Diagnostik
und Beratung
Prof. Dr. Stefan Bleich
Direktor der Klinik für klinische Psychiatrie
„Nicht zuletzt aus der beruflichen Belastung liegen
bei Führungskräften häufig psycho-vegetative
Beschwerden vor die es gilt frühzeitig zu erkennen.“
Burn-out: eine ernst zu nehmende Gefahr im Arbeitsprozess. Schlafprobleme, dauernde Beschäftigung mit
der Arbeit, mangelnde Erholung. Wer kennt das nicht? Häufig werden diese Beschwerden als unwesentlich
abgetan. Dahinter können sich erste Anzeichen für arbeitsplatzbezogene Stressreaktionen verbergen, die
allgemein als Burn-out bezeichnet werden. Burn-out ist ein Warnzeichen für die Entwicklung depressiver
Reaktionen und körperlicher Erkrankungen.
Welche Antwort können wir Ihnen in der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie geben?
Es wird eine eingehende arbeitsplatzbezogene, psychologische Diagnostik durchgeführt. Dabei geht es um
den Menschen als Ganzes, mit seiner Vorgeschichte und in seinem typischen psycho-sozialen Umfeld. Wenn
wir eine Stressreaktion feststellen, wird eine gezielte Beratung zur Prävention und Behandlung durchgeführt.
Impressum
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Strasse 1
30625 Hannover
Weitere Fragen zur Organisation,
zum Tagesablauf und zu den
Serviceleistungen beantworten
wir Ihnen gerne.
Frank Herbert, MPH
Unternehmensentwicklung
Tel. 0511.532-6062
Christoph Egen
Wiss. Referent der Klinik
für Rehabilitations­medizin
Tel. 0511.532-4117
Oder gesundheitscheck@mh-hannover.de
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Frank Herbert
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