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EnEV Was muss der Verwalter beachten (final - DIESE GMBH

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IVD Immobilienverwalter- u. Sachverständigentreff 2009, Köln
Die Energieeinsparverordnung – EnEV 2009
Was muss der Verwalter beachten?
Referent:
Veranstalter:
Dipl.-Ing. Patrick Jung, IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH
Immobilienverband Deutschland (IVD)
Die Energieeinsparverordnung – EnEV 2009
Was muss der Verwalter beachten?
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Grundlagen
Rechenverfahren Wohngebäude
Rechenverfahren Nichtwohngebäude
Bestehende Gebäude und Anlagen
Energieausweise
Bildquelle: Bund der Energieverbraucher
Die Energieeinsparverordnung – EnEV 2009
Was muss der Verwalter beachten?
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Grundlagen
Rechenverfahren Wohngebäude
Rechenverfahren Nichtwohngebäude
Bestehende Gebäude und Anlagen
Energieausweise
Bildquelle: Bund der Energieverbraucher
-20/ -20/ -20 Entscheidung
des EU-Rats vom 9. März 2007
Eckpunkte
•
verbindliche Minderung der THG-Emissionen um 20 % bis 2020
gegenüber 1990
•
Minderung des Primärenergieverbrauchs um 20 % bis 2020
gegenüber den heutigen Prognosen (Basis 2005)
•
Erhöhung des Anteil erneuerbarer Energien am PEV auf 20 %
bis 2020
•
Anteil von Biokraftstoffen in 2020 in jedem Mitgliedsstaat 10 %
•
für Deutschland bedeutet das EU Ziel eine THG-Minderung von 40 %
bis 2020 – Minderung gegenüber 2006 um 270 Mio. Tonnen
Bildquelle: Harald Hillemanns, Wikipedia
Meseberger Beschlüsse
der Bundesregierung vom August 2007
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Novellierung des EEG
Einführung eines Erneuerbaren Wärmegesetzes (EEWärmeG)
Verstetigung des Marktanreizprogramms für erneuerbare
Energien
Novellierung der EnEV
Novellierung der HeizkostenV
Förderung der Gebäudesanierung
(Auszug aus den insg. 29 Einzelmaßnahmen zur CO2 Reduzierung)
Bildquelle: Carl August, Wikipedia
Energieeinsparverordnung 2009
Struktur
Abschnitt 1: Allgemeine Vorschriften
Abschnitt 2: Zu errichtende Gebäude
Abschnitt 3: Bestehende Gebäude und Anlagen
Abschnitt 4: Anlagen der Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik
sowie der Warmwasserversorgung
Abschnitt 5: Energieausweise und Empfehlungen für die
Verbesserung der Energieeffizienz
Abschnitt 6: Gemeinsame Vorschriften, Ordnungswidrigkeiten
Abschnitt 7: Schlussvorschriften
Energieeinsparverordnung 2009
Anlagen und Regeln
Anlage 1:
Anlage 2:
Anlage 3:
Anlage 4:
Anlage 4a:
Anforderungen an Wohngebäude
Anforderungen an Nichtwohngebäude
Anforderungen an bestehende Gebäude und Anlagen
Dichtheit und Mindestluftwechsel
Inbetriebnahme von Heizkesseln und sonstigen
Wärmeerzeugungssystemen
Anlage 5:
Dämmung von Rohrleitungen
Anlagen 6-10: Muster für Energieausweise
Anlage 11:
Anforderungen an die Inhalte der Fortbildung
Regeln für die vereinfachte Datenaufnahme bei Energieausweisen
Regeln für die Erstellung von Energieausweisen auf Basis des Verbrauchs
Energieeinsparverordnung 2009
Stufen des Energiebedarfs
Energieeinsparverordnung 2009
Zentrale Anforderungen
Energieeinsparverordnung 2009
Zusammenfassung
Grundlagen:
Gilt für beheizte Gebäude und gekühlte Gebäude.
Hauptanforderung Neubau: Primärenergie.
Nebenanforderung Neubau: Transmissionswärmeverlust.
Vergleich mit Referenzgebäude.
Wohn- oder Nichtwohngebäude?
unterschiedliche Anforderungen!
Gutschrift für regenerative Energie möglich.
Mindestqualität von Heizwärmeerzeugern.
Bestand: vorrangig Mindestanforderungen an Bauteile und
Versorgungstechnik.
Energieeinsparverordnung 2009
Was muss der Verwalter beachten?
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Grundlagen
Rechenverfahren Wohngebäude
Rechenverfahren Nichtwohngebäude
Bestehende Gebäude und Anlagen
Energieausweise
Bildquelle: Bund der Energieverbraucher
Energieeinsparverordnung 2009
Heizwärmebedarf Wohngebäude
Energieeinsparverordnung 2009
Vom Heizwärmebedarf zum Primärenergiebedarf
Energieeinsparverordnung 2009
Zusammenfassung
Rechenverfahren Wohngebäude:
Nach DIN V 18599 oder nach DIN V 4108-6 + DIN V 4701-10.
Geometrie und Bauteile erfassen und bewerten.
Nur Heizung und WW bewerten, ggf. Kühlung und mech. Lüftung.
Wärmeverluste und Wärmegewinne bilanzieren.
Heizwärme und Hilfsstrom:
primärenergetische Bewertung über System-Aufwandszahlen.
Energieeinsparverordnung 2009
Was muss der Verwalter beachten?
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Grundlagen
Rechenverfahren Wohngebäude
Rechenverfahren Nichtwohngebäude
Bestehende Gebäude und Anlagen
Energieausweise
Bildquelle: Bund der Energieverbraucher
Energieeinsparverordnung 2009
Rechenverfahren - Nichtwohngebäude
ENA007
Energieeinsparverordnung 2009
Rechenverfahren Nichtwohngebäude - Vorgehensweise
ENA008
Energieeinsparverordnung 2009
Rechenverfahren Nichtwohngebäude - Zonierung
Zone 1
Einzelbüro
Zone 19
Verkehrsflächen
Zone 3
Besprechung
Zone 2
Gruppenbüro
Zone 18
Nebenflächen
Zone 16
Sanitärräume
Energieeinsparverordnung 2009
Vereinfachtes Rechenverfahren Nichtwohngebäude 1
Im vereinfachten Verfahren darf der Jahres-Primärenergiebedarf
des Nichtwohngebäudes unter Verwendung eines Ein-ZonenModells ermittelt werden.
Das vereinfachte Verfahren gilt für:
Bürogebäude, ggf. mit Verkaufseinrichtung, Gewerbebetrieb oder Gaststätte
Gebäude des Groß- und Einzelhandels mit höchstens 1 000 m² Nettogrundfläche, wenn
neben der Hauptnutzung nur Büro-, Lager-, Sanitär- oder Verkehrsflächen vorhanden
sind
Gewerbebetriebe mit höchstens 1 000 m² Nettogrundfläche, wenn neben der
Hauptnutzung nur Büro-, Lager-, Sanitär- oder Verkehrsflächen vorhanden sind
Schulen, Turnhallen, Kindergärten und -tagesstätten und ähnliche Einrichtungen
Beherbergungsstätten ohne Schwimmhalle, Sauna oder Wellnesbereich
Bibliotheken
Energieeinsparverordnung 2009
Vereinfachtes Rechenverfahren Nichtwohngebäude 2
Rahmenbedingungen für das vereinfachte Verfahren
Die Summe der Nettogrundflächen aus der Hauptnutzung und den
Verkehrsflächen des Gebäudes beträgt mehr als zwei Drittel der gesamten
Nettogrundfläche des Gebäudes
In dem Gebäude erfolgt die Beheizung und die Warmwasserbereitung für
alle Räume auf dieselbe Art
Das Gebäude wird nicht gekühlt
Höchstens 10 % der Nettogrundfläche des Gebäudes wird durch
Glühlampen, Halogenlampen oder durch die Beleuchtungsart „indirekt“
beleuchtet
Außerhalb der Hauptnutzung wird keine raumlufttechnische Anlage eingesetzt, deren Werte für die spezifische Leistungsaufnahme der Ventilatoren
1,0 kW/(m³/s) bei Abluft und 1,5 kW/(m³/s) bei Zuluft überschreiten.
Energieeinsparverordnung 2009
Zusammenfassung
Rechenverfahren Nichtwohngebäude:
Bewertung nach DIN V 18599.
Geometrie und Bauteile erfassen und bewerten.
Grundrisse zonieren.
Nutzungsprofile zuweisen.
Beleuchtung beschreiben: Nutzung, Lampe, Raum gibt el. Leistung.
Betriebszeiten der Beleuchtung abhängig von Nutzung und Tageslicht.
Mech. Lüftung beschreiben: Nutzung, Kanalnetz, Effizienz der Anlagen.
Wärmequellen / Wärmesenken berechnen.
Heizwärme: Erzeugung, Verteilung, Übergabe an den Raum.
Kälte: Erzeugung, Verteilung, Übergabe an den Raum.
Endenergie aufaddieren: Strom, Gas, Öl, Fernwärme, etc.
Primärenergie über Faktoren aus Endenergie berechnen und addieren.
Energieeinsparverordnung 2009
Was muss der Verwalter beachten?
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Grundlagen
Rechenverfahren Wohngebäude
Rechenverfahren Nichtwohngebäude
Bestehende Gebäude und Anlagen
Energieausweise
Bildquelle: Bund der Energieverbraucher
Energieeinsparverordnung 2009
Altersklassen von Wohngebäuden in NRW
EGA006
Energieeinsparverordnung 2009
Dach und Außenwand; wann muss saniert werden?
Dach
• Erstmaliger Einbau oder Ersatz
• Erneuerung von Dachhaut,
Bekleidungen oder Verschalung
• Erneuerung innenseitige Bekleidung
• Einbau von Dämmschichten
• Zusätzliche Bekleidungen/
Dämmschichten zum unbeheizten
Dachraum
Außenwand
• Erstmaliger Einbau oder Ersatz
• Anbringen von Platten, Verschalungen
oder Vorsatzschalen
• Einbau von Dämmschichten
• Putzerneuerungen, wenn der U-Wert
der bestehenden Wand größer 0,9
W/(m²K) ist
Energieeinsparverordnung 2009
Fenster und Bauteile; wann muss saniert werden?
Fenster
• Erstmaliger Einbau oder Ersatz
• Einbau von Vor- oder Innenfenstern
• Ersatz der Verglasung
Bauteile zu unbeheizten Räumen oder zum
Erdreich oder nach unten an Außenluft
• Erstmaliger Einbau oder Ersatz
• Anbringen oder Erneuerung von außenseitiger Bekleidung oder
Verschalungen, Feuchtigkeitssperren
oder Drainagen
• Aufbau oder Erneuerung von
Fußboden-aufbauten auf der beheizten
Seite
• Deckenbekleidung auf der Kaltseite
anbringen
• Einbau von Dämmschichten
Energieeinsparverordnung 2009
Wann greift die EnEV im Bestand?
Wenn bei der Änderung von Außenbauteilen die Fläche der
geänderten Bauteile über 10 Prozent der gesamten jeweiligen
Bauteilfläche beträgt, muss ein Mindestdämmstandard
eingehalten werden.
Bei Sanierung von einem Fenster: Fläche des Fensters 1/16 = <10 %
Bei Sanierung von zwei Fenstern: Fläche der Fenster 2/16 = >10 %
Energieeinsparverordnung 2009
Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei Sanierung
UDA = 0,24(0,20)
UW = 1,30
UT =
2,90
UAW = 0,24
UG = 0,30
Wenn die Anforderungen
der EnEV an Neubauten
um maximal 40 %
überschritten werden, ist
kein Einzelnachweis
erforderlich.
Energieeinsparverordnung 2009
Regeln für die Erweiterung bzw. den Ausbau von Gebäuden
Energieeinsparverordnung 2009
Aufrechterhaltung der energetischen Qualität
EVA045
Energieeinsparverordnung 2009
Nachrüstverpflichtungen
Eigentümer
Eigentümer dürfen
dürfen Heizkessel,
Heizkessel, die
die vor
vor dem
dem 1.
1. Oktober
Oktober 1978
1978 eingebaut
eingebaut oder
oder aufgestellt
aufgestellt
worden
worden sind,
sind, nicht
nicht mehr
mehr betreiben.
betreiben.
Eigentümer
Eigentümer von
von Gebäuden
Gebäuden müssen
müssen dafür
dafür sorgen,
sorgen, dass
dass bei
bei Anlagen
Anlagen bisher
bisher ungedämmte,
ungedämmte,
zugängliche
zugängliche WärmeverteilungsWärmeverteilungs- und
und Warmwasserleitungen
Warmwasserleitungen sowie
sowie Armaturen,
Armaturen, die
die sich
sich
nicht
nicht in
in beheizten
beheizten Räumen
Räumen befinden,
befinden, nach
nach Neubaustandard
Neubaustandard gedämmt
gedämmt sind.
sind.
Eigentümer
Eigentümer von
von beheizten
beheizten Gebäuden
Gebäuden müssen
müssen dafür
dafür sorgen,
sorgen, dass
dass bisher
bisher ungedämmte,
ungedämmte,
nicht
nicht begehbare,
begehbare, aber
aber zugängliche
zugängliche oberste
oberste Geschossdecken
Geschossdecken so
so gedämmt
gedämmt sind,
sind, dass
dass sie
sie
einen
einen maximalen
maximalen U-Wert
U-Wert von
von 0,24
0,24 W/(m²K)
W/(m²K) haben.
haben.
Für
Für begehbare,
begehbare, bisher
bisher ungedämmte
ungedämmte oberste
oberste Geschossdecken
Geschossdecken gilt
gilt die
die Pflicht
Pflicht ab
ab dem
dem 1.
1.
Januar
Januar 2012.
2012.
Ausnahme:
Ausnahme: Bei
Bei selbst
selbst genutzten
genutzten EinEin- und
und Zweifamilienhäusern
Zweifamilienhäusern gelten
gelten diese
diese
Pflichten
Pflichten erst
erst zwei
zwei Jahre
Jahre nach
nach einem
einem Eigentümerwechsel
Eigentümerwechsel nach
nach dem
dem 1.
1. Februar
Februar
2002.
2002.
Energieeinsparverordnung 2009
Außerbetriebnahme Nachtspeicherheizungen
Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre alt sind,
müssen in den nachfolgenden Fällen außer Betrieb
genommen werden:
Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten
Nichtwohngebäude mit mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche
dabei: Heizleistung nicht mehr als 20 Watt je m²
Die Pflicht zur Außerbetriebnahme setzt
stufenweise zum 1. Januar 2020 ein.
Ausnahmen:
• Das Gebäude hält die WSchV 1995 ein
• Der Austausch wäre unwirtschaftlich
• öffentlich-rechtliche Vorschriften den Einsatz von elektrischen
Speicherheizsystemen vorschreiben
(z. B. Festsetzungen in Bebauungsplänen)
Energieeinsparverordnung 2009
Fachunternehmererklärung – Änderung von Außenbauteilen
Die
Die in
in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen bereits
bereits eingeführte
eingeführte Fachunternehmererklärung
Fachunternehmererklärung
(Änderung
(Änderung von
von Außenbauteilen
Außenbauteilen oder
oder TGA)
TGA) wird
wird nun
nun bundesweit
bundesweit übernommen.
übernommen.
Außenbauteile
TGA
Energieeinsparverordnung 2009
Zusammenfassung
Bestehende Gebäude und Anlagen:
Anforderungen ab einer Sanierung von über 10% der Fläche.
Mindest-U-Werte oder Neubauanforderung plus 40%.
Sanierungspflichten bei Arbeiten am Altbau:
Anbau: < 15 m² k.A. • 15-50 m² wie Sanierung • > 50 m² wie Neubau.
Aufrechterhaltung der energ. Qualität.
Nachrüsten: Heizkessel • Verteilung • Oberste Geschossdecke.
Austausch von Nachtspeicherheizungen.
Fachunternehmererklärung Behörde auf Verlangen vorlegen.
Energieeinsparverordnung 2009
Was muss der Verwalter beachten?
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Grundlagen
Rechenverfahren Wohngebäude
Rechenverfahren Nichtwohngebäude
Bestehende Gebäude und Anlagen
Energieausweise
Bildquelle: Bund der Energieverbraucher
Energieeinsparverordnung 2009
Normen / Ergänzende Vorschriften für den Energieausweis
Wohngebäude
Normen
Neubau
DIN V 4108-6
und
DIN V 4701-10
oder
DIN V 18599
Bestand
Bedarfsausweis
DIN V 4108-6
und
DIN V 4701-10
oder
DIN V 18599
Bestand
Verbrauchs
- ausweis
Ergänzende
Vorschriften
Bekanntmachung der
Regeln zur
vereinfachten
Datenaufnahme bei
Wohngebäuden
Bekanntmachung der
Regeln zur Ermittlung
von Energieverbrauchskennwerten bei
Wohngebäuden
NichtwohnErgänzende
gebäude
Normen
Vorschriften
DIN V 18599
Vereinfachtes
Nachweisverfahren
DIN V 18599
Bekanntmachung der
Regeln zur vereinfachten
Datenaufnahme
Nichtwohngebäude
Bekanntmachung der
Regeln zur Ermittlung
von Energieverbrauchskennwerten bei Nichtwohngebäuden
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis - Grundsätze
•
Energieausweis muss bei Verkauf, Neuvermietung, Verpachtung
oder Leasing eines Gebäudes dem Interessenten auf Verlangen
zugänglich gemacht werden; prinzipielle Aushangpflicht bei
größeren öffentlich genutzten Gebäuden
(Ausnahme: denkmalgeschützte Gebäude)
•
gleiches Formular für Neubau und Bestand
•
Neubau: Energieausweis grundsätzlich auf Basis des
Energiebedarfs
•
Bestand: Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis
(Bei 1-4 Wohneinheiten mit Energiestandard vor WSchV 1977
ist nur der Bedarfsausweis zulässig)
•
10-jährige Gültigkeit
•
Anhang mit Modernisierungsempfehlungen
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis auf Grundlage des Energiebedarfs
•
Berechnung der energetischen Qualität der
Gebäudehülle und der haustechnischen Anlagen
•
standardisierte Randbedingungen nach technischen Regeln
•
Kennwerte frei von subjektiven Verhältnissen
•
Lage des Gebäudes (Klima) wird nicht berücksichtigt
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis auf Grundlage des Energieverbrauchs
•
Ermittlung des Energieverbrauchskennwertes
mit Hilfe des Verbrauchs der letzten 3 Abrechnungsperioden
•
Dezentrale Warmwasserbereitung bleibt bei Wohngebäuden
unberücksichtigt
•
Witterungsbereinigung (eine Klimabereinigung erfolgt nicht)
•
Rechnerische Berücksichtigung längerer Leerstände
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis - Ausstellung
•
Anlass der Ausstellung wird im Ausweis vermerkt
•
Aussteller haftet für die Korrektheit
•
Eigentümer kann Gebäudedaten bereitstellen und haftet für
deren Richtigkeit
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis für Wohngebäude
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis für Nichtwohngebäude
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis
Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz
Sind Maßnahmen für
kostengünstige Verbesserungen
der Energieeffizienz möglich, hat
der Aussteller des Energieausweises entsprechende, begleitende Empfehlungen auszustellen.
Energieeinsparverordnung 2009
Der Energieausweis – wer haftet wofür?
•
•
•
•
Die Vorlage des Energieausweises im Zusammenhang mit dem
Verkauf, oder Neuvermietung eines Gebäudes/ Gebäudeteils ist
eine öffentlich- rechtliche Verpflichtung des Gebäudeeigentümers
Der Aussteller haftet für die Fehlerfreiheit des Energieausweises
Der Energieausweis dient lediglich der Information
(keine Sachmängelhaftung des Gebäudeeigentümers gegenüber
Käufern/Mietern)
Aus dem Energieausweis lassen sich keine Modernisierungspflichten ableiten
Energieeinsparverordnung 2009
Zusammenfassung
Energieausweise:
Unterscheiden:
Wohngebäude – Nichtwohngebäude
Bestand – Neubau
Bedarfsausweis – Verbrauchsausweis.
10 Jahre gültig.
Energetische Qualität von Gebäuden wird deklariert.
Modernisierungsempfehlungen.
Kennwertverfahren.
Mindestqualifikationen für Aussteller.
Ausweis nach einheitlichem Muster.
Regeln zur Vereinfachung.
Ausweis verpflichtet nicht zur Modernisierung, nur Information des
Eigentümers und Mieters, kein Sachmängelgrund.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
www.jung-ingenieure.de
www.ea-nrw.de
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