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Ausstattungspflicht von Rauchwarnmeldern gemäß LBO – Was ist

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Beiratsseminar
Ausstattungspflicht von Rauchwarnmeldern gemäß LBO
– Was ist bei der Umsetzung und Auswahl zu
berücksichtigen?
Techem Energy Services
März 2012
Ein Unternehmen stellt sich vor
Know how:
Weltweit rund 3.000 Mitarbeiter
Marktführer Erfassung &
Abrechnung in Deutschland:
rund 30 Prozent Marktanteil
Vorsprung durch Innovationen:
Über 70 Prozent Marktanteil bei Funklösungen
(> 15 Mio Geräte)
Führender Contractor:
> 4.000 Anlagen im Bestand
Wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz:
Bundesweit 3 Mio. Tonnen weniger CO2 pro
Jahr
2
Beiratsseminar 2012
Rechtliche Rahmenbedingungen
Für die Immobilienwirtschaft sind aktuell 4
technische Themen von erheblicher Relevanz:
• Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV)
2009/2012
EnEV
TrinkwV
• Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
• Novellierung der Heizkostenverordnung (HkostenV)
2009
• Landesbauordnung (LBO) und Änderung DIN
14676
3
Beiratsseminar 2012
HkostenV
LBO/
DIN 14676
Die Fakten - Warum Rauchwarnmelder?
Rauchwarnmelder retten Leben
• In einem Jahr…
• 200.000 Brände im Jahr in Deutschland
• 60.000 Menschen erlitten Brandverletzungen, 5000 mit Langzeitschäden
• Mehr als 600 Todesopfer
• Die Todesursache:
• Zu 95% Erstickung / Rauchvergiftung
• Jeder dritte Brand entsteht nachts
• Schlafend ist unser Geruchssinn ausgeschaltet
• Das traurige Fazit:
• Rauch ist die Gefahrenquelle Nr. 1, nicht das Feuer
• Viele Menschen könnten durch Einsatz von Rauchwarnmeldern noch Leben
4
Beiratsseminar 2012
Positive Erfahrungen im Ausland
In anderen Ländern sind Rauchwarnmelder schon länger gesetzliche Pflicht. Die positive
Bilanz: Erfreulich weniger Personenschäden.
In GB stieg nach wenigen
Jahren die Zahl der
Personenschäden drastisch
an!
Die Ursache: fehlende Pflicht
zur Sicherstellung der
Funktionsbereitschaft
Haushalte mit Rauchwarnmeldern
5
Beiratsseminar 2012
Verringerung der Brandtoten
Bundesländer mit Rauchwarnmelderpflicht
In folgenden Bundesländern ist die Rauchwarnmelderpflicht
schon gesetzlich verankert. Weitere folgen. (Stand Nov 2010)
Bundesland
Neubau
Umbau
Bestandsbau
Übergangsfrist für
Bestand
[bis Ende]
MecklenburgVorpommern
X
X
X
2009
Schleswig-Holstein
X
X
X
2010
Hamburg
X
X
X
2010
Rheinland-Pfalz
X
X
X
2012
Hessen
X
X
X
2014
Sachsen-Anhalt
X
X
X
2015
Nds.*/Bremen
X
X
X
2015
Saarland
X
X
Thüringen
X
X
* Voraussichtlich
6
Beiratsseminar 2012
Einbauorte und weitere Vorschriften
Nach den Gesetzgebungen müssen Rauchwarnmelder eingebaut und die
Funktionsfähigkeit dauerhaft sichergestellt werden.
Was muss beim Einbau beachtet werden?
Einbaupflicht für
• Räume, in denen sich Personen nachts aufhalten, z.B.
Kinder- und Schlafzimmer
• Flure und Räume, die als Fluchtweg aus der
Wohnung genutzt werden
Keine Einbaupflicht für
• Küche & Bad (Täuschungsalarme durch
Wasserdampf)
• Treppenhäuser (empfehlenswert)
7
Beiratsseminar 2012
Änderungen DIN bei RWM
1
LBO
EN 14604
Europäische Produktnorm DIN EN 14604
•
„Grundlage“ der Produktspezifikation
•
Definition der Mindestanforderungen an das Produkt,
Prüfverfahren sowie Leistungskriterien
•
Zertifizierung:
• Einmalige Überprüfung des Geräts (Stückprüfung)
durch unabhängige Stelle (u.a. VdS)
• Voraussetzung für Verkauf
VdS
DIN 14676
2
Anwendungsnorm DIN 14676
Gelbdruck
verabschiedet
•
„Betriebsvorgaben“
•
Regelt Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von
Rauchwarnmeldern:
• Auszustattende Teile einer Wohnung
Haftungsfragen
• Montagepunkte in den einzelnen Räumen
• Ablauf und Häufigkeit der Sicht- und Alarmprüfung
• Instandhaltungsmaßnahmen (Batteriewechsel)
8
Beiratsseminar 2012
Rechtsgrundlagen und Haftungsfragen
3
LBO
EN 14604
Landesbauordnung (LBO)
•
Rauchwarnmelder gehören zur technischen Gebäudeausstattung
und sind somit Ländersache
•
Einbaupflicht in LBO der Bundesländer verankert
•
Eigentümer/Vermieter sind verantwortlich für:
• DIN-gemäße Montage
• Sicherstellen der Funktions-Bereitschaft
VdS
DIN 14676
VdS* - Zertifizierung
4
•
Freiwillig in Ergänzung zur DIN EN 14604
•
Weiterführende Anforderungen an Produktqualität
• Zusätzliche Prüfkriterien (z.B. Schlagtest)
• Fertigungsqualität (Produktionsinspektion)
Haftungsfragen
• Langzeitqualität (jährliche Feldentnahmen)
•
Zertifizierung muss 4-jährlich erneuert werden
* VdS ist die unabhängige und akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstelle für
Brandschutz und Einbruchdiebstahlschutz
9
Beiratsseminar 2012
Rechtsgrundlagen und Haftungsfrage
5
Wer haftet für Schäden im Brandfall?
• Der Eigentümer, der einer Gesetzgebung nicht nachkommt
Wer haftet bei nicht durchgeführter Funktionsprüfung?
LBO
EN 14604
• Der Eigentümer, sofern er keinen anderweitigen Nachweis erbringen kann
Wer haftet, wenn ein RWM nicht funktioniert hat?
 Der Eigentümer, außer er kann die vorgeschriebene Funktionsprüfung
nachweisen
VdS
DIN 14676
Darf der Eigentümer die Funktionsprüfung auf den Mieter übertragen?
• Ja, die DIN 14676 beschreibt nicht, wer die Prüfung durchführt
• Eigentümer hat jedoch weiterhin Verkehrssicherungspflicht
Haftungsfragen
10
Beiratsseminar 2012
• Mindestabsicherung durch Mietvertragsergänzung
Anwendungsnorm DIN 14676 - Geplant
• Die Norm ist aktuell in Überarbeitung, das Inkrafttreten der novellierten
DIN 14676 wird im 1. Halbjahr 2012 erwartet.
• In der überarbeiteten Norm wird nach derzeitigem Stand nicht mehr
von Alarm- und Sichtprüfung gesprochen, sondern von „Inspektion und
Wartung“
• Im Rahmen der Inspektion wird nun nicht mehr die Art und Weise
gefordert, sondern künftig nur noch die Kontrollinhalte vorgegeben
„mindestens eine Kontrolle, ob die Raucheindringöffnungen frei sind (z. B.
Abdeckungen, Verschmutzung durch Flusen und Stäube), eine
funktionsrelevante Beschädigung des Rauchwarnmelders vorliegt und die
Umgebung von 0,5 m um den Rauchwarnmelder frei von Hindernissen (z.
B. Einrichtungsgegenstände) ist, die das Eindringen von Brandrauch in den
Rauchwarnmelder behindern“
 Automatische Überprüfung soll möglich werden!
11
Beiratsseminar 2012
EXKURS: WEG-Recht
• Sind RWM Gemeinschafts- oder Sondereigentum?
• Rauchwarnmelder gehören zum Gemeinschaftseigentum
• Können einzelne Eigentümer die Ausstattung ihrer Wohnung
mit RWM ablehnen?
• Nein, wenn der positive Beschluss zur Ausstattung der WEG
ordnungsgemäß ist, können sich einzelne Eigentümer nicht mit
Aussicht auf Erfolg gegen die Montage und Bezahlung der
Rauchwarnmelder wehren
• Sind Verwalter haftbar, wenn sie sich nicht um die Umsetzung
einer vorhandenen RWM-Pflicht kümmern?
• Ja, Verwalter haben die Pflicht, WEGs über die Rechtslage zu
informieren und gesetzeskonforme Beschlussfassungen
herbeizuführen
12
Beiratsseminar 2012
Innovative Gerätetechnik
Alle Produkte bieten:
• Doppelte Zertifizierung garantiert höchste Qualität und Zuverlässigkeit (DIN
EN 14604 und VdS)
• Rauchwarnmelder mit professioneller Signalauswertung und speziellen
Analyse-Algorithmen für höhere Sicherheit und minimale Täuschungsalarme
Produktvarianten:
• Konventionell basic: bewährte Standardtechnologie zur sicheren und
dauerhaften Brandüberwachung mit 10-Jahresbatterie
• Funk RWM 2: einzigartiger Funkmelder mit vollständig elektronischer Alarmund Sichtprüfung ohne Betreten der Wohnung [nach derzeitigem Normungsstand
ist außerdem eine manuelle Sichtprüfung erforderlich]
13
Beiratsseminar 2012
RWM basic – bewährte Standardtechnologie
Vorteile des RWM basic:
• Mehr als 10 Jahre Lebensdauer
• Fest eingelötete Batterie
• Verschmutzungserkennung und -anzeige
bei Erreichen der Verschmutzungsschwelle
• Grundlegende Auswertung und Unterdrückungsmodus für
Störgrößen zur Vermeidung von Täuschungsalarmen
• Alarm-, Stör- und Testmeldungen mit min. 85 dB Lautstärke
• Große Betätigungsfläche für Funktionstest und
Alarmstummschaltung (kompletter Melderkopf)
• Keine Nachtunterdrückung
14
Beiratsseminar 2012
Warnt zuverlässig
vor Rauch
Wartung und Inspektion
Der Funk-Rauchwarnmelder 2 ist für eine regelmäßige Wartung ohne
Betreten der Wohnung konzipiert
• Kontrolle funktionsrelevanter Beschädigungen (~Alarmprüfung)
• durch mehrfach tägliche automatische Selbsttests
• Permanente Demontageerkennung (~Sichtprüfung)
• Raucheindringöffnungen sind frei (~Sichtprüfung)
• An mehreren Stellen wird mittels Sensoren geprüft, dass die Eintrittsöffnungen frei
von z.B. Staub oder Flusen sind und Brandrauch ungehindert eindringen kann
• Keine Abdeckungen oder Hindernisse (~Sichtprüfung)
• Überwachung der Umgebung (0,5 m) des RWM2 mittels 3 Sensoren
(funktionsweise ähnlich der Einparkhilfen beim PKW)
• Das spezielle Rippen-Design garantiert, dass Abdeckungen und
Abklebungen erkannt bzw. nicht angebracht werden können
15
Beiratsseminar 2012
Rauchwarnmelder II
Ein intelligenter Melder mit technischer Lösung zur
Überwachung r = 50cm um den RWM z.B. Möbel,
Lampen oder neue Zwischenwände
Überwachung der näheren Umgebung des RWM
16
Beiratsseminar 2012
Gegenstände, die in näherer Umgebung des RMW
hineinragen, müssen im Prüfmodus erkannte werden
Weitere Produktmerkmale
• Gewährleistung auf Gerät und Batterie bei Kauf 10 Jahre, solange
Techem mit der Wartung der betroffenen Rauchwarnmelder
beauftragt ist
• Nachtunterdrückung von Störungsmeldungen (bis zu 12 Stunden)
• Abgesenkte Signallautstärke für manuellen Alarmtest und bei
Störungsmeldungen
• Automatisches Nachführen der Empfindlichkeit
durch Erkennen von Verschmutzungen
• Erkennen kurzfristiger Störungen (Zigarettenrauch, Wasserdampf
oder elektrische Felder zur Vermeidung von Täuschungsalarmen)
• Fest eingebaute Batterie
17
Beiratsseminar 2012
Durchführung der Funktionsprüfung
Mit Funk-Rauchwarnmeldern wird die jährliche Alarmprüfung
sicher durchgeführt. 100% Prüfergebnisse garantiert.
Technologiegeneration
Verbl.
Aufw.
• Alarm- und Sichtprüfung manuell
Konventionelle
Rauchmelder
• Jährlich gemeinsam mit der Hauptablesung
• Vollständige Alarm-Prüfung per Funk
Funk-Rauchwarnmelder 2
• Jährliche Sichtprüfung z.B. durch den Mieter (Vertrag!)
• Sichtprüfung alle 2 bis 3 Jahre bei Wohnungsbegehung
durch Techem (Stichwort: Verkehrssicherungspflicht)
Kursiv: Diese Vorgaben gelten nicht mehr, wenn die neue DIN
14676 gemäß dem derzeit vorliegenden Entwurf in Kraft tritt!
18
Beiratsseminar 2012
Rechtssicherheit
RWM-Pflicht – Aufwand für die WoWi
Die Rauchwarnmelder-Pflicht hat weitreichende Konsequenzen für die Immobilienwirtschaft
und kostet viel Zeit und Geld.
Das kommt auf Sie zu:
Die Prüfung selbst
durchführen bedeutet:
• Montage der RWM (DINkonform)
• Personal schulen und
verfügbar halten
• Einweisung Mieter in die
Geräte
• Sicht- und Alarm-prüfung
durchführen
• Rechtssichere
Dokumentation der
Prüfergebnisse
• Batterien austauschen (alle
1-3 Jahre)
• Störungen entgegen
nehmen (rund um die Uhr)
und beseitigen
19
Beiratsseminar 2012
Deutlicher
Mehraufwand*
+
• Termine koordinieren
• Batterien und Werkzeug
bereit halten
• Anfahrten, ggf. mehrfach
… bei 50 Wohnungen:
2-3 Arbeitstage
=
… bei 200 Wohnungen:
7-9 Arbeitstage
… bei 1000 Wohnungen:
33-38 Arbeitstage
* Quelle: Techem Erfahrungswerte
Störfaktor: Ungeprüfte Wohnungen
Ohne Funk-Technologie existiert ein signifikant hohes Risiko nicht Alarm-geprüfter
Rauchwarnmelder. Bei 10.000 WE sind das rund 2.000 Geräte.
Wohnungen nicht
zugänglich
Anzahl Wohnungen
nicht zugänglich*
Anzahl Rauchwarnmelder ungeprüft*
1%
100
400
2%
200
800
3%
300
1.200
4%
400
1.600
5%
500
2.000
6%
600
2.400
7%
700
2.800
8%
800
3.200
9%
900
3.600
10 %
1.000
4.000
Fazit:
• Ungeprüfte Wohnungen
führen zu Mehraufwand
beim Eigentümer
• Wichtig:
- Dokumentation des
3. Kontaktversuchs
- Briefeinwurf durch
z.B. Hausmeister
*Basis: 10.000 Wohnungen im Bestand, je Wohnung 4 Rauchwarnmelder, Erfahrungswerte Techem bei 4-6 % nicht zugänglicher WE
20
Beiratsseminar 2012
Der Techem Komplettservice
Wir bieten alles aus einer Hand:
•
Umfassende Projektplanung und DIN-konforme Montage
•
Einweisung der Bewohner und Übergabe der Anleitung
•
Flächendeckendes Service-Netz
• Kostenloser Vor-Ort-Service zur Störungsbeseitigung
• Kurze Reaktionszeiten und Behebung in max. 72h
21
•
Gerätetausch vor der Nutzungsgrenze (batteriebedingt)
•
Regelmäßige Funktionsprüfung der Rauchmelder
•
Rechtssichere Dokumentation
•
24x7-Hotline: Beratung und Störungsannahme
Beiratsseminar 2012
Marktführende
Produkte
Betrieb
Beiratsseminar
Die fristgerechte Umsetzung der HKostenV
Techem Energy Services
März 2012
Rechtliche Rahmenbedingungen
Für die Immobilienwirtschaft sind aus Techem-Sicht
aktuell 4 Themen von erheblicher Relevanz:
TrinkwV
• Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV)
2009/2012
LBO
• Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
• Novellierung der Heizkostenverordnung (HkostenV)
2009
• Landesbauordnung (LBO)
23
Beiratsseminar 2012
HkostenV
EnEV
Änderungen in der HeizkostenV §9
§9 Abs. 1 - Verteilung der Kosten der Versorgung
mit Wärme und Warmwasser bei verbundenen Anlagen
• Messung Warmwasser mittels Wärmezähler wird ab
01.01.2014 Pflicht.
• Ausnahme zulässig, wenn die Wärmemenge nur mit einem
unzumutbar hohen Aufwand gemessen werden kann.
• Wenn kein Wärmezähler möglich:
• Berechnung nach leicht modifizierter Formel auf Basis der
mit Zähler vor Boiler oder Warmwasserzähler erfassten
Wassermengen
• Wenn keine Warmwasserzähler vorhanden, dann
Pauschalrechnung mit 32 kWh/m2
Regelung, pauschal 18% nach §9 Abs. 2 Nr. 3
HKVO, entfällt
24
Beiratsseminar 2012
01.01.2014
Beispiel - Einbau Wärmemengenzähler
Quelle: Vogler/GdW
25
Beiratsseminar 2012
Häufige Fragen
1. Was ist ein „unzumutbarer Aufwand“?
Das ist abschließend nicht beschrieben (siehe hierzu § 11 Abs. 1
Nr. 1b HeizkV). Der Einbau des Wärmezählers darf unterbleiben,
wenn die Kostenbelastung nachweislich zu hoch ist.
2. Welches Risiko gehen Vermieter/Eigentümer ein, wenn
kein Wärmezähler für Warmwasser eingebaut wird?
Wenn kein Wärmezähler eingebaut wird bzw. die Verteilung der
Kosten aufgrund nur eines Wärmezählers angefochten wird,
besteht das Risiko, dass die Abrechnungssumme um 15% gekürzt
wird.
26
Beiratsseminar 2012
Ausführung und Verantwortung
1. Anlagenbetreiber / Vertreter
Für die Nachrüstung der Messtechnik ist der Anlagenbetreiber verantwortlich.
2. Installations- und Heizungsbauer
Die Dimensionierung und der ordnungsgemäße Einbau des Messgerätes liegt in
der Verantwortung des Fachunternehmens. Der Eingriff in die bestehenden
Heizungsanlage wird ebenfalls vom Fachunternehmen verantwortet.
3. Techem
Die Lieferung eines geeigneten Messgerätes nach Vorgaben des Installationsund Heizungsbauers mit den technischen Vorgaben wird von Techem
sichergestellt.
27
Beiratsseminar 2012
Technische Herausforderung – prüfen!
Welche Wärmeerzeuger und hydraulische Schaltungen sind
- Kesselanlagen
in meinen Liegenschaften Vorhanden?
- Kesselanlagen mit
Folgeschaltungen.
?
- Thermen mit intrigierter
WW- Bereitung.
- FW Anlagen, direkt oder
indirekt.
- FW Heizung direkt, WW
indirekt.
- FW – mit gemeinsamen
WT für Hzg.+ WW und
zusätzlichem WT für WW.
- Wärmepumpenanlagen
- BHKW Anlagen.
- Pufferspeicher
- Schichtenspeicher
- Solarthermie
- Kombispeicher
- Speicherladesysteme
28
Beiratsseminar 2012
Lösungsansatz Kessel-Boiler
Geräteauswahl:
• Mehrstrahlwärmezähler für
Heizung
(Messkapsel-, Kompakt- oder
Splitwärmezähler)
• Ultraschallwärmezähler für
Warmwasserbereitung
29
Beiratsseminar 2012
Änderungen in der HeizkostenV §12
§ 12 Abs. 2 Altverdunster
Alle vor Juli 1981 installierten Geräte zur
Heizkosten- und Warmwasserkosten-erfassung
müssen bis Ende 2013 ausgetauscht und erneuert
werden.
• Das heißt, eine Abrechnung auf Basis von
Messwerten durch besagte Geräte wird ab dem
01.01.2014 angreifbar.
• Bundesgerichtshof bejaht Anspruch des Vermieters auf
Einbau von funkbasierten Ablesegeräten, Urteil vom
29. September 2011, Az.: VIII ZR 326/10
30
Beiratsseminar 2012
31.12.2013
Systemtechnologie – Historie & Zukunft
31
Beiratsseminar 2012
Techem Smart System: Investitionssicherheit
32
Beiratsseminar 2012
Clever Energie sparen - ganzheitlich
Techem ist mehr als Verbrauchserfassung ...
Techem bietet die gesamte
Dienstleistungskette rund um die Themen
Energie, Wasser und Brandschutz
Kontakt
www.techem.de
oder jetzt direkt auf der Veranstaltung.
33
Beiratsseminar 2012
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