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Informationsveranstaltung Harnsteine – was tun? - Asklepios

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Dr. Karl-Heinz von Kellenbach
Chefarzt im Zentrum für Urologie und Andrologie
Harnsteine – was tun?
Zeit:
Asklepios Paulinen Klinik
Geisenheimer Str. 10
65197 Wiesbaden
Tel. 0611/847-2481 | Fax: 0611/ 847-2484
www.asklepios.com/wiesbaden
Zentrum für Urologie und Andrologie
24.06.09, 17.00 Uhr
Ort:
Cafeteria Paulinen Klinik Wiesbaden
Geisenheimerstrasse 10
65197 Wiesbaden
Der Eintritt ist frei
So finden Sie uns:
Ob mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln –
unsere Klinik liegt ideal! Auf dem Klinikgelände stehen
Ihnen rund um die Uhr genügend Parkplätze in unserem
Parkhaus zur Verfügung. Außerdem erreichen Sie uns
bequem mit den Buslinien 5, 15 und 18, vom Bahnhof
kommend mit der Linie 8.
Informationsveranstaltung
Harnsteine – was tun?
EINTR
Programm:
ITT
F R EI
Harnsteine:
Moderne Diagnostik und Therapie
Referent: Dr. Karl-Heinz von Kellenbach
Schwierige Nierensteine:
Mini-PCN (statt Schnitt)
Referent: T. Graschberger
Anschließende Diskussion sowie
Besichtigung und Demonstration
des neuen Wolf Piezolith ESWL
Gemeinsam für Gesundheit
www.asklepios.com
Chefarzt im Zentrum
für Urologie und
Andrologie
Dr. Karl-Heinz
von Kellenbach
Sehr geehrte Damen und Herren,
Die Krankheitshäufigkeit von Harnsteinen beträgt in
Westeuropa ca. 5 %. Das Verhältnis von betroffenen
Männern zu Frauen beträgt dabei sieben zu fünf.
Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem
30. und dem 50. Lebensjahr auf. Ist bereits ein Nierenstein aufgetreten, so beträgt das Risiko eines erneuten
Steines ca. 50 %. Nierenkoliken bei der Einklemmung
des Steines sind sehr schmerzhaft und gefürchtet.
Mit dem in der Paulinen
denen modernen
Klinik Wiesbaden vorhan-
Piezo-Lithotripter verfügen wir
über eine sehr effektive Behandlungsmethode, die sehr
schonend und schmerzarm eingesetzt werden kann.
In anschaulichen Vorträgen zur Harnstein-diagnostik
und Therapie in der Cafeteria der Asklepios Paulinen
Klinik als auch anschließend in praktischer
Demonstration in unserem ESWL- Behandlungszimmer wird die gesamte Thematik der Harnsteine
dargestellt.
Wir freuen uns auf Sie!
Ursachen der Steinbildung
Auf molekularer Ebene kommt es zu einer Erhöhung
der Konzentration von schwerlöslichen Ionen oder
anderen Harnbestandteilen bis zur Überschreitung
des sogenannten Löslichkeitsprodukts. Dadurch
beginnen diese Substanzen (Salze) auszufallen und
Steine zu bilden, die ab einer gewissen Größe die
ableitenden Harnwege nicht mehr passieren können.
Die Erhöhung der steinbildenden Harnbestandteile
kann viele Ursachen haben. Neben Flüssigkeitsmangel
kommen hier Erkrankungen in Frage, die zu einer
erhöhten Harnkonzentration von Salzen führen.
Anatomische Besonderheiten des Nieren-Harnleitersystems wie Hufeisenniere sowie Abflussbehinderungen begünstigen die Steinbildung.
Symptome
Wandern Steine in den Harnleiter ein, können sie
an den Engstellen festklemmen. Die krampfartige
Muskelkontraktion führt zu starken, wellenförmigen
Schmerzen der Flanke (Nierenkolik).
Therapie
Kleine Nierensteine (unter 6 mm) haben eine gute
Chance, von selbst die Passage über den Harnleiter
zur Harnblase zu schaffen. Nur Harnsäuresteine
können oft mittels alkalisierender Medikamente aufgelöst werden, andere Steine jedoch nicht.
Urologische operative
Behandlungsmaßnahmen:
Entfernung von Harnleitersteinen mit dem
Endoskop (URS):
Über den Arbeitskanal eines optischen Instruments
lassen sich unterschiedliche Geräte zur Zertrümmerung und Entfernung der Harnleitersteine einführen.
Dies können Ultraschall-, Laser-, spezielle Sonden
oder Zangen sein. Auf diese Weise können Steine
meist ohne offene chirurgische Maßnahmen entfernt
werden.
Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)
Bei diesem etablierten Verfahren wird versucht, mit
Hilfe von fokussierten Wellen, die auf die betroffene
Stelle gerichtet werden, den Fremdkörper ohne
einen Schnitt soweit zu zerkleinern, dass er entweder natürlich oder operativ entfernt werden kann.
Bei diesem Verfahren benötigt der Patient keine
Vollnarkose. Die Belastung für den Patienten ist
gering und durch die gezielte Bündelung der Stoßwellen viel weniger schmerzhaft bzw. fast schmerzlos.
Außerdem kommen bei neueren Geräten neben
Röntgenkameras auch Ultraschallgeräte zur Steineinstellung zum Einsatz. Etablierte Methoden zur
Stoßwellenerzeugung sind elektrohydraulische,
elektromagnetische und piezoelektrische Generatoren.
Mit freundlichen Grüßen Ihr
Dr. Karl-Heinz von Kellenbach
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Kategorie
Gesundheitswesen
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