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1 Studie – Was bewegt Eltern in der Schweiz - Nestlé

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Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Studie – Was bewegt Eltern in der Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 1 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Inhalt 1 Einführung .................................................................................................................................................. 4 2 Fragestellungen und Zielsetzung ................................................................................................................. 4 3 Studiendesign ............................................................................................................................................. 4 3.1 Qualitative Phase .......................................................................................................................................... 4 3.2 Quantitative Phase ....................................................................................................................................... 5 4 Studienresultate und Erkenntnisse .................................................................................................................. 5 4.1. Glück als messbarer Faktor .......................................................................................................................... 5 4.1.1 Glücksmomente von Schweizer Eltern ...................................................................................................... 5 4.1.2 Die Freuden des Elterndaseins .................................................................................................................. 6 4.1.3 Was beschäftigt Eltern, die in der Schweiz leben? .................................................................................... 7 4.1.4 Die Top-­‐Prioritäten von Eltern in der Schweiz ........................................................................................... 9 4.2. Gesundheit und Ernährung .......................................................................................................................... 9 4.2.1 Einfluss der Eltern auf die Gesundheit der Kinder ................................................................................... 10 4.2.2 Gesunde Ernährung: Eine Herausforderung für Eltern in der Schweiz .................................................... 11 4.2.3 Getroffene Massnahmen für eine gesunde Ernährung ........................................................................... 11 4.2.4 Geplante Massnahmen für eine gesunde Zukunft ................................................................................... 15 4.2.5. Gesunde Ernährung eine Internationale Herausforderung .................................................................... 19 4.2.6 Mehr Auswahl an gesunden Snacks beim Einkaufen ............................................................................... 19 4.2.7 Investition „gesunde Ernährung“? ........................................................................................................... 21 5. Schlussfolgerungen -­‐ Gesund ernähren – besser leben! ............................................................................ 22 6. Annex – Fragenauszug aus der quantitativen Umfrage ............................................................................. 23 Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 2 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Die Glücksmomente von Schweizern ................................................................................................ 6 Abbildung 2: Die elterlichen Glücksmomente ........................................................................................................ 7 Abbildung 3: „Was beschäftigt Schweizer Eltern?“ ................................................................................................ 8 Abbildung 4: Die Top 10 Prioritäten der befragten Eltern ...................................................................................... 9 Abbildung 5: Einfluss der Eltern auf die Gesundheit ihrer Kinder ........................................................................ 10 Abbildung 6: Gesund ernähren: Grössere Herausforderung für Eltern in der Schweiz in Prozent ....................... 11 Abbildung 7: Umgesetzte Massnahmen für eine gesunde Ernährung in Prozent ................................................ 12 Abbildung 8: „Ich bin vorsichtig, um die Salzmenge zu beschränken, die meine Kinder konsumieren“ .............. 13 Abbildung 9: „Ich suche so oft wie möglich nach fettreduzierten Alternativen für meine Kinder“ ..................... 14 Abbildung 10: „Essen muss für mich leicht und schnell zuzubereiten sein“ ........................................................ 15 Abbildung 11: Geplante Massnahmen für eine gesunde Ernährung .................................................................... 16 Abbildung 12: Umgesetzte Massnahmen für eine gesunde Ernährung nach relativer Häufigkeit ....................... 17 Abbildung 13: Geplante Massnahmen für eine gesunde Ernährung in relativer Häufigkeit ................................ 18 Abbildung 14: Sortimentswünsche von Eltern in der Schweiz ............................................................................. 20 Abbildung 15: Investitionsbereitschaft von Schweizer Eltern .............................................................................. 21 Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 3 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 1 Einführung Nestlé hat in Zusammenarbeit mit dem weltweit renommierten Forschungsinstitut Millward Brown eine gross-­‐
angelegte Konsumentenstudie in der Schweiz zum Thema „Was bewegt Eltern in der Schweiz“ durchgeführt. Dank der Ergebnisse möchte Nestlé als familienorientiertes Unternehmen ein noch besseres Verständnis für Eltern in der Schweiz und ihre alltäglichen Bedürfnisse gewinnen. 2 Fragestellungen und Zielsetzung Ziel der Studie war es, in Erfahrung zu bringen, was Eltern in der Schweiz bewegt. Diese Fragestellung wurde in folgenden drei Unterfragen konkretisiert: • Wie sehen die Familienstrukturen in der Schweiz aus? • Was sind die Anliegen von Eltern in der Schweiz? • Welches sind die wichtigsten Themen für Eltern in der Schweiz und weshalb? Zudem wollte Nestlé ein Verständnis dafür entwickeln, wie das Unternehmen Eltern bei diesen Themen unter-­‐
stützen kann. 3 Studiendesign In einer ersten explorativen Phase wurden qualitative und semantische Analysen vorgenommen. Durch dieses Forschungssetting erhielt Nestlé zunächst die relevanten Schwerpunkte für Eltern in der Schweiz, die an-­‐
schliessend in einer zweiten Phase quantitativ überprüft wurden. 3.1 Qualitative Phase Trendanalyse Ausgehend von bestehenden Studien und verfügbaren Daten hat Nestlé mögliche Kernanliegen von Familien eruiert, um eine erste Übersicht über die Thematik zu erhalten. Des Weiteren wurde eine Trendanalyse vorge-­‐
nommen, um zu verstehen, wohin sich die Gesellschaft in Europa bewegt. Diese Erkenntnisse wurden an-­‐
schliessend in Form von Schwerpunktthemen für die qualitative Erhebung zusammengeführt. Qualitative Erhebung In einem zweiten Schritt befragte das Forschungsteam Eltern, die in der Schweiz leben, um diese Schwerpunkt-­‐
themen zu bestätigen und weitere relevante Themen sowie Herausforderungen herauszufiltern, mit denen Eltern sich konfrontiert sehen. Semiotische und kulturelle Analyse Die Ergebnisse der beiden ersten Schritte wurden anschliessend in einen Schweizer Kontext gesetzt. Ziel war es zu verstehen, welche kulturellen Faktoren in der Schweiz für die Anliegen und Ängste der hier lebenden Eltern mitverantwortlich sind. Interviews mit Opinion Leaders Anschliessend hat das Forschungsteam die Ergebnisse der qualitativen Phase mit ausgewählten Opinion Lea-­‐
ders1 im Bereich Familie diskutiert. Die Opinion Leaders ordneten dabei die Ergebnisse in ihr jeweiliges Fach-­‐
gebiet ein, um mit diesen Inputs den Fragebogen für die quantitative Phase zu ergänzen. 1
Lehrer, Kindergärtnerin, Fussballtrainer, Krankenschwester, Psychologe, Kinderarzt Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 4 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 3.2 Quantitative Phase Die gewonnenen Erkenntnisse wurden analysiert und zu Hypothesen zusammengefasst. Diese wurden an-­‐
schliessend im Rahmen einer schriftlichen, repräsentativen Umfrage überprüft. Die Interviews wurden mit der „Computer Assisted Web-­‐based Interviewing”-­‐Methode (CAWI) durchgeführt. Die Erhebung fand vom 20. September bis zum 13. Oktober 2013 statt. Die Stichprobe umfasste 812 Schweizer Mütter und Väter zwischen 25 und 45 Jahren mit Kindern, die noch zu Hause leben und maximal 18 Jahre alt sind. 4 Studienresultate und Erkenntnisse Die ersten vier Phasen dienten dazu, einen aussagekräftigen Fragebogen zusammenzustellen, der durch eine repräsentative Stichprobe überprüft wurde. Die quantitativen Ergebnisse und das Fazit umfassen daher auch die vorhergehenden Ergebnisse, weshalb im Folgenden auf die Ergebnisse der quantitativen Phase fokussiert wird. Alle Fragen zu den unten erläuterten Ergebnissen finden sich im Annex. 4.1. Glück als messbarer Faktor Im Kapitel „Einflüsse auf das Familienglück“ wurde abgefragt, was die Eltern glücklich bzw. unglücklich macht und was sie beschäftigt. 4.1.1 Glücksmomente von Schweizer Eltern Die Befragten wurden nach den Momenten in ihrem Leben befragt, in denen sie sich am glücklichsten fühlen. Die Frage wurde offen gestellt und die Antworten anschliessend geclustert. Die neun meistgenannten Antwor-­‐
ten sind in der Abbildung 1 dargestellt. Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 5 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 1: Die Glücksmomente von Schweizern2 Laut den vorliegenden Ergebnissen sind Eltern in der Schweiz am glücklichsten, wenn sie Zeit mit der Familie verbringen. Mit 48% bereitet das Familienleben die meiste Freude bei den Befragten. Insbesondere bei den Eltern aus der Westschweiz ist dies der Fall. Von den befragten Eltern aus der Westschweiz haben 67% ange-­‐
geben, dass das Familienleben sie glücklich macht, von den Eltern aus der Deutschschweiz sind es 43%. Auf den zweiten Platz liegt mit 16% das Zusammensein mit den Kindern und auf dem dritten Platz in die Ferien gehen (13%). Auch hier zeigt sich ein Unterschied zwischen den Eltern aus der Deutsch-­‐ und Westschweiz. Die Eltern aus der Westschweiz mögen es eher, in die Ferien zu gehen (26%), als die Eltern aus der Deutschschweiz (10%). Eltern in der Schweiz sind am glücklichsten, wenn sie Zeit mit ihrer Familie verbringen. Insbesondere ihre Kinder machen sie sehr glücklich. Zwischen den Geschlechtern lassen sich ebenso Unterschiede in den jeweiligen Glücksmomenten erkennen. 11% der befragten Väter haben angegeben, dass sie ihre grössten Glücksmomente bei sportlichen Aktivitäten erleben. Von den Müttern sind es lediglich 3%. Im Gegensatz dazu sehen Mütter in einem gemeinsamen Abendessen mit der Familie einen Glücksmoment, wohingegen Väter dies eher als weniger relevant empfin-­‐
den. (10% Mütter; 1% Väter). 4.1.2 Die Freuden des Elterndaseins Neben den grössten Glücksmomenten allgemein wurden die Eltern ebenfalls nach den grössten Freuden im Zusammenhang mit ihrem Elterndasein befragt. Auch diese Frage wurde offen gestellt und die Antworten an-­‐
schliessend geclustert. In Abbildung 2 wurden die meistgenannten Antworten zusammengefasst dargestellt. 2
n=273, davon 214 aus der Deutschschweiz, 59 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 6 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 2: Die elterlichen Glücksmomente3 26% der befragten Eltern zeigen sich am glücklichsten, wenn auch ihre Kinder zufrieden sind. Und wenn sich die Kinder gut entwickeln, schätzen sich 23% der Befragten glücklich. Ebenfalls in den Top drei der meistge-­‐
nannten Antworten ist das Kind selbst (18%); bereits der Gedanke an das Kind macht Eltern zufrieden und sorgt dafür, das sie glücklich sind. Mit den Kindern spielen bzw. sich mit ihnen beschäftigen wurde von 12% der Befragten als die grössten Glücksmomente des Elterndaseins genannt und rangiert somit auf Platz vier. Für Eltern, die in der Schweiz leben, gibt es nichts zufriedenstellenderes, als wenn ihre Kinder glücklich sind. 4.1.3 Was beschäftigt Eltern, die in der Schweiz leben? Neben den glücklichsten Momenten wurden die Eltern auch gefragt, was sie am meisten beschäftigt. Diese Frage wurde offen gestellt und die Antworten geclustert. Abbildung 3 zeigt die meistgenannten Antworten in verkürzter Form. 3
n=273, davon 214 aus der Deutschschweiz, 59 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 7 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 3: „Was beschäftigt Schweizer Eltern?“4 Am meisten beschäftigt die Eltern, ob ihre Familie gesund ist (38%), gefolgt von finanziellen Nöten (25%). Die Resultate zeigen jedoch betreffend dieser Rangfolge einen Röstigraben: während Eltern in der Deutschschweiz signifikant mehr Gedanken um ihre finanzielle Situation machen als die Eltern in der Westschweiz (29% D-­‐CH; 11% W-­‐CH), sind die Eltern in der Westschweiz mehr über die Gesundheit ihrer Familie beunruhigt (33% D-­‐CH; 56% W-­‐CH). Die Befragten sind allerdings nicht nur über ihre finanzielle Lage beunruhigt, oftmals wurden Ängste betref-­‐
fend der Zukunft der Kinder genannt. Das spiegelt sich in Gedanken betreffend der richtigen Schule (20%) und einer guten Ausbildung (17%) für ihre Kinder wider. Gemäss den vorliegenden Ergebnissen sind es vor allem die Eltern in der Westschweiz, die um die Ausbildung ihrer Kinder beunruhigt sind (43%). Auch beschäftigt die Eltern, die Zukunft der Kinder ganz allgemein (15%). Was sich anhand der Ergebnisse ebenso abzeichnet ist, dass sich vor allem Väter mehr um die Gesundheit ihrer Kinder Gedanken machen als Mütter (45% Väter; 33% Mütter). Darüber hinaus ergeben sich allerdings auch Unterschiede je nach Altersgruppe. Befragte Eltern zwischen 20 bis 34 Jahren machen sich eher Gedanken um ein intaktes Familienleben, als jene im Alter von 35 bis 45 Jahren (8% 20-­‐34 Jahren; 2% 35-­‐45 Jahren). Ausserdem haben die jüngeren Eltern von 20 bis 34 Jahren grössere fi-­‐
nanzielle Nöte als Eltern von 35 bis 45 Jahren (14% 20-­‐34 Jahren; 2% 35-­‐45 Jahren). Eltern in der Schweiz beschäftigt hauptsächlich „die Sicherheit der Familie“, die für sie gleichbedeutend ist mit Gesundheit, finanzielle Stabilität und eine sichere Zukunft für den Nachwuchs. Dies entspricht dem globalen Trend.5 4
n=273, davon 214 aus der Deutschschweiz, 59 aus der französischsprachigen Schweiz Quelle: Source: The Futures Company, Global MONITOR (2012); 1. Base for German, French and Italian parents aged 25-­‐45 with kids under 18 living at home n>500. 2. Reflection of hierarchy of number 1 most important values for German, French and Italian parents 5
Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 8 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 4.1.4 Die Top-­‐Prioritäten von Eltern in der Schweiz Die Eltern wurden zusätzlich auch nach den Top-­‐Prioritäten in Bezug auf die Familie gefragt. Hierbei sollten die Befragten ihre wichtigsten und die weniger wichtigen Prioritäten aus 41 vorgegebenen Statements angeben. Abbildung 4 zeigt die meistgenannten Aussagen zusammengefasst. Abbildung 4: Die Top 10 Prioritäten der befragten Eltern6 Priorität 1 Dass meine Kinder nicht an gesundheitlichen Problemen leiden (Allergien, Hautprob-­‐
leme, Essstörungen, usw.) 2 Dass meine Kinder ihre eigene Persönlichkeit entwickeln können 3 Dass meine Kinder darauf vorbereitet sind, mit den Herausforderungen der Realität fertigzuwerden 4 Dass sich meine Kinder sicher fühlen 5 Dass mein Partner / meine Partnerin und ich sind uns einig sind bezüglich der Werte, Gewohnheiten und Erziehung, die wir den Kindern vermitteln möchten 6 Genug Geld zu haben, um die grundlegenden Bedürfnisse abzudecken (z.B. Essen, Kleidung, Ausbildung, etc.) 7 Dass wir als Familie viel Zeit zusammen verbringen 8 Dass ich meinen Kindern dabei helfen kann, ihre Möglichkeiten vollständig zu verwirk-­‐
lichen Dass meine Kinder Persönlichkeiten mit hohen Standards und starken Werten werden 9 10 Dass meine Kinder den Wert, anderen zu helfen, schätzen lernen 4.2. Gesundheit und Ernährung In der qualitativen Phase hat sich gezeigt, dass die Eltern es als oberste Priorität sehen, dass ihre Kinder ge-­‐
sund sind. Jedoch ist bei den qualitativen Leitfadeninterviews auch klar geworden, dass Gesundheit eher ein abstrakter Begriff zu sein scheint. Die Befragten betrachteten Gesundheit und Ernährung als zwei voneinander getrennte Konzepte: So kamen sie nicht auf Ernährung zu sprechen, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Zudem verbanden sie mit Gesundheit keine konkreten Massnahmen oder Eigenschaften. So wünschten Eltern zwar, dass ihre Familien gesund sind, spezifische Massnahmen zu gesunder Ernährung und mehr Bewegung (z.B. weniger Zucker, mehr Gemüse, mehr Sport) fanden sich auf ihrer Prioritätenliste jedoch ganz unten. Diesen Ergebnissen der qualitativen Phase wollte das Forschungsteam auf den Grund gehen und hat deshalb im Fragebogen in Absprache mit den Opinion Leaders einen eigenen Abschnitt zum Thema „Gesundheit und Ernährung“ eingefügt. Darin wurde untersucht, wie Eltern, die in der Schweiz leben, zu diesen Themen einge-­‐
stellt sind und in wieweit sie sich entsprechend verhalten. Die Ergebnisse werden im Folgenden erläutert. 6 n=812, davon 621 aus der Deutschschweiz, 191 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 9 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 4.2.1 Einfluss der Eltern auf die Gesundheit der Kinder Die Frage, inwieweit sich Eltern in der Lage sehen, die Gesundheit Ihrer Kinder zu beeinflussen, wurde als ge-­‐
schlossene Frage mit fünf vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gestellt. Die Ergebnisse gibt Abbildung 5 wider. Abbildung 5: Einfluss der Eltern auf die Gesundheit ihrer Kinder7 Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass 55% der Eltern glauben, die Gesundheit ihrer Kinder nur begrenzt beeinflussen zu können. 6% glauben sogar, dass sie diesbezüglich fast gar nichts unternehmen können. Der Vergleich zwischen dem Einfluss von Ernährung und Bewegung auf Gesundheit zeigt zudem, dass die Eltern eher dran glauben, die Gesundheit ihrer Kinder durch die Ernährung beeinflussen zu können, (56%) als durch mehr Bewegung (39%). Diese Ansicht teilen insbesondere Eltern aus der Westschweiz. Von den befragten Ro-­‐
mands geben 74% an, dass sie mit der richtigen Ernährung die Gesundheit ihrer Kinder positiv beeinflussen können. Die Mehrheit der Eltern in der Schweiz glaubt, die Gesundheit ihrer Kinder nur begrenzt beeinflussen zu können. 6% glaubt sogar, praktisch gar keinen Einfluss darauf zu haben.8 Eltern im Alter von 35-­‐45 Jahren sind zudem eher der Meinung, dass sie durch Sport die Gesundheit ihrer Kin-­‐
der beeinflussen können, als jüngere Eltern im Alter von 20 bis 34 Jahren (17% 20-­‐34 Jahre; 27% 35-­‐45 Jahre). Umgekehrt glauben mehr jüngere Eltern, dass sie durch eine ausgewogene Ernährung einen Beitrag zur Ge-­‐
7
8
n=273, davon 214 aus der Deutschschweiz, 59 aus der französischsprachigen Schweiz Quelle: Millward Brown: WMSP Quantitative Study (2013) Presentation of Key Findings, Folie 12-­‐13 Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 10 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz sundheit ihrer Kinder leisten können, wohin gegen Eltern im fortgeschrittenen Alter dies nur bedingt so sehen (22% 20-­‐34 Jahre; 14% 35-­‐45 Jahre). 4.2.2 Gesunde Ernährung: Eine Herausforderung für Eltern in der Schweiz Die Studie hat zudem untersucht, was den Eltern leichter fällt: ihre Kinder dazu zu animieren, gesund zu essen oder sich zu bewegen. Diese Frage wurde geschlossenen gestellt, wobei es hierfür zwei Antwortmöglichkeiten gab. Abbildung 6: Gesund ernähren: Grössere Herausforderung für Eltern in der Schweiz in Prozent9 Die Resultate zeigen, dass es Eltern in der Schweiz viel schwieriger finden, ihre Kinder dazu zu motivieren, ge-­‐
sund zu essen (71%) als sich zu bewegen (29%). Auch hier wird ein signifikanter Unterschied zwischen der deutsch-­‐ und französischsprachigen Schweiz deutlich. So finden es die Romands schwieriger als die Deutsch-­‐
schweizer, ihre Kleinen dazu zu bringen, gesund zu essen. Alleinerziehende Eltern finden es ebenfalls mühsa-­‐
mer ihre Kinder dazu zu bringen, sich gesund zu ernähren, (85%) als sie zum Sport zu motivieren (15%). Eltern versuchen regelmässig die Ernährung ihrer Kinder positiv zu beeinflussen. Allerdings bleibt es oft bei den guten Vorsätzen. Anders gesagt: Sie wissen, was sie tun sollten, aber in der Realität gelingt es ihnen nicht immer. 4.2.3 Getroffene Massnahmen für eine gesunde Ernährung Um sich ein besseres Bild darüber zu verschaffen, was Schweizer Eltern für eine gesunde Ernährung ihrer Kin-­‐
der unternehmen, wurde ihnen eine geschlossene Frage gestellt, in der sie von 26 Massnahmen jene auswäh-­‐
len sollten, welche für sie zutrifft. Mehrfachantworten waren möglich. Abbildung 7 und 8 zeigen die beliebtes-­‐
ten Massnahmen in Prozent, welche Schweizer Eltern für eine gesunde Ernährung ihrer Kinder treffen. 9
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 11 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 7: Umgesetzte Massnahmen für eine gesunde Ernährung in Prozent10 Die wichtigsten Massnahmen von Eltern in der Schweiz für eine gesunde Ernährung sind ausgeglichene Mahl-­‐
zeiten kochen (67%), als Familie gemeinsam zu essen (67%), die Kinder ermutigen mehr Wasser (60%), dafür weniger Süssgetränke (58%) zu trinken sowie mehr Früchte (56%) und Gemüse (53%) zu servieren. Die Eltern in der Romandie scheinen sich dabei intensiver mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen als die Eltern in der Deutschschweiz. Besonders in der französischen Schweiz werden die Kinder dazu ermutigt, mehr Wasser zu trinken (60% CH-­‐total; 77% W-­‐CH; 54% D-­‐CH) und zu frühstücken (39% CH-­‐total; 58% W-­‐CH; 33% D-­‐
CH). Ebenfalls klären die Eltern in der Romandie ihre Kinder häufiger über gesunde Ernährung auf (41% CH-­‐
total; 66% W-­‐CH; 33% D-­‐CH) und geben ihren Kindern weniger häufig Süssgetränke als die Eltern in der Deutschschweiz (58% CH-­‐total; 75% W-­‐CH; 52% D-­‐CH). Zum Thema Massnahmen für gesunde Ernährung wur-­‐
de den Eltern eine weitere geschlossene Frage gestellt, bei der sie mittels sieben vorgegebenen Antworten ihre Meinung zu spezifischen Massnahmen widergeben konnten. In den Abbildungen 9 bis 11 sind die Antwor-­‐
ten in Prozent dargestellt. 10
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 12 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 8: „Ich bin vorsichtig, um die Salzmenge zu beschränken, die meine Kinder konsumieren“11 11
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz, Frage 13 mit Intervallskala von 1-­‐5 Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 13 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 9: „Ich suche so oft wie möglich nach fettreduzierten Alternativen für meine Kinder“12 Es zeigt sich deutlich, dass nicht nur der Zuckergehalt, sondern ebenso der Salz-­‐ und Fettgehalt für die Eltern in der Romandie eher ein Thema sind als für die Eltern in der Deutschschweiz. Die Eltern aus der Westschweiz geben häufiger an, dass sie den Salzgehalt der Mahlzeiten ihrer Kinder reduzieren als die Eltern in der Deutschweiz (D-­‐CH: Mittelwert 3.4, Standardabweichung 1.07; W-­‐CH: Mittelwert 4.0, Standardabweichung 0.93)13. Zudem suchen sie häufiger nach alternativen Mahlzeiten mit tiefem Fettgehalt für ihre Kinder als die Eltern in der Deutschschweiz. (D-­‐CH: Mittelwert 3, Standardabweichung 1.17; W-­‐CH: Mittelwert 3.3, Standardabwei-­‐
chung 0.93)10. Ausserdem haben 29% der befragten Eltern in der Westschweiz angegeben, dass ihre Kinder regelmässig selbstzubereite Mahlzeiten zu sich nehmen. Von den Eltern in der Deutschschweiz sind es lediglich 14%. 12
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz, Frage 13 mit Intervallskala von 1-­‐5 n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz, Frage 13 mit Intervallskala von 1-­‐5 13
Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 14 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 10: „Essen muss für mich leicht und schnell zuzubereiten sein“14 Die Eltern wurden zudem danach gefragt, wie wichtig es ihnen ist, dass sie ihre Mahlzeiten schnell und einfach zubereiten können. 64% der Befragten empfindet es als äusserst wichtig, dass sie ihre Mahlzeiten schnell und unkompliziert zubereiten können. Der Fett-­‐ und Salzgehalt der Mahlzeiten für die Kinder scheint den Eltern in der Romandie wichtiger zu sein als den Eltern in der Deutschschweiz. Zudem bereiten sie die Mahlzeiten für ihre Kinder häufiger selber zu als die Eltern in der Deutschschweiz. Mütter und Väter verhalten sich zudem unterschiedlich, wenn es darum geht, sich gesund zu ernähren. Wäh-­‐
rend Mütter eher dazu tendieren, ihre Kinder in Sachen gesunder Ernährung zu erziehen, ist dies für Väter weniger relevant (48% Mütter; 31% Väter). Ebenso geben Mütter ihren Kindern weniger häufig Süssgetränke zu trinken als Väter (63% Mütter; 51% Väter). Zudem ist es den Müttern wichtiger, dass die Familie gemeinsam ihre Mahlzeiten einnimmt. Väter legen hierauf weniger Wert (72% Mütter; 60% Väter). Ein weiterer Unter-­‐
schied zeigt, dass Mütter eher dazu tendieren ihren Kindern zu verbieten vor dem Computer zu essen als Väter (Mütter 48%; Väter 37%). 4.2.4 Geplante Massnahmen für eine gesunde Zukunft Neben den regelmässig durchgeführten Massnahmen wurde auch nach den Massnahmen gefragt, welche die Eltern planen in naher Zukunft auszuprobieren und über die sie gerne mehr Informationen hätten. Aus einer Liste mit möglichen Massnahmen mussten die Eltern die Top drei anwählen. Abbildung 12 zeigt die Resultate in Prozent. 14
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 15 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 11: Geplante Massnahmen für eine gesunde Ernährung15 Die befragten Eltern haben insbesondere vor, ihre Kinder dazu zu ermutigen, mehr Wasser zu tringen (24%) sowie Wege zu finden, um ihnen Gemüse schmackhafter zu machen (10%), sodass sie auch öfters Gemüse servieren können (9%). Bei näherer Betrachtung und Vergleich mit Abbildung 7, umgesetzte Massnahmen für eine gesunde Ernährung in Prozent, wird deutlich, dass sich die geplanten Massnahmen mit den Massnahmen, die Eltern bereits durchführen, übereinstimmen. Dies wird inbesondere auch in den folgenden beiden Grafiken deutlich, welche die relative Häufigkeit der umgesetzten und geplanten Massnahmen für eine gesunde Ernährung zeigen. 15
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 16 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 12: Umgesetzte Massnahmen für eine gesunde Ernährung nach relativer Häufigkeit16 16
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 17 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 13: Geplante Massnahmen für eine gesunde Ernährung in relativer Häufigkeit17 Die Eltern wollen sich in den Massnahmen verbessern, von denen sie sagen, dass sie diese schon mehr oder weniger regelmässig betreiben. Gemäss ihren Aussagen tun sie bereits Vieles, um ihre Kinder dazu zu bringen, sich gesund zu ernähren. Trotzdem wollen sie sich in den von ihnen angegebenen Aspekten verbessern. Sie wissen, was sie tun sollten, aber in der Realität gelingt es ihnen nicht immer. Für Schweizer Eltern scheint es eine grosse Herausforderung zu sein, die guten Vorsätze und Massnahmen bzgl. gesunder Ernährung im Alltag tatsächlich durchzusetzen. Oft fehlt ihnen die Zeit, um alle Massnahmen gewissenhaft durchzusetzen. Eltern sind sich durchaus bewusst, was sie für eine gesunde Ernährung ihrer Kinder tun sollten und un-­‐
ternehmen bereits Vieles. Und genau in diesen Massnahmen wollen sie sich noch verbessern. 17
n=410, davon 307 aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 18 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 4.2.5. Gesunde Ernährung eine Internationale Herausforderung Dabei empfinden es nicht nur Eltern in der Schweiz als Herausforderung, ihre Kinder gesund zu ernähren. Die Nestlé Healthy Kids Study, welche im Jahr 2013 in den USA, Mexiko und Grossbritannien durchgeführt wurde, lieferte ähnliche Resultate. Jede dritte Mutter in den USA und in Mexiko und jede vierte Mutter in Grossbri-­‐
tannien empfindet es als schwierig, ihre Kinder dazu zu bringen, sich richtig zu ernähren. Die befragten Eltern möchten zwar die Essgewohnheiten der gesamten Familie stetig verbessern. Jedoch fühlen sie sich häufig be-­‐
treffend gesunder Ernährung unsicher. Dies aufgrund der vielen, verschiedenen Meinungen und verfügbaren Informationen18. Daher führt das Unterfangen, die Essgewohnheiten ihrer Kinder zu ändern, häufig zu Stress. Dies ist ebenso darauf zurückzuführen, dass sich bei Eltern das, was sie tun wollen, nicht mit dem deckt, was sie effektiv machen. Auch gemäss der internationalen Konsumentenstudie von „the Futures Company“ aus dem Jahr 201219 ist eine solche Dissonanz feststellbar. Die befragten Eltern empfinden es zwar als Pflicht, so gut wie möglich für ihre Kinder zu sorgen, jedoch haben 40% der Befragten angegeben, dass das Zubereiten von gesunden Mahlzeiten für sie sehr stressig ist. Zudem empfinden sie es als wichtiger, ihre Kinder glücklich zu machen, als sie gesund zu ernähren und befürchten, dass ihre Kinder die gesunden Mahlzeiten nicht mögen werden. Von den Befrag-­‐
ten haben 50% angegeben, dass der Versuch, den Kindern das zu geben, was die Eltern wollen, als sehr stressig empfunden wird.20 Kinder gesund zu ernähren, wird nicht nur in der Schweiz als grosse Herausforderung empfunden. Wei-­‐
tere Studien haben gezeigt, dass auch Eltern in Mexiko, den USA und in Grossbritannien dies als grosse Herausforderung empfinden. 4.2.6 Mehr Auswahl an gesunden Snacks beim Einkaufen Schweizer Eltern ist es durchaus bewusst, dass Kinder mehr gesundes Essen zu sich nehmen sollten. Die Eltern wurden gefragt, für welche Art von Produkten sie gerne eine grössere Auswahl beim Einkaufen hätten. Die Frage wurde geschlossen gestellt, wobei aus 10 Vorschlägen ausgewählt werden und Mehrfachantworten ge-­‐
geben werden konnte. Abbildung 14 zeigt die meistgenannten Antworten zusammengefasst und in Prozent. 18
Quelle: Nestlé Healthy Kids Study – Mexico, US and UK (2013); Replise Study (2013) 19
Source: The Futures Company, Global MONITOR (2012) n>500 ; Eltern von 25-­‐45 Jahren aus Deutschland, Frankreich und Italien mit Kindern unter 18, die zu Hause leben 20
Source: The Futures Company, Global MONITOR (2012) n>500 ; Eltern von 25-­‐45 Jahren aus Deutschland, Frankreich und Italien mit Kindern unter 18, die zu Hause leben Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 19 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz Abbildung 14: Sortimentswünsche von Eltern in der Schweiz21 Von den befragten Eltern wünschen sich 36% eine grössere Auswahl an gesunden Snacks und 30% Mahlzeiten mit gesunden Zutaten. 16% finden vor allem das Frühstück als Start in den Tag sehr wichtig und wünschen sich gesündere Frühstückoptionen. 26% der Befragten wünschen sich dagegen gar kein breiteres Angebot, da sie sowieso alles selber zubereiten. Eltern in der Schweiz wissen, dass ihre Kinder weniger Zucker, Salz sowie Fett zu sich nehmen sollten. Hierfür wünschen sie sich allerdings eine grössere Auswahl an gesunden Lebensmitteln in Supermärkten. 21
n=410, davon 307aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 20 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 4.2.7 Investition „gesunde Ernährung“? Obwohl die Befragten den Wunsch nach einer grösseren Auswahl an gesunden Snacks geäussert haben, ist mehr als die Hälfte der Befragten nicht bereit, mehr Geld in gesundes Essen zu investieren. Hierzu wurde den Eltern eine geschlossene Frage gestellt, in der sie aus sieben vorgegebenen Antworten auswählen konnten. Abbildung 15 zeigt das Verhältnis zwischen den Befragten, die bereit sind mehr Geld auszugeben und denjeni-­‐
gen, die es nicht sind, mit den meistgenannten Antworten in Prozent. Abbildung 15: Investitionsbereitschaft von Schweizer Eltern22 49% der Befragten sind bereit, mehr Geld für gesundes Essen zu investieren. Für sie ist Ernährung sehr wichtig und sie sind auch bereit, den Preis dafür zu bezahlen. 51% dagegen sieht dies nicht so. Dies hat aber unter-­‐
schiedlich Gründe: Während für 21% dies einfach keine Priorität hat, müssen 19% ihr Haushaltsbudget sehr genau planen oder haben die Möglichkeit nicht, mehr Geld in Essen zu investieren. 11% hat nichts dagegen, weniger Geld für Essen auszugeben. Nichtsdestotrotz verwöhnen sich diese 11% immer wieder mit speziellen Leckerbissen. Knapp mehr als die Hälfte der Befragten ist nicht bereit, in gesundes Essen zu investieren. Dies hat für sie keine Priorität. 22
n=410, davon 307aus der Deutschschweiz, 103 aus der französischsprachigen Schweiz Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 21 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 5. Schlussfolgerungen -­‐ Gesund ernähren – besser leben! Oberste Priorität für Eltern in der Schweiz ist es, ihre Familie und insbesondere ihre Kinder vor jeglichen Gefah-­‐
ren zu beschützen. Dies beinhaltet vor allem die Gesundheit und die Sicherstellung von finanzieller Stabilität sowie einer sorgenfreien und gesicherten Zukunft. Dabei ist Gesundheit für die Eltern in der Schweiz ein generisches Konzept ohne konkreten Inhalt, das für sie oberste Priorität besitzt. Die Umsetzung von konkreten Massnahmen hinsichtlich einer gesunden Ernährung empfinden sie als Herausforderung. Die meisten Eltern begreifen, dass eine gesunde Ernährung und sportliche Betätigung einen positiven Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder hat. Zudem begreifen sie, dass gesunde Mahlzeiten jeden Tag gekocht werden müssen, damit sich ihre Kinder entsprechend gut entwickeln können. Allerdings fällt es ihnen schwer, jeden Tag ausgewogene Mahlzeiten für ihre Kinder zu gewährleisten. Nestlé möchte seinen Beitrag dazu leisten, gesunde Essgewohnheiten bei Schweizer Familien zu fördern, in-­‐
dem das Unternehmen ganz bewusst Ernährung und Gesundheit miteinander verbindet. Auf den verschiede-­‐
nen Plattformen sowie und unter Einbindung von Experten sollen die Eltern alles finden, was ihnen hilft ihre vorhandenen guten Vorsätze leicht und unkompliziert in die Tat umzusetzen. Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 22 Nestlé Studie: Was bewegt Eltern in der Schweiz 6. Annex – Fragenauszug aus der quantitativen Umfrage 1. In welchen Momenten Ihres Lebens fühlen Sie sich glücklich? 2. Und was macht Sie als Elternteil glücklich? Welche Schlüsselmomente des Glücks erleben Sie als El-­‐
ternteil? 3. Welche 5 Sorgen beschäftigen Sie heute hauptsächlich als Elternteil? 4. Welcher der folgenden fünf Aspekte ist Ihrer Meinung nach als Elternteil der wichtigste und welcher ist der unwichtigste für Ihre Familie? 5. Wenn Sie nun an die Gesundheit Ihrer Kinder denken und wie sehr Sie diese beeinflussen, welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten, was Sie empfinden? 6. Was ist die grössere Herausforderung für Sie: Ihre Kinder dazu zu bringen, gesund zu essen oder si-­‐
cherzustellen, dass sie genug Bewegung bekommen? 7. Welche der folgenden Dinge tun Sie regelmässig für Ihre Kinder? 8. Sie sehen hier eine Reihe von Aussagen, die andere Eltern genannt haben. Wie sehr stimmen Sie den folgenden Aussagen zu oder nicht zu: Statements zu Frage 8: „Ich bin vorsichtig, um die Salzmenge zu beschränken, die meine Kinder konsumieren“ „Ich suche so oft wie möglich nach fettreduzierten Alternativen für meine Kinder „Essen muss für mich leicht und schnell zuzubereiten sein“ 9. Wenn Sie speziell an Ihre Kinder denken, bei welchen der folgenden Produkte würden Sie besonders gerne eine grössere erhältliche Auswahl in den Läden sehen? 10. Wenn Sie nun an die Ernährung Ihrer Familie denken, womit wir die Lebensmittel und die Getränke meinen, die in Ihrem Haushalt konsumiert werden, welche der folgenden Aussagen passt am besten zu Ihrer Einstellung zu Ernährung? Millward Brown für Nestlé 2013 / 2014 23 
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Seele and Geist
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