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Hausarztmodelle in Deutschland: Wer nutzt sie und was - UKE

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Hausarztmodelle in Deutschland: Wer nutzt sie
und was bringen sie?
Jan Böcken
Gütersloh, 10. Januar 2008
Gliederung
•
•
•
•
Struktur der Teilnehmer an deutschen Hausarztmodellen
Versorgungsqualität
Quantität der Facharztkontakte
Fazit
Jan Böcken
Januar 2008
2
Altersstruktur (in %)
Hausarztmodell
(n=1006)
Regelversorgung
(n=6606)
22
32
38
18-39 Jahre
p<0,001
Jan Böcken
46
37
40-59 Jahre
25
60-79 Jahre
(Versicherte, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Januar 2008
3
Gesundheitszustand (in %)
Hausarztmodell
(n=988)
Regelversorgung
(n=6541)
38
23
77
chronisch krank
p<0,001
Jan Böcken
62
nicht chronisch krank
(Versicherte, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Januar 2008
4
Versorgungsqualität
Jan Böcken
Januar 2008
5
Zufriedenheit mit dem Hausarzt (in %)
Hausarztmodell
Regelversorgung
vollkommen zufrieden
p<0,001
Jan Böcken
37
35
27
38
28
Sehr zufrieden
zufrieden
31
2
3
weniger zufrieden
(Versicherte, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Januar 2008
6
Zustandsänderung durch die Behandlung des Hausarztes
(in %)
Hausarztmodell
Regelversorgung
Verbesserung
p<0,001
Jan Böcken
40
59
31
68
gleich geblieben
1
1
Verschlechterung
(Versicherte, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Januar 2008
7
Zustandsverbesserung durch die Behandlung des
Hausarztes (in %)
66
Hausarztmodell
45
74
Regelversorgung
48
Chronisch Kranke
p<0,001
Jan Böcken
nicht chronisch Kranke
(Versicherte, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Januar 2008
8
Quantität der (Fach-) Arztkontakte
Jan Böcken
Januar 2008
9
Summe Facharztbesuch (Mittelwert)
3
2,5
2
1,5
1
0,5
0
H 2004
F 2005
Hausarztmodell
H 2005
F 2006
H 2006
F 2007
Regelversorgung
(alle Befragten, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Jan Böcken
Januar 2008
10
Summe Facharztbesuch (Mittelwert, chronisch Kranke)
4,5
4
3,5
3
2,5
2
1,5
1
0,5
0
H 2004
F 2005
Hausarztmodell
H 2005
F 2006
H 2006
F 2007
Regelversorgung
(alle Befragten, Erhebungszeitraum Nov./Dez. 2004 bis März/April 2007)
Jan Böcken
Januar 2008
11
Fazit
•
Die Teilnehmerstruktur an Hausarztmodellen unterscheidet sich vom Rest der
Bevölkerung in Hinblick auf Alter, Gesundheitszustand (und Schichtzugehörigkeit).
•
Versicherte wechseln mit ihrem Hausarzt in die Hausarztmodelle, eine selektive
Kontrahierung weniger Ärzte stößt an Grenzen. Hinderungsgründe für eine
Teilnahme finden sich besonders in einer restriktiven Überweisungspraxis.
•
Es finden sich in den vorliegenden Daten bei der heutigen Vertragsgestaltung keine
Anzeichen dafür, dass Hausarztmodelle die direkte Qualität der Behandlung in der
hausärztlichen Praxis verbessern. Dies gilt insbesondere für die Kommunikation
zwischen Hausarzt und Patient.
•
Hausarztmodellteilnehmer gehen häufiger mit Überweisung zum Facharzt als
Versicherte der Regelversorgung.
•
Die Anzahl der Facharztkontakte ist in Hausarztmodellen höher als in der
Regelversorgung. Dies ist vor allem auf die Teilnehmerstruktur zurück zu führen. Nach
Bereinigung um die Faktoren Alter und Gesundheitszustand ist bei der heutigen
Vertragsgestaltung kein Effekt der Hausarztmodelle auf die Facharztkonsultationsrate
erkennbar.
Jan Böcken
Januar 2008
12
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Kategorie
Gesundheitswesen
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