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20. – 21. Oktober 2008 in Berlin Was bringen Moderations - Difu

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in Kooperation mit dem Büro PLANUNG
UND MODERATION, Hamburg
Was bringen Moderations- und Mediationsverfahren
in städtebaulichen Planungsprozessen wirklich?
Seminar für Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadterneuerung und -umbau, Stadtsanierung, Aufsichts- und sonstigen Fachbehörden;
Ratsmitglieder, Planungsbüros, Rechtsanwaltskanzleien im Bereich der Kommunalberatung und -entwicklung, Sanierungsträger sowie Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaften
Städte und Gemeinden erfüllen ihre Aufgaben seit jeher keineswegs ausschließlich in einseitig hoheitlicher Tätigkeit und in hierarchischen Steuerungsstrukturen. Immer stärker gewinnen neben den eingeführten – auch rechtlich verankerten – Prozessstrukturen kooperative Handlungsformen an Bedeutung.
Umfassende, transparente Bürgerorientierung und Öffentlichkeitsbeteiligung sind fester Bestandteil der
Stadtplanung und Stadtentwicklung vor Ort. Hintergrund hierfür ist, dass in der Vergangenheit zunehmend erkannt wurde, dass herkömmliche Verfahren sowie Umsetzungsstrategien oftmals nicht zu dauerhaft tragfähigen und auch gewünschten Ergebnissen führen. Formelle wie informelle Planungsverfahren sind hochkomplex und langwierig; in ihnen wird oftmals der Sachverstand von Bürgern und Bürgerinnen, wie auch sonstigen Akteuren der Stadtentwicklung, nur unzureichend ermittelt und eingebunden. Von daher wurden und werden in der Planungspraxis neue Verfahren entwickelt und eingesetzt,
die bei relevanten Vorhaben die Konsensbasis oder Akzeptanz verbreitern sollen.
So sind Moderationsverfahren mit verschiedenen Instrumenten sowie Veranstaltungsformen seit langer
Zeit fester Arbeitsbestandteil in Kommunen und Regionen.
Die Mediationsverfahren der jüngsten Zeit werden bei strittigen Planungsprojekten eingesetzt, um eine
Vermittlung zwischen konkurrierenden Interessengruppen zu erzielen und ggf. auch Akzeptanz der
hoheitlichen Planungen zu erreichen.
In dieser Veranstaltung wollen wir eine aktuelle Standortbestimmung in der planerischen Kommunikationslandschaft der Bundesrepublik vornehmen, präsentieren verschiedene Werkstattberichte und Praxisbeispiele, wobei verschiedene Akteure der Verfahren zu Wort kommen; beleuchten Probleme und
Chancen von Moderations- und Mediationsverfahren und erarbeiten mögliche Zukunftsstrategien für
die Arbeit vor Ort.
20. – 21. Oktober 2008 in Berlin
Was bringen Moderations- und Mediationsverfahren in städtebaulichen
Planungsprozessen wirklich?
20. bis 21. Oktober in Berlin
Montag, 20.10.2008
Dienstag, 21.10.2008
10.00 Begrüßung und Einführung in das Seminar
Dr. Stephanie Bock, Difu, Berlin
Joachim Möller, Büro PLANUNG UND MODERATION, Hamburg
9.00 Einführung: Thema Mediation
Dr. Stephanie Bock, Joachim Möller
10.15 Wie sieht die aktuelle Kommunikationslandschaft in der Planung aus?
Prof. Dr. Bettina Oppermann, Uni Hannover
11.30 Welche Kommunikationsformen bewähren
sich in aktuellen Planungsprozessen?
Gabriele Kotzke, Landeshauptstadt Wiesbaden
12.30 Mittagspause
13.30 Werkstattbericht: Moderationsprozesse in der
Praxis – Definition der Verfahren
Ernst Wessels, Lübeck und Achim Möller, Hamburg
14.15 Praxisbeispiel I: Moderation „Stadtumbau
Halle“
Karsten Golnik, Stadt Halle
Anita Steinhart, isw – Institut für Strukturpolitik und
Wirtschaftsförderung GmbH, Halle
15.00 Kaffeepause
15.30 Praxisbeispiel II: Moderation „Flächennutzungsplanverfahren Freiburg“
Norbert Schröder-Klings, Stadt Freiburg
Dr. Christine Grüger, Büro für Planungskommunikation cg-konzept, Freiburg
16.15 Gemeinsame Diskussion: Was macht „gute“
Moderationsverfahren aus? Was sind gelungene oder gescheiterte Verfahren?
Dr. Stephanie Bock, Joachim Möller
16.45 Zukunftskonferenz Neumünster (Film)
Joachim Möller
19.00 Gemeinsames Abendessen und/oder kleiner
Umtrunk
9.15 Praxisbeispiel III: Mediation „Kalkberghöhlen –
Bad Segeberg“
Antje Langethal, Stadt Bad Segeberg
Irmela Feige, Mediatorin, Hamburg
10.15 Praxisbeispiel IV: Mediation „Waldschlösschenbrücke Dresden“
Herbert Feßenmayr, Bürgermeister a. D., Landeshauptstadt Dresden
MR’in Dr. Birgitta Ringbeck, Ministerium für Bauen
und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
11.15 Kaffeepause
11.45 Praxisbeispiel V: Mediation „Landwehrkanal
Berlin“
Tjark Hildebrandt, Wasser- und Schifffahrtsdirektion
Ost, Magdeburg
Prof. Dr. Horst Zillessen, Mediator GmbH, Berlin
12.45 Mittagspause
13.45 Welche juristische Relevanz besitzt Mediation
bei förmlichen Planungsverfahren?
Prof. Dr. Karsten-Michael Ortloff, Berlin
14.30 Gemeinsame Diskussion: Was macht „gute“
Mediationsverfahren aus? Was sind gelungene oder gescheiterte Verfahren?
Dr. Stephanie Bock, Joachim Möller
15.30 Kaffeepause
16.00 Was ist zu tun, damit Mediations- und Moderationsprozesse scheitern?
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin
16.30 Schlussrunde
Dr. Stephanie Bock, Joachim Möller
17.00 Ende der Veranstaltung
Seminarleitung: Dr. Stephanie Bock, Dipl.-Ing. Joachim Möller, Hamburg
Organisation: Rosa Hackenberg
Tagungsort
Anmeldung (bitte nur schriftlich)
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Rosa Hackenberg
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Postfach 120321, 10593 Berlin
Telefon: 030/39001-259, Telefax: 030/39001-268
E-Mail: hackenberg@difu.de
(Telefon: 030/39001-117, Telefax: 030/39001-119 nur während des
Seminars besetzt)
Seminargebühr
Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben
und Ratsmitglieder gelten:
ƒ 230,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
ƒ 320,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen
Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen
Städte- und Gemeindebundes
ƒ 410,– Euro für alle übrigen Teilnehmer/innen
Mittagessen und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, die
Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.
Absagen
Bei Abmeldung bis zu drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden
50 Prozent der Teilnahmegebühr fällig. Bei späterer Abmeldung oder
Nichtteilnahme wird die volle Teilnahmegebühr berechnet. Selbstverständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt werden.
Änderungsvorbehalte
Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Aus
wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich werden, Programmänderungen vor oder während der
Veranstaltung vorzunehmen.
Hotelreservierung und Anfahrt
Eine Hotel- und Verkehrsverbindungsliste werden mit der Anmeldebestätigung zugesandt.
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Sitz Berlin, AG Charlottenburg, HRB 114959 B
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer: Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann
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Bildung
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