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Blick in ein Feuerwehrauto Was geschieht eigentlich - Zisch-shz.de

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Zeitung in der Schule
Freitag, 10. Juli 2009
FLT Seite 21 — Jahrgang 2009
„Auch Hunde müssen
mal zum Zahnarzt“
Die Klasse 3b der Regenbogenschule Satrup war bei einer Veterinärin zu Gast
mal bei einer Katze in der
Blase war und rausgeholt
werden musste.
Dann waren wir noch in
einem
Untersuchungsraum. Dort gab es einen großen Tisch, mit dem wir hoch
und runter fahren durften.
Oben hing eine Lampe. Damit kann man den Tieren
zum Beispiel in die Ohren
schauen. Die Werkzeuge
zum Operieren waren in einem kleinen Kasten, um sie
frei von Bakterien zu halten.
In einem anderen Raum
waren ein Mikroskop und
ein Hundegebiss, das so
aussah, als wenn sich ein
Mensch nie die Zähne geputzt hätte. Frau Dr.
Stampa hat erklärt,
dass auch Hunde mal
zum Zahnarzt müssen.
Im Aufwachraum gab
es viele Käfige. Ein paar
von uns durften sich da
mal hineinsetzen.
Zum Schluss haben
wir noch jede Menge
Fragen gestellt und alle
einen riesigen Untersuchungshandschuh geschenkt
bekommen.
Mit dem kann man
nämlich nicht nur
Großtiere untersuchen,
sondern auch prima
spielen, wenn man ihn
aufpustet. Es war ein
spannender Tag in der
In der Praxis gab es einen höhenverstellbaren Untersuchungstisch. (sh:z) Praxis Stampa.
Satrup/sh:z – Wir, die Klasse
3b der Regenbogenschule
Satrup, waren zu Besuch in
der Tierarztpraxis Stampa in
Satrup. Frau Dr. Stampa und
ihre Kollegen haben uns
sehr viel gezeigt und uns
überall herumgeführt.
In der Apotheke der Praxis
ist die Medizin gelagert. Einige Medikamente waren
auch in einem Kühlraum
untergebracht. Da war es
richtig kalt. In der Praxis gibt
es auch ein Ultraschallgerät,
womit man die inneren Organe der Tiere sehen kann.
Einige von uns durften das
auch mal bei sich selbst ausprobieren. Dazu wurde ein
kaltes Gel auf den Körper
gestrichen und die Tierärztin fuhr mit einem Gerät auf
dem Bauch herum. Auf dem
Bildschirm konnte man das
Innere dann sehen. Wir haben sogar das Herz von Patrick schlagen gesehen.
Außerdem gibt es noch
ein Röntgengerät in der Praxis, mit dem man Knochenbrüche erkennen kann. Wir
haben uns auf der Lichttafel
verschiedene Aufnahmen
angesehen. Es war auch ein
Bild von einer Hündin dabei, die kleine Welpen im
Bauch hatte. Außerdem hat
uns Frau Dr. Stampa einen
kleinen Stein gezeigt, der
Die Schüler der Klasse 3a der der Regenbogenschule Satrup bestaunten die Ausrüstung des Feuerwehrwagens.
Foto: sh:z
Blick in ein Feuerwehrauto
Die Klasse 3a der Regenbogenschule Satrup informierte sich über die Ausrüstung
Satrup/sh:z – Der Leiter der
Ein gemeinsames Projekt von:
und
Freiwilligen
Feuerwehr
Torsballig besuchte die
Klasse 3a der Regenbogenschule Satrup. Herr Pankau
hatte eins von 16 Feuerwehrautos
mitgebracht,
und wir durften einen Blick
hinein werfen.
Im Unterricht hatten wir
schon einiges über die Arbeit der Feuerwehr gelernt,
aber so einen Wagen zu sehen, ist noch spannender.
Das Feuerwehrauto kann
135 km/h schnell fahren
und wiegt 3,6 Tonnen. Wir
konnten neben der großen
Wasserpumpe, mit der Keller leer gepumpt werden,
auch ein Atemschutzgerät
betrachten. Herr Pankau
führte uns das Atmen mit
der Maske vor, es hörte sich
eher unheimlich an, doch
wir wissen jetzt, dass wir vor
dem Geräusch keine Angst
haben müssen. Die ganze
Atemschutzausrüstung ist
so schwer, dass ein Feuerwehrmann nur etwa 30 Minuten damit arbeiten kann.
Um noch mehr über die
Feuerwehr zu erfahren, besuchen wir bald die Berufsfeuerwehr in Flensburg.
Was geschieht eigentlich mit Schmutzwasser?
Die Klasse 4b der Südenseeschule war beeindruckt nach der Besichtigung des Söruper Klärwerkes
Sörup/sh:z – Was geschieht
eigentlich mit dem verschmutzten Wasser? Diese
Frage stelllten sich 22 Schüler der Klasse 4b der Südenseeschule Sörup. Nachdem
sie sich im Unterricht ausführlich mit dem Kreislauf
des Wassers beschäftigt hatten, besuchten sie das Söruper Klärwerk.
„Was für eine ungeheure
Technik“ , bemerkt ein Mitschüler, als wir nach einem
halbstündigen Fußmarsch
mit unserer Klassenlehrerin
und einigen Eltern beim
Klärwerk ankommen, um
die im Unterricht gelernten
Grundlagen in der Praxis zu
überprüfen. Treffpunkt ist
die Warte der Kläranlage, in
der sich auch ein Computer
befindet. Dort werden wir
von Herrn Rimmel und einem seiner Kollegen zur
Führung begrüßt. Bereits
seit zehn Jahren leitet Herr
Rimmel als Fachkraft für
Abwassertechnik die Kläranlage. Die Weiterbildung
zum Abwassermeister dauert weitere zwei Jahre.
Das Klärwerk wird von
drei Mitarbeitern betreut,
die sich mit dem Notdienst
abwechseln. Im Jahre 1978
nahm man die Anlage in Betrieb. Damals besaß sie
noch ein Nachklärbecken.
1998 fand eine Modernisierung statt und man baute
zwei SBR-Reaktoren. Das
sind runde Becken, in denen sich der biologische
Aufbereitungsvorgang vollzieht. Seitdem werden etwa
500 000 Liter Wasser täglich
aufbereitet. Bei Sturzregen
und Gewitter – eigentlich
dem größten Betriebsrisiko
einer Kläranlage – kann die
Menge bis auf das Sechsfache ansteigen.
Herr Rimmel erzählt uns,
dass eine Person in
Deutschland im Durchschnitt etwa 120 Liter Ab-
wasser am Tag produziert.
Wir staunen und finden,
dass das ganz schön viel sei.
„In Amerika verbraucht jeder Einwohner mehr als das
Dreifache“, informiert uns
der Abwassermeister. Ob
das an den vielen Swimmingpools liegt?
Wir
starten
unseren
Rundgang. Beim Betreten
des Raumes, in dem sich Rechen und Sandfang befinden, steigt uns ein unangenehmer Geruch in die Nase.
Hierfür ist der Fäkalschlamm verantwortlich,
der im Stapelbecken gesammelt und dann abgefahren
wird. Getrockneter Klärschlamm ist ein guter
Brennstoff. Früher wurde er
als Dünger auf Ackerböden
verteilt, was heute nicht
mehr uneingeschränkt erlaubt ist. Herr Rimmel erklärt uns, dass man Rasierklingen, Einwegrasierer und
ähnliche Gegenstände nicht
in die Toilette werfen sollte.
Dieses kann zu schlimmen
Verletzungen der Mitarbei-
ter oder Beschädigungen
der teuren Maschinen führen. Auch Essensreste gehörten nicht in das WC,
denn sie lockten Ratten an.
Unser Rundgang wird mit
dem Betrachten des Vorklärbeckens fortgesetzt. Von
dort wird das Wasser alle
vier Stunden für 30 Minuten
weitergepumpt. Bei Sturzre-
gen muss die Weiterleitung
in kürzeren Abständen erfolgen. Das Wasser gelangt
in den SBR-Reaktor. Als wir
dort ankommen, findet gerade die Belüftung statt.
Dieser Vorgang der Sauerstoffzufuhr wird alle vier
Stunden wiederholt, um die
Bakterien beim Schadstoffabbau zu unterstützen.
In letzter Sekunde wurde die Ente aus dem Schlamm gerettet.
Einen interessanten Vormittag erlebten die Schüler im Klärwerk.
Fotos: sh:z
Herr Rimmel berichtet alles so anschaulich und interessant. Trotzdem fällt es
uns für einen Moment
schwer, ihm konzentriert
zuzuhören.
Eine
Ente
schwimmt im Wasser des
SBR-Reaktors. Sie wirkt so
entkräftet und wir haben
großes Mitleid. Unter Beifall
holt der Vater eines Mitschülers sie mit Hilfe eines
langen Stabes aus dem Wasser. Wir sind erleichtert und
können wieder aufpassen.
Nun geht es in den Maschinenraum. Herr Rimmel
nennt ihn „das Herzstück
der Anlage“. Der Raum wird
Tag und Nacht überwacht
und uns beeindruckt die
unglaubliche
Technik.
Überall sind Hebel, Schalter, Knöpfe und Lampen.
Natürlich müssen wir sehr
vorsichtig sein und dürfen
nichts berühren. So ein
Druck auf den falschen
Knopf könnte fatale Folgen
haben. Uns interessiert, was
denn bei Stromausfall passiert. Herr Rimmel beruhigt
uns: „Wir haben ein Notstromaggregat.“
Unser Rundgang endet an
dem Ort, wo das gereinigte
Wasser der Natur wieder zugeführt wird. Es sieht eigentlich ganz klar aus. Zu 97
bis 98 Prozent ist es gereinigt. Trinken dürfen wir es
trotzdem nicht, denn es
könnte noch schädliche
Keime enthalten.
Bei der Abschlussbesprechung in der Warte beantwortet Herr Rimmel geduldig noch all unsere Fragen.
Er demonstriert zum Beispiel auch die Augendusche, die bei Notfällen zum
Herausspülen von Gefahrstoffen aus dem Auge eingesetzt werden kann.
Wir bedanken uns für den
interessanten
Vormittag
und treten beeindruckt den
Heimweg an.
Besonderen Spaß machte es, Mützen auszuprobieren.
(sh:z)
Hinter den Kulissen
des Landestheaters
Klasse 4c aus Großenwiehe war in Flensburg
Großenwiehe/sh:z – Die Klas-
se 4C der Peter-PetersenSchule in Großenwiehe besuchte das Landestheater in
Flensburg. Dort wurde den
Kindern gezeigt, wie es hinter dem Theatervorhang abläuft.
Die Mädchen und Jungen
durften auf die große Bühne
und staunten über den „Eisernen Vorhang“, die 120
Scheinwerfer, 35 Züge, die
helfen das Bühnenbild
schnell zu verändern, über
die Hebebühne und noch
vieles mehr. Anschließend
wurden sie durch die Maske,
die Schneidereien und die
Anproberäume geführt. Im
Ballettfundus machte es ihnen viel Freude, die unterschiedlichsten Hüte aufzuprobieren.
Auch den Orchestergraben unter der Bühne haben
sie erkundet. In dem engen
Raum müssen bis zu 50 Musiker spielen.
Die Kinder hatten viele
Fragen, die ausführlich von
Norbert Schaumberg (Bühnentechniker) und Merle
Hagelüken
beantwortet
wurden, die ihr freiwilliges
soziales Jahr am Theater ableistet.
Nach dem Rundgang gingen sie zur „Kleinen Bühne“
und durften in die Räuberwelt des „Wirtshauses im
Spessart“ einsteigen. Manche Darsteller empfingen
die Zuschauer bereits im
Flur als Räuber und verfolgten sie bis auf ihre Plätze.
Eingang und Bühne konnten nur durch ein großes
Spinnennetz betreten und
betrachtet werden.
Die Spieler des TheaterJugendClubs haben das Stück
aufregend, spannend und
manchmal auch lustig gespielt. Für schwache Nerven
war es nichts.
In der Pause kam Max
Lessmann, einer der Hauptdarsteller, und beantwortete der Klasse viele Fragen.
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Seele and Geist
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