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26.02.2013 Alles, was in der IT-Branche Rang und - Textination

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TEXTINATION NEWSLINE
WIRD MOBIL
© EuroCIS Messe Düsseldorf
E U R O CIS 2013: D I E E I N K AU F S W E L T
26.02.2013
Alles, was in der IT-Branche Rang und
Namen hat, traf sich vom 19. bis 21.
Februar 2013 auf der EuroCIS in Düsseldorf. 233 Aussteller zeigten die neuesten Trends rund um die Themen
Verkaufen, Kassieren, Ordern und Organisation. An den drei Messetagen informierten sich mehr als 7.000 Fachbesucher (plus 10 Prozent). Im Fokus
des Interesses stand das Thema Mobilität.
Zur EuroCIS 2013 kamen 7.040 Fachbesucher (plus 10 Prozent)
„Ein hohes Interesse an Kassensystemen in allen Varianten“, kann auch Hans-Jürgen Scholz
von Futura bestätigen. „Die mobilen Geräte sind
für den Einsatz auf Sonder- und Aktionsflächen
oder für den Einsatz an stark frequentierten Verkaufstagen geeignet, aber gegenüber robusten
Kassen, die Laufzeiten von mehr als zehn Jahren haben, sind sie keine Alternative.“
© Textination GmbH
© Fotos: Kirsten Reinhardt und EuroCIS (Messe Düsseldorf)
© EuroCIS Messe Düsseldorf
© K. Reinhardt
Smartphones und Tablets waren auf der EuroCIS omnipräsent. Cross-Channel – die Integration
von Web, Mobile, Social Media und stationärem Geschäft – wurde an den Ständen von IT-Profis
und Fachbesuchern intensiv diskutiert. „Das Thema Mobile ist aufgrund der wachsenden Konkurrenz durch E-Commerce ein zentraler Investitions- und Innovationstreiber für Zentrale und Filialen“, erklärt Ulrich Spaan, Mitglied der Geschäftsleitung des EHI Retail Institute, dem ideellen Träger der EuroCIS.Der EHI-Manager
kann diesen Trend anhand der auf der Messe
vorgestellten Studie „IT-Trends im Handel 2013“
statistisch belegen. „87 Prozent der Handelsunternehmen wollen künftig über mobile Geräte in
den Filialen auf die Warenwirtschaft zugreifen
und knapp 40 Prozent wollen die mobilen Geräte auch zur Verkaufsunterstützung einsetzen.“
QR-Code und mobile Geräte von Star.
Mobiles Bezahlen per Handy, dem sog. Mobile
Payment, wird ebenfalls als wichtig betrachtet,
„aber es finden derzeit eher vorbereitende Maßnahmen statt, zum Beispiel mit einer Aufrüstung
der Electronic-cash EFT-Terminals“, erklärt
Spaan.
Mobiles Bezahlen von Wincor Nixdorf.
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ren haben, sind sie keine Alternative.“
© EuroCIS Messe Düsseldorf
© K. Reinhardt
Wer eine mobile Lösung nutzen will, braucht
auch dafür eine spezielle Software. Futura als
Spezialist für Mode, Sport und Schuhe, stellte
zur Messe abgestimmt Software für alle Endgeräte bis hin zum IPhone vor. Obwohl mobile Geräte kleiner sind, seien die Preise für die Software ähnlich. Noch ein Thema ist die Lebensdauer und die Handlichkeit von mobilen Geräten.
Die meisten Aussteller nutzten zur Präsentation
ihrer Anwendungen normale IPads, Smartphones oder androide Geräte. Für den Dauereinsatz
am POS sind diese auf Dauer eher unpraktisch.
Spezielle IPad-ähnliche Geräte wie das ET1
präsentierte Hardware-Spezialist Motorola, die
laut Pressesprecherin Susanne Stier dank austauschbarer Batterien und ergonomischen Formen besser für den Handelseinsatz geeignet
seien als normale Tablets. Drei Geräte in verschiedenen Größen und Preisen wurden zur EuroCIS gezeigt. Noch ein Schritt weiter geht das
mobile Bezahlen, das sog. Mobile Payment.
Zahlreiche Aussteller zeigten Anwendungen, wie
Mobile Terminals von Motorola.
Wincor Nixdorf. Dabei scannt der Kunde im Laden mit seinem Smartphone den QR-Code ein, eine quadratische Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, und bestätigt mit einem Pin-Code. Über einen von der Handelskasse gedruckten oder
digitalen Kassenbon in QR-Code Form wird wie bei einer Kartenzahlung, z. B. ein ELV Lastschriftverfahren ausgelöst. Damit nicht genug: Itellium zeigte am Stand eine reale Anwendung von Deichmann, die Anfang März in Bremen getestet wird.
Auf einem Werbeplakat sind Schuhmodelle mit
QR-Code abgebildet, welche die Interessenten
mit ihrem Smartphone abscannen können. Nach
der Registrierung im Deichmann-App kann
schon der Kauf erfolgen. Itellium hat die technische Integration der mobilen ShoppingAnwendung in den Online-Store realisiert und
das Bezahlen mit Paypal aufgebaut. „Unsere Idee des Einkaufens per Werbeposter, Flyer oder
Prospekt kann jeder Händler nutzen; das funktioniert sogar ohne Internetshop, wenn die Logistik organisiert ist“, erklärt Itellium-GeschäftsfühItellium realisierte die Anwendung für Deichmann.
rer Jens Hinkelmann.
Weitere Schwerpunkte der EuroCIS:
Im Bereich „Fashion Select Village“ präsentierten sich neun Aussteller, die individuelle IT-Lösungen
speziell für die Modewirtschaft anboten. Hannes Rambold, Vorstand Mobi Media, stellte das Planungstool „Mobiwaves“ vor. „Wir haben in enger Zusammenarbeit mit dem Handelshaus Engelhorn
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© Fotos: Kirsten Reinhardt und EuroCIS (Messe Düsseldorf)
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die integrierte Umsatz- und Einkaufsplanung für die Fläche entwickelt, das sich für System- und
Multilabelflächen gleichermaßen eignet. Die Visualisierung der Kollektion kommt der Kreativität in
der Order entgegen und ist gleichzeitig die Voraussetzung für E-Commerce.“ Auch für W + P Solutions bleibt die Vertikalisierung ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Gesellschafter und Geschäftsführer Hartmut Walter hält IT als Mittel zum Zweck: „Wir unterstützen Industrie- und Handelsunternehmen bei der Integration aller Prozesse, also vom POS, über Multi-Channel-Management, CRM
bis zum Supply Chain. Das gibt dem Benutzer eine echte Kontrolle in die Hände.“
© K. Reinhardt
Weitere Attraktionen gab es auf der Messe genug
zu sehen. Beispielsweise die wasserfeste Kasse mit
Drucker von Posiflex, die als Beweis in einem Wasserbassin ununterbrochen mit Wasser begossen
wurde. Oder die kleinste Digital Signage Lösung der
Welt: Auf einer Fläche so groß wie eine Armbanduhr können Werbe- und Preisinformation für Kunden
präsentiert werden. „Natürlich geht es mit Multimedia-Wänden auch größer“, schmunzelt Volker
Wissmann, Vorstand der Online Software AG. Ein
weiteres Highlight in Sachen Einkaufserlebnis war
auf dem Stand von NCR zu sehen. Auf dem Kiosk
mit einer Schuh-Anwendung eines Händlers aus UK
können Kunden am Touchscreen nicht nur Produktinformationen abfragen, sondern sogar nach Farben
suchen. Dafür braucht ein Kunde nur ein Farbbeispiel vor den Scanner an der Seite des Kiosks halten, z. B. die neue Handtasche in Pink. Die NCRSoftware präsentiert in Sekundenschnelle die farblich passenden Schuhmodelle dazu. Natürlich lässt
Wasserfeste Kassen von Posiflex.
sich die Kiosk-Anwendung nahtlos mit E-CommerceSystemen integrieren. Schöne, mobile Einkaufswelt!
Kirsten Reinhardt
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