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Der verspätete Weihnachtsstern Was wird benötigt? - Fehler

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Seite 1 von 1
Der verspätete Weihnachtsstern
Rolle
"Putz"-Engel
"Putz"-Engel
Dornwald
Dornwald
Dornwald
Dornwald
Erdeträger
Erzähler
Erzengel Gabriel
Holzfällerkind
Holzfällerkind
Holzfällermutter
Holzfällervater
Josef
Kyriesprecher
Kyriesprecher
Kyriesprecher
Maria
Meerkind
Meerkind
Mondträger
Seemann
Seemann
Sprecher
Sprecher
Sprecher
Sprecher Schlußgebet
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Wolke
Nr.
1
2
1
2
3
4
1
2
1
2
3
1
2
1
2
Gabriel
Nuba
Sidus
A1
A10
A2
A3
A4
A5
A6
A7
A8
A9
B1
B2
B3
B4
D1
D2
D3
Mond1
Mond2
Mond3
Mond4
Sidus
Nuba
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Was wird benötigt?
FamName
Wittor
Eisert
Heinrich
Winkel
Bergold
Eisert
Vorname
Viona
Jasmin
Bernhard
Stefan
Manuel
Michael
Heinrich
Bergold
Kempf
Rittger
Lösch
Schubert
Scherger
Scherger
Kirchner
Bachmann
Schüssler
Bachmann
Scherger
Christel
Martin
Christina
Vera
Janina
Laura
Markus
Anna Katharina
Madeleine
Teresa
Diana
Teresa
Anna Katharina
Eisert
Naumann
Bergold
Bergold
Winkel
Winkel
Raab
Nagel
Schmitt
Herr
Schmitt
Kempf
Naumann
Bachmann
Scherger
Bachmann
Brunträger
Raab
Naumann
Hermann
Nagel
Herr
Schmitt
Vusic
Raab
Schmitt
Hermann
Hoffmann
Winkel
Sebastian
Christoph
Martin
Karin
Susi
Rudi
Janina
Viola
Ramona
Natascha
Alisa
Laura
Stephanie
Teresa
Anna Katharina
Helena
Regina
Janina
Stephanie
Dina
Viola
Natascha
Ramona
Xenia
Nadine
Alisa
Dina
Isabella
Anne
Rolle
Stern
Stern
Meerkind
Kyriesprecher
Sprecher
Dornwald
Erzengel Gabriel
Sprecher
Stern
"Putz"-Engel
Dornwald
Seemann
Dornwald
Erzähler
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Holzfällerkind
Stern
Kyriesprecher
Holzfällermutter
Stern
Stern
Seemann
Stern
Stern
Stern
Stern
Stern
Holzfällerkind
Stern
Meerkind
Kyriesprecher
Josef
Stern
Stern
Stern
Stern
Holzfällervater
Maria
Stern
Wolke
Sprecher Schlußgebet
Dornwald
Sprecher
"Putz"-Engel
Mondträger
Erdeträger
Nr.
A9
A7
1
3
Nuba
3
Gabriel
B1
2
4
1
1
B4
Mond4
A3
D2
Sidus
1
A5
2
D1
A10
2
A6
B3
Mond2
A1
B2
2
A8
2
1
A4
Mond3
A2
D3
Mond1
Nuba
2
Sidus
1
FamName
Bachmann
Bachmann
Bachmann
Bachmann
Bergold
Bergold
Bergold
Bergold
Brunträger
Eisert
Eisert
Eisert
Heinrich
Heinrich
Hermann
Hermann
Herr
Herr
Hoffmann
Kempf
Kempf
Kirchner
Lösch
Nagel
Nagel
Naumann
Naumann
Naumann
Raab
Raab
Raab
Rittger
Scherger
Scherger
Scherger
Scherger
Schmitt
Schmitt
Schmitt
Schmitt
Schubert
Schüssler
Vusic
Winkel
Winkel
Winkel
Winkel
Wittor
Vorname
Helena
Teresa
Teresa
Teresa
Karin
Manuel
Martin
Martin
Regina
Jasmin
Michael
Sebastian
Bernhard
Christel
Dina
Dina
Natascha
Natascha
Isabella
Christina
Laura
Madeleine
Janina
Viola
Viola
Christoph
Stephanie
Stephanie
Nadine
Janina
Janina
Vera
Anna Katharina
Anna Katharina
Anna Katharina
Markus
Alisa
Alisa
Ramona
Ramona
Laura
Diana
Xenia
Anne
Rudi
Stefan
Susi
Viona
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„Der verspätete Weihnachtsstern“
Ordner/Requisiten: Trommel: ggf. Mario Kuhn
Trage-Stern
Trage-Mond
Trage-Erde
Blaues Tuch: Familie Winkel
Schiff aus Stühlen und Karton
Putzlappen: Familie Winkel
Dornenwald: Tannen-/Thuja-Zweige: Anita Nagel; ggf. Fam. Bergold
Tisch f. Holzfällerkinder: Familie Bergold
Stühle f. Holzfällerkinder: (aus Beichtkapelle)
Krippe
Christkind-Puppe
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
.....................................................................................................
Seite 3 von 3
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Platzordner für Akteure: Ludwig, Roland
Der verspätete Weihnachtsstern
Lied zum Einzug
Begrüßung formuliert und vorgetragen durch Rainer Kraus (dabei um Aufmerksamkeit und Ruhe bitten)
Das große Ereignis
Erzähler (Christel Heinrich):Im Himmel herrschte große Aufregung. Der Erzengel Gabriel, zuständig für alle
Himmelskörper für Sterne, Kometen, Planeten und Monde -, hatte sämtliche Sterne der Helligkeitsstufe sechs (das
sind die allerhellsten Sterne, die es am Firmament gibt) zu einer Versammlung auf die große Himmelswiese
gerufen.
Sterne wuseln durcheinander, reden, lachen... (vor Altar)
20 Koki davon (je nach „Angebot“ 4-8 Sprechrollen = *)
Hildegard, Anita und Silvia =Ordner
Stern1 (Janina Raab):
Achtung, er kommt!
Melodie etc., Gabriel erscheint
Gabriel (Martin Bergold):
Ruhe!
Trommelschlag
(Ggf. durch Mario Kuhn (wird von Anita gefragt) ansonsten Tambourin)
Gabriel (Martin Bergold):
Ich habe euch hier zusammengerufen, weil wir etwas sehr Wichtiges zu
besprechen haben.
Stern2 (Ramona Schmitt):
Ist vielleicht etwas passiert?
Stern3 (Natascha Herr):
Ein Himmelsbeben oder so was?
Gabriel (Martin Bergold):
Nein, es ist bisher noch gar nichts passiert, aber es wird sich in kurzer Zeit etwas
Wichtiges ereignen, etwas Außergewöhnliches.
Sterne aufgeregt und alle durcheinander; laufen durcheinander:
Stern4 (:
Was?
Stern1:
Was?
Stern2:
Was wird geschehen?
Stern3:
Erzähl doch!
Gabriel (Martin Bergold):
Ich kann doch nichts erzählen, wenn ihr einen solchen Spektakel (??ein solches
Spektakel??) macht. Jetzt seid endlich mal still und laßt mich ausreden.
Stern4 (Stephanie Naumann):
Pst, pst, laßt ihn doch endlich erzählen!
Seite 4 von 4
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Sterne geben Ruhe
Gabriel (Martin Bergold) räuspert sich: Die Sache ist die, daß Gott Vater beschlossen hat, in einigen Tagen seinen
Sohn auf die Erde zu schicken.
Sterne 5-8:
Was?
Gabriel (Martin Bergold):
Gottes Sohn wird Mensch werden, er wird als Neugeborenes zu den Menschen
kommen und als Mensch unter Menschen leben.
Sterne ganz aufgeregt:
Stern 5 (Teresa Bachmann):
Ja aber warum denn?
Stern 6 (Anna Katharina Scherger):
Stern 7(Helena Bachmann):
Stern 8 (Viola Nagel):
Was will er denn auf der Erde?
Gefällt es ihm nicht mehr im Himmel?
Sind ihm die Menschen denn lieber als wir hier oben im Himmel?
Gabriel (Martin Bergold):
Nein, nein, es ist nicht so, daß Gottes Sohn zu seinem Vergnügen auf die Erde
gehen wird. Die Wahrheit ist, daß es auf der Erde mit den Menschen nicht so läuft,
wie es eigentlich sollte, und wie es sich Gott Vater ursprünglich vorgestellt hat.
Erzähler (Christel Heinrich):
Die Sterne schwiegen betroffen. War ihnen nicht erzählt worden, daß die Erde das
Schönste sei, was Gott außerhalb des Himmels geschaffen hatte? Wurde ihnen
nicht immer wieder gesagt, daß der Mensch die Krönung dieser Schöpfung sei?
Hörte man nicht immer wieder, daß der Mensch gar ein Ebenbild Gottes sei? Wie
konnte es da zu Schwierigkeiten kommen?
Sterne setzen sich
Bußakt
Rainer Kraus:
Anna-Katharina Scherger:
Madeleine Kirchner:
Theresa Bachmann:
Rainer Kraus:
Oft ist es auch in uns dunkel, weil wir uns falsch verhalten, gestritten oder anderen
Böses angetan haben. Deshalb wollen wir uns jetzt an Gott unseren Vater wenden
und ihn um Verzeihung bitten:
In unserer Welt ist es oft dunkel, weil sich die Menschen nicht verstehen und
miteinander streiten. – Herr, erbarme Dich!
In unserer Welt ist es oft dunkel, weil Menschen mutlos, verzweifelt, ausgestoßen
und einsam sind. – Christus, erbarme Dich!
In unserer Welt ist es oft dunkel, weil Menschen zu sehr nur an sich denken und zu
wenig bereit sind, anderen beizustehen und mit ihnen zu teilen - Herr, erbarme
Dich!
Der Herr erbarme sich unser, er verzeihe uns was wir falsch gemacht haben und
führe uns zur wahren Weihnachtsfreude, durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Lied (Heller Stern in der dunklen Nacht 87) 1.-3. Strophe
Während dem Lied stehen die Sterne auf – Sternsprecher zum Mikrophon
Die Auswahl
Gabriel (Martin Bergold) tritt wieder auf:
Weil die Geburt des Gottessohnes nun doch etwas Außergewöhnliches ist, hat Gott
Vater beschlossen, daß zur Verdeutlichung dieses wunderbaren Ereignisses ein
ganz heller Stern über dem Ort leuchten soll, an dem sein Sohn geboren wird. Und
einer von euch soll dieser Stern sein!
Seite 5 von 5
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Die Sterne ganz aufgeregt:
Stern1(Regina Brunträger):
Ich leuchte am schönsten!
Stern2(Janina Raab):
Ich möchte der Geburtsstern sein!
Stern3 (Stefanie Naumann):
Mein Strahlenkranz glänzt am schönsten!
Stern4 (Diana Hermann):
Ich habe den prächtigsten Schweif!
Gabriel (Martin Bergold):
Mondsterne machen sich am
Mikro
Sternbereit
5 (Xenia Vusic):
Nur mal langsam, nur mal langsam! Ganz so einfach, wie ihr euch das vorstellt, ist
die Angelegenheit nun doch nicht. Damit euch die Menschen als ungewöhnlich
hellen Stern wahrnehmen können, müßt ihr ganz dicht an die Erde heranschweben
- und das ist eine lange Reise. Ihr müßt dabei am Mond vorbei und...
Huch - am Mond vorbei??
Stern 6 (Nadine Raab):
An diesem schrecklichen kalten Gesellen!!
Stern 7(Alisa Schmitt):
Nein, nicht an dem!
Wenn der uns auffrißt!
Stern 8(Diana Hermann):
Na, ihr wart doch alle so unternehmungslustig. Wer ist denn jetzt noch bereit,
Geburtsstern zu werden?
Gabriel (Martin Bergold)
Zögernd melden sich die Sterne
Gabriel (Martin Bergold):
Nun, da haben wir ja noch genügend Auswahl, Wer also lieber hier oben bleiben
will, geht jetzt wieder an die Stelle zurück, von der aus er jede Nacht leuchtet.
Ein Teil der Sterne verteilt sich in der Kirche (zurück in die Bank; ggf. reservierte Reihe).
Gabriel (Martin Bergold):
Stern1(Viola Nagel):
zeigen.
Wichtig ist natürlich, daß ihr euch auf dem Weg zum Geburtsort nicht sehen laßt.
Ihr sollt ja erst leuchten - und zwar strahlend hell leuchten - wenn der Gottessohn
geboren wird. Ihr dürft nur bei Tag reisen, wenn man euch wegen der hellen Sonne
nicht sehen kann, und nachts müßt ihr euch hinter einer dunklen Wolke
verstecken...
Oh, gerade wenn wir am schönsten sind, gerade während der Nacht dürfen wir uns nicht
Stern2(Natascha Herr): Hinter einer dunklen Wolke ist es doch schrecklich kalt!
Stern4(Ramona Schmitt):
Dürfen wir nicht wenigstens ein bißchen flackern?
Gabriel (Martin Bergold):Nein, geflackert wird nicht! Wer will denn überhaupt noch mit machen?
Ein paar Sterne bleiben übrig: (Sterne „ohne Text“ (Maria Bergold, Hanna Kirchner, Julian Raab) und Sidus
(Isabella Hoffmann) bleiben oben
Stern5:
Ich!;
Stern6:
Ich auch!;
Seite 6 von 6
Stern7:
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Und ich!
Gabriel (Martin Bergold) zum Rest der Sterne: Der Gottessohn wird nicht in einem Palast zur Welt kommen,
sondern in einem armseligen Stall.
Maria Bergold geht ab
Gabriel (Martin Bergold) schließt die Augen: und es wird sehr kalt sein...
Hanna Kirchner geht ab
Gabriel (Martin Bergold)
Ihr werdet viele Tage an der selben Stelle bleiben müssen...
Julian Raab geht ab
Gabriel (Martin Bergold) öffnet kurz die Augen uns schließt sie wieder:
Ihr werdet sehr einsam sein. Ihr werdet traurig sein, wenn ihr sehen müßt, daß die
Menschen den Gottessohn nicht erkennen und ihn verfolgen.
Er macht eine Pause und sagt verzweifelt:
Jetzt sind sie alle weg, und wir haben keinen Geburtsstern.
(1) als Darsteller in der Kirche
*= als Sprecher in Bank
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Gabriel (Martin Bergold) freudig:
Wie heißt du?
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Gabriel (Martin Bergold):
Ich bin noch da!
Ich heiße Sidus.
Sidus, Sidus - und du willst wirklich die Reise und die Aufgaben auf dich nehmen
und Geburtsstern sein, trotz der Mühseligkeiten, die auf dich zukommen werden?
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Auch der Sohn Gottes wird es auf der Erde nicht leicht haben.
Vielleicht wird es gut für ihn sein, wenn er im Stall, in der Kälte und
Einsamkeit ein bekanntes Gesicht sieht.
Gabriel (Martin Bergold) nachdenklich: Ich danke dir und ich bin sicher, daß du für das Neugeborene im Stall ein
großer Trost sein wirst. Doch die Zeit drängt..
Besinnliche Melodie (ca. ½ Minute)
2 Engel putzen Sidus
Putzlappen
Seite 7 von 7
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Die Reise
?Mittlere Lichtreihe aus
Erzähler (Christel Heinrich):
Musikuntermalung???
Am nächsten Morgen machte sich Sidus also auf den Weg, nachdem
zweiundzwanzig kleine Engel seinen Strahlenkranz auf Hochglanz poliert und seien
Schweif blitz-blank gefegt hatten. Sidus schwebte zum Himmelstor hinaus, Gabriel
(Martin Bergold) winkte ihm nach, und auch die vielen anderen Sterne der
Helligkeitsstufe sechs winkten - aber sie schämten sich alle ein bißchen.
Mondträger, Erdeträger und Wolkenträger (Nuba) im Mittelgang
bereitstellen
Stern, Wolke, Erde, schlafender Mond am Stab; Reserviertschilder für die Darsteller Seeleute, Maria u. Josef, Dornwald, HolzfällerFamilie;
Teil
der
Seeleute
in Boot setzen,
Meerkinder
Sidus zieht durch die Kirche, begegnetImimhinteren
1. Drittel
(ca.
3. Kirche:
Reihe) des
Mittelganges
dem Mond
(Kind mit
„schlafender“ Mondscheibe)
bereitstellen
Erzähler (Christel Heinrich):
Der Mond schlief fest, als Sidus an ihm vorüberschebte. Aber ein wenig unheimlich
war es dem Stern doch, als er auf die rauhe und kalte Oberfläche des Mondes sah.
Er muß schon sehr alt sein, dachte Sidus, er ist voller Narben und Falten.
Kind mit Erdkugel erscheint (Erdkugel) Begegnung im 2 . Drittel (ca. 6. Reihe)des Mittelganges
Erzähler (Christel Heinrich):
Die Erde kam näher und näher und wurde immer größer.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Wie schön sie ist! Ich kann mit gar nicht vorstellen, daß es dort
Kälte, Leid und Unfrieden geben soll.
Kind mit Wolke taucht auf (Im 3. Drittel des Mittelganges) ca. 9. Reihe
Erzähler (Christel Heinrich):
Als es schon dämmrig zu werden begann, erblickte Sidus vor sich einen dunklen
Fleck. Ob das die Wolke war, die ihn hier erwartete?
Wolke (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Ich heiße Nuba.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Und ich bin Sidus
Wolke(Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Ich weiß, ich weiß, man hat mich unterrichtet. Ich soll dir als nächtliches
Versteck dienen, bis du in der Nähe des Stalles angekommen bist. Der
Weg ist weit, und wir dürfen keine Zeit verlieren.
Erzähler (Christel Heinrich):
Nuba und Sidus machten sich nun gemeinsam auf den Weg. Bald sahen sie eine
große blaue Fläche. (Am Ende des Mittelganges („Schafstall“) ca. 12. Reihe)
(Blaue Tücher oder so)
Nuba (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Das ist das Meer.
Erzähler (Christel Heinrich):
Während sie so dahinflogen, zog ein schwerer Sturm auf, und Sidus sah,
wie das Meer unter ihnen mächtig aufgewühlt wurde.
Trommeln usw.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Was ist denn das?
Seite 8 von 8
Nuba(Karin Bergold*/Anne Winkel (1)):
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Das ist ein Schiff, es sieht so aus, als sei es bei diesem Unwetter in
Seenot geraten.
Schiff aus Pappe, 2 Kinder als Seeleute
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1))
Wir müssen ihm helfen, schau es treibt immer weiter aufs offene
Meer hinaus - es hat wohl die Richtung verloren. Wir werden am
besten hier warten, und ich werde ihm in der Nacht leuchten, damit
es den Weg zurück zum Land wieder finden kann.
Sidus nimmt Taschenlampe (welche von einem Helfer gereicht wird) und leuchtet dem Schiff.
Erzähler (Christel Heinrich):
Und obwohl Nuba den Stern darauf hinwies, daß sie auf ihrer Reise keine Zeit zu
verlieren hätten, blieben sie über dem Schiff stehen und leuchteten den Seeleuten
bis der Sturm vorüber war.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Jetzt müssen wir doppelt so schnell fliegen, sonst kommen wir zu
spät. (Gehen Richtung Außengang Unterdorfseite)
Lied: Von guten Mächten wunderbar geborgen (36)
Erzähler (Christel Heinrich):
Mond und Erde werden abgelegt
Dornwaldkinder gehen vor
Sie schwebten dichter zur Erde herab. Sie flogen über eine hügelige Landschaft,
Seefahrer zurück in Bank
die ganz mit Schnee bedeckt war. Sidus fröstelte. Er spürte nun die Kälte, von der
Maria
u. Josef
sich aufweißen
der Erzengel gesprochen hatte. Plötzlich
sahen
sie instellen
der einsamen
Landschaft zwei Menschen: ein Mann und eine Frau wanderten durch den Schnee nein, sie wanderten eigentlich nicht, sie schleppten sich vielmehr voran. (Ort:
Unterhalb der Kanzel – Mitte des unteren Altarraums)
Stefan Winkel, Bernhard Heinrich, Michael Eisert und Manuel Bergold mit Tannenzweigen o.ä. als
Dornenwald
Nuba (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Die beiden haben sich in einem Dornenwald verirrt. Sicherlich sind sie von
ihrem Weg abgekommen.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Wir müssen ihnen beistehen, vielleicht können wir sie zur Straße,
die sie verloren haben, zurückführen.
Nuba (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Nein, nein, wir müssen doch weiter; und außerdem können wir die Dornen
auch nicht beseitigen.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Doch, das können wir, laß mich nur machen.
Sidus nimmt wieder die Taschenlampe
Erzähler (Christel Heinrich):
Der Stern faßte mehrere Zacken seines Strahlenkranzes zu einem Lichtbündel
zusammen und schickte es zur Erde, Dort, wo der Strahl des Sterns hinfiel,
begannen die Disteln und Dornen zu verbrennen - und so wurde ein schmaler Weg
frei für den Mann und die Frau. Der Mann blickte dankbar nach oben, aber er
konnte am Himmel nur eine dunkle Wolke erkennen, denn im Sonnenlicht war der
Stern nicht wahrzunehmen. Den ganzen Tag über bahnte Sidus den beiden
Menschen den Pfad, bis sie gegen Abend wieder den richtigen Weg erreicht hatten.
(Höhe Seitenausgang Unterdorf)
Dornwald geht zurück in Bank, Maria und Josef gehen zu ihrem Finale-Platz im Altarraum
Holzfäller und seine Frau am Zitronenbaum aufstellen; Holzfällerkinder auf Stühle setzen
Seite 9 von 9
„Der verspätete Weihnachtsstern“
Lied: Maria durch ein Dornwald ging? oder Ich bin bei euch jeden Tag (98)? oder Der
Himmel geht über allen auf?
Auf Höhe Altar während dem Gehen:
Nuba (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Wir haben wieder einen Tag verloren und werden ganz sicher zu spät
kommen, aber es ist nicht meine Schuld.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Wir müssen eben noch schneller fliegen. (Gehen an Altarraum
und Krippe vorbei zum Eingang Beichtkapelle )
?Licht Underdorfseite an; Oberdorfseite aus
Erzähler (Christel Heinrich):
Währen der beiden nächsten Tage kamen sie gut voran, aber am Abend des
folgenden Tages wurden sie wieder aufgehalten. Als sie gerade über einen dunklen
Wald schwebten, vernahmen sie plötzlich ein leises Weinen.
Nuba (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)):
Da weint ein Kind. Wahrscheinlich kommt es von dorther.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Geh und sieh nach, warum das Kind weint, ich werde hier zwischen
den Ästen auf dich warten.
Erzähler (Christel Heinrich):
Nuba lies sich langsam auf das Hausdach hinab und spähte durch den
Schornstein. Da saßen zwei Kinder in der Wohnstube (Tisch und 4 Stühle aus
Beichkapelle)- ein kleiner Junge, der leise vor sich hin weinte, und ein etwas älteres
Mädchen, das verzweifelt versuchte, den Bruder zu trösten. Die Eltern der Kinder
waren am Morgen ins Dorf gegangen, um Holz zu verkaufen, das der Vater als
Holzfäller geschlagen hatte. Den ganzen Tag über hatten die Kinder vergeblich auf
ihre Eltern gewartet. Das Feuer im Kamin war längst ausgegangen, und die Kinder
froren und hatten Angst in der Dunkelheit.
Nuba (Karin Bergold*/Anne Winkel (1)): Sicher haben Eis und Schnee die rechtzeitige Rückkehr der Eltern
verhindert. Schau nur, das Haus ist fast völlig zugeschneit, und die Wege
sind nicht mehr zu erkennen. Da können wir auch nicht helfen.
Sidus (Susi Winkel*/Isabella Hoffmann (1)):
Erzähler (Christel Heinrich):
Wir können den Kindern zumindest mit Licht und Wärme dienen.
Wir werden hier warten, bis die Eltern zurückgekehrt sind.
Und so geschah es auch. Hinter der Wolke verborgen sandte Sidus einige Strahlen
aus seinem Strahlenkranz durch die Fenster ins Haus, so daß dieses bald von
Wärme und Licht erfüllt war. Doch erst in der übernächsten Nacht kehrten die
Eltern erschöpft und voller Angst zurück. Überglücklich schlossen sie ihre Kinder in
die Arme, und sie konnten sich gar nicht erklären, warum das Haus von Wärme
und Licht durchflutet war, obgleich das Feuer im Kamin schon längst nicht mehr
brannte.
Darsteller treffen sich in Beichtkapelle
Lied: In der Dunkelheit leuchtet uns auf ein Licht (34)
Holzfällerfamilie geht in Bank
Evangelium Lk 2, 1-20
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies
geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich
eintragen zulassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die
Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner
Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren
Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz
für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der
Engel des Herrn zu ihnen, und eer Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu
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„Der verspätete Weihnachtsstern“
ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen
dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel
ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede
bei den Menschen seiner Gnade.
Lied: Das Christkind ist geboren (102)
während des Liedes kommen Maria und Josef und legen das Knd in die Krippe
Rainer Kraus: Vater unser
Rainer Kraus: Friedensgebet und -gruß
Lied: Und Frieden für die Welt (Strophe 1-2)
Seeleute kommen zur Krippe
Holzfällerfamilie kommt zur Krippe
Während des Liedes/Friedensgrußes: Aufbau der Krippe vor dem Altar
Die Darsteller treffen sich im Raum vor dem Altar um das Christkind anzubeten. Sidus und Nuba stehen auf
der obersten Treppenstufe. Die restlichen Darsteller scharen sich um die Krippe.
Am Ziel
Erzähler (Christel Heinrich): Sidus und Nuba waren in großer Eile nach Bethlehem gekommen. Doch alles Hasten
und Eilen hatten nichts genützt. Atemlos standen sie über dem Stall. Sidus war noch etwas beklommen zumute, als
er vorsichtig durch ein Loch im Dach des Stalls auf das Gotteskind in der Krippe und auf seine Eltern herabblickte.
Ob ihm das neugeborene Kind und Gott Vater die Verspätung verzeihen würden? Und Gabriel? Als Sidus mit seinen
Strahlen zart über die Gesichter der Eltern im Stall leuchtete, durchfuhr ihn ein freudiger Schreck: Waren das nicht
der Mann und die Frau, denen er einen Weg durch den Dornenwald gebahnt hatte? Und die beiden Kinder, die
neben der Krippe standen, waren das nicht die Holzfällerkinder, denen Sidus Wärme und Licht gespendet hatte? Ja,
sie waren es. Mit ihren Eltern waren sie her geeilt, um das Gotteskind zu ehren. Und auch die Männer, die im
Hintergrund des Stalles standen, kamen dem Stern bekannt vor. Kein Wunder - waren es doch die Seeleute, denen
Sidus in ihrer Not geholfen hatte.
Sidus war ganz verwirrt und konnte nicht verstehen, wie sich dies alles zusammengefügt hatte. In diesem
Augenblick hob das Kind in der Krippe die Augen und blickte durch das Loch im Stalldach zu Sidus empor. Und dem
Stern wollte es scheinen, als sei dieses Gesicht tausendmal schöner und lieblicher als das schönste Engelsgesicht,
das er je im Himmel gesehen hatte. Das Kind schaute ihn mit großen Augen an, dann blickte es rundherum zu all
den Menschen, denen der Stern auf seiner Reise begegnet war und die jetzt alle hier um die Krippe versammelt
waren. Das Kind schaute wieder zu dem Stern empor, lächelte und blinzelte leicht mit den Augenlidern - da wußte
Sidus, daß ihm seine Verspätung verziehen war, und er leuchtete in seiner Freude heller
und strahlender als je zuvor.
Lied: Vor langer Zeit in Bethlehem ?
Schlußgebet
Rudi Winkel: „Wann ist Weihnachten?“
• Weihnachten ist immer dann, wenn man die Waffen ruhen lässt und die
ersten Schritte zur Verständigung macht.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man eine Beleidigung vergisst und ein
freundliches Wort sucht.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man einen Kranken besucht, der sich
vergessen fühlt.
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„Der verspätete Weihnachtsstern“
Weihnachten ist immer dann, wenn man sein Brot mit einem anderen teilt.
Weihnachten ist immer dann, wenn man einem Schwächeren einen Dienst
erweist.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man einem Kind aufmerksamt zuhört.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man ein Wort der Anerkennung für die
Tat eines anderen findet.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man einen Fehler zugibt und um
Entschuldigung bittet.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man über einen Fehler eines anderen
rücksichtsvoll und vorsichtig schweigt.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man einen Traurigen aufmuntert, ohne
dass es andere merken.
• Weihnachten ist immer dann, wenn man hilft, dass für andere Weihnachten
wird.
Dann ist Weihnachten.
•
•
Segen und Entlassung
Schlußlied: Stille Nacht
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Seele and Geist
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