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"Was Freiheit wirklich ist - Andrea Schröder-Ehlers spricht auf der

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Ruderer vor Ertrinken gerettet
Vor 25 Jahren
Freitag, 2. Juni 1989
Die Kripo fasste jetzt einen
33-Jährigen aus dem Kreis Lüneburg, der wegen Betrugs zu
einer Freiheitsstrafe von einem
Jahr und drei Monaten verurteilt wurde, vor Haftantritt allerdings untertauchte. Während
der Ermittlungen kam heraus,
dass er wohl noch weitere Taten
begangen hat.
LG in Kürze
N Die „Lüneburger Kirchentanzgruppe“ lädt ein zu einer
„bewegten Andacht“ am Mittwoch, 4. Juni, um 16 Uhr in der
St.-Nicolaikirche. Aus der Reihe „Frauen der Bibel“ wird die
„Gekrümmte Frau“ das Thema
sein.
N Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Illa Hoffmann und
Heidi Nowatzki erwarten Seniorinnen und Senioren wieder
am kommenden Donnerstag, 5.
Juni, in der Zeit von 14.30 bis
17 Uhr im Senioren- und Pflegestützpunkt
Niedersachsen
(SPN) zum monatlichen offenen Kaffeeklatsch mit Gesellschaftsspiel. Das SPN Region
Lüneburg ist zu finden an der
Heiligengeiststraße 29a.
N Einen professionellen Einstieg in das Grafikprogramm
Adobe Illustrator bietet die
VHS Lüneburg. Nach einer
Einführung in die Arbeitsumgebung und Benutzeroberfläche
des Programms werden durch
praxisnahe Übungen die grundlegenden Funktionen erlernt.
Der Einsatz von Farben, das
Transformieren von Objekten
und der Im- und Export von Daten sind weitere Schwerpunkte
im Kursus. Das zweitägige Seminar beginnt am Donnerstag,
5. Juni. Anmeldung und Informationen unter
1 56 60.
N Der Kursus ,,Kreatives
Schreiben“ im Parlü auf dem
Thorner Platz am Kreideberg
verschiebt sich in diesem Monat vom Freitag, 6. Juni, auf
Freitag, 20. Juni, von 18 bis 20
Uhr. Auch Neueinsteiger sind
herzlich eingeladen. Jeder darf
mitmachen, Vorkenntnisse sind
nicht erforderlich. In gemütlichem Rahmen werden Schreibimpulse aus unterschiedlichen
Situationen zusammengefasst
und durch verschiedene Methoden in Worten dargestellt.
Die Werke können dann in der
vertrauten Gruppe vorgetragen
und diskutiert werden. Anmeldungen im Parlü unter
60 37 60.
NKlönen, das Gedächtnis trainieren und Kaffee trinken, dazu
lädt das Café Zeitreise am Mittwoch, 4. Juni, von 15 bis 17 Uhr
im Mehrgenerationenhaus ein.
Weitere Infos und Anmeldung
unter
77 77 77.
120 Helfer von Feuerwehr und DLRG stehen gekenterter Crew auf der Elbe bei Artlenburg bei
ca Artlenburg. Großer Feuerwehreinsatz am Sonnabend
gegen 17 Uhr auf der Elbe: Vier
Ruderer waren gekentert – Lebensgefahr! Nach Auskunft der
Feuerwehr waren drei 73, 52
und 37 Jahre alte Männer sowie eine 75 Jahre alte Frau, die
aus Uelzen kommen, mit ihrem
Boot aus dem Elbe-Seitenkanal
auf den Strom gepaddelt. Offenbar hatten sie nicht mit dem
vom Wind aufgewühlten Wasser gerechnet, eine Welle kippte
das Boot um.
Augenzeugen riefen Hilfe.
Feuerwehren aus Artlenburg,
Hohnstorf, Brietlingen und Bleckede sowie die Tauchergruppe
aus Lüneburg und die DLRG
preschten an die Elbe, um den
Männern beizustehen. Die Helfer konnten die Besatzung an
Land bringen. Aufatmen bei
den 90 Feuerwehrleuten und 30
DLRG-Kräften: niemand ernsthaft verletzt. Die Teams von
vier Rettungswagen und zwei
Notärzte versorgten die Frau
und die Männer, anschließend
kamen diese ins Klinikum nach
Lüneburg. Der angeforderte
Rettungshubschrauber Christoph 29 aus Hamburg konnte
wieder abdrehen. Die Feuerwehr brachte das Boot der
Crew zurück zum Ruderclub
nach Scharnebeck.
Betrunkener besetzt mit Waffenattrappe Wohnung der Ex-Freundin in Winsen
as/dpa Winsen. Sturzbetrunken hat ein 29 Jahre alter
Mann in Winsen die Polizei mit
einem ,,Sturmgewehr“ in der
Wohnung seiner Ex-Freundin
in Empfang genommen. Die 27
Jahre alte Frau hatte am Sonnabend die Beamten gerufen,
weil ihr früherer Lebensgefährte partout nicht die Wohnung
verlassen wollte. Die forderten
sofort Unterstützung an, als sie
den Betrunkenen mit dem Gewehr sahen. Erst später stellte
sich heraus, dass es sich um
eine täuschend echt wirkende
Waffenattrappe handelte. „3,22
Promille zeigte das Messgerät
an, was dann wohl einer der
Hauptgründe für die zahlreichen schlechten Entscheidungen des Beschuldigten gewesen
sein dürfte“, so die Polizei.
N Lüneburg. Unbekannte sind
in der Zeit zwischen Donnerstag- und Samstagabend in ein
Geschäftshaus im Blümchensaal eingedrungen. Sie brachen
die Türen zu zwei Büros auf
und stahlen mehrere Laptops
sowie ein hochwertiges Messgerät. Der Schaden beläuft sich
laut Polizei auf mehrere tausend Euro.
Polizeibericht
N Lüneburg. Auf das Navigationssystem in einem auf dem
Sülzwiesenparkplatz abgestellten Skoda hatten es Unbekannte abgesehen. Sie schlugen die
Seitenscheibe ein, bauten es aus
und verschwanden damit.
N Nahrendorf. Erneut waren
Kupferdiebe unterwegs. Diesmal hatten es Unbekannte auf
Kupferfallrohre der Sankt Lambertikirche in Nahrendorf abgesehen. In der Nacht zu Freitag
bauten sie davon acht Meter ab
und verschwanden mit der Beute. Der Schaden beträgt mehrere hundert Euro.
NReppenstedt. Zu einem Unfall kam es am Samstagmittag,
als eine 62-jährige Frau mit
ihrem Auto in den Kreisel Lü-
neburger Straße/Dachtmisser
Straße einbiegen wollte und dabei einen von rechts kommenden Radfahrer übersah. Durch
den Zusammenstoß stürzte der
42-jährige Radler und verletzte
sich leicht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten dann bei dem Radfahrer
Atemalkohol fest. Der Test ergab, dass er 1,9 Promille intus
hatte. Dem Radfahrer wurde
letztlich eine Blutprobe entnommen, zudem eiin Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.
Was Freiheit wirklich ist
Andrea Schröder-Ehlers spricht auf der Bürgerkanzel
lz Lüneburg. Über die Bedeutung von Geist und Freiheit
in ihrem Leben als Politikerin
und Christin sprach die SPDLandtagsabgeordnete Andrea
Schröder-Ehlers in der Reihe
,,Bürgerkanzel in St. Nicolai“.
Grundlage war ihr Konfirmationsspruch aus dem 2. Korintherbrief des Paulus: ,,Der Herr
aber ist der Geist, wo aber der
Geist des Herrn ist, ist Freiheit.“
Eine große theroretische Abhandlung zur Bedeutung des
Geistes aus kirchlicher Sicht zu
geben, falle ihr schwer, räumte
Andrea Schröder-Ehlers ein,
die in jungen Jahren zwar erwogen hatte, Theologie zu studieren, aber sich dann fürs JuraStudium entschied. Doch ein
Text des katholischen Priesters
Wilhelm Willms beschreibe es
gut, wo es unter anderem heiße:
Der heilige Geist ist ein bunter
Vogel. Er ist da, wo einer den
anderen trägt.
Was nun die Freiheit betreffe,
würden ihr als Politikerin die
sozialdemokratischen Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit
und Solidarität einfallen, ,,der
Maßstab, an dem sich die politische Arbeit meiner Partei seit
150 Jahren ausrichtet“. Freiheit bedeute die Möglichkeit,
selbstbestimmt zu leben, jeder
Mensch sei zur Freiheit berufen
und befähigt. Als Juristin richte
sie den Blick auf das Grundgesetz und die damit verbundenen
Rechte auf Leben und körperliche Unversehrtheit, die Religions- und Gewissensfreiheit.
,,Ich bin sehr froh darüber, in
einem Land zu leben, in dem
diese Rechte gelten. Wir haben
eine Verfassung, die mit ihren
Regeln dazu beiträgt, dass wir
seit fast 69 Jahren in Frieden
und Freiheit leben.“
Bei der Frage, was Freiheit für
sie als Christin bedeute, verwies
Schröder-Ehlers auf ein Zitat
Braunschweiger
Straßenbahn
lz Lüneburg. Zu einer Sonderfahrt
Braunschweiger
Straßenbahnen bricht die Arbeitsgemeinschaft der Verkehrsfreunde Lüneburg (AVL) am
21. Juni auf. In der Löwenstadt
rollen dann Modelle der Baujahre 1939 und 1940, auch soll
das Depot besichtigt werden.
Am Lüneburger Bahnhof können Interessierte an diesem Tag
um 8.32 Uhr in den Metronom
zusteigen. Wie teuer es für die
Teilnehmer wird, ist offen, der
Beitrag liege zwischen 25 und
35 Euro, berichtet Organisator
Manfred Buttgereit. Anmeldung
unter
05 81/7 22 79.
Feuerwehrleute hievten das
gekenterte
Ruderboot aus
dem Wasser,
nachdem
zuvor die
Besatzung in
Sicherheit gebracht worden
war. Foto: ffw/nh
Mit „Sturmgewehr“ die Polizei empfangen
Montag, 2. Juni 2014 · Nr. 126
Die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers sprach auf der
Bürgerkanzel in St. Nicolai.
Foto: be
von Dietrich Bonhoeffer: ,,Das
Freisein von etwas erfährt seine
Erfüllung erst in dem Freisein
für etwas. Freisein allein um
des Freiseins willen führt zur
Anarchie.“ Für sie bedeute das,
Politik müsse Gesetze machen,
Spielregeln schaffen, die Freiheit ermöglichen. Das gelinge
mal mehr oder weniger gut,
müsse aber auch immer davon
geleitet sein, die unterschiedlichen Interessen in unserer Gesellschaft zu sehen und einen
möglichst gerechten Ausgleich
zu schaffen. Letztlich würden
mit den Gesetzen nur Möglichkeiten geschaffen, die dem Einzelnen abforderten, sich ,,für
etwas“ zu entscheiden.
Andrea
Schröder-Ehlers
wandte sich schließlich noch
einem Text von Dietrich Bonhoeffer zu, den dieser während
seiner Gefangenschaft in NaziHaft verfasst hatte. In ,,Stationen der Freiheit“ habe er seine
Vision von christlicher Freiheit
entwickelt, so Schröder-Ehlers.
Die erste Stufe der Freiheit sei
die Disziplin, also Emotionen
unter Kontrolle zu halten. Aus
dieser wachse die Fähigkeit zu
handeln, ,,und zwar das Rechte zu tun und zu wagen, nicht
im Möglichen schweben, das
Wirkliche tapfer ergreifen, nicht
in der Flucht der Gedanken, in
der Tat ist die Freiheit“, so habe
es Bonhoeffer geschrieben. Für
die SPD-Politikerin bietet das
Orientierung in ihrem täglichen
Tun, wenn es darum geht, sich
zu positionieren, Entscheidungen zu treffen und zu handeln.
Allerdings beschäftigt die SPDPolitikerin zurzeit auch eine
Frage: ,,Wie bewahren wir unsere Freiheit in einer Zeit, in
der große Konzerne bald alles
über uns wissen und für sich
nutzen werden?“ Ein wichtiges
Zukunftsthema, dem sich Politik werde stellen müssen.
Fürs erste sollen die Arbeiten in der Großen Bäckerstraße bis zum Stadtfest beendet sein.
Foto: us
Baustellen bald weg
Große Bäckerstraße erhält neue Kanalisation
us Lüneburg. „Bis zum Stadtfest sind die Baustellen weg“,
verspricht Stadtpressesprecher
Daniel Steinmeier. Seit Wochen wird in der Großen Bäckerstraße gearbeitet, wie berichtet lässt die Stadt dort die
Kanalisation erneuern. Bislang
wurden Schmutz- und Regenwasser zusammen in einen
Kanal geleitet, künftig soll das
getrennt geschehen. Dazu wurde an drei Stellen zwischen der
Unteren Schrangenstraße und
dem Markt gebuddelt, inzwischen stehen Bauzäune noch in
Höhe der Raths-Apotheke und
am Ausgang der Bäckerstraße
zum Markt. Die Gruben waren erforderlich, um den neuen
Schmutzwasserkanal unterirdisch verlegen zu können. „Der
Schmutzwasserkanal ist komplett durchgetrieben, die drei
Gruben sind auch bereits verfüllt worden“, sagt Steinmeier.
Mit den Arbeiten für die Verlegung des Regenwasserkanals
soll nach dem Stadtfest begonnen werden, dann aber mit
durchgehend offener Baugrube,
auch die Hausanschlüsse werden dann getrennt, erläutert
Steinmeier. Ausreichend Platz
für Fußgänger und Lieferverkehr soll es aber geben, denn die
Arbeiten werden im Wechsel jeweils nur auf einer Straßenseite
durchgeführt. Auch wird dann
nicht die gesamte Länge der
Großen Bäckerstraße in Angriff
genommen. Zunächst ist nur
der erste Bauabschnitt geplant,
von der Unteren Schrangenstraße bis zur Apothekenstraße.
Im Zuge dieser Arbeiten soll
dann auch mit der Neugestaltung dieses Abschnitts der Fußgängerzone begonnen werden
(LZ berichtete). Die Stadt geht
davon aus, bis zum Beginn des
Weihnachtsgeschäfts die Bauarbeiten beendet zu haben. Mit
dem zweiten Bauabschnitt soll
dann im kommenden Jahr begonnen werden, „vorbehaltlich
der Zustimmung der Gremien.“
In
der
Apothekenstraße
kommt es in der ersten JuniWoche zu Einschränkungen,
teilweise auch für Radfahrer
und Fußgänger. Klaus Niemann, Kanalchef bei der AGL:
„Wir müssen die Anschlüsse an
den neuen Kanal fertigstellen
und brauchen dafür im Laufe
der Woche immer mal wieder
die gesamte Straßenbreite zum
Arbeiten.“ Betroffen davon seien vor allem die letzten 20 bis
30 Meter der Apothekenstraße vor der Einmündung in die
Große Bäckerstraße. Die Zufahrt für den Lieferverkehr ist
nur aus Richtung Katzenstraße/
An der Münze möglich.
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