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,,Alles, was leichter ist als Luft, fährt und fliegt nicht“ - Ballonclub

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,,Alles, was leichter ist als Luft,
fährt und fliegt nicht“
Ballon-Club Teuto veranstaltet im August die größte deutsche Wettfahrt für Gasballone
charakter beim Ballonfahren
aus?
Goeddeker:
Im Wesentlichen geht es
darum, ein Ziel zu erreichen,
beziehungsweise möglichst
dicht
an
dieses
Ziel
heranzufahren. Wir haben bei
der letzten Teutofahrt eine so
genannte Fuchsjagd gemacht.
Dabei startet ein Ballon vor
dem Rest des Feldes, das versuchen muss, so nah wie
möglich an seinen Landepunkt zu kommen.
TECKLENBURGER LAND
• Im August veranstaltet der
Ballon-Club Teuto seine
traditionelle
TeutoWettfahrt für Gasballone,
mittlerweile schon zum
zwölften Mal.
Mit rund 18 Teilnehmern ist
dabei über die Hälfte der in
Deutschland
registrierten
Gasballonfahrer am Start,
womit die Teuto-Wettfahrt
zum größten Wettbewerb
dieser Art in Deutschland
wird. Mit dem Pressesprecher
des
BC
Teuto,
Klaus
Goeddeker, sprach Henning
Meyer.
Was macht eigentlich im Vergleich zum Heißluftballonfahren den Reiz der Gasballone
aus?
Goeddeker:
Das sind im Wesentlichen
zwei Sachen. Zum einen kann
man mit einem Gasballon
länger
fahren.
Beim
Heißluftballon dauert eine
Fahrt im Schnitt anderthalb
Stunden. Gasballone können
zehn Stunden in der Luft
bleiben, teilweise sogar bis zu
zwei Tage. Zum anderen ist
ein Gasballon lautlos, weil er
keinen Brenner braucht. Man
hört die Tiere und die Natur
und hat nicht das Rauschen
im Ohr.
Wie viele Gasballone gibt es
in Deutschland und auf der
Welt?
Goeddeker:
In Deutschland gibt es neun
Vereine und 34 Ballöner.
Weltweit schätzt man knapp
100 Ballone. Ein belgischer
Pilot hat eine Liste mit 84
angemeldeten Ballonen, aber
es gibt auch immer ein paar
stillgelegte. Die Zahl geht
aber rapide zurück.
Warum werden es immer
weniger Gasballone?
Wie
viele
Teilnehmer
erwarten Sie?
Goeddeker:
18, damit ist es die größte
Wettfahrt in diesem Jahr auf
deutschem Boden.
Der Sonne entgegen geht es beim Gasballonfahren. Foto.
Meyer
Goeddeker:
Die meisten finden das
Heißluftballonfahren besser,
wenn sie es gewerblich
betreiben.
Einen Heißluftballon zu
füllen geht schneller und
dauert
vielleicht
eine
Viertelstunde.
Beim
Gasballonfahren muss man
mindestens eine Stunde dafür
rechnen. Aber bei uns geht es
nicht um den Markt, wir
betreiben das als Hobby.
Wo bekommen Sie das Gas
her?
Goeddeker:
Wir arbeiten mit der ECI
zusammen, die uns das Gas
gibt. An unserem Startplatz in
Uffeln haben wir zudem drei
Trauer fest installiert, die
dann von Gaswagen gefüllt
werden.
Ist Gasballonfahren wegen
des Wasserstoffes gefährlicher
als Heißluftballonfahren?
Goeddeker:
Das kann man so nicht sagen.
Wasserstoff ist so leicht, dass
er sich schnell verflüchtigt
und
außerdem
im
Reinzustand nicht brennbar.
Nur bei der Landung, wenn er
sich mit Luft vermischt, kann
es gefährlich werden, aber
auch da ist mir bislang nichts
bekannt. Die Gefahr beim
Ballonfahren ist geringer als
im Straßenverkehr.
Im August veranstaltet der
BC Teuto wieder seine
traditionelle Wettfahrt. Was
macht den Wettbewerbs-
Der BC Teuto ist zugelassene
Luftfahrrschule. Wie viele
Piloten bilden Sie aus
und
was
sind
die
Voraussetzungen?
Goeddeker:
Momentan bilden wir gar
nicht aus, denn wir haben
große
Probleme
im
Nachwuchsbereich. Da versuchen wir gerade, etwas aufzubauen.
An
Voraussetzungen gibt es nur eine,
man muss 18 sein. Allerdings
sollte man sich für den Sport
begeistern und im Verein
engagieren.
Warum
fahren
Ballone
eigentlich und fliegen nicht?
Goeddeker:
Weil wir in Deutschland sind.
Überall sonst fliegen Ballone,
nur in Deutschland fährt alles,
was leichter als Luft ist.
Schiffe sind auch leichter als
Wasser, deswegen heißt es
Schifffahrt
und
nicht
Schiffschwimmen.
Gibt es einen traditionellen
Ballon fahrergruß?
Goeddeker:
Glück ab und Gut Land.
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