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Flüchtige Liebe – was bindet Studierende an die Hochschule? Leo

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Flüchtige Liebe – was bindet Studierende an die Hochschule?
Leo Kißler
Als Martin Heidegger 1921 den Ruf nach Marburg angenommen hatte, schrieb er an seinen
Freund Carl Jaspers: „An der Universität nichts los, verschlafen, mäßigster Durchschnitt, keine Aufregung, kein Stimulus“. Später nannte der Philosoph seine Marburger Zeit die „am
meisten erregendste, gesammelte und ereignisreichste“. Hier hatte er sein Hauptwerk „Sein
und Zeit“ geschrieben und seine Liebe zu Hannah Arendt entdeckt. Wie viele vor und nach
ihm (Wilhelm Liebknecht, Boris Pasternak, Hannah Arendt, Ulrike Meinhoff u.a.) war er in
die Universitätsstadt gekommen, hatte ihre Reize entdeckt und ist gegangen.
Das Beispiel zeigt dreierlei:
(1) Es gibt am Ort Identifikationspotenziale und eine integrative Kraft, gewissermaßen
ein emotional-affektiver Stoff, aus dem „Bindung“ (Ortsverbundenheit) entsteht.
(2) Diese „Liebe“ ist nicht von Dauer, sondern flüchtig. Marburg ist „Passagenstadt“
(nicht zufällig heißt eines der interessantesten Bücher über Marburg „Passage Marburg“, Jonas Verlag 1994).
(3) Der wissenschaftliche Standort verfügt neben der ökonomischen vor allem über eine
psycho-soziale Dimension. Sie ist ausschlaggebend für die Standortqualität. Diese beruht demnach auf drei Säulen: der ökonomischen (hierzu eingangs einige Bemerkungen vgl. 1.), der psychologischen (vgl. 2.) und der sozialen Seite (vgl. 3.) des Verhältnisses von Stadt und Universität. Sie gestalten dieses Verhältnis wie das von siamesischen Zwillingen. Wenn es der Stadt gut geht, gilt dies auch für die Universität und
umgekehrt. Diese innige Beziehung begegnet uns bereits auf dem Bahnhof. Wer mit
dem Zug ankommt, wird dort mit „Willkommen in der Universitätsstadt Marburg“
begrüßt.
1. Zur ökonomischen Dimension
Die ökonomische Seite des Verhältnisses von Stadt und Universität springt sofort ins Auge.
Die Studierenden (inzwischen wieder 18.000 von ca. 80.000 Einwohnern) bringen, zusammen
mit ihren Eltern, FreundInnen und Verwandten, die zu Besuch kommen, erhebliche Kaufkraft
2
in die Stadt. Wer durch die Oberstadt schlendert, dem entgeht nicht, dass Geschäfte und Gastronomie Marburgs auf die Bedürfnisse und Kundenwünsche von Studierenden ausgerichtet
sind. Diese bringen darüber hinaus lebendige Arbeitskraft im Niedrigst-Lohnbereich in die
Stadt, und nicht zuletzt versorgen sie den städtischen Haushalt durch ihre Wohnsitzentscheidung mit Schlüsselzuweisungen aus dem Landeshaushalt. Erforderlich ist, dass der Erstwohnsitz in Marburg gemeldet wird.
Wie für die Stadt, zahlen sich die Studierenden auch für die Universität in ökonomischer Hinsicht aus. In Zeiten der leistungsorientierten Mittelzuweisung (LOMZ) berechnen sich die
Landesmittel zum Teil nach der Anzahl von Studierenden in der Regelstudienzeit. Je mehr
von ihnen in Marburg studieren, desto besser für den Universitätshaushalt.
Demnach sind zwei Fragen für unser Thema ausschlaggebend:
1. Warum kommen Studierende nach Marburg (nur 8,8% sind gegen ihren eigenen
Wunsch hier, weil von der ZVS geschickt) und
2. warum (soll heißen: unter welchen Bedingungen) bleiben sie hier?
Wissenschaftlich gestützte Antworten auf diese Fragen können aus einer repräsentativen Untersuchung aus dem Wintersemester 2003/04 gewonnen werden, wobei sich auch ein Blick
auf die Giessener Studie von Heike Böcher und Ivo Moßig aus dem Sommersemester 2004
unter vergleichendem Aspekt lohnt. Der Charme der Marburger Studie liegt darin, dass sie
von den Studierenden selbst im Rahmen meines Forschungsseminars durchgeführt und von
Stadt und Universitätspräsidium gefördert wurde. Es handelt sich demnach um eine echte KoProduktion zwischen Stadt und Universität. Das Sample umfasst 2000, der Rücklauf 32%, die
Ergebnisse sind für Marburg repräsentativ. Sie geben Aufschluss über das Profil der Marburger Studierendenschaft und eine empirisch überprüfte Antwort auf die Frage, wer studiert in
Marburg?
Die Mehrzahl der Marburger Studierenden ist weiblich (59%), durchschnittlich 24 Jahre alt,
besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit (95%) und lebt in einer festen Partnerschaft (nahezu
die Hälfte). Die größte Gruppe studiert Geistes- und Sozialwissenschaften (28,8%) zusammen
mit den Studierenden aus Politikwissenschaft und Soziologie (9,1%) stellen diese Fächer die
Mehrheit der Befragten. Einige studieren im 27., aber der Durchschnitt im 7. Semester. Eine
knappe Mehrheit (52%) befindet sich im Grundstudium, aber ebenso viele im Hauptstudium
3
(48%). Die Philipps-Universität ist demnach keine „Grundstudiumsuniversität“, wie es aus
der Perspektive einiger Fächer, wie zum Beispiel des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Philosophie scheint. Die meisten Studierenden streben das Diplom an (39%), viele
das Staatsexamen (z.B. Jura) (außer Lehramt 30,5%) und wenige den Magisterabschluss
(15%). Die neuen Studiengänge B.A./M.A. sind zum Zeitpunkt der Untersuchung (2004) in
Planung, aber noch nicht eingeführt und fallen deshalb nicht ins Gewicht. Sicherlich werden
sie das Profil der Marburger Studierendenschaft in den nächsten Jahren verändern. Über 90%
der Studierenden sind freiwillig nach Marburg gekommen. Die meisten (36%), im Jahre 2005
bereits fast die Hälfte wohnen in einer Wohngemeinschaft und in der Kernstadt (50%). Die
Ergebnisse auf einen Nenner gebracht: Der typische Marburger Studierende ist weiblich. Es
handelt sich um eine 24-jährige, deutsche Studentin der Geistes- und Sozialwissenschaften im
7. Semester. Sie lebt in fester Partnerschaft und wohnt in einer WG in der Kernstadt.
2. Warum kommen Studierende nach Marburg?
Entscheidend für die Frage, worin der Stoff für die Identifikation mit Stadt und Universität
besteht, ist das Bild bzw. das Image, das beide (als siamesische Zwillinge) vermitteln. Die
Grundlage dieser Dimension ist die Identifikation mit Stadt und Universität. Diese wird in
drei Schritten erreicht: Nach der Information, folgt eine erste Kontaktaufnahme, dann eine
allmähliche Identifikation.
Zwei von drei Studierenden informieren sich über die Universität durch Freunde und Bekannte (vgl. Abb. 1). Fast ebenso viele (64%) kennen auch im Nachbarort Gießen die Universität
zunächst vom Hörensagen. Aber bereits 62% (in Gießen sogar 2 Drittel) bevorzugen einen
ersten Kontakt im virtuellen Raum. Im Jahre 2000 waren das erheblich weniger (nur 20%).
Die Hälfte derjenigen, die das Internet zur Kontaktaufnahme mit der Universität nutzen, ruft
auch Informationen über die Stadt ab. Die Internetseiten der Universität werden in Marburg
und Gießen als „gut“ bewertet.
Nach wie vor spielt in Marburg für eine erste Kontaktaufnahme auch die Stadtbesichtigung
eine erhebliche Rolle (52,3% im Unterschied zu Gießen 42%).
Die Frage nach den Gründen für die Universitätswahl oder gegebenenfalls für einen Universitätswechsel (vgl. Abb. 2) liefert tragfähige Erkenntnisse zu den Grundlagen von studentischer
4
Identifikation. An erster Stelle werden die fachlichen Angebote der Universität genannt. Das
Marburger Studienangebot ist gekennzeichnet durch Fächervielfalt, bei der Traditionsuniversität handelt es sich um eine „Universitas“ im klassischen Sinne. Der Abbau von kleinen Fächern (sog. Exoten) und der dadurch bedingte Verlust an Fächervielfalt geht demnach aus
studentischer Perspektive in die falsche Richtung.
Nahezu gleichauf als Grund für die Universitätswahl gilt die „Atmosphäre des Hochschulortes“. Von drei befragten Studierenden nennen zwei dies sogar als Hauptgrund für ihre Entscheidung, in Marburg zu studieren (in Gießen nur 9%, hier spielt die Nähe zum Heimatort
die entscheidende Rolle, 63%). „Die Attraktivität der Stadt zieht an“, so lautet die Schlagzeile
der Oberhessischen Presse vom 1.2.2005 und zugleich die richtige Antwort auf unsere Ausgangsfrage, warum Studierende nach Marburg kommen.
Bemerkenswert ist vor allem aber: Fast zwei Drittel nennen, befragt nach den Gründen für die
Universitätswahl, nicht universitäre, sondern städtische Gründe. Und umgekehrt gilt auch:
Kritik an der Stadt (vor allem am knappen und teuren Wohnungsangebot) wird als Kritik an
der Universität geäußert. Auch in der Wahrnehmung durch die Studierenden und demnach in
der psychologischen Dimension verhalten sich Stadt und Universität zueinander wie siamesische Zwillinge.
3. ... und warum bleiben sie (nicht) hier?
Die Antworten auf die Frage, warum Studierende ihr Studium in Marburg aufnehmen, erklärt
noch nicht, warum sie in Marburg bleiben, oder aber gehen. Hier steht weniger die Identifikation als vielmehr die Integration am Studienort zur Debatte.
Die soziale Integration spielt eine wichtige Rolle für die Wohnsitzentscheidung und für den
Verbleib an der Universität bis zum Examen. 60% der Marburger Studierenden haben ihren
Erstwohnsitz in der Stadt, aber – zieht man die Pendler ab - ein Drittel nicht. Und immerhin
wollen 41,5% der Studierenden noch vor dem Examen die Universität wechseln, in manchen
Fächern sind dies vielmehr. Marburg gilt in den Geistes- und Sozialwissenschaften zum Beispiel als Grundstudiumsuniversität (vgl. Abb.3). Eine bessere Ausbildung andernorts bzw. die
5
Fortsetzung des Studiums im Ausland werden hierfür als maßgebliche Gründe genannt (vgl.
Abb. 4).
Aufschluss über die sozialintegrativen Kräfte, aber auch über die „Fliehkräfte“ geben die
Gründe für die Wohnsitzentscheidung. Sie erklären zwar nicht alles, aber vieles: Jeder zweite
Studierende nennt als Erklärung, warum der Wohnsitz nicht am Studienort angemeldet wurde,
die Ortsverbundenheit am Heimatort. Was aber ist Ortsverbundenheit, und wie entsteht sie?
Eine Antwort heißt: Ortsverbundenheit entsteht durch Engagement und Teilnahme „vor Ort“.
Die Gruppe der Ortsverbundenen engagiert sich im Vergleich zu denjenigen, für die Ortsverbundenheit keine Rolle spielt, signifikant höher in der Kommunalpolitik am Herkunftsort und
in der Nachbarschaft (vgl. Abb. 5). Auffallend ist, dass sich die Gruppe mit Erstwohnsitz in
Marburg vergleichsweise stark in kirchlichen Organisationen engagiert. Und schließlich spielt
der Familienstand für die Herausbildung von Ortsverbundenheit eine Rolle (vgl. Abb. 6).
Kurz: Wer verheiratet ist bleibt, wer sich engagiert auch.
Andere Faktoren spielen dagegen eine Nebenrolle, wie zum Beispiel ein attraktives Kulturangebot, vielfältige Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung u.a.m. Das kulturelle Angebot in
Marburg wird angenommen. Dabei steht das Kino ganz oben. Marburg ist eine „Kinostadt“.
Der Kunstverein steht dagegen ganz unten (vgl. Abb. 7). Vermutlich gibt es erhebliche Mitnahmeeffekte. Die Studierenden, gleich ob sozial am Ort integriert oder nicht, nehmen die
Möglichkeiten, die ihnen das städtische Kulturangebot bietet, an, aber es zeigen sich keine
signifikanten Unterschiede zwischen den in Marburg sozialintegrierten Studierenden und denjenigen, die am Heimatort integriert bleiben. Auf einen Nenner gebracht: Marburg bietet viele
Möglichkeiten sich zu zerstreuen, aber wenige, sich zu integrieren. Dies führt zu einer abschließenden Überlegung zur Frage: Wie lässt sich Ortsverbundenheit am Herkunftsort abbauen und in der Universitätsstadt aufbauen? Was entfaltet sozialintegrative Kraft?
Gewiss ist zunächst, dass Vergünstigungen, wie sie vieler Orts diskutiert werden, um Studierende zur Verlagerung ihres Erstwohnsitzes zu bewegen, kaum ins Gewicht fallen. Zum Beispiel lehnen 70% derjenigen, die keinen Erstwohnsitz in Marburg haben, das Gutscheinheft
als Grund für eine Wohnsitzverlagerung ab. Am ehesten „ziehen“ noch Kinogutscheine (vgl.
Abb. 8). Man kann mit solchen Vergünstigungen Ortsverbundenheit, soweit diese vorhanden
ist, stärken, aber die Bindung an den Heimatort nicht lockern. „Gelockt“ werden können diese
6
Gruppen durch Angebote, die hier in Marburg Bindekraft entfalten. Hierzu zählen vor allem
städtischerseits das Engagement in der Kommunalpolitik, in Parteien und Kirchen. Und auf
Seiten der Universität die Studienfachvielfalt, die Erreichbarkeit der universitären Einrichtungen, die Behindertenfreundlichkeit und (auch hier werden Stadt und Universität zusammengedacht) das „Ansehen der Stadt“ (vgl. Abb. 9). Diese Faktoren zeigen, was von Stadt und
Universität aus zu erhalten und zu fördern wäre, um Integrationskraft zu erhöhen. Die mangelhafte Ausstattung universitärer Einrichtungen und das zu knappe städtische Wohnungsangebot und damit die Schattenseite von Stadt und Universität aus Studierendensicht markieren
dagegen Ansatzpunkte zur Verbesserung.
Im Zentrum der sozialen Integration stehen jedoch die sozialen Bindungen. Sie bilden den
Stoff, aus dem Ortsverbundenheit entsteht. So ist die Familiengründung ein wichtiger Faktor
für soziale Integration. 90% der verheirateten Studierenden leben mit Erstwohnsitz in Marburg. Aber Familiengründung, wie andere soziale Bindungen auch, lassen sich städtischerseits
kaum steuern. Das Knüpfen zarter Bande bleibt im Dunkeln lebensweltlicher Kontingenz.
Stadt und Universität sind keine Partnervermittlungs- oder Eheanbahnungseinrichtungen.
Hinzu kommen die „Fliehkräfte“. Sie sind in kleineren Universitätsstädten gewaltig. Hier ist
der Arbeitsmarkt begrenzt und vielleicht auch die Weltsicht. Schon im Studium lassen sich
kaum ausreichend Praktikumsplätze vermitteln. Deshalb entscheiden die Studierenden rational, wenn ein Großteil von ihnen (42%) spätestens nach dem Examen gehen will (vgl. Abb.
10).
Im Ergebnis kann es weder aus Universitätssicht darauf ankommen, die Studierenden möglichst lange bis in die hohen Semester hinein zu halten, noch aus städtischer Sicht sie für m
i mer und sei es als Sozialhilfeempfänger zu binden. Die aufgeworfenen Standortfragen nach
den Grundlagen von studentischer Identifikation und Sozialintegration richtig beantwortet,
kann nur heißen: Liebe ist flüchtig, aber die Erinnerung vergoldet (vgl. das Eingangszitat von
Martin Heidegger). Deshalb sollten möglichst viele junge Menschen die Chance für eine gelingende Passage ihrer Biographie in Marburg bekommen und danach von den Reizen dieser
Stadt und der Attraktivität ihrer Universität künden und gerne (mit Freunden und Verwandten
als Touristen) wiederkommen. Die Qualität eines universitären Standortes hängt davon ab,
inwieweit es Stadt und Universität gelingt, den Studierenden eine attraktive „Heimat auf Zeit“
zu bieten.
7
Abbildung 1
Mediennutzung bei der Studienortwahl
Freunde / Bekannte
66%
Internetseite der Philipps-Universität
62%
Sonstige
34%
Internetseite der Stadt Marburg
30%
Keine
11%
Hörfunk / TV / Presse
10%
Touristeninformation
9%
0%
20%
40%
60%
80%
Studieren und Wohnen in Marburg 2004, N=625
Abbildung 2
Gründe für die Wahl der jetzigen Hochschule
(sehr) wichtig ____(völlig) unwichtig
Studienangebot entspricht fachlichen Interessen
Atmosphäre des Hochschulortes
überschaubare Verhältnisse an der Hochschule
65%
15%
64%
18%
54%
25%
Nähe zum Heimatort
39%
guter Ruf von Hochschule und Professoren
38%
28%
vielfältiges Lehrangebot
36%
32%
günstige Lebensbedingungen am Hochschulort
34%
33%
gute Ausstattung an der Hochschule
31%
Partner(in)/ Bekannte[...] leben am Hochschulort
30%
gute Bewertung in einem Hochschufächerranking
28%
Freizeitangebot
26%
Hochschule bzw. Hochschulort war mir vertraut
25%
Zulassungsbeschränkungen an der gewünschten Uni
21%
Studiengang kann ich nur an dieser Uni studieren
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=647
44%
37%
59%
49%
42%
63%
70%
13%
100% 50%
80%
0%
50%
100%
8
Abbildung 3
Haben Sie bereits einen Studienortwechsel vorgenommen?
Ja
17,6
Nein
82,4
0
20
40
60
80
100
Wollen Sie vor Studienabschluss den Studienort wechseln?
Ja
15,3
Nein
58,5
Ich bin mir nicht sicher
26,2
0
10
20
30
40
50
60
70
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=647
Abbildung 4
Gründe für einen Hochschulwechsel
(völlig) unwichtig _____ (sehr) wichtig
Unabhängigkeit von meinen Eltern
mehr Nähe zu meinem Heimatort
mehr Nähe von Freunden oder Verwandten
72%
16%
69%
21%
54%
26%
die Lebensunterhaltungskosten sind in MR zu hoch
52%
24%
die Stadt Marburg ist mir zu klein
51%
mehr Nähe zu meinem(r) Partner(in) / Freund(in)
31%
45%
42%
um zeitweilig in einer anderen Stadt zu wohnen
39%
um mein Studium im Ausland fortzusetzen
35%
47%
an einer anderen Uni ist die Ausbildung besser
32%
46%
um neue Anregungen für mein Studium zu bekommen
32%
43%
Studieren und Wohnen in Marburg 2004, N= 630
100% 50%
41%
0%
50%
100%
9
Abbildung 5
Engagement in Organisationen
Erstwohnsitz in MR ------Erstwohnsitz nicht in MR
Kommunalpolitik/Partei am Herkunftsort
5,5%
Kommunalpolitik/Partei in Marburg
12,8%
7,9%
Nachbarschaft am Herkunftsort
3,5%
27,3%
Kirchen in Marburg
35,4%
8,8%
3,0%
90,0% 60,0% 30,0% 0,0% 30,0% 60,0% 90,0%
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=567
Abbildung 6
Familienstand
Erstwohnsitz in MR ------Erstwohnsitz nicht in MR
Verheiratet
7,1%
Ledig mit Partner/in
1,6%
48,0%
Ledig ohne Partner/in
49,2%
44,9%
90,0%
60,0%
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=559
49,2%
30,0%
0,0%
30,0%
60,0%
90,0%
10
Abbildung 7
Wie häufig nehmen Sie das kulturelle Angebot in Marburg wahr?
eher häufig
Kino
3 Tage Marburg
Uni-Sommerfest
Stadtbücherei
Café Trauma
KFZ
Waggonhalle
Marburger Schauspiel
Universitätsmuseum
Volkshochschule
Theater neben dem Turm
Kunstverein
Brüder Grimm Stube
72
100
50
eher selten
nie
25 31
43
24
16 18
40
29
16 14
16
25
55
12
37
44
11
35
42
10
35
39
8
33
44
4 24
57
3 19
74
3 17
51
110
72
05
50
0
nicht bekannt
4
8
12
15
15
15
3
29
17
45
50
100
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=637
Abbildung 8
Könnten Vergünstigungen von Seiten der Stadt Marburg Ihre
Wohnsitzentscheidung beeinflussen?
Erstwohnsitz in MR ------Erstwohnsitz nicht in MR
Kinogutscheine
Gutscheine für Sportstätten
Geld
freier Eintritt für Konzerte
freier Eintritt für Theateraufführungen
stud. Einfluss auf Verwendung von finanz. Mitteln
Stadtführungen
53,5%
37,1%
51,7%
36,0%
48,6%
37,1%
46,8%
29,6%
46,0%
27,4%
43,9%
32,3%
80,0% 40,0%
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=548
33,9%
19,4%
0,0% 40,0% 80,0%
11
Abbildung 9
Wie bewerten Sie folgende Aspekte für die Universität?
gut/mittelmäßig-------schlecht
Behindertenfreundlichkeit 93%
7%
Ansehen der Stadt 95%
5%
Vielfalt des Studienangebots 92%
8%
Ruf der Uni 91%
9%
Qualität der Lehre 90%
Erreichbarkeit der universitären Einrichtungen
10%
88%
12%
Forschungsleistung der Uni
87%
13%
Bibliothek
84%
16%
Qualität der Mensa
84%
16%
Betreuung durch das Studentenwerk
81%
19%
Betreuung durch die Lehrenden
77%
23%
Studienberatung
75%
25%
Studentenvertretung
73%
27%
räumliche und technische Ausstattung
68%
Wohnangebot
Studieren und Wohnen in Marburg 2004; N=647
32%
36%
100%
50%
65%
0%
50%
100%
Abbildung 10
Planen Sie nach dem Studium in Marburg zu bleiben?
Nein, auf gar keinen Fall
42%
Eventuell, den Umständen entsprechend
34%
Weiß nicht
Ja, auf jeden Fall
22%
2%
0%
Studieren und Wohnen in Marburg 2004, N=643
Weitere Informationen unter: http://www.staff.uni-marburg.de/~kissler/
20%
40%
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Seele and Geist
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