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Fall und Feld. Oder was in der sozialraumorientierten - Istella

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Fall und Feld. Oder was in der sozialraumorientierten Fallarbeit mit Netzwerken zu
machen ist.
Wolfgang Budde & Frank Früchtel
Erschienen im Sozialmagazin 6/2005, S. 14 - 23
Frau S., alleinerziehende Mutter einer 3-jährigen und einer 5-jährigen Tochter und Bezieherin von
Arbeitslosengeld II, ist für die kommunale Wohnungsbaugesellschaft ein Prüfstein. Sie ist ihrer
Mieterinnenpflicht zur Renovierung ihrer 2-Zimmer-Wohnung zwar nachgekommen. Aber irgendwie
muss Sie den Überblick verloren haben. Die Wohnung gleicht einem Schlachtfeld: abgebaute Regale,
mit Plastikplanen abgedeckte Polstermöbel, teilweise abgerissene Raufasertapete auf dem
Linoleumboden, abgehängte Gardinen über dem Fernseher auf dem Couchtisch, Bügelwäsche
neben den Spielsachen der Töchter und über dem Telefon. Dazwischen und das seit 8 Wochen eine
zunehmend ratlose Frau S.. Die zuständige Mitarbeiterin der Wohnbau GmbH gerät über die
Sozialarbeiterin der Obdachlosenpräventionsstelle an den ASD. Hier ist Frau S. bekannt, da für die
Mädchen vorübergehend eine Unterhaltspflegschaft bestand. Was kann wie getan werden?
Die Sozialarbeiterin entwirft mit Frau S. ein Eco-Map (engl. von ecological mapping = ökologische
Kartierung).
Eco Mapping beginnt typischerweise mit einer 8-Felder-Karte, die etwa so aussieht:
Abb. 1
Mit Hilfe des Eco-Maps werden keine Probleme und ihre Ursachen, sondern Lösungsressourcen in
den Blick genommen. Diese Ressourcen werden in den sozialen Beziehungen, in den Netzwerken
gesucht. Was wir beim Einsatz dann sehen, so unsere Erfahrung, macht Klienten stolz und verändert
die professionelle Sicht (vgl. Bullinger 1998, Nestmann 1987, Pearson 1997, Straus 1990, Röhrle
1989, Altena 2003).
Sozialraumorientierte Soziale Arbeit unterstützt Adressaten in der Entwicklung von nachhaltigen
Lösungen. Nachhaltig sind Lösungen dann, wenn sie auch nach dem Rückzug der Professionellen
Bestand haben, wenn sie Klienten dadurch stark machen, dass das Material, aus dem die Lösung
gemacht wird, in deren eignem Zugriffsbereich liegt und verbleibt. Das ist z.B. dann der Fall, wenn
1
die Lösung an die Kompetenzen der Menschen selbst anschließt oder an die Ressourcen ihres
Netzwerkes.
Diese Konzeption von Sozialer Arbeit ist so alt wie oft schwer einzulösen. Professionelle wissen
häufig viel über die Lernfelder ihrer Klienten, noch mehr über die professionellen Ressourcen,
weniger über die Stärken ihrer Klienten und oft nichts über die Ressourcen in den verschiedenen
Sektoren ihrer Lebenswelt: Beruf, Freizeit, Familie, Nachbarschaft, Freundeskreis (Budde / Früchtel /
Loferer 2003). Natürliche Vernetzungen ins Singuläre zu zerschlagen und Klienten quasi ins Freie zu
stellen, nennen wir dann Einzelfallhilfe, was der Strategie gleichkommt, von einem einzelnen
Zahnrad eines Uhrwerks die Zeit ablesen zu wollen. Mary Richmond, die Pionierin der Einzelfallarbeit,
wusste schon vor fast 100 Jahren, wie stark gelingende Einzelfallarbeit über den Einzelfall
hinausgeht und Fall mit Feld verbindet.
Abb 2 (Übersetzungen v. Verf.)
Die Grafik verdeutlicht, was zu einer guten sozialarbeiterischen „Diagnose“ gehört: Im sozialen
Umfeld werden bedeutende Ressourcen erwartet und gefunden, die in der Fallarbeit genutzt werden
können. Nicht selten filtert Soziale Arbeit diese Zusammenhänge weg. Genogramme in unseren
Akten, die über die Kernfamilie nicht hinausgehen und denen schon auf der Großelternebene Namen
und Geburtsdaten fehlen, illustrieren das. Übrig bleibt ein Zerrbild: ein hilfebedürftiges, saft- und
kraftlos anmutendes Menschenkind namens Klient, umfeldentwurzelt und ins Treibhaus
wohlmeinender Einzelfallhilfe umgetopft. Das macht Sozialarbeiter mit ihrem Instrumentarium
mächtig und Kontexte bedeutungslos, in ihrer „Verantwortung“ wie in ihren Potenzialen.
Robert Putnam hat nachgewiesen, wie sehr das soziale Umfeld in der Regel unterschätzt wird. In
„Bowling Alone“ (Putnam 2000) macht er auf eine scheinbar nebensächliche Beobachtung
2
aufmerksam. Noch nie haben in den USA mehr Menschen gebowlt. Gleichzeitig haben noch nie so
viele Menschen alleine Bowling gespielt. Das bedrohe die Betreiber von Bowlingbahnen, weil
Vereinsbowler achtmal mehr Bier und Pizza konsumieren, es sei aber auch ein Zeichen für das
Verschwinden Sozialen Kapitals (Bourdieu 1983), das bei Bier und Pizza entstehe. Putnam
behauptet, dass unsere gesellschaftlichen Vorstellungen vom Erfolg die Rolle des Einzelnen
übertreiben und kollektive Anstrengungen unterschätzen. Das gilt sicher auch für eine
einzelfallorientierte Sozialarbeit, die versucht Adressaten für ein Leben fit zu machen, das aber oft
nur mit einem guten Beziehungsnetz nur gemeistert werden kann.
Die Wirkungen Sozialen Kapitals sind, so Putnam kurz zusammengefasst, die folgenden (vgl.
Putnam 2000, S. 20ff):
•
Soziales Kapital ist notwendig um individuelle Ziele zu erreichen. Bildung, Ehrgeiz, Disziplin,
usw. reichen meist nicht, um erfolgreich zu sein. Wir brauchen Leute, die uns anfeuern,
bestätigen, auch mal korrigieren. Wir brauchen Infos und oft auch Beziehungen.
•
Soziales Kapital hilft traumatische Situation zu bewältigen, weil dann jemand da ist, der einen
vielleicht verstehen kann, sich zumindest Zeit nimmt, oder dafür sorgt, dass sich jemand Zeit
nimmt, oder dem es ähnlich ging und wir können drüber reden,
•
Soziales Kapital macht sensibler für die Situation von anderen. Menschen mit viel sozialem
Kapital haben meist ein gutes Verständnis dafür entwickelt, dass unser Wohlergehen letztlich
mit dem Wohlergehen anderer viel verwobener ist als wir meinen.
•
Soziales Kapital hilft kollektive Probleme zu lösen. Ein erwünschtes kollektives Verhalten ist
nur über soziale Normen zu erreichen und ein Netzwerk, das diese Normen bekräftigt und
aufrecht erhält.
•
Soziales Kapital schafft Vertrauen, wodurch auch ökonomisches Kapital entsteht. Vertrauen
macht Geschäfte einfacher. Wenn ein Handschlag genügt, dann spart man sich viel
Dokumente, Porto, Büromiete usw.
Putnam behauptet, man kann Soziales Kapital messen und tut das ausgesprochen systematisch mit
unzähligen Re-Analysen und Primärerhebungen, die eine riesige Batterie von Kennzahlen ergeben
(vgl. ebd., S. 31 - 182).
Dann vergleicht er die amerikanischen Bundesstaaten und stellt eine recht unterschiedliche
Verteilung des Sozialen Kapitals fest (siehe Abb 3)
3
Abb. 3
Abb. 4
Putnams Hypothese ist nun die folgende: Wenn die oben beschriebenen Wirkungen Sozialen
Kapitals wirklich zutreffen, dann muss diese unterschiedliche Verteilung des Sozialen Kapitals
zwischen den Bundesstaaten zu Unterschieden im Lebensstandard führen. So vergleicht er z.B. die
Lebensbedingungen von Kindern, die im Kids Count Index of Child Welfare (S. 296) mit diesen
Indikatoren gemessen werden: Mortalität von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen,
untergewichtige Neugeborene, Schwangerschaften Jugendlicher, vorzeitiger Abgang von höheren
Schulen, Jugendkriminalität, Jugendarbeitslosigkeit, Ein-Elternfamilien und Kinder in
Armutsverhältnissen. Putnams Ergebnisse sind frappierend. Nicht nur die Lebensbedingungen von
Kindern (wie in Abb. 4) sind in den Staaten mit hohem Sozialen Kapital durch die Bank besser, auch
Gesundheit (S. 330), Ausbildungsqualität (S. 300), Wirtschaftswachstum (S. 320), Sicherheit (S. 309),
soziale Gerechtigkeit (S. 360) und niedrige Sterblichkeit (S. 330) korrelieren deutlich positiv mit dem
Sozialkapitalindex.
Die Bedeutung der Untersuchung für Soziale Arbeit liegt auf der Hand. Putnam belegt den
Zusammenhang zwischen Ressourcen der sozialen Vernetzung und nachhaltigen Lösungen. Die
Frage ist allerdings, wie Soziales Kapital für Lösungsarrangements gefunden werden kann? Wir
haben zwei Techniken importiert und weiterentwickelt, die soziales Kapital, das in Netzwerken
akkumuliert ist, aufzustöbern: Genogramme und Eco Maps als Ressourcenfinder.
Die Stärken schwacher Beziehungen in Netzwerken
Soziale Netzwerke können zunächst einmal ganz allgemein als Mengen von Verbindungen zwischen
sozialen Akteuren bezeichnet werden. Aufschlussreicher und konkreter wird es, wenn man die
Morphologie bzw. die Beschaffenheit dieser Netzwerke untersucht. Denn die Verbindungen zwischen
den Akteuren sind von unterschiedlicher Art, Qualität, Reziprozität usw. Auch die sozialen Akteure
selbst sollten differenziert betrachtet werden. Denn in einem sozialen Netzwerk befinden sich
Personen wie Verwandte, Freunde, Nachbarn und auch Organisationen wie Firmen,
4
Beratungseinrichtungen, Vereine Netzwerkanalytisch betrachtet liegen soziale Netzwerke in der
sozialen Wirklichkeit.
Netzwerke sind damit wesentliche Bauteile des Sozialen Raums, indem sie soziale Einheiten
verbinden oder gegeneinander abschließen und so gleichsam das Feld erst schaffen, die wir dann
als weiten/engen, vertrauten/fremden Raum erleben. Wenn wir den Sozialen Raum vom einzelnen
aus betrachten, sehen wir das egozentrierte Netzwerk. Abb. 5 ist eine starke Vereinfachung, denn
der Durchschnittsmensch in Deutschland hat natürlich mehr als zehn Netzwerkpartner. Netzwerke
sind auch komplizierter als es die egozentrierte Betrachtung zeigt, denn die Bezugspersonen von
Ego haben natürlich auch wiederum Beziehungen miteinander, von denen Ego vielleicht gar nichts
weiß (Abb. 6 ) Schließlich sind Netzwerke auch viel größer, denn die Bezugspersonen von Ego
verfügen auch über jeweils „eigene“ Netzwerke. Man spricht hier von Netzwerken zweiter Ordnung.
So ergibt sich bereits an diesem stark vereinfachten Beispiel ein außerordentlich üppiges Gewebe,
das verdeutlicht, wie komplex der Soziale Raum aussieht (siehe Abb. 7 ).
Netzwerke unterscheiden sich auf eine merkwürdige Art von Gruppen, Familien oder Organisationen:
1. Die Beteiligten müssen nicht alle Kontakt miteinander haben. Sie kennen sich
z. T. nicht einmal.
2. Unser Netzwerk wird uns immer nur in Ausschnitten bewusst, denn wir aktualisieren es immer
nur anlassbezogen. Wenn mein Auto kaputt ist, kommen mir andere „Helfer“ in den Sinn, als
das gleiche mit meiner Beziehung passiert. Man sagt deswegen auch, Netzwerke existieren
nur latent. Sie sind dadurch dem Ego nicht in jeder Situation verfügbar, sondern
kontextabhängig.
Der Umfang dieser Netzwerke kann leicht unterschätzt werden. So verfügt der Durchschnittsbürger
in Deutschland über ca. 1000 Kontaktpersonen in seinen Netzwerken zweiter Ordnung (Kähler
1983a, S. 226). d.h. jeder von uns könnte durch die Mobilisierung seines Netzwerkes eine stattliche
Demonstration auf die Beine stellen – eine Erkenntnis, die sich vor allem das amerikanische
5
Community Organizing zu eigen macht wenn auf den Snow-Balling-Effekt von Einzelkontakten
gesetzt wird (vgl. Brand 1995, Chambers 2004, S. 44).
Auf eine weitere erstaunliche Eigenschaft von Netzwerken hat der amerikanische Soziologe Mark
Granovetter aufmerksam gemacht. Seiner Theorie nach überschätzen wir – wenn wir an unsere
Netzwerken denken – immer unsere starken Beziehungen und unterschätzen das Leistungspotential
unserer schwachen Beziehungen, weil wir meinen, es sind unsere guten Freunde und Verwandten,
auf die es ankommt. Das stimmt deswegen nicht, weil es etwas komplizierter ist: Starke Beziehungen
bringen uns wenn nötig den Kamillentee ans Bett, über schwache Beziehungen hingegen kriegen wir
einen neuen Job (Granovetter 1973). Warum ist das so?
Granovetters Ausgangshypothese lautet: Je stärker die Beziehung zwischen zwei Netzwerkmitglieder
A und B ist, desto größer ist die Teilmenge aus S, zu denen sowohl A als auch B verbunden sind,
also die Anzahl der gemeinsamen Bekannten (siehe Abb. 8).
Abb. 8
Daraus wiederum lässt sich ableiten: Wenn zwischen A und B eine starke Beziehung besteht und
zwischen A und C auch eine starke Beziehung besteht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass
zwischen B und C auch eine Beziehung besteht (Abb. 9).
6
Abb. 9
Abb. 10
Betrachten wir die Abb. 10. und fragen uns welche die unwahrscheinlichste Triade ist, so kommen
wir zu folgendem Ergebnis: Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass zwischen den Personen A und B
und zwischen den Personen A und C starke Beziehungen herrschen, sich B und C aber gar nicht
kennen (Nr. 5).
Granovetter schließt daraus, dass eine starke Beziehung nur dann eine Brücke zwischen zwei
Netzwerken sein kann, wenn beide Brückenpersonen keine anderen starken Beziehungen haben,
was völlig unwahrscheinlich ist, und folgert weiter, dass Brücken zwischen Netzwerken in der Regel
schwache Beziehungen sein müssen. Stellen Sie sich die Beziehung zwischen A und B in Abb. 11
als starke Beziehung vor, so wäre es nach dem oben Hergeleiteten unwahrscheinlich, dass sich B
und E, B und D, A und O oder A und H nicht kennen sollten.
Man kann auch sagen, dass schwache Beziehungen besser dazu taugen, Menschen verschiedener
Gruppen oder Milieus zu verbinden als starke Beziehungen. Das ist natürlich eine wichtige
Erkenntnis für Soziale Arbeit, wo es ja oft um Integration ausgeschlossener Menschen in
Regelsysteme und Mainstream geht. Wenn jemand sich verändern will, braucht es dabei mit hoher
Wahrscheinlichkeit schwache Beziehungen, denn die Verbindung zu Netzwerken, die nicht das
eigene sind, geschieht – wenn die obige Darstellung stimmt – über schwache Beziehungen. Freunde
7
unserer Freunde (starke Beziehungen) sind meist auch unsere Freunde. Was sie wissen, wissen wir
of auch. Schwache Beziehungen hingegen bringen uns in Kontakt mit Leuten und Information, die im
eigenen Netzwerk nicht verfügbar sind.
In der Bewertung des Innovationspotenzials von Netzverbindungen kommen Keupp und Röhrle (vgl.
Keupp/ Röhrle, 1987, S. 24-29) zu ähnlichen Ergebnissen. Als uniplexe Netzwerkbeziehungen
definieren sie die Beziehungen von Menschen, die die Zugehörigkeit nur zu einem Netzwerk
miteinander teilen.. Eine multiplexe Beziehung hingegen hat man zu jemanden, mit dem man im
Verein Tischtennis spielt, der in der Nachbarschaft wohnt, auch im Elternbeirat des Kindergartens ist
usw. Innovationspotenzial liegt eher in Beziehungen zu Leuten, mit denen ansonsten keine
Netzwerke geteilt werden. Informationen, die in multiplexen Beziehungen transportiert werden
können, sind den Gesprächspartnern in der Regel schon bekannt. Starke Beziehungen und
schwache Beziehungen haben unterschiedliche Stärken. Starke Beziehungen verfügen über hohe
Unterstützungsmotivation, schwache Beziehungen schaffen Verbindungen zu Möglichkeiten oder
Ideen, die wir selbst nicht haben.
Eine Möglichkeit die Chancen, die in schwachen wie starken Beziehungen liegen, in den Blick zu
nehmen ist das Eco Mapping (vgl. Herwig-Lempp 2004, Colorado Child Welfare 2001, Evangelische
Jugendhilfe Borken o.J., Seeger, Uwe 1992). Da Netzwerke latent sind, helfen die Segmente der 8Felderkarte (Abb. 1 und 12) dabei, den Blick in verschiedene Richtungen des Alltags zu richten. Die
Felder konzentrieren die Aufmerksamkeit auf verschiedene Ausschnitte des Alltags, etwa familiäre
Beziehungen, Arbeitskollegen oder Mitschüler, Nachbarn, Freunde, Mitglieder in Vereinen oder
Verbänden, denen die Leute angehören oder aber auf das Segment der Professionellen, zu denen
Kontakt besteht.
Bei der Sammlung von Netzwerkpersonen geht aber keinesfalls darum, diese irgendwie zu
Kategorien zu ordnen. Die Kreissegmente dienen nur dazu in unterschiedliche Bereiche des Lebens
zu schauen. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass ein und dieselbe Person mehreren
Segmenten zuzuordnen ist. Es reicht aber sie einmal aufzunehmen. Auch die Nähe oder Distanz
zum Mittelpunkt kann soziale Nähe / Distanz ausdrücken, es kommt aber nicht darauf an, dabei
genau zu sein. Primäres Ziel ist, so viele Leute wie möglich zu finden. Hilfreich ist manchmal, an
Netzwerke zweiter Ordnung zu denken. D.h. von jeder genannten Person gehen natürlich weitere
Kontakte aus, der Ehemann z.B., hat auch wieder ein Netz. Wenn es Betroffenen schwer fällt, sich in
einer Viertelstunde an viele Namen zu erinnern oder auf viele Netzwerkpersonen zu kommen, kann
man die 8-Felder-Karte auch auf mehrere Etappen machen. Bestimmte Bereiche der 8-Felder-Karte
können reserviert sein für Orte, (z.B. das Dorf, in dem man arbeitet, wohnt, geboren ist), TagesZeiten (morgens, nachmittags, abends), Biographieabschnitte (Kindheit, Jugend, Erwachsensein).
8
Die Kategorien dürfen aber beim Gespräch nicht im Vordergrund stehen. Sie sind nur Findestrategie,
nie Ordnungsmittel. Wer schreibt, wer redet beim Ausfüllen? Das kommt darauf an. Wenn es geht,
immer der Netzwerkexperte. In jedem Fall empfiehlt es sich das Blatt stets so legen, dass es der
Interviewte es lesen kann. Das heißt mindestens A3 Format (Abb. 12).
Abb. 12
Es ist ungewöhnlich, Leute nach ihren Netzwerken zu fragen. Deswegen existieren bei den Profis
Hemmungen. Erfahrungsgemäß ist es aber so, dass die Betroffenen sich ganz wohl bei solchen
Fragen fühlen. Aber ein Mandat, so etwas zu machen, ist schon wichtig. Deswegen ist eine
ausführliche Einleitung, die das Ziel der Übung klärt, absolut essentiell. Der Anfang läuft etwa holprig,
weil es ungewöhnlich ist, über das Netzwerk zu sprechen. Fragen können hier den Einstieg
erleichtern und schaffen auch Orientierung: Wer ist denn Ihr Lieblingsonkel? Mit welchem Feld wollen
Sie anfangen? Wen soll ich als erstes eintragen? (vgl. Herwig-Lempp 2004, S. 356) Da Netzwerke
latent sind, ist das Auffinden der Netzwerkpersonen manchmal keine leichte Sache. Hier können
Netzwerkfragen helfen, die den Blick auf unterschiedliche Situationen des Alltags richten. Diese
Fragen sind hier nicht aufgelistet, damit man sie wie einen Fragebogen abarbeitet, sonder die ein
oder andere in den Gesprächsverlauf einbaut (vgl auch Kähler 1983b):
9
Wer sind denn Deine Freunde in der Schule oder in der
Nachbarschaft?
Wen informieren Sie bei wichtigen Ereignissen wie
Schwangerschaft oder Heirat?
Wen fragen Sie wenn Sie Rat brauchen?
Wenn es Ihnen gut / schlecht geht, was tun Sie, zu wem
gehen Sie dann?
Wen würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Von wem könnten Sie sich eine größere Geldsumme
borgen?
Außerdem gibt es noch Fragen, die besonderen Wert
auf verblasste und schwache Beziehungen richten:
Wer waren früher Ihre Freunde in der Schule, während
der Ausbildung? Zu wem haben Sie noch Kontakt? Wie
oft? Welche Anlässe? Zu wem haben Sie zwar keinen
Kontakt mehr, würden aber gerne wieder welchen
haben?
Wen würden Sie zu Ihrer Hochzeit einladen? Wer würde
Sie zu seiner Hochzeit einladen?
Auf wen hören Sie, wenn Sie eine wichtige Entscheidung
zu treffen haben?
Mit wem haben Sie sich letzte Woche getroffen /
telefoniert / gemailt? Evtl. auch Namen im Adressbuch
durchgehen.
Wen können Sie jederzeit besuchen?
Wer wohnt in Ihrer Straße / im selben Haus?
Wer sagt Ihnen ab und an, dass Sie, in dem was Sie tun,
so richtig gut sind?
Wo ist Ihr Lieblingsplatz in dieser Stadt? Was machen Sie
dort?
In Ihrer Verwandtschaft, wer ist da wie wichtig für Sie?
Mit wem am Arbeitsplatz sprechen Sie am meisten?
Gestaltung der Schatzkarte
Der nächste Schritt der Schatzsuche ist eine Schatzkarte zu fertigen, indem man jede Person mit
Ressourcenfindern betrachtet. Denn es geht ja darum, die Potenziale, die im Netzwerk stecken,
ausfindig zu machen, um daraus Problemlösungen zu bauen. So ist das Gespräch von Anfang an
mehr als „ein Benennen von Personen, sondern eine Einladung zum Erinnern, Berichten und
darstellen“ (Herwig-Lempp 2004, S. 356). Wesentlich für den Erfolg sind dabei die Reaktionen der
Fachkraft. Auf Schatzsuche wird Gefundenes als wertvoll betrachtet, was Betroffene zu weiteren
Entdeckungen ermutigt. Je mehr „wertschätzende Neugier“ (ebd. S. 357) Profis an den Tag legen,
desto ergiebiger wird diese Lebensweltexpedition.
Gehalt im Sinne einer Schatzkarte gewinnt die Suche durch den Einsatz von Ressourcenfindern. Das
sind unterschiedliche Blickrichtungen, um zu erfassen, was die Personen zu bieten haben, die mit
Hilfe der 8-Felderkarte gefunden wurden. Ressourcenfinder sind eine spezifische Fernrohre, die
Netzwerkmitglieder unter dem Gesichtspunkt spezifischer Ressourcen ins Visier nehmen.
Ressourcenfinder beschreiben die Netzwerkpersonen z.B. in Bezug auf
Ressourcenfinder
•
•
•
•
•
•
10
Wohnort
Beruf oder Berufsausbildung
Hobbys
Beziehungen zu wichtigen Personen oder
Instanzen
Bewältigte Krisen
Berufliche oder private Erfolge
•
•
•
Besondere materielle Ausstattungen wie KFZ,
Werkzeug, Wohnraum etc.
Arbeitsgeber
Fähigkeiten und Eigenschaften
Denn: Jede Erfahrung, jedes Hobby, jede besondere Fähigkeit, jede gute Beziehung, die in einer
Verwaltung helfen kann, jeder VW-Bus oder Schlagbohrer, jeder biographische Erfolg, sei es in der
Auseinandersetzung mit einer Krise, sei es eine Auseinandersetzung mit einem Vermieter oder
Arbeitgeber kann das Material sein, in dem der Adressat eine Innovation entdeckt, etwas, an das er
bisher nicht gedacht hat und aus dem einen aktuelle oder zukünftige Lösung gemacht werden kann.
Beim Protokollieren dieser Gespräche entstehen sog. Schatzkarten, die ganz unterschiedlich
ausschauen können (siehe Abb. 13).
Abb. 13
Entscheidend ist, dass überhaupt dokumentiert wird, denn die „Realität“ der Potentiale wächst mit
ihrer Verobjektivierung. Wichtig ist aber auch, dass die Form des Dokumentierens zu den Adressaten
passt, möglichst von ihnen selbst entwickelt wurde. Das ist ein Weg, um Besitzerschaft zu
auszudrücken und zu respektieren. Schatzkarten werden von Menschen nicht nur aufgrund ihres
Inhalts sondern auch wegen der Form und der Art ihres Entstehens als etwas Eigenes, als „ein Stück
von sich“ gesehen. Die Erfahrung zeigt, dass Klienten Schatzkarten gerne mit nach Hause nehmen,
an ihnen weiter arbeiten, sie verfeinern, verschönern und verwenden.
So wie Netzwerke latent sind, so sind auch Schatzkarten natürlich immer nur ein Ausschnitt des
Möglichen. Sie sind anlassabhängig. Wer renovieren muss, dem fallen bestimmte Leute ein und eher
springt deren Tapeziertisch dabei ins Auge als ihr Geschick mit Steuererklärungen. Anlässe
selektieren und verschlanken Schatzkarten. So haben wir auch gute Erfahrung damit gemacht, EcoMaps anlassunspezifisch vorzuschlagen oder aber zumindest die Leute zu ermutigen, bei der
Beschreibung der Schätze ausführlich und ausschweifend zu sein. Man weiß eben im Voraus nicht,
welche Ressource später einmal für eine Lösung gebraucht werden wird. Manchmal ist es auch so,
11
dass besonders ungewöhnliche Ressourcen auch zu ungewöhnlichen Lösungen inspirieren, auf die
man mit seinem professionell limitierten Repertoire nie gekommen wäre. Das heißt, je mehr man
sammelt und je weniger man dabei bewertet, ob das Gesammelte etwas taugt, umso größer wird die
Wahrscheinlichkeit individuell selbstgestrickte Maßanzüge (Früchtel 2001, S. 18) hinzukriegen.
Genogramme als Ressourcensucher
In systemischen Beratungskonzepten ist die Arbeit mit Genogrammen eine eingeführte Technik,
weshalb wir auf die Erstellung hier nicht einzugehen brauchen (vgl. z.B. MC Gotdrick 1985). Wir
verwenden Genogramme aber nicht zur Bearbeitung intergenerativer Themen wie in der
Familientherapie, sondern zur Ressourcenmobilisierung. Ziel ist die Aufhellung des familiären
Netzwerkes. Familien und Sippen sind fast immer üppige Ressourcenlager. Genogramme bieten
eine andere Suchstrategie als Eco-Maps. Sie suchen nicht die unterschiedlichen Bereiche des
Alltags ab, sondern gehen systematisch Verwandtschaftslinien nach (Abb. 14). Das hat einen
ähnlichen Effekt wie die Zerlegung des Alltags in einzelnen Segmente: Man blickt in ungewohnte
Richtungen, die sich gar nicht selten als neue, gangbare Wege herausstellen. Da taucht plötzlich der
Onkel in einer Firma für Landschafts- und Gartengestaltung auf, der über ein beträchtliches Arsenal
von Werkzeugen und Kumpels verfügt, oder die Cousine, die es bei Ihrer Scheidung mit einer
Selbsthilfegruppe versucht hat und jetzt ein Freak in der Szene ist. Das systematische Verfolgen von
Verwandtschaftslinien, zwingt sozusagen unseren Alltagsverstand neben den üblichen
Tauschbeziehungen ein weites Feld normalerweise ungenutzter, aber vorhandener Quellen sozialen
Kapitals (das ja bekanntlich mehr wird, wenn es „arbeitet“) in Betracht zu ziehen.
Abb. 14
Genogramme als Ressourcensucher bieten noch zwei zusätzliche Effekte. Sie wirken, so unsere
Erfahrung, durchgängig stärkend. Dies liegt zum einen an der Entdeckung, dass die Verwandtschaft
größer als gedacht (und gefühlt) ist und in ihr eine ansehnliche Fülle, materiellen, kulturellen und
12
sozialen Kapitals steckt. Die Entdeckung einer mächtigen Familie ist ein Projekt, das den
allermeisten Leuten Spaß macht und bemächtigend wirkt. Freilich braucht es einige Zeit dafür, aber
meist macht das Projekt den betroffenen Lebensweltexperten so viel Freude, dass es weitergeführt
wird. Klienten sehen in den Grafiken einen Schatz, den sie mit nach Hause nehmen und
komplettieren. Um Genogramme mit Stärken zu bestücken, werden auch hier die Ressourcenfinder
eingesetzt (Abb. 15). Solche Genogramme verändern auch den Blick der Profis. Jemand mag zwar
einen Sozialdienst aufsuchen weil er in einem oder mehreren ernsthaften Problemen steckt und hier
momentan nicht mehr weiter kommt, aber er wird eben nicht auf diese Probleme reduziert, sondern
die Fachkräfte erschließen systematisch sein Netzwerk und die darin dem professionellen Blick
erstmal verborgenen Schätze.
Abb. 15
Zurück zu Frau S. und ihrem Renovierungsproblem. Da Frau S. vor 8 Jahren aus einem anderen
Bundesland zugezogen war und ihre Verwandtschaft weit entfernt wohnt, fällt die Entscheidung auf
das Eco-Map. Der Einstieg in die Arbeit ist nicht schwer. Eine Papierfahne von der Größe des
freigeräumten Couchtisches dient als Material. Frau S. arbeitet sich anfangs vorsichtig durch die
Segmente. Nach Einsatz der Ressourcensucher stellt sie überrascht fest, wie viele Leute sie
eigentlich kennt und dass sie einiges über deren Können und Ausstattung weiß.
Zwei Segmente des Eco-Maps erweisen sich letztlich für das Ausgangsproblem ertragreich. Im ProfiSegment ist das der gute Kontakte Frau S. zu einer Mitarbeiterin des Kindergartens. Der jungen Frau
ist bekannt, dass die Erzieherin einen Freund hatte, der sich im Kindergarten immer wieder mit
Reparaturdiensten nützlich machte. Das Verhältnis zu der Erzieherin ist distanziert freundschaftlich.
Es ist anfangs unklar, ob sich die junge Frau traut die Mitarbeiterin anzusprechen, ihr Anliegen und
sich zuzumuten. Hilfreich ist für Frau S. zu wissen, dass die Erzieherin ihre Tochter sehr gern mag.
Der Weg wird gangbarer als die Sozialarbeiterin anregt darüber nachzudenken, was Frau S der
Kindergärtnerin denn anbieten kann. Soziale Netze wollen gepflegt werden und sind dann am
leichtesten anzuzapfen, wenn auch für den Angefragten was herausspringt. Das spürt auch Frau S.,
13
ist aber unsicher, was ihrer Möglichkeiten für die Kita von Interessse sein könnte. Jetzt erweist sich
die fallunspezifische Arbeit der ASD-Fachkraft hilfreich. Sie kennt die Kita und weiß von dessen
Kochprojekt, mit dem man sich zum Stadtteil öffnen will. Ausgangspunkt war die Unbeliebtheit des
Großküchenessens bei den kleinen Gästen, die sichtlich zu den Angeboten der mit mehr Liebe
werbenden Fast-Food-Industrie neigten. Die Kita wollte ihre Kunden zurückwerben und entwickelte
mit einigen Müttern ein Kochprogramm, dessen selling point war, dass der Speiseplan wird mit den
Kindern abgestimmt wird und diese mitmachen können. Darauf macht die Sozialarbeiterin
aufmerksam. Frau S. könnte sich zum Beispiel als Volunteer im Kochprojekt anbieten.
Im Segment „Nachbarschaft“ taucht der Name eines Nachbarehepaars auf, von dem Frau S mit den
Ressourenfindern entdeckt, dass der Mann in irgendeiner Einrichtung des Stadtteils als Hausmeister
tätig ist. Eine Grußbekanntschaft, die im Verlaufe des Prozesses dichter wird. Zwar gewinnt Frau S.
keine Renovierungsunterstützung, aber eine Hilfe für den einen oder anderen Reparaturfall in der
Wohnung und einen Kontakt, der immerhin für gute Gespräche beim Einkaufen sorgt.
In der Kita übernimmt Frau S eine Volunteer-Funktion als Köchin-am-Donnerstag. Der Freund der
Erzieherin erledigt die notwendigen Renovierungsleistungen. Der Gesamtprozeß vermittelt Frau S.
eine Erweiterung ihres Netzwerkes. Sie gewinnt einige „schwache Beziehungen“ hinzu. Sie macht
Erfahrung über Beziehungen mit Ressourcen zu verfügen, selbst etwas bieten zu können und mehr
auf der Pfanne zu haben, als sie gedacht hat.
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Altena, Heinz 2003: Von sozialen Netzwerken zur institutionellen Kooperation. In: Rundbrief 1/2003.
Verband für sozial-kulturelle Arbeit. Berlin, 30 - 33
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Reinhard (Hg.): Soziale Ungleichheiten. Soziale Welt Sonderband 2. Göttingen, S. 183 -198
Brand, Ralf 1995: Vom Großhändler zum Einzelhändler: Erfahrungen und Einsichten nach einem
Jahr Community Organizing in den USA. In: Sozial Extra Sept. 1995, S. 15 -16
Budde. Wolfgang / Früchtel, Frank / Loferer, Andrea 2004: Ressourcencheck - ein strukturiertes
Gespräch über Stärken und was daraus zu machen ist. In: Sozialmagazin 6/2004, S. 14 - 22
Bullinger, Hermann 1998: Soziale Netzwerkarbeit: eine Einführung für soziale Berufe, Freiburg
Chambers, Edward 2004: Roots for Radicals. Organizing for Power, Action, and Justice, NY
Colorado Child Welfare 2001: Practice Handbook. Appendix D: Assessment (The Culturagram; EcoMap, Social Network Mapping), Colorado
Diaz-Bone, Rainer 1997: Ego-zentrierte Netzwerkanalyse und familiale Beziehungssysteme,
Wiesbaden
Evangelische Jugendhilfe Borken k.J.: Das Soziale Atom/ Modellprojekt Flexibilisierung
erzieherischer Hilfen (unveröffentlicht)
14
Früchtel, Frank, Werner Lude, Thomas Scheffer und Regina Weißenstein 2001: Umbau der
Erziehungshilfe, Weinheim und München
Granovetter, Mark 1973: The Strengths ofWeak Ties. American Journal of Sociology 78, 1360-1380
Herwig-Lempp, Johannes 2004: Die VIP-Karte - ein einfaches Instrument für die systemische
Sozialarbeit. In: Kontext 4/2004, S. 353-364
Kähler, Harro Dietrich 1983a: Der professionelle Helfer als Netzwerker – oder beschreib mit dein
soziales Netzwerk vielleicht erfahren wir, wie dir zu helfen ist. In: Archiv für Wissenschaft und
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Kähler, Harro Dietrich 1983b: Ressourcen aus dem sozialen Netzwerk zur Bewältigung von
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S. 262 – 272
Keupp, Heiner/ Röhrle, Bernd (Hg.) 1987: Soziale Netzwerke, Frankfurt/M
MC Gotdrick,
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Nestmann, Frank 1987: Macht vierzehnachtzig - Beratung inklusive! In: Keupp / Röhrle 1987, S. 268
- 293
Pearson, Richard 1997: Beratung und soziale Netzwerke, Weinheim
Putnam, Robert D. 2000: Bowling Alone. The Collapse and Revival of American Community. New
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Richmond Mary 1917: Social Diagnosis, NY
Röhrle, Bernd/ Sommer, Gert/ Nestmann, Frank 1998: Netzwerkintervention, Tübingen
Seeger, Uwe 1992: Die Angst des Drachentöters: Praxis und Konzept des Sozialen Atoms in der
psychodramatischen Therapie. In: Psychodrama, Dez., S. 229 – 253
Straus, Florian 1990: Netzwerkarbeit: Die Netzwerkperspektiven in der Praxis. In: Textor, Martin (Hg.)
1990: Hilfen für Familien. ein Handbuch für psychosoziale Berufe, Frankfurt/M. S. 496 - 515
15
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Seele and Geist
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