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Was Sie erwarten dürfen
1
Was Sie erwarten dürfen
Dieses Kapitel erläutert den allgemeinen Aufbau dieser Unterlagen sowie
die verwendeten Konventionen.
1.1
Überblick – Definition
Die Schulungsunterlagen sind in mehrere Teile gegliedert, die es ermöglichen, den Windows Server 2003 von der
Installation bis zur Detailkonfiguration der einzelnen Dienste und Anwendungen kennen zu lernen.
Sie können dieses Werk aber auch als praktische Referenz nutzen, in dem Sie Anleitungen zur Lösung spezifischer
Probleme finden.
Innerhalb eines Kapitels erhalten Sie allgemeine Informationen und Erklärungen über die einzelnen Installations- und
Verwaltungsvorgänge des Windows Server 2003. Dazu gehören auch allgemein gehaltene Kurzanleitungen, die Ihnen
helfen sollen, sich rasch einen Überblick über die jeweiligen Funktionen zu verschaffen.
Parallel zu jedem Kapitel finden Sie in den MMSI-Labs praktische Übungen, welche Ihnen die wichtigsten
Arbeitsschritte und Vorgänge noch einmal in einer wesentlich spezifischeren Art erläutert. Dabei gehen diese
Schulungsunterlagen von einem angenommenen Standardszenario aus. Die Definition dieses Szenarios finden Sie im
nachfolgenden Kapitel 2 – Planung.
Die Kapitel behandeln folgende Inhalte und Themen:
Kapitel 1 gibt einen kurzen Überblick über die Inhalte, die Sie in diesen Schulungsunterlagen erwarten. Wir werden
uns in den darauf folgenden Kapiteln detailliert mit den einzelnen Punkten beschäftigen und diese genau erläutern.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Installationsvorbereitungen und der Planung einer Windows Server 2003Installation. Wir werden uns Überlegungen bezüglich des Netzwerklayouts und des Domänencontroller-Konzepts
machen und diese anhand von Fallbeispielen erörtern.
Kapitel 3 behandelt die Installation bis zum ersten Start von Windows Server 2003. Unter anderem werden in diesem
Kapitel die Hardwarevoraussetzungen behandelt und die verschiedenen Versionen des Betriebssystems vorgestellt.
In Kapitel 4 werden wir die Konfiguration der einzelnen Netzwerkdienste vornehmen. Es gibt einen Überblick über das
Active Directory, DHCP, WINS und DNS.
In Kapitel 5 wird näher auf die Benutzerverwaltung in einer Domäne eingegangen. Sie lernen, wie Sie Benutzer und
Gruppen anlegen und wie die Benutzerverwaltung im Active Directory aussieht
In Kapitel 6 beschäftigt sich mit Gruppenrichtlinien in einer Domäne.
Kapitel 7 beschäftigt sich neben der Freigabe von Ordnern auch mit der Vergabe von Berechtigungen auf diese.
Kapitel 8 zeigt Ihnen die Installation von Clientrechnern. Sie erfahren, wie Sie Einstellungen von anderen Rechnern
übertragen und die entsprechenden Netzwerkeinstellungen konfigurieren.
Kapitel 9 nimmt die Druck-Server-Funktionalität von Windows Server 2003 unter die Lupe. Sie werden Drucker und
Druckaufträge sowohl lokal als auch im Netzwerk verwalten können.
Kapitel 10 widmet sich der Datensicherung. Sie werden Datensicherungen vornehmen und bestehende Sicherungen
wieder herstellen. Außerdem lernen Sie die automatische Systemwiederherstellung und die Wiederherstellungskonsole
kennen.
Seite 8
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Was Sie erwarten dürfen
Kapitel 11 beschäftigt sich mit Microsoft Software Update Services (SUS). Ziel von SUS ist es, den Zugang zu den
neuesten Updates, Sicherheitsupdates und Service Packs zu erleichtern bzw. zu beschleunigen. Sie werden lernen, wie
Sie in ihrem Schulnetz einen SUS-Server installieren und für den Einsatz im Schulalltag sinnvoll konfigurieren.
1.2
Konventionen
Um die Lesbarkeit und das Verständnis zu erleichtern, werden verschiedene Schriftformate verwendet, um die
unterschiedlichen Arten von Informationen hervorzuheben. So werden die Menübefehle in Versalien geschrieben, wie
z. B.: Wählen Sie aus dem Menü DATEI den Befehl EIGENSCHAFTEN.
Schrittweise Anleitungen werden als nummerierte Aufzählungen dargestellt:
So erstellen Sie ein XYZ:
1.
Wählen Sie die Option ALLE
2.
So werden die NAMEN von Menübefehlen dargestellt.
ANZEIGEN
aus.
Hilfreich werden Sie vor allem die Tipps finden. Diese weisen auf Besonderheiten hin.
Wichtige Informationen sind folgendermaßen hervorgehoben:
Knifflige Details werden Sie häufig in einer solchen Hinweisbox lesen.
1.3
Gedanken zum Thema Sicherheit
Obwohl diese Schulungsunterlagen mehr als 350 Seiten umfassen, erheben sie weder Anspruch auf Vollständigkeit
noch darauf, eine allgemein gültige Universalanleitung für die „perfekte“ Planung und Implementierung einer
Windows Server 2003-Infrastruktur zu sein.
Vor allem im Bereich der IT-Sicherheit mit all ihren Facetten, Stolpersteinen und Eigenheiten sollte man immer
beachten, dass speziell in produktiven Systemen, also auch in einem Schulnetzwerk, individuelle und an die jeweilige
Situation angepasste Vorkehrungen und Maßnahmen zu treffen sind.
Sowohl in der Planungs-, Implementierungs-, Verwaltungs- als auch in der Wartungsphase ist es absolut notwendig,
das System immer auf dem neusten Stand und möglichst sicher zu halten. Die Seiten der einzelnen Hard- und
Softwarehersteller, allen voran Microsoft als Lieferant des Windows Server 2003, bieten dazu stets aktuelle
Informationen.
In Zeiten der Mailviren und RPC-Würmer macht die Sicherung und Verwaltung eines Netzwerks einen nicht
unerheblichen Teil des Verwaltungsaufwands aus, der auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. Ein Virus kann
innerhalb einer Organisation schnell die wichtigsten Kommunikationsmittel und Wege lahm legen und einen nicht
unbeträchtlichen wirtschaftlichen und immateriellen Schaden anrichten. Die Sicherheit kann und darf nicht außer Acht
gelassen werden.
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Seite 9
Was Sie erwarten dürfen
Es sei hiermit nochmals ausdrücklich auf die Dringlichkeit dieses Themas hingewiesen, jedoch auch auf den Umstand,
dass es nicht möglich ist, in Schulungsunterlagen wie den vorliegenden alle sicherheitsrelevanten Informationen und
Anweisungen unterzubringen. Dies würde nicht nur die Lesbarkeit und Handhabung erheblich stören, sondern auch
den gegebenen Rahmen sprengen.
Mit den richtigen Informationen und dem entsprechenden Wissen lassen sich jedoch die meisten der heute
vorhandenen Sicherheitsrisiken minimieren, wenn nicht sogar neutralisieren.
Seite 10
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LAB – Planung
2
LAB – Planung
Dieses LAB demonstriert die praktische Anwendung der im Kapitel 2 im
MMSI Skriptum vorgestellten Techniken und Methoden der Planung einer
Installation und Implementierung von Windows 2003 Server.
2.1
Übersicht – Definition
Wenn Sie dieses LAB durchgearbeitet haben, sind Sie in der Lage, folgende Arbeitsschritte zu bewältigen:
2.2
‹
Einholen der zur Planung des Netzwerklayouts nötigen Informationen
‹
Analyse der technischen Umgebung
Szenario
Ihre Schule benötigt eine funktionierende Instanz eines Windows Server 2003, um die erwartete Arbeitslast abfangen
zu können. Sie sind verantwortlich für die Planung des Netzwerklayouts sowie für die Auslegung der gesamten
Infrastruktur.
2.3
Anforderungen
Sie sollen feststellen, welche Anforderungen das System erfüllen muss. Anschließend sollen Sie einen Plan erstellen,
auf dessen Basis später die Serverdienste installiert und konfiguriert werden.
Da die Planung einer Netzwerk-Infrastruktur ein sehr umfassendes Gebiet ist und den Rahmen
diese Skriptums bei weitem sprengen würde, werden hier in der Folge nur grundlegende Fragen
beantwortet, die im Laufe einer Netzwerkplanung auftreten sollten.
2.4
Lösen der geforderten Aufgaben
Die Planung eines Netzwerks setzt voraus, dass Sie sich mit einer Reihe von Analysen beschäftigen. Dazu gehört unter
anderem die Analyse der technischen Umgebung. Dabei müssen Sie jede Komponente der technischen Umgebung
untersuchen:
‹
Netzwerkarchitektur
‹
Hardware
‹
Software
‹
technische Standards
‹
Domänenarchitektur
Bei der Analyse der Netzwerkarchitektur betrachten Sie hauptsächlich die bestehende physische Umgebung bzw. die
Mittel, die Sie zur Umsetzung eines neuen Netzwerks zur Verfügung haben:
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Seite 11
LAB – Planung
2.4.1
Netzwerkarchitektur
Anzahl der Standorte
In Ihrem Fall haben Sie in der Regel pro Schule ein Netzwerk. Sie müssen sich überlegen, ob diese Netzwerke
unabhängig bleiben oder in Zukunft miteinander verbunden werden müssen.
Die logische Trennung des Netzes ergibt sich aufgrund unterschiedlicher Abteilungen in einer Schule. Die
physikalische Trennung des Netzes in Teilnetze erhalten Sie durch die räumliche Trennung, in denen die diversen PCs
aufgestellt sind.
Anzahl der Benutzer pro Standort
Wie viele Benutzer werden voraussichtlich das Netzwerk benutzen?
Netzwerktypen
Listen Sie die verwendeten Netzwerktypen auf. Wird ein homogenes Netzwerk verwendet oder müssen heterogene
Netzwerke unterstützt werden?
TCP/IP-Subnetze an jedem Standort
Legen Sie die Subnetze fest. Beachten Sie hierbei die eventuelle Verbindung von mehreren Standorten.
Geschwindigkeit der lokalen Netzwerkverbindungen
Listen Sie die Geschwindigkeiten der lokalen Verbindungen auf.
Domänencontroller und Server und die darauf auszuführenden Dienste
Wie viele Server wollen Sie implementieren? Welche Dienste sollten darauf ausgeführt werden bzw. werden überhaupt
benötigt?
Standorte der Firewalls
Wo wird Ihr Netzwerk nach außen hin abgesichert?
Schwierigkeiten und Probleme
Falls Sie derzeit bereits über ein Netzwerk verfügen, geben Sie Problemfälle und Schwierigkeiten an, die die
Umstellung erforderlich gemacht haben.
2.4.2
Hard- und Software
Der Grund für die Analyse der Hard- und Software liegt auch darin, dass eine Kompatibilität mit Windows Server 2003
gewährleistet wird. Zuerst sollten Sie eine Inventarliste der verwendeten Hard- und Software erstellen, damit Sie diese
mit der Kompatibilitätsliste für Windows Server 2003 vergleichen können.
Die verwendete Hardware
Sammeln Sie Informationen über die verwendete Hardware und tragen Sie die Namen der Geräte sowie deren
Hersteller und Modellnummer in eine Liste ein. Je nach Gerätetyp können Sie zusätzliche Informationen aufzeichnen,
wie zum Beispiel Speicher- und Festplattenkapazität, Prozessorentypen etc.
Die verwendete Software
Diese Inventurliste sollte den Namen des Produkts, die Versionsnummer, den Herstellernamen und die verwendete
Sprache beinhalten. Weiters sollten Sie klären, ob aktuelle Patches und Sicherheitsupdates verfügbar sind.
2.4.3
Technische Standards
Die technischen Standards beschreiben Konventionen für die technische Umgebung. Dazu gehören unter anderem:
‹
Seite 12
Standardhardwarekonfiguration für Clientrechner, Server und diverse anderer Geräte:
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LAB – Planung
- Welche Hardware wird wo eingesetzt?
- Sind die einzelnen Rechner mit identischer Hardware ausgestattet?
2.4.4
‹
Welche Software soll auf den einzelnen Rechnern eingesetzt werden?
‹
Namenskonventionen für Benutzer, Gruppen, Geräte und Domänen: Wie werden die Namen vergeben?
‹
Welche Präfixe werden verwendet? Was passiert, wenn zwei oder mehr Benutzer denselben Namen tragen?
‹
Standards hinsichtlich der Netzwerkleistung: Welche Bandbreite soll wann zur Verfügung stehen? An welchen
Tagen/zu welchen Uhrzeiten muss das Netzwerk zur Verfügung stehen?
‹
Sicherheitsstandards: Wie oft sollen Kennwörter gewechselt werden? Wann sollen Konten gesperrt werden?
‹
Welches Sicherungskonzept für Daten soll verwendet werden?
Domänenarchitektur
Überlegen Sie, wie viele Domänen Sie implementieren müssen und wie diese zusammenhängen sollen. Obwohl
Windows Server 2003 eine nachträgliche Änderung der Domänennamen erlaubt, ist dies ein wesentlicher Teil Ihres zu
erstellenden Konzepts. Nachträgliche Änderungen sind mühsam und zeitaufwendig.
Die Dokumentation der obigen Punkte können Sie unter anderem als Ausgangspunkt für Diskussionen sowie zur
Feststellung zukünftiger Anforderungen verwenden.
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Seite 13
LAB – Installation
3
LAB – Installation
Dieses LAB demonstriert die praktische Anwendung der im Skriptum
vorgestellten Techniken und Methoden zur Installation und von Windows
Server 2003
3.1
Übersicht – Definition
Wenn Sie dieses LAB durchgearbeitet haben, können Sie folgende Arbeitsschritte bewältigen:
3.2
‹
Einholen der benötigten Daten über das System (Hardware, Software)
‹
Durchführen der Installation
‹
Abschließen der Installation
Szenario
Ihre Schule benötigt eine funktionierende Instanz eines Windows Server 2003, um die erwartete Arbeitslast abfangen
zu können. Sie sind verantwortlich für die Installation von Windows Server 2003 auf diesem Server, dessen HardwareAusstattung den Mindestanforderungen und der Planung aus Kapitel 2 – Planung entspricht.
In diesem Lab wird ein Übungsserver aufgesetzt, der auch mit den zur Verfügung gestellten Virtual PC Images
übereinstimmt. Bei einem Server für den Echtbetrieb sollten geringfügige Änderungen vorgenommen werden, auf die
allerdings hingewiesen wird.
3.3
Anforderungen
Im vorliegenden Szenario ist eine funktionstüchtige Installation von Windows Server 2003 erforderlich. Zusätzlich soll
im Anschluss an die Standardinstallation auch eine erste Domänenstruktur installiert und konfiguriert werden.
Da für die endgültige Konfiguration und Verwaltung der Domäne erweitertes Wissen über
Netzwerkdienste erforderlich ist, ist die Installation und Konfiguration des Domänencontrollers
Gegenstand des nächsten LAB.
3.4
Aufgabenliste
Um die Aufgaben erfüllen zu können benötigen Sie eventuell nachfolgende Informationen:
Seite 14
‹
Installationsmedien (CD-ROM, DVD) in der richtigen Version (32/64 bit)
‹
25-stellige Produktschlüssel (siehe Medienverpackung oder Lizenzvertrag)
‹
Hardwaretreibermedien (CD-ROM, Disketten)
‹
eventuell spezielle HAL-Treiber
‹
Schema für die Vergabe von Computernamen (siehe Kapitel 2 – Planung)
‹
Informationen über das bestehende Netzwerk (IP-Adressen der anderen Server, Domänencontroller, Gateway etc.)
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LAB – Installation
3.5
Lösen der geforderten Aufgaben
3.5.1
Installation von Windows Server 2003
Nachfolgend finden Sie eine praktische Anleitung für die Neuinstallation von Windows Server 2003 Standard Edition.
So installieren Sie Windows Server 2003 Standard Edition:
1.
Starten Sie den Computer.
2.
Stellen Sie sicher, dass der Computer vom CD-ROM-Laufwerk bootet. Stellen Sie, wenn notwendig, die BootReihenfolge im BIOS-Menü um.
3.
Starten Sie gegebenenfalls den Rechner neu.
4.
Legen Sie das Setup-Medium in das entsprechende Laufwerk.
5.
Die Setup-Routine startet die Installation.
Abb. 1: Start des Setups
6.
Optional: Um einen eigene Hardware Abstraction Layer (HAL) zu installieren, drücken Sie, wenn notwendig, die
Taste
.
7.
Optional: Um einen speziellen Hardwaretreiber für den Festplatten-Controller zu installieren, drücken Sie, wenn
notwendig, die Taste
.
8.
Bestätigen Sie die Lizenzbedingungen mit der Taste
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.
Seite 15
LAB – Installation
Abb. 2: Lizenzvertrag
9.
Als Zielpartition für Windows Server 2003 Enterprise Edition wählen Sie nun mit der Eingabetaste die erste
Festplatte im System aus.
10. Erstellen Sie durch Druck auf die Taste „E“ eine Partition mit einer Größe von 3 GB
(Hinweis: Bei der Installation auf einem realen Server werden 10 GB empfohlen!).
Abb. 3: Auswahl der Festplatte
Seite 16
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LAB – Installation
Abb. 4: Festlegen der Partitionsgröße
11. Installieren Sie das Betriebssystem in dieser ausgewählten Partition.
Abb. 5: Auswahl der Partition
12. Formatieren Sie diesen lokalen Datenträger mit der Option PARTITION
FORMATIEREN.
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MIT DEM
NTFS-DATEISYSTEM
Seite 17
LAB – Installation
Abb. 6: Formatieren der Partition
13. Nach der Formatierung werden Setup-Dateien auf den Zielrechner kopiert.
Abb. 7: Kopieren der Dateien
15. Das Setup startet automatisch und beginnt das Betriebssystem zu installieren.
Seite 18
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LAB – Installation
Abb. 8: Kopieren der Dateien
16. Im folgenden Dialog wählen Sie die Länder- und Spracheinstellungen aus.
Abb. 9: Regions- und Sprachoptionen
19. Geben Sie in der nächsten Eingabemaske Ihren Namen und die Organisation ein.
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Seite 19
LAB – Installation
Abb. 10: Benutzerinformationen
20. Als nächstes geben Sie den 25-stelligen Produktschlüssel ein. Sie finden ihn auf dem gelben Aufkleber auf der
Rückseite der Datenträgerhülle oder auf dem Datenträger selbst.
21. Wählen Sie hier PRO GERÄT
ODER PRO
BENUTZER als Lizenzierungsmodus aus.
Abb. 11: Auswahl des Lizenzierungsmodus
Seite 20
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LAB – Installation
Bei der Installation von Windows Server 2003 im Rahmen der MS-ACH-Vereinbarung ist der
Modus „Pro Gerät oder pro Benutzer“ zu wählen.
22. Vergeben Sie einen eindeutigen Computernamen und ein Administratorkennwort. Wiederholen Sie die Eingabe
des Passworts in der entsprechenden Textbox. Beachten Sie hierbei die Richtlinien für sichere Kennwörter von
Microsoft.
(Hinweis: Für den Übungsserver verwenden Sie bitte den Computernamen SRV01 und das Kennwort
Password1!)
Abb. 12: Auswahl des Lizenzierungsmodus
23. Die Installation von Windows Server 2003 wird fortgesetzt.
24. Stellen Sie nun das Datum und die Uhrzeit ein. Im nächsten Dialog wählen Sie die Option
BENUTZERDEFINIERTE EINSTELLUNGEN und drücken Sie
.
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Seite 21
LAB – Installation
Abb. 13: Netzwerkeinstellungen
25. Wählen Sie nun die Option „Internetprotokoll“ und klicken Sie auf den Button EIGENSCHAFTEN, um in die
Einstellungsmaske zu gelangen.
26. Geben Sie IP-Adresse bzw. Subnetzmaske in die entsprechenden Felder ein.
Abb. 14: TCP/IP-Einstellungen
27. Bestätigen Sie Ihre Angaben mit OK, und mit einem anschließenden Klick auf den Button WEITER gelangen Sie
zum nächsten Dialogfeld.
29. Da ihr Server später ein Domänencontroller wird, lassen Sie ihn zu diesem Zeitpunkt in einer Arbeitsgruppe.
Bestätigen Sie daher Ihre Option mit WEITER.
Seite 22
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LAB – Installation
Abb. 15: Arbeitsgruppe beitreten
30. Das Setup übernimmt die getroffenen Einstellungen und fährt mit der Installation fort.
31. Die Setup-Routine startet den Computer neu und es erscheint das Anmeldefenster.
3.5.2
Erster Start – Oberfläche
Um die Installation abzuschließen, müssen Sie sich anmelden. Dann sollten Sie sich mit der Oberfläche vertraut
machen.
So melden Sie sich das erste Mal am System an und schließen die
Installation ab:
1.
Im Anmeldefenster betätigen Sie die Tasten
2.
Geben Sie das während des Setup vergebene Administrator-Passwort ein.
3.
Sie werden angemeldet und kurz darauf erscheint das Fenster mit der Serververwaltung.
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,
und
um die Anmeldemaske anzuzeigen.
Seite 23
LAB – Installation
Abb. 16: Serververwaltung: Das erste Fenster nach dem ersten Start
4.
Die Installation ist hiermit abgeschlossen.
Standardmäßig wird beim Starten beziehungsweise Anmelden als Administrator das Fenster
Serververwaltung geöffnet. Sie können dieses Verhalten mit einem Klick in die Checkbox „Diese
Seite bei der Anmeldung nicht anzeigen“ am unteren rechten Rand ändern. Über das Menü
START, VERWALTUNG und SERVERVERWALTUNG ist dieses Fenster weiterhin erreichbar!
Die Ansicht Serververwaltung ist in allen Produkten der Windows Server 2003-Familie die zentrale Verwaltungseinheit
und gibt dem Administrator einfache, aber wichtige Mittel zur Hand, um das System zu installieren und zu
konfigurieren.
5.
Seite 24
Desktop konfigurieren: Da auf dem Desktop nach dem ersten Start (bis auf den Papierkorb) keine Elemente
angezeigt werden, sollten die wichtigsten nun eingeblendet werden.
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LAB – Installation
Abb. 17: Einblenden der Desktopsymbole
3.5.3
Festplatten konfigurieren
Nachdem die Installation abgeschlossen ist, sollten die Festplatten konfiguriert, d. h. in dynamische Datenträger
umgewandelt werden. Erst dann ist es möglich, Ausfallsicherheit z. B. durch Festplattenspiegelung zu integrieren.
Bemerkung: Damit Sie diese Übung vollständig (inkl. Punkt 7) absolvieren können, müssen sich mindestens zwei
Festplatten in Ihrem Server befinden.
1.
Starten Sie die Computerverwaltung und wechseln Sie in den Bereich DATENTRÄGERVERWALTUNG.
2.
Wählen Sie im rechten Teil des Fensters einen Datenträger aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste
darauf.
3.
Im erscheinenden Kontextmenü wird der Menüpunkt IN
ausgewählt.
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DYNAMISCHEM
DATENTRÄGER
KONVERTIEREN
…
Seite 25
LAB – Installation
Abb. 18: Konvertierung in dynamische Datenträger
4.
Im daraufhin erscheinenden Fenster wählen Sie bitte alle vorhandenen Festplatten aus und bestätigen mit OK.
Abb. 19: Festplatten auswählen
5.
Seite 26
Das nächste Fenster zeigt eine Zusammenfassung der zu konvertierenden Datenträger. Dieses Fenster wird mit
KONVERTIEREN bestätigt.
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LAB – Installation
Abb. 20: Anzeige der zu konvertierenden Datenträger
6.
Die beiden daraufhin folgenden Sicherheitsabfragen werden ebenfalls bestätigt. Anschließend wird das System
neu gestartet.
Abb. 21: Sicherheitsabfrage
Abb. 22: Information über den Neustart
7.
Sofern mindestens zwei Festplatten im Server eingebaut sind, kann nun die Spiegelung eingerichtet werden.
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Seite 27
LAB – Installation
Abb. 23: Computerverwaltung
Seite 28
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