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Arbeitsblatt „Was ist Sexualität

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Workshop „Lust auf...“ zum Umgang mit Sexualität in der Sozialpädagogik
St. Pölten (50 Jahre SOS Kinderdorf NÖ) 14. - 15. 06. 2007
Mag.ª Carola Koppermann, Gerhard Haller
Freitag, 15.06.2007: 11.30 – 13.00 Uhr
Hintergrund/Basiswissen
In der Lebensphase des Erwachsenwerdens spielt Sexualität eine besondere Rolle. Doch
die psychossexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durchzieht alle Lebensalter
und ist von der Gesamtentwicklung nicht trennbar. Sexualerziehung beginnt, ob bewusst
oder unbewusst, bei der Geburt und besteht nicht aus einem oder mehreren
„Aufklärungsgesprächen“, sondern aus vielen Handlungen, aus Sprache und Verhalten, aus
vermittelten Normen und Werten, die jeden Tag weitergegeben werden. Die Familie bzw.
das System, in dem Kinder und Jugendliche aufwachsen, prägt den Zugang zum eigenen
Körper, den Umgang mit Scham und Grenzziehung, das Verhalten im Umgang mit eigenen
(sexuellen) Bedürfnissen oder mit Beziehungsgestaltung. Daher sind alle, die mit Kindern
und Jugendlichen leben und arbeiten, auch wenn das Thema nicht direkt angesprochen wird,
immer auch sexualpädagogisch tätig. Allerdings ist es vielen nicht bewusst.
Die Situationen, in denen Sexualität Bedeutung hat, sind auch in Einrichtungen der
Jugendwohlfahrt äußerst vielfältig und reichen von direkt gestellten Fragen zu Themen wie
Verhütung und/oder Körperaufklärung, über Freundschaften und Beziehungen, über (erste)
sexuelle Erfahrungen bis hin zu sexuellen Beschimpfungen und Übergriffen.
Um dieses Bewusstsein zu schärfen – und damit professionelles Handeln zu ermöglichen –
bot der Workshop nach einem kurzen Einstieg zum Kennen lernen zunächst einen Überblick,
welche Themen im Rahmen der Sexualpädagogik behandelt werden (siehe Anhang).
Dadurch wurde deutlich, wie unterschiedlich die Zugänge und Schwerpunktsetzungen in
diesem Bereich sein können. Sexualpädagogik bietet demnach neben wissenschaftlichtheoretischem Hintergrundwissen vor allem auch Didaktik und Methoden zur Bearbeitung so
verschiedener Themen wie z.B. sexuelle Entwicklung und Sozialisation, Familie/
Beziehungen/Partnerschaften, fundierte Informationen über Verhütungsmittel, sexuelle
Orientierungen, AIDS/HIV und sexuell übertragbare Krankheiten, Geschlechterrollen/Gender
Mainstreaming, gesellschaftliche Positionen zum Thema Sexualität (Werte, Normen, Moral),
Prävention von sexualisierter Gewalt oder auch zum Thema Körper (Schönheitsnormen,
Essstörungen, Verhütung ungewollter Schwangerschaften, emotionale und sinnliche
Aspekte, biologisches Wissen usf.).
Um angemessen auf Anfragen von Kindern und Jugendlichen, die meist „zwischen Tür und
Angel“ gestellt werden, reagieren zu können, ist (im Vorfeld, am besten in der Ausbildung)
vor allem die Auseinandersetzung mit der eigenen sexuellen Biografie bzw. den eigenen
Einstellungen und Haltungen notwendig. Ebenso ist die Reflexion der eigenen Verhaltensweisen wichtig. Neben dem Weitergeben von möglichst objektiven Informationen (z.B. zum
Thema Verhütungsmittel) gilt es vor allem, Kinder und Jugendliche ernst zu nehmen und
altersadäquat zu reagieren – dies gelingt nur, wenn entsprechendes Wissen über die
(sexuelle) Entwicklung vorhanden ist.
In manchen Situationen ist es jedoch auch angezeigt, Themen vertiefend oder für mehrere
Kinder/Jugendliche gleichzeitig aufzubereiten. Allerdings sinkt der „Coolness-Faktor“ von
Erwachsenen, die mit Jugendlichen über Sexualität sprechen wollen, oftmals sehr schnell
gegen null...
Sexualpädagogik als Fach bietet für alle Altersstufen und Lebensbereiche entsprechend
aufbereitetes Wissen und stellt bewährte Methoden zur Verfügung. Sie bietet damit neben
der Schaffung einer Grundlage, situativ professionell handeln zu können, auch die
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Möglichkeit, geplante sexualpädagogische Projekte durchführen zu können. Die Literaturliste
im Anhang zeigt, dass es inzwischen ein Vielzahl von Büchern gibt, die Erwachsene dabei
unterstützen, richtige und vollständige Informationen weiterzugeben und eine kindgerechte
bzw. unpeinliche Sprache zu finden, damit das Wissen auch ankommt (siehe Literaturliste im
Anhang).
Exemplarisch wurde anhand einer Methode gezeigt, dass das Reden über Sexualität weder
peinlich noch schwierig sein muss, dass durch die Wahl geeigneter Methoden Grenzen
geachtet und auch bewusst gemacht werden können und ganzheitliches Arbeiten nur auf
den ersten Blick nach „Spielerei“ aussieht. Durch entsprechende Reflexion der vorgestellten
Methode (Grabbelsack – siehe Anhang) besteht für die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die
im Workshop gemachten Erfahrungen direkt in die Praxis umzusetzen. Gutes Gelingen!
Anhang:
Übersicht Teilbereiche der Sexualpädagogik
Literaturliste, Methodenbeschreibung
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Teilbereiche der Sexualerziehung
Körper und Sexualität („Aufklärungsunterricht“)
-
Bau und Funktion der Geschlechtsorgane,
-
Weiblicher/männlicher Hormonhaushalt,
-
Menstruation / Pollution,
-
körperliche und seelische Veränderungen während der Pubertät,
-
Körperpflege, Schönheitskult und Hygiene,
-
Schwangerschaft, Geburt und Stillen,
-
Verhütungsmittel,
-
Förderung der sinnlichen Wahrnehmung auf allen Ebenen.
Beziehungsgestaltung/ Lebensformen im Wandel (veränderte
Familiensituationen)/ Wunsch nach Partnerschaft bzw. Familie
Geschlechtsspezifische Erziehung /sexuelle Sozialisation /Rollenbilder
AIDS/STI -Prävention (STI = sexually transmitted infections, Sexuell übertragbare
Infektionen/Krankheiten)
Sexuelle Identität und sexuelle Orientierung
Prävention vor (sexualisierter) Gewalt
Sprache und Medien in der Sexualerziehung
Sexualität und Gesellschaft/Werte und Normen
Biografiearbeit/Praxisreflexion
Didaktik der Sexualerziehung
-
Körperarbeit/ Sinnlichkeitslernen
-
Ganzheitliche Sicht der Sexualität / ganzheitliche Methodenwahl
-
Auswahl der Inhalte nach Alter, kulturellem Hintergrund, situativer Bezogenheit,
emotionalen und körperlichen Gesichtspunkten
Theoretische Positionen der Sexualpädagogik und –wissenschaft
© Carola Koppermann
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Workshop „Lust auf...“ bei der Fachtagung „Auf die Stärken bauen“ - 50 Jahre SOS Kinderdorf
© Carola Koppermann, Gerhard Haller
Literaturhinweise
Arens, Ulla (2003). Offenheit und Scham in der Familie. Wie Eltern mit ihren Kindern unbefangen
umgehen. Kreuzlingen/München: Ariston.
Bartholomäus, Wolfgang (2002). DerDieDas Andere geht mich an. Sexualität für Erziehung ethisch
denken – in der Spur Emmanuel Levinas’. Frankfurt/ Main: Peter Lang.
Braun, Joachim/Martin, Beate (2000): Gemischte Gefühle. Ein Lesebuch zur sexuellen Orientierung.
Hamburg: Rowohlt Verlag.
Enders, Ursula (2001). Zart war ich, bitter war’s. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch, Köln:
Kiepenheuer & Witsch.
Erkert, Andrea (2000). Liebe Schnecke, komm heraus. Spiele und Anregungen zur Förderung des
Selbstwertgefühls und des sozialen Verhaltens. Münster: Ökotopia Verlag.
Fachstelle für AIDS- und Sexualfragen St. Gallen (Hg., 2002). beziehungs-weise. Illustrierte Texte
und Arbeitshilfen zu Liebe, Erotik und Sexualität. CD-ROM. St. Gallen. (Bestellung:
www.hivnet.ch/ahsga).
Flaake, Karin/King, Vera (2003). Weibliche Adoleszenz. Zur Sozialisation junger Frauen.
Weinheim/Basel: Beltz Verlag.
Friedrich, Max H./ Anzelini, Monika (1999). Irrgarten Pubertät. Deutsche Verlags-Anstalt DVA.
Haeberle, Erwin J. (2005). dtv Atlas Sexualität. München: dtv.
Hauner, Andrea/Reichart, Elke (2004). Bodytalk. Der riskante Kult um Körper und Schönheit.
München: Deutscher Taschenbuch Verlag dtv / Reihe Hanser.
Hoppe Siegrid/Hoppe, Hartmut (1998). Klotzen Mädchen. Spiele und Übungen für Selbstbewusstsein
und Selbstbehauptung. Mühlheim: Verlag an der Ruhr.
Koch, Gerd/Naumann, Gabriela/Vassen, Florian (1999). Ohne Körper geht nichts. Lernen in neuen
Kontexten. Berlin/Milow: Verlag Schibri.
Liebertz, Charmaine (2000). Das Schatzbuch ganzheitlichen Lernens: Grundlagen, Methoden und
Spiele für eine zukunftsweisende Erziehung. München: Don Bosco oder Dorsten: Spectra Verlag.
Lovetour (2006). Liebe, Sex und so viele Fragen + love Lexikon. Wien: öbvhpt Verlag oder beim
LovetourProjekt Museumstr. 31a, 40 20 Linz (info@lovetour.at).
Majerus, Mill und Catherine (2007). Über Sex und Liebe reden. Ein Ratgeber für Eltern und alle, die
Jugendliche begleiten. München: Kösel.
Milhoffer, Petra (2000). Wie sie sich fühlen, was sie sich wünschen. Eine empirische Studie über
Mädchen und Jungen auf dem Weg in die Pubertät. Weinheim: Juventa-Verlag.
Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen (2004).
Mit Vielfalt umgehen. Sexuelle Orientierung und Diversity in Erziehung und Beratung, Düsseldorf:
Hg. (www.diversity-in-europe.org).
Rogge, Jan-Uwe (2000). Pubertät. Loslassen und Haltgeben. Hamburg: Rowohlt Verlag.
Sanders, Pete / Swinden, Liz (1992). Lieben, Lernen, Lachen. Sexualerziehung für 6-12jährige.
Mühlheim: Verlag an der Ruhr.
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Schnack, Dieter/Neutzling, Rainer (2000). Kleine Helden in Not. Jungen auf der Suche nach
Männlichkeit. Reinbek: Rowohlt.
Schuetz, Esther Elisabeth/Kimmich, Theo (2001). Körper und Sexualität. Entdecken, Verstehen,
Sinnlich vermitteln. Freiburg: Herder.
Sielert, Uwe (2005). Einführung in die Sexualpädagogik. Weinheim: Beltz.
Sielert, Uwe et al. (1993). Sexualpädagogische Materialien für die Jugendarbeit in Freizeit und
Schule, Weinheim-Basel: Beltz.
Staeck, Lothar (Hg.)(2002). Die Fundgrube Sexualerziehung. Berlin: Cornelsen.
Timmermanns, Stefan/ Tuider, Elisabeth/ Sielert, Uwe (Hg., 2004). Sexualpädagogik weiter denken.
Postmoderne Entgrenzungen und pädagogische Orientierungsversuche, Weinheim: Juventa.
Valtl, Karlheinz (1998). Sexualpädagogik in der Schule. Didaktische Analysen und Materialien für
die Praxis. Weinheim: Beltz.
Seyffert, Sabine (1997). Kleine Mädchen, starke Mädchen. Spiel und Phantasiereisen, die mutig
und selbstbewusst machen. München: Verlag Kösel.
Zimmer, Renate (1995): Handbuch der Sinneswahrnehmung. Grundlagen einer ganzheitlichen
Erziehung. Freiburg/Basel/Wien: Verlag Herder.
Kinder/Jugendbücher:
Braun, Joachim/Kunz, Daniel (2002): Weil wir Jungen sind. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch
Lange, Christine/Thöne, Irene (2002): Weil wir Mädchen sind. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch
Müller, Jörg/Geisler, Dagmar (1993): Ganz schön aufgeklärt. Bindlach: Loewe Verlag.
Schneider, Sylvia / Rieger, Birgit (2001): Erzähl mir nichts vom Klapperstorch. Mein
Aufklärungsbuch. Ravensburg: F.X.Schmid.
Fagerström, Grethe/Hansson, Gunilla (1992): Peter, Ida und Minimum. Famlie Lindström bekommt
ein Baby. Ravensburg: Ravensburger Buchverlag
Doef, Sanderijn van der/Latour, Marian (1998): Vom Liebhaben und Kinderkriegen. Mein erstes
Aufklärungsbuch. Wien/München: Annette Betz Verlag
Geisler, Dagmar (2001): Mein Körper gehört mir. Bindlach: Loewe Verlag
Harris, Robie H./Emberley, Michael (2002): Total normal. Was du schon immer über Sex wissen
wolltest. Weinheim/Basel: Beltz Verlag
Raith-Paula, Elisabeth (2000): Was ist los in meinem Körper? Zyklus, Tage, Fruchtbarkeit.
Augsburg: Weltbild Verlag
Schneider, Sylvia (2003): So ist das mit den Mädchen, so ist das mit den Jungen. Verlag Arena
© Carola Koppermann, Gerhard Haller
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Workshop „Lust auf...“
Broschüren:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln (www.bzga.de) :
o
Körper, Liebe, Doktorspiele. Ein Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualentwicklung in 2
Teilen (1.-3. Lebensjahr/4.-6. Lebensjahr). Zu beziehen bei der BzgA, 51101 Köln
o
Über Sexualität reden... Zwischen Einschulung und Pubertät. Ein Ratgeber für Eltern zur
kindlichen Sexualentwicklung im Grundschulalter
o
Über Sexualität reden... Die Zeit der Pubertät. Ein Ratgeber für Eltern zur kindlichen
Sexualentwicklung in der Pubertät
o
Sichergehn - Verhütung für sie und ihn
o
Aufregende Jahre - Jules Tagebuch
o
Wie geht´s - wie steht´s? Wissenswertes für Jungen und Männer
o
Heterosexuell? Homosexuell? Informationen und Ratschläge für Jugendliche in der sexuellen
Orientierungsphase, für Eltern und für Menschen im Coming-out
alle zu bestellen unter www.bzga.de
Jugendinfo Wien: „beziehung & sexualität“ Broschüre mit allen Wiener (und vielen überregionalen)
Beratungsstellen zum Thema. Als Download oder zu beziehen unter www.jugendinfowien.at
oder in 1010 Wien, Babenbergerstr. 1/Ecke Burgring
Mag.ª Carola Koppermann
Mitglied im Institut für Sexualpädagogik Dortmund, www.isp-dortmund.de
Rennweg 89/14/3, 1030 Wien
Tel + Fax: 01/20 86 085
mobil + box: 0699/104 35 944
mail: c.koppermann@chello.at
Studium der Erziehungswissenschaften, selbständige Trainerin für Sexualpädagogik und Gendertraining, Mitglied im Institut für Sexualpädagogik Dortmund, langjährige Berufserfahrung in der freien
Jugendarbeit, in Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie Wissenschaft; lebt und arbeitet in Wien.
Gerhard Haller
Teamleiter Birkenallee
Sozialpädagogisch-therapeutisches Mädchenwohnen
SOS Kinderdorf / Jugendhaus Hinterbrühl, www.sos-kinderdorf.at
Hauptstraße 146, 2371 Hinterbrühl
Tel + Fax: 02236/86 50 25
Mobil + box: 0664/512 31 69
mail: gerhard.haller@sos-kd.at
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Workshop „Lust auf...“ zum Umgang mit Sexualität in der Sozialpädagogik
St. Pölten (50 Jahre SOS Kinderdorf NÖ) 14. - 15. 06. 2007
Mag.ª Carola Koppermann, Gerhard Haller
Einleitungsspiel: Kondomsuche
Hier:
Gruppenfindung über verschiedenfarbige Kondome, die unter den Sessel geklebt
waren.
Sonst auch: Kondome im Raum verstecken und suchen lassen, im Anschluss über die Vorund Nachteile von Kondomen sprechen bzw. die Anwendung üben und auf die besondere
Rolle zur Prävention von HIV und SDI (Sexuell übertragbare Infektionen) hinweisen.
Methodenbeschreibung: Der „Grabbelsack“
Material: Kopfkissenbezug oder ähnlicher Stoffsack mit Öffnung an einer Seite;
div. Gegenstände
Zeit:
mindestens 50 Minuten (je größer die Gruppe, desto mehr Zeit
einplanen)
Anleitung:
Die Teilnehmenden greifen reihum in den Sack und nehmen einen Gegenstand heraus. Sie
beschreiben ihn und beantworten je nach Themenstellung Fragen. Dabei sollte jede/r
einzelne genügend Sprechzeit haben. Der Grabbelsack eignet sich einerseits, um
Informationen (z.B. über Verhütungsmittel) weiterzugeben, andererseits ist er eine gute
Methode, um rasch „ins Gespräch zu kommen“.
Folgende Fragen können z.B. gestellt werden:
(noch bevor der Gegenstand herausgenommen wird): was halte ich vermutlich in
meiner Hand? (das regt die Phantasie und den Tastsinn an).
(dann Gegenstand herausnehmen): Was assoziiere ich zu diesem Gegenstand?
Was hat dieser Gegenstand mit dem Thema zu tun, um das es gerade geht?
Was weiß ich über diesen Gegenstand? Welchen Bezug habe ich dazu?
Erst wenn dieseR TeilnehmerIn nichts mehr hinzufügen möchte, Fragen an gesamte
Gruppe stellen und ev. Kommentar des/derjenigen, die/der den Gegenstand
mitgebracht hat, einholen. Dies alles erfolgt freiwillig und möglichst ohne Zeitdruck!
Wichtig ist, dass der Grabbelsack erst nach Abschluss eines Gesprächs weitergegeben
wird und die nächste Person auch wieder ausreichend Zeit hat, zu „grabbeln“...
Didaktische Überlegungen
- Welche Gegenstände könnten noch hineingetan werden?
- Was sollte beim Einsatz der Methode beachtet werden?
- Nur Gegenstände hineintun, zu denen man als Leitung eine klare Position hat!
- Gegenstände evtl. einpacken, um überfordernde Momente oder gezieltes Ertasten zu
vermeiden!
- Immer auch einige „Joker“ in den Grabbelsack hineingeben, damit genügend Auswahl
zur Verfügung steht.
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Seele and Geist
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