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Die Zuchtgenehmigung „Was sind...?“ – Das Vogelskelett

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Feder – Kiel Ausgabe 4/2007
2. Jahrgang
Steckbrief: Haussperling
Seite 2
Die Zuchtgenehmigung
Amtliche Voraussetzungen für eine Sittich- und
Papageienzucht
Seiten 4-5
News aus der Vogelwelt
Giftige Pflanzen
Seite 3
Das Vogelskelett als Poster
Seite 9
Futterlexikon – Die Gurke
Seite 10-11
„Was sind...?“ – Das Vogelskelett
Seite 6-8
Aufruf: Machen Sie mit.
Haben Sie nicht auch Lust ein
paar kleine Geschichten aus
dem Vogelreich beizutragen
oder eigene Artikel zu veröffentlichen. Wir freuen uns
über jeden, der unser Projekt
unterstützen oder auch diese
Zeitung bei sich verlinken
möchte. Kontakt unter:
feder-kiel@gmx.de
-1
Bastelanleitungen,
Spiel, Spaß und Witze
- FederSeite
– Kiel
12-13Ausgabe 2 / 2007
Steckbrief
Haussperling
Der
Haussperling
(Passer
domesticus) ist uns vor allem
unter dem Namen „Spatz“
bekannt. Er wird der Familie der
Sperlinge (Passeridea) zugeordnet
und ist der wohl bekannteste und
am meist verbreitete Singvogel.
Der Spatz ist ein Kulturfolger und
sein Bestand wird weltweit auf
500
Millionen
Individuen
geschätzt. Jedoch ging besonders
ende des 20. Jahrhunderts sein
Bestand sehr zurück, sodass der
Spatz heute auf der Vorwarnliste
der bedrohten Tierarten steht.
Merkmale
Der Spatz ist ca. 16cm lang und
wiegt ca. 30 Gramm, seine
Flügelspannweite beträgt ca.
23cm. Besondere Merkmale eines
Haussperlings sind großer Kopf
und sein kräftiger, konischer
Schnabel.
Männchen und Weibchen lassen
sich sehr gut am Gefieder
erkennen. Die Männchen sind
deutlich
kontrastreicher
gezeichnet. Sie haben eine
dunkelbraune bis schwarze Kehle
und einen schwarzen Brustlatz.
Der Scheitel ist Grau und wird
von einem kastanienbraune Feld
begrenzt, das von den Augen bis
in den Nacken reicht. Die
Wangen sind hellgrau bis weiß
und der Rücken ist grau mit
schwarzen Längsstreifen. Die
Flügel sind gleich gefärbt. Brust
und Bauch sind Aschgrau.
Die Weibchen sind nicht so
auffällig gezeichnet. Ihr Kopf ist
gleichmäßig graubraun gefärbt
und sie haben einen helleren
Überaugenstrich. Der Rücken ist
schwarz und gelbbraun gefärbt.
Die Jungvögel ähneln dem
Weibchen und sind nur an ihren
gelben Schnabelwülsten von
ihnen genau zu unterscheiden.
-2-
Haussperling Weibchen
Herkunft und Verbreitung
Ursprünglich
kommt
der
Haussperling
aus
den
paläarktischen und orientalischen
Gebieten, also aus Europa,
Nordafrika und Asien. Jedoch
durch zahlreiche gewollte und
ungewollte Einbürgerungen ist
der Haussperling heutzutage auf
allen Kontinenten außer der
Antarktis vertreten.
Der Spatz bevorzugt als
Lebensraum
trockenwarme
Baumsavanen,
jedoch
als
Kulturfolger des Menschen hat
er
sich
an
zahlreiche
Lebensräume angepasst, so
treffen
wir
den
Spatz
heutzutage auch in Großstädten
und deren Parks an.
Lediglich
tropische
und
arktische Lebensräume meidet
er.
Nahrung
Der Haussperling ernährt sich
hauptsächlich von Sämereien
die in seinem Lebensraum vom
Menschen kultiviert werden
bzw. Sämereien die er auf
Wiesen und im Wald findet.
Bevorzugt werden Weizen,
Gerste, Hirse und Hafer, aber
auch
Wildsämereien
und
Kräuter schmecken ihm sehr gut.
Vor allem im Frühjahr und
Sommer sind auch Insekten ein
großer
Bestandteil
seiner
Nahrung, so werden auch gerne
Fliegen, Raupen, Spinnen etc.
gefressen.
Seine
Junge
füttert
der
Haussperling in den ersten Tagen
vor allem mit Raupen und
anderen zerkleinerten Insekten.
Mit zunehmenden Alter steigt
dann der vegetarische Anteil der
Nahrung. (kw)
Systematik:
Stamm:
Überklasse:
Reihe:
Klasse:
Unterklasse:
Ordnung:
Unterordnung:
Familie:
Gattung:
Art:
Wirbeltiere
Kiefermäuler
Landwirbeltiere
Vogel
Neukiefervögel
Sperlingsvögel
Singvögel
Sperling
Passer
Haussperling
Unterarten:
domesticus-Gruppe
Passer domesticus domesticus
Passer domesticus tingiatus
Passer domesticus balearoibericus
Passer domesticus biblicus
Passer domesticus mayaudi
Passer domesticus persicus
Passer domesticus niloticus
indicus-Gruppe
Passer domesticus rufidorsalis
Passer domesticus indicus
Passer domesticus hufufae
Passer domesticus hyrcanus
Passer domesticus bactrianus
Passer domesticus parkini
Impressum
Feder-Kiel ist ein kostenloses Informationsblatt des www.prachtfinken-portal.de
Kontakt:
feder-kiel@gmx.de
Herausgeber:
Matthias Wünschmann (mw)
Redaktionsteam: Katrin Teschner (kt), Kerstin Wünschmann (kw),
Matthias Wünschmann (mw)
Fotos:
wenn nicht weiter angegeben, Matthias Wünschmann
Layout:
Matthias Wünschmann
Auflage:
Nur online erhältlich
Erscheinungszeitraum: 4 mal jährlich
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
News aus der Vogelwelt
Wilde Halsbandsittiche zerknabbern Konzerthalle
Der Halsbandsittich (auch Kleiner
Alexandersittich genannt) ist die
am meist verbreitete Papageienart
der Welt, so lebt er in Afrika,
Asien, Europa und Nordamerika.
In Ludwigshafen (RheinlandPfalz) sorgt nun ein Schwarm für
Aufregung.
Die Halsbandsittiche knabbern
dort eine Konzerthalle an und
rupfen
das
Styropor
der
Dämmung heraus. Sie befriedigen
so ihren Spieltrieb, da der hohle
Klang der Wand sie an hohle
Bäume erinnert. Wie hoch der bis
jetzt entstandene Schaden ist,
wird derzeit noch geprüft.
Und da die Halsbandsittiche nicht
gejagt werden dürfen und auch
keine natürliche Feinde im
Rheingebiet haben, knabbern sie
munter weiter.
www.bild.t-online.de
Kraniche in der Rügen-BockRegion erwartet, die dann alle
gemeinsam
Richtung
Süden
ziehen.
www.birdnet-cms.de
Zugvögel wieder unterwegs
Es ist wieder soweit, die
Zugvögel machen sich Richtung
Süden auf.
Durch
die
diesjährigen
Wetterkapriolen
sind
die
Zugvögel etwas aus ihrem
Rhythmus geraten. Sind bei
einigen Störchen noch Junge im
Nest, sind andere Störche schon
mit ihrem Brutgeschäft fertig und
deren Junge nun auf den Weg in
den Süden, wo sie ihre
Winterquartiere haben.
Und auch die Kraniche ziehen
bereits, was an der frühen Ernte in
diesem Jahr liegt. Bis Mitte
Oktober werden 40.000 – 60.000
Giftige Pflanzen für Vögel:
M – Madagaskarglöckchen; Mägdebusch;
Märzblume, weisse; Mäusedolde; Magenwurz;
Maiblume; Maiglöckchen; Mairisspilz; Maischelle;
Marienblume; Marienglöckchen; Marihuana;
Marihuana; Melilotenklee; Michelsblume;
Milchkraut; Mistel; Mönchskappe; Mohn, weisser,
wilder; Mutterkornpilz
N - Nachtschatten, bittersüsser; Nachtschatten,
schwarzer; Nackende Jungfer; Nadelholz –Häubling;
Narcissus, falscher; Narzisse, gelbe; Natternkopf,
gemeiner; Niesekraut; Nieswurz, falsche
fenchelblättrige; Nieswurz, grüne, schwarze,
stinkende, weisse
O - Ochsenzunge, blaue; Oleander; Osterglocke
-3-
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Klimaflüchtlinge
Erstmals wurde wissenschaftlich
bewiesen, das immer mehr Vögel
die
im
Mittelmeerraum
beheimatet sind, sich im Süden
Deutschlands ansiedeln. Leider
wurde aber auch beobachtet, das
einige Vögelbestände aus dem
südlichen
Deutschland
zurückgehen oder sich ihr
Lebensraum weiter nach Norden
verlagert.
So
wurden
erstmals
Felsenschwalben in Deutschland
gesichtet. Aber die Bestände der
Uferschnepfe gingen um mehr als
80% zurück.
Gründe für diese Verschiebung
und
Verdrängung
der
Lebensräume liegen in der
globalen
Klimaerwärmung.
Vogelforscher erwarten in den
nächsten Jahren noch mehr
Klimaflüchtlinge in Deutschland
und sehen einheimische Vögel
immer mehr verschwinden bzw.
das diese sich immer weiter nach
Norden zurückziehen.
www.voegel-magazin.de
Schon gewusst...
... Haushühner können im Jahr ca. 250 bis 300 Eier legen
(Legerassen), wenn ihnen täglich das gelegte Ei
weggenommen wird.
Die Urform unseres Haushuhnes, das Bankivahuhn, legt
hingegen im Jahr nur ca. 20 Eier!
Quellenangabe:
- www.wikipedia.de
- www.standardwellensittichzucht-lenk.de
- http://bundesrecht.juris.de/psittakosev/
- www.gesetze-im-internet.de/viehseuchg/
- www.wellensittich.de
- http://flexicon.doccheck.com"
- www.tierdoku.de"
- www.faunistik.net
- www.heilkraeuter.de
- www.medienwerkstatt-online.de
- www.sauregurke.de
- www.seeland.net"
- Anatomie und Physiologie der Vögel; UTB für Wissenschaft; Verlag Eugen Ulmer
GmbH&Co
- Omas Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen, Weltbild Buchverlag
Die Zuchtgenehmigung
Amtliche Voraussetzung für eine Sittich- und Papageien-Zucht
Jede Sittich- und Papageienzucht
muss in Deutschland amtlich
erfasst und anerkannt sein!
Doch warum dieser Aufwand?
Durch die Erfassung aller Sittichund
Papageienzüchter
soll
vermieden werden, dass sich
Seuchen wie zum Beispiel
Psittakose / Ornithose verbreiten
können. Die Verordnung hierfür
trat erstmalig im Jahre 1934 in
kraft. Man wollte erkennen
können, wo der Ursprung einer
Seuche war, um diese wirksam
bekämpfen zu können.
Damit der Ursprung einer
aufgetretenen Seuche ermittelt
werden kann, müssen folgende
Kriterien erfüllt sein:
- die Erkrankung muss gemeldet
werden
- alle Züchter müssen amtlich
erfasst sein
- alle Sittiche und Papageien
müssen mit einem amtlichen
Fußring versehen sein, der zur
Identifizierung genutzt wird
- das
führen
eines
Nachweisbuches,
wo
der
Verbleib eines jeden Sittich und
Papageien dokumentiert wird
Wie bekomme ich eine Zuchtgenehmigung?
Die Voraussetzungen für die
Erlangung
einer
Zuchtgenehmigung sind regional
unterschiedlich,
da
die
Verordnung
zur
Zuchtgenehmigung
lediglich
Richtlinien enthält und diese von
jedem
Amtsveterinär
unterschiedlich ausgelegt werden
können.
Aber in der Regel wird ein
Sachkundenachweis für die Zucht
von Sittichen und Papageien
verlangt, außerdem werden die
Örtlichkeiten
auf
Eignung
begutachtet und man muss
volljährig
sein.
Die
Sachkundeprüfung wird meist
vom Veterinäramt abgenommen,
-4-
in einigen Regionen kann sie aber
auch beim Ordnungsamt abgelegt
werden.
Wurde die Sachkundeprüfung
erfolgreich bestanden und die
Örtlichkeiten für eine Zucht als
geeignet befunden, wird die
Zuchtgenehmigung erteilt. Diese
ist
ausschließlich
auf
die
begutachteten
Örtlichkeiten
beschränkt. Nach einem Umzug
erlischt die Zuchtgenehmigung
und eine Neue muss beantragt
werden. Hier werden dann aber
nur noch die Örtlichkeiten
geprüft, der Sachkundenachweis
verliert seine Gültigkeit nicht.
Einmal im Jahr werden die
Örtlichkeiten der Zucht, der
Zuchtbestand
und
das
Nachweisbuch
von
einem
Veterinär geprüft. Die Kosten
dafür trägt der Züchter und das
Ergebnis des Besuches wird
dokumentiert.
Schon gewusst...
... jährlich werden ca. 300-350
Psittakosefälle registriert. Durch die
guten Behandlungsmöglichkeiten,
sind aber kaum noch Todesfälle zu
verzeichnen.
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Gelbbrustara-Pärchen
Das Nachweisbuch
Im Nachweisbuch muss der
komplette Bestand einer Zucht
aufgeführt sein. Jeder Vogel wird
mit der Ringnummer, sowie sein
Eingang (Herkunft: Aus eigener
Zucht oder von wem gekauft) und
Ausgang (An wem verkauft oder
wann verstorben) erfasst.
Ebenso müssen meldepflichtige
Krankheiten im Nachweisbuch
erfasst werden. Alle betroffenen
Vögel müssen dort aufgeführt
werden
und
mit
welchen
Medikamenten sie behandelt
wurden.
Das Nachweisbuch muss nach
Zuchtaufgabe noch mindestens 2
Jahre aufbewahrt werden.
Die Fußringe
Die Abgabe von unberingten
Sittichen und Papageien ist
verboten. Alle Sittiche und
Papageien
müssen
einen
amtlichen Fußring tragen.
Ein Züchter bekommt die
Fußringe für Sittiche und
Papageien nur, wenn er eine
Zuchtgenehmigung
vorweisen
kann.
Fußringe für Sittiche und
Papageien dürfen nur von amtlich
autorisierten und anerkannten
Verbänden bezogen werden.
Geschlossenen Fußringe sind z.B.
bei der AZ (Vereinigung für
Artenschutz, Vogelhaltung und
Vogelzucht e.V.) oder dem DSV
(Deutsche
StandardWellensittichZüchterVereinigung e. V.) zu beziehen.
Die Beschriftung von z.B. AZRingen ist wie folgt:
AZ - XX - YYY – 12345
XX steht für das Schlupfjahr und
YYY ist eine fortlaufende
dreistellige Nummer die bei 001
beginnt und anzeigt, der wievielte
Vogel im Jahr es war. Die 5stellige
Nummer
ist
die
Mitgliedsnummer bei der AZ. Ist
man selbst Mitglied bei der AZ,
kann man mit dieser Nummer alle
wichtigen Daten über den Züchter
erfahren.
Wer auf einer Ausstellung seine
Vögel
präsentieren
möchte,
benötig
diese
geschlossenen
Ringe, da nur Vögel mit
geschlossenen
Ringen
zu
Ausstellungen zugelassen werden.
Mit dem geschlossenen Ring wird
die
Eigenzucht
kenntlich
gemacht, da der Ring nur in
einem
bestimmten
Alter
aufgezogen werden kann.
Wer keinem Verein beitreten und
auch nicht ausstellen möchte,
kann
auch
offene
Ringe
verwenden. Offenen Ringe sind
z.B.
vom
"Zentralverbandes
Zoologischer
Fachgeschäfte
-5-
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Deutschlands e. V."
zu beziehen. Diese
Ringe können einem
Sittich oder Papagei in
jedem Alter mit Hilfe
einer
Ringzange
aufgezogen werden.
Auch
mit
diesen
Ringen können die
Vögel
identifiziert
werden. Auf ihnen ist
das Bundesland und
eine
mehrstellige
Nummer eingeprägt.
Mit dieser Buchstaben- und
Ziffernfolge kann aber nur das
Veterinäramt
den
Züchter
ermitteln, für Privatpersonen
bleibt der Züchter anonym.
Farbkennungsringe sind keine
offiziellen Ringe und daher nur
zur Markierung von bestimmten
Vögeln
zu
benutzen
(Geschlechtermarkierung).
Ein
Sittich oder Papagei nur mit
einem Farbkennungsring beringt,
ist nicht amtlich erfasst und muss
daher gemeldet werden, da er
evtl. aus einer nicht genehmigten
Zucht stammt.
Psittakose / Ornithose
Die
Ornithose
(Psittakose,
Papageienkrankheit) ist eine in
Deutschland
meldepflichtige
Tierseuche, die vor allem von
Vögeln übertragen wird. Der
Erreger
ist
das
weltweit
verbreitete
Bakterium
Chlamydophila psittaci.
Übertragen wird das Bakterium
durch Tröpfcheninfektion, also
einatmen von Kot-Staub. Aber die
Ansteckung kann auch über
Kontaktinfektion
oder
Schmierinfektion erfolgen, wie
z.B. durch das Berühren des Kots
und des infizierten Vogels.
Infizierte Vögel zeigen in der
Regel nur wenig Symptome oder
sind asymptomatisch, also zeigen
keine
oder
nicht
krankheitstypische
Symptome.
Wird bei einem Vogel Psittakose
diagnostiziert,
muss er in
Quarantäne gesetzt und mit
Antibiotikern behandelt werden.
Außerdem ist der behandelnde
Tierarzt
verpflichtet,
dem
zuständigen Veterinäramt die
Krankheit zu melden. Das
Veterinäramt kann in schweren
Fällen
das
Töten
des
vollständigen
Bestandes
anordnen. Dies wird aber nur sehr
selten veranlasst, da die Krankheit
sehr gut mit Antibiotikern
behandelt werden kann.
Die Symptome beim Menschen
treten ca. 6-20 Tage nach der
Ansteckung auf. Der Patient hat
grippeähnliche Symptome wie
Kopf- und Gliederschmerzen,
hohes Fieber, Husten usw.
Sollten sie einen Psittakose
infizierten Vogel pflegen und sie
werden Krank, müssen sie beim
Arzt die Psittakose des Vogels
angeben, sodass der Arzt sie auf
eine Psittakoseansteckung testen
und gegebenenfalls behandeln
kann.
Behandelt wird die Krankheit mit
einem starken Antibiotikum, das
ca. 2-3 Wochen eingenommen
werden muss. Wird die Krankheit
nicht
erkannt
oder
nicht
behandelt, kann sie tödlich
verlaufen.
Der komplette Krankheitsverlauf,
von Ansteckung bis vollständiger
Genesung, beträgt ca. 8 Wochen.
Der Mensch ist nach einer
Psittakoseerkrankung für mehrere
Jahre immunisiert. (kw)
„Was sind ...?“ – Das Vogelskelett
In den letzten Ausgaben wurden
der Flügel und das Vogelbein
betrachtet. Da diese aber nicht
allein das Skelett eines Vogels
ausmachen soll hier nun auch der
Rest behandelt werden.
Der gesamte Bewegungsapparat
besteht neben den Skelettknochen
und seinen Gelenken auch aus
den
dazugehörigen
Skelettmuskeln, welche die Bewegungen
überhaupt erst möglich machen.
Die Knochen und ihre Gelenke
bilden
den
passiven
Bewegungsapparat, die Muskeln
den aktiven. Da die Funktion der
2 wichtigsten Muskelgruppen, der
Brust- bzw. Flugmuskulatur und
der
Beinmuskulatur,
bereits
erläutert wurden bleiben die
restlichen Muskeln außer acht.
Das Skelett bildet beim Vogel,
wie auch bei den Säugetieren, das
Stützgerüst für den Körper. Größe
und Form des Vogels werden
durch das Skelett geprägt. An den
einzelnen
Knochen
setzen
Muskeln und Sehnen an oder
dienen ihnen als Hebel.
Im Laufe der Evolution wurde das
Knorpelgewebe auf ein Minimum
herabgesetzt und viele Sehnen
verknöchern nach einem Jahr.
Vor allem am Laufbein ist dies zu
beobachten.
Medullärer Knochen
Um für die Bildung der
Eierschale
schnell
Calciumreserven zur Verfügung stehen zu
haben, können weibliche Vögel
zusätzlich Knochenmasse bilden.
Dabei entsteht in den langen
Röhrenknochen
des
Oberschenkelbeins
(Femur),
des
Oberarmbeins (Humerus) und des
Tibiotarsus (Schienbein und
Mittelfußknochen) ein geflechtartiger Knochen der überwiegend
Calciumphosphat enthält.
Ausgelöst und gesteuert wird der
Prozess durch Östrogen- und
Androgenausschüttung. Parallel
wird mehr Calcium und Phosphat
aus dem Darm aufgenommen.
-6-
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Nur so steht genügend zur
Verfügung für eine weitere
Knochenbildung. Daher ist es in
der Zucht auch wichtig, schon vor
der
Brut
vermehrt
diese
Mineralien zu füttern.
Bei der Bildung der Eierschale
bedient sich der Körper aus
diesem Reservoir und füllt es
anschließend wieder auf.
Bei dem gesamten Vorgang kann
es zu einer Skelettmassenzunahme von bis zu 20%
kommen.
Pneumatisierte Knochen
Ein Teil der Knochen ist im
inneren pneumatisiert. Das heißt,
es haben sich kleine Höhlungen
gebildet. Da Vögel um Fliegen zu
können sehr leicht sein müssen,
wird durch die Pneumatisierung
Gewicht gespart. Zu dem sind die
Knochen durch einen hohen
Mineralstoffanteil von ca. 84%
leichter als beim Säuger, dafür
aber auch brüchiger.
Beim Jungvogel enthalten die
Knochen
anfangs
noch
Knochenmark für die Blutbildung. Zum Ende der Wachstumsphase findet dann die
Pneumatisierung überwiegend in
den Schädelknochen, den Wirbelknochen, dem Brustbein, dem
Becken,
den
Rippen,
den
Schultergürtelknochen,
dem
Oberarmbein und vereinzelt im
Oberschenkelbein statt. Je nach
Vogelart gibt es artspezifische
Abweichungen.
Pneumatisierter Knochen
Während die Pneumatisierung bei
den Knochen des Kopfes von der
Nasenrachenhöhle ausgeht und
die
Aushöhlungen
mit
Schleimhäuten ausgekleidet sind,
dringen in die anderen Knochen
Ausbuchtungen der Luftsäcke ein.
Knochenarten
Es gibt lange, kurze und platte
bzw. breite Knochen.
Die langen Knochen (Ossa
longa) sind Röhrenknochen,
welche in den Gliedmaßen
vorkommen. Sie bestehen aus
einem Mittelstück mit einem
dicken Knochenmantel und einer
Markhöhle im Kern. Die Enden
haben
einen
dünneren
Knochenmantel und beinhalten
im inneren eine schwammartige
Knochensubstanz
(Substantia
spongiosa) mit Markräumen mit
blutbildendem Knochenmark.
Die Wirbelknochen sind kurze
Knochen (Ossa brevia) und
bestehen ebenfalls aus einer
dünnen
Knochenschicht
mit
Substantia spongiosa im inneren.
Breite bzw. Platte Knochen
(Ossa
plana)
sind
das
Schulterblatt, die Rippen, das
Brustbein, der Becken- und die
Schädelknochen. Sie bestehen aus
zwei Knochentafeln. Dazwischen
befindet sich die Substantia
spongiosa.
Knochenverbindungen
Die Knochen haben bewegliche
(Articulationes synoviales) oder
weniger
bis
unbewegliche
Verbindungen
(Articulationes
fibrosae
und
Articulationes
cartilagineae).
Zusammengehalten werden sie
von Gelenkbändern (Ligamenta
articularia), die auch das
Bewegungsmaß bestimmen.
Nach ihrem Aufbau untergliedert
unterscheidet
man
zwei
Gelenkarten.
Besteht
eine
einfache Verbindung zwischen
zwei Knochen spricht man vom
Articulatio
simplex.
Beim
Articulatio composita setzt sich
das
Gelenk aus mehreren
Knochen mit mehr als zwei
Gelenkteilen zusammen.
Sieht man sich die Form der
Gelenkflächen an kann man
zwischen kongruenten Gelenken
und inkongruenten Gelenken
differenzieren.
Bei
ersterem
passen
Gelenkpfanne
(eine
Gelenkvertiefung) und Gelenkkopf/-walze (eine Erhöhung)
zusammen, bei letzterem ist dies
nicht der Fall und wird durch
Knorpelscheiben ausgeglichen.
Eine
weitere
Unterteilungsmöglichkeit stellt die Art des
Bewegungsgrades dar. Einachsige
Gelenke gestatten nur einen
Wechsel zwischen Beugen und
Strecken.
Dagegen
lassen
zweiachsige Gelenke in meist
geringem Maße auch seitliche
Bewegungen zu und vielachsige
Gelenke sind sogar uneingeschränkt bewegbar.
Die Wirbelsäule und die Rippen
Die
Wirbelsäule
(Columna
vertebralis) setzt sich aus Hals-,
Brust-, Lenden- und Kreuz-,
sowie
den
Schwanzwirbeln
zusammen.
Die
Halswirbel
(Vertebrae
cervicales) variieren in ihrer Zahl
je nach Halslänge und Art der
Nahrungsaufnahme zwischen 8
und 25. Säugetiere besitzen zum
Vergleich nur 7 (von 2 Ausnahmen abgesehen). Wie auch bei
den Säugern sind der erste (Atlas)
und zweite Halswirbel (Axis)
anders geformt. Der Atlaswirbel
ist klein und ringförmig. Auf ihm
ruht der Schädel. Durch dieses
erstes Kopfgelenk zwischen Atlas
und Schädel erhält der Vogelkopf
seine große Bewegungsfreiheit.
Der Axis ist dagegen eher
länglich geformt. In Verbindung
mit der Vielzahl der anderen
Halswirbeln können Vögel ihren
Kopf
in
alle
möglichen
Richtungen
bewegen
und
verdrehen.
An die Halswirbel schließen die
Brustwirbel
(Vertebrae
thoracicae) an. Zwischen 3 und
10 dieser Wirbel sind je nach
Vogelart vorhanden. Einige der
Brustwirbel sind miteinander zu
einem Knochenstab verwachsen,
dem Notarium, wodurch der
Rumpf starr wird und mehr
Stabilität beim Fliegen erhält.
An die Brustwirbel schließen die
Rippen (Costae) paarig an. Ihre
Anzahl entspricht derer der
Brustwirbel. Der Rippenknorpel
fehlt. Sie sind gebogen und
stabförmig.
Unterschieden
werden
inkomplette
und
komplette Rippen. Während die
inkompletten (asternalen) Rippen
Wirbelsäule und Rippen
-7-
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
frei in der Körperwand enden,
sind die kompletten (sternalen)
Rippen mit den Brustwirbeln und
dem
Brustbein
(Sternum)
gelenkig verbunden.
Die letzten Brustwirbel sind mit
den Lenden- und Kreuzwirbel,
sowie den ersten Schwanzwirbeln
zum Synsacrum verschmolzen,
welches
mit
dem
Becken
verwachsen ist. Artspezifisch sind
circa 9 bis 22 Wirbel daran
beteiligt.
Die restlichen Schwanzwirbel,
insgesamt gibt es 7 bis 8, sind frei
beweglich. Lediglich die letzten
sind wiederum miteinander zum
Pygostyl verwachsen. Dort sind
die Steuerfedern befestigt. Gerade
bei Vögeln wie dem männlichem
Pfau oder bei Fasanen ist es
besonders groß ausgebildet.
Der Schädel
Der Schädel unterteilt sich in den
Hirn- (Neurocranium) und den
Gesichtsschädel
(Splanchnocranium). Dazwischen
befindet sich die Augenhöhle
(Orbita).
Der Hirnschädel fügt sich aus
drei unpaarigen und vier paarigen
Knochen
zusammen.
Die
unpaarigen Knochen sind zum
einen das Hinterhauptbein (Os
occipitale), das Keilbein (Os
sphenoidale) und das Siebbein
(Os ethmoidale). Die Stirnbeine
(Ossa frontalia), die Schläfenbeine (Ossa temporalia), die
Scheitelbeine (Ossa parietalia)
und die Tränenbeine (Ossa
praefrontalia) sind jeweils paarig.
Das Hinterhauptbein bildet die
Nackenfläche des Schädels wo
das erste Kopfgelenk sitzt. Es
besteht aus drei miteinander
verschmolzenen Teilen. Das
Keilbein besteht ebenfalls aus drei
Teilen
und
bildet
die
Schädelbasis. Die Schläfenbeine
befinden sich seitlich des
Schädels und enden oberhalb des
äußeren Gehörganges. In der
Ohrkapsel sind die Schnecke des
Hörapparates und der Vorhof und
die Bogengänge des Gleichgewichtsapparates untergebracht.
Sie ragt tief ins innere des
Schädels hinein, so dass seitlich
des Schädels eine Vertiefung
entsteht in der das Mittelohr liegt.
Die Scheitelbeine bilden den
Hinterkopf. Daran schließen die
Stirnbeine an, welche den größten
Teil
der
Schädeldecke
ausmachen. Das Siebbein setzt
sich aus zwei Teilen zusammen
und ist mit den Stirnbeinen
verbunden.
Es
trennt
die
Augenhöhlen voneinander ab und
ist bei Vögeln mit besonders
großen Augen extrem dünn und
mit Öffnungen versehen. Diese
Öffnungen sind mit Bindegewebe
verschlossen.
In
Richtung
Hinterkopf befinden sich die
Öffnungen für den Sehnerv. Die
Tränenbeine grenzen an das
Siebbein an und bilden zum Teil
den
vorderen
Rand
der
Augenhöhle.
Der Gesichtsschädel setzt sich
aus sieben paarigen und drei
unpaarigen Knochen zusammen.
Zu den paarigen Knochen
gehören das Nasenbein (Os
nasale), der Oberkiefer (Os
maxillare), das Gaumenbein (Os
palatinum), der Jochbein (Os
zygomaticum), das Flügelbein
(Os pterygoideum), das Quadratbein (Os quadratum) und das
Zungenbein (Os hyoideum).
Die unpaarigen Knochen sind das
Zwischenkieferbein
(Os
praemaxillare), das Flugscharbein (Vomer) und der Unterkiefer (Mandibula).
Das Nasenbein formt den
Oberschnabel und die Nasenhöhle
mit und ist mit dem Stirnbein
verbunden,
während
das
Zwischenkieferbein die Basis für
-8-
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
den Oberschnabel und die
Nasenöffnungen
bildet.
Der
Oberkiefer ist mit den Nachbarknochen verschmolzen und dem
Gaumenbein verbunden, welches
aus zwei Knochenplatten besteht
und das Gaumendach bildet. Das
Jochbein ist ein aus drei einzelnen
Knochen bestehender dünner
Stab. Es bildet den Jochbogen
und liegt seitlich am Rand der
Augenhöhlen. Das Flügelbein ist
mit dem Gaumenbein, dem
Keilbein des Hirnschädels und
dem Quadratbein verbunden. Der
Unterkiefer ist V-förmig angelegt
und bildet die Basis des
Unterschnabels. Er besteht aus
sechs miteinander verschmolzenen Knochen. Das Zungenbein
setzt sich aus mehreren teilen
zusammen und verleit der Zunge
eine hohe Beweglichkeit.
Bereits
im
jungen
Alter
verwachsen die Schädelknochen
derart miteinander das keine
Knochengrenzen bei adulten
Tieren mehr sichtbar sind.
Diverse Gelenke sorgen für die
Beweglichkeit des Ober- und
Unterschnabels, wobei gleichzeitige oder eine separate
Bewegungen beider möglich sind.
(kt)
-9-
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Das Futterlexikon
„Die Gurke“
Neben dem Apfel wird die Gurke
ebenfalls häufig an Vögel in
Heimhaltung verfüttert. Längst
aufgeschnitten ist sie für viele
unserer Flieger ein wahrer
Leckerbissen. Sie wird auch als
Salatgurke oder Schlangengurke
bezeichnet
Herkunft
Die Wildform der Gurke kommt
in Mitteleuropa so gut wie gar
nicht vor und ist kaum genießbar,
da sie viele Bitterstoffe enthielt.
Ursprünglich stammt sie entweder
aus Nordindien oder aber aus
Afrika. Genaueres weiß man
nicht. Bekannt ist jedoch das sie
bereits auf dem Speiseplan der
alten Griechen und Römer stand
und das ägyptische Arbeiter sie
aßen.
Später,
im
frühen
Mittelalter, fand die Gurke dann
auch ihren Weg nach Nordeuropa
zu den Slawen und wurde im 19.
Jh. In England das erste mal
Aufgrund ihrer Wärmeliebe im
Gewächshaus
angebaut.
Inzwischen wird sie weltweit
angebaut.
Es gibt viele verschiedene Sorten:
Schwammgurke,
Minigurke,
Wilde Gurke Korila, Luffa,
Systematik
Klasse:
Unterklasse:
Ordnung:
Familie:
Gattung:
Art:
- 10 -
DreifurchenpollenZweikeimblättrige
Rosenähnliche
Kürbisartige
Kürbisgewächse
Gurken
Gurke
Schmorgurke,
Kurigurke,
Chayote, Kiwano, Tinda sind nur
einige Beispiele. Je nach dem
wofür sie verwendet werden
unterscheidet man Salatgurken,
Einlege-, Schäl- oder Senfgurken.
Mineralstoffe. Im Sommer ist sie
daher ein idealer Durstlöscher,
besser als jeder Elektrolytdrink.
In der Tabelle sind die
wichtigsten
Inhaltsstoffe
aufgeführt.
Beschreibung
Die Gurke ist ein Kürbisgewächs
und eine Kletterpflanze, die es
Aufgrund
ihrer
tropischen
Herkunft warm liebt. Sie rankt
über den Boden oder klettert mit
ihren Blattranken zum Beispiel an
Rankhilfen empor. Eine Pflanze
wird zwischen 2 und 3 m lang,
ihre Stängel sind rau und die
Blätter herzförmig und behaart.
Die Früchte, die Gurken, sind in
der Regel länglich, schlank und
verjüngen sich zu den Enden hin.
Es gibt aber auch runde, ovale
und birnenförmige Arten. Pro
Blattachsel gedeihen bis zu 6
Früchte, die circa 30 bis 40 cm
lang werden. Von der Farbe her
gibt es weise, hellgrüne bis hin zu
blaugrüne, gelbe und kräftig
orangefarbene
Sorten.
Am
bekanntesten ist die Grüne
Salatgurke, die bereits während
ihrer Wachstumsphase geerntet
wird. Ist sie reif nimmt sie eine
gelbe Farbe an.
Die Gurke an sich ist eine
Beerenfrucht, da sie ihre Samen
erst
nach
Zerfall
des
Fruchtfleisches
preis
gibt.
Geerntet wird sie in Deutschland
zwischen Mai und Oktober,
weltweit
ist
sie
jedoch
ganzjährlich zu haben. Oft
werden die Gurken in den
Gewächshäusern
mit
Brom
begast,
weshalb
man
sie
unbedingt gut abwaschen sollte
oder
aber
auf
Biogemüse
zurückgreifen.
Heilwirkung
Wegen ihrer Inhaltsstoffe und
dem geringen Kaloriengehalt
nimmt die Gurke einen hohen
Stellenwert in der Ernährung ein.
Für Diäten und Kuren sind sie
daher ideal.
Zudem
wirken
sie
wasserausleitend, stuhlregulierend
und entschlackend und sind somit
für Darm, Niere und Blase, sowie
Lunge förderlich. Auch eine
positive Wirkung auf die Haut
wird ihr bescheinigt. Aufgrund
der Tatsache das die Gurke
insulinähnliche Stoffe enthält ist
sie auch für Diabetiker hilfreich
da sie den Blutzuckerspiegel
senkt.
Die
Wirkung
auf
unsere
Heimtiere dürfte ebenfalls positiv
sein. Vor allem in der Mauser
wird gern auf die Gurke
zurückgegriffen. Sie leistet also
einen
guten
Beitrag
zur
Gesunderhaltung
unserer
befiederten Freunde. (kt)
Inhaltsstoffe
Mit bis zu 96% Wassergehalt ist
die
Gurke
ein
echter
Schlankmacher. Dennoch enthält
sie
viele
Vitamine
und
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Schon gewusst...
... Die Deutschen essen laut
Statistischem Bundesamt die
meisten Gurken innerhalb der EU.
2005 waren es 3,3 kg pro Person,
gefolgt von den Niederländern mit
2,5 kg und den Spaniern mit 2,3
kg.
Rätselauflösungen aus Ausgabe 03/2007:
Sudoku 1:
Sudoku 2:
Lösungswort:
SPATZ
- 11 -
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Schon gewusst...
... das Mäuse-Urin im UV-Bereich leuchtet und so
ein mäusejagender Greifvogel von oben die
Landschaft auf ihren Mäusereichtum beurteilen
kann.
... das bei einigen Vogelarten erst unter UV-Licht
das Geschlecht erkannt werden kann.
... das der Reifegrad von Früchten unter UV-Licht
besser beurteilt werden kann. Auch einige
Schimmelpilze lassen sich so früher erkennen.
Bastelanleitung
Viereckschaukel – Version 1:
Material:
- 4 Äste, etwa gleich lang, gerade und gleich stark
(z.B. 30 cm lang und 1 bis 1,5 cm Durchmesser)
- Sisalseil
- Kugeln mit Bohrung + Lebensmittelfarbe
Vorbereitung:
- als erstes werden die Kugeln mit der
Lebensmittelfarbe bunt eingefärbt, dazu das
Farbpulver in einer Schüssel in etwas Wasser
auflösen und die Kugeln darin für mehrere Stunden
einlegen (mitunter kann es auch mehrere Tage
dauern bis die Kugeln die Farbe richtig intensiv
aufgenommen haben)
- das Sisalseil in 2 gleich lange Stücke schneiden (ca.
1,5m)
- ggf. die Äste auf die richtige Länge zuschneiden, je
nach Vogelart werden andere Längen und
Durchmesser benötigt
- ggf. die Löcher der Kugeln auf den Querschnitt des
Sisalseils aufbohren
Bauen:
- als erstes werden die 4 Äste im Viereck so hingelegt
das sich die Enden überlappen
- dann fädelt man die Kugeln auf die Sisalseile auf
- anschließend wird das eine Ende des ersten
Sisalseiles um die ersten 2 sich überlappenden
Astenden gewickelt und verknotet, das selbe wird
mit
dem
anderen
Seilende
auf
der
gegenüberliegenden Seite gemacht
- danach wird das zweite Seil um die Astenden der
anderen 2 Ecken gewickelt und verknotet, dabei ist
darauf zu achten das beide Seile die gleiche Länge
nach oben haben damit die Schaukel gleichmäßig
hängt
- zum Schluss werden beide Sisalseile an dem Punkt
wo sie sich im hängen kreuzen mit einem weiteren
kleinen Stück Sisal verknotet und dabei gleich eine
Schlaufe zum aufhängen mitgestaltet
Alternativen:
- wenn die Äste stark genug sind kann man sie auch
durchbohren und dort das Sisalseil durchfädeln, ein
Knoten verhindert das es zurückrutscht
- man kann am Seilende auch eine Kugel auffädeln
und diese dann mitverknoten
Viereckschaukel – Version 2:
Material:
- 4 Äste, etwa gleich lang, gerade und gleich stark
(z.B. 30 cm lang und 1 bis 1,5 cm Durchmesser)
- Kette, Ösen mit Schraubgewinde, kleine Schrauben
- Kugeln mit Bohrung + Lebensmittelfarbe
- 12 -
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
Vorbereitung:
- als erstes werden die Kugeln mit der
Lebensmittelfarbe bunt eingefärbt, dazu das
Farbpulver in einer Schüssel in etwas Wasser
auflösen und die Kugeln darin für mehrere Stunden
einlegen (mitunter kann es auch mehrere Tage
dauern bis die Kugeln die Farbe richtig intensiv
aufgenommen haben)
- die Kette in 4 gleich lange Teile teilen
- ggf. die Äste auf die richtige Länge zuschneiden, je
nach Vogelart werden andere Längen und
Durchmesser benötigt
- ggf. die Löcher der Kugeln auf den Querschnitt der
Kette aufbohren
Bauen:
- als erstes werden die Äste im Viereck so hingelegt
das sich die Enden überlappen
- dann werden sie mit kleinen Schrauben verschraubt
- anschließend wird das ganze umgedreht und von der
anderen Seite die Ösen eingedreht, an welcher man
die Kette befestigt
- dazu biegt man entweder ein Kettenglied auf und
fädelt dieses in die Öse ein, danach wieder zubiegen,
oder man benützt einen kleinen Schlüsselring um
Öse und Kette zu verbinden
- als nächstes fädelt man die Kugeln auf und verbindet
alle Kettenenden mit einem Schlüsselring, welcher
gleichzeitig als Anhängeöse dient
Alternativen:
- statt nur Ketten zu verwenden kann man Teile dieser
mit Aststücke ergänzen in die man ebenfalls Ösen
einschraubt
- man kann auch ohne Ketten arbeiten und nur
Aststücke mit Ösen für die Aufhängung verwenden
- wenn die Äste stark genug sind kann man auch statt
sie von unten zu verschrauben durchbohren und dort
die Kette durchfädeln, eine Kugel ohne Bohrloch
oder nur halbgebohrt kann mit einer Öse versehen
dann die Kette festhalten (kt)
Rätsel und Witze
Sudoku 1:
1 3
2 5
7
6
1
9 2 1 4
5
3
7
4
8
3
6
7
4
8
6
1 3 2 9
3
9
9
7 6
8 3
1 2
1
3
7
9
1
4 7
1
6
2 8
6
4
3
9
9
5
6
9
4 3
1
6
1 4
3
8
1
2 8
1
7 3
2
4
7
5
3
8
3 7
8 7
2
5 9
2
6 3
1
8 5
2 4 5
9
2
6
4 1 3 9
5
7
8
7
2
8
8
3
6
5
8 3
3
4 3
1 2
7 9
1
4
6 9
9
3 1
4 8
6
Sudoku 2:
5 2
8 7
6 2
4
5 1
3 2
1 5
Ein Papagei fliegt erste Klasse. Nach
einiger Zeit hört man ihn zur
Stewardess krächzen: "Hey, alte
Schlampe, bring mir ´nen Wisky".
Diese wird stinkig, muß aber - da er
erste Klasse fliegt - ihm den Wisky
bringen. Einige Zeit später bekommt
der Papagei Hunger. "Hey, alte
Schlampe, bring mir was zu essen!".
Mit zornesrotem Kopf geht die
Stewardess hin, gibt ihm was zu
essen.
Hinter dem Papagei sitzt ein
Gechäftsmann,
der
das
Spiel
aufmerksam verfolgte. Er denkt sich:
"Was der Papagei kann, kann ich
schon lange" - und ruft ebenfalls:
"Hey, alte Schlampe, bring mir auch
etwas zu essen!"
Da reicht es der Stewardess. Wütend
geht sie zum Kapitän, erzählt ihm,
was sich in der 1. Klasse abspielt.
Der Kapitän steht auf. Schnurstracks
läuft er zum Papagei, packt ihn mit
der einen Hand und mit der anderen
zieht er den Geschäftsmann aus dem
Sitz. Beide zieht er vor die
Flugzeugtür, öffnet sie, um diese
Passagiere aus dem Flugzeug zu
schmeißen. Kurz vor dem Stoß dreht
der Papagei den Kopf zum
Geschäftsmann und krächzt: "Dafür,
dass du nicht fliegen kannst, hast du
aber eine ganz schön große Klappe".
***
Warum haben Enten so breite Füße?
Um Waldbrände austreten zu können.
***
Kommt ein Hahn mit einem
Straußen-Ei auf seine Hühnerfarm:
"Mädels, ich will ja nicht meckern,
aber kuckt mal, was die Konkurrenz
macht.
***
Im Zoogeschäft: "Haben Sie zufällig
einen sprechenden
Papagei?" "Nein, aber ich hätte da
einen Specht." "Ach, kann der denn
sprechen?" "Nein - aber morsen."
- 13 -
Feder – Kiel Ausgabe 4 / 2007
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Seele and Geist
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