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Arbeitsblatt Was ist ein Mobilitätsprotokoll? - Lehrer.at

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Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Was ist ein Mobilitätsprotokoll?
In einem Mobilitätsprotokoll werden alle Wege, die man zurücklegt, möglichst genau
aufgeschrieben. Mobilitätsprotokolle können für verschiedene Tage (bestimmte Wochentage oder Sonntag/Feiertag) erstellt werden.
Bittet eure Eltern, Freunde oder Verwandte an einem bestimmten Tag ein Mobilitätsprotokoll auszufüllen.
Und so könnte ein Mobilitätsprotokoll aussehen:
Zweck des Weges (bitte ankreuzen)
¢ Schulweg
¢ Weg zum/vom Arbeitsplatz
¢ private Erledigung (Einkaufen, Arztbesuch, Behördenweg, ...)
¢ Freizeittätigkeit (Kino, Theater, Freunde treffen, sportliche Betätigung, ...)
¢ Sonstiges: ..........................................................
Uhrzeit
Weg-Beginn: ................................................. Weg-Ende: ................................................
Geschätzte Entfernung in Kilometern: ................................................
Art der Fortbewegung (bitte ankreuzen)
¢ zu Fuß
¢ mit dem Fahrrad
¢ mit der U-Bahn
¢ mit der S-Bahn
¢ mit der Straßenbahn
¢ mit der Eisenbahn
¢ mit dem Autobus
¢ mit dem Auto
¢ mit dem Moped
¢ sonstiges Verkehrsmittel: ........................................
¢ Ich war allein unterwegs.
¢ Ich war in Begleitung von ................. Personen.
Angenehme Erlebnisse während des Weges: ................................................................
.........................................................................................................................................................
Unangenehme Erlebnisse während des Weges: ............................................................
.........................................................................................................................................................
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A1
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Bastelt ein Zeitband!
Vor euch liegt eine große Menge Packpapier - es dient dazu, die vielen, vielen Jahre
der Geschichte der Mobilität darzustellen. Wann baute der Mensch die ersten Fahrzeuge, wann wurde das Rad erfunden, wann wurde das erste Auto konstruiert, ...
10000 Jahre im Klassenzimmer!
n
Den Anfang des Zeitstreifens soll die Zeit bilden, in der die Steinzeit-Menschen
bereits Wasserfahrzeuge bauten, das war vor ca. 10000 Jahren (um 8000 v. Chr.).
n
Das Ende des Zeitstreifens bildet das Jahr 2000.
Befestigt nun einen Streifen Packpapier an den Wänden eures Klassenzimmers.
Zuerst müsst ihr euch auf eine „Maßeinheit“ einigen. Wie groß ist der Umfang eures
Klassenzimmers? Wie viel Meter oder Zentimeter soll ein Jahr umfassen? Nehmt ihr
einen cm für ein Jahrtausend? Oder besser 1 mm für 100 Jahre?
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Wenn ihr euch geeinigt habt, tragt die Jahrtausende auf dem Zeitstreifen ein und beschriftet sie. Eine genauere Unterteilung solltet ihr erst später machen.
Nehmt nun die Bilder mit den verschiedenen Fahrzeugen und befestigt sie auf dem
„Zeitband“ an der Stelle, an der sie eurer Meinung nach hingehören. Blindes Schätzen
ist nicht gefragt - ihr solltet erklären können, warum das Kärtchen an die gewählte
Stelle kommt!
Anschließend könnt ihr gemeinsam anhand einer Liste eures Lehrers/eurer Lehrerin
die richtigen Jahreszahlen auf die Bilder schreiben und überprüfen, ob die Bilder an der
richtigen Stelle im Lauf der Jahrtausende eingeordnet sind.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A2
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Wir sind mobil!
Ob in der Freizeit oder im Beruf, wer heutzutage nicht mobil ist, ist „out“ und kann mit
der modernen Gesellschaft nicht mehr mithalten. Unser Mobilitätsbedarf ist enorm und
keiner möchte sich in seiner Mobilität einschränken.
Aufgabe:
Versucht gemeinsam die unten stehende Fragestellung mit
Hilfe der Technik des Brainstormings zu beantworten.
Was ist Brainstorming?
Das Wort "Brainstorming" kommt aus dem Englischen und bedeutet „das Gehirn
durchstürmen“. Die Technik des Brainstormings wird verwendet, um gemeinsam neue
Ideen zu finden.
Und so funktioniert es:
Lest euch die formulierte Fragestellung gut durch und lasst dann eurer Fantasie freien
Lauf. Sagt einfach ganz spontan, was euch zu dem Thema einfällt und schreibt die
Gedanken in Stichworten auf das Arbeitsblatt oder auf die Tafel. Je mehr euch dazu
einfällt, umso besser ist die Grundlage für eine anschließende Diskussion.
Die Fragestellung:
Was bedeutet für dich Mobilität und in welchen Bereichen
des täglichen Lebens bist du mobil?
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Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A3
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Mobilitätsmanagement
Betriebliches Mobilitätsmanagement ist eine Möglichkeit um das wachsende Verkehrsaufkommen zu kontrollieren. Ziel des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist es
jeden Weg so zu planen, dass er möglichst zeit- und kostensparend sowie umweltschonend zurückgelegt wird.
Betriebliches Mobilitätsmanagement beginnt bereits bei:
þ
þ
þ
þ
der Standortwahl des Betriebes
der Gebäudegestaltung
der Arbeitszeitgestaltung
dem Parkplatzangebot für Kunden, Besucher und Beschäftigte
Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements sind:
þ
þ
þ
Bewusstseinsbildung durch Informations- und Diskussionsveranstaltungen
þ
Kooperation mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur verbesserten Anbindung an
den öffentlichen Verkehr
þ
Anreize für die Mitarbeiter zur Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, z. B. günstige
Job-Tickets, Vergütungssysteme etc
þ
Organisation von Fahrgemeinschaften (Car-Pooling) und innerbetrieblichem AutoTeilen (Car-Sharing)
þ
Einrichtung eines Werksverkehrs
Individuelle Mobilitätsberatung für die Mitarbeiter
Verbesserung der Erreichbarkeit des Betriebes für Fußgänger und Radfahrer
durch Ausbau des Radwegenetzes
Betriebliches Mobilitätsmanagement bietet folgende Vorteile für die Mitarbeiter:
þ
þ
þ
Geringeres Unfallrisiko
þ
Stressreduktion, positive Mobilitätserfahrung
Maßgeschneiderte Arbeits- und Berufswege
Veränderter Umgang mit Zeit, Raum und Geschwindigkeit, Gewinn eines neuen
Mobilitätsverständnisses
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A4
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Mobilitätsmanagement in der Klasse
Lest euch den Ablaufplan genau durch und versucht anschließend eine Leistungsgruppe mit allen genannten
Vertretern zu gründen.
Nun geht den Ablaufplan Punkt für Punkt durch und führt
mit eurer Leistungsgruppe ein betriebliches Mobilitätsmanagement nach diesem Schema durch. Beginnt mit dem
Entwurf eines Projektslogans wie z.B. "move on" oder
"Wir steigen um!".
1) Errichtung einer Leistungsgruppe auf Betriebsebene
Die Leistungsgruppe besteht aus einem Geschäftsführer, einem aus 2 Personen
aufgebauten Management (sorgt dafür, dass alle Termine rechtzeitig koordiniert
werden), einem Betriebsrat (vermittelt zwischen Mitarbeitern und Betriebsleitung),
einer aus 4 Personen aufgebauten Personalvertretung (vertritt die 20 Mitarbeiter),
aus 2 Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt (Fachleute zur Aufklärung
und Umweltbewusstseinsbildung der Mitarbeiter) und aus 2 externen Fachleuten
zur Datenerhebung. Die Funktion der Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt
und der externen Fachleute soll vom Lehrer (oder von freiwilligen SchülerInnen)
koordiniert werden.
2) Erstellung eines Projektslogans durch die Leistungsgruppe
3) Datenerhebung
Analyse der betrieblichen Verkehrsprobleme und der Mobilität der Mitarbeiter. Mobilitätsanalyse zur Erhebung der Wohnorte, der Autonutzung, des derzeitigen Verkehrsangebotes und der Verkehrsmittelwahl der Arbeitnehmer. Auch Wünsche und
Alternativen zum PKW-Verkehr müssen berücksichtigt werden. Das Datenblatt zur
Mobilitätsanalyse durch externe Fachleute soll dabei behilflich sein.
4) Analyse der Daten und Erstellung von Zielen zur optimalen Verkehrsmittelwahl
Die fertigen Analysen werden durch die Leistungsgruppe ausgewertet. In einer Sitzung wird diskutiert, welche Veränderungen zur ökologischen Autonutzung und
Verkehrsmittelwahl getroffen werden können. Eine Abschätzung der Verlagerungsmöglichkeit vom PKW-Verkehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel, Rad- und
Fußgängerverkehr, Car-Sharing ist notwendig.
5) Erstellung eine betriebliches Mobilitätsplanes durch die Leistungsgruppe
Ziel ist es, einen konkreten Mobilitätsplan zu erstellen, welcher die Ziele des betrieblichen Mobilitätsmanagements genau beschreibt.
Der Betrieb und seine Mitarbeiter
Der Betrieb, für den ihr einen Mobilitätsplan erstellen sollt, ist ein Mode-Kaufhaus in der
Kärntnerstraße (1010 Wien) nahe dem Stephansdom. Für die Mitarbeiter, die mit dem
PKW in die Arbeit kommen, gibt es eine Parkmöglichkeit auf einem Betriebsparkplatz.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A5
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Der Betrieb und seine Mitarbeiter
Name:
Name:
Position: Geschäftsführer/in
Position: Manager/in
Wohnort: Korneuburg (NÖ)
Wohnort: Langenzersdorf (NÖ)
Weg:
Weg:
45 min - PKW
32 min - PKW
Name:
Name:
Position: Manager/in
Position: Betriebsrat/rätin
Wohnort: Mödling (NÖ)
Wohnort: Diesterweggasse
1130 Wien
Weg:
Weg:
38 min – S- + U-Bahn
25 min - U-Bahn
Name:
Name:
Position: Personalvertreter/in
Position: Personalvertreter/in
Wohnort: Steinhagegasse
1120 Wien
Wohnort: Liebhartsgasse
1160 Wien
Weg:
Weg:
17 min - U-Bahn
20 min - Auto
Name:
Name:
Position: Verkäufer/in
Position: Lagerleiter/in
Wohnort: Burggasse
1070 Wien
Wohnort: Annagasse
1010 Wien
Weg:
Weg:
15 min - Auto
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
5 min zu Fuß
Arbeitsblatt
A6
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Name:
Name:
Position: Lagerarbeiter/in
Position: Lagerarbeiter/in
Wohnort: Grillparzerstraße
1080 Wien
Wohnort: Arnoldgasse
1210 Wien
Weg:
Weg:
15 min - Straßenbahn
20 min - U-Bahn
Name:
Name:
Position: Verkäufer/in
Position: Verkäufer/in
Wohnort: Vösendorf (NÖ)
Wohnort: Hochwaldweg
1210 Wien
Weg:
Weg:
35 min - Auto
13 min - U-Bahn
Name:
Name:
Position: Verkäufer/in
Position: Verkäufer/in
Wohnort: Mechelgasse
1030 Wien
Wohnort: Leebgasse
1100 Wien
Weg:
Weg:
17 min - Straßenbahn
24 min - Bus, U-Bahn
Name:
Name:
Position: Kaufhausdetektiv/in
Position: Außendienstmitarbeiter/in
Wohnort: Munchgasse
1100 Wien
Wohnort: Stroheckgasse
1090 Wien
Weg:
Weg:
25 min - PKW
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
12 min - U-Bahn
Arbeitsblatt
A7
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Name:
Name:
Position: Außendienstmitarbeiter/in
Position: Außendienstmitarbeiter/in
Wohnort: Wohnparkstraße
1230 Wien
Wohnort: Premgasse
1230 Wien
Weg:
Weg:
30 min - U-Bahn
35 min - PKW
Name:
Name:
Position: Telefonist/in
Position: Verkäufer/in
Wohnort: Plößlgasse
1040 Wien
Wohnort: Castelligasse
1050 Wien
Weg:
Weg:
10 min - Straßenbahn
15 min - Bus
Name:
Name:
Position: Verkäufer/in
Position: Verkäufer/in
Wohnort: Rosasgasse
1120 Wien
Wohnort: Michaleckgasse
1160 Wien
Weg:
Weg:
18 min - PKW
29 min - PKW
Name:
Name:
Position: Verkäufer/in
Position: Kaufhausdetektiv/in
Wohnort: Krieglergasse
1020 Wien
Wohnort: Vorgartenstraße
1200 Wien
Weg:
Weg:
14 min - Fahrrad
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
23 min - Bus, U-Bahn
Arbeitsblatt
A8
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Name:
Name:
Position: Lagerarbeiter/in
Position: Lagerarbeiter/in
Wohnort: Skodagasse
1080 Wien
Wohnort: Breitenlee
Weg:
Weg:
12 min - Fahrrad
1220 Wien
39 min - PKW
Name:
Name:
Position: Lieferant/in
Position: Sekretär/in
Wohnort: Arnethgasse
1160 Wien
Wohnort: Bernardgasse
1080 Wien
Weg:
Weg:
24 min - PKW
18 min - Straßenbahn
Name:
Name:
Position: Verkäufer/in
Position: Putzkraft
Wohnort: Berggasse
1090 Wien
Wohnort: Wurmsergasse
1050 Wien
Weg:
Weg:
15 min - zu Fuß
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
14 min - U-Bahn
Arbeitsblatt
A9
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Datenblatt zur Mobilitätsanalyse
Wie viele Mitarbeiter gehen zu Fuß zur Arbeit?
.........................................................................................................................................................
Wie viele Mitarbeiter fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit?
.........................................................................................................................................................
Wie viele Mitarbeiter fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit?
.........................................................................................................................................................
Wie viele Mitarbeiter kommen mit dem eigenen PKW zur Arbeit?
.........................................................................................................................................................
Wie viele Mitarbeiter betreiben Car-Sharing?
.........................................................................................................................................................
Wie viele Mitarbeiter haben einen Arbeitsweg von mehr als 30 Minuten?
.........................................................................................................................................................
Gründe für die Wahl des Verkehrsmittels zum Arbeitsweg (z. B. Bequemlichkeit, Gewohnheit, Schnelligkeit, Kosten, Gesundheit etc.)
.........................................................................................................................................................
.........................................................................................................................................................
.........................................................................................................................................................
.........................................................................................................................................................
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.........................................................................................................................................................
.........................................................................................................................................................
.........................................................................................................................................................
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Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 10
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Ozon und Smog
Mit dem Auto zum Einkaufen, mit dem Auto zur Arbeit, mit dem Auto ins Grüne, mit
dem Auto in den Stau. Bis zu 100.000 Autos wälzen sich pro Tag über den Wiener
Gürtel und mit dem in Zukunft steigenden Verkehrsaufkommen ist es nur noch eine
Frage der Zeit, bis es auch in Wien zu ständigen Ozon- und Smogalarmmeldungen wie
in anderen Großstädten (z. B. Sidney, Mexico City) kommt.
Was ist Ozon?
Der Name „Ozon“ stammt von dem griechischen Wort "ozein", welches "nach etwas
riechen" bedeutet. Ozon (O3) ist ein farbloses und giftiges Gas. Das Ozonmolekül
besteht aus 3 Sauerstoffatomen.
Schutzschild Ozon, Ozonloch
Die in der höheren Erdatmosphäre befindliche Ozonschicht hält den Großteil der
UV-Strahlung von der Erde fern.
Ozonloch: Bestimmte Chemikalien (FCKW) zerstören die Ozonschicht; besonders
über den Polen der Erde wird das Ozonloch immer größer.
Bodennahes Ozon
Stickstoffdioxide (NO2) aus Autoabgasen, Kraftwerken und Industrieanlagen gelangen
in die Atmosphäre und werden durch UV-Strahlung der Sonne gespalten. So kommt
es zur Bildung von bodennahem Ozon, indem aus atomarem Sauerstoff (O) und molekularem Sauerstoff (O2) Ozon (O3) entsteht.
NO2 + UV-Licht ergibt NO + O.
O + O2 ergibt O3.
Bodennahes Ozon ist ein Reizgas. Bei höheren Konzentrationen kommt es zu
Schleimhautreizungen (Augen, Nase, Rachen), Leistungsabfall (bei Sportlern), Einschränkungen der Lungenfunktion, Husten und Brustschmerzen.
Was ist Smog?
Das Wort "Smog" stammt von den beiden englischen Wörtern "smoke" (= Rauch) und
"fog" (= Nebel).
Smog: Bei Inversionswetterlagen wirkt die Luftschicht wie ein Deckel auf einem Topf
und verhindert das Aufsteigen und den Abtransport von Abgasen.
Smog führt bei vielen Menschen zu Herz-, Kreislauf- oder Lungenerkrankungen. Personen mit Erkrankungen der Atemwege (Asthma, Bronchitis) sowie zu Infektionen neigende ältere Menschen, Kinder oder Raucher sind vom Smog besonders betroffen.
Um gegen Erkrankungen vorzubeugen, sollte man bei Smogalarm verkehrsreiche Gebiete meiden.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 11
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Verursacher der Luftverschmutzung
Fragen zur Folie
1.) Wer sind die vier Hauptverursacher der Schadstoffe?
2.) Wer ist der Hauptverursacher des Kohlenmonoxids?
3.) Wer ist der Hauptverursacher der Stickstoffoxide?
4.) Wer ist der Hauptverursacher des Schwefeldioxids?
5.) Wer ist der Hauptverursacher der organischen Verbindungen?
6.) Von welchem der angeführten Schadstoffe produzieren
die Haushalte am meisten? Wie viel?
7.) Welche Verursachergruppe erzeugt insgesamt am
meisten Schadstoffe? Wie viel?
8.) Welche Verursachergruppe erzeugt insgesamt am wenigsten Schadstoffe?
9.) Von welchem der angeführten Schadstoffe wird am
meisten produziert? Wie viel?
10.) Von welchem der angeführten Schadstoffe wird am
wenigsten produziert? Wie viel?
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 12
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Stickstoffoxide und FCKW
Du hast bisher schon einiges über das Ozonproblem und
seine Verursacher gehört. Versuche die richtigen Antworten auf die Fragen zu finden.
1.) Aus welchen Atomen besteht Stickstoffdioxid?
2.) Was sind FCKW? Worin sind sie enthalten?
3.) Wer sind die Hauptverursacher des Stickstoffdioxids?
4.) Was ist die Ozonschicht?
5.) Was ist bodennahes Ozon?
6.) Was kann man tun, um die Zerstörung der Ozonschicht
aufzuhalten?
7.) Was kann man gegen das bodennahe Ozon tun?
8.) Was ist eine Inversionswetterlage und was bewirkt sie?
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 13
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Smog in der Luft
Du brauchst:
þ
þ
þ
þ
Standzylinder
Tauchsieder
Zigarettenrauch
Strohhalm oder dünnes Rohr
Durchführung:
Dein Lehrer bläst etwas Zigarettenrauch in einen großen Standzylinder. Danach erwärmt er die Luft unmittelbar über dem Zylinderboden mit einem Tauchsieder.
Was passiert?
Der Rauch im Standzylinder ...........................................................................................
........................................................................................................................................
Nun wird die obere Luftschicht im Standzylinder mit dem Tauchsieder erwärmt. Mit
Hilfe eines Rohres wird Rauch vorsichtig in den unteren Teil des Standzylinders geblasen.
Was passiert?
Der Rauch bleibt am .......................................... des Glases.
Der untere Teil des Zylinders ist ...................................................................................................... .
Bei schwacher Sonneneinstrahlung bleibt kalte Luft am Boden einer Großstadt liegen.
Die Schadstoffe können nicht aufsteigen und werden im dicht verbauten Gebiet konzentriert.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 14
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Stickstoffoxid - braunes Giftgas
Du brauchst:
Durchführung:
þ
þ
þ
þ
þ
þ
þ
þ
þ
Stativmaterial
Standzylinder, Deckglas
Brenner
Reagenzglas, gebohrter Stopfen
Winkelrohr
Spatel
weißes Papier
Aktivkohle, Blei(II)-nitrat, Glycerin
þ
þ
Baue das Experiment nach der Abbildung auf.
Gib in das Reagenzglas (RG) eine
Spatelspitze Bleinitrat und erhitze
dann das Reagenzglas mit rauschender Brennerflamme.
Halte ein weißes Papier hinter den
Standzylinder, um besser zu sehen.
Wenn der Zylinder zur Hälfte mit braunem Gas gefüllt ist, beendest du das Erhitzen
des Reagenzglases. Gib 3 Löffel Aktivkohle in den Standzylinder, verschließe mit dem
Deckglas und schüttle, bis die braune Farbe verschwunden ist.
Was passiert?
Beim Erhitzen entsteht ein ......................................................................... . Dieses Gas sammelt
sich am ......................................... des Zylinders. (Es ist ......................................... als Luft). Die
Aktivkohle adsorbiert (bindet) das Stickstoffoxid, deshalb verschwindet die braune Färbung. Aktivkohle wird bei der Abluft- und Abwasserreinigung verwendet.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 15
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
Über die Kunst des Recherchierens
Wie komme ich zu interessanten Informationen?
Warum Journalisten recherchieren
n
Die Recherche ist das Um und Auf jeder journalistischen Tätigkeit.
n
Das Wort „recherchieren“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „nachforschen, nachsuchen, untersuchen“.
n
In der Regel versucht der Journalist beim Recherchieren einer Sache von allgemeinem Interesse nachzugehen, Fakten aufzuspüren und Zusammenhänge aufzuzeigen.
n
Gründliches Recherchieren ist die beste Voraussetzung, um zu solider, wahrheitsgetreuer Information zu gelangen.
1) Die Telefonrecherche
Viele Informationen kann man telefonisch einholen oder überprüfen. Das trifft zum Beispiel auf Nachforschungen bei Ämtern oder Behörden zu. Oder man ruft einen Bekannten an, der einem die notwendigen Informationen liefern kann.
Tipps zur Vorbereitung einer Telefonrecherche:
þ
Wann ist der/die Angerufene am besten zu erreichen?
Bei vielen Ämtern und Behörden zum Beispiel versucht man es am besten am
Vormittag oder frühen Nachmittag. Ältere Damen nicht um die Mittagszeit oder
nach 20.00 Uhr stören! Ist die/der Angerufene Morgenmensch oder Abendmensch?
þ
Wann und wie kannst du erreicht werden, wenn die/der Angerufene nicht da ist?
Welche Nachricht möchtest du bei Abwesenheit hinterlassen?
þ
þ
Überlege, wie du beginnen wirst. Die ersten Sätze eventuell notieren!
þ
þ
Störende Geräusche (Radio, Straßenlärm, plaudernde Mitmenschen) ausschalten.
Fragen vorbereiten und auf einem Zettel notieren – Fragen, auf die du eine Antwort erhalten hast, während des Gesprächs abhaken.
Essen und Rauchen einstellen!
Achtung: Das Mitschneiden von Telefongesprächen ist nur erlaubt, wenn der Informant es weiß. Das Gleiche gilt für das Mithören von Telefongesprächen durch Dritte.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 16
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
2) Das persönliche Gespräch
In vielen Fällen, vor allem bei der Klärung komplizierter Sachverhalte, ist ein persönliches Gespräch der Telefonrecherche vorzuziehen.
Tipps für das persönliche Gespräch:
þ
þ
Zum vereinbarten Termin (über-)pünktlich erscheinen.
þ
Bei den ersten Fragen sind die meisten „Interviewten“ noch nicht warm geredet.
Anfangs solltest du daher das Interview nicht allzu häufig unterbrechen. Erst wenn
sich der Partner in Fahrt geredet hat, können Unterbrechungen und Zwischenbemerkungen nützlich sein.
þ
Gut zuhören. Es besteht die Gefahr, dass man sich zu sehr an die vorbereiteten
Fragen klammert. Dadurch ist man in Gedanken immer schon einen Schritt voraus. Nur wer gut zuhört, kann letztlich die richtigen Fragen stellen.
þ
Wenn man bemerkt, dass der Partner ausweichen will: Gezielt und ungeniert
nachfragen!
þ
Um konkrete Beispiele ersuchen – zum Beispiel, wenn man etwas noch nicht ganz
verstanden hat.
Vor dem Beginn klären, worüber gesprochen werden soll und wie lange es ca.
dauern wird.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 17
Holt euch die Goldene Tramway 2000!
3) Archiv/Dokumentenrecherche
n
In jeder Zeitungsredaktion befindet sich ein Archiv. Es ist durchaus möglich, dass
ihr die Erlaubnis bekommt, ein solches Archiv zu benützen.
n
Selbstverständlich bietet auch das Internet eine Fülle von Informationen.
n
Lexika, Nachschlagwerke und Fachbücher finden sich vielleicht schon in der Bibliothek eurer Schule. Falls nicht, lohnt es sich eventuell an Universitäten oder in
Stadtbibliotheken auf die Suche nach Fachliteratur zu gehen.
Checkliste für die Recherche:
þ
Was muss recherchiert werden? Notiere das Ziel deiner Recherche, bevor du beginnst!
þ
Mögliche Informanten:
- Betroffene
- Gegenseite
- eventuell neutrale Seite
þ
Was kann telefonisch recherchiert werden? Was muss in Augenschein genommen
werden?
þ
Welche Quellen stehen sonst noch zur Verfügung:
- Freunde, Bekannte, Lehrer mit Fachwissen
- Zeitungen
- Fachbücher, Lexika, Nachschlagwerke
- Recherche im Internet
þ
Wurden alle Fakten nochmals geprüft?
- Namen
- Zahlen
- Zitate
- Quellen
Habe den Mut eine Geschichte fallenzulassen, wenn sich herausstellt, dass sie
zu wenig fundiert ist.
Gute Umgangsformen, also Höflichkeit, Freundlichkeit und
Geduld, sind beim Recherchieren selbstverständliche
Voraussetzungen.
Altersgruppe 3: 15 – 19 Jahre
2. Mobilität
Arbeitsblatt
A 18
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Seele and Geist
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