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Jeder kann es zu was bringen - strongman-junior.de

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Jeder kann es zu was bringen
Was für ein Bizeps! Die jüngeren Jahrgangsstufen wollten Ollesch
unbedingt auf dem Schulhof sehen und staunten nicht schlecht.
Heinz Ollesch zeigte eine kleine Kostprobe seiner Kraft und
rollte schnell mal eine Bratpfanne zusammen – da staunte auch
Rektor Klaus Hammer von der Pestalozzischule (Foto unten).
„Hallo stärkster Mann!”, riefen
die Schülerinnen und Schüler
der Neuöttinger Pestalozzischule
Heinz Ollesch im Vorbeigehen
zu. Wie ein Lauffeuer hatte es
sich herumgesprochen, dass der
stärkste Mann Deutschlands zu
Besuch ist, um sein Projekt,
den Strongman-Junior-Cup, vorzustellen. Als Ollesch in der Turnhalle eine Bratpfanne zusammenrollte, als wäre diese aus
Pappe, schwappte die Begeisterung um seine Person vollends
über. Alle an der Schule wollten
ihn sehen, ihn etwas fragen, ihn
und seinen 58 Zentimeter umfassenden Bizeps berühren. Ollesch
ist für die Schüler/innen ein Idol.
Einer von ihnen, der es geschafft
hat – trotz Hauptschule und nicht
allzu toller Leistungen im klassischen Schulsport. Mit dem Strongman-Junior-Cup will er vor allem
den heranwachsenden Hauptund Förderschülern vermitteln,
nie aufzugeben und konsequent
die eigenen Ziele zu verfolgen,
oder denen, die noch kein Ziel
haben, eines geben. Der Besuch
von Ollesch wurde zum vollen
Erfolg, brachte Begeisterung und
Euphorie zu Tage – nicht nur bei
den Schülern der Pestalozzischule, sondern auch bei Rektor
Klaus Hammer, den betreuenden
Sportlehrern Otto Jochmann und
Jochen Klinkhart, Ollesch-Manager Günter Bugl sowie nicht zuletzt bei Strongman-Junior-CupFörderer Wolfgang Altmüller, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank in den Landkreisen Altötting-Mühldorf eG.
Herr Ollesch, welche sportlichen Erinnerungen haben
Sie an Ihre eigene Schulzeit?
Da war ich nicht unbedingt eine Sportskanone, sondern eher
normal sportlich. Beispielsweise
habe ich nie eine Ehrenurkunde
bekommen, weil mir der normale Schulsport einfach nicht so
lag. Ich war zwar im Schwimmen recht gut, aber das war’s
Lebensmotto von Strongman Heinz Ollesch:
Winners never quit and Quitters never win!
Heinz Ollesch (l.) beeindruckte auch Wolfgang Altmüller (r.). Der
Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen-Volksbank: „So dick ist bei
mir nur der Oberschenkel – wenn überhaupt!”
Fotos: Hutterer
dann schon auch. Mit Leichtathletik oder Reckturnen konnte
ich nicht so viel anfangen. Und
genau da setzt das Projekt
Strongman-Junior-Cup an: Schülern, die wie ich mit dem normalen Schulsport einfach nicht so
zurecht kommen, zu zeigen,
dass sie deswegen noch lange
nicht unsportlich sind. Es kommt
halt auch auf die Sportart an.
Man kann nicht einfach sagen:
Weil du das und das nicht
kannst, bist du unsportlich.
Dann ist Ihnen ja der
Strongman-Junior-Cup
wie
auf den Leib geschneidert.
Auf jeden Fall. Und zwar nicht
nur vom Sport her. Schließlich
bin ich ja selbst in die Hauptschule gegangen. Daran sieht
man: Wer Ziele hat und die auch
verfolgt, der muss nicht ins
Gymnasium gehen, um es zu
etwas zu bringen.
Beim Auftakt zum Strongman-Junior-Cup an der Pestalozzischule in Neuötting waren die Schüler/innen begeistert. Was bleibt davon erfahrungsgemäß in sagen wir mal
vier Wochen übrig?
Das ist schwer zu sagen. Aber
dass jeder dabei bleibt, so wird es
sicher nicht sein. Am Anfang sind
sie immer total begeistert, aber
wenn sie dann merken, dass es
doch schwer ist, und dass man
die Kraft nicht von heute auf morgen bekommt, dann lässt die Begeisterung nach. Wenn etwa 30
Prozent übrig bleiben, dann wäre
das schon ein guter Schnitt. Im
Endeffekt will zwar jeder gerne
stark sein oder mal einen dicken
Bizeps haben, aber das dauert
seine Zeit. Es ist ewig langes
schweres Training. Da muss man
einfach hart daran arbeiten.
Vielleicht ein Tipp vom
„Meister”. Wenn man an den
Punkt kommt und aufgeben
will, wie kann man das noch
mal herumreißen?
Das ist eine mentale Geschichte. Man darf einfach nicht
aufgeben. Mein Lebensmotto
lässt sich mit folgendem englischen Slogan beschreiben: „Winners never quit and Quitters never win.” Das heißt soviel wie:
Diejenigen, die gewinnen wollen,
geben nie auf und diejenigen, die
aufgeben, werden nie gewinnen.
Wie ist der Ablauf beim
Strongman-Junior-Cup
und
wann werden Sie sich wieder
in Neuötting sehen lassen?
Zunächst wird mit den Lehrern der gesamte Trainingsplan
durchgegangen, damit sie mit
den Schülern trainieren können.
Wenn die dann soweit fit sind,
dann machen wir eine Ausscheidung, bei der die besten Fünf
gekürt werden, die später gegen
andere Schulen antreten. Und
bei dieser Qualifikation werde ich
das nächste Mal hier sein. (eh)
Weitere Schulen im Landkreis gesucht
Bisher nehmen mit der Weiß-Ferdl-Schule Altötting und der Pestalozzischule Neuötting zwei Schulen am Projekt Strongman-Junior-Cup teil. Angedacht wäre allerdings ein Landkreis-Finale im
Sommer mit mindestens vier Schulen. Weitere Teilnehmer aus
dem Landkreis werden also dringend gesucht! Für Rückfragen
und weitere Infos steht Günter Bugl unter Tel. (0 80 31) 35 71 40
jederzeit gerne zur Verfügung. Oder Sie machen sich unter
www.strongman-junior.de im Internet ein eigenes Bild.
(eh)
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