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BUCHHOLZ-RUNDUMSCHLAG
27.08.2014 | 22:00 Uhr
Stehen im Mittelpunkt der Buchholz-Kritik: Prof. Dr. Hubertus Halbfas (li.) und Theo Hermann, die ,Väter’ des
Foto: Josef Schmidt
geplanten Kulturhauses in Drolshagen.
In seinem Internetblog holt der neue UDW-Fraktionssprecher Dr. Christoph Buchholz zur VerbalAttacke aus. Die Kulturhauspläne sind ihm ein Dorn im Auge. Er hält das Projekt für überflüssig.
Mit einem in seinem persönlichen Internetblog veröffentlichten Beitrag zum geplanten Kulturhaus in
Drolshagen (wir berichteten mehrfach) hat der neue UDW-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Christoph
Buchholz , für reichlich Gesprächsstoff im Rose-städtchen gesorgt. Unter www.buchholz-online.net holt
der kommunalpolitische Newcomer der UDW zum Rundumschlag gegen das 700 000 Euro-Projekt aus immer wieder gewürzt mit beißender Ironie - nicht zuletzt an die Adresse des Hauptinitiators Prof. Dr.
Hubertus Halbfas.
Buchholz vergleicht das Kulturhaus mit dem trojanischen Pferd, also einem Geschenk, das man nicht
kritiklos bejubeln dürfe. Folgekosten für die Stadt seien absehbar.
Neben ironischen Passagen spricht Buchholz weitgehend Klartext. Kostprobe: „Die Frage, ob Drolshagen
ein solches Kulturhaus braucht, kann m. E. ganz klar mit NEIN beantwortet werden.“ Und wörtlich: „Herr
Halbfas scheint mir mehr als lebensfremd, wenn er die kulturellen Möglichkeiten und Funktionen des
Kulturhauses schildert.“
Der Glaube Halbfas’, man könne junge Leute mit einem vielfältigen und lebendigen Kulturleben eher dazu
bewegen, in der Heimat zu wurzeln, kontert Buchholz mit den Worten: „Glaubt dieser Mensch allen
Ernstes selbst daran, mit seinem Kulturhaus auch nur einen einzigen jungen Menschen zum Bleiben in
Drolshagen bewegen zu können, der sonst eigentlich lieber andernorts sesshaft werden möchte, weil er
dort vielleicht einen Arbeitsplatz findet? ....es ist wohl wirklich einfach Geschwafel.“
Buchholz berichtet auch von einem Gespräch mit Halbfas, dem Bürgermeister und den
Fraktionsvorsitzenden zur Frage, ob das Stadtarchiv ins neue Kulturhaus solle. Dabei sei diese Lösung
als alternativlos dargestellt worden, um die Politik offenbar unter Druck zu setzen. Aber nicht nur dagegen
habe er, Buchholz, Bedenken, sondern gegen das Kulturhaus überhaupt.
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02.11.2014 14:48
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Auch Theo Hermann im Visier
Welche Kulturveranstaltungen Halbfas in dem Kulturhaus durchführen wolle, könne er nicht
nachvollziehen. Buchholz: „Herr Prof Halbfas kommt mir vor wie jemand, der sich ein Bild, eine Idee im
Kopf gemalt hat und dies mit der Wirklichkeit verwechselt.“
Aber nicht nur Halbfas gerät ins Visier des Juristen. Auch Theo Hermann, Vorsitzender der Drolshagener
UCW und Großsponsor, bekommt ,sein Fett weg. „Was Herrn Hermann bewegt, knapp 700 000 Euro
(wohl über seine Firma) zu stiften“, so Buchholz, „kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht möchte er ...,
dass sein Name in die Ortsgeschichte eingeht... .“
Ein Fass ohne Boden
Ein wesentliches Fazit von Buchholz soll unterstreichen, dass das Kulturhaus irgendwann doch Kosten
für die Stadt verursachen werde; „Nach (nicht nur) meiner Einschätzung trägt sich ein Kulturhaus in
Drolshagen aus eigener Kraft nie..... . Und wie wird es aussehen, wenn ein Konkurs der Bürgerstiftung
droht? Die Betriebskosten können durch den ,Kulturbetrieb’ nie hereingeholt werden. Ohne Zweifel wird
sofort die Frage nach einem Rettungsakt der Stadt auftauchen..“ Das Kulturhaus werde somit ein Fass
ohne Boden.
Während Halbfas sich derzeit auf einer Vortragsreise befindet und nicht Stellung beziehen konnte, zeigte
sich Theo Hermann auf Anfrage fassungslos: „Das ist starker Tobak. Ich finde das schrecklich.“ Was sei
es für ein schlimmes Signal für Leute, die sich für die Allgemeinheit engagieren wollten. Der völlig falsche
Eindruck solle vermittelt werden, er wolle sich ein Denkmal setzen. Hermann: „Das ist schon
deprimierend. Was soll man mit so jemand anfangen.“
An der Stadt bleibt nichts hängen
Neben der Kritik an seiner eigenen Person berühre ihn aber vor allem der Umgang mit Prof. Halbfas:
„Das ist absolut beleidigend.“
Und aus kaufmännischer Sicht versichert Hermann: „Ich sehe keine Befürchtungen, dass Geld an der
Stadt hängen bleibt.“
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Josef Schmidt
02.11.2014 14:48
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