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8er Reihe - Lehrerservice.at

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Mittwoch, 29.10.2014, 20.00 Uhr auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 17 € zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse: 20 €
Kabarett mit Bernd Kohlhepp:
Hämmerle trifft Elvis - reloaded
Und da gehen sie in die nächste Runde: Hämmerle, der wildgewordene wortgewaltige Schwabe und
der Weltstar aus Memphis - schon einige Jahre tourt
dieses erfolgreiche Gespann durch den Süden der
Republik und beweist: „Rock‘n Roll is beautiful“ und
„Schwäbisch net minder“. Und jetzt sind sie sogar zu
dritt, da Herrn Hämmerle ein Hund mit Namen „Presley“ aus einer Wohnungsauflösung beschert worden
ist.
Das Kabarett- und Comedy-Spektakel „Hämmerle
trifft Elvis - reloaded“ erweckt die Klassiker zu neuem Leben und sie erhalten zudem eine FrischzellenKur. Doch auch die anderen Säulen des Kohlheppschen Pantheon wie Hotte, Ebse Walker und Frau
Schwerdtfeger sind wieder mit dabei! Auf vielfachen
Wunsch einzelner Damen gibt es auch ein Wiederhören mit der „Baseballkapp“. Aber neben den größten Hits wie „Soifenspender“ und „Langsam zur Zeit“
lassen sich auch einige unbekannte neue Edelsteine
finden.
Gut möglich, dass man sich am Ende des Abends
völlig zu Recht fragt: „Wer imitiert hier eigentlich
wen...?“
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Do 06.11.2014, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 17 € zzgl. VVK-Gebühr /
Abendkasse: 20 €
Helge Thun und Udo Zepezauer
mit ihrem neuen Programm:
Helge und das Udo
Ohne erkennbare Mängel
Nach 12 Jahren unermüdlicher Lektüre haben
sich Helge Thun und Udo Zepezauer dazu durchgerungen, ihren Zeitungskritiken Glauben zu schenken
und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie gut
sind. Und darum machen sie in ihrem fünften Programm genau da weiter, wo andere aufhören: Sie
spielen, singen und improvisieren auf höchstem Niveau und sind dabei unschlagbar komisch. Ein ganzer Tatort nur in Schüttelreimen? Ein Liebeslied mit
Navi-Sätzen? Ein atemberaubend monotoner Dialog
über einen Handstand am Sandstrand? Ein Gewicht
reduzierendes Lied in Limericks? Ein Wellness-Medley quer durch alle Musikgenre? Oder ein komplett
improvisierter Sketch im Stile Loriots?
Da zumindest die Reaktionen der Zuschauer bis
jetzt keine ernsthaften Zweifel am komischen Genie
der beiden aufkommen lässt, sind ihrer Meinung
nach auch keinerlei Mängel zu erkennen.
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Do 13.11.2014, 20.00 Uhr auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 17 € zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse: 20 €
Kabarett:
Torsten Sträter
» Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben «
Comedy mit integrierten Lesungselementen:
klingt erst mal wie Reklame für einen Couchtisch,
ist aber nur die nüchterne Beschreibung für eines
der lustigsten Stand-up & Sit-down-Lese-ComedyKabarett-Programme überhaupt. Torsten Sträter, der
Mann mit der Mütze, dem Lederbuch und der tollen
Stimme, wurde durch Poetry-Slams bekannt. Sein
Programm dreht sich um alles und nichts: tiefgefrorene Hunde, Frauenfußball, Fleischwurst, Poesie,
frittiertes Frühstück, Kinder, Liebe, Atomkraft, seine
Mutter ... alle sozial relevanten Themen drin.
Die Presse schreibt:
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
„Ich habe heute viel Quatsch erzählt“, gibt er am
Ende des Abends zu. Aber es war schöner Quatsch,
zum Lachen, dass die Tränen flossen und man sich
auf dem Heimweg noch darüber amüsieren konnte einfach zum „beömmeln“.
Badische Neueste Nachrichten
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 9 - 12.30 h
15 - 18.30 h
Sa
8 - 12.30 h
außer Mi-Nachmittag
Tel: 07073 - 91 97 50
Fax: ......................51
gesunde und frische Ernährung:
Novemberblues Weinprobe am 07.11., 19.30 h -
ade!
mit Anmeldung
„Sträter liest so, wie Bruce Willis aussieht“
WDR
„Unbestrittener Star des ersten Teils war Torsten
Sträter, ein Poetry-Slammer der Spitzenklasse. Einer seiner Gags: „Ich dachte lange, im Buch »Homo
Faber« geht es um schwule Bleistifte.“
Express zur Eröffungsveranstaltung des Köln
Comedy Festivals, Christof Erns
„Im ausverkauften Saal der Osnabrücker Lagerhalle
überzeugte der Dortmunder Autor und Komödiant
Torsten Sträter keinesfalls mit einem ausgefeilten,
belehrenden Kabarettprogramm, sondern vielmehr
mit einer entspannt vergnüglichen, fast dreistündigen Plauderei über die mannigfaltigen Mysterien
und Skurrilitäten des alltäglichen Wahnsinns.“
Neue Osnabrücker Zeitung
Mi 19.11.2014, 20.00 Uhr
auf der Waldhorn-Bühne
Eintritt: Vorverkauf 17 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 20 €
Zauberei und Comedy
TOPAS
(Thomas Fröschle)
» Gerät außer Kontrolle «
Comedy & Magie: TOPAS erforscht die Psyche
von Apparaten und wie sie uns auf die Nerven gehen. Er kämpft mannhaft mit Bewegungsmeldern,
Sprechanlagen und Entsaftern. Nebenbei erzählt
der hauptamtliche Zauberkünstler von der bunten
Welt der Show- und Eventbranche, von Disco Magiern, Musikalienhändlern und Crossover-Tenören.
Pressestimmen:
„Zauberei fürs Zwerchfell“ (Esslinger Zeitung)
„Meister des Wackelkontakts“
(Stuttgarter Nachrichten)
„Standing Ovations, tobendes Publikum und strapazierte Lachmuskeln sind das Ergebnis, das der
Stuttgarter Magier und Comedian Topas am Freitag
Abend im Schlosscafe (...) hinterließ“
Osthessen News
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
Di 25.11. und Mi 26.11.2014, Beginn 20.00 Uhr
Eintritt: Vorverkauf 17 € zzgl. VVK-Gebühr, Abendkasse: 20 €
Die Drei vom Dohlengässle V
mit Dietlinde Ellsässer, Ida Ott und Isolde Neu.
Sie spielen ihr neues Programm:
» Mir schwätzet no lang «
Weil: Lieber mehr g’schwätzt als weniger g’sunga!
Und wenn’s amol lauft, lauft’s. Im schönen Häs
auch hergerichtet am Kopf verweilen die Drei vom
Dohlengässle in Ihrem fünften Bühnen-Programm
im Gespräch über des und sell:
Über das Moderne heut
Über die zeitlose Zeit
Über Männer und ihre Mödele
Über‘s Älterwerden
Über Träume und Sehnsüchte
Über‘s Jakoba Vetters Rickeles Hund.
Sie erinnern sich an die Helden Ihrer Jugend und
holen sie spielend auf die Bühne. Frei nach der Devise „Frauen brauchen Abenteuer!“ machen Martha,
Josephe und Hildegard das, was sie schon immer
mal machen wollten. Der Zeitpunkt ist jetzt, und
wenn ma den verpasst, no isch’r rum! Solang dein
Traum lauft, lauft’s, lass laufa!
Kartenvorverkauf:
Ehgner Eck, Brunnenstube, Osiandersche Buchhandlung, Schwäbisches Tagblatt, WTG Rottenburg und Kino im Waldhorn
RESPIRE
Regie: Mélanie Laurent
F 2014 | 91 Min. | OmdU
mit Lou de Laâge, Joséphine Japy, Isabelle
Carré, Claire Keim, ...
Charlie, 17, ist ein Mädchen wie viele andere: jung,
talentiert und trotzdem voller Selbstzweifel. Als die
coole, schöne Sarah neu in die Klasse kommt und
ausgerechnet sie zu ihrer besten Freundin auserwählt, glaubt Charlie, sie seien von nun an unzertrennlich. Doch plötzlich beginnt Sarah, die anderen
Schüler gegen ihre Freundin auszuspielen. Gefangen in einem Teufelskreis aus Besessenheit, emotionaler Kontrolle und Manipulation glaubt Charlie, an
den Schikanen zu ersticken.
»“Respire“ bestätigt das Regietalent von Mélanie
Laurent mit einem sensiblen und berührenden Jugendfilm, der eine ganze Palette an Gefühlen – von
den heitersten bis zu den tragischsten – kombiniert.«
(Stéphane Argentin)
DRAMA
Do 30.10. 18.00 Uhr (7,50 €)
Der Spielzeugladen in Rottenburg
für alle von 0 - 99
Mo - Fr 9-18 Uhr | Sa 9-16 Uhr
Marktplatz 6 | www.vatermutterkind.com
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Fon 07472 98 42 082
Fax 07472 98 42 084
info@logipoint.de
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TIMBUKTU
VANDAL
Regie: Abderrahmane Sissako
Mauretaunien / F 2014 | 97 Min. | OmdU
mit Ibrahim Ahmed aka Pino, Toulou Kiki,
Abel Jafri, Fatoumata Diawara, ...
Regie: Hélier Cisterne
F 2013 | 84 Min. | OmdU
mit Zinedine Benchenine, Chloé Lecerf, Emile
Berling, Jean-Marc Barr, Brigitte Sy, ...
Der Eroberungsfeldzug islamischer Fundamentalisten Anfang 2013 in Mali erreichte auch Timbuktu. Sissakos Film zeigt, wie unter dem Deckmantel
des Islams der Bevölkerung eine Gewaltherrschaft
aufgezwungen wird: Bekleidungsvorschriften für
die Frauen werden erlassen, Musik wird verboten –
Chérif hat noch eine letzte Chance. Nachdem der
rebellische 15-Jährige ein Auto gestohlen hat, gibt
seine überforderte Mutter ihn in die Obhut seiner
Tante. Hier soll er seine Ausbildung zum Maurer wieder aufnehmen. Doch gerade als Chérif das Gefühl
hat, in der Enge der vielen Regeln und Schranken
Selbst die Kinder dürfen nicht mehr Fußball spielen
und werden Zeugen einer dramatischen Intoleranz.
Sissako setzt diesem Terror eine zutiefst menschliche Erzählung entgegen. Der gesellschaftliche
Zerfall unter dem Druck der Islamisten reicht für ihn
bis in die persönlichen Beziehungen einer in großer
Einfachheit lebenden Hirtenfamilie. Ein Nachbarschaftsstreit eskaliert und führt zur Katastrophe…
DRAMA
zu ersticken, entdeckt er die nächtliche, gefährliche
Welt der Graffiti-Sprayer der Stadt.
»Vandal wird durch eine ganze urbane Mythologie
geprägt, bedient sich bei Superheldenfilmen und erfindet so einen schwärmerischen Realismus, der der
sozialen Bedeutung der Erzählung eine erstaunliche
Kraft gibt. Ein erster Spielfilm, der von beeindruckenden Fähigkeiten zeugt.«
(Renan Cros)
DRAMA
Do 30.10. 20.30 Uhr (7,50 €)
Fr 31.10. 18.00 Uhr (7,50 €)
Kartenvorverkauf:
WTG Rottenburg | T: 07472 916236
Theater Hammerschmiede
72108 Rottenburg am Neckar
Hammerwasen 1
Nov.
Info: 0172 / 723 25 12
theater-hammerschmiede.de
Sa. 1. 11. | 20 Uhr
„Mit der Reife wird man
immer jünger“
Hermann Hesse Abend mit Kammermusik
Fr. 7. 11. | 20 Uhr
Wooden Merge
Irish Folk, Improvisationen und
wunderschöne Songs
Sa. 8. 11. und So.9.11. | 20 Uhr
„Rund um den Kongress“
Posse in 5 Bildern von Ödön von Horváth
Mi. 12. 11. | 10 Uhr
Mama Muhs Freundin
Kindertheater ab 4 Jahre
Anmeldung über:
Stadt Rottenburg, Abteilung Jugend
Sa. 15. 11. | 20 Uhr
„16 Uhr 50 ab Paddington“
von Agatha Christie mit dem Duo Mirabelle
So. 16. 11. | 16 Uhr
Schneewittchen
Kindertheater ab 4 Jahre / Duo Mirabelle
Sa. 22. 11. | 20 Uhr
CantAccord
Konzert „Passion und Poesie“
So. 23. 11. | 16 Uhr
Mama Muh fährt Schlitten
Kindertheater ab 4 Jahre
Di. 25.11. | 10 Uhr
Kindertheater ab 4 Jahre, Anmeldung erforderlich.
Für Kindergärten und Grundschule 1. und 2. Klasse.
Fr. 28. 11. | 20 Uhr
Learning Session
Anmeldung erforderlich, findet ab 10 Teilnehmern statt, um Spenden wird gebeten
Sa. 29. 11. | 13-18 Uhr
Trommelworkshop
mit Petra Schuhmacher
www.petraletsdrum.de, Anmeldung
erforderlich
So. 30. 11. | 16 Uhr
Die Sterntaler
Kindertheater ab 4 Jahre
P
Parken beim Freibad Richtung Bad
Niedernau, Fußweg ca. 150m.
Fotos/Illus.: Sabine Haymann, Thomas Di Paolo, privat, duo mirabelle
Mama Muh fährt Schlitten
PAS SON GENRE
LA CHAMBRE BLEUE
Regie: Lucas Belvaux
F / B 2013 | 111 Min. | OmdU
mit Emilie Dequenne, Loïc Corbery, Sandra
Nkaké, Charlotte Talpaert, Anne Coesens, ...
Regie: Mathieu Amalric
F / B 2013 | 76 Min. | OmdU
mit Léa Drucker, Mathieu Amalric, Stéphanie
Cléau, Laurent Poitrenaux, Serge Bozon, ...
Er liest Kant und hört gerne Mozart, sie mag
Klatschblätter und Karaoke. Clément, Philosoph aus
Paris, und Jennifer, Friseurin aus Arras, könnten
kaum unterschiedlicher sein. Als er in ihre kleine
Provinzstadt versetzt wird, stürzen sich die beiden,
allen sozialen und kulturellen Barrieren zum Trotz, in
eine Romanze.
In einem dunklen, blauen Hotelzimmer, fernab
fremder Blicke, haben Esther und Julien eine leidenschaftliche Affäre. Den wenigen Worten, die sie
dabei wechseln, schenkt Julien wenig Beachtung.
Doch gerade diese Worte sind es, an die Julien sich
schon bald im Verhörzimmer verzweifelt zu erinnern
versucht.
»Ein zärtlicher Film über ein unwahrscheinliches
Paar. Die Zärtlichkeit, die der Regisseur (…) seinen Charakteren verleiht, ist eine der großen Stärken dieser scheinbar romantischen Komödie. Ihre
blendenden Darsteller lassen sich in eine Liebesgeschichte hineinziehen, die man zum Scheitern verurteilt weiß, aber für die Dauer eines Films für möglich
halten will.« (Carole Vié)
KOMÖDIE
»Erzählung einer mit Tod befleckten, leidenschaftlichen Affäre. „La Chambre bleue“ ist ein wahres
Kammerspiel: ein richtiges mentales Puzzle, hypnotisierend und nebulös. Mit impressionistischen Tupfern gelingt Mathieu Amalric eine brillante Verfilmung
von George Simenons Roman.«
Les Fiches du Cinéma
THRILLER
Sa 01.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
Fr 31.10. 20.30 Uhr (7,50 €)
TheoBuch
Pilgerbox
... mit dem Herzen mitten in der Stadt
Bücher – Schmuck - Ausrüstung
Bücher – Musik – religiöse Kunst
Karmeliterstr. 2 – 72108 Rottenburg
info@theobuch.de – www.theobuch.de – www.pilgerbox.de
Tel.: 0 74 72 – 98 49-0 – Fax: 0 74 72 – 98 49-40
CLOUDS OF SILS MARIA
Regie: Olivier Assayas
F 2014 | 123 Min. | OmdU
mit Juliette Binoche, Kristen Stewart, Chloë
Grace Moretz, Lars Eidinger, Johnny Flynn, ...
Sils Maria ist der Name eines kleinen alpinen
Dorfes, wo sich zahlreiche Autoren wie Proust und
Hesse aufhielten. Dorthin begibt sich Maria Enders,
um in dem Theaterstück mitzuspielen, das ihre Karriere mit 18 Jahren ins Rollen brachte. Anstatt wieder
die Rolle der jungen Sigrid einzunehmen, schlägt ihr
der Regisseur aber nun die der Helena, einer reife-
ren Frau, vor. Sigrid wird vom jungen Hollywoodstar
Jo-Ann Ellis gespielt.
»In einem Spiel faszinierender Spiegel und doppeldeutiger Dialoge, die das Schicksal der Figuren
und der sie verkörpernden Schauspielerinnen geschickt vermischen, zeigt Olivier Assayas einen feinen Film über den Zustand von Schauspielerinnen
aller Altersstufen.« (Marla Singer)
DRAMA
Sa 01.11. 20.30 Uhr (7,50 €)
HENRI HENRI
AU FIL D‘ARIANE
Regie: Marti Talbot
Can 2014 | 99 Min. | OmeU
mit Victor Trelles Turgeon, Sophie Desmarais,
Marcel Sabourin, Michel Perron, ...
Regie: Robert Guédiguian
F 2013 | 92 Min. | OmdU
mit Ariane Ascaride, Jacques Boudet, JeanPierre Darroussin, Anaïs Demoustier, ...
Einsam und von allen vergessen, muss der
schüchterne Henri nun auch noch das Kloster, das
lange Jahre sein Zuhause war, verlassen. Auf naive
Weise versucht sich der verträumte junge Mann in
seiner neuen Umgebung zurchtzufinden. Durch seine Arbeit in einem Lampenladen lernt er Menschen
kennen, die genauso einsam sind wie er. Als er Hé-
Ganz allein steht Ariane an ihrem Geburtstag da ihr Mann und ihre Kinder haben sie verlassen. Also
bricht sie auf und lässt sich in der Provence treiben.
In einem herrlich gelegenen Café am Meer freundet
sie sich mit dem Eigentümer, einem afrikanischen
Nachtwächter, einem Pärchen, einer sprechenden
Schildkröte und einem Hausboot an und erlebt
lène trifft, ist es für ihn Liebe auf den ersten Blick und
sein Lieblingssatz »Ich mag es, Licht in das Leben
der Menschen zu bringen«, bekommt plötzlich eine
ganz neue Bedeutung…
»“Henri Henri“, der erste Spielfilm von Martin Talbot, der an das warme und bunte Universum von
Amélie Poulin oder Attila Marcel erinnert.«
(Charles-Henri Ramond)
KOMÖDIE
merkwürdige Abenteuer...
Robert Guédiguian und seine Muse Ariane Ascaride einmal völlig anders: mit viel Fantasie locker
fabulierend!
„Ein Stück magischer Realismus aus Marseille!“
(Hollywood Reporter)
TRAGIKOMÖDIE
So 02.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
So 02.11. 20.30 Uhr (7,50 €)
Rechtsanwälte
Schmarsli, Wagner, Haaser
& Kollegen
Peter Schmarsli
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Marktplatz 23
72108 Rottenburg a.N.
Telefon: 07472 / 988170
Telefax: 07472 / 917881
E-Mail: info@swh-kanzlei.de
www.swh-kanzlei.de
MARIE HEURTIN
BIRD PEOPLE
Regie: Jean-Pierre Améris
F 2013 | 95 Min. | OmdU
mit Isabelle Carré, Ariana Rivoire, Brigitte
Catillon, Noémie Churlet, ...
Regie: Pascale Ferran
F 2014 | 128 Min. | OmdU
mit Anaïs Demoustier, Josh Charles, Roschdy
Zem, Camélia Jordana, Geoffrey Cantor, ...
Marie lebt ein Leben in Dunkelheit und Stille. Seit
ihrer Geburt ist sie blind und taub. Auch mit zwölf
kann sie nicht kommunizieren, ihre Eltern haben
große Mühe, sie zu bändigen: Sie lässt sich weder
anziehen noch kämmen, gleicht einem wilden Tier.
Die einzige Hoffnung scheint ein Heim für taubstumme Kinder zu sein. Nach einigem Zögern der
Verantwortlichen nimmt sich Schwester Marguerite
Marie voller Elan des Mädchens an. Sie will ihr die
Gebärdensprache beibringen. Doch wird Marie je
ihre Wünsche und Gefühle äußern können?
Was ist der Sinn des Lebens? „Bird People“ ist
ein Film, der den Sehnsüchten und Bedürfnissen,
die die Menschen in der heutigen Zeit verspüren,
auf besondere Art und Weise Ausdruck verleiht. Ob
in Form von Flugzeugen oder Vögeln, das Thema
des Fliegens und des Aufbruchs ist allgegenwärtig.
Es verkörpert die Sehnsucht nach Freiheit, die die
beiden Protagonisten verbindet. Während der Amerikaner Gary seiner Zukunft realistisch entgegenblickt, erlebt das Zimmermädchen Audrey wahrhaft
magische Momente.
„Marie Heurtin“ beruht auf einer wahren Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts und erzählt auf
berührende Weise von zwei Menschen, die durch
den jeweils anderen die Welt neu entdecken.
DRAMA
»Bird People (…) fällt aus der Norm (…) und erweist sich als spektakulär und experimentell, sensibel und geistig, sowie ultra-zeitgenössisch und zeitlos zugleich.« (Jacques Morice)
DRAMA
Mo03.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
Mo03.11. 20.30 Uhr (7,50 €)
Gartengestaltung
Grossbaumpflege
Grünflächenpflege
Staudengärtnerei
BANDE DES FILLES
Regie: Céline Sciamma
F 2014 | 112 Min. | OmdU
mit Karidja Touré, Assa Sylla, Lindsay Karamoh,
Marietou Touré, Idrissa Diabate, ...
Seien es die Noten in der Schule oder der tyrannische Bruder – die 16-jährige Marieme hat es nicht
leicht. Als sie in die Clique dreier draufgängerischer
Mädchen aufgenommen wird, ändert sich alles. Zunächst noch unsicher, taut Marieme zunehmend auf.
Obere Dorfstrasse (beim Sportplatz)
72108 Rottenburg-Wendelsheim
T: 01 72 7 18 93 48
wendelsheimerstaudengarten@t-online.de
www.wendelsheimerstaudengarten.de
Lachen, Shoppen, Tanzen – aber auch Machtkämpfe und Prügeleien gehören zu dieser neuen Welt.
Doch kann sie so wirklich der Enge des Pariser Vororts entkommen?
»In der Aufzeichnung der Rituale einer kleinen,
atypischen Gemeinschaft (einer Mädchengang) (…),
eine Freiheit fernab der Männerherrschaft einsaugend (…), zeigt die Filmemacherin nicht zuletzt ein
außergewöhnliches Gespür für Bildeinstellungen.«
(Josué Morel)
DRAMA
Di 04.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
LES COMBATTANTS
LA COUR DE BABEL
Regie: Thomas Cailley
F 2014 | 98 Min. | OmdU
mit Adèle Haenel, Kévin Azaïs, Antoine Laurent,
Brigitte Roüan, William Lebghil, ...
Regie: Julie Bertuccelli
F 2013 | 89 Min. | OmdU
Dokumentation
Ein paar Freunde treffen und im Familienunternehmen arbeiten, Arnaud rechnet mit einem ruhigen
Sommer. Bis er auf Madeleine trifft. Ein schönes,
aber schroffes Mädchen, muskulös und den Kopf
voll mit katastrophalen Prophezeiungen. Während
Ist es einfach, in ein fremdes Land zu kommen?
Nein! – Zumindest in diesem Punkt sind sich die
Schüler einer Pariser Integrationsklasse trotz ihrer
unterschiedlichen Herkunft einig.
„La Cour de Babel“ ist eine einfühlsame Dokumentation, die die Jugendlichen über ein Schuljahr
begleitet und bewegende Einblicke in deren Entwicklungen und Schicksale gewährt. Stets an ihrer
Seite ist ihre Lehrerin. Eine geduldige und feinfühlige
Frau, die sie immer wieder aufs Neue ermutigt, für
ihre Träume zu kämpfen.
er nichts erwartet und die Dinge nimmt, wie sie kommen, bereitet sie sich auf das Schlimmste vor. Sie
hat ihn nicht darum gebeten, doch wie weit wird er
ihr folgen? Eine Liebes- oder Überlebensgeschichte.
Vielleicht auch beides.
«(…) der Filmemacher spielt mit den Codes der
Gattung der Liebesromanze sowie mit denen, die die
Archetypen des Weiblichen und Männlichen steuern. Eine absichtliche Unverschämtheit, immer mit
Humor.» (Camille Esnault)
DRAMA
Di 04.11. 20.30 Uhr (7,50 €)
»Julie Bertuccelli gelingt ein Kunststück: Sie bietet uns in diesem kleinen Rahmen, in dem Frankreich noch ein Einwanderungsland ist, ein wahrhaft
großes Abenteuer.« (Cécile Mury)
DOKUMENTATION
Mi 05.11. 10.00 Uhr (4,00 €)
Schulklassen können sich für diese Vorführung anmelden, entweder im Festival-Büro (online unter
www.filmtage-tuebingen.de) oder bei uns im Kino
Waldhorn.
Der Eintritt beträgt 4 € / Schüler.
Energieberatung
✔ Energieausweise
für Wohn- und Nichtwohngebäude
✔ Gebäudeenergieberatung bei
 Sanierung und Neubau
 Kauf/Verkauf
✔ Thermografie (Wärmebilder)
✔ EnEV-Nachweis
✔ BlowerDoor-Test
Luftdichtigkeitsprüfung
Kontakt:
www.geske-service.de
Telefon: (0 74 72) 9 84 26 24
L’ENLÈVEMENT DE
MICHEL HOUELLEBECQ
Regie: Guillaume Nicloux
F 2013 | 92 Min. | OmdU
mit Michel Houellebecq, Luc Schwarz, Mathieu
Nicourt, Maxime Lefrançois, ...
Am 16. September 2011 verbreiten Fernsehen,
Radio, Presse und Internet die Nachricht, der französische Schriftsteller Michel Houellebecq, Goncourt-
Preisträger 2010, sei entführt worden. Manche Medien verdächtigen sogar das Terrornetzwerk Al-Kaida. Indem er alle Register der ‹Comédie humaine›
zieht, stellt der Film mehrere Realitäten gegenüber:
die des Michel Houellebecq mit der seiner Entführer
und Gastgeber.
»Nicloux’ Film ist ein wundersames Werk zwischen Fiktion und Dokumentation, lässt sich in keine
Schublade stecken und zeichnet ein tolles Porträt
dieses des Lebens müden Schriftstellers.«
KOMÖDIE
Mi 05.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
MOMMY
Regie: Xavier Dolan
Can 2014 | 139 Min. | OmdU
mit Anne Dorval, Antoine Olivier Pilon, Suzanne
Clément, Alexandre Goyette, Patrick Huard, ...
Der Teenager Steve ist von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung) betroffen;
sein Zustand wechselt zwischen Gewaltausbrüchen
und euphorischen Momenten. Nach dem Rausschmiss aus der Einrichtung, in der er untergebracht
war, muss sich seine Mutter Diane um ihn kümmern
und alles geben, um über die Runden zu kommen.
Angezogen von der durch Mutter und Sohn entstandenen Dynamik kommt ihnen ihre introvertierte
Nachbarin zur Hilfe.
»Dank einer immersiven Regie, die so nah wie
möglich an den Figuren klebt, macht uns das Wunderkind aus Québec zu benebelten Zeugen eines
familiären Alptraums aus Höhen und Tiefen, rhythmisiert durch kitschige Hits (…).«
(Christophe Narbonne)
DRAMA
Mi 05.11. 20.30 Uhr (7,50 €)
Die Biene Maja (in digital 2D)
Deutschland 2014
Regie: Alex Stadermann
Stimmen: Cosma Shiva und Eva-Maria Hagen,
Jan Delay, ...
Laufzeit: 88 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Das Leben einer Biene ist eigentlich übersichtlich
geregelt: fleißig arbeiten und Honig sammeln, fleißig
arbeiten und Honig sammeln… Biene Maja allerdings ist ein wenig aus der Art geschlagen. Neugierig und immer auf der Suche nach Abenteuern bringt
sie die wohl organisierte Ordnung des Bienenstocks
ganz schön durcheinander. Und jetzt ist auch noch
das Gelee Royale gestohlen worden, ohne das die
Bienenkönigin in ernster Gefahr ist, denn ohne diesen Futtersaft kann sie nicht weiterleben. Die könig-
liche Ratgeberin Gunilla verdächtigt die Hornissen,
das Gelee geklaut zu haben und vermutet, dass
Maja mit denen unter einer Decke steckt. Da muss
die unschuldige Maja natürlich unbedingt versuchen,
diesen Irrtum aufzuklären. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Willi begibt sie sich mutig auf die Suche nach den Tätern und bald entdecken die beiden
Bienenkinder in der bunten Klatschmohnwiese, dass
es auch noch eine Welt außerhalb der Wabe gibt,
in der man interessante Erlebnisse haben und viele
neue Freunde finden kann. Währenddessen rüsten
sich die Hornissen auf der einen und die Bienen auf
der anderen Seite zum gegenseitigen Angriff. Aber
genau das muss unbedingt verhindert werden!!
Sa 01.11. und So 02.11. 14.00 Uhr (4,00 €)
Sa 08.11. und So 09.11. 14.00 Uhr (4,00 €)
Interesse an einem Freiwilligendienst als Herausforderung
zwischen Schule und Studium oder Beruf?
eigene Fähigkeiten entdecken
sich sozial engagieren
einen beruflichen und persönlichen Weg finden
IB Freiwilligendienste
Frondsbergstraße 55 · 72070 Tübingen
Tel. 07071 5590-19
freiwilligendienste-tuebingen@internationaler-bund.de
www.ib-freiwilligendienste.de
Die Vampirschwestern 2
Deutschland 2014
Regie: Wolfgang Groos („Vorstadtkrokodile 3“)
DarstellerInnen: Marta Martin, Laura Antonia
Roge, Georg Friedrich, Richy Müller,
Christiane Paul, Diana Amft, Jamie Bick u.a.
Laufzeit: 93 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Die zwei Vampirschwestern Dakaria und Silvanina
haben sich in einer deutschen Kleinstadt gut eingelebt und schon einige Freundschaften geschlossen.
Nun stehen die Sommerferien vor der Tür und endlich ist Zeit für einen Zelturlaub mit Ludo, Helene und
Jacob. Als Dakaria aber erfährt, dass ihre absolute
Lieblingsband „Krypton Krax“ durch Deutschland
touren wird, gerät der Campingurlaub für sie schnell
ins Hintertreffen. Zwar verbieten ihr die Eltern
strengstens, das Konzert der coolen Vampir-Band
zu besuchen, doch Dakaria, die total für den Mädchenschwarm und Lead-Sänger Murdo schwärmt,
setzt sich natürlich über das Verbot hinweg. Heimlich
fliegt sie nachts zum Konzert. Und siehe da: Murdo
holt sie gar zu sich auf die Bühne. Nun ist es endgültig um Dakaria geschehen. Und auch Murdo scheint
mehr Interesse an ihr zu haben als an irgendeinem
anderen weiblichen Fan. Es funkt zwischen den beiden. Und während Silvanina ahnungslos die Campingausrüstung zusammenstellt, schickt sich ihre
Schwester an, mit Kryton Krax auf Tour zu gehen.
Noch weiß sie nicht, dass sie sich damit in größte
Gefahr begibt…
Nach dem Erfolg von „Die Vampirschwestern“
konnte Regisseur Wolfgang Groos alle Schauspieler
der sympathischen Vampir-Familie erneut verpflich-
ten. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Ursula
Gruber, die auch die Verfasserin der gleichnamigen
Buchvorlage ist.
Fr 31.10. bis So 09.11. 16.00 Uhr (5,00 €)
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72108 Rottenburg
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Wir sind die Neuen
Deutschland 2014, Regie: Ralf Westhof
Laufzeit: 92 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Drei Alt-68er aus der früheren Studenten-WG ziehen nach 35 Jahren wieder zusammen, aus Geldmangel und um die gute alte Zeit wieder aufleben zu
lassen. Dabei geraten sie mit der jungen StudentenWG einen Stock höher aneinander ...
Fr 07.11. 18.30 Uhr (7,00 €)
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
Madame Mallory und der Monsieur Claude
Duft von Curry
und seine Töchter
USA 2014
Regie: Lasse Hallström
DarstellerInnen: Helen Mirren, Om Puri, Manish
Dayal, Charlotte Le Bon u.a.
Laufzei: 122 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Frankreich 2014
Regie: Philippe de Chauveron
DarstellerInnen: Christian Clavier, Chantal
Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun u.a.
Laufzeit: 97 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Er hat echtes kulinarisches Talent und einen überaus ausgeprägten Geschmackssinn – der junge
Koch Hassan Kadam, den es zusammen mit seiner
Großfamilie aus Indiens Mumbai in das französische
Dörfchen Saint-Antonin-Noble-Val im Süden Frankreichs verschlagen hat. Genau hier, entscheidet der
Vater, unangefochtenes Familienoberhaupt, wird er
ein Restaurant eröffnen, in dem vom Sohn zubereitete exotische Leckerbissen serviert werden sollen.
Dies gefällt der Chefin eines mit dem Michelin-Stern
ausgezeichneten Restaurants nur wenige Schritte
entfernt, überhaupt nicht. Und so entbrennt schon
bald ein erbitterter Kleinkrieg zwischen dem „Le
Saule Pleureur“ und dem „Maison Mumbai“. Koch
Hassan indes ist mehr wissbegierig als streitsüchtig und da er großen Respekt vor und ein hohes Interesse am Erlernen der französischen Kochkunst
hat, entscheidet er sich, bei Madame in die Lehre
zu gehen, wohl wissend, dass die dort zubereiteten
Köstlichkeiten unter der Anleitung und den Augen
einer gewissen (ausgesprochen aparten und sympathischen) Marguerite entstehen…
Die in der französischen Provinz gut situiert lebenden Claude und Marie haben vier inzwischen erwachsene, ausgesprochen attraktive und charmante
Töchter. Für sie hatten sie sich vier ebenso charmante und wenn irgend möglich katholische Ehemänner französischer Herkunft gewünscht. Doch
dann hat sich Ségolène in einen Chinesen, Isabelle
in einen Muslim und Odile in einen Juden verliebt. Im
Folgenden hat jede der drei Hochzeiten das Weltbild
der Eltern gehörig ins Wanken gebracht und gerät
auch jedes weitere Familienfest zum interkulturellen
Minenfeld. Die vermeintliche Toleranz und Liberalität
enden eben wie so oft vor der eigenen Haustür. Nun
hat die vierte Tochter ihnen gerade wenigstens eine
Heirat mit einem Katholiken versprochen. Als sich
dieser allerdings den Eltern vorstellt, reißt Claude
und Marie der Geduldsfaden: Der sehnsüchtig erwartete Schwiegersohn nach Geschmack ist nämlich Schwarzafrikaner…
So 02.11. 11.00 Uhr (7,00 €)
So 09.11. 11.00 Uhr (7,00 €)
Di 11.11. und Mi 12.11. 18.00 Uhr (7,00 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„Was denkt die Welt über die Deutschen“ 3‘00 min.
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
Yaloms Anleitung zum Glücklichsein
Dokumentarfilm
Schweiz 2014
Regie: Sabine Gisiger
Laufzeit: 77 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Irvin D. Yalom, 1931 in Washington D.C. als Sohn
jüdischer Einwanderer aus dem heutigen Weißrussland geboren, gilt unter Fachleuten als einer der
Begründer der sogenannten existenziellen Psycho-
... manche
bleiben
einfach
etwas länger ...
Zu Gast bei Freunden
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therapie. Er ist außerdem ein Schriftsteller, der fast
noch treffsicherer als sein großes Vorbild Sigmund
Freud schwierige Seelenzustände in eine verständliche Sprache umzusetzen weiß. Neben seinen Lehrbüchern etwa zur psychologischen Gruppentherapie
sind vor allem seine populärwissenschaftlichen Titel
wie „Und Nietzsche weinte“, „Was Hemingway von
Freud hätte lernen können“ oder „Die Schopenhauer-Kur“ vielen Lesern auf der Welt ein Begriff. Irvin
Yalom erhielt 2009 den „Internationalen SigmundFreud-Preis für Psychotherapie“.
Anders als der Filmtitel suggeriert, geht es hier
nicht um aufbereitete Hilfestellung für Glücksucher,
sondern um Einblicke in das Leben und Wirken
des Protagonisten. Der internationale Titel „Yalom’s
Cure“, bei dem „Cure“ sowohl für die Heilmethode
als auch die eigene Heilung stehen kann, trifft mit
seiner Doppeldeutigkeit Yaloms therapeutischen
Ansatz weit besser und pointierter. Die Schweizer
Filmemacherin verbindet in ihrer Dokumentation erstaunliche biografische Fakten, eine aufschlussreiche Skizze der US-amerikanischen Psycho-Szene
und den Reiz einer augenzwinkernd betriebenen
therapeutischen Sitzung. Sie lässt neben Yalom
auch dessen Frau Marilyne, mit der er inzwischen
60 Jahre verheiratet ist und die sich als Gender-Forscherin ebenfalls einen Namen gemacht hat, deren
vier Kinder, einige der Enkel sowie etliche Kollegen
und Freunde zu Wort kommen. Unterbrochen sind
die Wortbeiträge durch ruhige Passagen, in denen
man Yalom beim Radeln zusieht oder an einer Familienzusammenkunft teilnimmt. So erhält der Betrachter nicht nur einen Einblick in Yaloms humanistische
Seelenarbeit, sondern nimmt auch in schnellen Zügen am Leben des inzwischen 83jährigen sympathischen Zeitgenossen teil.
Das Ganze wird von wohltemperierter entspannter
Jazzmusik untermalt.
Sa 08.11. bis Mo10.11. 18.30 Uhr (7,00 €)
Winterkartoffelknödel
Deutschland 2014
Regie: Ed Herzog („Dampfnudelblues“)
DarstellerInnen: Sebastian Bezzel, Simon
Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Enzi Fuchs,
Eisi Gulp, Sigi Zimmerschied u.a.
Laufzeit: 96 min.
freigegeben ab 12 Jahren
Wir befinden uns im fiktiven niederbayerischen
Dorf Niederkaltenkirchen unweit der realen nie-
derbayerischen Stadt Landshut in den Abgründen
bürgerlich-bäuerlicher Wirkungskreise. Hier fristet
Franz Eberhofer sein Dasein als Polizeihauptmeister. Überarbeiten tut er sich dabei normalerweise
nicht. Aber jetzt ist eine ganze Serie bizarrster Todesfälle rund um die Familie Neuhofer geschehen:
Der erwachsene Sohn ist beim Gassi-Führen des
Hundes von einem Container erschlagen worden,
der von einem Kran herunterstürzte; der Vater, ausgesprochen erfahrener Elektromeister, starb durch
einen Stromschlag(!!); bald darauf findet man seine
Witwe erhängt an einem Baum am Waldrand. Der
zweite Sohn der Familie röhrt indes mit einem nagelneuen Sportwagen US-amerikanischer Herkunft
in der verschlafenen Ortschaft herum. Eberhofer
ist im Gegensatz zu seinem Vorgesetzten, der an
Un- bzw. Zufälle bzw. Selbstmord glaubt, überzeugt,
dass es sich bei den Todesfällen um eine besonders
perfide Mordserie handelt und beginnt unerlaubterweise zu ermitteln. Und er hat auch schon einen
mutmaßlichen Täter ins Auge gefasst, vielmehr eine
Tatverdächtige: die ebenso verführerisch wie mysteriös wirkende, aus Kanada zugezogene Mercedes.
Mit Unterstützung seines Münchener Ex-Kollegen
Rudi Birkenberger, der sich inzwischen als Privatdetektiv verdingt, nimmt er die Fährte der attraktiven
Frau und ihres Partners Klaus Mendel auf. Die Verfolgungsjagd führt sie bis nach Teneriffa…
„Winterkartoffelknödel“ ist noch ein wenig absonderlicher als sein Vorgänger „Dampfnudelblues“.
Bizarr-anarchisch, deftig, heftig und ungemein bayerisch.
Fr 07.11. bis Mi 12.11. 20.30 Uhr (7,00 €)
Anmerkung:
Der Film „Winterkartoffelknödel“ ist für das nächste
Gaumenkino im Januar/Februar 2015 vorgesehen.
Sollten Sie sich dafür interessieren, wäre es ratsam,
den Film vorher nicht gesehen zu haben.
Rico, Oskar und die Tieferschatten
Deutschland 2013
nach dem Buch von Andreas Steinhöfel
Regie: Neele Leana Vollmar
DarstellerInnen: Anton Petzold, Juri Winkler,
Karoline Herfurth, David Kross, Axel Prahl,
Anke Engelke, Katharina Thalbach u.a.
Laufzeit: 96 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Der zehnjährige Rico, der mit seiner allein erziehenden Mutter in Berlin lebt, kann zwar denken wie
andere, aber seine Gedanken wirbeln immer ziem-
lich wild durcheinander und er kann auch rechts
nicht von links unterscheiden. Rico bezeichnet sich
darum selbst als „tiefbegabt“. Erstaunlich ist um so
mehr, dass Rico sich gerade mit Oskar anfreundet,
denn Oskar ist zwar ein bisschen ängstlich und
übervorsichtig, dafür aber hochbegabt. Die beiden
Jungen werden dicke Freunde und streifen ab jetzt
gemeinsam durch Berlin. Die meiste Zeit verbringen
sie damit, auf Verbrecherjagd zu gehen. Besonders
abgesehen haben sie es dabei auf den berüchtigten Entführer „Mister 2000“. Eines Tages erscheint
Oskar nicht zum verabredeten Treffen. Das sieht
ihm gar nicht ähnlich und so fragt Rico sich, ob Mister 2000 dabei die Finger im Spiel hat. Wenn ja,
dann könnte sich sein Freund in ernsthafter Gefahr
befinden. Er muss seinen verschollenen Freund suchen…
Der Film ist nicht nur für Kinder ein Vergnügen.
Erfrischend unaufgeregt wird hier mit der leichten
Behinderung Nicos umgegangen, die ihn nicht hindert, am Ende ein kleiner Held zu sein. Sowohl die
namhafte Darstellerriege (s.o.) als auch die auf das
Buch des renommierten Kinderbuchautoren Andreas Steinhöfel basierende Geschichte tragen zu
kindgemäßer Unterhaltung bei. Die locker-flockige
Filmmusik rundet das Vergnügen ab.
Mo10.11. bis Mi 12.11. 16.00 Uhr (4,00 €)
Fr 14.11. bis So 16.11. 16.00 Uhr (4,00 €)
Anmerkung:
Audiodeskription und Untertitel sind über die Apps
„Greta“ und „Starks“ verfügbar.
auf die Burg Eulenstein machen, ihm helfen können,
wieder weiß zu werden…?
Das Gespenst ist in seiner schneeweißen Pracht
und mit den Kulleraugen voll und ganz kindgerecht
animiert und kann als Meisterwerk der Abteilung visuelle Effekte betrachtet werden. Mit der wunderbar
naiv-pfiffigen Stimme von Anna Thalbach bekommt
es einen prägnanten Charakter. Wenn es zunächst
auf seiner Burg und später dann als „schwarzer
Unbekannter“ im verschlafenen Städtchen Eulenberg auf Entdeckungsreise geht, dann reihen sich
Slapsticknummern,
philosophisch-nachdenkliche
Momente und akrobatische Einlagen wie auf einer
Perlenschnur aneinander.
Do 13.11. 16.00 Uhr (4,00 €)
Sa 15.11. und So 16.11. 14.00 Uhr (4,00 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„Mission Junge“ 55 sek.
Das kleine Gespenst
Deutschland 2013
Regie: Alain Gsponer
DarstellerInnen: Jonas Holdenrieder, Uwe
Ochsenknecht, Herbert Knaup,
Aykut Kayacik, ...
Laufzeit: 92 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Das kleine Nachtgespenst wohnt schon seit Jahrhunderten auf der Burg Eulenstein. Tagsüber schläft
es in einer Truhe auf dem Dachboden und nachts,
sobald die Rathausuhr 12 Uhr schlägt, macht es sich
fertig und zieht durch die Stadt. Das kleine Nachtgespenst ist nicht unzufrieden mit seinem Leben, aber
es würde zu gerne einmal auch tagsüber die Stadt
erkunden. Doch auch sein Freund, der Uhu Schuhu weiß nicht, wie das zu bewerkstelligen wäre.
Eines Nachts wacht das kleine Gespenst gewohnheitsmäßig auf. Die Uhr gibt gerade wieder einmal
zwölf Schläge an. Doch als das Gespenst zu seinem
Rundflug aufbricht, bemerkt es, dass die Sonne
scheint. Und deren Strahlen verfärben das eigentlich
weiße Gespenst in ein pechschwarzes. Ob Karl, Marie und Hannes, die mit ihrer Klasse einen Ausflug
11-14
„Warum macht überhaupt
irgendjemand irgendwas“
D‘r nackte Wahnsinn
Komödie von Michael Frayn
Mi 05.11. 20:00 Uhr | Do 06.11. 20:00 Uhr | Sa 29.11. 20:00 Uhr |
So 30.11. 19:00 Uhr | Di 30.12. 20:00 Uhr | Mi 31.12. 17:00 Uhr
Es spielen: Berthold Biesinger, Diana Birk, Aaron Hohberger, Kathrin Kestler, Linda Schlepps, Anne-Julia Koller,
Oliver Moumouris, Franz Xaver Ott, Gerd Plankenhorn
Regie: Siegfried Bühr
Ein Geschenk der Götter
Deutschland 2014
Regie: Oliver Haffner
DarstellerInnen: Katharina Marie Schubert,
Adam Bousdoukos, Canan Kir, Rick Okon
Laufzeit: 102 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Aus heiterem Himmel verliert Schauspielerin Anna
ihre Anstellung am Stadttheater Ulm. Der eitle Intendant hat ihr in der Kantine gerade süffisant die Kündigung serviert. Eben noch auf der Bühne, findet sie
sich also kurz darauf im örtlichen Jobcenter wieder...
Und stößt hier glücklicherweise auf eine theaterbegeisterte Sachbearbeiterin, die ihr spontan das Angebot unterbreitet, die Leitung eines Theaterkurses
mit acht schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen
zu übernehmen. Die sollten eigentlich eine Computerschulung bekommen, die PCs sind aber nicht
bewilligt worden. Jedenfalls bis jetzt nicht. Anna beginnt also kurze Zeit später mit den Proben. Die antike Tragödie „Antigone“ des griechischen Dichters
Sophokles steht auf dem Programm. Die amtlich gekürten Schauspieler wider Willen reagieren zunächst
mit Lethargie und Trotz. Doch Mitmachen ist Pflicht,
sonst wird die Stütze gekürzt. Und mit und mit formt
sich aus den frustrierten Einzelkämpfern (stolzer
Grieche, Streber mit Studienabschluss, resignierter
alter Schreiner, junge Friseuse, resolute Erzieherin, aggressiver Mittfünfziger sowie phlegmatischer
Jugendlicher mit Leseschwäche) eine zunehmend
spielfreudige Truppe mit Lust am kreativen Schaffen.
Kleine Rückschläge werden gemeinsam überwunden und je länger die Proben, desto mehr erfährt der
Einzelne von den privaten Schicksalen der anderen.
Als das Jobcenter den Kurs mittendrin abbricht (die
Computer sind da!), bietet der Schreiner seine alte
Werkstatt als Proberaum an und zimmert über Nacht
gleich noch die passenden Kulissen…
Eine klassische Sozialkomödie: Verlierer-Truppe
zieht sich mit einer eher zufälligen Idee am eigenen
Schopf aus dem Sumpf. Zwischen den oft kuriosen
Proben-Szenen, in denen der schwierige Text von
absoluten Laien erfrischend neu interpretiert wird,
werden kurze Schlaglichter auf das Privatleben der
Kurs-Teilnehmer und deren Projektleiterin geworfen.
Sie vermitteln eine leise Ahnung von den Schicksalen, die hinter den gebrochenen Lebensläufen stecken.
Wunderbare Schauspieler, die das hübsch aufgestellte Figurenkarussell mit situationskomischer Gruppendynamik amüsant und kurzweilig in
Schwung halten. Leicht und authentisch erzählt der
Film die tragisch-komische Geschichte einer Gruppe
gesellschaftlicher Außenseiter, die sich mit der magischen Kraft des Theaters und durch die Erfahrung
von Gemeinsinn ihre Würde und Selbstachtung zurückerobern. Und übrigens: Man muss die „Antigone“ nicht gelesen haben, um den Film zu verstehen.
Fr 14.11. bis So 16.11. 18.00 Uhr (7,00 €)
Zwei Tage eine Nacht
Belgien, Frankreich, Italien 2014
Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne
DarstellerInnen: Marion Cotillard, Fabrizio
Rongione, Pili Groyne u.a.
Laufzeit: 95 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Sandra litt an Depressionen und hat die Krankheit
längst noch nicht überwunden. Nun ist die kleine Firma, in der sie arbeitet, auch noch in ernste finanziel-
le Schwierigkeiten geraten und stellt das Kollegium
vor die Wahl: Entweder verzichten alle 16 Mitarbeiter auf die ihnen bereits versprochenen 1000 Euro
Bonuszahlung oder eine Stelle wird gestrichen. Und
zwar die von Sandra. 48 Stunden hat sie Zeit, um
ihre Arbeitskollegen zu überreden, auf ihre Lohnaufbesserung zu verzichten, damit sie selbst ihren Job
behalten und damit die soziale Situation ihrer Familie erhalten kann. Die relativ entwürdigende Mission
ist natürlich dazu prädestiniert, ihren emotionalen
Zustand zu verschlechtern…
Souverän und spannend wie üblich erzählen die
Regie-Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne ihre
Geschichte. So tragisch die Szenen, so unsentimental und punktgenau werden sie mit leichtem Federstrich von ihnen inszeniert. Ihr Motto: Maximaler
Minimalismus. Die dramaturgische Bilanz: stimmig,
präzise, bewegend. Marion Cotillard („La vie en
Rose“, „Der Geschmack von Rost und Knochen“) in
der Hauptrolle verspricht ergreifendes Schauspiel.
Insgesamt ausgezeichnetes Sozialdrama.
Fr 14.11. bis Di 18.11. 20.30 Uhr (7,00 €)
zu Gast: Regisseur Bertram Schwarz
Josef Eberle / Sebastian Blau:
Eine poetische Biographie
Deutschland 1996
Regie: Robert Lambrecht und Bertram Schwarz
Darsteller: Bernhard Hurm, Michael Giese,
Walter Krolitzki (Ehgner Eck), ...
Laufzeit: 29 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Josef Eberle ist hierzulande jedem vertraut, nicht
zuletzt, weil der auch unter seinem Pseudonym Sebastian Blau bekannt gewordene Mundartdichter
1901 in Rottenburg am Neckar geboren wurde.
In dem Film von Robert Lambrecht und Bertram
Schwarz erfahren wir indes vieles aus Eberles Leben, das dem ein oder anderen noch nicht bekannt
war, ein Abriss, der teils dokumentarisch aufgearbeitet wurde, teils durch gespielte Szenen im nachempfundenen Rottenburg des frühen 20.Jahrhunderts
veranschaulicht wird. Bernhard Hurm, Mitbegründer
und Schauspieler des Theater Lindenhof in Melchingen, versteht es, Sebastian-Blau-Gedichte vor
pittoresker Kulisse authentisch vorzutragen, Laiendarsteller geben einen Einblick in den damaligen Alltag. Auch Josef Eberle selbst kommt zu Wort; als gut
erhaltener knapp 80-Jähriger erzählt er gewohnt erfrischend und geistreich von seinem ereignisreichen
Leben und trägt vereinzelt auch Auszüge seiner Gedichte vor.
Josef Eberle starb im September 1986. Der Film
setzt ihm ein respektvolles Denkmal.
Bei den Filmaufnahmen waren die Bürgerwache
Rottenburgs, der Trachtenverein Kiebingen und Die
Gluzger beteiligt.
Mo17.11. 18.30 Uhr (3,00 €)
November 2014
Samstag, 01.11.2014, 20:00 Uhr
"Der Ansager einer Stripteasenummer
gibt nicht auf" mit
Endre Holéczy, Zimmertheater Tübingen
Regie: Petra Afonin
Eintritt: 16,00 €
Kinderbuchwochen
Dienstag, 11.11.2014, 10:00 Uhr
"Jojo & Duda"
mit Angelika Müller,
Figurentheater handsandcompany
Eintritt: 5,00 €, Gruppenpreis: 3,00 €,
pro 10 Kinder eine Begleitperson frei
Anmeldung: Abteilung Jugend der
Stadt Rottenburg Telefon: 07472/165-347
Kinderbuchwochen
Donnerstag, 13.11.2014, 10:00 Uhr
"Die kluge Else"
- ein Märchen der Gebrüder Grimm gespielt von Kindern der Theaterschule
des Theaters am Torbogen
Regie. Heidi Heusch
Anmeldung: Abteilung Jugend der
Stadt Rottenburg Telefon: 07472/165-347
Samstag, 15.11.2014, 20:00 Uhr
"Petticoat & Pomade" mit
Moni Francis und Buddy Olly
Die ultimative 50er- und 60er-Jahre-Show
Eintritt: 15,00 €
Samstag, 29.11.2014, 20:00 Uhr
"Walzer in der Nacht - Camille Claudel"
ein Ein-Frau-Spiel von und mit
Sibylle Maria Dordel zum
150. Geburtstag C.Caudels
Eintritt: 15,00 €
Karten beim Theater am Torbogen, FON 07472 / 25371
WTG Rottenburg, FON 07472 / 916236
Der Dachdecker von Birkenau
Dokumentarfilm über Mordechai Ciechanower
Deutschland 2013
Regie: Johannes Kuhn
Laufzeit: 90 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Der aus der polnischen Stadt Makow Mazowiecki
stammende und heute in Israel lebende 89-jährige
Mordechai Ciechanower musste im Konzentrationsund Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau miterleben, wie seine Mutter und seine beiden Schwestern
ermordet wurden. Er selbst überlebte wahrscheinlich
nur, weil er dem Dachdeckerkommando angehörte.
Schon damals nahm er sich vor, seine Erinnerungen
weiterzugeben, so lange er atmen kann und löst damit nicht zuletzt ein Versprechen ein, das er jenen
gab, die nicht überleben durften.
In Johannes Kuhns Dokumentarfilm sucht Ciechanower auch alle weiteren Konzentrationslager auf,
in die er nach anderthalb Jahren Ausschwitz verschleppt wurde: Stutthof, Hailfingen-Tailfingen,
­ autmergen, das berüchtigte Lager Bergen-Belsen
D
und das DP-Lager Feldafing, wo er damals nach
der Befreiung seinem tot geglaubten Vater wiederbegegnete. An jeder der Stationen kommt der engagierte Protagonist mit Menschen vor Ort ins Gespräch und beweist, dass Hass dem einst Gehassten fremd ist. Mordechai Ciechanower beeindruckt
durch eindringliche Schilderungen, seine Musikalität
und – trotz allem, was er in seiner Jugend hat durchstehen müssen – durch Optimismus und einen einzigartigen Humor.
Der Film entstand im Auftrag von „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“ in Zusammenarbeit mit
dem „Verein KZ-Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen“.
Di 18.11. 18.00 Uhr (7,00 €)
Schulvorstellungen sind in Absprache möglich.
Eintritt: 3,00 € /Schüler
Kontakt: Mail an kino@kinowaldhorn.de
oder telefonisch: 07472 22888
tig stärken und trösten, ist stellenweise durchaus
rührselig und ohne Tränen kaum durchzuhalten. Es
versteht sich also von selbst, dass Taschentücher
mitzubringen sind. Auch wenn zumindest Jürgen Vogel als einer von Hannes’ Freunden in so mancher
Situation die ernste Dramatik aufzulockern versteht.
Do 20.11. und Fr 21.11. 20.30 Uhr (7,00 €)
Sa 22.11. 18.00 Uhr (7,00 €)
So 23.11. und Mo24.11. 20.30 Uhr (7,00 €)
Kurzfilm im Vorprogramm:
„Dangle“ 5‘54 min.
Hin und weg
Deutschland
Regie: Christian Zübert
DarstellerInnen: Florian David Fitz, Julia Koschitz, Jürgen Vogel, Miriam Stein, Victoria
Mayer, Volker Bruch, Hannelore Elsner u.a.
Laufzeit: 95 min.
freigegeben ab 12 Jahren
Wieso sich Hannes und seine Frau Kiki bei der alljährlichen Radtour mit den besten Freunden gerade
für das unspektakuläre Belgien entschieden haben,
ist allen anderen schleierhaft. Da gibt es doch nur
Pommes und Pralinen. Doch die beiden waren mit
der Auswahl des Zieles diesmal eben dran und so
fügt man sich der Entscheidung, nichtsahnend, dass
Hannes an ALS (Amyotropher Lateralsklerose) leidet, einer für ihn unheilbaren Nervenkrankheit, an
der schon sein Vater qualvoll gestorben ist. Nachdem es bei Hannes in den letzten Wochen gesundheitlich rapide bergab ging, hat er beschlossen,
seinen Tod selbst zu bestimmen und in Ostende
Sterbehilfe arrangiert. Dies alles erfahren die Freunde erst unterwegs bei ihrem ersten Stopp im Hause
seiner Mutter. Lediglich diese und Kiki wussten Bescheid, sind aber keineswegs überzeugt, geschweige denn einverstanden mit Hannes’ Entscheidung.
Die Gruppe reagiert bestürzt und ist zunächst völlig
fassungslos. Doch mit zunehmender Dauer entwickelt sich Hannes’ letzte Reise zu einem kostbaren
Ereignis für alle. Mit einer Liste von Dingen, die noch
erlebt werden wollen, und dem Gefühl, dass danach
nichts mehr so sein wird wie vorher, feiern sie das
Leben und ihre Freundschaft noch einmal mit Leib
und Seele…
Wichtiger als die Diskussion über Sterbehilfe oder
über Hannes’ einsame und eigenmächtige Entscheidung ist dem Regisseur die Betonung auf den Wert
der Freundschaft. Wie hier in einer ausweglosen
Situation alle zusammenrücken und sich gegensei-
Der kleine Medicus 2D
Animationsfilm, Deutschland 2014
Regie: Peter Claridge
nach dem Buch von Dietrich Grönemeyer
Laufzeit: 78 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Nano lebt mit seiner älteren Schwester bei den
Großeltern. Er liebt Computerspiele, kann prima
Skateboard fahren und ist außerdem der Klassenbeste in Bio. Aber Nano ist sehr klein und darum wird
er von den Klassenkameraden auch nicht immer für
voll genommen. Eines Tages benimmt sich sein Opa
überaus seltsam und völlig anders als Nano das
von ihm gewöhnt ist. Nano forscht nach und kommt
einem gemeinen Experiment auf die Spur: Der irre
Professor Schlatter hat dem Großvater einen Miniroboter eingepflanzt, um zu sehen, ob er willenlos reagiert. Wenn ja, will er die Aktion bei allen Menschen
durchführen, um sie dann wie Marionetten steuern
zu können. Nano muss schnell handeln. Mit Hilfe
von Dr. X lässt er sich und seine Freundin Lilly winzig klein schrumpfen, schleust sich in Opas Körper
ein und versucht dort, den Miniroboter, der hier sein
Unwesen treibt, unschädlich zu machen. Nicht nur,
dass Opa dadurch wieder der Alte wird, auch bei seinen Klassenkameraden könnte sich Nano dadurch
ein bisschen mehr Respekt verschaffen…
Das liebevoll umgesetzte Animationsabenteuer
nimmt die Kinder mit auf eine Reise in den menschlichen Körper. Dabei sehen die jungen Zuschauer
alles aus der Perspektive von Nano, dem kindlichen
Helden. Wenn er Fragen stellt und die Erwachsenen
im Film etwas erklären, können auch die kleinen
Zuschauer verstehen, wie der menschliche Organismus funktioniert. Und es ist schon witzig zu sehen,
wie ein Schluckauf bewirkt, dass das Mini-U-Boot im
Magen von der durch ihn erzeugten Druckwelle herumgeschleudert wird oder wie Nano, einem Captain
Kirk ähnlich, in Opas Körper die 23 Bandscheiben
seiner Wirbelsäule entlang rast.
Ein lehrreicher, kindgerechter und abwechslungsreicher Spaß mit einem gesunden Maß an Action.
Sa 22.11. und So 23.11. 14.00 Uhr (4,00 €)
Sa 29.11. und So 30.11. 14.00 Uhr (4,00 €)
Panamericana
Das Leben an der längsten Straße der Welt
Dokumentarfilm, OmdU
Schweiz 2010
Regie: Thomas Rickenmann, Jonas Frei und
Severin Frei
Laufzeit: 98 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
schminkte Wahrheit in einem einzigen Satz auf den
Punkt bringen kann. Er zeigt weder inszenierte Szenen noch jagt er touristischen Attraktionen hinterher.
„Dies war das prägendste Reiseabenteuer meines
Lebens mit echter Horizonterweiterung“. (Severin
Frei)
Die „Panamericana“ verbindet zwei Kontinente
und zwölf Länder miteinander. Die längste Straße
der Welt führt von Nord nach Süd von Laredo an der
US-amerikanisch-mexikanischen Grenze bis nach
Buenos Aires in Argentinien.
Drei Männer aus dem schweizerischen Wattwil haben drei Monate lang die Panamericana mit ihrem
Kleinbus befahren: Der 32-jährige Elektro-Ingenieur
Thomas Rickenmann, sein ehemaliger Schulkollege
Severin Frei und dessen Bruder Jonas. Losgefahren
sind sie ohne Drehbuch, einzig mit der Absicht,
das Leben entlang der Straße zu dokumentieren.
Und waren fasziniert von den Gegensätzen, die sie
entlang der Straße erlebten: wunderschöne, grüne Landschaften in Kolumbien und Ecuador, karge
Welten in Chile, luxuriöse Hotels, wo nebenan Obdachlose schlafen. Gesprochen haben sie mit Taxichauffeuren, Schülern, Lastwagenfahrern, Prostituierten, Grenzbeamten, Straßenmusikern und vielen
anderen Menschen. Sie alle erzählen (in Spanisch;
es gibt deutsche Untertitel) aus ihrem Alltag. Von
Glück und Leid, von Reichtum und Armut. Hauptdarsteller dieses Films sind also die Einheimischen, die
den drei Filmemachern begegnen. Sie präsentieren
authentische und ungestellte Situationen.
Der Film zeigt intime und ergreifende Momente,
ganz natürlich, nah und bewegend. Er nimmt den
Zuschauer mit auf eine Reise durch verschiedene
Kulturen, wo die eigene Existenz oftmals nur von
ein paar Cents abhängt. Er illustriert die Denkweise
der lateinamerikanischen Bevölkerung, die die unge-
So 16.11. und So 23.11. 11.00 Uhr (7,00 €)
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IN GRAZIA DI DIO
Regie: Edoardo Winspeare
Italien 2014 | 131 Min. | OmdU
Vier temperamentvolle, italienische Frauen, zusammen in einem drei Generationen-Haushalt? Da
fliegen schon mal die Fetzen, und zwar ordentlich.
Denn große Probleme stellen ihre komplette Lebenssituation auf den Kopf: Die Textilfabrik, seit
Jahrzehnten im Familienbesitz, macht Pleite, das
Eigenheim muss verkauft werden um die Schulden
zu begleichen und der Bruder verlässt das Land. Die
vier Frauen müssen aufs Land ziehen und beginnen,
dort einen Hof zu bewirtschaften. Adele hält die vier
durch Tauschgeschäfte über Wasser, während ihre
pubertierende Tochter keine Lust hat, die Schulbank
zu drücken oder zu arbeiten, sie will lieber einmal
reich heiraten. Adeles Schwester interessiert sich
hingegen nur für ihre Karriere als Schauspielerin.
Nur die Großmutter, die sich noch einmal neu verliebt, ist der Anker, der besonnen bei allen Differenzen die Familie zusammenhält. Und auf die Familie ist jede angewiesen, wie sie mit der Zeit lernen
müssen.
Do 20.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
TRAUMLAND
Regie: Petra Volpe
Schweiz/ Deutschland/ Belgien 2013 | 98 Min.
Deutsche Fassung
Es ist Weihnachten im nassgrauen Zürich. Die Sozialarbeiterin Judith betreut tagsüber Prostituierte,
nach Feierabend verabredet sie sich mit fremden
Männern zum Sex. Die frustrierte Witwe Maria fristet ihr einsames Dasein in ihrer kleinen Wohnung
in der Hoffnung, ihren Lebensabend nicht alleine
zu verbringen. Rolf benutzt seit seiner Scheidung
käuflichen Sex als Trost und Ausweg aus der Einsamkeit. Die schwangere Lena scheint ein intaktes
Familienleben zu führen, bis sie herausfindet, dass
ihr Ehemann heimlich zu Prostituierten geht. Alle vier
Schicksale verknüpfen sich bei der 18-jährige Mia
(Luna Mijovic) aus Bulgarien. Sie ist eine der vielen
nicht so freiwilligen „Sexarbeiterinnen“, die auf dem
Straßenstrich arbeiten – im Hintergrund ein gewalttätiger Zuhälter und kein Raum für Selbstbestimmung.
Sie träumt von einem anderen Leben, spart heimlich
Geld für sich und ihre Tochter in Bulgarien. Doch sie
muss sich mit der harten Realität einer Gesellschaft
konfrontieren, in der der Umgang mit Prostitution in
die Abgründe des Traumlands blicken lässt. Deutscher Kamerapreis. Hauptdarstellerin Luna Mijovic
und Regisseurin Petra Volpe anwesend.
Sa 22.11. 20.00 Uhr (7,50 €)
zu Gast: Petra Volpe, Regisseurin
Petra Volpe wurde 1970 in Suhr in der Schweiz
geboren. Sie besitzt sowohl die schweizerische als
auch die italienische Staatsbürgerschaft. Von 1992
bis 1994 war sie Kunststudentin in Zürich. Darauf
folgte ein einjähriger Aufenthalt in New York. Von
1995 bis 1997 arbeitete sie als AVID-Cutterin in
Zürich, bis sie dann von 1997 bis 2001 Dramaturgie- und Drehbuch an der HFF (Hochschule für Film
und Fernsehen) Konrad Wolf in Potsdam studierte.
Seit 2001 arbeitet sie als freischaffende Autorin und
Regisseurin. Für den Film „Traumland“ recherchierte
sie jahrelang intensiv im Rotlichtmilieu, wo sie viele
Gespräche mit Frauen hatte, die als Prostituierte arbeiteten. Sie sagt, wenn ihr Film dazu beitrage, die
Gesellschaft für die harte Realität der Prostituierten
zu sensibilisieren, dann sei sie glücklich.
zu Gast: Luna Mijović, Darstellerin
Luna Mijović wurde 1991 geboren und stammt aus
Sarajevo. Sie ist in Bosnien-Herzegowina, Slowenien und Russland aufgewachsen. Ihre erste Rolle als
Laiendarstellerin spielte Mijović mit 13 Jahren: die
Rolle der Sara im Kinofilm „Esmas Geheimnis – Grabavica“ von Jasmila Zbanić, der 2006 den Goldenen
Bären gewann. Mit diesem Film war sie 2007 als 15
Jährige beim Filmfest FrauenWelten zu Gast. Später
spielte sie in zahlreichen weiteren Filmen mit, unter
anderem in „Dreileben – Etwas besseres als den
Tod“ von Christian Petzold. Für die Hauptrolle als
Prostitutierte in „Traumland“ setzte sie sich monatelang mit den realen Erfahrungen von Prostitiuierten
auseinander. Luna Mijović studiert derzeit Regie an
der Sarajevo Film Academy.
zu Gast: Christina Schiewe, Regisseurin
BE MY BABY
Regie: Christina Schiewe
Deutschland 2014 | 109 Min.
Lebenslustig, liebevoll und vor allem ein richtiger
Dickkopf – das ist Nicole. Sie ist 18 Jahre alt und
hat das Down Syndrom. Wie alle Teenager in ihrem
Alter beschäftigt sie sich mit den Themen Liebe und
Sexualität. Ob das nun heißt, auf der Arbeit einen
ersten Freund zu haben oder ein bisschen in den
Nachbarsjungen verliebt zu sein. Und Babys. Am
liebsten möchte Nicole ein eigenes. Und Heiraten.
Und eine eigene Familie. Doch das ist alles andere
als einfach. Nicht nur, dass die Gesellschaft diese
Wünsche nicht anerkennt. Auch ihre eigene Mutter,
die selbst sehr jung schwanger wurde, ist von dieser
Idee wenig begeistert. Als Nicole sich zielstrebig da-
Christina Schiewe wurde als Kind deutsch-brasilianischer Eltern 1980 in Brüssel geboren und wuchs
in Brüssel, Stockholm und Düsseldorf auf. Von 20022007 studierte sie Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg.
Mit ihrem Kurzfilm „Lena“ wurde sie 2005 beim
Filmfest Granada in Spanien als beste Regisseurin
ausgezeichnet. Für Ihren Diplomfilm „Das leichte
Leben“ erhielt sie neben dem Preis für den „besten
studentischen Kurzfilm“ beim Festival in Rom auch
das Prädikat „Besonders Wertvoll“.
„Be My Baby“ ist Christina Schiewes erster Langspielfilm und wurde auf dem Filmfest in München mit
dem Förderpreis „bestes Drehbuch“ ausgezeichnet.
Für den Film hat sie sich tiefgehend mit der Situation
von Menschen mit Down-Syndrom auseinander -gesetzt.
ran macht, ihren Wunsch zu realisieren, zwingt sie
ihr ganzes Umfeld, sich mit unbequemen Fragen
auseinander zu setzen. In „Be my Baby“ greift Christina Schiewe ein Thema auf, das noch völlig tabuisiert wird und hat in Carina Kühne eine bezaubernde
Hauptdarstellerin gefunden.
So 23.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
SCHWEIZER HELDEN
Regie: Peter Luisi
Schweiz 2014 | 94 Min. | OmeU
Sabine ist frisch geschieden, die Kinder sind aus
dem Haus, ihre Freundinnen spontan ohne sie verreist – und das alles kurz vor Weihnachten. Auf der
Suche nach Beschäftigung gerät die Hausfrau per
Zufall an das nah gelegene Asylbewerberheim. In
der Hoffnung, ihr Selbstwertgefühl aufbauen zu können, bietet sie dem Heimleiter an, mit den Asylbe-
THE
OPTIMISTS
Regie: Peter Luisi
Schweiz 2014 | 94 Min. | OmeU
Ein lebenslustiges Damen-Volleyballteam in Norwegen: die Jüngste ist 66, die Älteste 98 Jahre alt.
Seit über 40 Jahren trainieren sie wöchentlich, aber
seit 30 Jahren haben sie nicht mehr gegen eine
andere Mannschaft gespielt. Das soll sich ändern!
Doch gegen wen sollen sie antreten? Die attraktiven
Volleyball-Herren aus Schweden gleichen Alters
werbern psychodramatisches Theater zu spielen.
Doch die Idee misslingt gründlich. Stattdessen stößt
die Geschichte von Schillers Wilhelm Tell über den
Schweizer Nationalhelden auf große Begeisterung
bei den Asylsuchenden. Kurzerhand beschließen
Sabine und ihre kleine Truppe das Theaterstück aufzuführen. Bei den Proben führen Sprachbarrieren
und die verschiedenen kulturellen Hintergründe zu
skurril-komischen Momenten. Doch die Stimmung
ist zugleich geprägt vom ängstlichen Warten auf die
Asylentscheide. Sabine fühlt sich immer mehr vom
Schicksal ihrer Theaterspieler berührt... Eine herzerwärmende Tragikomödie, inspiriert durch eine wahre
Begebenheit. Publikumspreis Locarno.
könnten der richtige Gegner sein. Hartes Training
ist angesagt. Die 69-jährige Birgit googelt nach den
geltenden Regeln im Volleyball, die Netzhöhe wird
ausgehandelt, Teamshirts mit gehäkelten Rosetten
hergestellt. Zwei junge TrainerInnen trauen ihren
Augen kaum, als sie beginnen, die alten Damen auf
das Turnier vorzubereiten. Goro, 98 Jahre alt, ist die
Seele des Teams. Mit ihrer Willenstärke, Lebensfreude und den lila Converse-Turnschuhen verkörpert sie geradezu den Geist des Teams. Doch auch
sie muss mit den Herausforderungen des hohen Alters umgehen. Aber gemeinsam gehen die Frauen
alle Herausforderungen mit der gleichen Strategie
an: mit sehr viel Humor.
Fr 21.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
Mo24.11. 18.00 Uhr (7,50 €)
Mister Turner – Meister des Lichts
GB/ D/ F 2014
Regie: Mike Leigh
DarstellerInnen: Timothy Spall, Dorothy Atkinson, Marion Bailey, Paul Jesson u.a.
Laufzeit: 149 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Als Joseph Mallord William Turner 1851 mit 76
Jahren stirbt, zählt er zu den besten Malern der Welt.
Er hinterlässt mehr als 20.000 Werke: Dramatische
Naturszenen, Schiffe und Wasser gehören zu seinen
dem Impressionismus vorausgehenden Leitmotiven.
Über das private Leben des genialen Künstlers ist
wenig bekannt. Doch Regisseur Mike Leigh hat intensiv recherchiert und sich für die fehlenden Puzzlestücke die künstlerische Freiheit genommen. Und
er nimmt sich auch eine Menge Zeit – zweieinhalb
Stunden –, um den Zuschauer ebenso elegant wie
bewegend in das erstaunlich normale Leben eines
Ausnahmekünstlers zu entführen. Zugleich zeichnet
er mit leichtem Federstrich, ganz nebenbei, ein Sittenbild jener Zeit.
Erzählt wird von den letzten 25 Jahren des Meisters. Um seine frühere Geliebte und die gemeinsamen beiden Töchter kümmert sich Turner nicht.
Umso enger der Kontakt zum Vater, mit dem ihn ein
höchst freundschaftliches Verhältnis verbindet. Als er
sich auf Motivsuche unter falschem Namen in einer
kleinen Pension einmietet, findet der wortkarge Maler in der verwitweten Vermieterin seine späte große
Liebe. Diese entspricht von ihrem Erscheinungsbild
in keinster Weise dem gängigen Ideal. Aber genau
das ist der Kern dieser Biografie: Ein Maler, der in
allen Menschen und Dingen den Zauber des Schönen entdeckt – dafür ist Turner keine Anstrengung
zu groß. Um Geld geht es ihm nicht in erster Linie.
100.000 Pfund bietet ihm ein reicher Fabrikant einmal für seine Bilder. Der recht bescheiden lebende
Künstler lehnt ab. Er will, dass alle Kunstwerke später der Staat bekommt, auf dass sie dem Volk gratis
zur Schau gestellt werden…
Verkörpert wird der kauzige Maestro von einem
eindruckvoll aufspielenden Timothy Spall, der diese widerspenstige Figur in all seinen Facetten präsentiert. Beim Filmfestival in Cannes erhält er 2014
dafür die Goldene Palme als Bester Schauspieler.
Auch die Ausstattung des Films fällt auffallend stimmig aus. Last but noch least sorgt Leighs langjähriger Komponist Gary Yershon für einen höchst ungewöhnlichen Soundtrack.
Do 27.11. bis Di 02.12. 17.45 Uhr (8,00 €)
Pride
Großbritannien 2014
Regie: Matthew Warchus
DarstellerInnen: Ben Schnetzer, George MacKay
Imelda Staunton, Bill Nighy, Dominic West, ...
Laufzeit: 119 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Dies ist ein Film nach einer wahren Geschichte:
Großbritannien im Sommer 1984. Die „Eiserne Lady“
Margaret Thatcher führt einen erbitterten Kampf ge-
gen die Gewerkschaft der Minenarbeiter, die gegen
die Privatisierung und Schließung der Bergwerke
streiken. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite. Die
Initiative „Lesbians and Gays Support the Miners“
(„Lesben und Schwule unterstützen Minenarbeiter“)
sammelt Geld für die Streikkasse. Der „Nationalen
Union der Minenarbeiter“ ist dies indes eher peinlich.
Vorurteile und Ressentiments gegen „Andersartige“
sind bei vielen offensichtlich tief verwurzelt. Doch
die Aktivisten lassen sich in ihrem Engagement nicht
so leicht entmutigen. Sie ignorieren die Union und
entscheiden sich, auf die Minenarbeiter direkt zuzugehen. In einem Minibus macht sich eine kleine
Gruppe nach Wales auf, um im Minendorf Dulais ihre
Spenden persönlich abzugeben. Zwar stößt sie anfangs auch hier auf Vorurteile und Ablehnung, doch
in Arbeiterführer Dai finden sie schließlich den ersten
beherzten Verbündeten…
In seinem zweiten Kinofilm gelingt Regisseur
Matthew Warchus ein lässiges Lustspiel mit flottem
Tempo, gelungener Situationskomik und flotten Dialogen sowie liebenswerten Figuren mit Ecken und
Kanten. Und auch wenn tragische Elemente nicht
fehlen, haben am Ende Hass und Vorurteile keine
Chance.
Das Drehbuch von Theater-Autor Stephen Beresford verknüpft geschickt historische Fakten und
märchenhafte Feel-Good-Dramaturgie. Eine der
Bergarbeiterfrauen ist im richtigen Leben übrigens
inzwischen Abgeordnete und sorgte dafür, dass dieses Kapitel britischer Geschichte auch im Parlament
offiziell vorgeführt werden wird.
Do 27.11. bis Di 02.12. 20.30 Uhr (7,00 €)
GaumenKINO
am Samstag, den 10.1., 24.1. und 7.2.2015
Wir empfangen Sie ab 17.40 Uhr im Kino im Waldhorn
mit einem Begrüßungssekt und Canapés.
Um 18 Uhr startet die bayrische Kriminalkomödie
„Winterkartoffelknödel“.
Anschließend genießen Sie ein leckeres Vier-Gänge-Buffet
im nahegelegenen Restaurant Martinshof.
Karten erhalten Sie in allen Geschäftsstellen des
Schwäbischen Tagblatts sowie in der Neckar-Chronik in Horb.
Die Karten kosten 44,90 Euro und mit der AboCard
zahlen Sie nur 39,90 Euro.
Der kleine Nick
macht Ferien
Love, Rosie!
Frankreich 2014
Regie: Laurent Tirard
DarstellerInnen. Mathéo Boisselier, Kad Merad,
Valérie Lemerciert u.a.
Laufzeit: 97 min.
freigegeben ohne Altersbegrenzung
Großbritannien/ Deutschland 2014
Regie: Christian Ditter
DarstellerInnen: Christian Cooke, Lilly Collins,
Sam Claflin u.a.
Laufzeit: 102 min.
freigegeben ab 6 Jahren
Endlich. Der inzwischen 12-jährige Nick hat Sommerferien. Zum ersten Mal hat sich Mama auf Papas Wunsch eingelassen: Diesmal geht’s nicht in
Können Jungen und Mädchen „nur“ beste Freunde
sein?- Anscheinend ja. Zumindest Rosie und Alex.
Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, verstehen sich
die Berge, sondern tatsächlich mal ans Meer. Unter einer Bedingung allerdings: Mamas Mama darf
auch mit an die französische Rieviera. Dort hat Nick
bald neue Freunde gefunden: Ben, der sich hier
auskennt wie in seiner Westentasche, Früchtchen,
der den ganzen Tag isst, Jojo, der einen seltsamen
Akzent hat und Heulsuse, der schon anfängt zu weinen, wenn jemand anderes Sonnenbrand hat. Nun
ist Papa im Hotel zufällig ein alter Schulfreund begegnet, der eine Tochter in Nicks Alter hat. Muss er
jetzt mit der spielen? Nick hat das seltsame Gefühl,
dass seine Eltern ihn verkuppeln wollen, dabei hat er
doch schon zu Hause eine feste Freundin…
Schade, dass dem Regisseur Laurent Tirard nach
vier Jahren Pause die Kinderdarsteller seines ersten
Teils nicht mehr zur Verfügung standen. Immerhin
sind die Eltern noch die Alten: Kad Merat und Valérie Lemercier, diese beiden wunderbaren Gesichter,
spielen mit überzeichneter, aber durchaus überzeugender Mimik und Gestik ihre überaus komischen
Rollen. Den besonderen Zauber erreicht der zweite
„Kleine Nick“ zwar nicht mehr so ganz, sehenswert
ist der Film trotzdem, und zwar wegen der Begegnung des Zuschauers mit den Prototypen der 60erJahre-Welt und wegen seiner perfekten Ausstattung.
Ein ästhetischer Genuss. Hier ist alles frei und leicht
und ganz genauso wie auf den Bildern, die das Wort
„Ferien“ auslöst. Und außerdem gibt es wieder viel
zu lachen.
blind, sind aber kein Paar. In Sachen Liebe stehen
sich die beiden nämlich mal selbst und mal gegenseitig im Weg. Ein gescheiterter Annäherungsversuch hier, eine verpasste Gelegenheit da, und schon
sendet das Schicksal die beiden in völlig unterschiedliche Richtungen. Und dann zieht Alex auch
noch weg. Weit weg! Werden zwei verschiedene
Kontinente, außerdem eine ungewollte Schwangerschaft, desaströse Liebesaffären und Ersatzbeziehungen, Eheschließungen mit den falschen Partnern und Scheidungen das Band der Freundschaft
stärken oder zerreißen? Zumindest verhindern alle
Geschehnisse eine Konsequenz, die für jeden im
Umfeld der beiden Protagonisten schon längst offensichtlich ist…
Der Film basiert auf dem vor allem in Deutschland viel verkauften Buch „P.S. Ich liebe dich“ von
Cecilia Ahern. Insgesamt zwölf Jahre begleitet die
Handlung den romantischen Diskurs der beiden
hübschen Protagonisten und türmt dabei (nicht immer klischeefrei) fast unüberwindbare Hürden auf.
Immerhin gelingen Regisseur und Hauptdarstellern
eine ganze Reihe berührender Szenen, die vor allem
das junge weibliche Publikum ansprechen werden.
Fr 21.11. bis So 23.11. 16.00 Uhr (5,00 €)
Fr 28.11. bis So 30.11. 15.45 Uhr (5,00 €)
Für immer vielleicht
Lesung aus ihrem neuen Buch
„Mach ja kein Theater“
Sonntag 30.11.2014
Beginn: 11 Uhr · Eintritt: 8,00 €
klöpfer &meyer
Karten im Vorverkauf bei uns im Kino Waldhorn
und bei der Osianderschen Buchhandlung in Rottenburg
Dietlinde Ellsässer
Liebe Leserin! Und lieber Leser auch!
Und liebe Buchhändlerin und lieber Buchhändler!
Nein, ich bin keine Schriftstellerin, bin eher eine Wortwerkerin, mehr eine
Sprachliebhaberin! Und ja, ganz am Anfang war die Muttersprache. Das
geltende Wort der Mutter. Ihr Erbe trage ich auf der Zunge. Den Witz und
den Wunderfitz hab’ ich von ihr. Oder, ganz wie beim Albert Einstein:
»Ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig.«
Jetzt suche ich rückwärts über das Schreiben meinen roten Lebensfaden.
Erinnerungen mäandern kreuz und quer aufs Blatt. Wo stehe ich? Wo will ich
hin? Ist der Faden schon fertiggestrickt?
Foto: Olivia König
Nein, ich schreib keine Autobiografie und schreib auch keinen Roman. Und
schreib schon gar nicht (m)eine Melchinger Theatergeschichte. Sondern schlag
mich und schreib mich durch mein Lebensgestrüpp, bleib auf meinem eignen
Weg, den ich nach der guten Trennung vom »Mutterhaus« auf der Alb seit
vielen Jahren schon »freilaufend« gehe, in treuer Begleitung von wundervollen
»alten« Kolleginnen und Kollegen.
dietlinde ellsässer
1955 in Tübingen im Kreissaal geboren. Aufgewachsen
im kleinen »Flecken« Hemmendorf hinter Rottenburg
am Neckar. Hat dort als Dorfkind alle Gässle, Winkel und
Wege erkundet. Von Anfang an hatte die Neugier die
Nase vornedran. Noch mehr Welt wurde wahr, »als sie
die Nase in Bücher steckte, wo sich Wort für Wort Sprache
in Geschichten verwandelte«. Um weiter zu kommen,
hat sie mit 17 Jahren das Dorf verlassen, und im Ober-
schwäbischen Erzieherin gelernt, später kam noch das
Studium der Sozialpädagogik dazu. Mit Anfang 20 begann
ihr Weg auf die Bühne: erst Schultheater, freies Theater,
dann Theatermitbegründerin. Hat immer allerhand
dramatische und komödiantische Rollen gespielt. Seit
15 Jahren ist sie mit Leib und Seele freischaffend als
Schauspielerin, Kabarettistin, Regisseurin, Autorin und
Fortbilderin unterwegs.
www.dietlinde-ellsaesser.de
Ach, es ist nicht leicht, die zu werden, die man ist. Aber wenn sich beim
Schreiben das Feste und Gesetzte in Herz und Hirn verändern, dann geht
vielleicht doch noch was. Womöglich ist das aber mehr ein Wunsch als
eine Wahrheit – und wenn, dann halt meine ...
Jedenfalls hat Schauspielern, Theatermachen, etwas mit Sehnsucht zu tun.
Mit Ankommen und Zusichkommen. Auch mit »Verrücktheit«, mit dem wunden
Punkt und mit dem Standbein und dem Spielbein. Etwas mit dem richtigen
Leben im falschen halt.
Drum, liebe Leserin und lieber Leser, tanzen Sie mit mir mit. Und tanzen Sie
gerne auch aus der Reihe.
Herzlich,
Ihre Dietlinde Ellsässer
lädt Sie ein
1. / 2. November 2014
14:00 – 18:00 Uhr
Alte Seminarturnhalle
Nagold, Lange Str. 5
11. Nagolder Weintage
Probieren wie beim Winzer: Rund 20 Weingüter & Kellereien präsentieren
ausgesuchte Weine aus aller Welt. Für einen Obolus von 7 € können Sie in aller
Ruhe probieren, mit Winzern fachsimpeln, erfahren wie gute Schokolade
gemacht wird, Ihr Lieblingsöl finden und ausgesuchte Feinkost entdecken.
Marktstraße 47 · 72202 Nagold
Haydnweg 2 · 72202 Nagold-Hochdorf
www.weinladennagold.de
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