close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Daniel Günther und Heiner Rickers: Wir freuen uns über den

EinbettenHerunterladen
Auferstehungskirche I Christuskirche I Kreuzkirche I Martinskirche I Thomaskirche
Oktober - November 2014
Zum Titelbild
Titelbild: Erinnerung an den
ehemalige Mauerverlauf in
Berlin.
Selten wird so klar, dass der
Herr auch unmittelbar in die
Politik, in unsere Weltgeschichte eingreift.
Vor 25 Jahren verschwand „Die Mauer“ über Nacht. „Die
Mauer“: mehrere Meter hoch, mit Hundelaufgräben,
Schießanlagen und Stacheldraht – von einem Tag auf
den anderen war sie ‚nicht mehr da‘, denn wir standen
drauf und feierten!
Meine Familie kam 1966 aus den USA nach Deutschland, mein Vater war gebeten worden, die LutherKommission in Tübingen zu leiten. In den Schulferien waren wir in der DDR, um den Quellentext der
Reformation in den Bibliotheken dort zu finden. Ich
bin erwachsen geworden mit dem Erleben von Durchsuchungen an ‚Der Mauer‘, von regelmäßigen Durchquerungen des Todesstreifens. Ich hatte Angst. Diese
Angst teilte ich mit den Deutschen in Ost und West.
Menschen reagieren unterschiedlich auf dauerhafte
Angst. Ignorieren, Anpassen, Mitmachen, Verherrlichen.
Ich erlebte an meinen Freunden in Tübingen und Potsdam, aber auch an mir selber, alle diese Reaktionen.
Wie gehen wir um mit Bösem, das so offensichtlich mitten
durch unseren Alltag gebaut wird? Die meisten von uns
hilflos, die wenigen Aufrichtigen erleben sich als zwecklos.
Für mich – ich war damals noch Buddhist – war der Mauerfall nur als Gotteseingreifen verstehbar. Kein Mensch
hat es bewirken können, aber plötzlich war die Freiheit
für uns alle wirklich „da“!
Dieses Fanal, und die enormen Auswirkungen auf alle
meine Freunde, haben mich zum Christentum verlockt:
Gott lenkt unsere Geschichte – nicht wir selber.
Gott sei Dank
Gerrit-Willem Oberman
2
Herausgeber:
Ev. Gesamtkirchengemeinde
Widerholtplatz 4
73230 Kirchheim unter Teck
Zuschriften z. H. Diana
Herzig
 kirchenfenster@evkikirchheim.de
V.i.S.d.P:
Werner Dohrn
Pfarrer Jochen Maier
Pfarrer Gottfried Settgast
Verantwortlich für den
Inhalt sind die Verfasser und
die jeweiligen Pfarrämter.
Redaktion: Redaktionsteam
aus den Kirchengemeinden
mit Diana Herzig
Gestaltung: Redaktionsteam
Gedruckt bei Röhm COPYDRUCK, abgezählt und ausgetragen von vielen netten
Menschen!
Wir freuen uns, wenn Sie
mit einer Spende unser gemeinsames „Kirchenfenster“
unterstützen.
Nächster Redaktionsschluss:
3. November 2014
Titelfoto: Jochen Maier
Rückseite:
Hans Joachim Haehnel
Impuls
Richtungswechsel
M
enschen, die alles wissen, machen mir
Angst. Mit denen, die immer gewinnen,
macht das Spielen keinen Spaß. Solche, die
den Anschein erwecken, (fast) alles im Leben
richtig zu machen, befremden mich. Vielleicht nicht zuletzt deshalb, weil ich selbst
Anteile von diesem Wesenszug in mir trage.
Auch ich bin ja der Meinung, die richtige Art
von Urlaub, die beste Form des Sparens und
des Gesund-Lebens gewählt zu haben. Auch
ich bin von vielen meiner Meinungen ganz
fest überzeugt. Ja, ich denke manchmal insgeheim: Wie schön könnte es auf der Welt
sein, wenn alle so leben würden wie ich.
und Bettag als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen. Wer braucht denn heutzutage noch
so etwas Altmodisches?! Büßen und Beten –
das passt doch nicht mehr in unsere Zeit…
Oder vielleicht doch? Ich fände es wunderschön, wenn es uns gelänge, den Buß- und
Bettag als Anlass zu nehmen, von lauter
Pseudomodernismus verschüttete christliche
„Generaltugenden“ wieder mehr zu beachten.
Zum Beispiel: das achtsame und unvoreingenommene Zuhören, die Gesinnung ändern
zu Gott hin, in konkreten Lebenssituationen
nach seinem Willen fragen, dankbar sein für
alles, was uns geschenkt wird, Fehler einsehen und bereuen. Oder auch Bescheidenheit
und Demut – nicht zu verwechseln mit Duckmäusertum. Wenn ich mich nicht täusche,
gibt es da so vieles neu zu entdecken, was
unser Leben und Zusammenleben bereichern
kann. Niemand zwingt uns, immer stur in
eine Richtung zu laufen. Im Gegenteil: Unser
Glaube an den menschgewordenen Gott der
Liebe befreit uns von unserer selbstgebastelten, als Geradlinigkeit verkauften Sturheit
und Besserwisserei.
Trotzdem halte ich daran fest: Wer die Wahrheit mit Löffeln gefressen hat, nervt. Wer
immer nur in eine Richtung läuft – und mag
sie noch so modern oder tolerant oder aufgeschlossen daherkommen, ist in meinen Augen
stur und unbeweglich. Und was ich partout
nicht leiden kann, sind Aussprüche von der
Art: „Kein Problem, alles machbar.“
Wer ehrlich ist, muss zugeben: Es ist eben
nicht alles machbar. Wir Menschen sind bedürftig, angewiesen, sehnsüchtig, machen
Fehler und können uns niemals am eigenen
Schopf aus dem Sumpf ziehen. Aber irgendetwas macht es uns schwer, dies zuzugeben.
Vielleicht hat es damit zu tun, dass wir nicht
schwach sein wollen, weder vor anderen noch
vor uns selbst. Wir haben immer wieder große Mühe damit, Fehler zuzugeben. Und eine
einmal eingeschlagene Richtung zu verlassen
und umzukehren, grenzt an Schwerstarbeit.
Christian Lorösch
Pfarrer der
Johanneskirchengemeinde
Kein Wunder, dass es 1994 dann auch politisch kein größeres Problem war, den Buß-
3
Kirchenmusik
Ende des CVJM-Posaunenchors aus Altersgründen?
S
Der Chor wird von dem Berufsmusiker Johannes Stortz geleitet, der über die Chorarbeit
hinaus die Interessenten auch gern weiter in
der Bläsermusik ausbildet.
o wird in absehbarer Zeit unser Aufschrei in den Kirchengemeinden zu
hören sein, wenn sich nicht bald junge
Menschen oder ehemalige Bläser/innen für
diesen Dienst in den Gemeinden interessieren
und uns mit ihrem oder einem Chorinstrument unterstützen.
Unsere Bitte an die Leser des Kirchenfensters
lautet daher: Nennen Sie uns musikalisch interessierte Menschen, die an der Bläsermusik Freude haben könnten und mit denen wir
Kontakt aufnehmen können.
Jürgen Hahne
Der Chor wurde 1948 von Ludwig Dierolf
gegründet und hat in den Gemeinden in und
um Kirchheim in all den Jahren bei Freud und
Leid Anklang gefunden.
Kontaktanschrift:
CVJM, Im Doschler 30, Tel. 6267
E-Mail: cvjm-kirchheim@gmx.de
Johannes Stortz
Tel. 6616 oder Mobil 0179 2021062
E-Mail: js@stortz-musik.de
Die Mehrzahl der Bläser ist über 70 Jahre alt
und sie sollten nicht warten, bis aus dem Anklang Missklang wird, weil Sehkraft, Ansatz
und Reaktion nicht mehr den eigenen Ansprüchen genügen.
4
Es geht darum, Entfaltungsmöglichkeiten
miteinander zu fördern und vielfältige Andocksituationen zu schaffen: z. B. in einer
größeren Bandbreite der Gottesdienstformen.
Gemeinsame Planung soll mehr zur sinnvollen Absprache der Angebote und Aktivitäten
führen. Auch die einheitlichere Erscheinung
nach außen als Evangelische Kirche wäre
leichter in einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit umzusetzen. Die Gebäude sind
unsere – nicht das Unsere und das Eure! Die
Aufgaben sind unsere Aufgaben. Die Gaben
sind unsere Gaben.
Fuge
Worum geht es in der angestrebten Fusion
unserer Ev. Kirchengemeinden in Kirchheim?
Vielleicht haben Sie schon hier und da wahrgenommen, dass zum einen die „Innenstadtgemeinden“ (Auferstehungskirche, Kreuzkirche, Thomaskirche, Martinskirche), und
zum anderen die Matthäuskirchengemeinde
Lindorf und die Johanneskirchengemeinde
Ötlingen miteinander in verschiedenen Arbeitsgruppen die Gemeindefusionen vorbereiten. Der Arbeitstitel für diese „Fusionsgestaltungsgespräche“ war bisher die wenig
aussagekräftige Abkürzung FUGE.
Wir wollen miteinander Evangelische Kirche
in Kirchheim sein!
Jochen Maier
Nun hat sich die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ auf die Suche gemacht nach einem aussagekräftigen Slogan für die Vorhaben der Fusion. Die Überschrift „miteinander
weiter/evangelisch in Kirchheim“ macht nun
klarer, worum es gehen soll:
• Wir gehen miteinander und nicht nebeneinander den Weg als evangelische Christen
in unserer Zeit weiter.
• Wir wollen miteinander weiterdenken
zum besseren Wahrnehmen der Herausforderungen, die unsere Zeit an Kirche und Gemeinde stellt.
• Wir kommen miteinander weiter als nur
jeder für sich allein – indem wir uns in unseren Gaben, Ideen und Bemühungen ergänzen.
• Wir können miteinander in der Ergänzung
verschiedener Stile und Begabungen einen
weiteren Raum an Zugangsmöglichkeiten zu
Glaube und Kirche schaffen als nur jeder für
sich in seinen gewohnten Gleisen.
5
A. Kontakt auf und sie ist mit einem Hausbesuch einverstanden. Ich treffe eine völlig verzweifelte, total überforderte Frau an. Sie lebt
mit ihrer Familie, 3 Töchtern, Ehemann und
einem demenzkranken Vater in einer relativ
kleinen Wohnung. Die beiden älteren Mädchen sind zumindest stark entwicklungsverzögert und besuchen eine Förderschule. Der
Ehemann arbeitet sehr viel im Schichtdienst
und ist selten zu Hause. Frau A. ist schon lange nicht mehr in der Lage, irgendetwas zu tun.
Ihr Haushalt ist völlig verwahrlost, sie kann
nicht mehr waschen, kochen oder sich sonst
um den Haushalt kümmern, entsprechend sind
die diversen Wäsche- und Geschirrberge. Im
Gespräch stellt sich heraus, dass sie schon
Selbstmordgedanken hätte, aber ihr die Kraft
dazu fehle. Außerdem berichtet sie, oft Stimmen zu hören, die ihr unschöne Dinge sagen
würden. Sie wüsste aber nicht, woher diese
Stimmen kommen. Wir beschließen, zunächst
die häusliche Situation zu entschärfen und
gleichzeitig eine psychiatrische Behandlung zu
beginnen. Ich begleite Frau A. zu einem Facharzt, dieser diagnostiziert eine schizoaffektive
Störung mit schwerer Depression. Durch die
verschriebenen Medikamente verspürt Frau
A. nach einigen Wochen zum ersten Mal seit
vielen Jahren eine gewisse Erleichterung. Sie
ist froh, dass sie nicht Schuld an ihrem Zustand ist, sondern dass tatsächlich eine Krankheit zu Grunde liegt, die auch therapierbar ist.
25 Jahre
im Dienst
Am 1. August konnte Dorotheé Ostertag-Sigler ihr 25jähriges Dienstjubiläum
bei der Diakonischen Bezirksstelle Kirchheim feiern. Die Leiterin der Diakonischen
Bezirksstelle, Ingrid Riedl, überreicht für
treu geleistete Arbeit die Dankesurkunde der Ev. Landeskirche in Württemberg.
Seit 25 Jahren arbeite ich im Sozial
psychiatrischen Dienst der Diakonischen
Bezirksstelle Kirchheim Teck. In den ersten
Wochen habe ich mir oft gedacht, hätte ich
doch was Handfesteres, Greifbareres gelernt,
die Anforderungen waren schon recht groß.
Sehr schnell habe ich in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen meinen „Traumjob“
gefunden; und das ist bis heute so geblieben.
SpDi, das bedeutet zunächst einmal Anlaufstelle für Information und Beratung für
überwiegend chronisch psychisch erkrankte
Menschen und ihre Angehörigen. Im Verlauf
der Beratung versuchen wir ein ganz individuelles Hilfsangebot für jeden einzelnen Ratsuchenden zu entwickeln.
Bei der AOK beantrage ich eine Haushaltshilfe,
um den Haushalt wieder in Ordnung zu bringen.
Mit Hilfe des Jugendamts wird für die beiden
Mädchen eine geeignete stationäre Einrichtung gesucht, und für den Vater findet sich
ein Platz im Pflegeheim. Mittlerweile ist Frau
A. bereit, in eine psychiatrische Klinik zu ge-
Ein Nachbar von Frau A. ruft bei mir an und
erzählt mir, dass er sich um seine Nachbarin
sorgen würde. Es wäre alles so chaotisch und
sie selber sei sehr komisch. Ich nehme mit Frau
6
Nähkurs im Cafe Eckpunkt
hen. Nach 8 Wochen ist sie so weit wieder
hergestellt, dass jetzt über weitere ambulante Hilfen nachgedacht werden kann.
Wer hat eine übrige Koffer Overlock-Maschine zu verschenken?
Bei der Diakonischen Bezirksstelle in Kirchheim können Frauen mit oder ohne Migrationshintergrund einen Nähkurs besuchen.
Dazu fehlt uns noch eine gebrauchstüchtige
Overlockmaschine.Nehmen Sie bitte Kontakt
mit Hannerose Lempp auf.
E-Mail: christrose50@googlemail.com
Tel. 42101
Wir bieten im Rahmen unseres Dienstes drei
verschiedene Hilfsangebote an. In der ersten
Zeit bekommt Frau A. die intensivste Hilfe
in Form des ambulant betreuten Wohnens.
Dadurch kann Frau A. wieder die grundlegenden Dinge erlernen, wie einen Haushalt
führen, Ängste überwinden, Beziehungsaufbau zu ihrer jüngsten Tochter erlernen. Ihr
Ehemann wird in das Behandlungsprogramm
miteinbezogen, da auch die Beziehung zu
ihm durch die Erkrankung sehr schwierig war.
In den ersten Jahren sind noch mehrere Klinikaufenthalte notwendig, aber mit der Zeit
wird der Hilfebedarf immer kleiner. Einige
Jahre bekommt Frau A. noch die sogenannte
Soziotherapie verschrieben, durch die Frau A.
lernt, wie sie mit ihrer Erkrankung leben kann.
Konfi-Rallye 2014
Bei der diesjährigen Konfi-Rallye waren Konfirmanden aus 17 Kirchengemeinden am
Start. Unter dem Motto „Radeln für einen
guten Zweck“ brachten die Konfirmanden
dieses Jahr eine beeindruckende Summe von
nahezu 1.300 € zusammen.
Ehrenamtliche
Mitarbeiter/-innen gesucht!
In den letzten Jahren hat sich Frau A. so stabilisiert, dass keine weiteren Klinikaufenthalte mehr nötig sind und sie nur noch lose
durch unsere Grundversorgung betreut wird.
Diese (wahre) Geschichte veranschaulicht, wie
vielfältig unsere Arbeit ist und wie interessant
und abwechslungsreich sie dadurch wird. Wir
arbeiten viel mit anderen Einrichtungen und
Behörden, mit Kliniken und Ärzten zusammen. Wir können uns Zeit nehmen, in Hilfeplangesprächen mit unseren Kooperationspartnern nach, guten Lösungen zu suchen.
Für den Möbelbereich unseres Diakonieladens
in Kirchheim suchen wir tatkräftige Unterstützung.
Wir sind ein kleines, freundliches Team und
freuen uns über Verstärkung!
Sie fahren gerne mit dem Sprinter, unterstützen uns bei Möbeltransporten, beim Auf- und
Abbau der Möbel, vereinbaren Termine, nehmen Kundengespräche am Telefon an und
helfen beim Verkauf der Möbel.
Wenn Sie regelmäßig Zeit übrig haben, gerne
auch nur stundenweise, dann melden sie sich
bitte bei:
Frau Carola Ullmann, Ladenleitung,
Tel. 736570
Wir freuen uns über Ihren Anruf!
Ein großer Vorteil ist natürlich, dass wir in die
Diakonische Bezirksstelle eingebunden sind.
Dadurch können wir die Kompetenz unserer
Kollegen der anderen Fachberatungsstellen
ganz unkompliziert nutzen.
Dorothee Ostertag-Sigler
7
In der nächsten Ausgabe erscheinen die Zeitzeugen aus der BRD.
Zeitzeugin Rosi Schmidt (CK/AK): „Da ich
in Leipzig aufgewachsen bin, habe ich den
November 1989 hautnah in meiner Heimatstadt miterlebt. Ich selber war damals bei
der Buchhaltung eines großen Handelsunternehmens beschäftigt. Begonnen hat ja
alles mit den überfüllten Gottesdiensten in
der Nicolaikirche. Anschließend ging man
dann zum Karl-Marx-Platz und umrundete
die halbe Stadt mit Sprechchören wie „Wir
sind das Volk“ und später dann „Die Mauer
muss weg“. Man lief am Stasigebäude vorbei und dann löste sich alles friedlich auf.
Bei jeder Montagsdemonstration wurden es
dann mehr Menschen. Dabei hatte ich nie das
Gefühl, dass einem etwas passieren könnte.
Die Straßen waren vorbildlich von der Polizei abgesperrt. Allerdings kam es im Oktober
kurz vor den Feierlichkeiten zum 40-jährigen
DDR-Jubiläum noch zu einer kritischen Situation. Die Stasi hatte bereits viele Tausend
Blutkonserven, Lazarettbetten vorbereitet. Es
ist damals Kurt Masur und den Kirchenvertretern zu verdanken, dass es nicht zu einer
größeren Auseinandersetzung gekommen ist.
Wandel im Osten:
"Wir sind das Volk!"
1989
führen Ausreisewelle und innergesellschaftliche Opposition zur
Neuformierung von Bürgerbewegungen und
zu Protestdemonstrationen auf den Straßen
der DDR. Die Anhänger dieser Initiativen sehen die Flucht nicht als Lösung an, sondern
wollen die DDR von innen verändern. Ab
September 1989 treten diese oppositionellen
Gruppierungen in die Öffentlichkeit und fordern einen grundlegenden politischen Wandel. Zum Teil gehen die Bürgerbewegungen
auf langjährige Initiativgruppen zurück und
werden aus kirchlichen Kreisen unterstützt.
Dieser Wandel war es, der mit dem Wunder
des gewaltfreien Mauerfalls am 9. November
vor 25 Jahren vollendet wurde und den Weg
für die Wiedervereinigung beider deutschen
Staaten ebnete. Zeitzeugen schreiben uns,
wie sie diesen Wandel, dieses Wunder erlebten. Da wir Ihnen keinen der Beiträge vorenthalten wollen und es unverzeihlich wäre,
diese zu kürzen, haben wir uns entschlossen,
in dieser Ausgabe Gemeindeglieder zu Wort
kommen zu lassen, die das Ereignis als Bürger
in der DDR erlebten.
Die eigentliche Maueröffnung am Donnerstag, 9. November war für uns einmalig.
Natürlich machten wir uns sofort auf nach
Berlin. Jeder wollte es mit eigenen Augen
sehen und erleben. Auch konnten wir nicht
glauben, dass die Grenze für alle Zeiten offen bleiben würde. Mit der S-Bahn fuhren wir
Richtung Schöneberg, natürlich kostenlos. In
West-Berlin angekommen, gab es ebenfalls
in den sozialen Einrichtungen kostenloses Essen und überall bekam man Geschenkartikel.
Ich muss sagen, das hat uns seltsam berührt.
8
Wir fühlten uns als Almosenempfänger, beschenkt vom reichen Onkel aus dem Westen.
Keiner von uns hatte übrigens die Absicht,
im Westen zu bleiben. Wir wollten alle da
bleiben und helfen, dass die Wirtschaft neu
aufgebaut wird. Aber wir ahnten natürlich,
dass jetzt viele gut ausgebildete junge Menschen das Land verlassen würden und dass es
noch ein schmerzhafter Prozess sein würde,
bis sich der Osten von seiner ineffizienten
Planwirtschaft in eine leistungsorientierte
Marktwirtschaft entwickeln würde.“
fand und wir uns nur selten sahen.
Durch Grenzverletzungen des Luftraumes der
DDR durch Militär- und Aufklärungsflugzeuge der BRD befand er sich oft in Gefechtsbereitschaft. Ein erschreckendes Ereignis für
ihn in dieser Zeit war, als Sowjetische Kampfflugzeuge die Militäreinheit immer wieder im
Tiefflug überflogen und niemand etwas über
die Sachlage wusste.
Es ist ein großes Glück, dass es in dieser Zeit
des Umsturzes nie zu militärischen Konflikten in unserem Land gekommen ist und dass
mein Mann sich nie der Entscheidung über
Leben und Tod stellen musste.
In dieser Zeit konnte wohl niemand wissen,
wie die Führung der KPdSU in Moskau über
das Schicksal der DDR entscheiden würde.
Dass diese Revolution friedlich stattgefunden
hat, haben wir der besonnenen Politik beider
deutscher Staaten zu verdanken und vor allem dem Volk in Ostdeutschland.“
Diana Herzig (MK) erlebte die Umbruchzeit so: „In der DDR geboren und in einem
unpolitischen Elternhaus im Grenzstreifen
aufgewachsen, hatte ich in meinem Heimatland eine schöne, sorgenfreie Kinder- und
Jugendzeit, in der ich ohne Zukunftsängste
aufwachsen durfte.
Im Mai 1989 begann die Flüchtlingswelle von
DDR-Bürgern über Ungarn in die BRD. Ab
September fanden in Leipzig die ersten Montagsdemos statt, welche sich bald über Berlin
und andere Orte der Republik ausbreiteten. So
brachten die Menschen ihre Unzufriedenheit
dem Staat gegenüber zum Ausdruck. Unsere
Regierung trotzte vor Ideenlosigkeit in der Innenpolitik und notwendige Reformen blieben
aus. All dies konnte man in den westlichen
Medien sowie in unserer “Aktuellen Kamera“
nachverfolgen und die Ereignisse überschlugen sich zunehmend. Ich konnte es einfach
nicht glauben, dass dies wirklich bei uns in
der DDR geschehen sollte. Bei uns gab es nur
kleinere Kundgebungen und niemand wusste,
wohin die Reise gehen wird. Unbehagen und
Angst breitete sich in mir aus.
Ängste hatte ich vor allem um meinen Mann,
der sich während dieser Zeit bei den Luftstreitkräften der Nationalen Volksarmee be-
Rea Trojosky (KK) vom 9. November 1989
völlig überrascht: „Wir wohnten in der Zeit in
Magdeburg und waren sehr beschäftigt, da
unsere Kinder noch klein waren. Als ich am
10. November vormittags mit der Straßenbahn zum Einkaufen fuhr, war ich total überrascht, als die Leute von ihren Erlebnissen auf
dem Kudamm erzählten.
Diese historisch bedeutsame Nacht habe ich
verschlafen.
Es folgte eine sehr aufregende Zeit, die aber
auch viele Fragen aufwarf und Unsicherheit
verbreitete. Mit unseren Mitte Zwanzig waren wir unter denen gewesen, die die meisten
Chancen und Zukunftsperspektiven aus der
Wende ziehen konnten. Allerdings hatten wir
auch vor der Wende das Gefühl, dass es uns
gut ging.“
Hartwig Engelking
9
Kirchenasyl
gerstaates, sondern vor allem auch vor den
Behörden des Zufluchtsstaates schützen soll.
Bis heute werden Menschen wegen
ihrer Rasse, Religion, Nationalität,
politischen Überzeugung oder Ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe verfolgt.
Das Asylrecht beruht auf der Überzeugung,
dass kein Staat das Recht hat, Leib, Leben
oder persönliche Freiheit des Einzelnen aus
Gründen zu gefährden oder zu verletzen, die
allein in seiner politischen Überzeugung oder
seiner religiösen Grundentscheidung liegen
(BVerfGE 80/315(333).
Es wird die Auffassung vertreten, dass das
Kirchenasyl zu den durch Artikel 4 GG geschützten Inneren Angelegenheiten der Religionsausübung von Kirchen und Religionsgemeinschaften gehört.
Dagegen halten andere diese Praxis für eine
rechtswidrige Missachtung rechtstaatlich erreichter Verwaltung– und Gerichtsentscheidungen und der staatlichen Souveränität.
Durchgesetzt hat sich wohl die Ansicht, dass
das Kirchenasyl einen freiverantwortlichen
symbolischen Rechtsbruch darstellt, der vom
Staat beendet werden kann, allerdings wird
auch hervorgehoben, dass Kirchengemeinden, die in ihren Räumen Asyl gewähren,
nicht den Rechtsstaat in Frage stellen, sondern einen Beitrag zur Erhaltung des Rechtsfriedens und der Grundwerte unserer Gesellschaft leisten.
Dass die Verfassungsgeber das Asylrecht in
das Grundgesetz aufnahmen, war auch die
Reaktion darauf, dass viele Deutsche während
der nationalistischen Diktatur in Deutschland
verfolgt wurden und sich, häufig vergeblich,
um Aufnahme in anderen Ländern bemüht
hatten. Der ursprüngliche Verfassungstext
war aufnahmefreundlich ausgestaltet; er
sah keine Einschränkungsmöglichkeiten vor.
Das änderte sich entscheidend durch die
Neufassung des Artikels 16a Grundgesetz
in den 90er Jahren, ausgelöst durch größere Flüchtlingsbewegungen. Seither verwehrt
unsere Verfassung denjenigen Asylsuchenden
das Asyl, die aus sicheren Drittländern nach
Deutschland reisen.
Bemerkenswert ist die großzügige Duldungspraxis der Verwaltungsbehörden. Fast ausnahmslos werden kirchliche Räume nicht
zwangsweise geräumt. Dafür dürften der
Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und auch
Klugheitsaspekte mitverantwortlich sein.
In jedem Fall sollte das Kirchenasyl als ein
Appell an den Staat verstanden werden, das
Asylrecht einzuhalten (Ulrich Heckel). Nicht
wenige plädieren sogar für eine deutliche
Öffnung in der Asylpolitik. Ein kleiner Beitrag
der Kirchenmitglieder könnte schon darin bestehen, die Flüchtlinge nicht als Störenfriede, sondern als Menschen mit einer eigenen
Würde und eigenen Rechten zu betrachten.
Kirchenasyl meint die vorübergehende (Kirchengebäude-)Aufnahme von Flüchtlingen,
die von aufenthaltsbeendenden Maßnahmen
bedroht sind. Zuständige staatliche Stellen
sollen dazu angehalten werden, die bestandskräftigen aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen
nochmals zu überprüfen und zunächst nach
einer einvernehmlichen Lösung zu suchen.
Die Besonderheit des Kirchenasyls liegt darin,
dass es nicht nur vor dem Zugriff des Verfol-
Werner Dohrn
10
Garten der Begegnung
KITAplusNACHT
Im Frühjahr diesen Jahres startete die
Stiftung Tragwerk ihr neuestes Projekt,
in dessen Rahmen auf der ausgedehnten
Grünfläche an der Schlierbacherstraße
der „Garten der Begegnung“ für die Bewohner des Wächterheims, der Kinder
aus der benachbarten Kindertagesstätte
Topkids sowie für alle BürgerInnen der
Stadt Kirchheim entstanden ist. Seit Ende
Juli ist der „Garten der Begegnung“ zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Ein Mittelpunkt des Parks ist die „Arche Noah“ als
Sinnbild für die Bewahrung der Schöpfung und ein friedliches Miteinander.
Wir freuen uns, dass wir dieses generationenübergreifende Projekt größtenteils
mit Spenden schaffen konnten. Wir laden
Sie sehr herzlich ein, unseren „Garten der
Begegnung“ zu besuchen.
Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten zu ermöglichen,
bietet die Kindertagesstätte Topkids der
Stiftung Tragwerk bis zu acht Kindern im
Alter von 3 - 6 Jahren eine qualifizierte
Übernachtbetreuung an. In Kombination mit einem Tagesplatz können 3- und
4-jährige Kinder bis zu viermal sowie
5- und 6-jährige Kinder bis zu achtmal
je Monat regelmäßig im „Traumschiff“
übernachten. Zwei pädagogische Kräfte
achten sorgfältig darauf, dass die Kinder
eine liebevolle Begleitung beim Einschlafen, in der Nacht und zum Morgen bekommen. Informationen erhalten Sie bei
Frau Autenrieth unter Tel. 9315800.
Manfred Sigel
11
Kinder - Jugend - Familie
Nachmittag für Kinder auf
dem Schafhof
Ferienwaldheim 2014
Dankbar und glücklich blicken wir auf ein
gelungenes Ferienwaldheim 2014 zurück.
Am Samstag, 18. Oktober von 13:30 -17:30
Uhr, sind Kinder der 1. bis 6. Klasse aus
ganz Kirchheim ins Gemeindehaus auf dem
Schafhof eingeladen. Die Jugendreferenten
Jochen Leitner und Jörg Schneider und ein
Team junger MitarbeiterInnen des Traineeprogramms werden gut vorbereitet sein. Los
geht es mit fetzigen Liedern und mit einer
biblischen Geschichte, danach gibt es Spielund Bastelaktionen – je nach Wetter – drinnen oder draußen.
204 Teilnehmer, 60 Mitarbeiter, 243 Kisten
Material, ein paar Stunden Schlaf, 250 Liter Kaba, 38 Liter Apfelmus, 60 Kilogramm
Spätzle, 45 Kilogramm Bolognese-Soße, 84
Salatköpfe, 50 Kilogramm Pommes, 35 Kilogramm Leberkäse, 350 Rote, 1 900 Brötchen
und jede Menge ungezählten Spaß und Einsatz!
Ein Kostenbeitrag von 2 € pro Kind wird am
Anfang der Veranstaltung eingesammelt.
Weitere Informationen und Anmeldung bei
Jochen Leitner (E-Mail: jochen_leitner@
web.de, Tel. 937775).
12
Kind e rkirc h e
Kirchentreff für Kinder in der Auferstehungskirche: Die neue Themenreihe „Geschichten am Wegesrand“ startet am 22.
November von 14:30 - 17:00 Uhr. Nähere
Informationen dazu finden Sie auf Seite 25.
Christen haben mitgemischt – damals
wie heute. Martin Luther hat die Gesellschaft seiner Zeit verändert. Mitmischen
geht nicht ohne Einsatz, nicht ohne
Mühe und manchmal auch nicht ohne
Risiko. Aber es steht jemand dahinter,
der größer, stärker und beständiger ist
als alle Widerstände: Gott mischt mit –
deshalb können auch wir mitmischen –
mit Mission eben.
Die Kinderkirche der Christuskirche findet am 12. und 26. Oktober, 9. November
(parallel zum Mini-Gottesdienst), 23. und
30. November statt.
In der Kreuzkirche sind alle Kinder ab 4
Jahren zum Kindergottesdienst eingeladen, der jeweils samstags von 16 - 17 Uhr,
in der Kreuzkirche stattfindet.
Nächster Termin: 25. Oktober
Herzliche Einladung zur ChurchNight
am Freitag, 31. Oktober, um 18:00 Uhr
in der Martinskirche Kirchheim!
ChurchNight belebt den Reformationstag mit kreativen „Geburtstagsfeiern“ für
die Evangelische Kirche und bietet vor
allem jungen Menschen eine attraktive
Alternative zu Halloween.
Kinderkirche in der Martinskirchengemeinde findet am Sonntag, 12. und 26.
Oktober; 9., 16., 23. und 30. November
um 10:30 Uhr im Albert-Knapp-Saal, Widerholtplatz 5 statt. Aktuelle Informationen bei Pfarrer Jochen Maier, Tel. 2405.
Ein (Jugend-)Gottesdienst und im Anschluss ein Markt auf dem Kirchplatz mit
Leckereien, Live-Musik und verschiedenen Angeboten warten auf alle Besucher.
Jochen Leitner
In der Thomaskirche ist jeden Sonntag
um 10:30 Uhr Kindergottesdienst mit gemeinsamem Beginn mit den Erwachsenen.
13
Hallo, ich heiße Irina Frank, bin 29
Jahre alt, und komme aus Dettingen
an der Teck. Seit
1. Juli bin ich zu je
25% für die Auferstehungskirche und
die Thomaskirche
als Jugendreferentin
angestellt.
den - und Jugendarbeit und Mitarbeit bei KU3
sein. Die ersten 4 Wochen waren für mich ein
sehr schöner Einstieg und ich freue mich nun
auf meine bevorstehenden Aufgaben.
Irina Frank
Kirchheimer Reihe 2014
Zukunft statt zocken
Nach meinem Studium der Erziehungswissenschaft und Neuere Englische Literatur in
Tübingen war ich 2 Jahre lang als Freizeitpädagogin an einer Werkrealschule in Esslingen
tätig und freue mich nun sehr auf die neue
berufliche Herausforderung.
Die Kinder- und Jugendarbeit liegt mir schon
seit vielen Jahren am Herzen und u. a. bei
meiner langjährigen Mitarbeit in der Dettinger Kirchengemeinde, sowie bei verschiedenen Praktika und Schulungen durfte ich
in diesem Bereich schon viele Erfahrungen
sammeln. Es ist mir ein Anliegen, Kinder und
Jugendliche in ihrem Lebensumfeld zu unterstützen, sie zu fördern, ihnen einen Raum
zum Wohlfühlen zu schenken und ihnen Gottes Liebe näher zu bringen.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst.
Das Spekulationskarussell rast. Das Klima
wird wärmer. Rohstoffe werden knapper. Unser Lebensstil stößt an Grenzen. Die Zukunft
wird verzockt. Doch es geht auch anders.
Wolfgang Kessler besuchte Politiker, Banker
und Initiativen, die ein gerechteres, ein nachhaltigeres Wirtschaften vorleben. Es gibt Alternativen. Was wäre, wenn sich die Politik
an diesen Modellen orientieren würde? Das
wäre der Weg in eine bessere Zukunft. Von
diesem Weg erzählt er in seinem Vortrag.
Kenntnisreich und persönlich.
In meiner Freizeit treibe ich sehr gerne und
viel Sport (insbesondere Leichtathletik und
Fahrrad fahren), treffe mich gerne mit Freunden zum Kaffee trinken und entspanne beim
Lesen von englischen Büchern und beim
Kreuzworträtsel lösen.
Referent: Dr. Wolfgang Kessler, Chefredakteur von Publik-Forum
Montag, 10. November, 19:30 Uhr
im Chor der Martinskirche
Widerholtplatz 4
Kostenbeitrag: 5,00 €
Meine Schwerpunkte in den Gemeinden werden insbesondere Gruppenangebote für Kinder
und Jugendliche, Verknüpfung von Konfirman-
14
Gestaltung von seelsorgerlichen Gesprächen
geübt und analysiert. Daneben beschäftigten
wir uns mit theoretischen und theologischen
Fragen der Seelsorge. Besonders eindrücklich
war und ist mir die Auseinandersetzung mit
einem biblischen Begleiter für die Seelsorgearbeit - meine Wahl fiel auf den Propheten
Elia - und die Darstellung der eigenen Spiritualität.
KESS –
eine intensive SeelsorgeAusbildung für Ehrenamtliche
KESS-Kurse werden vom Seminar für Seelsorge-Fortbildung der Landeskirche angeboten und sind ein intensiver Ausbildungsweg für Ehrenamtliche in der Seelsorge.
Die Anmeldung erfolgt über die entsendenden Einrichtungen (z. B. Kirchengemeinden)
beim Seminar für Seelsorge-Fortbildung. Die
Gruppengröße beträgt 8 bis 12 Teilnehmende, die nach einem Auswahlgespräch mit den
Kursleitenden zugelassen werden. Die Kurse
finden an unterschiedlichen Orten innerhalb
der Landeskirche statt. Die Kosten für einen
Kurs, der sich über ca. 12 Monate erstreckt,
betragen 420 €, wobei die Teilnehmenden ca.
20% der Kosten selbst tragen.
Die Abkürzung KESS steht für „Kurse für
Ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger“. Ich selbst habe im letzten dreiviertel Jahr einen KESS-Kurs besucht und diesen
mit einem Zertifikat des Ev. Oberkirchenrates abgeschlossen. Das Zertifikat qualifiziert
mich für den ehrenamtlichen Dienst in der
Krankenhausseelsorge im Kreiskrankenhaus
Kirchheim.
KESS ist ein Angebot für Menschen, die ehrenamtlich in der Seelsorge in einer Kirchengemeinde (z. B. Besuchsdienst), einem Krankenhaus oder einer Alten- und Pflegeeinrichtung
mitarbeiten wollen. Nach dem Besuch des
Kurses fühle ich mich zur seelsorgerlichen
Begleitung von Menschen befähigt. Bei den
Sitzungen in der Kleingruppe (6 Personen)
lernten wir, uns mit unserer eigenen Person
und der Rolle als Seelsorgende auseinander
zu setzen. Fragen zu Formen der Beziehung
zwischen Patienten oder Besuchten in der
Kirchengemeinde und der/dem Seelsorger(in) standen im Mittelpunkt unserer Gespräche. In vielen praktischen Übungen – z. B. bei
der Besprechung von Gesprächsprotokollen –
haben wir die angemessene und kompetente
In Esslingen hat unter der Leitung von Pfarrer Christoph Bäuerle und Pfarrer Jochen
Schlenker ein neuer Kurs begonnen.
Peter Treuherz
Nähere Informationen erhalten Sie
über das
Seminar für Seelsorge-Fortbildung
Grüninger Str. 25
70599 Stuttgart
Tel. 0711 45804-53
E-Mail: seminar.seelsorgefortbildungehrenamt@elk-wue.de
15
Interview mit Waltraud Weiss
Frau Weiß: Nein, überhaupt nicht. Ich hatte
ja den Beruf der Sozialversicherungsangestellten gelernt und diesen bei der AOK bis zu
meinem zweiten Kind ausgeübt. Dann bewarb
ich mich auf die Stelle bei der Kirchenpflege.
Ja, das hat dann geklappt. Aber es war alles
zunächst mal Neuland für mich.
Worin bestand genau Ihre Aufgabe?
Frau Weiss: Ich war für die Finanzbuchhaltung zuständig. Es gibt ja in Kirchheim eine
zentrale Kassengemeinschaft. Das heißt ,Ausgaben und Einnahmen der Teilgemeinden
werden bei der Gesamtgemeinde zentral gebucht. Das betrifft die vorgeschriebenen Opfer, Ausgaben bei der Gebäudesanierung, aber
auch die Bereitstellung von Wechselgeld bei
kirchlichen Veranstaltungen.
Wie hat sich in den 30 Jahren Ihre Arbeit
geändert?
Jeder, der irgendwann mit der Gesamtkirchengemeinde etwas zu tun hatte, musste
Sie kennenlernen.
Frau Weiss: Als ich angefangen habe, wurden
gerade die Buchungsmaschinen abgeschafft
und die Arbeit auf EDV umgestellt. Drei Umstellungen habe ich in dieser Zeit erlebt, bis
dann die Computer eingeführt wurden. Aber
auch hier musste man sich immer wieder in
andere Programme einarbeiten.
Frau Weiss: In der Tat hatte ich bei meiner
fast 30-jährigen Tätigkeit als Verwaltungsangestellte bei der evangelischen Gesamtkirchenpflege sehr viel Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen.
Und jetzt geht es alles viel einfacher.
Wussten Sie eigentlich bei Ihrer Bewerbung im Jahre 1984 was auf Sie zukam?
Frau Weiss: Ja, das sollte man glauben. Aber
die Finanzbuchhaltung ist heute viel komple-
16
xer geworden, denken sie nur an Online-Banking und SEPA Umstellung.
In Ihrem Berufsleben haben sie auch einige Pfarrer und Dekane vorbeiziehen sehen.
Aber ihre Aufgabe bestand nicht nur aus
der Verwaltung der Finanzen.
Frau Weiss: Ja, ich habe drei Dekans- und
ungefähr 30 Pfarrerwechsel miterlebt. Diese
Personen in ihrer unterschiedlichen Vielfalt
kennengelernt zu haben, das war nicht uninteressant.
Frau Weiss: Nein, der Schalter-und Telefondienst waren ein wichtiger Teil meiner
Tätigkeit. Jeder der irgendein Anliegen, eine
Frage, eine Auskunft oder eine Beschwerde
vorbringen möchte, landet zuerst einmal bei
der Gesamtkirchenpflege. So musste ich die
unterschiedlichsten Fragen beantworten,
Ratsuchenden Hilfe geben, aber auch hitzige
Gemüter beschwichtigen, und dabei immer
höflich und nett sein. Diesen direkten Kontakt
mit dem Publikum fand ich in seiner Vielseitigkeit immer besonders interessant, auch
weil ich hier die direkte Dankbarkeit besonders gespürt habe.
Sicher haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihren Ruhestand gestalten
wollen?
Frau Weiss: Ja, ich freue mich endlich mehr
Zeit für meinen Garten zu haben und mich
ausführlicher mit meinem Enkelkind beschäftigen zu können. Da ich früher aktiv in
der Tennisdamenmannschaft gespielt habe,
könnte ich mir vorstellen, mich wieder in dieser Richtung sportlich zu betätigen.
Können Sie sich an einige außergewöhnliche Situationen erinnern?
Frau Weiss, ich wünsche Ihnen alles Gute
für den Ruhestand und danke Ihnen für
das Interview.
Frau Weiss: Ja, einmal wurde ich am Freitag
16:00 Uhr von dem Pfarrer einer Teilkirchengemeinde angerufen, mit dem Hilferuf, dass
im Kompost Ratten wären und ich müsste
sofort den Kammerjäger anrufen. Der Pfarrer
musste sich gedulden, denn das war natürlich
vor Montag nicht möglich. Ein anderes Mal
hatten wir beim Schließdienst für die Martinskirche einen Orgelschüler eingeschlossen.
Er konnte erst nach längerer Zeit über ein
offenes Fenster mit Hilferufen auf sich aufmerksam machen. Wohlgemerkt damals hatten noch nicht alle ein Handy.
Das Interview führte Hartmut Schallenmüller.
17
Es müssen nicht immer Vorträge sein –
Unsere Kirche braucht die Ehrenamtlichen.
Können, Ideen, Phantasie bringen Farbe in die
Angebote der Erwachsenenbildung. Es müssen nicht nur Vortragsveranstaltungen sein.
Beispiele zur Anregung gefällig? Mit einem
Motorsägekurs, eventuell im Pfarrwald, lassen
sich gerade Männer ansprechen. Beim Englischkurs für Kinder sind Glaubensfragen kein
Tabu. Ein Besuch bei der Flughafenseelsorge,
noch dazu bei einem der regelmäßigen Gottesdienste in der Abfertigungshalle, führt zu
einer neuen Besinnung auf Himmel und Erde.
Oder: Meldungen über schreckliche Motorradunfälle sind Anlass für eine Kooperation mit
einem Motorradclub, ein Trauerseminar könnte folgen. Viele Themen finden sich vor Ort.
Die Bauten aus der Reformationszeit geben
Zeugnis von einer bewegten Zeit. Flüchtlinge und Vertriebene geben ihre Erinnerungen
weiter. Das örtliche Pfarrhaus ist voller Geschichte und Geschichten, man muss nur die
Zeitzeugen aktivieren.
Mitmachangebot Erwachsenenbildung
herzlich eingeladen: Machen
 SieSie sind
mit! In der Ev. Erwachsenenbil
dung können Sie sich auf die Suche machen
nach Antworten auf Fragen unserer Zeit.
Wir schätzen die Begegnung in ihrer natürlichsten Form, im direkten, erlebten und
entspannten Gespräch. Nicht, dass auf alles
gleich ein Patentrezept parat wäre; die Gemeinschaft der Suchenden, Fragenden und
Kritischen, die inspiriert uns. Das Miteinander stemmt sich gegen den Trend wachsender
Versingleung und Vereinsamung. Die sich hier
engagieren, finden Begriffe wie Seele, Glaube, Sinnfindung oder spirituelle Orientierung
unverzichtbar für eine Gesellschaft, in der so
vieles Menschliche und Zwischenmenschliche
erkaltet. Sie wissen, welch ein Schatz sich in
der Bibel, der nach Heinrich Heine „wichtigsten Hausapotheke der Menschheit“, verbirgt.
Männer und Frauen, ob als Gemeindebeauftragte für Erwachsenenbildung (durch die jeweiligen Kirchengemeinderäte gewählt) oder
weitere Kümmerer, bringen sich mit ihrer
Persönlichkeit ein. Es lohnt sich, bei der Planung und Organisation die ureigenen Talente
zu entdecken. Machen Sie sich mit uns auf zu
ihrem persönlichen Gabenentdeckerkurs. Die
Mitmacher und Mitmacherinnen in der Erwachsenenbildung sind gerade dann erfolgreich, wenn sie ihre Berufung erspüren. Wir
wollen ihnen gönnen, mit diesem Amt etwas
für sich zu tun, eine Investition in sich selbst
zu tätigen. Ganz so, wie es Paulus meinte: „Es
sind mancherlei Gaben; aber es ist ein Geist.“
(1.Korinther 12,4). Das Mitmachangebot entspricht der evangelischen Vorstellung vom
Priestertum aller Gläubigen.
Vor allen Dingen soll das Mitmachen Freude
bereiten. Die Vorbereitung gelingt am besten
im Team. Und der Erfolg braucht Gelassenheit. Gut Ding will Weile haben. Getreu dem
ägyptischen Sprichwort: „Eine Palme wächst
nicht schneller, wenn man an ihr zieht.“
Eckhard Rahlenbeck
Vorsitzender des
Ev. Bildungswerks im
Landkreis Esslingen
18
Veranstaltungen - Oktober
Datum
Uhrzeit
Veranstaltung
Mittwoch, 1. Oktober
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Mittwoch, 1. Oktober
19:30 Uhr
Informationsabend Konfi 3 (TK)
Freitag, 3. Oktober
10:00 Uhr
Familienwanderung, Treffpunkt Parkplatz Schlossgym. (CK)
Freitag, 3. Oktober
20:00 Uhr
Konzert Chor alla breve „Träume" (JK)
Sonntag, 5. Oktober
12:00 Uhr
Kartoffelessen nach dem Erntedankgottesdienst (MK)
Sonntag, 5. Oktober
12:00 Uhr
Gemeindemittagessen (TK)
Sonntag, 5. Oktober
19:00 Uhr
Konzert, Stadtkapelle zu Gunsten der MK-Stiftung (MK)
Montag, 6. Oktober
09:00 Uhr
Marktandacht (MK)
Dienstag, 7. Oktober
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff (GH Schafhof)
Donnerstag, 9. Oktober
19:30 Uhr
Taizé-Abendgebet (TK)
Samstag, 11. Oktober
10 - 12 Uhr Altmetallsammlung des Fördervereins Jugendarbeit JK. e. V.,
GH Ötlingen (Jk)
Samstag, 11. Oktober
17:00 Uhr
Konzert mit dem Maulbronner Kammerchor (MK)
Sonntag, 12. Oktober
18:00 Uhr
Gitarrenkonzert „Zauber der Gitarre“ Georg Lawall (JK)
Montag, 13. Oktober
19:00 Uhr
Montagsgebet für Gerechtigkeit (Steingauzentrum)
Dienstag, 14. Oktober
12:30 Uhr
Mittagessen im Gemeindehaus Schafhof mit Voranmeldung (KK)
Dienstag, 14. Oktober
14:30 Uhr
Frohes Alter, Reisebericht mit Hartmut Schallenmüller (KK)
Mittwoch, 15. Oktober
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis im Ernst-Traub-Gemeindehaus
Donnerstag, 16. Oktober 14:30 Uhr
Seniorenkreis (AK+ CK), mit Dieter Kunzmann (AK)
Donnerstag, 16. Oktober 19:30 Uhr
Männerforum (GH Schafhof)
Donnerstag, 16. Oktober 20:00 Uhr
Film über Sieger Köder – (AKS) siehe auch S. 32
Freitag, 17. Oktober
17:00 Uhr
Kinder-Kino in der Matthäuskirche (Mtk)
Freitag, 17. Oktober
19:30 Uhr
Herbstbasar am Abend (AK), siehe auch S. 25
Freitag, 17. Oktober
19:30 Uhr
Literaturkreis (GH Schafhof)
Freitag, 17. Oktober
19:30 Uhr
Film-Gottesdienst im Gemeindehaus Lindorf (MTK)
Samstag, 18. Oktober
10:00 Uhr
Kinderkleiderbasar (KK)
Samstag, 18. Oktober
09:30 Uhr
Quellentag, mit Anmeldung (St. Lukas, Jesingen)
Sonntag, 19. Oktober
19:00 Uhr
Konzert Good News „Ethno Mass for Peace“ (KK)
Dienstag, 21. Oktober
12:00 Uhr
Kochtöpfle, Mittagessen für alle, Gemeindesaal Lindorf (MTK)
Dienstag, 21. Oktober
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff (GH Schafhof)
Dienstag, 21. Oktober
16:30 Uhr
Männerkreis (KK)
Donnerstag, 23. Oktober 20:15 Uhr
Impulskreis (AKS)
Freitag, 24. Oktober
15:00 Uhr
Café in Matthäus, „Praliné“, Gemeindesaal Lindorf (MTK)
Samstag, 25. Oktober
17:00 Uhr
Flötensoiree, Tiergeschichten (MK)
Sonntag, 26. Oktober
03:00 Uhr
Geschenkte Stunde – J. S. Bachs „Goldbergvariationen“ (MK)
Dienstag, 28. Oktober
20:00 Uhr
Meditatives Tanzen (KK)
Freitag, 31. Oktober
18:30 Uhr
Candle Light Dinner mit Anmeldung im Gemeindebüro (CK)
Freitag, 31. Oktober
19:30 Uhr
Reformation und Bilder mit Pfr. Johannes Koch (AK)
19
Veranstaltungen - November
Datum
Uhrzeit
Veranstaltung
Sonntag, 2. November
19:30 Uhr
Konzert der Kirchheimer Gesangvereine (MK)
Montag, 3. November
09:00 Uhr
Marktandacht (MK)
Dienstag, 4. November
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff (GH Schafhof)
Mittwoch, 5. November
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Freitag, 7. November
20:00 – 21:30 Uhr Glaubensseminar mit Pfr. Maier (AKS), siehe auch S. 33, 34
Samstag, 8. November
9:30 – 14:00 Uhr
Glaubensseminar mit Pfarrer Maier, (AKS)
Sonntag, 9. November
17:00 Uhr
Gemeindemusikabend (TK)
Montag, 10. November
19:00 - 19:30 Uhr Montagsgebet für Gerechtigkeit (AK)
Montag, 10. November
19:30 Uhr
Kirchheimer Reihe mit Dr. Wolfgang Kessler (AK)
Dienstag, 11. November
12:30 Uhr
Mittagessen im Gemeindehaus Schafhof mit Voranmeldung (KK)
Dienstag, 11. November
14:30 Uhr
Frohes Alter, Tischabendmahl mit Pfr. Kaiser (KK)
Mittwoch, 11. November
18:30 Uhr
Martinsgansessen der Stiftung MK, Altes Gemeindehaus,
nur nach Voranmeldung
Donnerstag, 13. November
14:30 Uhr
Seniorenkreis (AK+CK), mit dem Ehepaar Landauer (AK)
Donnerstag, 13. November
15:00 Uhr
Männerkreis (KK)
Donnerstag, 13. November
19:30 Uhr
Taizé-Abendgebet (TK)
Samstag, 15. November
09:00 Uhr
Familienfrühstück (Ernst-Traub-Gemeindehaus)
Samstag, 15. November
19:00 Uhr
Konzert Chor der Johanneskirche (JK)
Sonntag, 16. November
19:30 Uhr
Konzert mit Kilian Haiber und Beni Alkier, zu Gunsten der
MK-Stiftung (MK)
Dienstag, 18. November
12:00 Uhr
Kochtöpfle, Mittagessen für alle, Gemeindesaal Lindorf (MTK)
Dienstag, 18. November
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff (GH Schafhof)
Mittwoch, 19. November
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Donnerstag, 20. November
19:00 Uhr
Männerforum (GH Schafhof)
Donnerstag, 20. November
20:15 Uhr
Impulskreis (AKS)
Freitag, 21. November
19:00 Uhr
Literaturkreis (GH Schafhof)
Samstag, 22. November
14:30 Uhr
Adventsbasar mit Kaffee und Kuchen (TK)
Dienstag, 25. November
20:00 Uhr
Meditatives Tanzen (KK)
Mittwoch, 26. November – 3. Dezember
Lichterlabyrinth (MK), siehe auch S. 34
Freitag, 28. November
14:00 Uhr
Adventsbasar (GH Schafhof)
Freitag, 28. November
14:00 Uhr
Adventscafé mit Kochbuch-Vorstellung (MTK)
Samstag, 29. November
9:00 - 13:00 Uhr
Wägelesaktion in Ötlingen und Lindorf (JK, MTK)
Samstag, 29. November
10:00 – 14:00 Uhr Adventsmarkt (MK)
Samstag, 29. November
14:00 Uhr
Adventsbasar mit Kaffee und Kuchen (CK)
Sonntag, 30. November
12:00 Uhr
Gemeindemittagessen (TK)
Sonntag, 30. November
17:00 Uhr
Konzert mit dem Neuapostolischen Gospelchor (MK)
Sonntag, 30. November
17:00 Uhr
Konzert Vocalensemble (KK)
Sonntag, 30. November
18:00 Uhr
Benefizkonzert zu Gunsten der Faltwand (AK)
22
Auferstehungskirche
Eindrücke vom Seniorenausflug nach Gruibingen
Bilder oben: Der Kirchenraum mit mittelalterlichen Fresken.
Bild links unten: Der wuchtige Turm der Martinskirche Gruibingen.
Bild rechts unten: Das Pfarrhaus, in dem Familie Conz 20 Jahre gelebt hat.
Bild rechts, Mitte: Der stark vergrößert abgebildete Ohrring wurde in der Gruibinger
Martinskirche gefunden. Er stammt aus einem merowingischen Adelsgrab, weist oströmisch-byzantinischen Einfluß auf und dürfte
im 6./7. Jahrhundert entstanden sein.
Herzlichen Dank an Herrn Pfarrer i. R. Conz
und seine Frau sowie Herrn Landauer für die
Planung, Ausführung und diesen Beitrag.
23
Auferstehungskirche
Gottes und seiner Mitmenschen hoffen kann.
Viele fassen sich jedes Jahr den guten Vorsatz,
Stress zu vermeiden. Vielleicht ist die Idee
des Buß- und Bettages aktueller denn je…?
(Quelle: Ev.-luth. Kirche Bayern)
Sie sind herzlich zu unserem Gottesdienst
mit Prälat i. R. Paul Dieterich am 19. November 2014 um 10:30 Uhr eingeladen. In
Liedern und Gebeten denken wir an das, was
uns von Gott trennt, bitten um Versöhnung
und um einen Neuanfang.
Gottesdienst am Buß- und
Bettag (19. November)
Mit Beginn des neuen Kirchenjahres am 30.
November (1. Advent) wechselt die Anfangszeit des regulären Gottesdienstes wieder auf
10:30 Uhr! Jeden ersten Sonntag im Monat findet ein Abendgottesdienst um 18:00 Uhr statt.
V
ergleicht man das Kirchenjahr mit dem
Kalenderjahr, dann entspricht der Bußund Bettag dem 31. Dezember, Silvester, - es ist der letzte Feiertag im Kirchenjahr.
Doch während an Silvester Vorsätze für das
neue Jahr gefasst werden, gibt der Buß- und
Bettag die Möglichkeit, innezuhalten und zurückzuschauen.
Machet die (Falt-)Türe weit!
Innenraum-Türen haben immer
auch eine wichtige akustische
Bedeutung. Durch die Erneuerung der Faltwand in der Auferstehungskirche hat sich die
ohnehin schon aparte Innenraumbeschallung nochmals
deutlich verbessert. Dies
soll bei einem Benefizkonzert am 30. November
(1. Advent) um 18:00 Uhr vorgeführt werden. Es wird dabei
adventliche Musik von Michael
Prätorius, Felix Mendelssohn-Bartholdy u. a.
für Orgel und Bläser erklingen und auch die
Zuhörer sind zum gemeinsamen Singen eingeladen. Bezirkskantor Ralf Sach wird vom
Posaunenchor der Thomas- und Kreuzkirche
unter der Leitung von Anne Pech flankiert.
Der Eintritt ist frei, um großzügige Spenden
Buß- und Bettag, Umkehr und Demut, bieten
die Gelegenheit, mit den zurückliegenden
Fehlern und Verlusten abzuschließen. Unsere
Gesellschaft ist auf Leistung und Wachstum
ausgerichtet – gerade auch im privaten Bereich. Das zeigt nicht nur die große Palette
an Ratgeberliteratur für alle Lebenslagen mit
dem Ziel, immer perfekter zu werden.
Das Menschenbild der Bibel ist aber anders.
Wenn sich, wie in Ninive, ein ganzes Volk in
Sack und Asche hüllt, um Buße zu tun (Jona
3,5-10), dann wirft das die Frage auf, ob Büßen und Beten nicht auch ein Gesellschaftsmodell sein kann. Es wäre eine Gesellschaft,
in der man sich Fehler eingestehen und erlauben darf, weil man auf die Vergebung
24
zu Gunsten der Faltwand der Auferstehungskirche wird herzlich gebeten.
Ralf Sach
Am 15. November
ist es wieder soweit:
Spendenbarometer Faltwand
(Stand Redaktionsschluss)
Die nächste Kirchenputzete
steht an und wir freuen uns
über jeden, der uns dabei
unterstützt, unsere Kirche
sauber zu halten und den
Kirchgarten auf den
bevorstehenden Winter vorzubereiten. An
dieser Stelle schon im Voraus herzlichen
Dank an den Freundeskreis für die tatkräftige
Unterstützung! Wer gerne am gemeinsamen
Mittagessen teilnehmen möchte, melde sich
bitte bei Pfarrer Oberman, Tel. 7392792 oder
Mobil 0172 8415700.
10.000 €
5.000 €
3.747,05 €
0 €
Die Faltwand ist zwar schon eingebaut, aber
noch nicht finanziert. Die Auferstehungsgemeinde muss sich mit 10.000 € an den Kosten beteiligen (s. KF Juni - Juli 2014) und
braucht Ihre Unterstützung! Das Spendenbarometer zeigt den aktuellen Stand der Dinge.
Spenden können Sie gerne in einen mit
„Faltwand“ beschrifteten Umschlag in den
Opferkasten stecken. Herzlichen Dank!
Zum Vormerken: Am Donnerstag, dem 4.
Dezember, um 14:30 Uhr findet die Adventsfeier des Seniorenkreises in der Auferstehungskirche statt.
Kirchentreff für Kinder
„Geschichten am Wegesrand“
16. Herbstbasar am Abend
Freitag, 17. Oktober
ab 19:30 Uhr
Genießen Sie nach Ihrem
Einkauf ein Glas Sekt und
kleine kulinarische Köstlichkeiten.
Online-Tischreservierung ab 23. September unter E-Mail: abendbasar@gmx.de.
Veranstalter ist die Spielgruppe und das
Basarteam der Auferstehungskirche, Zeppelinstr. in Kirchheim.
Am Samstag, 22. November von 14:30 –
17:00 Uhr sind alle Kinder zwischen 6 und
12 Jahren in die Auferstehungskirche eingeladen. Du kannst gerne auch einen Freund
oder eine Freundin mitbringen! Auf dem Programm stehen lustige Lieder, fröhliche Spiele,
tolle Bastelsachen, spannende Theaterstücke,
aufregende Geschichten und noch viel mehr.
Unkostenbeitrag von 1,50 € bitte mitbringen.
25
Christuskirche
Der treueste Gottesdienstbesucher
gegen Gott, der sie so gnädig heimgebracht
hat, zum Ausdruck bringen wollen, werden
gebeten, ihre Gaben für die Gedenktafel zu
stiften.“ Der erste Weltkrieg war der erste
totale Krieg und schuf unvorstellbares Leid.
In Kirchheim kehrte ein Fünftel der Soldaten
nicht mehr zurück. Da die Brüder und Väter
in „feindlicher Erde“ begraben waren, war das
Bedürfnis nach einer kollektiven Trauerstätte
besonders hoch. So gesehen war es logisch,
dass das Denkmal einen Platz erhielt, den die
Gottesdienstbesucher ständig im Blick hatten: den Eingang über der Sakristei.
S
onntag für Sonntag lauscht er der Predigt. Nie fehlt er, nie ist er krank. Unentwegt harrt er aus und immer am
gleichen Platz, direkt vor der Kanzel, so
entgeht ihm kein gesprochenes Wort. Fürwahr er ist unser treuester Gottesdienstbesucher – es ist unser Christuskirchensoldat
aus dem ersten Weltkrieg. Da liegt er nun
sterbend über der Eingangstür zur Sakristei.
Nur die rechte Hand zum Himmel erhoben,
als letzten Abschiedsgruß oder schon bereit zur Auferstehung. Wer weiß es schon.
Die Einweihungsfeier für das Denkmal fand
im Gottesdienst am 6. Februar unter Mitwirkung des Kirchenchores statt. Die Inschrift ist
übrigens schlicht und ohne revanchistischem
Unterton: „Die dankbare Vorstadtkirche zum
Gedächtnis ihrer teuren Gefallenen.“ 100
Jahre nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs sollten wir das nicht vergessen und das
Soldatenrelief nicht als Kriegerdenkmal, sondern als Mahnmal gegen den Krieg verstehen.
Es ist übrigens das erste Kriegerdenkmal in
Kirchheim und es ist das einzige im ganzen
Landkreis Esslingen, das sich in einer Kirche
befindet, das sollte bei der Neukonzeption
bedacht werden.
Hartmut Schallenmüller
Für den Gottesdienstbesucher ist der steinerne
Soldat heute ein Stein des Anstoßes geworden. Nicht nur, dass er den Blick von der Kanzel
ablenkt, nein er steht eben für die unheilvolle
Verbindung von Heldenverehrung und Kirche.
So sind viele der Meinung, dieses nicht mehr
zeitgemäße Relikt bei der anstehenden Innenrenovierung zu entsorgen. Doch vor seinem
endgültigen Tod sollte man sich Gedanken
zur Geburt des Soldaten machen. 1920 kam
aus der Vorstadtkirche heraus der Wunsch,
ein Gefallenendenkzeichen zu errichten.
Beauftragt wurde der junge Künstler Ernst
Yelin, dessen Bruder Rudolf Yelin bekanntlich
in den 50er Jahren den Altarraum ausgestaltet hat. Für die Vorstadtkirche war es ein
finanzieller Kraftakt. Aus den ursprünglich
veranschlagten 2.000 Mark wurden 3.000
Mark. Da freute man sich, dass Kommerzienrat Weise 1.000 Mark stiftete. Wie heute, war man damals auch auf Spender angewiesen. Im Teckboten vom 22. Mai 1920
liest man: „Allen, die ihre Dankbarkeit gegen
unsere gefallenen Krieger oder ihren Dank
26
Familienfrühstück
„Wie Kinder (besser) lernen“
Menschen lernen lebenslang. Aber nicht immer leicht. Beim nächsten Familienfrühstück
gehen wir den Fragen nach: Wie funktioniert
Lernen? Wie unterstützen Eltern ihre Kinder beim Lernen? Wo liegt die Grenze zwischen sinnvollem Fordern und frustrierendem
Überfordern? Wie erkenne ich Lernblockaden und mit welchen Schritten können sie
überwunden werden? Die Lerntherapeutin
Angela Seitz und der Diplomsozialpädagoge
und Lerntherapeut Rainer Klawon vermitteln
Grundlagenwissen, Wahrnehmungshilfen und
praktische Tipps. Natürlich gehen sie auch
auf konkrete Rückfragen ein.
stehen. Die Reihe beginnt am Donnerstag,
6. November, um 20 Uhr im Ernst-Traub-Gemeindehaus mit dem Thema: „Was verbindet
und was trennt die christlichen Kirchen?“ Die
weiteren Termine werden dann vereinbart. Interessenten melden sich bitte bis 3. November bei Pfarrer Schweikle unter Tel. 55813 an.
Die Teilnahme ist kostenlos, aber ganz sicher
nicht umsonst.
Neue Probenphase des „Chörle“

Das Projektchörle der Christuskirche startet in eine neue Runde am
Sonntag, 9. November, um 18 Uhr
im Ernst-Traub-Gemeindehaus. Die Auftritte
und weitere Probentermine besprechen wir
miteinander. Neu(gierig)e Sängerinnen und
Sänger sind willkommen. Chorerfahrung wird
nicht vorausgesetzt. Allein der Spaß am Singen in Gemeinschaft zählt.
Um 9 Uhr sind Familien und weitere Interessierte eingeladen zum leckeren und gemütlichen Frühstück mit genügend Zeit zum
Gespräch mit Freunden und anderen netten
Leuten. Parallel zum thematischen Programm
gibt’s für Kinder ein unterhaltsames Spieleprogramm.
Was lange währt… Die Innenrenovierung der
Christuskirche
Am Samstag, 15. November, 9 - 11 Uhr
im Ernst-Traub-Gemeindehaus. Das Frühstück kostet für Kinder ab 5 Jahren 4 €,
für Erwachsene 6 €.
Schon viele Jahre ist sie im Gespräch, die Erneuerung der Christuskirche. Seit Februar sind
„unsere“ Planungen und Gremienbeschlüsse
auf allen denkbaren Ebenen abgeschlossen.
Ohne die denkmalrechtliche Genehmigung
können wir freilich nicht anfangen. Die lässt
aber auf sich warten. Wenn das Sprichwort
Recht hat, sollte sie nach langem Währen
dann endlich gut werden und unsere Pläne
bestätigen, auf denen eine freundliche, einladende und für ein buntes Gemeindeleben
offene Christuskirche gezeichnet ist, ausgestattet mit moderner und umweltfreundlicher Technik. Üben wir uns also in Geduld.
Konfis für Erwachsene
Konfessionsverbindende Paare und Erwachsene, die sich für die Taufe oder den Glauben allgemein interessieren, sind willkommen
beim Konfis für Erwachsene. An vier Abenden gibt’s Informationen und Austausch rund
um Glauben und Leben, Gott und die Bibel,
die Sakramente und die Kirche(n), wobei die
Fragen der Teilnehmenden im Vordergrund
27
Christuskirche
Spenden und Erlöse
von März - August 2014
Feiern wir Christfest und Jahreswechsel noch
fröhlich in der „alten“ Kirche und nutzen wir
die Zeit, um Mittel für das Baubudget zu
sammeln. Wir hoffen, Sie sind unverdrossen
mit dabei, beim Warten und beim Sammeln,
beim Vorfreuen und beim Feiern.
Spenden:
Gemeindearbeit: 110,49 €
Innenrenovierung: 635,40 €
Erlöse:
Kinderkleiderbazar: 771,58 €
Public Viewing zur WM: 1.998,41 €
Sommerfest: 824,34 €
Candle-Light-Dinner
Herzlichen Dank an alle,
die dazu beigetragen haben!
Adventsbasar
in der Christuskirche
am Samstag, 29.11.2014
Herzliche Einladung zu unserem CandleLight-Dinner am Reformationstag, 31. Oktober. Es erwartet Sie ein festliches mehrgängiges Menü mit einem kulturellen
Rahmenprogramm im historischen Vorraum
unserer Christuskirche.
Beginn ist 18:30 Uhr. Der Richtpreis beträgt
25 €. Der Erlös ist für die Innenrenovierung
der Kirche.
Anmeldung erfolgt über das Gemeindebüro:
Tel. 92030-17
E-Mail: gemeindebuero@evki-kirchheim.de.
von 14 – 17 Uhr
mit Kaffee und Kuchen
Helfen Sie mit? Zur kreativen Bastelrunde treffen wir uns ab sofort immer
mittwochs um 19 Uhr im Ernst-TraubGemeindehaus.
Gebunden und geschmückt werden die
frischen Kränze und Gestecke ganztägig ab 9 Uhr am Mittwoch, 26. November und Donnerstag, 27. November.
Für Spenden von Tannenreisig und Koniferen sind wir sehr dankbar und holen es gerne auch bei Ihnen ab (Ursula Ziegler, Tel. 81021).
28
Kreuzkirche
Ehrenamtliche Lesepaten –
ein doppelter Gewinn!
Täglich warten Felix, Susi und Paul (Namen geändert) in der Raunerschule auf ihre
Lesepaten, denn dann gehört ihnen ein Erwachsener 15 Minuten ganz allein. Diese 15
Minuten werden effizient zum gemeinsamen
Lesen genutzt. In einer freundlichen und
offenen Atmosphäre wird über Bücher und
deren Inhalte gesprochen, dabei geht es um
das Textverständnis, die Betonung beim laut
Lesen und das Lesetraining. Die Schüler wählen aus einer großen Kiste ein Buch aus und
schon wird gelesen. Es bleibt natürlich nicht
bei einem Buch, denn immer etwa drei Monate darf ein Schüler mit Lesepaten täglich
arbeiten, dann kommen wieder andere Kinder
in den Genuss der Zuwendung und Hilfe.
Dank an Mitarbeiter
Als Dank sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde zum Mitabeiterfest am Samstag, 11. Oktober in die Kreuzkirche eingeladen.
Bei regelmäßigen Begleittreffs der Lesepaten
und Lehrer wird die Bedeutung dieser Einrichtung klar sichtbar! Auch die Lesepaten
empfinden Freude an der Zusammenarbeit
und aus ihren Berichten wird deutlich, dass
neben dem Lesen viele andere persönliche
Aspekte, wie Kummer und Sorgen, besondere Freude und Erlebnisse in der individuellen
Zeit ausgetauscht werden.
Panflötenkonzert
Sonntag, 12. Oktober, um 19 Uhr Kreuzkirche
Panflötenkonzert mit Kevin Schäfer.
Kinder-Kleiderbasar
in der Kreuzkirche
Lob und Kritik wird von den Kindern geachtet
und wertgeschätzt. Die Freude beim Lesen
und Sprechen mit den Kindern gibt den Lesepaten das Gefühl, gebraucht zu werden!
am Samstag 18. Oktober
von 10 - 12 Uhr
Wenn Sie Lust haben, dabei zu sein, bitte
melden Sie sich bei U. Haehnel, Tel. 41166
oder E-Mail: u.haehnel@web.de.
Ulrike Haehnel
Weitere Infos (AB!!!):
Tel. 9317083 oder 735999
E-Mail:
kinderkleiderbasar-kreuzkirche@web.de
29
Kreuzkirche
Neu auf dem
Gemeinsam schmeckt’s besser!
Zu einem gemeinsamen Mittagstisch an jedem zweiten Dienstag im Monat um 12:30
Uhr laden wir ab Oktober in das Gemeindehaus auf dem Schafhof ein, erstmalig am
14. Oktober.
Wir ehrenamtliche Mitarbeitende bereiten
eine vollwertige, schmackhafte Mahlzeit mit
vegetarischer Variante zu. Alle 'Groß und
Klein‘ sind in das Gemeindehaus im Wieselweg 6 ganz herzlich eingeladen. Die Mahlzeit
wird zu einem Preis von 4,50 € incl. Mineralwasser angeboten.
Eindrucksvolle und Hoffnung stiftende Lieder
für den Frieden und ein tolerantes Miteinander vom
Good News Chor
und den
Boys of Voice.
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.
Erntedank in der Kreuzkirche
Am Sonntag, 28. September feiern wir um
9:30 Uhr Gottesdienst mit Erntedank. Wir
freuen uns über Erntegaben für den Altar. Die
Spenden bekommt danach das Tragwerk.
Um Voranmeldung wird gebeten unter der
E-Mail: mittagessen_schafhof@web.de
Tel. 41166
Kommen Sie vorbei! Sie werden sehen:
“Gemeinsam schmeckt’s besser“
Erntegaben können am Freitag, 26. September
und Samstag, 27. September von 9:00 - 11:30
Uhr in der Kreuzkirche abgegeben werden.
AnneMarie Merkle und Team
30
Adventsbazar
28.11.2014
Sonntag, 1. Advent
30.11.2014
Gemeindehaus Schafhof
Gottesdienst
mit dem Posaunenchor
Freitag, vor dem 1. Advent
ab 14:00 Uhr
um 10:30 Uhr in der
Kreuzkirche
Frische Adventskränze, Vogelhäuschen und
vieles mehr, sowie Kaffee und Kuchen erwarten Sie.
anschließend
Gerne nehmen wir am Montag, 24. November
vormittags und am Dienstag, 25. November
nachmittags im Gemeindehaus Strohrohlinge, Tannen- und Koniferenzweige entgegen.
Dankbar sind wir auch für Kuchenspenden.
Wir suchen noch dringend liebe Menschen,
die in den Tagen vor dem Bazar beim Kränze
binden helfen können. Es wäre auch schön,
wenn wir noch Verstärkung beim Verkauf am
Bazar selbst bekommen würden. Melden Sie
sich bitte bei
Erika Rapp, Tel. 41316.
Adventsbrunch
Für den Brunch freuen wir uns über
Ihre Spenden, egal ob süß, salzig,
pikant, einfach oder aufwendig!
Es gibt auch noch einen
kleinen Bazar.
31
Martinskirche
Erntedankfest, Konfirmandenvorstellung und Kartoffelessen
Gemeindebüro (Tel. 92030-17 oder E-Mail:
gemeindebuero@evki-kirchheim.de) melden.
m Erntedankfest, Sonntag, 5. Oktober
laden wir um 10:30 Uhr ein zu einem
Gottesdienst für Jung und Alt mit
Beteiligung der Kindergartenkinder der Kindergärten TOPKIDS (Tragwerk) und mit Vorstellung der neuen Konfirmanden und Konfirmandinnen.
Der Erlös kommt der Kinder- und Jugendarbeit der Martinskirche zugute!
A
Film über Sieger Köder
Wir freuen uns über Erntedankgaben für einen schön geschmückten Erntedankaltar!
Erntedankgaben für die Martinskirche bitten
wir am Samstag, 4. Oktober zwischen 14:00
und 16:00 Uhr in der Martinskirche abzugeben oder einfach in der Martinskirche in den
Chorraum hinter der Mauerbrüstung zu legen.
Anschließend sind alle eingeladen zum „Kartoffelessen“ mit Käse, Quark und Salat im
Albert-Knapp-Saal – ein einfaches, rustikales
Essen, das uns den elementaren Geschmack
von Grundnahrungsmitteln schmecken lässt.
Wir freuen uns, wenn Sie uns dazu einen
Topf gekochte Kartoffeln spenden könnten,
den Sie einfach vor dem Gottesdienst in den
Albert-Knapp-Saal bringen.
Am 16. Oktober zeigt der Filmregisseur Gerhard Stahl in Zusammenarbeit mit dem Impulskreis den Dokumentarfilm „Sieger Köder.
Ein Pfarrer, der malen kann. Im Mittelpunkt
dieses Filmes steht der Mensch Sieger Köder
und sein künstlerischer Werdegang.
Damit wir wissen, ob genug Kartoffeln zusammenkommen, bitte kurz im Zentralen
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Albert-Knapp-Saal
Weitere Informationen unter
www.sieger-koeder-film.de
32
Glaubensinformation:
Kinderkirche übt Krippenspiel ein
Die Bibel - inwiefern ist sie Gottes Wort?
D
ass das Hören auf die Bibel eine unverzichtbare Grundlage des christlichen
Glaubens ist, gilt gerade für die evangelische Kirche als grundlegende Glaubenswahrheit. Aber inwiefern ist die Bibel „wahr“? Hat
sich nicht durch kritische Bibelwissenschaft
herausgestellt, dass z. B. viele Geschichten im
Alten Testament eher mythologische Aussagen sind und nicht genaue Beschreibungen
der Geschichte? Muss man die Bibel als Ganze
für wahr halten? Muss man sie wörtlich nehmen? Ist denn nicht, wenn man das Eine in
der Bibel für wichtiger hält als das Andere,
der Beliebigkeit Tor und Tür geöffnet, so dass
jeder herausinterpretieren kann, was er will?
Am Sonntag, 28. September beginnt wieder die Kinderkirche in der Martinskirche, in
der im Herbst auch dieses Jahr wieder ein
Krippenspiel für Heiligabend eingeübt wird.
Nächste Termine sind dann 12. und 26. Oktober. Weitere Kinderkirch-Termine auf Seite 13
oder nachzufragen bei Pfr. Jochen Maier.
Alle Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, die
gerne mitspielen wollen, sind zur Kinderkirche
und zum Mitmachen herzlich eingeladen!
Solche Fragen dienen dem ehrlichen Umgang
mit dieser Ur-Kunde des Glaubens! Gerade in
unserer Zeit, in der die selbstverständliche
Kenntnis der biblischen Aussagen mehr und
mehr schwindet, ist es wichtig, sich zugleich
kritisch und offen der Bibel zu nähern, um
Herzliche Einladung zu den THEOGottesdiensten – einem Gottesdienst
für alle Generationen mit frischen Liedern, besonderen Themen und parallel
einem Kinderprogramm:
26. Oktober: Theo 5-Gottesdienst,
17:00 Uhr im Ötlinger Gemeindehaus,
Thema: "Come in and burn out - wenn
ich nicht mehr kann" mit Jochen Leitner
30. November: Theo 10-Gottesdienst,
10:00 Uhr Johanneskirche Ötlingen,
Thema: "Da kommt etwas auf uns zu"
mit Christian Lorösch
33
Martinskirche
Labyrinths zur Ruhe zu kommen und ein Stück
Glaubensweg innerlich zu erfahren, gibt es
auch jeweils eine kurze adventliche Andacht.
zu entdecken, wie die Bibel mir zum Glauben hilft. Insgesamt geht es darum, sich als
Christ klar zu machen, inwiefern die Bibel als
„Gottes Wort“ zu verstehen ist, das mir persönlich etwas zu sagen hat.
In einem kleinen Seminar zur Bedeutung der
Bibel am Freitag, 7. November, 20:00 - 21:30
Uhr und Samstag, 8. November, Samstag, 9:30
- 14:00 Uhr wollen wir uns mit dem Werden
der Bibel, ihrer Bedeutung für den Glauben
und mit Zugängen zu ihr beschäftigen. Die
Bibel selber zu lesen, ist nämlich wirklich
nicht einfach! Was ist wichtig und was vielleicht nur zweitrangig? Wo soll man anfangen? Was gibt es für Hilfen, um sich mit Gewinn in die Botschaft der Bibel zu vertiefen?
Advents-Markt
der Martinskirchengemeinde am Samstag,
29. November zwischen 10:00 und 14:00 Uhr
im Albert-Knapp-Saal am Martinskirchplatz.
Starten Sie mit uns in die Adventszeit! Auch
in diesem Jahr erwarten Sie wieder ungeschmückte und geschmückte Adventskränze
und weihnachtliche Geschenkideen. Wärmen
Sie sich bei einem leckeren Mittagessen oder
bei Kaffee und Kuchen.
Ort: Albert-Knapp-Saal, Referent: Pfarrer
Jochen Maier; am Samstag gibt es dann ein
gemeinsames Mittagessen.
Anmeldung bitte im Zentralen Gemeindebüro
oder per E-Mail unter Jochen.Maier@elkw.de.
Alle, die uns gerne wieder beim Kranzbinden
unterstützen oder auch nur für den Eigenbedarf sorgen wollen, sind herzlich willkommen.
Achten Sie bitte für die Termine auf die Ankündigungen in unserem Schaukasten. Unser Tipp:
Die Woche vor dem oben genannten Datum!
Lichterlabyrinth im Advent
Das Lichterlabyrinth in der Martinskirche beginnt schon in der Woche vor dem 1. Advent
und lädt von Mittwoch, 26. November - Mittwoch, 3. Dezember zu Stille und Besinnung
ein. Neben der Möglichkeit, im Begehen des
Dankbar sind wir für Spenden von Tannen-,
Eiben-, Thuja- und Buchszweigen. Genauso
auch für Ihre Kuchenspenden.
Für Ihre Fragen und Anregungen steht Ihnen
das Zentrale Gemeindebüro zu den bekannten Öffnungszeiten vormittags persönlich
oder telefonisch zur Verfügung: 92030-17.
Der Erlös der Veranstaltung hilft uns bei der
Kinder- und Jugendarbeit!
34
Thomaskirche
Spendenaufruf 2014
ner Fachfirma beraten, entschieden wir uns
in diesem Jahr zu einer Neuanschaffung. Die
erheblichen Kosten müssen auch von uns als
Thomasgemeinde mitfinanziert werden.
Meine Thomasgemeinde – für die habe ich
etwas übrig!
Liebe
Gemeindeglieder rund um die
Thomaskirche,
ein
herzliches
Dankeschön Ihnen für alles
Interesse, das Sie unserer Gemeinde entgegenbringen. Bunt
wie das Leben – so
verschieden sind unsere Aufgabenfelder. Und dafür brauchen wir
Ihre Hilfe.
Oikokredit als Hilfe zur Selbsthilfe ist der
größte private Geldgeber für MikrokreditProgramme in den Entwicklungsländern. Hier
können Menschen Hilfe bekommen, denen
sonst niemand sein Geld anvertrauen würde.
Wir als Thomasgemeinde gehören zum Förderkreis Baden-Württemberg und besitzen
Anteile bei Oikokredit. Hier werden Menschen
unterstützt, die sich für soziale Gerechtigkeit
und eine nachhaltige Wirtschaft in ihren Regionen einsetzen. So baut z. B. eine Gruppe
von Kleinbäuerinnen in Mexiko Kaffee ökologisch und bodenschonend an. Mit einem
Oikokredit-Darlehen kann die Gruppe diesen
Kaffee selbst in Europa vermarkten.
Marie-Luise Heck, die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, stellt Ihnen zwei Projekte vor, für die Sie sich engagieren können.
Und Kirchenpfleger Hartwig Engelking sagt
Ihnen, wie Sie spenden können. Seien Sie versichert: Jeder Euro, den Sie geben, kommt an.
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen, das uns
neu ermutigt. Und wir wünschen uns, dass
Sie durch Ihr Geben Gottes Segen erfahren.
Mit einem freundlichen Gruss aus dem Pfarrhaus Ihr Gottfried Settgast, Pfarrer
Für Ihre Spende verwenden Sie bitte den
beigefügten Überweisungsträger bzw.
überweisen Sie auf
folgendes Spendenkonto: Evang. Gesamtkirchenpflege:
Die Spülmaschine in der Kirche hat uns in
über 30 Jahren treue
Dienste
geleistet.
Neben den Einsätzen für die eigene
Gemeinde wurde das
Gerät seit fünf Jahren besonders in der
Zeit der Vesperkirche
gefordert. Nun ist sie
immer reparaturanfälliger geworden. Die Sicherungen sprangen ständig heraus. Von ei-
Kreissparkasse Esslingen
BLZ: 611 500 20
Kto.-Nr.: 483 006 45
Verwendungszweck – Thomasgemeinde...*
(*bitte nennen Sie den Verwendungszweck
Spülmaschine oder Oikokredit – Sie können Ihren Betrag auch für einen anderen Zweck bestimmen: Jugendarbeit, Chor, Gemeindebrief
etc.). Sie erhalten von uns für Ihre Spende eine
Spendenbescheinigung und ein Dankschreiben
Ihrer Kirchengemeinde.
35
Thomaskirche
Für Sie notiert
Erntedankfest – „Gerecht teilen“ ist diesmal
das Thema des Erntedankfestes am Sonntag,
5. Oktober. Der Posaunenchor und die Thomasspatzen gestalten den Festgottesdienst
um 10:30 Uhr. Im herbstlich dekorierten Gemeindesaal lädt anschließend ab 12 Uhr der
Kirchengemeinderat zum Mittagessen ein. –
Ihre Gaben, die Sie zum Schmücken des Erntedankaltars abgeben möchten, nimmt die
Mesnerin Klara Bauer am Samstag ab 8 Uhr
in der Kirche entgegen.
Einladung zum Adventsmarkt
Rund um den Rambouillet-Platz wird am
Samstag, 22. November, ab 14:30 Uhr
diesmal zu einem Adventsmarkt eingeladen. Der traditionelle Adventsbazar der
Thomasgemeinde führt in diesem Jahr
zum ersten Mal viele Akteure zusammen, die Angebote für Familien, Groß
und Klein vorbereitet haben. Im Foyer
der Kirche bietet die Frauenbazargruppe
neben Geschenken und Handwerklichem
die beliebten Adventskränze in großer
Vielfalt an. Als Besucher können Sie sich
sogar Kränze nach eigenen Farb- und
Dekorationswünschen fertigen lassen.
Die beiden Kindergärten der Siedlung –
Aichelberg und Freiwaldau – haben ihre
eigenen Stände und die Kleinsten überraschen im Innenhof der Kirche mit Winterliedern. Eine besondere Attraktion ist
das Karussell auf dem Rambouillet-Platz.
Der Pavillon nebenan verwandelt sich in
eine Märchenstube, wo das Zuhören mit
gebrannten Mandeln und Kinderpunsch
versüßt wird, während der Teck-Shop von
Frau Benz die Erwachsenen mit Wurst
und Glühwein lockt. Kaffee und Kuchen
werden im Gemeindesaal serviert.
Gemeindemusikfest – Am Sonntag, 9. November, sind Sie ab 17:30 Uhr zu einem besonderen Nachmittag in die Thomaskirche
eingeladen. Alle im Bereich der Musik Engagierten, von Klein bis Groß, werden in einem
festlichen Konzert zu hören sein. Neben Solisten gibt Lucia Krause mit den „Thomasspatzen“ und „Quasi allegretto“ Einblick in
die Chorarbeit. Der Posaunenchor wird mit
seinen Beiträgen schon eine Kostprobe von
seinem Konzert im Januar spielen.
cinema & church – Zum Mauerfall vor 25
Jahren können Sie am Freitag, 14. November,
um 20 Uhr den preisgekrönten Film „Das Leben der Anderen“ in der Thomaskirche sehen.
Im Stasi-Mitarbeiter HGW XX/7 (Ulrich Tukur)
begegnet einem das DDR-System aus Kontrolle und Überwachung. Die Predigt zum Film
ist am Sonntag im Gottesdienst zu hören.
36
„
Fange nie an aufzuhören,
höre nie auf anzufangen
begannen für mich die Chemotherapien. Die
Belastungen durch diese Behandlungen zermürbten einen nicht nur körperlich, sondern
griffen auch die Psyche an. Als ich für den Besuchsdienst die Glückwunschkarten für 2014
unterschrieb, ließ mich der Gedanke nicht
mehr los „wenn die Karten im Sommer verteilt
werden, werde ich nicht mehr dasein...“.
Das Zitat, dem römischen Philosophen Cicero zugeschrieben, nimmt manchen Gedanken
auf, der mich in den langen Monaten einer
schweren Krankheit bewegt.
Ich erführ die Hilfe von Ärzten und Pflegekräften in Nürtingen und später bei Bestrahlungen im Klinikum Ruit. Da war auch meine
Frau, die mir in den belastenden Situationen
Nähe und Verständnis schenkte. Und es gabdie Entlastungen durch die Mitarbeiter in der
Kirchengemeinde, die mit Engagement Aufgaben übernahmen, damit die Arbeit in guten
Händen lag. Ich wollte mich nicht aufgeben,
also habe ich in der Passionszeit die Leseaktion durch Gottesdienste begleitet, auch die
Konfirmanden sollten sich auf ihr Fest vorbereiten können. „Bewegen sie sich an der
frischen Luft, selbst wenn sie müde sind und
nicht wollen“, war die Empfehlung der Ärzte.
Wer mich dann spazierengehen sah, meinte,
dem geht’s ja wieder besser. Aber an Tagen,
an denen ich am Boden lag, kam ich nicht aus
dem Haus.
Waren es in den Septembertagen vor einem
Jahr zunächst Schmerzen, die mich nicht
mehr zur Ruhe kommen ließen und mir selbst
den Schlaf raubten, blieb meinem Hausarzt
nach vielen Untersuchungen nur noch die
Überweisung in das Kirchheimer Krankenhaus. Mit der Diagnose Rheuma schenkten
mir die Ärzte eine Erklärung und ich durfte
mich auf eine baldige Entlassung freuen. Trügerisch! Denn nach wenigen Tagen korrigierten Untersuchungsergebnisse durch einen
Münchner Spezialisten meine Hoffnungen zu
einem Absturz. „Sie haben eine seltene Kombination zweier Krebserkrankungen“.
Was geht in einem vor, wenn dieses Schwert
über einem schwebt? Gibt es noch Hilfen, wie
lange werde ich leben, wenn die Therapien
nicht anschlagen... In den Tagen des Advents
Jetzt im August bekam ich einen Aufenthalt
in einer Reha-Klinik genehmigt – und freute
mich über einen Platz im Spreewald. Noch
sind nicht alle Tests positiv ausgefallen. Aber
ich sehe mich - wie nach einem langen Lauf
- kurz vor der Ziellinie. Mit Ihnen als Mitarbeitern und Gemeindegliedern Gott für sein
Durchtragen zu danken, ist mir wichtig. Meine Frau und ich möchen Sie dazu an einem
Abend im Oktober einladen. Der Termin wird
im Gottesdienst bekannt gegeben.
Gottfried Settgast
37
Kontakt
Zentrales Gemeindebüro
Widerholtplatz 4,  92030-17 und -18
 gemeindebuero@evki-kirchheim.de
Susanne Eberle, Renate Kahl, Gabriele Klöhn
Kontaktzeiten:Mo. - Fr. 08:30 - 12:30 Uhr
Fr. 15:00 - 18:30 Uhr
Auferstehungskirche (Zeppelinstraße)
Laienvorsitzende: Susanne Leßmöllmann
 735673,  info@lessi-su.de
Pfarrer Gerrit-Willem Oberman, Liststr. 3,  3340
 Gerrit-Willem.Oberman@elkw.de
Mesnerin: Dorothea Schietinger,  82845
Christuskirche (Gaiserplatz)
Laienvorsitzender: Manfred Wolf,  49676
 wolf.bismarck@arcor.de
Pfarrer Christoph Schweikle, Weisestraße 7
 55813,  Christoph.Schweikle@elkw.de
Mesner: Wolfgang Kälberer,  85664
Kreuzkirche (Limburgstraße)
Laienvorsitzende: Rosemarie Reichelt
 41282,  reicheltrosemarie@gmail.com
Pfarrer Arnd Kaiser, Beim Siechenkirchle 2
 9821498,  Arnd.Kaiser@elkw.de
Mesnerin: Burgi Dieterich,  9340196
Hausmeisterin Gemeindehaus Schafhof:
Sibylle Halbhuber,  2519
Martinskirche (Widerholtplatz)
Laienvorsitzender: Eberhard Schweizer
 41832  Eberhard-Schweizer@kabelbw.de
Martinskiche West: Pfarrer Jochen Maier
Ludwigstr. 40,  2405
 Jochen.Maier@elkw.de
Martinskirche Ost: Dekanin Renate Kath
Widerholtplatz 4,  92030-21
 Renate.Kath@elkw.de
Mesnervertretung: Heike Wagner
 0176 84178517
Thomaskirche (Aichelbergstraße)
Laienvorsitzende: Marie-Luise Heck,  51815
Pfarrer Gottfried Settgast, Aichelbergstr. 585
 55516,  Gottfried.Settgast@elkw.de
Mesnerin: Klara Bauer,  861769
Gesamtkirchenpflege
Kirchenpfleger Bernd Kemmner
Widerholtplatz 4,  92030-0
 kirchenpflege@evki-kirchheim.de
Kontaktzeiten:Mo. - Fr. 08:00 - 12:00 Uhr
Di. - Do. 14:00 - 16:00 Uhr
Bankverbindung für alle Kirchengemeinden:
Ev. Kirchenpflege
IBAN: DE14 6115 0020 0048 3006 45
Kreissparkasse Esslingen (BIC: ESSLDE66XXX)
Verwendungszweck: Bitte Kirchengemeinde angeben.
1. Vorsitzender der Gesamtkirchengemeinde
Eberhard Schweizer, siehe Martinskirche
Dekanatamt: Dekanin Renate Kath
Dekanatsbüro: Diana Herzig,  92030-21
 Dekanatamt.Kirchheim@elkw.de
Stiftung Martinskirche:
1. Vorsitzender: Prof. Erich Sigel,  42054
 e.sigel@sigel-managment.de
2. Vorsitzender: Dr. Alfons Nowak
 861286,  alfons.nowak@t-online.de
Krankenhausseelsorge
Pfarrerin Rosemarie Fröhlich-Haug
Tel. 88-48800 oder 59019
E-Mail: r.froehlich-haug@kk-es.de
Jugendreferenten
Johannes-, Martins- und Matthäuskirche,
Ferienwaldheim: Jochen Leitner
 937775,  jochen_leitner@web.de
CVJM, Christus- und Kreuzkirche:
Jörg Schneider,  6267
 cvjm-kirchheim@gmx.de
www.evangelische-kirche-kirchheim-teck.de
Nicht immer sind die Brücken, die wir überschreiten, die Brücken zum Ziel.
Und dennoch sind es oft die Wichtigsten in unserem Leben.
(unbekannt)
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
73
Dateigröße
2 574 KB
Tags
1/--Seiten
melden